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Ultraleicht Trekking

mosven

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  1. Heute, eine Tour auf's Demeljoch, 1923m (Karwendel) von Fall via Schürpfeneck über den Kamm und das Dürrnbergjoch. Ab ca. 1500m lag knietief Schnee, zum Glück hatte der Föhn der letzten Tage schon einiges weggenommen. Super Wetter und eine tolle Tour! Beim Abstieg dann auf dem Demelalm-Niederleger erstmal Mittagessen: Porridge und Kaffee... natürlich mit der leichten Küche Viele Grüße, mosven
  2. Hallo @FlowerHiker, da fiele mir der Altmühltalpanoramaweg ein. Ich glaube der hat recht viele Campingplätze am Weg. Ich weiß aber nicht, wie einfach er ist. Viele Grüße, mosven
  3. Hallo @effwee, vielen Dank für den eindrucksvollen Bericht. Ich kann die Hetze in der Schreibe förmlich nachempfinden und habe Hochachtung vor Deiner sportlichen Leistung. Mir ging es kürzlich auf dem Albsteig bei zugegebenermaßen geringerer Kilometer-Leistung ähnlich. Das Gefühl, keine Lust mehr zu haben auf extra Hetze und Stress, obwohl ich ja wandere, um gerade ebendiesen zu entkommen, hatte ich auch. Gleichzeitig sind wegen äußerer Umstände die "Wandertage" begrenzt und man will ja auch fertig werden, den Trail ganz schaffen und nicht wegen ein oder zwei Etappen extra noch einmal zurückkommen müssen. Ob es das bringt, weiss ich auch noch nicht Auf jeden Fall ein schöner Bericht mit gelungenen Fotos und amüsanten Anekdoten zu den kleinen Fehlern, die uns ständig passieren und den Lösungen dazu. Viele Grüße, mosven
  4. Hallo @Wanderfisch, der HW1 ist wirklich ein sehr schöner, abwechslungsreicher Weg. Im südlichen Teil, hier beschrieben, ist die Scutzhüttensituation auch viel besser, als weiter im Norden. Dort sind in dieser Jahreszeit alle immer verschlossen, während hier sogar das Steinhaus auf dem Lochenstein einen geöffneten Vorraum hat. Das Häuschen auf dem Dreifürstenstein ist aus Wanderers Sicht ein Traum. Dolberg, Köhlerstein und andere haben sogar große Feuerstellen mit fest verbauten schwenkbaren Grillrosten dabei... Insgesamt habe ich das jetzt drei Mal jeweils Ende Oktober / Anfang November gemacht, da war das Wetter jedesmal anfangs toll und dann grauslig. Hier ist es eben auch "anfängertauglich", da man immer in einen Ort absteigen und sich ein Hotel nehmen kann. Während die Verkehrsverbindungen oben auf der Alb sehr spärlich sind, kommt man unten am Albfuß immer gut hin und zurück. Etwas früher im Jahr hätte man auch noch mehr Albvereins- oder Naturfreundehäuser, die immer sehr gute Wanderunterkünfte sind. Mit den Erfahrungen der letzten Male würde ich jetzt nicht mehr mitnehmen: Regenhose Großes Handtuch ( nur noch ein klitzekleines, es gibt eh keine Seen zum reinspringen und duschen kann man auf den Hütten, da gibt es Handtücher ) Insgesamt ein schöner Weg, den ich für den Spätsommer/Frühherbst oder "goldenen Oktober" uneingeschränkt empfehlen möchte. Viele Grüße, mosven
  5. Hallo Allerseits, in den letzten Jahren habe ich jeweils in den bayrischen Herbstferien schon Teile des HW1 gemacht: 2017 Donauwörth-Unterkochen und 2018 Unterkochen-Bad Urach. Die Wanderungen waren mein Einstieg in Mehrtageswanderungen und der Weg zum Ultraleicht-Trekking. Machte ich den Teil 2017 noch mit einem Rucksack-Gewicht von 16kg inklusive der Vorräte, so konnte ich 2018 schon auf 11kg abspecken. jetzt war ich mit ca. 8kg unterwegs. Meine Packliste findet ihr hier. Ich habe während der Tour alles gebraucht bis auf die kurze Regenhose (unpraktisch) und die Ersatzunterhose, da ich zwischendrin waschen konnte. Das fliegt beim nächsten Mal also raus... Alle Bilder sind übrigens von mir selbst mit dem iPhone 5c gemacht. 