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Ultraleicht Trekking

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Geschrieben

Bisher habe ich mit diesem Zeltbodenstoff gute Erfahrungen gemacht, ist als Bodenmaterial meines Bivis verarbeitet. Dieses ist jetzt 4-5 Jahre alt und wurde geschätzt knapp über 100 Mal genutzt ... war immer dicht ... jetzt bei der Tour über Weihnachten, 11 Tage bei sehr viel flüssiger Sonne und sehr nassen Böden leider nicht mehr, ok, war jetzt nicht sooo wild aber über die gesammte Mattenunterseite war der Boden innen feucht/nass, entsprechend auch die Matte. Ebenso oberhalb der Matte im Kopfbereich kam die Nässe durch obwohl gerade dort ja kein großer Druck drauf ist (sooo gedankenschwer ist mein Hirn nun auch nicht :-)). Gerade wenn es tagelang regnet, wie auf dieser Tour, dann ist eben auch diese Feuchtigkeit nicht so gemütlich.
Ist das ganz einfach auf die Alterung der PU-Beschichtung zurückzuführen?
Das würde mich nach dieser kurzen Zeit bzw. eher wenigen Einsätzen, zuhause immer trocken und dunkel gelagert, dann doch enttäuschen ..
Habr ihr schon ähnliche Erfahrungen mit diesem Stoff gemacht?
Statt dessen den 90g Zeltboden verwenden wäre eher keine Alternative. Gewicht und beide sind mit 10000 WS angegeben.

Jetzt könnte ich für die Wasserdichtigkeit noch ne Polycryofolie o.ä. drunter legen, aber, ich habe keinerlei Lust auf knisterndes, flatterndes Auslegegefummel, gerade bei dieser Tour war einige Male Tarpaufbau bei sehr starkem Wind im schon Halbdunklen angesagt (jaja, früher um nen Lagerplatz kümmern, Schnauze) ;-)), da muss das liegen und fertig.

Als eigentlicher Dynema"Feind" (teuer und gehyped) kommt natürlich der Gedanke an einen Biviboden aus dem 34g Dynema, hm, total wasserdicht isse auf alle Fälle.
Wer von euch hat da längere Erfahrungswerte bzgl. Abrieb, Robustheit?
Klar, den Boden vorbereiten, aber trotzdem, als "hinlegen und fertig Material", nicht nur auf weichem Waldboden, eben auch mal auf Felsen, Wurzeln, Höhle, etc.?

 Hat wer nen zündenden Tip?

PS: Happy New Adventureyear 2024 :-) 

Geschrieben

War es das erste Mal, dass das Bivy im Winter verwendet wurde? Es kann sich auch um Kondenswasser handeln. Bei niedrigen Temperaturen kann es zu Kondenswasserbildung unter der Matte kommen. 

PU Zelfboden kann man neu impregnieren mit Seam Grip TF Tent Fabric Sealant (selber keine Erfahrung damit).

Geschrieben

Nein, schon mehrfach im Winter, auch bei deutlich niedrigeren Temperaturen, verwendet. Auch da bisher immer komplett trocken. Es war definitiv kein Kondens unter der Matte.
Zuhause mal den Drucktest gemacht: nasses Tempo unter das Material, trockenes Tempo oben drauf und schon bei eher leichtem Druck mit der Hand drückte sich die Nässe durch. Beim neuen Material kann ich mein ganzes Gewicht aufs Knie drücken und es bleibt trocken.

Solch ein Imprägnieren ersetzt, denke ich, nicht die intakte Beschichtung, erhöht also nicht die WS.

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