raphrav
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Hi, Ich hab damals abgestimmt - heute würde ich anders wählen. Richtig. Spiritus wäre aber auch fast so fummelig. Aber ich persönlich würde für "schnell zwischendurch" auch generell keinen Kocher aufbauen. Ich schwanke hier zwischen "nicht wirklich nötig" und "haste eh dabei". Mhm. Sticht. Tja, das ist ja der Witz am Holzkocher. Und das ist auch der Grund, warum er vom Bastelargument abgesehen erst ab längeren Touren vernünftigen Sinn macht. Ja, generell sollte man halt vorher überlegen, welches Konzept wozu taugt. Und ich halte Holz im Winter für nicht so geeignet, generell, schon weil es in unseren Breiten selten trocken ist (also bei schlechtem Wetter nass oder gar gefroren, bei schönem Wetter voll mit Schmelzwasser). Im Spätsommer bei einer stabilen Hochdruckwetterlage sieht das halt anders aus. Und zum Bänkchen für Mittag: Wie oben - dann braucht's halt mal keinen Kocher und es gibt Abends was. Oder wenn der Kocher essentiell ist, dann ist der Rastplatz zwar schön, aber ungeeignet. (Gibt's ja sonst auch.)Grüße, Raph
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Hi, ich habe mir nun auch mal einen aufgebaut, relativ frei nach http://home.arcor.de/renea/Hobo-Kocher/Hobo-Kocher.htm Relativ frei bedeutet: [*:pcda5vge]Die Dose hat etwa 10cm Durchmesser und 11cm Höhe. (So eine 800g-Erbsendose) [*:pcda5vge]Die Löcher sind ähnlich groß, aber etwas anders verteilt, gedacht habe ich mir dabei aber nichts, außer dass ich den oberen Rand am Stück lassen wollte. Schätze also, das sollte auch wie in der Anleitung beschrieben passen. [*:pcda5vge]Statt dem labberigen Blumendraht habe ich dicken, festen verzinkten Stahldraht genommen, statt zwei über Kreuz vier über Kreuz. [*:pcda5vge]Oben habe ich auch zwei Drähte über Kreuz eingebaut, so kann ich auch meine Blechtasse mit weniger Durchmesser verwenden [*:pcda5vge]Den Stein hab ich weggelassen, verbrenne damit eh nur festes. Das Ergebnis: Das Teil geht ab wie Schmidt's Katze. Sieht schon mal sehr brauchbar aus, er ging mit Papier und dünnen Zweigen leicht an, brannte gut bis heftig und entwickelte eine gewaltige Hitze. Wenn man dann noch ein paar dickere Zweige reinstellte, brannten auch die und er wurde etwas ruhiger. Selbst Kohle war dann kein Stress, Ergebnis eigentlich perfekt. Rauchentwicklung war nach dem Anzünden (generell) überraschend gering. Zum Zeit messen für Wasserkochen hab ich noch keine Gelegenheit gehabt. Darüberhinaus wiegt dieser Hobo schlanke 85g und passt perfekt in so einen 1kg-Joghurteimer (weitere 46g), der den Hobo (zerdrücken) sowie auch die Umgebung (Grate, Ruß) prima schützt. Grüße, Raph
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Hi, das stützt ja an sich meine These, so müsste ich also noch mehr davon futtern. Was ich damit sagen möchte: Um auf meine Kalorienzahl zu kommen (nicht vergessen: männlich, 1,95m groß und relativ trainiert, also ein bereits hoher Grundumsatz), müsste ich selbst von solchen Riegeln mittlere Berge wegfuttern. Und nur um dann insgesamt ein paarhundert Gramm weniger Essen tragen zu müssen nur so Zeug zu essen, was nicht meine Kragenweite ist, das muss halt nicht sein. Ich werde einen Weg finden... Wichtig war mir bisher bei so was, das Tagesziel zu erreichen. Letztes Mal war das z.B. die gebuchte Übernachtungsstätte. Und als ich vor lauter Trails halt mittags um eins erst etwa ein Drittel der Strecke hatte, hab ich halt auf der Straße erstmal drei Stunden Kilometer gutgemacht. Das meinte ich. Die Erfahrung hab ich auch gemacht: Feierabendrundenheizen geht drei Stunden, danach sind die Beine kaputt. Chillen ist nicht viel langsamer und geht tagelang. Schieben nur wegen der Steigung lass ich aber in der Regel. Ich bin auch technisch und gleichgewichtsmäßig mittlerweile ganz fit, fahre eine 3x10-Schaltung mit kleinster Untersetzung von 24 vorne auf 36 hinten. Da ist entspanntes Kurbeln bis 3,5km/h oder noch weniger möglich, und dann schaffste selbst die heftigsten Rampen deutlich unter deinem Pulslimit. WORD! Grüße, Raph
