Rangliste
Beliebte Inhalte
Anzeigen von Inhalten mit der höchsten Reputation auf 25.05.2025 in Beiträge
-
Vorstellungsthread
GoodOldHavoc und ein anderer reagierte auf Gerd1890 für Thema
Hallo allerseits, nachdem ich jetzt schon ein paar Wochen in diesem Forum herumstöbere und schon viele gute Infos erhalten habe, war es irgendwie Zeit mich auch zu registrieren. Zu Mir: 51, männlich, wohnhaft im Bayerischen Wald. Schon seit der Jugend viel draußen und mit dem Zelt unterwegs. Zwischenzeitlich aber wegen Beruf und ein paar Kindern sehr eingespannt. Jetzt aber wieder mehr unterwegs (ich war gerade auf dem WHW, hat mir wieder richtig gut fallen und auch richtig gut getan). Mir war bisher nicht wirklich klar, dass es echte Ultraleicht-Ausrüstung gibt. Mein Ultraleicht bestand bisher darin, dass ich von meinem schweren Zeug einfach möglichst wenig mitgenommen habe (bzw. meine Touren haben früher teilweise so ausgesehen, dass ich mit viel Zeug losgezogen bin und dann eine Spur von Ausrüstung hinterlassen habe, die ich nicht gebraucht habe). Örtlich bin ich eher im Mittelgebirge auf bequemeren Touren unterwegs, zum einen weil ich an echtem Hochgebirge noch nie wirkliches Interesse hatte, zum anderen weil meine Knie ab gewissen Bergab-Höhenmetern einfach zu arg rumzicken. Mein spezielles Problem: Ich bin 1,95 m groß und ca. 94 kg schwer. Viel Ausrüstung, z. B. normale Kleidung, passt mir einfach nicht oder vergleichsweise schlecht. Es ist in diesem Forum auch schwierig, zielgerichtet nach Begriffen wie "extra lang" oder so zu suchen, weil die Treffer sehr ungenau sind. Von daher werde ich wohl ein paar Beiträge schreiben, in denen ich ganz gezielt nach Ausrüstung für so große Menschen wie mich frage. Schöne Grüße!2 Punkte -
Stofftips für Regenjacke
Maalinluk reagierte auf flächenbelastung für Thema
Hab das als Regenjacke vernäht, in Blau gabs das mal. Seit 6 Monate fast täglich getragen, meist am Rad aber auch mit Rucksack und ich finds auf jeden Fall stabil genug. Aber keine Ahnung von anderen 3Lagen Membranstoffen. Jacke mit Unterarmreisverschlüsse wiegt 210g. https://www.extremtextil.de/3-lagen-laminat-pattern-ripstop-ultraleicht-hochatmungsaktiv-90g-qm.html1 Punkt -
Hose für Hüttenübernachtung
Hans-Jürgen reagierte auf Dune für Thema
@martha Patagonia Terrebone Joggers1 Punkt -
Norwegen Zelt?
Padjelanta reagierte auf Epiphanie für Thema
OT: Ich frag mich auch schon länger ob ein Solid Inner nicht ggf eine Düsenwirkung im Luftzug erzeugt was ich mir gegen Kondens schon vorteilhaft vorstellen kann 🤔1 Punkt -
Ich würde von den Beiden das 120er mit der Toray-Membran nehmen, liest sich nach eher für 15 kg Rucksack geeignet, habe aber keine praktischen Erfahrungen im Regenjacken nähen.. Wenn Du das wirklich angehst, dokumentier das doch begleitend im Forum, ist bestimmt auch für Andere interessant.1 Punkt
-
Probleme mit der Sitzposition im Anfibio Sigma TXL
Mia im Zelt reagierte auf khyal für Thema
Also ohne den Sitz wird das sehr anstregend, da Du eben keine Lendenwirbel-Unterstützung mehr durch eine Lehne hast. Mit Sitz ist die Matte imho eine rel teure und vor allem mit fast 1 kg schwere Option, wobei sie schon ein klein bisschen zur Versteifung des Bootes beiträgt, wobei die die ich kenne, die so eine Matte angeschfft haben, damit nicht glücklich geworden sind. Und klar hängt man in einem Anfibio mehr nach unten durch, als in einem MRS. Das hängt mit 2 Faktoren zusammen : Sitzbefestigung, wie schon beschrieben, liegt der Sitz in Anfibios sozusagen lose drin, während er in den normalen MRS Booten zwischen den Schläuchen aufgehängt ist, dadurch drückt sich der Sitz, wenn er mit dem Körpergewicht belastet wird, mitsamt Boden mehr nach unten durch. Das macht halt den größten Teil der 5 cm locker aus, im Normalfall ist das egal, ausser bei extremen Niedrigwasser, wenn man sozusagen um jeden cm kämpft, dafür hat man den Vorteil, von etwas weniger Gefummel beim Aufblasen bzw Zusammenpacken, bei Alpacka