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Wildwasserflüsse für min Tages oder Mehrtagestouren Angeregt durch den tollen Packraft-Reisebericht von @ultraleichtflo aus Laos, dachte ich mir, ich nehme auch mal den Hinter hoch ein bisschen über verschiedene Flüsse „zu erzählen“... Ich möchte den Fokus eher darauf legen, (nur) einen Eindruck von dem, jeweiligen Fluß zu geben, eine Einschätzung welche WW-Stufen, für was für Packrafts geeignet, wie es mit Übernachtungen aussieht, welche Besonderheiten, Gefahren und natürlich jeweils ein paar Pics zum Antörnen dazu Mit den „Ausnahmen“ Ombrone & Schwarzer Regen alles Flüsse in den Alpen Drau Enns Gail Kössener Ache bzw Entenlochklamm Lech Mur Salza Salzach Schwarzer Regen Soca Steyr Ziller Schon mal 3 Kartentips Was sehr nützlich für die Planung in A bzw für die Planung der Fahrtrouten von einem Fluß zum Andern ist → Jüberman Österreich, bei jedem Fluß steht so grob der WW-Grad und zu welcher Zeit befahrbar, unbedingte Kaufempfehlung Für den (Schwarzen) Regen → Jübermann D-Südost mit u.A. Regen Für die Soca, falls Ihr sie noch irgendwo bekommt → Soca Bild und Erlebniskarte 2 Buchtips Luc Mehl Packraft-Handbook, english, ein absolutes Muß für jeden WW-Packrafter, bekommt Ihr u.A. beim Packrafting-Store, Sack & Pack und Packrafting Europe Kajakparadies Nordalpen Klasse Buch, wenn man auch mal neue ½ bis Tagestouren dort paddeln will, sehr zutreffende Beschreibungen, viele Pics, zutreffende WW-Einschätzung Noch eine Sache, die mir sehr am Herzen liegt, einige Flüsse liegen mit ihren interessanten Parts in Naturschutzgebiete und es wird recht deutlich darauf hingewiesen, daß dort Zelten, Campierewn usw verboten bzw nicht erwünscht ist. Bitte benutzt dort die Campings (sind meist recht preisgünstig und viele Paddelverrückte ) macht von da aus Tagestouren und neben Naturschutz liefert ihr dann denen, die gerne ein komplettes Paddelverbot durchsetzen wollen, keine „Munition“, dasselbe gilt sinnmgemäß für Uferbetretungsverbote oder die Westen & Helmpflicht auf Teilen des Schwarzen Regen. Natürlich ist es toll, wenn Andere, die dann den jeweiligen Fluß auch gepaddelt sind, ergänzen bzw schildern was sie völlig anders als ich sehen / einschätzen. So das war der Einleitungstext, da sich das über etwas Zeit ziehen wird, könnt Ihr gerne drunter oder mir via PN schreiben, wenn jemand gerne hätte, daß ich möglichst bald über einen bestimmten Fluß schreibe. Mal schauen, je nach dem, wie sich das entwickelt, wird es auch Sinn machen, evtl bei manchem Fluß einen eigenen Thread draus zu machen.2 Punkte
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MIUTATS: Madeira im Frühling
RaulDuke und ein anderer reagierte auf KaZee für Thema
VID-20260125-WA0002.mp4 So sah das bei uns aus im Dezember am Ostkap bei Ponta de Sao Lourenco, es war wahnsinnig windig! Wir hatten einen kleinen Steinwall gebaut damit das Stratospire nicht davon fliegt aber ein paar von unseren Heringen sind leider auch abgebrochen. Aber es war wunderbar und wenn man Wochen danach noch roten Sand überall findet denkt man gerne an diese Nacht zurück!2 Punkte -
Tips zur Nutzung von Tarptent Rainbow / Double Rainbow
mtb_squirrel und ein anderer reagierte auf Sanil für Thema
OT: hehehe ich überwintere meist auf den canaren, wenn ich nicht so weit von der zivilisation entfernt schlafe zieh ich mir gern kartons aus dem müll, zur sicherheit für den zeltboden oder auch als upgrade für die faltmatte, die liegt sich nach 2 monaten nemlich ganz schön durch...2 Punkte -