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Hi, zuerst einmal: Respekt, das ganze ist recht hoch gegriffen. Ich habe ja erst ein paar Takte zu meiner Einstellung im Solarpanel-Thread geschrieben. So "krass" drauf bin ich dann halt doch nicht. Ich weiß nicht, ich mach für ein "gescheites" Essen auch gerne eine halbe bis ganze Stunde Umweg. Und: Selbst unter der Annahme der höchsten verwertbaren Energiedichte von ca 9kcal/g durch den Mensch, also reines Fett, hat so ein 70g-Riegel maximal 630kcal. Da muss ich an so einem Tag auch wieder einen Haufen davon futtern... Und warum bei 130km oder 150km der Trailanteil leidet? Ganz einfach, weil Trails das Tempo runterziehen: Auf der Waldautobahn schaffe ich entspannt und auf Dauer einen 22-25er-Schnitt, auf Trails halt nicht. (Jeweils höhenmeterbereinigt). Und wenn ich 150km nur einfaches fahre, bin ich 6-7h reine Fahrzeit unterwegs, und bei nur Trails halt 15h, bei anspruchsvollerem Höhenprofil entsprechend länger. Da muss ich halt einen Kompromiss finden. Grüße, Raph
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Hi, Richtig, halte ich auch für zu pessimistisch. Angehängt ist ein Diagramm aus dem Datenblatt des von mir verwendeten Wandlers, es bezieht sich auf eine Eingangsspannung von 12V. Im fraglichen Arbeitspunkt bewegt sich der Wirkungsgrad des Wandlers um die 90%. Die Kapazität eines Akkus ist definiert als die Elektrische Ladung in Ah (oder äquivalent), also muss man für die Verluste im Akku selbst davon nichts mehr abziehen (das wird beim Laden abgezogen). Klar schaffst du wegen Leitungsverlusten etc. die 90% dann nicht komplett, aber die Größenordnung passt eher als 50%. Grüße, Raph
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Hi, hier traue ich mich dann auch zu schreiben, weil's so kein OT ist... Zuerst einmal: Sieht einfach, leicht und somit sehr effektiv aus! Haste Pläne zu dem Teil, war das nach einer bestehenden Anleitung oder einfach mal auf gut Glück? Wenn ich so weiter drüber nachdenke, wozu so was taugt, denke ich einfach, man muss mehr differenzieren: [*:i1hn3zbc]Im Hochsommer durch Südeuropa, da wäre mir das ganze zu gefährlich, mit Funkenflug etc. [*:i1hn3zbc]In Gegenden, wo es einfach schwierig ist, an trockenes (z.B. Meernahe Gegenden im Norden, wo es quasi täglich mal regnet) oder überhaupt (oberhalb der Baumgrenze) an Holz zu kommen, taugt es wohl auch nichts. Selbes Argument für Winter generell. [*:i1hn3zbc]Aber wenn man sich was in einer gemäßigten Zone mit Waldgebieten aufhält, warum auch nicht? Probieren würde ich es auch mal! Allerdings würde ich halt fast schauen, dass ich beim Betrieb eines Hobos Wasser in der Nähe habe. Zum einen bekommst den im Notfall nicht so ohne weiteres aus wie einen Gas- oder Spiritusbrenner und zum anderen haste wegen Ruß einen ganz anderen Spülaufwand. Wenn ich vom Feuer aber nur den emotionalen Effekt brauche, kann ich mir auch ein Lagerfeuer machen... Grüße, Raph
