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traveloors

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Reputationsaktivitäten

  1. Gefällt mir!
    traveloors reagierte auf Ragna in Trekking mit Kleinkind: Windeln   
    Da ich im Forum wenig dazu gefunden habe: wir waren bis letzte Woche im Maira-Tal wandern mit zwei Kindern (2, 6), der Kleine noch nicht sicher trocken.
    Um nicht Unmengen Wegwerfwindeln transportieren zu müssen, ganz es eine "Pipi-Flasche" (PET mit weiter Öffnung) um das risiko verpinkelter Kleidung zu reduzieren (bei jeder Pause würde gefragt, ob Bedarf nach der Pipi-Flasche besteht), außerdem hatten wir 2 PUL-Überhosen und 4 Mullwindeln dabei (2 als Reserve, die eigentlich als Handtücher gedacht waren und auch nur als solche genutzt wurden). Wir haben Windelpapier eingelegt für das große Geschäft (wird leider oder nicht verbal angemeldet) und hatten Hundekottüten für benutztes Windelpapier. Die benutzten Windeln wurden abends (oder auch unterwegs mit der Wasserflasche in ausreichend Abstand zur Wasserquelle) ausgewaschen und waren spätestens am nächsten Morgen trocken.
    Wir kamen gut zurecht, hatten keine Engpässe und mussten am Anfang nicht kalkulieren, wieviele Wegwerfwindeln pro Tag minimal gebraucht werden.
    (Übernachtung in Herbergen)
  2. Gefällt mir!
    traveloors reagierte auf Ragna in Vorstellungsthread   
    Nach einiger Zeit des stillen Mies na habe ich mich jetzt endlich angemeldet.
    Bin 37 Jahre alt, wohne am Rande des Schwarzwalds und bin da auch hauptsächlich unterwegs. Bevor ich Mutter wurde habe ich gerne längere Trekkingtouren gemacht (7-10 Tage, Alpen, Balkan). Mit zwei Kindern (2, 6) muss ich mich jetzt erst wieder rantasten, da ja doch einiges anders wird, wenn man nicht nur an sich denken muss.
    Bislang daher Tagestouren oder auch mit Übernachtung nur mit dem Großen, diesem Sommer endlich wieder eine Tour in den Alpen (Hüttentour). Es bleibt spannend und ich freue mich auf Input von hier aber auch auf den Austausch.
  3. Gefällt mir!
    traveloors reagierte auf RaulDuke in Vorstellungsthread   
    @Gruselwusel
    Zu erst einmal, 30Km sind weit.
    Ich laufe solche Distanzen nur in Ausnahmefällen. Vor allem, wenn es auch noch ordentlich rauf und runter geht.
    Zweitens empfehle ich dir, als Anfänger, fast dein komplettes Equipment gebraucht zu kaufen. (Vorsicht beim Kleinanzeiger! Fast 90% aller Angebote, wo du nur den halben Preis, vom Neupreis bezahlen sollst, sind Fakes! UL Equipment verliert nur sehr langsam an Wert, d.h. 2/3 des Neupreises, solltest du anvisieren)
    Drittens empfehle ich dir, bevor du hier zum Xten Mal die Fragen stellst, die schon Zig Mal beantwortet wurden, erstmal die Suche Funktion zu nutzen.
    Ich habe damals Monate lang, teils auch uralte Post gelesen… bevor ich Fragen gestellt habe. Ich will dich natürlich nicht komplett davon Abhalten, zu fragen, aber wenn, dann konkrete Fragen, die sich auf hier gelesenes beziehen.
    Ich finde es selbst heute noch spannend, in den Tiefen des Forums herumzustöbern, obwohl ich als alter Hase natürlich ALLES WEIẞ! 😜
    Hahahahaha, viel Spaß hier und mit deinem neuen Hobby!
  4. Gefällt mir!
    traveloors reagierte auf Epiphanie in Vorstellungsthread   
    Hm, wenn du keine Berührungsängste mit chinesischen Produkten hast, muss das gar nicht soo schwer oder teuer werden. Der Gebrauchtmarkt gibt auch viel her, frag nur @RaulDuke. Kommt halt drauf an was du damit vor hast. Du kannst ja mal Deine Liste zum Shakedown posten 🙂
  5. Gefällt mir!
    traveloors reagierte auf Gruselwusel in Vorstellungsthread   
    Servus zusammen,
    ich bin 46 Jahre alt, männlich, aus dem Raum Stuttgart und beginne mich gerade erst für Trekking zu interessieren. Ich wandere gerne "weitere" (30km+, falls das in einem Trekking-Forum schon als "weit" durchgeht) Strecken, habe dabei aber noch niemals irgendwo ein Lager aufgeschlagen. Eine Erfahrung, die mir irgendwie fehlt. Nicht schmerzlich, aber ... ja. 
    Grundsätzlich habe ich auf solchen Runden quasi keine Ausrüstung dabei. Ein Rucksack, der bestenfalls "meh" ist und etwas zu trinken, wenn ich es nicht vergessen habe. Nahrung brauche ich für eine einzelne Tour nicht und Pausen sind auch eher im Weg.
    Ich würde gerne halt mal "trekken", so mit Zelt und dem ganzen Pipapo. Bis auf die üblichen Youtube Channel, auf denen deutsche Youtuber Equipment testen und bewerben, bin ich ziemlich unbeleckt.
    Spaßeshalber habe ich mir mal eine Liste mit Equipment zusammengestellt, die alleine für die "Big 4" (Rucksack, Zelt, Isomatte, Schlafsack) auf 4780g kommt. Ich würde also mit viel Glück irgendwo um die 8kg landen. Und da habe ich noch keine Nahrung und nichts zu trinken im Schlepptau. Das ist alles, nur nicht ultraleicht.
    Nun kenne ich bereits ein paar Einsteiger-Beiträge und weiß, dass es die eierlegende Wollmilchsau nicht gibt. Da der Preis das größte Hindernis darstellt, muss ich also Abstriche machen. Und das ist dann meist das Gewicht. 
    Mal sehen. Mich reizt das Thema. Ich werde also in nächster Zeit immer mal wieder Zeit hier verbringen und sehen, ob das als Hobby taugen könnte.
  6. Gefällt mir!
    traveloors reagierte auf Ragna in UL-Rucksack ca. 50l für Frauen   
    War gerade im Maira-Tal wandern und hatte neben meinem Gepäck auch noch die Kleider von zwei Kindern und meinem Mann dabei (er hat dafür dem 2-jährigen in der Kraxe getragen), daher hatte insgesamt etwas 15kg Gepäck dabei und war sehr zufrieden mit dem Tianshan Ultra von 3fulgear. Ich bin 163cm/53kg. Rückenlänge ist einstellbar, loadlifter sind vorhanden, Hüftgurt ist sehr angenehm.
    Eigentlich wollte ich meinen Weitläufer Agilist nehmen, habe mich nach einer Probetour mit allem Gepäck aber doch dagegen entschieden.
    Was hilfreich sein könnte bei Flug: der Tianshan lässt sich auseinanderbauen, so nimmt der Rahmen weniger Raum ein und es geht ev. Doch als Handgepäck (je nach Füllung).
  7. Gefällt mir!
    traveloors reagierte auf Gruselwusel in Der „Kurze Frage, kurze Antwort“-Thread   
    Oh man. Den Flyer habe ich komplett ignoriert. Stimmt, da sind fast alle Campingplätze sogar verlinkt. Simpler geht's nicht.
    Ich glaube die Distanzen gehen in Ordnung. Sind jetzt nicht so arg lang. Veganer bin ich auch nicht. 😅
  8. Gefällt mir!
    traveloors hat eine Reaktion von cozy erhalten in Der „Kurze Frage, kurze Antwort“-Thread   
    Wir haben uns mittlerweile das X-Mid 2 SilPoly gekauft und mein Freund schläft mit 1,90m gut darin, auch auf einer Neoair. Ich hab versucht bei der letzten Tour drauf zu achten und würde sagen, dass er das Zelt eher nicht berührt. Er schläft aber auch komisch mit geflexten Füßen.   Wir nehmen das Zelt im Herbst mit nach NZ und werden es dort mal ausgiebig bei Regen testen. Ich berichte dann. 
  9. Gefällt mir!
    traveloors hat eine Reaktion von cozy erhalten in Der „Kurze Frage, kurze Antwort“-Thread   
    Kurze Korrektur: ich bin mit Pro und Pro+ durcheinander gekommen. Also das X-Mid 2 ist von den Innenmaßen das Größte. 4cm länger als Pro und Pro+ und genauso breit wie das Pro+. Das Pro ist schmäler als die beiden anderen Varianten und das ist es auch, auf was die Beschreibung vom Pro+ referenziert. Wenn ich das richtig verstehe, dann ist das Pro+ nochmal leichter als das normale X-Mid 2, weil leichteres Material, und die Apsiden sind wesentlich geräumiger. Bei deutlich mehr als doppeltem Preis bleiben wir beim X-Mid 2. 
     
