Reputationsaktivitäten
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Jonny reagierte auf Kokanee in Verpflegungsplanung GDTGeh einfach zu MEC, das ist zentral und es gibt große Auswahl. Letztendlich ist gerade vegetarisch nicht so teuer (du kannst auch von altitude-sports.com bestellen, gibt immer mal Prozente). Bulk Barn ist vielleicht noch eine Alternative und Planet organic hat so eine Selbstbedienungsabteilung mit Bohnen und Suppen und was weiß ich, nicht billig. Es gibt auch so einen survival-Versender, briden solutions.
Teurer wäre wohl, sich was von Yamnuska in Canmore zusammenstellen zu lassen. Dafür dann sehr gesund!
Ich denke nicht, dass getrocknete Lebensmittel einführen Probleme macht. Canada Post ist nicht unbedingt billig, ich würde schon kucken, wie viel man rumsendet. Wann geht es denn los?
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Jonny hat eine Reaktion von rudidercoole erhalten in "Wassermanagement"Hallo zusammen,
während einer eintägigen Probeetappe auf auf dem Hermannsweg war ich verdutzt, wie schnell ich mein Wasser verbracht habe. 2L waren nach 12km weg. Ich habe bewusst darauf verzichtet, vor der Etappe all zu viel zu trinken oder Wasser nachzufüllen, um einen Bezug zur getrunkenen Wassermenge zu bekommen. Die erwünschte Erkenntnis kam so überraschend, da ich einen MYOG-Trinkschlauch verwerwendet und "nach Gefühl" getrunken habe.
Rückblickend ergeben sich mir deswegen zwei Fragen:
1) Wie "überschlagt" ihr, wie viel Wasser ihr für welche Strecke mitnehmen müsst? Welche Faktoren gibt es zu beachten?
2) Wie überwacht und zügelt ihr euren Wasserverbrauch? Das Nippen am Trinkschlauch möchte ich eigentlich nicht missen, da ich ihn sehr praktisch finde.
Einige überlegungen habe ich mir zu 1 und 2 auch schon gemacht.
1) Ich war über die 12km barfuß unterwegs. Eventuell mussten da ganz neue Muskelgruppen arbeiten, die ordentlich Wasser verbrauchen? Sonst fallen mir auf die schnelle Fakoren wie Energieverbrauch (z.B. in Abhängigkeit von Höhenmeter, Lauftempo, zu tragende Last, Temperatur) Wasseraustausch (Transpiration, Luftfechte) und Lebensmittel als versteckte Wasserquellen ein.
2) Ich dachte daran, dass man einfach mal seinen durschnittlich angesaugtes Wasser abmisst, zweifle aber zugleich stark daran, dass das klappt.
Aus Neugierde habe ich den restlichen Weg den Ernstfall geprobt und auf Wasserzufuhr verzichtet. Die verbliebenen 10km (ab jetzt in Joggingschuhen ) waren dann sehr anstrengend, was aber auch andere Gründe haben kann (kaum Pausen, Muskeln durch Barfußlaufen geschwächt,...).
Bis auf einen Tagesbericht finden sich in diesem Forum bisher recht wenig explizite Thementitel im Umgang mit dem kalten Nass, obwohl die Frage der Transportmenge im UL-Bereich noch bedeutsamer zu sein scheint als anderswo. Zum Vergleich: "Wasser" liefert 200 Ergebnisse (wohlgemerkt keine Thementitel), "Therm-A-Rest" 299 . Vielleicht kann man diesen Forumsbeitrag ja auch zu einer Art Wasserleitfaden ausbauen und die obigen Fragen als Orientierung nutzen, die ggf. um weitere Leitfragen ergänzt werden. Ich denke das wäre neben all den hilfreichen "Gearerfahrungen" gerade für ein Einsteiger hilfreich. Denn im Sinne einer Gewichtsspirale nach unten käme ein vernümpftiges "Wassermanagement" noch vor Zahnbürste trimmen und kostet im Vergleich zu Cuben-Fiber und co. keinen Cent
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Jonny hat eine Reaktion von bansaim erhalten in Te Araroa 2016/2017Also das hier ist meine Kostenaufsclhüsselung für die Südinsel in der Saison 14/15 (von Januar bis März). Es geht (insbesondere bei der Unterkunft) noch deutlich günstiger. Bei der Ausrüstung sind nur die Dinge aufgeführt, die ich mir auf der Insel gekauft habe (Dabei war ein PLB--> sehr teuer und Wanderstiefel --> waren überflüssig). Die Flüge sind nicht inbegriffen.