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Hi zusammen, jetzt habt ihr was angefangen mit Hobo... Eigentlich schon eine coole Sache, aber ich sehe speziell mit Brennstoff halt einige Probleme: Klar, wenn du im Hochsommer durch einen Wald läufst... Aber was, wenn es länger regnet? Klar findet man immer was, aber ich weiß nicht, ob ich die Geduld hätte, nach einer langen Tagesetappe noch ein, zwei Stunden durchs nasse Dickicht zu tigern... Und was machst du, jetzt ohne Scheiß, in alpinem Gebiet oberhalb der Baumgrenze? Außerdem wiegt so einer (ohne Brennstoff gerechnet) dann doch mehr als ein Gas- oder Spirituskocher. Am ehesten würde für mich folgender Kompromiss taugen: Zum normalen Kochen unkompliziert einfach Spiritus oder Gas, und wenn ich zu viel Holz rumliegen und/oder zu viel Zeit habe, mach ich ein nettes Lagerfeuer (ohne Hobo) und stelle den Topf in die Glut. Grüße, Raph
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Hi, Problem. Willkürliches Beispiel mit zahllosen vereinfachenden Annahmen (nicht hauen, ist ja nur eine prinzipielle Abschätzung!), nur um mal die Größenordnung zu sehen: Ladestrom 1A bei 5V, Eingangsspannung 10V. Verluste außen vor, dann zieht der Wandler auf der Eingangsseite 500mA. Q = C * U = 100µF * 10V = 1mC t = Q / I = 1mC / 500mA = 2ms. Das heißt, der Pufferkondensator ist nach einer Unterbrechung im ms-Bereich leer. Aber zum Rausfiltern von Störungen bei an sich konstanter Versorgung reicht's und das ist auch sein primärer Zweck. Nur zur Umrechnung: 1C = 1As, also sind die 10000mAh = 10Ah einer Powerbank = 36000C. Bei 5V entspräche also eine solche Powerbank also 7200F, also 72000000 solcher 100µF-Eingangskondensatoren. Wie schon gesagt, also: Problem. Grüße, Raph
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Hi, nur noch abschließend zur Diskussion der Notwendigkeit die Erläuterung meiner Haltung. Das soll auch kein Widerspruch mehr sein: Mein allererster Beweggrund für solche Touren ist der Sport an sich, das Grenzen-Austesten und auch der Aufbau und der Erhalt meiner Fitness. Und an zweiter Stelle kommt halt auch der Genuss eines an sich perfekten Tages. Und warum das auch nicht, wenn mir Musik wichtig ist, mal mit dem Lieblingssong auf den Ohren? Natur erleben ist zwar auch ein Gesichtspunkt, aber das bekomme ich auf dem Rad auch mit Tagestouren hin, wenn ich es geschickt anstelle. Und zur Auseinandersetzung mit mir selbst habe ich für mich persönlich bessere Methoden gefunden (Musik). Nebenbei: Auch wenn ich mich nicht einem Wanderverein anschließe oder vorsätzlich durch Städte wandere, habe ich tatsächlich auch nichts dagegen, mal durch eine nette Ortschaft durchzukommen, und ich brauche solche Touren in der Regel auch nicht allein. Gegen Touren allein zu machen habe ich zwar nichts, aber dennoch unternehme ich so etwas am liebsten mit meiner Freundin und/oder guten Freunden zusammen. Ich möchte hier kein falsches Bild abgeben. Mit "surfen" oder "telefonieren" meine ich nicht, dass ich Stunden mitm Smartphone totschlagen will, sondern rein die Verfügbarkeit dessen, dass ich es könnte. Meistens nutze ich es ja nicht mal. Wenn ich die Wahl habe zwischen Sonnenuntergang oder Bildschirm, ist auch mir die Entscheidung sofort klar. Mit "Ablenkung" hat all das also nichts zu tun. Auch noch zur Erläuterung, weshalb ich mich hier also überhaupt angemeldet habe: Als ich meine letzte Tour (vier Tage Alpen mit Hüttenübernachtung) mit etwa 20kg Gepäck angetreten (aber auch geschafft) hatte, wurde mir klar, dass ich an einem Punkt bin, wo ich so einiges überdenken sollte, was mein Gepäck angeht. Ich will tatsächlich nicht jedes letzte Gramm sparen, schon alleine weil ich auf einiges nicht verzichten möchte. Auch sehe ich in vielen Dingen nicht ein, weshalb ich soundsoviel investieren sollte, wo ich doch mit meiner Körpergröße, Statur