  10. Gefällt mir!
    traveloors reagierte auf izi in UL-Rucksack ca. 50l für Frauen   
    Den Osprey hätte ich jetzt auch vorgeschlagen. Der erfüllt all deine Voraussetzungen.
     
    Für mich war der dieses Jahr eine "Offenbarung". Bis jetzt hatte ich, je länger der Tag voranschritt, auf einer Seite mehr oder weniger mit Schulterbeschwerden zu kämpfen. Bei vielen verschiedenen Modellen.
     
    Das einzige was mir grad einfällt, was ich mir anders wünschen würde, wäre dass der Gurt vorne beim Verschluss etwas breiter wäre und nicht nur 20mm. 
    Das erinnert mich dran, dass ich eh noch einen Bericht drüber schreiben wollte.
  11. Gefällt mir!
    traveloors reagierte auf khyal in Linkliste Trekking Lagerplätze Deutschland   
    Aber bitte nicht das komplette Verbot von allen Kochern (wird natuerlich nicht auf dem Mist der Betreiber gewachsen sein, sondern Auflage der Forstbetriebe) und auch kurzfristigere Nutzung (wenn denn Platz ist) moeglich...

    Finde das Konzept z.B. im Elbsandsteingebirge deutlich flexibler / besser...aber klar, da wollen bestimmt immer alle moeglichen anderen Interessengruppen mitreden und gerade in NRW und angrenzenden Gebieten isses ja recht schwierig bzw eingeschraenkt mit erlaubten "Draussen Aktivitaeten"
  12. Gefällt mir!
    traveloors reagierte auf Trekkerling in Linkliste Trekking Lagerplätze Deutschland   
    Sagt mal, darf ich mir als thread opener eigentlich auch was wünschen: könnt ihr eure Diskussionen nicht woanders führen? Das hier soll ein Faden über das Vorhandensein von Lagerplätzen sein, eben eine linkliste. Hier im Forum gibt es einen Faden zum für und wider von Lagerplätzen. Macht doch bitte da weiter. Klick
    Hier bitte nur neue Lagerplätze posten. Und bitte Erfahrungsberichte auch woanders. Hier im Faden kennt man sich inzwischen kaum noch aus. Danke.
  13. Gefällt mir!
    traveloors reagierte auf ShyFly in Schuhe: wieviel Verbrauch darf es bei euch sein   
    wenn leichtere Schuhe genau so haltbar wären wie schwerere, wo läge dann der Vorteil der schwereren?
  14. Witzig!
    traveloors hat eine Reaktion von Steintanz erhalten in Kurioses am Wegesrand   
    Was tun, wenn man im Ammergebirge einer Schlange begegnet? Vermutlich hinten anstellen? 

