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Ultraleicht Trekking

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  1. 1. Trailrunner: wasserdurchlässig oder wasserdicht? Die Entscheidung kann dir niemand abnehmen, weil sie einfach nur von persönlichen Vorlieben abhängt. Generell scheint mir die Region vergleichsweise trocken zu sein. Überhitzung in GTX Tretern wirst du im August vermutlich auch eher nicht haben. Insofern: Wie du magst. 2. Temperaturen im August Statt anekdotischer Evidenz rate ich dir die wirklich gemessenen historischen Werte bei YR.no zu checken. Da kannst du für jedes Jahr und jeden Monat Durchschnitt- wie Tiefstwerte ausspucken lassen. Ich habe in Norwegen von Sommer bis Herbst immer T-Shirt + Fleece + Regenjacke dabei. In kälteren Lagen für Pausen und Camp eine Daunenjacke. 3. Stromversorgung Schau in punkto Hütten mal bei ut.no/kart vorbei. Dort siehst du bei allen Hütten Informationen über vorhandene Infrastruktur. Bei den bedienten Hütten kann ich mir gut vorstellen, dass es normales Stromnetz gibt. Bei den unbewirtschafteten DNT Hütten quer durch Norwegen findet man mit etwas Glück aber mittlerweile doch recht oft einen Solar betriebenen USB A Ausgang. 4. Route Auch da ist ut.no/kart für eine erste Orientierung eine prima Anlaufstelle. Viel Spaß!
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  2. Ich war noch nie in Rondane - in Norwegen allerdings schon öfter Wegen den Trailrunnern, das ist ein religiös behaftetes Thema. Du brauchst halt einen Plan, was du machst, wenn es tagelang regnet und man auch noch durch das Moor oder einen Fluss läuft. zB Gefrierbeutel. Oder Goretex Socken. In den Subtropen bist du mit "lass es trocknen" sicher besser dran. Ich habe mich für meinen nächsten Norwegentripp (Hardangervidda) für über-Knöchel-GoreTex entschieden. Ich habe kein Problem damit 3 Tage in nassen Schuhen rum zu laufen, aber irgendwann is Schluss. Wetterbericht Finse sagt best case 18°C max, worst case 7°C max.... Wie siehts in Rondane aus -> yr.no was ist denn ein "Tarp Tent Sprint"? Ich habe keinen Plan wie du 10 Tage Essen in einen 35Liter Rucksack bekommen willst Schlaftabletten? Nimm lieber 4 Ibos mit. Ich finds cool das Du Dich für Ethanol zum desinfizieren entschieden hast. Wenn alles kacke ist, kann mans immer noch in den Tee schütten 😁 Cheers! (google mal "ultralight ethanolrezepte") Dein Klamottenplan ist ----- intransparent. Was du alles auf "Worn" hast ist deutlich zu warm, selbst für Norwegen. Dann ist da recht viel auf 0g. Du vermittelst den Eindruck als willst Du Dich mit Deinem Baseweight hervortun. Ich bin voll stolz auf Dich dass Du mit 3,8kg BW los ziehen willst. Voll! Aber diese Packliste ist für Dich und nicht für mich. Wegen mir kannst Du auch mit 30kg wandern. Ich würde mir einen Satz Ersatzunterwäsche gönnen. Besonders Socken. Ansonsten kann man das mangels Gewicht schwer kommentieren. Windhose + Shorts sind häufig leichter als Zipperhose. Du hast keine Regenhose? Das kann unter 10°C auf dauer unangenehm werden Man ist hier übereingekommen dass ein Benzinwärmer LEBENSGEFÄHRLICH in einem Zelt ist. LEBENSGEFÄHRLICH!! Aber... vielleicht ist Dein Zelt auch einfach besser belüftet 😉 Die UL Standard Lösung wären tatsächlich eher eine Wärmeflasche, Du musst halt aufpassen dass deine Trinkflasche beim auffüllen nicht wegschmilzt - der Charme daran ist dass Du Dir den Wärmer gewichtsmäßig sparst, eine Flasche hast du eh dabei Stromversorgung - mir reichen 10.000mA so 2-4 Tagen - dann versuche ich mal einen Campingplatz oder Unterkunft mit DUSCHE zu erreichen Happy Trails!
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  3. Hey, für erste Inspiration kannst du mal in den Beitrag von Sebastian schauen, der ein paar Tage nach dir in den Rondane will: Entsprechend gleich die erste Frage: Ich sehe auf der Liste kein Insektenspray. Hast du vor keins mitzunehmen oder vergessen? Wir waren vor ein paar Jahren im Juli da und da hatte es ordentlich Mücken. Was es auch hatte waren Altschneefelder. Vor allem wenn du oberhalb der Baumgrenze unterwegs sein willst, wäre das ein Aspekt der sich vll auf deine Schuhwahl auswirken könnte. Ansonsten viel Spaß!
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  4. Zum Thema Gepäckband: Als Schutz für den Rucksack im Flieger, kannst du dir für den Hinflug einen alten Koffer nehmen. Den gibt’s oft bei Mutter im Keller (bis er irgendwann eh auf dem Sperrmüll landet), oder eben direkt beim Sperrmüll. Wenn man Stöcke verpacken muss, die nicht faltbar sind, ist das auch hilfreich. Entsorgung beim Zielflughafen an der Bikestation, wo die Kartons und Folien der Radreisenden entsorgt werden, oder Personal fragen. Für den Rückflug tut es dann auch ein Müllsack als Schutz.
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