und Fitness auch locker einen ordentlichen Batzen Gewicht transportieren kann. Ich möchte mir hier nur ein paar Tricks abschauen, wie ich sonst mein Gepäck leichter und einfacher bekomme. Und tatsächlich hat mir das Stöbern hier schon in vielen Belangen die Augen geöffnet. Wenn ich damit nur das eine oder andere Kilo spare und deswegen die nächste Tour nicht nur "schaffe", sondern "locker wegstecke", ist mir schon viel geholfen. Das mag vielleicht streng genommen nicht der Definition von UL entsprechen, da gebe ich euch recht. Aber dennoch passt es insofern hierher, über möglichst (gewichts-)günstige Methoden, sein Handy zu laden zu diskutieren, als dass vielleicht auch Leute, die UL-mäßig weiter und motivierter sind als ich Ideen und Tipps bekommen, wenn sie doch mal aus vielleicht anderen Gründen eine solche Lösung brauchen. Also nichts für ungut! Grüße, Raph
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Hey, hab mir heute morgen eigentlich extra nen Post verkniffen, weil ich dieses Fass nicht aufmachen wollte. Aber jetzt - was solls... Also: Du redest halt von wirklicher Freiheit und von absolutem Bedarf. Tja, bei mir persönlich gehört zur Freiheit halt auch, beliebig kommunizieren zu können. Oder auch spontan die Tour ändern zu können und dass es nicht daran scheitert, dass die Karte zu Ende ist. Klar, wie schon erwähnt Ansichtssache. Oder auch mit eine der wichtigsten Funktionen eines Smartphones für mich: Musik hören zu können. Ohne so was hätte ich halt einen MP3-Player dabei und damit die selben technischen Knackpunkte. Oder oder oder. Es hat für mich nichts von "frei" oder "Genuss", wenn ich mich dafür von schönen und liebggewonnenen Sachen trennen müsste. Und deshalb ist bei mir halt auch ein eingeschaltetes Smartphone dabei. Auch das Argument mit der Erreichbarkeit hat für mich nichts: Wer so was im Urlaub genießt, sollte sich eher generell Gedanken machen, was im Alltag so schief läuft. Ich auf jeden Fall brauche das nicht, ich freue mich generell eigentlich immer über Anrufe. Die anderen Argumente will ich auch nicht so recht gelten lassen: Heute bekommt man wirklich erschwingliche outdoortaugliche, also wasserdichte und schlagfeste Smartphones. Und auch den Rest sicher und wsasergeschützt zu transportieren sollte für uns eigentlich kein Act sein. Auch zum Laden gibt es wie hier schon vorgestellt Lösungen, meine passt in einen kleinen Ziploc-Beutel, der wiederum in einer Socke geschützt wird. Und zu Batterien bin ich als Biker mit einem Fahrradlicht ohnehin gezwungen. Nun denn, noch ein paar technische Dinge: Von irgendwas, was die Energie von dir, deinem Körper abzweigt, halte ich nichts. Wenn du 250W menschliche Dauerleistung zugrundelegst, werden die 10W der USB 2.0 Spezifikation auf einmal verdammt viel. Solar halte ich einfach für nicht effizient genug, und dann hast du noch das Problem der Abschattung. Und zu Wind... Naja, unterwegs stört das leider nur. Und an Ort und Stelle, darauf fixiert - ist halt unzuverlässig: Kein Wind - kein Strom. Das ist auch der Grund, weshalb ich auf austauschbare Batterien gegangen bin. Grüße, Raph
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Hi, ist das PTH08080W von Texas Instruments. Eine Solarzelle direkt zum Betreiben nehmen ist halt nicht so cool, weil der Wandler nur einen 100µF-Kondensator als Eingangspuffer hat. Der kriegt Ripple oder ähnliches gut überbrückt, aber niemals eine derart langsame Schwankung wie sie bei Solarzellen aufm Rucksack oder so auftritt. Da musst du mit was größerem experimentieren, wie schon geschrieben. Eine kleine Powerbank, oder interessant wären Versuche mit Supercaps, vielleicht bekommt man damit schon was brauchbares auf die Reihe... Grüße, Raph