sind btw die Sitze auch so. Dem kann man easy entgegenwirken, in dem man den Foam Seat (15 € 175 g) unter den Sitz quer legt. Quer geht er nur sehr stramm rein, verkeilt sich gut zwischen den Schläuchen bzw stabilisiert diese. Durch den steifen Foam Seat drückt sich auch die Sitzfläche nicht mehr so "punktuell" nach unten durch, was nochmal zusätzlich zu den 5 cm Dicke etwas Höhe bringt. Der 2 Punkt ist der Bootsshape, schau Dir mal im Vergleich von oben den TXL und den Nomad an, die haben zwar denselben kleinen Schlauchdurchmesser, aber durch den Shape biegen sich die Schläuche beim TXL mehr durch, was auch zu einer tieferen Sitzposition führt. Wobei ich sagen muß, daß ich u.A. deswegen meinen Nomad und div Sigmas damals wieder abgegeben habe, aber um fair zu sein, da war ich ansonsten auch nicht mehr bei Sigmas usw, sondern bei Wildwasser-Packrafts von MRS / Alpacka, die nicht nur durch den größeren Schlauchdurchmesser steifer sind und ich gehören ja auch nicht gerade zu den Federgewichten. @Mia im Zelt benutzt Du überhaupt ein längeres Paddel, als im Kajak ? Wie lang ist das Paddel, was Du benutzt ? Wenn Dir die 15 € zuviel sind für den Foam Seat (ich fand den die Jahre, in denen ich noch Anfibios gepaddelt habe, bei manchen Booten echt nützlich, um einen Tick weniger Tiefgang und durch die erhöhte Position schon etwas früher das Wasser lesen zu können und netter Pausensitz, um nicht im Nassen zu sitzen) klemm halt ganz nach unten ein 40 cm breites Brett unter den Sitz und darauf dann eine Zwischenlage, dass es insgesamt 5 cm sind, dann kannst Du den Foam Seat "simulieren". Bei einem derartig langen Boot mit rel kleinem Schlauchdurchmesser kommt es nochmal deutlich mehr auf einen guten Luftdruck in den Schläuchen an, gerade, wenn man dann noch die mittige Sitzposition wählt (ruhig mal mit etwas Ballast im / auf dem Bug, die hintere Position probieren). Grundsätzlich ist ein Packraft halt schon deutlich anders, als ein Kajak oder Canadier, durch die Schläuche braucht es längere Paddel und einen anderen Paddelstil. Von der gewohnten mittigen Sitzposition bin ich auch rel schnell abgekommen, Packrafts sind bei Sitzposition hinten deutlich schneller steuerbar. Nicht daß ein falscher Eindruck entsteht, daß ich die Anfibios im Vergleich nicht gut finden würde, die Teile sind für die Materialfestigkeit schön leicht mit kleinem Packmaß, preisgünstiger als MRS und erst recht Alpacka und es gibt sie von Alpha bis Sigma bzw Omega in der Länge / Auftrieb mehrfach abgestuft, ich habe ja auch mit Anfibios angefangen,aber wenn man einmal in einem guten richtigen Wildwasser-Packraft gesessen hat, dann paddelt man imho halt lieber die...auch wenn die deutlich teurer & schwerer sind...1 Punkt -
Norwegen Zelt?
Dune reagierte auf Padjelanta für Thema
OT: Höchstens wenn es windig ist. Dann sind vermutlich jedoch sowohl die negativen als auch die positiven Aspekte verstärkt. Weniger Kondensat, aber dafür zieht es ordentlich durch. Die Meshinnenzelte sind zudem, wie bei vielen Herstellern, schwerer, als die solid Versionen. Da Hilleberg ein sehr dickes mesh verwendet, ist die Differenz entsprechend größer. Für wärmere Regionen könnte es aber durchaus eine alternative sein, denke ich. Habe es selbst nie probiert.1 Punkt -
Das Enan hat ja die Türe, die eh recht groß ist, nur aus mesh. Von daher ist die Lüftung im Innenzelt eh super. Mesh Inner fände ich wenn dann für heiße Regionen interessant1 Punkt
-
1 Punkt
-
Norwegen Zelt?
Silberdistel reagierte auf Epiphanie für Thema
Ich finde die Hilleberg UL Y Pegs eh super, würde ich nicht tauschen1 Punkt -
Probleme mit der Sitzposition im Anfibio Sigma TXL
Mia im Zelt reagierte auf Gibbon für Thema
Hört sich für mich so an, als könnte die Anfibio Multimat 190 dein Problem vielleicht lösen. Mit der hängst du nicht mehr so tief durch und sitzt gleichzeitig höher. Da kann man dann immer noch den normalen Sitz drauf machen, um noch höher zu sitzen.1 Punkt -
Norwegen Zelt?