Januar/Februar/März
Lebensmittel 423/304/510 = 1237
Unterkunft 373/134/406 = 913
Sonstiges 253/46/157 = 456
Ausrüstung 540/17/2 = 559
Transport 132/5/38 = 175
Summe: 3333 in NZ / 2270 in Euro
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Jonny reagierte auf Miss X in Te Araroa 2016/2017Hallo Jonny,
es soll ab November einen neuen Resupply-Service für den TA geben, der auch eigene Habseligkeiten so lange aufbewahrt, bis Du sie anforderst und Dir dann zusendet. Ob das funktioniert kann ich natürlich nicht sagen, gibts ja noch nicht. Die haben eine Facebook-Seite, nennt sich Resupply Te Araroa.
Und dann gibts noch die hier: http://alpacitnz.com/service-01/
ob die auch andere Dinge als geschlossenen Pakete einlagern weiß ich nicht genau - aber irgendwie vermute ich, dass das der gleiche Anbieter wie der FB-Resupply-Dienst ist...vielleicht einfach mal nachfragen, wenn Bedarf besteht.
Grüße
Miss X
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Jonny reagierte auf Bantam in "Wassermanagement"Tach!
Nochmal zurück zur Anfangsfrage: Buddel oder Sack mit Schlauch. Ich nutze jetzt seit drei Jahren den 2L-Platypussack (Verschluß oben) in Verbindung mit dem Source Schlauchsystem. Das Mundstück kann ich mittels Steckventil lösen und auf das Schlauchende des Ventils paßt auch der Source Nachfüllstutzen, so daß das Nachfüllen unterwegs (mit Hilfe der zusätzlichen 0,75er-Petflasche) kinderleicht ist. Es sieht zwar immer so aus, als benötigte mein Rucksack eine Infusion, aber ist enorm praktisch. Gereinigt wird das System mit Obstler ;o)
Und damit ich nicht plötzlich ohne Wasser dastehe (siehe einige Beiträge weiter oben), lasse ich die Nachfüllflasche immer befüllt.
Gruß, Olli
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Jonny reagierte auf micha90 in "Wassermanagement"Das stimmt genau und damit du doch endlich die ersehnten Zahlen bekommst:
In den Staaten galt immer die Faustregel 1L Wasser auf 5Meilen, also 8km. Das ist natürlich, wie alle anderen hier schon mehrfach erwähnt haben, stark von etlichen Faktoren abhängig. Die Faktoren lernt man auf Dauer irgendwann einzuschätzen. Diese Faustregel hat für mich persönlich gut funktioniert und häufig habe ich tatsächlich den letzten Schluck getrunken kurz bevor die nächste Quelle auftaucht.
Schwalltrinken und Durst haben kann man, denke ich, auch üben. Bei langen Abschnitten ohne Wasser lief das so ab:
Angenommen es sind 32km zu laufen bis zur nächsten Quelle, entspricht das nach der Faustregel 4L Wasser. Trinkt man jedoch an der Quelle vor dem trockenen Abschnitt 2L runter, kommt man ohne Probleme die ersten 8km ohne auch nur durstig zu werden. Also nur noch 3L mit zu schleppen.