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Hi, kleiner Nachtrag: Unten ist ein Bild besagter Wandlerplatine. An die Hohlbuchse kannste alles anschließen, was eine halbwegs konstante Gleichspannung zwischen 6,5V und 16V abgibt: Besagte 6 Mignonzellen, Zigarettenanzünder, eine Autobatterie, ein 9V-Steckernetzteil undundund. Solarzellen, Nabendynamos etc. sind nicht vorhergesehen, weil eben nicht konstant genug. Raus kommen am USB-Port eben 5V, Belastbarkeit abhängig von der Eingangsquelle, aber maximal 2A. Der Wirkungsgrad des Brettchens bewegt sich übrigens zwischen 80% und 90%. Auf der Rückseite befindet sich noch eine kleine SMD-LED zur Kontrolle. Es läuft so prima mit Geräten, die dem EU-Standard zum USB-Laden folgen, die mit Apfel drauf bräuchten noch eine Beschaltung der Datenleitungen des USB-Ports mit insgesamt vier Widerständen, um vernünftig zu funktionieren. Interessierte zu dem Thema googlen einfach, denn das Fass müssen wir hier echt nicht auf machen. Ich auf jeden Fall hab aus Mangel an Interesse und an entsprechenden Geräten dieses Feature weg gelassen. Grüße, Raph
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Hey, nja, mal die Gewichtsverteilung, wie sie bei mir momentan ist: 6 AA-Zellen: 6 * 27g = 162g Batteriehalter: 14g Wandlerplatine: 10g Micro-USB-Kabel zum Handy: 12g ------------------------------------- Macht, je nachdem was man mitzählt, 36g Geraffel + 162g Batterien = 204g incl. allem und einem Batteriesatz zum Handy laden. Find ich ok. Grüße, Raph
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Hi, Fakt ist halt, dass Solarzellen halt schon immer fette Prügel sind, dessen Gewichts- und Preisnachteil sich immer erst nach unzähligen Ladungen amortisiert. Außerdem ist der Einwand, wozu ein iPad, schon gerechtfertigt, wenn ich in der Natur meine Ruhe haben und vor allem Gear und Gewicht sparen will. Nur so zur Deeskalation. Was ich aber ernsthaft dazu beizutragen habe: Ich habe aus ähnlichen Gründen (ich will ja, wenn dann, ein UL-Biker werden und GPS ist aufm Bike noch viel hilfreicher als zu Fuß) vor ein paar Wochen mal ein USB-Ladegerät entwickelt, das mit den kompatibelsten aller, nämlich Mignonzellen funktioniert. Das darf man sich so vorstellen: 6 Mignonzellen, egal ob Akku oder Batterie, speisen einen hocheffizienten Schaltwandler mit Weitbereichseingang von 6,5V-16V, der ausgangsseitig 5V produziert. Theoretisch und an einer Autobatterie spielt der Wandler bis 2A mit, aber ich hab noch keine Mignonzelle gefunden, die das auf Dauer mitmacht. In Praxi schafft so ein Konstrukt aber 1A locker und ein Batteriesatz reicht für mindestens drei, eher vier Akkuladungen meines Xperia Active. Wenn ich ewige Reichweite für unterwegs will, muss ich einmal die Woche ein paar Batterien holen (du kannst idR da wo es Essen gibt auch Batterien kaufen), wenn ich ne Powerbank für die lange Zugfahrt brauche, setze ich ein paar Akkus rein. Die momentane Version ist nicht perfekt leicht, die neue wird besser integriert sein und noch das eine oder andere Gramm einsparen. Falls da Interesse besteht, kann ich mal ein paar Takte zur technischen Seite und Fotos dazu posten. Grüße, Raph
