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Ultraleicht Trekking

mosven

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  1. #1 Hallo allerseits, ich wollte mal meine leichte Ausrüstung testen und habe meinen ersten echten Overnighter des Jahres gemacht, die Nächte im Garten zum Test einzelner Ausrüstungsgegenstände möchte ich mal nicht zählen. Los ging's am Freitag um 18:00 mit der S-Bahn ab München zunächst nach Otterfing. Von dort 11km über Palnkam durch den Teufelsgraben zum Hackensee. Wegen der vielen Regenfälle in letzter Zeit waren die Wege oft sehr schlammig. Der See war auch weit über die Ufer getreten, weshalb ich im angrenzenden Wald mein Lager aufschlug. Dummerweise hatte ich vorher nicht gecheckt ob die Stirnlampe geladen war. Sie war es natürlich nicht Also Hängematte aufgehängt, während das Wasser fürs Abendessen kochte und erst mal was essen, Chicken Chipotle mit Reis, während es noch hell ist. Das nickelnagelneue Tarp im Dunkeln abzuspannen lieferte nicht so das Ergebnis, wie ich mir das vorgestellt hatte. Zu hoch über der Hängematte, in der Mitte der Seite fehlte eine Abspannung... Also z'samgepackt und auf die gute Wettervorhersage vertraut Am nächsten Morgen entschädigt der Sonnenaufgang und das Vogelgezwitscher für die doch recht kühle Nacht. Der Daunenschlafsack wird auf der Unterseite der Hängematte doch so sehr zusammengepresst, dass es von unten zu kalt ist. Eine Isomatte hatte ich absichtlich nicht mit, war ja schließlich ein Test Weiter gings dann 10km zum Kirchsee. Nach ausgiebigen Schwimmen, sonnen- und lufttrocknen am Steg und einem schönen Stück Kuchen am Seekiosk kamen die letzten 15km nach Bad Tölz, wo um 13:00 schon die Bahn nach Hause wartete. Insgesamt eine geile Aktion in schönster Gegend und ein guter Test für das ganze Zeug. Ganz besonders der Rucksack, der zum Test mit Proviant für zwei Tage und zwei Litern Wasser beladen immer noch nicht voll und nucht mal 6 kg schwer war hat es mir echt angetan. Das ruft nach der nächsten Tour Viele Grüße, mosven
  2. Hallo allerseits, also, mein Schweißversuch hat den ersten Einsatz nicht überstanden. Der geklebte kommt heute in die Wäsche, mal sehen, ob das hält. mosven
  3. Ich warte auf ein Frogg Toggs UL 2 Poncho und ein GramXpert Tarp Ich muss das mal testen, um zu wissen ob es mir taugt und ich vielleicht auf ein Dach über der modifizierten STS ultraleicht Hängematte statt meines Nemo Apollo 3P umsattele...
  4. Hallo @Kalteicher, hallo allerseits, ich hatte einen sehr netten E-Mail-Austausch mit 3M, in dem mir das Transferband 950 empfohlen wurde. Hab ich mir natürlich gleich bei einem Ihrer Vertragshändler bestellt. Es klebt wunderbar und lässt sich gut verarbeiten. Das Tyvek schneidet man am besten auch mit einer Schere mit Mikrozahnung und fixiert es irgendwie auf der Arbeitsplatte. Ich habe bisher erst einen DIN A4 großen Beutel für Wechselwäsche gemacht, muss ihn mal richtig benutzen, waschen etc. um die Grenzen auszuloten. Bislang hält es sehr gut. Viele Grüße, mosven
  5. Ich war letzte Woche dort und hatte einen sehr nettes und kompetentes Gespräch. Es ist wirklich super, einmal einige Sachen ausprobieren zu können und ich habe mich total in den Gossamer Gear Murmur 36 verguckt. Vielen Dank für den Tipp. mosven
  6. Berichte mal, ich hab bei 3M nach geeignetem Transferklebeband angefragt und werde mal versuchen professionell zu kleben. Mal schaun, mir schweben da noch ein Biwaksack, Underquilt-ähnlicher Windschutz für Hängematten und Weiteres vor...