  15. Gefällt mir!
    traveloors hat eine Reaktion von Epiphanie erhalten in Schuhe: wieviel Verbrauch darf es bei euch sein   
    Trackst du in irgendeiner Form deine gelaufenen Kilometer mit den Schuhen? Mal abgesehen vom eigentlichen Thema würde ich mich mal an Scarpa wenden, denn sie schreiben auf ihrer Webseite "Woran Wir Glauben: Der erste Beitrag zur Nachhaltigkeit besteht darin, ein Produkt zu schaffen, das lange hält und bei Bedarf leicht repariert werden kann. Der beste Weg, dies zu ermöglichen, ist, bereits in der Entwurfsphase auf Langlebigkeit zu setzen."
     Grundsätzlich hab ich auch noch nie bei einem Schuh die Sohle abgelaufen, bevor was anderes kaputt gegangen ist. Bei meinen alten Trailrunnern halte ich es wie @Lolaine und nutze sie jetzt halt noch zum raften, nachdem die Dämpfung nicht mehr richtig wirkt. Mir sind aber auch schon zwei Paar Wanderschuhe viel zu früh kaputt gegangen, leider beides mal mitten auf Tour in Neuseeland und ohne Möglichkeit, sie mal eben beim Hersteller zu reklamieren. 
    Bei meinem Partner hat sich bei normalem Gebrauch nach einem halben Jahr die Sohle von einem Paar Trailrunnern abgenutzt, die wurden dann auf Kulanz von Globetrotter getauscht. Das zweite Paar sieht jetzt nach nicht mal einem Jahr aber schon genauso übel aus. 
    Von keiner der Marken haben wir/ich bisher nochmal ein zweites Paar Schuhe gekauft und trotzdem hab ich gleich vier Beispiele. Scheint also schon ein häufiges Problem zu sein, denn andere nutzen ihre Schuhe sicher noch viel intensiver und ich sehe auch immer mal wieder kaputte Schuhe auf Trails. 
    Schlussendlich liegt meine persönliche Priorität zuerst auf Passform und Bequemlichkeit und erst dann kommt die Nachhaltigkeit, solange es denn für mich wirtschaftlich vertretbar ist. 
  16. Gefällt mir!
    traveloors reagierte auf Epiphanie in Norwegen Spätsommer 2026   
    Nein
    (Das ist ein UL Forum)
    Ne, mal erlich, Deine Packliste liest sich wie Rage Bait, du hast nicht nur keinen religiösen Bezug zu UL, es ist Dir völlig egal. Oder du hast es nicht verstanden. 
    Das passt doch unmöglich alles in nen 55l Rucksack!? Für was brauchst Du eine Brusttasche? Eine Geldbörse bekommst du billigst unter 10g Betr Zelt, stell Dich auf nasse Böden ein. Dein Zelt ist schwer. Dein Groundsheet macht es schwerer. Lass das Tarp weg, das X-Dome ist ein Palast. Wenn es in den Bergen regnet, sitzt du eh nicht entspannt vor dem Zelt Du hast 20g Abspannleine und 14g Schnur?  Wäscheklammern?  13g Hilleberg Y Pegs sind die großen?  Lass die Durston daheim Du nimmst ein Zelt, ein Tarp, eine Bivi und eine Rettungsdecke mit? Rage Bait Erste Hilfe, die Verpackung selbiger ist meist am schwersten. Zeckenzange o.ä?  Dein Quilt kommt mir in Kombi mit dem DW Zelt sehr warm vor. Ich war vor 2 Wochen in Jotunheimen und fand meinen Cumulus 300 fast schon zu warm teilweise  Nimm den Buff als Kissenbezug Du hast so viele Klamotten dabei, pack ne Jacke in nen Packsack und spar Dir das Kopfkissen  Groundsheet und Rollmatte? Wozu? Über 400g für eine Hose ist fett schwer, ich würde 200 anpeilen Du hast 4 (!!!!!) Jacken dabei? Rage Bait. Überlege Dir auf welche Temperaturen du dich einstellen musst. Bei den Temps die deine Packliste wiedergeben, bräuchtest du keine Grödel sonder Steigeisen und Pickel Wenn du eh ein Alpha hast, wozu das mesh? Deine Schuhe sind Wasserdicht? Wozu die Sealskinnz? Ja, die Regenhandschuhe habe ich vermisst Fürs Camp hast du eine lange, eine Alpha und eine Isolationshose? Rage Bait. Sh. 15 Nachdem du eh schon 3 Paar Socken dabei hast, spar dir die Schlafsocken Vergiss die Campschuhe. Damit gehst du sicher nicht vors Zelt. Es gibt so Baumarkt Crocks, wiegen unter 200g und sind Wasserfest Du hast Trockenfressbeutel? Dann sollte Dir ein 600ml Topf reichen. Beschäftige Dich mal mit Spiritus Kochern Wie hast Du es geschafft an an 4 50g Kartuschen zu kommen?  Reicht dir eine 100g Kartusche für 1 Woche? Lass die Thermosflasche weg, nimm Dir die Zeit, genieße die Aussicht und koch Dir ein Käffchen 400g Pleny Shake??  Schokolade ist wichtig, bekommst du aber auf den Hütten Ein Heater Element. Hmnja. Bei der Seltenheit wo der Notfall eintreten sollte, kannst du Trockenfraß auch so futtern oder cold soaken. Schau Dir an wo die Hütten sind, DAS IST WICHTIG! und falls es Selbstversorgerhütten unterwegs gibt, besorg dir den DNT Hüttenschlüssel, das ist weit solider als 4 Zelt Varianten,  sh 8. 40g Duschgel - Du wirst nicht viel zum duschen kommen  Ohrenwachs? 10g Wattestäbchen? Trockenhandtücher und Reinigungstücher? Wofür! Du nimmst die schon wieder mit? Ich nehm Lippenbalm als Handcreme 40g Deocreme? Da ist niemand ausser du Wundsalbe? Fettsalbe? Hirschtalg? Aftershafe? Rage Bait. Einen Höllenhund hätte ich mir anders vorgestellt 😬 Was hast du mit all den Pflastern und warum nimmst du nicht die von der ersten Hilfe? Lass den Rasierer daheim. Ich würde mir die Uhr sparen und die vom inReach nehmen  Kopfhörer daheim lassen Deine Nitcore sollte mehr als 97g wiegen. Brauchst du 20000mAh? Nicht lieber mal auf ner Hütte duschen und aufladen?  Ich hab nen Pumpsack den ich als liner verwende Die USB Adapter zicken gerne wenn es feuchtelt Lass das Fernglas daheim Du gehst mit Karte und nicht mit Handy App? Ich hab noch nie nen Kompass gebraucht,  einnorden geht in den Bergen mit Fixpunkten recht gut finde ich Knick Wärmer. Echt jetzt? Ey, Zeltleine, Schnur und Schnurbandersatz.  Ich beneide dich um dein 1g Victorynox 😉 Perso wäre leichter als der Pass. Norwegen ist Schengen Ein zweites Feuerzeug finde ich sinnvoll  Hier findest du die Hütten: KLICK
    Betrachte die als Plan B zum aufwärmen und übernachten. Du kannst da in den Trockenräumen super dein Zeug trocknen. Kein falscher Stolz.
    Pass auf Dich auf & Happy Trails
  17. Gefällt mir!
    traveloors reagierte auf fettewalze in 7 Tage GR20   
    Statt der Trinkblase lieber eine 1.5er PET Wasserflasche mitnehmen. Zwecks Wasser wiederum die entgegenkommenden Wanderer abfragen, sonst schleppt man zuviel Wasser den Berg hoch, obwohl um's Eck eine Quelle ist. 😉
    Klopapier - Als ULer kommt man jeden Tag an ein oder zwei Biwakplätzen und deren Toilleten vorbei. Man muss eigentlich nicht in die Wildnis machen. Riechen tut man es trotzdem überall. Für das Gewissen und um im Notfall das Richtige zu tun, eher drin lassen. Mit Deuce (Schaufel), 5g Bidet oder 10g Waschlappen ergänzen.
    Filter - Deshalb würde ich heutzutage auch einen Wasserfilter mitnehmen. Die Menschen und Kühe sind überall anzutreffen und machen überall hin. Damals hatte jemand sogar in eine senkrechte Kletterstelle in den Fels gekackt.
    Kochmöglichkeiten gibt es bei den Biwakplätzen und sind im Preis mit inbegriffen. Die Wartezeiten waren vor Corona erträglich (max. 15min im August). Da Ihr relativ kurze Etappen lauft, solltet Ihr keinerlei Probleme bekommen.
    Zu viel Essen! - Du musst den Mist schleppen! 🤣 Ich kann die 3-Gänge-Menüs auf den Hütten bis auf eine Ausnahme (Hütte bei Ghisoni bewirtete sehr spärlich und war dazu im Vgl. noch sehr teuer) sehr empfehlen.
    Ich wäre heutzutage ohne Kochset mit 2 Tages-Notrationen unterwegs und würde die entgegenkommenden Franzosen nach deren Erfahrungen und Bewertung bzgl. des Essen ausfragen.
    Warum nimmst Du breakfast bowl und Kochtopf mit?
    Trailrunner - Deutlich leichter. Knie, Füße und Beinmuskulatur werden es Dir am Abend mit weniger Müdigkeit danken. Ich bin den GR20 in Asics Turnschuhen ohne Probleme gelaufen. Guck halt, dass sie für Fels und nicht für Matsch besohlt sind.
    Hardshell/Regenjacke - Overkill, da wenig multiuse und der Anwendungsfall ist mMn sehr, sehr eingeschränkt. August und September haben im Schnitt 3-5 Regentage mit kurzen Gewittern oder Niesel am Nachmittag. Da lohnt keine dezidierte Regenjacke. Zumal der Wetterbericht momentan positiv aussieht.
    Stattdessen lieber Einwegponcho (~20g, mehrfach benutzbar, ausreichend für die kurzen Regenschauer, wird bei mir auf Mittelmeerinseln solo - in den Alpen als Backup seit Jahren verwendet, Kosten 1-2€), Windjacke mit DWR (trocken bei Nieseltagen, ~80g) oder Billo Regenjacke (zB ~90g Rockbros Cycling Rainjacket o.ä., hält bei mir seit Jahren).
    Wechselklamotten - Ich habe immer eine trockene Unterhose, ein zweites Paar Socken und ein zweites Sunshirt mit. Weniger Gewicht ist aber immer Trumpf am Berg, gerade wenn es 30° hat.
    Tipps:
    1) Wenn Du ~200m keine Markierung siehst, zur letzten zurückkehren und neu suchen (zwei oder drei Abzweigungen sind etwas versteckt, sonst perfekte Ausschilderung)! / Zwischen l'Onda - Piana [und Bavella - Asinau jeweils] die Alternativ- bzw. Alpinrouten wählen. Sie sind kürzer, nicht schwer und deutlich schöner!
    2) Sonst gilt wie immer:
    Macht Dich mit den Grundlagen der Orientierung (Himmel, Karte, Kompass - auch bei Benutzung von GPS sehr wichtig!) und über das Verhalten bei Gewitter, Erste Hilfe und die allgemeinen Notzeichen bekannt! Infomieren über das Verhalten auf einer Weide bzw. ggü Kühen kann auch nicht schaden.
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    traveloors reagierte auf BohnenBub in 7 Tage GR20   
    Hallo Anna,
    meine beiden GR20 sind schon einige Jahre her. 2010 rum mit schwerer Ausrüstung ca 2 Wochen Süd nach Nord. Und 2019 mit leichter Ausrüstung 3 Tage Nordteil (Kollege hat dann noch 2 Tage für den Südteil dran gehängt aber ich musste heim)
    Wenn Trailrunner, dann ist mein Ratschlag nicht für Matsch ausgelegte Modelle mit groben Stollen zu nehmen, sondern solche für Grip am Fels. Also eher in Richtung Approach-Schuh.
    Damals waren die Kochstellen für Camper. Allerdings mit langen Wartezeiten. Ich habe beim 2. mal gar keine Kochausrüstung mitgenommen und mich einfach kalt ernährt. Gerade bei den warmen Temperaturen und kurze Touren ist das für mich problemlos. Und falls dich doch mal der Hunger auf etwas Warmes überkommt, buchst du ein Essen im Refugio. Auch Verpflegung konnte man damals viel vor Ort kaufen (wenn auch sehr teuer), entsprechend wenig Proviant musste mitgetragen werden.
    Edit 1: Ohne mir die Liste im Detail angesehen zu haben, scheint mir dein Baseweight 1-2 kg zu schwer. 4 kg sollten ohne Sicherheits- oder Komfort-Einbußen gut möglich sein. 
    Edit 2: Ich habe mir gerade mal spaßeshalber eine Liste gemacht, mit was ich Stand heute losziehen würde und käme auf 3.7 kg. Wohlgemerkt mit selbstehendem Zelt, 700 g schwerer Luxus Isomatte und schwerem Telefon. Und Klamotten in Herren XL. Das nur als Denkanstoß, nicht als Aufforderung einen Gewichts-Wettkampf zu starten. Die pauschalen 100g für Hygiene/Medizin ist geschätzt. Mag auch 200 g sein, who cares.