26.10.2019 (5km - Bad Urach bis Rohrauer-Hütte): Los ging's am Samstag Mittag von München nach Bad Urach mit der Bahn. Das Wetter ist schön und draußen vor dem Zugfenster ziehen die Weinberge vorbei. Wenn ich jetzt schon gewusst hätte, wie das Wetter in den nächsten Tagen wird, wäre ich wahrscheinlich nach einem Overnighter umgekehrt... Nachmittag in Bad Urach - Wasserfall, ich "betrüge" ein bisschen und gehe nicht den HW1, sondern den Zubringer (blaues Dreieck), der von unten an den Wasserfall heranführt: Schon sieht man die charakteristischen Felsen des Albtraufs. Hier stürzt sich der Wasserfall sehr schön herunter und verzweigt sich in unzählige Rinnsale im Moos des Waldes. gegenüber leuchten im Licht der untergehenden Sonne die Felsen über Bad Urach Der Weg zieht sich an einer Felswand vorbei bis zu deren oberen Kante, wo der kleine Bach über eine Felsnase hinabfällt, die er sich mit den Jahrhunderten durch Ablagerung von Kalk selbst "baut". Ich erreiche im Dunkeln die Rohrauer-Hütte und ergattere dort mit Glück sogar einen Übernachtungsplatz. Nach einem netten Schwatz gehe ich früh ins Bett, weil ich am nächsten Morgen früh los will. 27.10.2019 (25km - Rohrauer-Hütte bis Nebelhöhle): Am Sonntag mache ich mich schon um 07:15 auf den Weg, ich will das schöne Wetter nutzen und bis zur Nebelhöhle kommen... Die Sonne ist gerade aufgegangen und leuchtet schön in den Wald Im Wald sind sinnige Sprüche und Erklärungen zur mittelalterlichen Waldnutzung aufgestellt: Ich komme gut voran, am Außenposten des Landesgestüts Marbach vorbei dem Obersee des Pumpspeicherkraftwerks Einiger Weide und immer wieder eröffnen sich tolle Ausblicke, für die dieser Weg bekannt ist: Hier sehe ich sogar zum ersten Mal eine mir bisher völlig unbekannte Sportart: Discgolf. Ziel ist es, wie beim Golf, vom Abschlag aus ein Frisbee in den Fangkorb zu werfen: Ich nähere mich Schloss Liechtenstein, hier sind einige besonders schöne Felsformationen. Der Weg führt immer oben an der Kante entlang, aber es gibt auch eine Variante am Fuß der Felsen. Hier schaut es noch schön aus, aber aus der anderen Richtung ziehen schon Wolken auf, das Wetter wird umschwingen, aber ich mache mir keine großen Sorgen, schließlich soll es nur die eine Nacht leicht regnen und schließlich habe ich ja mein Tarp dabei... Das Schloss sitzt ganz pittoresk auf einem Felsen. Es wurde erst 1840 inspiriert von Wilhelm Hauffs Rittersagen gebaut: Hier sind natürlich Massen von Leuten, ein starker Kontrast zum restlichen Albsteig, wo ich manchmal den ganzen Tag niemand anderen gesehen habe. Ich gönne mir einen Windbeutel und einen großen Milchkaffee, die mir aber so auf die Verdauung schlagen, dass ich im weiteren Verlauf der Wanderung mehrfach "ins Gebüsch" entfliehen muss. Nasses Laub ergibt prima Toilettenpapier; skills... Ich erreiche die Nebelhöhle bei Einbruch der Dunkelheit kurz nach 18:00 Uhr, nur um festzustellen, dass es dort keine Schutzhütte gibt. Auch hat sowohl die Höhle, als auch der berühmte Maultaschenwirt bereits zu. Ich traue mich nicht, mich einfach unter das große Vordach des Eingangs oder unter die Überdachung des Freisitzes des Maultaschenwirts zu legen, aber das ist ja kein Problem, schließlich habe ich ja mein Tarp ... Selbiges baue ich im Licht des berühmten "Mundlämpchens" bei Dunkelheit in einer Ecke des riesigen Parkplatzes der Nebelhöhle auf und lege mich gerade mit einsetzendem Regen darunter. "Natürlich" steht es nicht so toll, wie daheim im Garten (siehe https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/topic/7509-12-overnighter-im-jahr-2019/?do=findComment&comment=139498 ) und aus Furcht vor Wind und Nässe spanne ich es auch ganz tief ab. Der extra kurze Stock will erst nicht halten, steht aber schließlich und endlich doch. Ganz schön kurz, ganz schön niedrig, und viel weniger Raumgefühl als beim Test... skills?! Ich mache mir erst mal was zu essen und lege mich schlafen. In der Nacht wache ich auf, weil jeder Regentropfen, der von außen auf's Tarp fällt, innen 5 Tropfen Konsens auf mich niederregnen lässt. Um 02:00 Uhr baue ich alles ab und laufe zurück zur Schutzhütte am Goldloch Kalkofen (eine kleine Höhle, die aber nicht zum Übernachten taugt, weil sie uneben und nass-lehmig ist). Hier liege ich um 03:00 wieder im Schlafsack... 