Weitere News: Falls jemand von Pico das Pedras nach Boca das Voltas über das kurze 15 km Stück durch den Levada Tornos Norte will: Durch ein Leitersegment kurz vor dem Levada ging gestern ein Bach und Wasserfall, ohne klatschnass zu werden unüberbrückbar, ich und ein Local haben dort umgedreht und sind Richtung Ilha weiter. Kann mittlerweile wieder anders sein, da erstmal kein Regen nach gekommen ist. Der PR9 ist aber auf jeden Fall einen Besuch wert, die beiden oben genannten Plätze auch super. Caramujo habe ich übersprungen, Geisterhaus Vibe ohne Wasserhahn muss nicht sein.1 Punkt
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Enns Fangen wir mal mit der Enns an. Gibt eigentlich nur 2 Stellen, an denen man aufpassen muß, Einstieg und Ausstieg. Der Einstieg am Ortsausgang von Schladming wird in den div Flußbeschreibungen im Internet hinreichend genau beschrieben, für Autofahrer ganz nett, liegt der Einstieg neben einem Anwohnergebiet mit mehr als genug Parkplätzen, mit Övis kommt man auch auf < 1 km ran. Wenn man die Böschung runtergekraxelt ist, ist genügend Raum, etliche Boote nebeneinander fertig zu machen, gerade am WE ist es auch häufiger so, daß man dort andere Paddler trifft, bei mir waren es im Schnitt ca 2/3 Kajak, 1/3 Packraft WW-Boote. Bei niedrigerem Wasserstand ist es easy, bei höherem Wasserstand sind ein paar fiese Schwälle direkt nach dem Lospaddeln, die durchaus gut Kraft haben können, wenn hohe Pegel sind, sollte man also dann gut vorbereitet sein, konzentriert lospaddeln. Die Gesamtstrecke, die man paddeln kann, sind knapp 70 km. Man sollte sehr gut aufpassen, daß man den letzten möglichen Ausstieg die Lauferbrücke, eine alte Holzbrücke nicht verpasst, denn kurz danach geht es in den WW5er Bereich des Gesäuse, das ist was, was ich mir deutlich lieber vom Ufer anschaue Als ich die Strecke das erste Mal gepaddelt bin, bin ich zuerst zu der Brücke gefahreen, um einen Waypoint zu setzen und war dann beim Paaddeln übervorsichtig, lieber 2-300 m vorher schon auszusteigen, was aber völlig unnötig war, da es keine 10 m vor der Brücke auf der rechten Seite einen guten Ausstiegspunkt mit flacher Anblandestelle zwischen Büschen gibt und wenn man es doch verschnarcht, man noch hinter der Brücke mit Mühe über eine Steinböschung aussteigen könnte. Direkt oberhalb vom Ausstiegspunkt ist eine Zufahrt von der Strasse zur Weide und direkt hinter der Sperre ist am Rand vom Gebüsch ein Platz wo man gut 1-2 Zelte aufbauen kann, falls man abends ankommt. Wenn man ein paar hundert m leicht bergauf läuft, kommt man an die Bushalte, von der man mehrfach / Tag mit Umsteigen nach Schladming zurück kommt. Gerade im 2. Teil ist die Aussicht teilweise gigantisch. Was evtl Übernachtungsplätze betrifft, ist das nicht ganz easy, da dort sehr viele Kuhherden auf Weide stehen und man zum Einen auf einer Weide durch die neugierigen Kühe keine Ruhe bekäme und das auch die Bauern nicht so toll fänden, bei anderen Plätzen sollte man ein Auge auf dem Boden haben, bevor man aufbaut, wir haben schon mal in einem Wäldchen übernachtet und am nächsten Morgen liefen die Kühe auf dem Weg zur Weide zwischen unseren Zelten / Booten durch. Durch die rel hohe Strömungsgeschwindigkeit ist es nicht so ganz easy mit den Plätzen, häufiger ist man halt auf der falschen Flusseite und denkt „das wäre ein guter Platz gewesen“... Hilfreich sind Zelte, die nicht eine extrem hohe Stellfläche brauchen, für Hängematte & Tarp finden sich auch so einige Plätze. Wenn es denn sein muß, kann man die Strecke auch an einem Tag paddeln, ist aber wie ich aus eigener Erfahrung weiß, rel stressig und eigentlich schade, so da "durchzuheizen". Die Einstiegsstelle kann bei sehr hohen Pegeln auch in den Schwällen eine 3- erreichen, normalerweise je nach Pegel 2- bis 2+, ansonsten auf der Strecke max 2+, aufgrund der höheren Fließgeschwindigkeit sollte man sich bis in