    Edit 3: 700 g weniger, also 3 kg Baseweight wären einfach möglich, wenn man das selbststehende Zelt gegen ein leichtere, aber nicht selbststehende Lösung tauscht und bei der Isomatte das Gewicht, statt den Komfort priorisiert. 
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    traveloors reagierte auf reiber in 7 Tage GR20   
    1. Normalerweise gibt es an den Hütten gutes Wasser und teilweise auch Quellen unterwegs. Durch den trockene Hitzesommer kann es aber ganz anders aussehen, deshalb immer entgegenkommende Wanderer fragen, wie es aussieht. Ich hatte keine Filter genutzt, würde aufgrund der Trockenheit und Hitze dieses Jahr aber einen einpacken.
    2. Das musst du selbst entscheiden. Da rennen viele mit Trailrunnern. Ich war froh um meine Wanderschuhe, gerade im Norden des GR 20.
    3. Das Wetter kann immer mal umschlagen, das kann im Hochgebirge ungemütlich werden. Eine Regenjacke gehört zur Sicherheitsausrüstung, auch wenn ich sie oft umsonst mitschleppe.
    4. Man braucht keinen Kocher. Ich musste nie anstehen, war aber immer früh an den Hütten und konnte zeitig kochen.
    Die Plätze sollte/muss man rechtzeitig reservieren. Die aktuellen Regeln dazu findest du auf der Website des PNRC.
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    Nun ja, meine Frau kommt aus dem Ennstal. Das ist jetzt nicht unbedingt komplett hinterstes Hochgebirge, aber im Endeffekt ist das einzige was da nennenswert Geld in die Gegend spült der Tourismus. Alle anderen natürlichen Ressourcen wie Bergbau oder Landwirtschaft sind entweder aufgegeben oder hochsubventioniert. Wenn du eine Möglichkeit findest wie ein Bergbauer dort sein Rindfleisch billiger produzieren kann als ein ein Bauer aus einem nordeutschen Rindermastgroßbetrieb, immer her damit.
    Bergbau findet noch in Eisenerz statt, in Hallstadt gibt es noch so Museumsbergwerke. Mit afrikanischen Minen können diese seit Jahrzehnten nicht mehr konkurrieren, wenn die österreichischen Bergwerke nicht sogar schon seit Jahrhunderten dicht sind. 
    Wenn man die Geldflüsse vor Ort Mal zu Ende denkt, dann erhalten fast alle Beschäftigten dort ihr Geld aus der Tourismusbranche. Der Fliesenleger fließt den Flur des Hotelangestellten, der Rechtsanwalt dort vertritt den Liftbesitzer bei Schadenersatzansprüchen. Das Krankenhaus Schladming flickt im Winter Kreuzbandrisse der Schifahrer im Akkord. Der Forstwirt verkauft sein Holz an Bauunternehmen die die nächste Feriensiedlung hochziehen. 
    Das hat mit Arroganz nichts zu tun, sondern bildet einfach die Realität dort ab. Ich muss da immer schmunzeln wenn sich die Anwohner dort über die Touristen aufregen. Natürlich finde ich solche extremen Auswüchse wie im Zeitungsartikel beschrieben, oder wie in Hallstadt tagtäglich beobachtbar furchtbar, aber für die Anwohner ist das eben auch das, was das Brot auf den Tisch bringt. 
    Als Tourist kann man sich da nur immer wieder selbst an die Nase fassen und versuchen nicht als Negativbeispiel auf zu fallen, wenn man schon mit seiner bloßen Anwesenheit zumindest etwas zum Problem beitragen muß..
  21. Gefällt mir!
    Im Thread über den Reisebericht über den Gr221 auf Malle kam ja auch ein Austausch über Wildzelten (trotzVerboten) usw auf...