28.10.2019 (25km - Kalkofen bis Dreifürstenstein) Das Tarp ist in der Nacht getrocknet, der Schlafsack lüftet noch aus, jetzt gibt's erst mal ein gutes Frühstück aus Porridge und Instant-Kaffee... In den nächsten Tagen kann man nur noch unterscheiden zwischen hellem und dunklem Nebel, Sprühregen oder Landregen und kaltem bzw. weniger kaltem Wind... Nichtsdestotrotz ist der Weg oft von einer verwunschenen Schönheit und "wilde Tiere" gibt es auch zu sehen: Am Felsrutsch vom Hirschkopf (bei Talheim) sieht man, wie ganze Felsschollen langsam abrutschen und am Albrand tiefe Klüfte bilden: Schließlich erreiche ich mein Zuhause für eine Nacht, die Schutzhütte am Dreifürstenstein. Sauber, trocken und windgeschützt möchte ich hier am liebsten bleiben... 29.10.2019 (25km - Dreifürstenstein bis Burgfelden): Das Wetter ist besser: Es regnet nicht mehr, sondern tropft nur noch von den Bäumen, weil die Wolken, die die Albkante heraufsteigen am Laub kondensieren... Der berühmte Blick auf Burg Hohenzollern bleibt aus, weil sie sich in den Wolken verbirgt. Aber der Einfallsreichtum der Jäger lässt einen doch manchmal wundern: Am "Hangenden Stein" sind die Klüfte so tief, wie andernorts die Gletscherspalten... Über Hochwälder erreiche ich schließlich den Böllat und Burgfelden. Es ist nur 3°C "warm" und mir hängt das Wetter zum Halse raus, weshalb ich mich in einem kleinen Hotel einmiete, was eigentlich geschlossen hat. Aber ich bin im Trockenen, kann meine Siebensachen trocknen und gefriergetrocknete Gerichte schmecken schließlich auch mit warmen Wasser aus dem Wasserhahn... nein, eher nicht 30.10.2019 (32km - Burgfelden bis Gosheim): Heute kommt die "Königsetappe" über drei "1000er" der Schwäbischen Alb. Mit 32km ist das die längste Strecke, die ich bei dem Wetter auf der Alb zurücklege. Der Albsteig heißt nicht nur so, er ist auch ein Steig. Zwar gibt es auch längere Stücke breiter "Forstautobahnen", zumeist ist es aber nur ein Trampelpfad, der sich direkt am Albtrauf hängend an der Kante entlangwindet. Der Pfad "hängt" oft und im nassen Herbst bildet sich mit dem nassen Laub, nassen Wurzeln und Steinen und dem seifigen Lehm ein Steig, den ich nur langsam bewältige. Mein Durchschnittstempo liegt inklusive kleiner Pausen bei 3km/h. Wohlgemerkt nur kleiner Pausen: Ich mache keine Mittagsrast, sondern kaufe mir beim ersten Bäcker, den ich finde Proviant für den Tag, der in kleinen 5 Minuten-Pausen im Abstand von zwei Stunden vertilgt wird. Ich kann mich glücklich schätzen in den Albdörfern überhaupt noch einen Bäcker zu finden. In den meisten hat Alles schon lange zu. Auch Leuten bin ich kaum begegnet, viele scheinen in den größeren Orten zu arbeiten. Aufgrund der kurzen Tageslänge (07:00-17:00) hat man nur zehn Stunden Zeit zu wandern. Ohne Tageslicht ist der Steig oft zu gefährlich. Über den schmalen "Grat" geht es zunächst zur Schalksburg, der Ausblick vom Turm ist aber eher mau: Durch wunderschöne Hochheide-Landschaft geht es über den Lochenstein Hier wachsen Flechten an den windzerzausten Büschen Am Plettenberg gibt es einen riesigen Steinbruch, den man nur vom Wanderweg aus sieht. Das Gestein wird zertrümmert und mit einer Gondelbahn in das gigantische Zementwerk im Tal gebracht: Über die neue Hängebrücke erreiche ich den Lemberg, den höchsten Berg der Schwäbischen Alb. Allerdings ist die Schutzhütte bei dem Wetter nicht sehr einladend, ich mache mich auf den Abstieg nach Gosheim. Leider muss ich feststellen, dass der einzige Gasthof in Gosheim mittwochs Ruhetag hat