Ich würde auf ein sturmstabiles selbsttragendes Querlieger-Zelt mit 2 Eingängen und mehr Raum bzw Sitzhöhe setzen, damit bist Du bei sehr starken Winden aus wechselnden Richtungen oder längeren Schlechtwetterphasen deutlich besser aufgestellt, aber ich zelte auch viel bei rauhen Bedingungen und habe es dann gerne relaxed / sicher, mag sein, daß ich deswegen die "Meßlatte" recht hoch ansetze...
Als Heringe halt Y-Marken-Heringe in Standardlänge (ca 18 cm) die haben deutlich breitere Flanken als die Mini/UL-Versionen, damit habe ich unter rauhen / herausfordernden Bedingungen deutlich bessere Erfahrungen, als mit allen anderen Kombis, gemacht.
Ein paar Stücke Reepschnur, um evtl Felsbrocken in die Zelt-Verankerung einbeziehen zu können, schaden auch nichts.
Aber wie Du ja gut am Beitrag / Erfahrungen von @TheRebel sehen kannst, unterschiedliche Leute machen unterschiedliche Erfahrungen, haben unterschiedliche Anforderungen und wo ich ihm klar zustimme, daß ein Double Poling oder verstärktes Gestänge bei dem "Flatterteil" keinen Sinn macht...
Wenn ich das richtig sehe, mußt Du ja eh neben den Hütten zelten und könntest Dich notfalls, wenn es Dir dynamisch das Zelt zerlegt in Diese flüchten ?
Dann ist das Risiko ja nicht so groß, als wenn Du solo irgendwo im Nirgendwo zeltest, wenn Dein Herz am Enan hängt und es Dir groß genug ist, um auch mal Schlechtwetter abzufeiern, könntest Du es ja dann auch auf der Tour da ausprobieren und kannst dann ja auch vielleicht positive Starkwind-Erfahrungen berichten (aufgrund der geringen Höhe und "angeblasenen" Flächen mit Wind aus Richtung Kopf/Fußende halte ich das Risiko mit der "Sturm-Fluchtmöglichkeit" in die Hütten für nicht zu hoch).