    Ich finde das ein wichtiges Thema und im Zuge dessen, daß wir früher modmäßig nie wollten, daß dafür "Werbung" gemacht wird und da häufiger eingegriffen haben, war auch ein Austausch darüber bzw was die Alternativen sind, schwierig...

    Das möchte ich nun mit diesem Thread anstossen, ist aber nicht so gemeint "ich mache LNT deswegen ist das ok" sondern daß wir versuchen, da mit etwas Abstand drauf zu schauen und zu brainstormen, wie man da am Besten Alternativen unterstützen kann, ohne immer nur den Verbotsfinger zu heben 

    Mal mein Sermon  dazu

     
    Finde ich ein schwieriges Thema, wenn man es wirklich aufrichtig / objektiv betrachtet...

    Natürlich wäre es mir (und wie ich früher aus Gesprächen mit anderen Mods usw weiß, nicht nur mir), lieber wenn Wildzelten usw nie im Forum erwähnt würde, da man auch sehr gut an YT Videos, oder z.B. ich früher als ich noch genauere Angaben zu Routen und (offiziellen) "alternativen" Übernachtungsplätzen gemacht habe, die Auswirkungen gesehen hat, ich dann z.B. über die Jahre gesehen habe, daß da immer mehr deutsch beschrifteter Essensmüll wie Trekking-Mahlzeiten liegen blieb, deswegen biete ich ja inzwischen zu „Nicht“-Tagestouren eher nur noch Infos via Telefongespräch an und poste keine Details mehr in Foren usw, aber das ist mein Weg....

    Ich habe ganz früher die Auswirkungen erlebt, als die Alternativ-Reiseführer aufkamen und Leute ganz bequem, ohne daß die selber Energie rein stecken mußten, zu entsprechenden Plätzen geführt wurden, das hat imho auch eine Menge Leute angelockt, die sich nie mit LNT usw auseinandergesetzt haben und entsprechend sah es dann da aus.