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Hi, Glutamate sind, das darf man nicht vergessen, immerhin natürliche Bestandteile unseres Essens. Vor allem in Fleisch, Käse, aber auch in Tomaten ist das einfach drin! Das ändert nichts dran, dass man es oft noch unnötig zusetzt, aber Glutamate per se sind jetzt nichts böses. Zu Pferdefleisch spar ich mir die Kommentare, da ist glaub alles gesagt. Und Teflon - naja, das Zeug ist ja quasi inert (das ist ja der Witz dran). Soll heißen: Wenn du da echt mal was erwischst, das geht genau so auch wieder raus. Genau das ist es, was mich so stört an solchen Sachen: Die Panikmache. Und dann... ...hört irgendwann keiner mehr auf die kritischen Stimmen, wenn's wirklich mal angebracht wäre... WORD!Und selbst wenn: Das Risiko eines Unfalls draußen ist glaub um Größenordnungen gewichtiger als das durch Alutöpfe... Grüße, Raph
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http://de.wikipedia.org/wiki/Dihydrogenmonoxid
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Hi, Mathias hat eigentlich schon das wichtigste gesagt und auch Dani hat es schon ganz gut getroffen. Dennoch zwei Fakten, die mir wichtig erscheinen und die noch nicht genannt worden sind: Kritisch kann Alu dann werden, wenn saures Essen zubereitet wird, weil das das Alu angreift. Vinaigrette im Alutopf ist also eher doof, aber sonst hätte ich da keine Bedenken. Die größte Menge nehmen wir ohnehin über die Lungen auf, als Stäube. Dazu kommt - zweiter Fakt - dass Alu (im Gegensatz zu Schwermetallen beispielsweise) keine Verbindung mit Fetten eingeht, daher bei gesunder Nierenfunktion gut ausgeschieden werden kann und somit auch keine dauerhafte Belastung darstellt. Auch mir sind die 1,5h Video zu lang, aber ich habe aus anderen Quellen von der Problematik gehört. Für mich klang das eben nach Panikmache, wie alle anderen unserer Gift"probleme" im Essen auch. Grüße, Raph
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Hi, also, sich von gesammelten allein Pflanzen zu ernähren, wenn man dazu noch den ganzen Tag Sport macht, halte ich in dicht besiedelten Gebieten wie Mitteleuropa fast für ausgeschlossen. Es sei denn man nimmt's halt nicht so genau und sammelt auch da, wo die Pflanzen nicht mehr ganz so wild sind - aber das ist hier ja nicht der Diskussionspunkt. Tatsächlich ist das Thema sehr interessant, aber man muss halt vorsichtig sein. Nicht nur wegen dem Risiko, was giftiges zu erwischen, sondern auch aus anderen Gründen: Da wäre beispielsweise noch immer die Tschernobyl-Katastrophe, die gerade Pilze etc. in vielen Gegenden Süddeutschlands zu einer heiklen Sache macht, dann ist der Fuchsbandwurm noch immer noch nicht ausgerottet, die Probleme mit alten "Zivilisationsresten" wurden schon angesprochen, usw. Was man aber z.B. nutzen kann: Himbeeren, Brombeeren, Walderdbeeren, Haselnüsse sind ein guter Nachtisch. Holunder ist auch gut, aber nicht ohne, er kann oft allergieauslösend wirken und wird von vielen als roh leicht giftig angesehen. Dann einen Haufen Kräuter als Hilfsmittel, nur ein paar Beispiele: Brombeerblätter als Tee gegen Verdauungsstörungen, Schafgarben-, Huflattich-(*) oder Salbeiblätter oder auch Lindenblüten als Erkältungstee, Wegerichblätter zerkaut auf kleine Wunden, um deren Heilung zu unterstützen, Weidenrinde als Tee gekocht als Schmerzmittel undundund. Vieles davon, außerdem Scharbockskraut, Bärlauch, Löwenzahn, die besagte Brennessel (nur ganz junge Triebe) kann auch im Salat landen usw. Ich könnte da noch weiter machen, aber der Haken ist halt auch immer, dass man sich absolut sicher sein muss. Wenn man's nicht ist und statt Bärlauch halt die giftigen Märzenbecher erwischt, ist die Tour schnell beendet... Grüße, Raph PS: Pilze haben tatsächlich verschwindend wenige Kalorien: Sie bestehen quasi nur aus Wasser und Chitin, einem für Menschen unverdaulichen Polysaccharid, also einem Ballststoff... (*) taugen wegen ihrer Oberflächenstruktur auch prima als Klopapier...