  7. Ich hatte mir 10m im Sonderangebot bei TLS gesichert.
  8. Hallo allerseits, inspiriert von der Frage, ob man Tyvek auch schweißen könnte ( die ich aber im Forum nicht mehr gefunden habe), hab ich mich mal daran versucht: Ich habe meinen Vakuumierer verwendet, um die Schweißnähte zu machen. Das funktioniert sehr gut, mit etwas Übung gehen auch Nähte, die länger als der Vakuumierer breit sind. Allerdings wird an der Naht das Material geschwächt. Man sieht es auf dem Bild, hier wird das Tyvek durchsichtig: Beim ersten Versuch ist mir der Beutel hier auch gerissen. Ich habe dann die Zeit beim Verschweißen verringert und werde jetzt sehen, ob es hält. Viele Grüße, mosven
  9. mosven

    Airline Unterschiede

    Auch bei den Airlines gibt es ja riesige Unterschiede. Hier einer, der mir über Ostern aufgefallen ist: Air France: Flaschenöffner an jedem Sitz. Lufthansa: Nur so ein nutzloser Kleiderhaken
  10. Ja, der blöde Aufkleber geht nicht ab ohne das Tyvek zu beschädigen. Einen Beutel hab ich mal gewaschen, da war dann zwar der Aufkleber weg, aber der Kleber noch dran den Beutel konnte ich nur noch wegwerfen.
  11. Der zweite Schnapsbecher ist für den Fall, dass ich mal jemanden einladen will; nur ein Schwein säuft allein Der Feuerstahl ist wirklich Backup für's Bic und der Sack ist recycled, da war ein Merinoshirt drin, aber damit kann höchstens eine Katze einen Banküberfall machen Tja, die Beerband, ich hab sie noch nicht gehört, vielleicht muss ich sie mal aus dem Sack lassen...
  12. Ich hab Teil 2 meiner Küchenevolution gerade geschrieben: Viele Grüße, mosven
  13. So, ich hoffe mit Teil 2 kann ich endlich @schwyzi zufriedenstellen Ich hatte ja in versprochen, im zweiten Teil meine Suche nach Eleganz und weiterer Gewichtsersparnis - sprich weiterer Optimierung darzustellen: Meine nächste Überlegung war, dass es einen Topfständer und eine guten Windschutz doch auch in einem Stück geben müsste, und dass dies leichter sein müsste, als meine zwei Teile. Ich war angefixt von der Idee der Cones und wurde fündig: Das ist der Traildesigns Sidewinder Ti-Tri (16g) https://www.traildesigns.com/products/evernew-400ml-cup-sidewinder-ti-tri-bundle , hier noch mit dem Esbit Titan Dreibein, welches dafür aber nicht mehr benötigt wird. Die Cones werden passend zum Topf hergestellt und passen zusammengerollt in den Topf. Eine Tyvekhülle wird mitgeliefert, um ein Zerkratzen von beschichteten Töpfen zu verhindern. Mitgeliefert wird als Kocher auch der Traildesigns Gram Cracker, gefaltete Titanfolie, die wie der Name sagt nicht mal ein Gramm wiegt: Das Stückchen feste Alufolie zum Drunterlegen wiegt glatt 2 Gramm mehr als der Kocher... Der Topf passt super in den Cone: Allerdings finde ich den Abstand zum brennenden Esbit zu klein, die Rußentwicklung ist zu groß, weshalb wohl auch dieses 6g wiegende Beerband mitgeliefert wird, mit dem man die Topfhöhe etwas einstellen kann, weil es auf dem Rand des Cones aufliegt. Das hält gut und verschmort auch nicht: Wie man sieht, @Ann-Kathrin, waren mir die unteren Ecken der Griffummantelung auch schon weggebrutzelt, ich hab die häßlichen Reste einfach abgeschnitten. Hier hab ich nun also mein leichtestes Setup: Topf mit Deckel 60g Cone 16 g Alufolie 2g Kocher <1g Beerband 6g insgesamt also <85g Aber hoppla Das ist ja gar nicht viel leichter als mein altes Setup Dafür aber viel teurer... Der Cone kostet $90, ich hab, obwohl er schon nach drei Tagen aus den USA in Frankfurt war, nochmal 4 Wochen auf ihn warten müssen und dann noch Einfuhrumsatzsteuer, DHL-Handling-Gebühr und Parken vor dem Postamt bezahlen müssen... definitiv mein Teil mit dem höchsten Geld*Aufwand/Gewicht-Verhältnis... Aber! Ich liebe diesen Sidewinder-Cone! Das sitzt, kippelt nicht und verbessert die Brennstoff-Effizienz ungemein. Auch auf die Folie darunter möchte ich nicht mehr verzichten. Sie reflektiert noch mehr Hitze und sorgt für wirklich geringen Esbit-Verbrauch. Insofern also genial und eigentlich die höchste