    Solche Auswirkungen kann man heute auch immer wieder bewundern, ich kriege z.B. auch in NL immer die Krise, wenn ich bei mehr frequentierten Anlegestellen in der Natur die vielen Feuerstellen sehe, auch wenn das teilweise erlaubt ist, warum kann man dann nicht 50 m weiter gehen und eine schon eine Bestehende nutzen ?
    Fairerweise muß man sagen, dass die Verursacher meist Youngsters sind, die da halt Party machen, da sie da keinen Stress kriegen wegen Lärm...


    Jetzt kommt aber auch ein wesentlicher Faktor rein, die absolute Anzahl, bis in die 90er war es so, daß man in vielen Gebieten (die nicht eh überlastet waren) als Rucksack/Zelt-Wanderer der absoluter Exot war, es viele Anwohner gut fanden, man häufig eingeladen wurde, im Garten, Haus usw zu übernachten

    Mit den Jahren wurden es aber immer mehr und in viele Gebieten sind die Auswirkungen des Tourismus auf die dort lebenden Menschen heftig und umgekehrt haben eher größere Unternehmen davon finanzielle Vorteile, da kann ich gut verstehen, daß z.B. auf Malle, den Kanaren und in manchen Gebieten in Italien usw die dortigen Bewohner keinen Bock mehr haben und wollen, dass die Bezirksverwaltungen es eindämmen.

    Ich kann gut verstehen, wenn z.B. am Lech jedes Jahr erneut in den Anlieger-Gemeinden diskutiert wird, ob es nicht ein Paddelverbot geben sollte, es steht halt an zahllosen Stellen am Fluß, daß man nicht Wildzelten soll, sondern auf die Campings gehen und gerade mit Rudi gibt es ja ein sehr geilen Platz, der auch logistisch super gelegen ist, 99% halten sich dran, aber es gibt halt auch immer wieder Nasen, die es nicht machen "ich bin ja mit dem Fahrrad angereist, dann kann ich doch wenigstens.."...


    Ich halte es seit Längerem so, daß ich dann z.B. in den Alpen in den sauren Apfel beiße und bei Flüssen in Schutzgebieten, oder auch welche, bei denen ich es für nötig halte, nur noch auf Campings usw gehe.

    Überlaufene Gebiete wie Ballearen, Kanaren meide und wenn wie damals, meine Exex :-), da gerne hin wollte, wir halt im Hotel (schauder ) übernachtet haben.

    Damit hat auch ein Stück weit zu tun, dass ich inzwischen auch viel das Segelboot als Transportmittel & Übernachtungsplatz nutze, da hat man noch deutlich mehr offizielle Freiheiten, kann prima mitten in der Natur sein und von da aus dann anderen Outdoor-“Sportarten“ nachgehen und es gibt ja auch noch genügend Gebiete, wo was geht.
     
    Aber das ist genau der Knackpunkt, wir Älteren konnten uns in früheren Zeiten da richtig austoben, da gab es kaum Verbote, da es wenige waren, wurde das von den Leuten vor Ort meist positiv aufgenommen, finanziell lief es auch anders, da blieb mehr bei der lokalen Bevölkerung hängen.
    Da war teilweise auch die Sicherheitslage anders, wodurch man deutlich mehr Gebiete hatte, die ich heute als „Ausweichmöglichkeiten“ nicht mehr empfehlen kann, heute würde ich nicht mehr überland nach Indien reisen, dort mit Fahrrad bzw ner Enfield rumcruisen, soviel in Nordafrika sein, in Vorderasien rumtreiben usw
    Wir hatten auch damals den Vorteil, dass wir innerhalb von Europa rel fix mit dem Daumen (fast) überall hin umsonst anreisen konnten und es zeitlich meist für Reisen entspannter war



    Jetzt könnten wir uns in Selbstbeweihräucherung hinstellen und sagen, wir halten uns doch jetzt (fast) immer an die entsprechenden Regeln, deswegen ist das total doof, wenn das Andere nicht tun, aber irgendwie finde ich das vom Bauch her etwas unfair, wir konnten uns doch da früher, weil wir das Schwein hatten, früher geboren zu sein, da prima „austoben“.

    Auf der anderen Seite möchte ich natürlich nicht, dass wir im Forum dazu auffordern, sich nicht an die entsprechenden Naturschutz-Bestimmungen / Verbote zu halten bzw dass Werbung dafür gemacht wird.

    Häufig wissen Einsteiger auch nicht, wo die Gebiete sind, wo es, wenn man sich an Bestimmungen hält, erlaubt ist.


    Meine Idee :

    Im Zuge des Forumsumbaus, der in den nächsten Monaten statt findet und nach dem deutlich mehr aktuelle Infos leichter auffindbar sind, schaffe ich oben im Menu den Punkt „umweltverträglich Reisen“ „Naturschutz“ da fällt Euch bestimmt auch ein noch ein besserer Begriff ein.

    Darunter dann ein paar Sätze, worum es grundsätzlich geht und dann Links auf entsprechende Forumsthreads und evtl auch auf andere Sachen wie z.B. der von @Thierex gepostete Link zur Open Camping Map (die ich wirklich klasse finde, wenn man nochmal nachchekt, ob der Platz noch existiert)

    Dazu dann in Tourvorbereitung ein übersichtlicher Sticky-Thread, wo es offiziell erlaubt ist, zu übernachten, also z.B.
    Wenn ich jetzt was zur Sierra d. Cazorla schreiben würde, würde ich nicht den kompletten Sermon da rein setzen, sondern da z.B. nur
    „Südspanien, 200 km nördlich Granada, rel gut markiertes Wandergebiet mit vielen Infos online, genug Etappen für ein paar Wochen, Übernachtung in vielen unbewirtschafteten Einraum-Refugios ohne Voranmeldung kostenfrei möglich → klick“
    oder
    „NL Friesland Marrekritte-Plätze an allen ist kostenloses Übernachten auf Booten erlaubt, an vielen kann auch gezeltet werden und sind zu Fuß / mit Fahrrad erreichbar – klick“

    Der Nächste setzt dann halt was zu Schottland, Schweden o.A. rein, wichtig fände ich halt, dass es in dem Thread kurz bleibt, dass jemand mit schnellem Scrollen schauen kann, in welchen Gebieten es was gibt und dann über die internen Links dann genauere Infos mit evtl Ergänzungen von Anderen findet, gibt ja auch schon so einige entsprechende Threads, dass man den Sticky mit den Links füttern kann.