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Hallo, Also, das ganze hat geklappt! War zwar knallhart, aber es ging. Der erste Tag von KA nach Erpfingen, mit Abstechern, Ausweichstrecken und Verfahren gute 150km. Wollte erst doch in Tübingen übernachten, aber dann war ich schon um vier oder halb fünf dort und halbwegs fit, da dachte ich, da geht noch was. Also Albaufstieg. Aber diese 30km waren glaub die längsten meines Lebens... Problematisch war am ersten Tag in erster Linie der Schnee. Gerade am Schwarzwald-Nordrand und im Schönbuch kannste außer den Straßen noch nichts vernünftig fahren, und wo kein Schnee mehr lag, war es frisch getaut, sodass dann halt tiefer Matsch war. Macht zwar schon iwie Spaß, aber man kommt nicht voran. Der zweite Tag war dann deutlich entspannter. Zuerst einmal kannte ich mich wieder besser aus, dann ging es tendentiell halt doch viel bergab und vor allem wohnt die Oma meiner Freundin genau auf der Hälfte der Strecke, wo ich ein prima Mittagessen bekam! Außerdem war die Etappe mit "nur" um die 100km doch deutlich kürzer. Ich kam noch richtig fit in Ravensburg an und konnte am Schlussanstieg noch nen RRler versägen. Das Wetter war halt perfekt! Kein Tropfen Regen, bis auf ein oder zwei bewölkte Stunden am zweiten Tag immer sonnig, immer um die 15°C warm und kaum Wind. Besser gings nicht! Die Technik hat auch gehalten, außer einmal so viel Matsch und Grashalme in der Schaltung gehabt, dass alles klemmte. Also anhalten, wie ein Neandertaler mit das Zeug mit einem Stöckchen rauspulen und danach gings weiter. Sonst war nichts. Was ich auf der Tour gelernt habe: Glaub nicht immer dem GPS - das hält auch mal ne Schnellstraße für nen Radweg, außerdem nimmt es keinerlei Rücksicht auf Schnee oder so. Die versprochenen 220km daher haben niemals gereicht. Mein Tacho hat sich früh verabschiedet (so was braucht auch keiner, finde ich jetzt), aber ich bin mir sicher, mindestens 250km gefahren zu sein. Die besten Wege - ganz nebenbei - haben mir dann eh die Locals verraten... Anfang März ist doch recht früh für so was, gerade die Alb ist halt noch ein Winterwunderland. Musste durch den Schnee schon ordentlich einstecken und hätte nicht viel weniger trainiert sein dürfen. JuHes sind deutlich besser als ihr Ruf, vor allem das Frühstück! Immer genug essen! Sonst hatte ich immer Ärger mit meinem Kreislauf, diesmal bin ich einfach immer zu nem Bäcker, wenn der kleine Hunger kam. Hab dadurch zwar Unmengen gefuttert, aber hab noch nie ne lange Tour so gut weggesteckt! Wie ich das dann mal anstelle, wenn ich ein bisschen mehr außerhalb der Zivilisation fahre, weiß ich noch nicht. Dazu kommt, dass ich mich einfach nicht habe hetzen lassen und einfach immer das Tempo gefahren das sich am besten angefühlt hatte. Und wenn das mal ne Viertelstunde viel zu langsam war, war's halt so. Auf jeden Fall mach ich so Zeug wieder, ich hab schon ein paar Ideen! Was mir auch noch auffiel, wie viel doch das Gewicht deines Gepäcks ausmacht. Als ich jetzt ja mal richtig darauf geachtet hab, war es auf einmal für die zwei Tage deutlich leichter als sonst manchmal auf einer Eintagestour. Ja, ich habe es quasi beim Fahren vergessen, keinerlei Rückenprobleme (wie sonst schon) gehabt oder mich irgendwie beim Fahren oder in meiner Performance gestört gefühlt. Es lohnt sich also wirklich! Grüße, Raph
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Hey zusammen, also, es geht vorwärts! Mittwoch geht's los! Scheint so, als hätte ich wettertechnisch einen absoluten Glücksgriff getan - die Vorhersage wird mit jedem Tag genauer und optimistischer zugleich! Route ist geplant, JuHe ist reserviert, ich ganz gut trainiert, das Fahrrad top und das Rucksackgewicht bewegt sich laut Excel-Tabelle trotz Schloss und Werkzeug noch deutlich unter 5kg, Proviant allerdings noch nicht eingerechnet. Noch zwei kurze Touren zum entspannten Einfahren bis dahin, am Dienstagabend früh ins Bett und hoffen, das Wetter, Material und Gesundheit halten... Halte euch aufm Laufenden, werde noch Details nachreichen und berichten! Danke schon mal für eure Tipps, gerade die Packlistenvorschläge waren eine große Hilfe, ich hatte etwas, wo ich anfangen konnte. Grüße, Raph
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OT: Wenn du "DAS(S)" durch "WELCHES" ersetzen kannst und es nicht komisch klingt, brauchst du "DAS".Wenn du es durch "SODASS" ersetzen kannst, brauchst du "DASS" Grüße, Raph
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Probleme mit Massentourismus durch Scandtrack & Co.