Wenn man dann noch etwas weiter geht und die letzten 8km "trocken" läuft, bekommt man zwar ziemlich Durst, dehydriert aber noch nicht ernsthaft. Das holt man sich an der nächsten Quelle ganz schnell auch wieder rein. Das spart direkt noch einen Liter und wir sind bei etwa 2L Wasser für einen 30km Abschnitt!
Nicht zu vernachlässigen ist dabei aber:
-Große Hitze
-Pausen (auch vom rumsitzen wird man bei Hitze durstig!)
-größere Steigungen
Das ganze ist natürlich nur als Beispiel zu verstehen und gilt nicht für jeden. Man sollte seinen Körper kennen und wissen, auf welche Zeichen man zu achten hat um ein dehydrieren zu vermeiden!
Ich hoffe, dass dir das etwas hilft.
Micha
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Jonny hat eine Reaktion von Janobert erhalten in "Wassermanagement"Ich benutze auch den Swayer-Mini, habe aber bedenken mit Viren. Diese werden sobald ich weiß nicht direkt herausgefiltert, sondern lediglich ihre Wirte. Jetzt stellt sich die Frage, ob es Viren gibt, die kurzfristig selbständig überleben können...
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Jonny reagierte auf dani in "Wassermanagement"1) "übersättigungstrinken" vor der tour d.h. mehr trinken als man eigentlich durst hat. ich trinke normalerweise 1l, obwohl ich nach ca. 0.5l genug habe.
2) für unterwegs anhand von karte (und berichten) planen, wie oft trinkbares wasser vorhanden ist. je nach sicherheits-bedürfnis eine zusätzliche separate reserve mittragen. bei bächen aber auch quellen immer darauf schauen, was sich oberhalb befindet und das wasser allenfalls verunreinigen könnte. düngemittel z.b. fliessen durch den boden auch ins quellwasser!
3) an jeder wasserquelle "übersättigungstrinken", dabei nicht vergessen, genügend salz nachzuwerfen (zucker nimmt man mit all den trail-snacks meist genügend zu sich), sonst kommts schlecht, bis sehr schlecht. in zu grosser menge ist auch wasser giftig!
4) mit einem (kleinen) wasserfilter, wie z.b. sawyer mini, lässt sich auch "nicht-trinkbares" wasser gefahrlos trinken, egal ob aus rinnsal oder kuhtränke. zur sicherheit einen separaten, verschliessbaren wasserbehälter fürs "schmutzwasser" mitnehmen.
5) ob man genügend trinkt, kontrolliert man am urin. farblos = ok, je dünkler desto mehr muss man trinken.
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Jonny hat eine Reaktion von Mittagsfrost erhalten in "Wassermanagement"Hallo zusammen,
während einer eintägigen Probeetappe auf auf dem Hermannsweg war ich verdutzt, wie schnell ich mein Wasser verbracht habe. 2L waren nach 12km weg. Ich habe bewusst darauf verzichtet, vor der Etappe all zu viel zu trinken oder Wasser nachzufüllen, um einen Bezug zur getrunkenen Wassermenge zu bekommen. Die erwünschte Erkenntnis kam so überraschend, da ich einen MYOG-Trinkschlauch verwerwendet und "nach Gefühl" getrunken habe.
Rückblickend ergeben sich mir deswegen zwei Fragen:
1) Wie "überschlagt" ihr, wie viel Wasser ihr für welche Strecke mitnehmen müsst? Welche Faktoren gibt es zu beachten?
2) Wie überwacht und zügelt ihr euren Wasserverbrauch? Das Nippen am Trinkschlauch möchte ich eigentlich nicht missen, da ich ihn sehr praktisch finde.
Einige überlegungen habe ich mir zu 1 und 2 auch schon gemacht.