    Ob man da umgekehrt noch einen 2. Thread macht, in dem man Gebiete auflistet, in denen früher entsprechende Übernachtungen kein Problem waren, aber aufgrund von Überlastungn oder veränderter Gesetzeslage in Bezug auf Naturschutz es inzwischen verboten und zum großen Teil überwacht wird und heftige Strafen hagelt, könnte man auch überlegen, das würde verhindern, dass evtl jemand auf veralterte Infos im Netz rein fällt, da hätte ich leider auch eine ziemlich lange Liste

    Das wäre dann vielleicht mal eine "positiv-unterstützende" Lösung...

    Was meint Ihr ?
     
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    traveloors reagierte auf Ameisenigel in Hexatrek, 3.000 km Trail durch Frankreich   
    Die Beschilderung fand ich eindeutig.
    Ich vergaß: g) Der Wein ist besser.
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    traveloors reagierte auf RaulDuke in Hexatrek, 3.000 km Trail durch Frankreich   
    Ich verstehe die Aversion, die viele meiner Freunde gegenüber Frankreich haben, überhaupt nicht.
    Ich war bisher in Deutschland, 2x in Portugal und diverse Male in Frankreich wandern.
    Ich liebe die Küche und die unterschiedlichsten Landschaften, die dieses wirklich wanderafine  Land zu bieten hat, Und nicht zuletzt, die zig tausend Kilometer nahezu perfekt ausgeschilderte Wanderwege. Es gab ja lange vor dem Hexatrek, schon einige, das ganze Land durchquerende Fernwanderwege. Und noch zig mal mehr, die nur Teile durchqueren.
    Und das Wetter ist meistens gnädiger, als in Norwegen!
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    traveloors reagierte auf yoggoyo in Hexatrek, 3.000 km Trail durch Frankreich   
    Richtige Highlights kommen ab ca. Lac Blanc. Achtung, Teile der in der App als zum Biwakieren legal markierten Abschnitte sind Naturschutzgebiet und somit nicht für's Biwakieren/Zelten frei gegeben. Da kommt auch oft die Polizei zu Besuch (weil sich Übernachtungen aufgrund der falschen Angaben in der App häufen bzw. alltäglich sind). In meinem Fall kamen sie morgens, da hatte ich aber schon zusammengepackt. Hatte nicht gecheckt, dass da Schutzgebiet ist. Also am besten nicht blind der App vertrauen, sondern selber checken.
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    Da ich über die Forumssuche nichts über den Weg gefunden, dachte ich, dass ich ein bisschen was über ihn schreibe.
    Der Primorska Planinarska Transverzala (PPT) führt 168 km über viel Fels von Nord nach Süd durch das westliche Montenegro. Start- und Endpunkte sind die Küstenstädte Herceg Novi und Bar, die die höchsten Berge der Region Orjen (1.895 m) und Rumija (1.594 m) sowie den Nationalpark Lovćen miteinander verbinden. Auf alle hohen Gipfel kann, muss man aber nicht zwingend.
    Der Weg ist recht unbekannt, einsam und verhältnismäßig wild, jedoch fast durchgängig sehr gut markiert. Wir haben nicht groß geplant, sondern sind einfach los und haben uns an dem sehr guten (aber in Details nicht mehr ganz aktuellen) .pdf von hikingisgood.com sowie dem GPS Track in Gaia orientiert. Ist auf jeden Fall zu empfehlen, da es aufgrund einiger Tierpfade und überwucherten Wegen manchmal nicht ganz klar ist, wo genau der Trail nun ist.. Kein durchgängiges Bushwhacking, aber an manchen Stellen verläuft man sich recht leicht Anders als im .pdf sind wir den Weg von Nord nach Süd gelaufen, einfach aus dem Grund, dass wir der Sonne entgegen laufen wollten und der Trail ursprünglich auch so geplant war. An den vorgeschlagenen Tagesetappen haben wir uns häufig orientiert, so dass wir von Mitte bis Ende April rund zehn Tage unterwegs waren. Das hat wunderbar gepasst mit morgens rumtrödeln, mal eine längere Pause machen und abends entspannt früh ankommen.
    Die Anreise geht fix in zwei Stunden von Berlin in die Hauptstadt Podgorica. Zum nahen Busbahnhof kommt man vom Flughafen nur via Taxi, 12€ pro Fahrt, auch wenn manche Taxifahrer etwas anderes behaupten ;) Die Busse fahren von hier regelmäßig überall ins Land und so waren wir etwa 4,5 Stunden später, inklusive Anschieben des zwischendurch liegengebliebenen Busses, im nördlichen Herceg Novi nahe der kroatischen Grenze.
    Die Supermärkte Idea und Voli gibt es eigentlich in allen (Klein-)Städten und führen alles von Hafer- bis Kartoffelflocken und Gas. Nur leider keine Schraub-, sondern lediglich Stechkartuschen.. Hatten wir keinen Kocher für, also führt ein kurzer Umweg in den Baumarkt Okov in der Nachbarstadt Zelenika, der als einziger welche verkauft. Durchs Land kommt man schnell mit einem Taxi oder in einem der zahlreichen Busse unterschiedlicher Unternehmen, die einen regelmäßig, günstig, langsam und mit einem immer gestressten Busfahrer in jeden Ort bringen.
    Nun aber los. Von Herceg Novi geht es direkt auf den Weg, steil und karstig wie recht häufig in den nächsten Tagen. Wir wollten Sommer, Sonne, Strand und dem Berliner Aprilwetter entfliehen. Und bekommen: Schnee.