raphrav antwortete auf dani's Thema in Leicht und Seicht
Hi, in Schweden gibt es ja keine Supermärkte, erst recht keine Großmärkte. In einem Land, in dem 70% der arbeitenden Bevölkerung im Dienstleistungssektor arbeiten, gehen die Menschen nach einem Nine-to-five-Bürojob anschließend ja erst mal alle auf die Elchjagd... Meine Erfahrung zeigte: Generell unterscheidet sich das zu kaufende Essensangebot in Schweden kaum von dem in Deutschland, die Qualität ist mindestens vergleichbar, und Grundnahrungsmittel sind auch nicht viel teurer als hier. Einzige Schwäche ist das von Deutschland gewohnte Angebot frischen Obstes und Gemüses, aber das zählt auch nicht, wenn du dein Futter sonst erst mal n paar Tage auf eigene Faust über die Autobahn ziehen würdest. Und das Brot ist gewöhnungsbedürftig (meistens gesüßt), aber ich glaub, das sagen wir ja von fast überall anders. Schätze, diese Vorurteile kommen von der Gastronomie, die bietet so manche "Überraschung", aber das interessiert ja Outdoortouristen nicht so. Und sind wir mal ehrlich, die meisten Liebhaber von Labskaus oder sauren Kutteln finden wir auch eher hier als sonst wo.... Nebenbei: In Skandinavien war ich mit in den besten und schönsten Supermärkten überhaupt bisher. Eingerichtet mit viel Liebe zum Detail, picobello sauber und quasi immer nettes, freundliches Personal, das sich ehrlich freut, wenn du ein paar schlecht ausgesprochene Brocken ihrer Sprache rausstammelst. Grüße, Raph -
Hi, ich stimme dir vollkommen zu, dass so was nicht sein darf und unter den genannten Bedingungen nicht witzig ist. Aber dennoch sehe ich das mit der Lecksuche nicht ganz so eng: Gerade Ohren, Augen oder Lippen sind sehr empfindliche Lecksucher und damit findet man mit etwas System eigentlich auch relativ schnell und ohne Wasser (und anschließendem Trocknen) eine Undichtigkeit. Und geflickt ist dann in Zeiten von selbstklebenden Fahrradflicken auch einfach... Oder vllt bin ich als MTBler auch einfach schon zu geübt im Lecksuchen... Und der Lecksucher ansich ist auch cool... Grüße, Raph
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Hey, Gerade zähe Schmiermittel sind mMn für den Offroadeinsatz nicht geeignet. Sowohl bei trockenen Bedingungen (Staub) als auch bei Nässe (Matsch) binden sie einfach zu viel Dreck, den du dann nicht mehr richtig aus der Kette rausbekommst. Es hat sich herausgestellt, dass es einfach am besten für die Kette ist, sie alle ca. 100km einmal durch einen Lappen zu ziehen und dann neu mit einem dünnflüssigen Öl zu fetten. Deswegen... Ja, so was in die Richtung habe ich gesucht. Das Öl, das ich verwende, kommt zwar in ähnlichen Fläschchen, aber da sind die Deckel nur gesteckt und nicht geschraubt - absoluter Crap, solange ich nicht sicher sein kann, dass sie aufrecht stehen. THUMPS UP! (Lustig, dass ich da gerade was lostrete - freut mich!) Viele Grüße, Raph
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Hi, der spinnt wirklich! Nein, aber im Ernst: So weit weg von dem, wovon ich zumindest *träume*, ist gerade der Alpencross-Bericht gar nicht. Und ich find's gut geschrieben, wirklich witzig. Die Bearbones-Site sagt mir auf den ersten Blick nicht so zu, da ist nichts wirklich neues dabei - und das Bike selbst so vollpacken, das will ich ja gerade nicht. Trotzdem ist "Bikepacking" ein Begriff, den ich noch nicht kannte und der einen guten Anhaltspunkt zur weiteren Suche ergibt. Noch eine Frage: Jemand eine wirklich gute Idee, Kettenöl wirklich dicht und sicher zu transportieren? Wenn da was schief geht, willst du dir die Sauerei nicht vorstellen... Und: So Gel-Müsliriegel-Krust gibt's bei mir nicht. Mag ich nicht. Und ein Apfel kann das selbe, du bekommst keinen Zuckerschock und du nimmst noch Flüssigkeit auf... Aber gut, meine Meinung. Grüße, Raph