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Ultraleicht Trekking

cozy

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  1. Also bzgl. Mücken hatte ich schon Anfang August keine Probleme mehr auf dem Kungsleden. Ich konnte das Zpacks schonmal ausprobieren und es ist mir leider zu klein. Mit dem Portal bin ich dann schon über einem kg und da könnte ich z.B. auch das Enan nehmen. Meinst du ein Mid ist wirklich nicht viel stabiler als ein Plexamid? Ich hatte zumindest beim Altaplex immer das Problem dass die ganze Last an der vorderen Guyline zieht. Da kann ich auch zwei Heringe nehmen. Bei genügend Wind zieht es die irgendwann raus. Ich denke bei einem reinen Mid verteilt sich die Last gleichmäßiger? Normalerweise würde ich mir keine Gedanken machen und einfach lange genug nach einem geeigneten Zeltplatz suchen. In der Finnmark werde ich aber vermutlich keine windgeschützte Stelle finden und Mitte September kann es da oben schon ungemütlich werden. Edit: Der Zeitraum für die Wanderung ist Ende August bis Mitte/Ende September.
  2. Hi Zusammen, ich benötige mal wieder eure Expertise. Ende August werde ich meine Wanderung zum Nordkapp beenden. Endlich! Wahnsinn wie schnell ein Jahr vergeht. Meinem Altaplex traue ich die Exposition in der Finnmark nicht zu. Ich hatte schon in Schweden Probleme mit der vorderen Guyline. Ich suche also etwas Sturmstabiles, das auch ein bisschen Schnee abkann. Ich liebäugle mit dem Bonfus 2P (Ein 2P Zelt fehlt noch in meinem Ausrüstungslager). Ich würde dann ohne Innenzelt sondern mit Tyvek und einem Bivy (z.B. von GramXpert) als zusätzlichen Windschutz losziehen. Was haltet ihr von dem System oder was schlagt ihr als Alternative vor? Ich bin 1,88 cm groß. Das Zelt sollte also entsprechend groß sein. Danke Leute!
  3. Also 40er waren vollkommen ausreichend. Regen hatten wir nur gelegentlich und er ist schnell wieder verdunstet. Mit dem Schlafsetup war ich zufrieden. Die erste Nacht vor dem Start haben wir am Strand übernachtet, die zweite bei einem Kloster im Garten und dritte hinter einer Böschung im Feld. Wir wurden dann gegen 5 Uhr von Regen geweckt. Es war aber eh geplant dass wir bei Regen einfach weiterfahren. Die Höhenmeter waren heftig. Insgesamt waren es dann doch 8000 HM auf 450km und fast nur Schotter und Trails. Der erste Tag war extrem heiss mit über 40 Grad in der Sonne. Wir sind zu fünft los, und mussten uns dann trennen weil einer einen Hitzschlag/Hungerast nach den ersten 100 km bekommen hat. Wir haben im Vorfeld vereinbart dass wir uns in so einem Fall aufteilen. Am Ende haben wir es in 3 Tagen geschafft und sind unter den ersten 120 von 3000 ins Ziel. Der Tuscany Trail ist super gescouted und hat eine tolle Atmosphäre. Die Landschaft ist einfach wunderschön. Verpflegung ist in Italien gar kein Problem, nur für mich als Vegetarier relativ einseitig. Eine klare Empfehlung meinerseits. Die Rückfahrt war nur halb so schön. Bis Südtirol viel italienische Landstraße. Dann lief es aber entspannt über Radwege gen München. Die 900km zurück sind wir in 5 Tagen gefahren. Kurz zum Equipment: Ich bin mit einem Seatpack Stabalizer von Toppeak los. Am zweiten Tag ist er mit durch die ständigen Erschütterungen gebrochen. Ich habe dann einen Flaschenhalter am Unterrohr befestigt und eine Flasche hatte ich in der Rahmentasche. Das hat gut funktioniert. Im Vorfeld habe ich meine Schaltung umgebaut von hinten 11-42 zu 10-50. Vorne hatte ich ein 42er Kettenblatt. Gerade nach den ersten Tagen habe ich meinen Puls kaum mehr über 150 bekommen. Da hat die zusätzliche Untersetzung ausgezahlt.