    Je höher wir kommen desto kälter, windiger und irgendwann verschneiter wird es. Zufälligerweise hat jedoch die Hütte „Za Vratlo“ kurz vor Mt. Subra geöffnet, da eine griechische Reisegruppe sie für drei Tage gemietet hat. Eher ungewöhnlich, genauso wie das Wetter zu dieser Jahreszeit, wie uns der Ranger mitteilt. So können wir die erste Nacht jedoch ebenfalls dort übernachten und sind vor dem Gewitter geschützt, das nachts über uns hereinbricht. Und noch mehr Schnee bringt. Da uns nun davon abgeraten wird, den Berg Subra jetzt zu besteigen, bleibt uns leider der erste Gipfel verwehrt und wir stapfen einen kleinen Umweg durch den makellosen Neuschnee um den Gipfel herum, um wieder auf den PPT zu treffen.

    Auf dem ganzen Weg gibt es zwei Hütten in den Bergen sowie eine Jagdhütte, die jedoch fast immer geschlossen und unbewohnt sind. In die Jagdhütte kommt man rein und man könnte auch dort schlafen, haben wir jedoch nicht gemacht und sie ist auch recht nah an einer Straße. Zudem findet man etwa auf der Hälfte ein geräumiges Shelter aus Holz sowie vereinzelt Shelter im Fels entlang des Weges. Eines mag im Inneren vielleicht Peter Zumthor für seine Bruder-Klaus-Kapelle inspiriert haben.. sehr cool.

    In den ersten vier Tagen haben wir Schnee, Hagel, Regen und Sonnenschein, super Campspots, Ausblicke und einen abwechslungsreichen Weg. Etwa 40km geht man nun auf dem „Mountain Highway“ entlang, immer direkt am Berg auf den über hundert Jahre alten Steinwegen der ehemaligen südlichen Österreich-Ungarischen Grenze. Wir schlafen in Ruinen mit Blick auf die Bucht von Kotor, kommen durch etliche verlassene Bergdörfer zu denen keine Straße führt, müssen uns vor einem schnaubenden Bullen zurückziehen, der den Weg blockiert und holen unser Wasser aus alten Zisternen, auf die man regelmäßig trifft. Das Wasser ist meist sehr gut und klar, ab und zu von riesigen Kröten bewohnt. Wir haben es immer gefiltert und die meisten Zisternen waren im April voll. Man ist jedoch wirklich abhängig von ihnen, da es so gut wie keine anderen Wasserquellen wie etwa Bäche auf dem Weg gibt.
     
    Resupply ist etwa auf der Hälfte des Trails möglich. In dem kleinen Ort Brajići (bekannt für seine vielen Autounfälle wie uns ein Schild erklärt) fahren täglich regelmäßig Busse nach Budva oder Cetinje, in denen man einkaufen und einen Zero einlegen kann. Nur ungünstig, dass die Bushaltestelle direkt hinter einer Kurve am Berganstieg liegt.. Also, sich bemerkbar machen, winken, schnell sein und den Busfahrer später auf jeden Fall auf den Ausstieg hinweisen Wir entscheiden uns für die ehemalige Hauptstadt Cetinje, für uns im Moment auf jeden Fall die richtige Wahl. Entspannte Kleinstadt mit bisschen Trubel, in der man sich abends auf dem Marktplatz trifft. Mit offenen Höhlen, günstigem Apartment und gutem Essen (Ugostiteljska radnja Crna Gora), auch für Vegetarier.

    Weiter geht’s auf die restlichen Kilometer. Die Sonne scheint nun öfter und es wird grüner. Auch wenn der Weg nicht weit vom Meer entfernt ist, sieht man es nicht immer. Oft blitzt es nur durch oder ein Berg steht davor. Und wenn, strahlt der Himmel nun so blau, dass er mit dem Meer verschmilzt. Die Sonne knallt jetzt, ein paar Steigungen stehen noch an und dass nun überall gelbe Blumen wachsen, die nach Pizza riechen, lässt die Gedanken schweifen.. Langsam hören wir auch mehr Vogelgezwitscher und alle paar Meter raschelt es links und rechts, weil ein Salamander vor uns flüchtet.
    Wildtiere sind in Montenegro verbreitet - Giftschlangen, Braunbären, Wölfe. Ein paar Schlangen sehen wir, Bären keine, dafür finde ich einen (vermutlichen) Wolfszahn. Generell ist der Weg sehr einsam, bis auf einen Dayhiker und einen Frankokanadier, der vor dem Schnee in Bosnien geflohen ist, treffen wir niemanden. Unser Essen hängen wir immer auf (oder über Ruinenmauern). Auch wenn natürlich nicht vergleichbar, erinnert mich der Weg teilweise landschaftlich an den AT: Fels, Berge, Wälder, hoch und runter - nur mit Ausblicken. Und europäischer Kultur. Und Geschichte. Und besserem Essen. Und günstiger. Und näher. Aber natürlich kürzer und null Community. Na ja, Europa ist jedenfalls schon ganz cool..

    Als Gear hatten wir das Übliche dabei. Empfehlenswert ist eine lange Hose, da es teilweise ganz schön dornig und verwachsen zugeht und vielleicht eine abgeschnittene Plastikflasche + Seil, um Wasser aus den manchmal recht tiefen Zisternen zu holen. Der Titantopf mit Henkel eignet sich dafür aber auch. Und wer mit Gas kocht, kommt um die Stechkartuschen nicht herum. Da Montenegro nicht in der EU ist, wird es mit einem üblichen deutschen Handyvertrag schnell teuer. Wir haben auf Internet verzichtet, es gibt jedoch vor Ort zig Prepaid eSIMs mit 500GB Datenvolumen für zehn Euro.

    Für den letzten Tag lassen wir uns Zeit und steigen schließlich ab nach Bar. Die Stadt ist jedoch weniger schön als erwartet und so verlassen wir nach einem Kaffee in der Altstadt Stari Bar den Süden erneut in Richtung Norden, um die verbleibende Zeit in Risan am Meer zu verbringen.

    Uns hat es sehr gefallen, insbesondere die nördliche Hälfte mit den alten Grenzwegen und Ruinen. Wer einen einsamen, kurzen, relativ wilden und ursprünglichen Trail mit Steigungen sucht, könnte hier ne gute Zeit haben :)

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