Silberdistel reagierte auf Dune für Thema
Eine PE/PeU-Beschichtung (Polyether Urethane) ist letztlich auch eine PU-Beschichtung. Es stimmt schon, dass die PeU, die Slingfin verwendet hochwertiger/teuerer/in den von dir genannten Punkten vorteilhafter ist als die klassische Polyester Urethane Beschichtung (diese wird häufig allgemein als PU bezeichent, was gerne mal Verwirrung stiftet), dennoch schwächt sie im Gegensatz zu reinen Silikonbeschichtungen das Gewebe. PeE ist sogar noch steifer als das klassische PU. Was bei 70D eher weniger ins Gewicht fällt, aber bei 20D schon eher, weshalb ein Groundsheet schon notwendig wird in meinen Augen. Ich mag halt eher ungern Groundsheets mitschleppen. Ist auch wieder mehr Geld/Arbeit.1 Punkt -
Wahre Worte. Meine persönlichen Gründe zum aktuellen Zeitpunkt. Leute sehen das mitunter anders und auch ich werde das möglicherweise irgendwann anders sehen Unna: Für das, was sie kann, ist sie einfach zu schwer. Damals hatte ich noch nie von UL gehört. Portal 2: Für 2 Personen schon eher eng, für alleine für mich zu klein und zu schwer, dünner Boden 20D mit PU braucht zusätzlich ein Groundsheet (noch schwerer), Aufbau Inner first bei Regen, Wind, Sturm ungünstig. Für sehr windige Regionen braucht es eigentlich das stabilerer Gestänge (noch schwerer), Fly sehr hoch geschnitten und super dünnes empfindliches Material 10D. Double Rainbow DW: Durch das Innenzelt weniger Platz als beim Single Wall Double Rainbow. Für zwei auch schon eher eng. Der Gestängebogen ließ sich nicht ordentlich zentrieren und wich immer von der Mittellinie ab (andere Führung als beim Single Wall). Top Strut nicht frei (wie beim Single Wall), sondern zentral fixiert. Mehr Stress bei Wind, überhaupt dieser Strut. Beim Lösen rutschte die Kappe ab. Beim wieder Einfädeln brach sie dann ab. Zum Glück nicht auf Tour passiert. Stress auf den Fly Reißverschlüssen relativ hoch. Nur ein YKK 3. Das 20D Nano Ripstop Silpoly (immerhin ohne PU) ist empfindlich (siehe hier). X-Mid Solid: Große Grundfläche, der einen ebenen Stellplatz braucht. Musste häufig ungewollt Extrakilometer einlegen, um das Ding zu Pitchen, weil kein Platz taugte. Das Material ist mir zu empfindlich. Das 20D Nano Ripstop Silpoly mit PU. Auch für den Boden ergibt für mich null Sinn. Das neue normale X-Mid 1 und der X-Dome haben 15D PU Silpoly. Nach den Tests von @wilbo ist mir das nicht geheuer. Zwei Apsiden sind nett, aber ich hätte eher lieber mehr Platz im Inneren gehabt. Das soll jetzt nicht heißen, dass mir nicht auch Dinge an den Zelten gefallen haben. Einiges fand ich super, aber letztlich ist es eine Abwägung, was einem wichtiger ist. Warum jetzt das Enan: Ich suchte EIN Zelt, das sturmfest, langlebig, einfach und unabhängig von Stöcken ist, weil ich es auch für's Bikepacking nutzen möchte, fast alles wegsteckt, egal, ob nun Gebirge oder 100 km/h Wind in Lappland und dabei noch leicht genug ist, um es zum Wandern zu nutzen. Kompromisse in Sachen Gewicht und Lüftung war ich bereit einzugehen. 20D Nylon Fly, 70 D Boden (kein Groundsheet), starke Reißverschlüsse YKK 5 Dual Pull, mit 2 Heringen steht, mit 8 Heringen ein Bunker. Flaches Profil für weniger Wind, alles dran, was ich brauche (nichts mit selber Nähte abdichten und Abspannleinen anfügen müssen). Hilleberg macht mit dem Enan vieles richtig. Für mich in der Theorie ein solides Gesamtpaket, das natürlich nicht perfekt ist. Ich mag, dass HB (genauso wie Tipik aus Frankreich) sich treu bleibt in Sachen Qualität und Langlebigkeit, während andere irrsinnig filigrane Materialstärken verwenden nur um noch leichter zu sein. Natürlich ist leichter durchaus eine Option (auch ich habe eine imaginäre Liste mit 4kg Basisgewicht), aber aktuell hab ich lieber Ausrüstung, die ein breites Einsatzspektrum abdeckt und wegsteckt, ohne mich dabei in die Knie zu zwingen. Um die 6kg ist da ein guter Kompromiss für mich, der es mir trotzdem erlaubt viele Kilometer am Tag mit einem Lächeln zurückzulegen. 😊1 Punkt