  4. Tuscany Trail 2022 450 KM, 8000 HM danach nochmal 900 km und 6000 HM zurück nach München.
  5. Meine 5 Cent: Schaufel: Hab ich auf dem Kungsleden nicht benötigt, da es genug Toiletten gab oder große Steine die ich anheben konnte. Klopapier: Ganz klar Reise-BD Hygiene: Es kann vorkommen dass es mal einen Tag durchregnet. Wenn du einen empfindlichen Hintern hast würde ich Radcreme (z.B. von Assos) mitnehmen damit du ihn nicht wund läufst. Kleidung: Puffy hatte ich nicht einmal unterwegs benutzt, obwohl ich Ende August unterwegs war. Nur in der Stadt habe ich sie ab und zu getragen. Fleece ist funktionaler und meines Erachtens vollkommen ausreichend. Verpflegung: Wieso rechnest du 8 Tage? Ich würde mich auf den Hütten versorgen. Ist zwar teuer, aber für 8 Tage Essen schleppen wäre es mir den Preis wert. Schuhe: Werden auf dem Kungsleden nicht trocken bleiben. Also lieber etwas schnell-trocknendes und kein GTX. Groundsheet: Mit etwas Vorsicht unnötig. Mein Altaplex hat nach 5 Monaten Dauerbenutzung kein einziges Lock. Mückennetz: Unbedingt! Wasser: 0,5 Liter reichen Dr. Bronners: Find ich super. Das habe ich auch zum Wäsche waschen, Zähne putzen und zum Duschen in der Stadt benutzt. Ein Fläschlein reicht. Regenrock: Funktioniert bei Wind im Fjäll null. Das nächste Mal würde ich ihn mir sparen oder eine Regenhose mitnehmen. Powerbank: Das ist ziemlich individuell. Ich bin mit einer 20.000er gut gefahren. Hab aber auch viel Elektronik dabei gehabt (Garmin, Kamera, Handy) und abends immer am Blog geschieben. Das hat ziemlich Akku gezogen. Ich musste dann nach 3 Tagen priorisieren und nach 5 Tagen spätestens aufladen. Ich würde das zuhause mal ausprobieren. Einfach eine Woche auf die Steckdose verzichten. Da bekommt man ein gutes Gefühl.
  6. Ich habe meine Quilt ca. 1cm eingerissen. Kennt ihr eine gute Adresse um den Stoff zu repariere? Danke & Grüße Constantin
  7. Schlafmaske und Ohrstöpsel sind genauso effektiv
  8. Ne, ich hab das komplette Schlafsetup in der Arschrakete. In der Rahmentasche ist nur Werkzeug und viel viel Platz für essen. Nö, im Sommer in der Toskana brauch ich keinen Wetterschutz. Mit dem Rad hat man auch eine weitere Reichweite um im Notfall einen geeigneten Unterschlupf zu finden. Letztes Jahr hatte ich noch ein tarp dabei. Da hatte ich dann noch ne Oberrohrtasche.
  9. Ich fahre alles mit 40mm. Bekomme auch nur maximal 43 rein. Auerdem fahre ich danach wieder zurück nach München, ca 900 km. Da will ich auch zügig vorankommen. Dieses Jahr sieht der TT recht enspannt aus, sind nur 450km. Ich werde berichten.
  10. Kleiner Tipp um die Nachteile der Arschrakete auszugleichen. Es gibt diese Seat Pack Stabalizer von zum Beispiel Toppeak. Damit sitzt die Tasche bombenfest und man kann Getränkehalter befestigen, wenn man keinen Platz im Rahmendreieck hat. Hier mein Setup für den Tuscany Trail diese Woche. Ich verzichte auf Lenkertasche und habe lieber ein aufgeräumtes Cockpit. Das Rad müsste so 9,5 kg wiegen und der Rest so ca. 4-5 kg. Schlafsack, Isomatte, Werkzeug, Elektronik, Regenjacke, Armlinge, thats it. Bei Interesse kann ich mal eine Packliste zusammenstellen.
  11. Lustig dass das überhaupt ein Disukussionspunkt ist. Ist doch logisch dass große Menschen größere und schwerere Ausrüstung benötigen. Übrigens ist die Ultralight Grenze 10 Pfund, also 4,54 kg *klugscheiss* On-Topic: Ich bin die meiste Zeit zwischen 5 und 5,5 kg, was aber an der Kamera liegt
  12. Recht hast du! Ich habe die "Rab Xenon Jacket". Die hat aber auch schon die Haus-eigene Isolierung. In Large wiegt meine 310g. Auf den Bildern sieht die aktuelle Jacke nun etwas formschöner aus und hat in der Tat zusätzliche Nähte. Meine ist einfach nur ein großer Sack mit sehr dünnem Stoff.
  13. Hi, ich habe die Jacke und finde sie klasse. Hatte Sie in Schweden dabei und sie hat mich bis einstellige Minusgrade warm gehalten. Ich würde behaupten sie ist wärmer als die Micro Puff, da sie mehr loftet. Wenn die Passform auch ein Thema sein sollte... mir gefällt dass sie länger und an den Schultern breiter geschnitten ist. Patagonia ist mir immer zu kurz und an den Schultern zu eng.
  14. Eiskalt macht mir eigentlich nichts aus, nur wenn das Wasser friert wäre es suboptimal. Ich brauche das Wasser nur für den Aufstieg. Da bin ich aber gerne auch mal 6-8 Stunden unterwegs. Bislang habe ich die Flasche im Rucksack, da mein Lawinenrucksack sonst keine Taschen hat.
  15. Die Strecke ist problemlos mit Tarp zu machen. Du bist ja die ganze Zeit im Wald. Das Mesh nimm aber auf jeden Fall mit wegen den Mücken. Das kannst du dann auch in den Sheltern einhängen.
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