und auch Keiner ans Telefon geht, um einen müden kaputten Wanderer eventuell doch noch aufzunehmen Ich setze mich erst mal in den ortsansässigen Dönerladen und esse und trinke gut, während ich auf dem iPhone nach Hotels in der Umgebung suche. In Aldingen am Fuß der Alb werde ich fündig. Ich lasse mir gerade noch rechtzeitig mein restliches Essen in Alufolie einpacken und erreiche den Bus ins Tal. Der nette Busfahrer zeigt mir noch den Weg zum Hotel... welcher leider völlig falsch ist, was ich erst eine Viertelstunde später merke Das Hotel ist zur Ehrenrettung des Busfahrers ganz neu. Es liegt direkt neben der Bushaltestelle am Bahnhof Aldingen, ist modern und schön und die Wirtin hat meine wetterbedingte Laune und tagesstreckenbedingte Fertigkeit genau richtig eingeschätzt und mir im Zimmer ein kühles Bier bereitgestellt... Auf dem Weg nach oben kann ich die Füße kaum noch heben und falle erst mal mit meinem ganzen Geraffel die Treppe hoch... soll ja Glück bringen. 31.10.2019 (23km - Spaichingen bis Tuttlingen) Am nächsten Morgen genieße ich erst mal ein ausgiebiges und sehr gutes Frühstück. Ich habe super geschlafen und will die letzte Etappe heute angehen. Die Hotelwirtin ist sichtlich erstaunt, als ich pünktlich um 06:45 Uhr zum Frühstück erscheine. Das Buffet ist sogar ganz süß passend zu Halloween dekoriert Ich habe keine Lust nach Gosheim zurückzufahren und nehme die Hohenzollernbahn in den Nachbarort Spaichingen. Hier geht es via Dreifaltigkeitsberg nach Tuttlingen Am Wegesrand liegen zwei kleine Höhlen, der Bettelmannskeller und die Nonnenhöhle, die sogar einen guten Übernachtungsplatz abgäbe Auf einer Tafel sieht man, was man sehen kann, wenn man etwas sehen kann... Schließlich erreiche ich Tuttlingen, Hier ist die Donau noch ganz klein. Auf der anderen Seite des Rathaussteges muss er sein, der "Terminus" Leider finde ich ihn nicht. Eigentlich sollte hier eine Gedenktafel, ähnlich der am Rathaus in Donauwörth, stehen, die den Endpunkt des HW1 und den Startpunkt des HW2, des Südrandweges, bezeichnet. Allein, ich finde sie nicht. Auch die freundlichen Mitarbeiter des Rathauses können mir nicht weiterhelfen. Ich fühle mich seltsam "unfertig" und mache mich auf zum Bahnhof, wo ich gerade noch einen Zug Richtung Heimat erwische. Fazit: Der Albrandweg ist eine abwechslungsreiche landschaftliche schöne Strecke, die ich aber lieber bei schönem Wetter gehen würde. Ende Oktober ist zu spät im Jahr. Ich muss noch an meinen Tarp-Aufstell-Skills arbeiten. Speziell im Dunklen und bei schlechtem Wetter... Oder die Gewichtminimierung nicht gar so weit treiben und ein kleines Zelt mitnehmen... Ich habe fast alles benutzt, was ich dabei hatte (siehe oben) und mich mit meiner Ausrüstung recht wohlgefühlt: Das Tarp ist mir wie oben beschrieben etwas zu klein und der Schlafsack ging in der kalten Nacht am Dreifürstenstein nur mit zusätzlichen Schlafklamotten. mosven
  6. # (ohne Zählung) Im Garten, zum Test des Gramxpert Solo Tarp für meine geplante HW1-Tour nächste Woche: [Foto von mir] Ich bin ja noch skeptisch, ob ich mein bewährtes Nemo Apollo 3P dadurch ersetzen soll. Prinzipiell hab ich gut geschlafen, aber das Wetter war ja auch gut... Auf jeden Fall bringt es der kurze Extra-Stock für das Raumgefühl In der Nacht kam ein Igel zu Besuch und heute morgen wollte der Kater spielen, wenn ich schon mal in "seinem" Garten liege
  7. Klassischer Rasierhobel statt Gilette/Wilkinson Feste Rasierseife statt Sprühdose/Plastiktube Haarseife statt Shampoo Seife statt Duschgel Denttabs statt Zahnpasta --> Ultralight Merino statt Deo Weglassen statt kaufen --> XUL, ABER SCHWER
  8. @cico: Ja, das müsste ich glatt mal machen, zunächst teste ich mal die Praktikabilität und Robustheit. Wenn ich weiß, ob mir z.B. das ganz kurze Kabel überhaupt taugt, dann kann das Feintuning kommen...