Evolutionsstufe der Küche erreicht... ... wenn es nicht so etwas wie YouTube gäbe und man damit nicht auf alle möglichen Ideen käme ... So bin ich auf Johns Kanal von FlatCatGear gestoßen https://www.youtube.com/user/FlatCatGear und ich finde es genial, was er alles mit Esbit kocht und sogar backt. Insbesondere die Funktion des langsamen Abbrennens von Esbit mit seinem Epicurean Stove fand ich so faszinierend, dass ich mir einen bestellt habe: Den kann man auf seiner Seite fertig kaufen, oder sich als Do-It-Yourself Teil zuschicken lassen https://www.flatcatgear.com/shop/diy-projects/ Das kostet dann nur $15 inklusive Versand und kommt innerhalb weniger Tage in einem Briefumschlag. Man muss die zwei Blechteile dann nur noch selbst in Form biegen. Ich habe die mitgelieferte Büroklammer um den Ring zusammenzuhalten weggeworfen und eine kleine Aluniete verwendet. Den Kocher finde ich richtig toll. Er wiegt (Unterlage+Ring) nur 6g, bringt mein System also auf 85 g... weil ich das Beerband weglassen kann. Die Rußentwicklung ist unter normalen Umständen minimal. Unter "normalen" Umständen... doch dazu später mehr. Das tolle ist, dass ich diesen Ring des Epicurean um den zusammengewickelten Cone legen kann, und alles in den Topf geht, dass ich zusätzlich noch unterschiedliche Sachen, wie ein Mini-Bic, ein kleines Messer, einen Feuerstahl und einen Esbitwürfel, sowie meine kleinen Toaks Titan Schnapsbecher (2 Stück á 7g + Beutel 1g) in den Hohlraum des Cones bekomme: Das Alles passt zusammen mit weiteren Esbitwürfeln (je 14g) und einem Esbit Titan Faltlöffel (13g) in den Topf: Die Titan Schnapsbecher von Toaks hab ich hier schon einmal beschrieben, Sie sind die Evolutionsstufe meiner vorherigen Plastik-Schnapsgläser aus dem Campingladen: Auch der Löffel ginge eigentlich leichter mit dem STS Alpha short (7g), der passt aber nicht so gut in den Topf... Das Taschenmesser ist ein Gerber LST ultralight mit 13g, inzwischen anstatt meines Kinder-Opinel (wegen des leichteren Nutella-Brote Schmierens mit der abgerundeten Spitze): So könnte ich eigentlich zufrieden sein, aber "Evolution is a bitch" ... Der Boden des Epicurean ist so dünn und scharf, dass ich mich schon mehrmals daran geschnitten habe. "Unnützes Fleisch muss weg", sagt man zwar, aber gestört hat es mich dennoch. Also hab ich aus dem Esbit Edelstahl Hobo (z.B. bei https://www.globetrotter.de/shop/esbit-2-in-1-kochsystem-175427/ ) den Boden hergenommen: Der ist zwar deutlich schwerer, aber schön stabil, denn der alte Boden verzieht sich bei Kälte (-10C), wenn heißes Esbit darauf liegt. Für mich ein Nachteil, weil ich viele Wintertouren mache. So sieht die Küche also nun komplett "beladen" aus - nicht mehr so leicht wie möglich, aber für mich sehr zweckmäßig: Sie kann bei Bedarf durch ein Wildo Berghaferl (34g) und eine GSI Outdoors Bugaboo Alutasse (52g) ergänzt werden. Uups, ich erwähnte weiter oben noch die "normalen" Umstände: Tja, bei starken Minustemperaturen ist die Lösung mit der Blechplatte auf dem Boden suboptimal: Das Esbit wird auf dem Untergrund soweit abgekühlt, dass es nicht vollständig verbrennt, sondern eine Schicht umverbrannten erst verflüssigten und dann wieder erstarrten Esbits auf dem Boden des Bleches verbleibt. Die Verbrennung ist dann so schlecht, dass auch sehr viel Ruß entsteht. Im Winter werde ich also wieder zu meinem Dreibein zurückkehren und vielleicht auch wieder den kleinen Trangia Topf dazunehmen... Die Evolution hört eben nie auf... Viele Grüße, mosven
  14. Ich mache immer nur heißes Wasser und nutze die Errungenschaften moderner Dehydrierkunst...
  15. Ja, da hast Du recht. Die Bilder habe ich am Sonntag im Garten gemacht. Natürlich ohne die Kocher brennen zu lassen. Auf Tour wäre mir das im Gras zu unsicher. Da suche ich mir bessere Plätzchen. Die Folie dient hauptsächlich dem Brandschutz, erhöht aber auch die Effizienz des Kochers ungemein; ich will sie nicht mehr missen. VG, mosven
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