den 3er Bereich sicher fühlen. Falls mit mit dem Auto unterwegs ist, sollte man auf jeden Fall vorher oder hinterher mal zu den Aussichspunkten im 5er Bereich flußabwärts im Gesäuse fahren, dann wird man sich ja eh wahrscheinlich vorher die Ausstiegsstelle anschauen. Leider habe ich auf die Schnelle gar nicht so viele Pic zur Enns gefunden, irghendwo in den Untiefen meiner NAS müßten noch mehr sein, aber ich denke mir das Wichtigste ist das Pic der Ausstiegsbrücke und bevor jetzt jemand verwirrt ist z.B. aufgrund der unterschiedlichen Paddelrucksäcke, ich bin ja häufiger in den Alpen zum WW-Packraften, bin entsprechend die Flüsse etliche Male mit unterschiedlichen Booten / Ausrüstung gepaddelt. Normalerweise poste ich ja nie Waypoints o.A öffentlich aber hier aus Sicherheitsgründen die Lauferbrücke N47° 35' 16.5" E14° 32' 13.3" bitte selber nochmal nachprüfen, denn dahinter kommt halt das Gesäuse Wenn Fragen sind, her damit Ergänzungen, andere Meinungen zum Fluß, gerne...1 Punkt
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OT: Vielleicht hast du früher gerne kühles Bier getrunken.1 Punkt
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Bin gerade dort unterwegs, erste Nacht auf dem Ponta de Sao Lourenco Platz verbracht und Junge Junge, hat es mein xmid gebeutelt. Ständig haben Böen das Zelt aufgepustet und mich mit dem feinen roten Sand bestäubt. Mehrmals haben die Linelocs nachgegeben (mal in Luv, mal in Lee), bis ich sie verknotet habe. Dann ließ es sich irgendwie leben. Ich empfehle daher, sich für den Spot eine Wettervorhersage anzusehen. Ansonsten ist es ne schöne Jahreszeit für die Insel. Und ich habe gelernt, was ich dem xmid zumuten kann.1 Punkt
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für leute die keine trekkingstöcke nutzen: ich habe einfach längere schnüre (6x 120cm Dyneema/Polyester-Kordel 16fach 2mm - 23g) an das double rainbow gemacht, so kann ich das zelt, an stellen wo keine heringe in den boden gehen, einfach mit steinen aufbauen. in schutzhütten ist es mit den längeren schnüren dann auch oft irgendwie möglich es aufzustellen: schnüre um tisch/bankbeine oder pfosten spannen, gegebenenfalls in der umgebung noch einen stein oder einen holzbrocken finden...1 Punkt
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Tips zur Nutzung von Tarptent Rainbow / Double Rainbow
mtb_squirrel reagierte auf Blickpunkt für Thema
Ich habe das Single Rainbow aus dem von @khyal so verschmähten DCF 😇 und bekomme die Zeltwände bei Bedarf schon ziemlich dicht in Richtung Bodennähe. Das scheint ja deine Frage gewesen zu sein, vermute ich. Auf beiden Fotos ist das hoffentlich ganz gut zu erkennen, wie tief das so geht. Ich stelle mein Rainbow immer mit Trekking Stöcken auf. Gegebenenfalls bekommt man die Zeltwände noch dichter an den Boden ran, wenn man mit Heringe arbeitet. Da kann ich aber keine verlässlichen Aussagen treffen, weil ich das eigentlich nicht mache. In der Regel spanne ich es aber deutlich höher ab oder lasse sogar eine Seite komplett offen (halt wegen der besseren Luftzirkulation zur Vermeidung übermäßiger Kondensation).1 Punkt -
Ich trage meine Klamotten zu jedem Anlass, egal ob Arbeit, Tagestour oder Mehrtagestour. Ich liebe meine beiden Alpha Pullover und ziehe die in der kühleren Jahreszeit auch zur Arbeit an. Ich besitze allerdings auch nur wenig Kleidung und diese muss den Kriterien Allumfassendtauglich entsprechen. Was ich aber nicht mache, ist, eine meiner schwereren Fleecejacken oder eine Jeans auf einer Mehrtagestour tragen. Daher ist es eher umgekehrt: alle Klamotten für den Alltag und die besonders effizienten für die Mehrtagestour.1 Punkt
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