  9. @JanF, hab die Links ergänzt. VG, mosven
  10. Hallo Allerseits, ich hab mich von einigen Beiträgen hier im Forum inspirieren lassen und mir, als letztens mein favorisiertes kurzes Lightning-Ladekabel kaputt ging, ein paar neue leichte Kabel zugelegt. Dabei war mir wichtig, dass sie leicht, kurz, aber noch handhabbar und von guter Verarbeitungsqualität sind. Zudem sollten sie 2in1, also Lightning und Micro-USB Stecker, haben, weil ich mein altes iPhone5c, mein kürzlich erstandenes Nitecore F1 bzw. F2 und die Nitecore Tube damit laden können will. Schnellladefähigkeit war mir insofern unwichtig, als meine Endgeräte das eh nicht können. Hier ist meine Wahl: Cable Creation 2in1 30cm (reine Kabellänge ohne Stecker 21,5 cm), 13g: https://www.amazon.de/gp/product/B01FCUJ1GQ/ref=ppx_yo_dt_b_asin_title_o01_s00?ie=UTF8&psc=1 Das "schwere" Teil werde ich wohl eher zuhause oder bei Bahnfahrten verwenden InnoGadgets Schlüsselanhänger 2in1 ohne die Metallhülse und den Schlüsselring 21cm (15,5cm), 4g: https://www.amazon.de/gp/product/B076Y2NR5X/ref=ppx_yo_dt_b_asin_title_o02_s00?ie=UTF8&psc=1 und smrter Colibri Schlüsselanhänger mit Magnetverschluss ohne Schlüsselring 11cm (5,5cm), 4g: https://www.amazon.de/gp/product/B07NLF3RB8/ref=ppx_yo_dt_b_asin_title_o00_s00?ie=UTF8&psc=1 Wie man sieht, ist das Innogadgets Kabel doppelt so lang und genau so schwer wie das smrter, was meine Vorabeinschätzung bestätigt, dass der Magnetverschluss doch "gewaltig auf's Gewicht geht" Mal schauen, wie beide halten... Werden natürlich alle demnächst mit dem F1 auf verschiedenen Touren getestet... Viele Grüße, mosven
  11. Hallo @ULgeher, ja, Du hast recht. Ich hab mich mal aufgeschlaut: Es kommt bei dem speziellen Kabel des F2 (USB 3.0 Micro-B) nicht so sehr auf den Widerstand an, sondern dass der USB-3.0-Standard höhere Ladeströme erlaubt als USB 2.0 Micro-B. Ein entsprechendes Ladegerät natürlich vorausgesetzt. Ein kleines 5W-iPhone-Ladegerät kommt da an seine Grenzen, das größere 12W-iPad-Ladegerät müsste es bereits abkönnen, ist aber auch schon wieder schwerer. Ich meine hier auch schon mal einen schönen Vergleich gelesen zu haben, finde ihn aber nicht mehr. VG, mosven
  12. @Ranger, so genau hab ich das noch nicht ausprobiert. Bisher hatte ich die Akkus zuhause im Nitecore New I4 Ladegerät geladen, gestern hab ich zum ersten Mal das F1 mit dem NL1835 am kleinen iPhone-Ladegerät geladen. Der NL1835 reicht unter guten Bedingungen (22Grad C) für grob zwei Ladungen meines iPhone 5C. Ich gehe allerdings davon aus, dass - ein Ladegerät mit höherem Ausgangsstrom vorausgesetzt - der gleiche Akku im F2 schneller geladen wird als im F1. Dass spezielle Ladekabel wird diesen höheren Strömen einen geringeren Widestand entgegensetzen, als ein einfaches Mikro-USB-Kabel. Ein solches ist am F2 aber auch verwendbar. Wenn ich mehr Erfahrung mit beiden Geräten gesammelt habe, schreibe ich wieder. Viele Grüße, mosven
  13. Hallo Allerseits, ich habe mir jetzt mal das Nitecore F1 und F2 Ladegerät zugelegt. Mir war die Möglichkeit, für verschiedenste Touren möglichst wenig Gewicht zu haben und die Akkus bei Alterung austauschen zu können ausschlaggebend. So kann ich das F1 (30g) mit einem 3500mAh NL1835 (47g) und insgesamt 77g (45mAh/g)oder 4200mAh NI26650A (86g) und insgesamt 116g (36mAh/g) oder das F2 (49g) mit zwei NL1835, insgesamt 7000mAh und 143g (48mAh/g) oder NL1835 & NI26650A, insgesamt 7700mAh und 182g (42mAh/g) oder zwei NI26650A, insgesamt 8400mAh und 221g (38mAh/g) nutzen. Bei letzterer Version bin ich zwar schon fast beim Gewicht einer Anker PowerCore 10000 (240g laut Amazon) mit weniger "Fiddeligkeit". Wahrscheinlich werde ich das F1 oder F2 mit den NL1835 nutzen, je nach Dauer zwischen Lademöglichkeiten. Die beiden Lösungen haben die beste "Effizienz" in mAh/g. Alle Bilder habe ich gerade auf meiner Küchenwaage gemacht. Ich werde beide Geräte demnächst auf Tour testen und wieder berichten. Viele Grüße, mosven
  14. Hallo @Baumblume ich kann Dir den Nordrandweg HW1 auf der Schwäbischen Alb empfehlen: Er geht von Donauwörth bis Tuttlingen, lässt sich aber auch gut in kürzere Stücke aufteilen, da oft Bahnanschlüsse bestehen. Hier im Forum gibt es auch schon schöne Berichte dazu. Viele Grüße, mosven
  15. #1 Hallo allerseits, ich wollte mal meine leichte Ausrüstung testen und habe meinen ersten echten Overnighter des Jahres gemacht, die Nächte im Garten zum Test einzelner Ausrüstungsgegenstände möchte ich mal nicht zählen. Los ging's am Freitag um 18:00 mit der S-Bahn ab München zunächst nach Otterfing. Von dort 11km über Palnkam durch den Teufelsgraben zum Hackensee. Wegen der vielen Regenfälle in letzter Zeit waren die Wege oft sehr schlammig. Der See war auch weit über die Ufer getreten, weshalb ich im angrenzenden Wald mein Lager aufschlug. Dummerweise hatte ich vorher nicht gecheckt ob die Stirnlampe geladen war. Sie war es natürlich nicht Also Hängematte aufgehängt, während das Wasser fürs Abendessen kochte und erst mal was essen, Chicken Chipotle mit Reis, während es noch hell ist. Das nickelnagelneue Tarp im Dunkeln abzuspannen lieferte nicht so das Ergebnis, wie ich mir das vorgestellt hatte. Zu hoch über der Hängematte, in der Mitte der Seite fehlte eine Abspannung... Also z'samgepackt und auf die gute Wettervorhersage vertraut Am nächsten Morgen entschädigt der Sonnenaufgang und das Vogelgezwitscher für die doch recht kühle Nacht. Der Daunenschlafsack wird auf der Unterseite der Hängematte doch so sehr zusammengepresst, dass es von unten zu kalt ist. Eine Isomatte hatte ich absichtlich nicht mit, war ja schließlich ein Test Weiter gings dann 10km zum Kirchsee. Nach ausgiebigen Schwimmen, sonnen- und lufttrocknen am Steg und einem schönen Stück Kuchen am Seekiosk kamen die letzten 15km nach Bad Tölz, wo um 13:00 schon die Bahn nach Hause wartete. Insgesamt eine geile Aktion in schönster Gegend und ein guter Test für das ganze Zeug. Ganz besonders der Rucksack, der zum Test mit Proviant für zwei Tage und zwei Litern Wasser beladen immer noch nicht voll und nucht mal 6 kg schwer war hat es mir echt angetan. Das ruft nach der nächsten Tour Viele Grüße, mosven
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