1) Ich war über die 12km barfuß unterwegs. Eventuell mussten da ganz neue Muskelgruppen arbeiten, die ordentlich Wasser verbrauchen? Sonst fallen mir auf die schnelle Fakoren wie Energieverbrauch (z.B. in Abhängigkeit von Höhenmeter, Lauftempo, zu tragende Last, Temperatur) Wasseraustausch (Transpiration, Luftfechte) und Lebensmittel als versteckte Wasserquellen ein.
2) Ich dachte daran, dass man einfach mal seinen durschnittlich angesaugtes Wasser abmisst, zweifle aber zugleich stark daran, dass das klappt.
Aus Neugierde habe ich den restlichen Weg den Ernstfall geprobt und auf Wasserzufuhr verzichtet. Die verbliebenen 10km (ab jetzt in Joggingschuhen ) waren dann sehr anstrengend, was aber auch andere Gründe haben kann (kaum Pausen, Muskeln durch Barfußlaufen geschwächt,...).
Bis auf einen Tagesbericht finden sich in diesem Forum bisher recht wenig explizite Thementitel im Umgang mit dem kalten Nass, obwohl die Frage der Transportmenge im UL-Bereich noch bedeutsamer zu sein scheint als anderswo. Zum Vergleich: "Wasser" liefert 200 Ergebnisse (wohlgemerkt keine Thementitel), "Therm-A-Rest" 299 . Vielleicht kann man diesen Forumsbeitrag ja auch zu einer Art Wasserleitfaden ausbauen und die obigen Fragen als Orientierung nutzen, die ggf. um weitere Leitfragen ergänzt werden. Ich denke das wäre neben all den hilfreichen "Gearerfahrungen" gerade für ein Einsteiger hilfreich. Denn im Sinne einer Gewichtsspirale nach unten käme ein vernümpftiges "Wassermanagement" noch vor Zahnbürste trimmen und kostet im Vergleich zu Cuben-Fiber und co. keinen Cent
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Jonny hat eine Reaktion von Pip erhalten in Tarptent Contrail oder Rainbow?Es ist super, dass ihr euch hier so "ins Zeug legt" – offensichtlich bin ich nicht der Einzige, der zwischen beiden Zelten pendelt. Insgesamt scheint es, dass man mit dem Rainbow weniger verkehrt macht. Gegebenenfalls kann man auch ein Contrail im Shelter aufbauen (z.B. mit Steinen als Anker), windstabiler aufstellen (dazu hat Norweger ja einiges erzählt) und bequem ein- und aussteigen. Einerseits denke ich, dass das mit zunehmender Erfahrung einfacher wird und man so mit dem Contrail Gewicht sparen kann. Andererseits sind es vielleicht obige Kleinigkeiten, die einem Beginner nach einen anstrengend schönen Wandertag auf das Gemüt schlagen können...
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Jonny reagierte auf tereglu in Tarptent Contrail oder Rainbow?Hi Jonny,
deiner eigenen Analyse und allen Vorrednern kann ich eigentlich nur 99,9 % zustimmen. Ich benutze ebenfalls u.a. ein Rainbow, ein Contrail habe ich auch schon benutzt.
Deswegen vielleicht noch ein noch nicht erwähnter Punkt:
Das Rainbow hat einen symmetrischen Raum und Grundfläche, d.h. man kann in beide Richtungen liegen! (Beim Contrail und ähnlichen Zelten finde ich die Einschränkung bei z.B. bei leichter Hanglage nervig)
Außerdem finde ich die freistehende Option GENIAL! für z.B. in Sheltern / Pavillions etc.
Alternative sind für mich nur Pyramidenzelte (s.meine Ausrüstungsliste)
Gruß!
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Jonny reagierte auf Gast_b in Tarptent Contrail oder Rainbow?Hey Jonny,
ich weiß ja nicht so genau, was du wissen willst...
Ich bin 181m, schlafe immer mit irgend einer TAR (6cm) in dem Rainbow. Es hat mit 2,30m Innenlänge ausreichend Platz, auch für den langen Winterschlafsack ohne anzustoßen. Sitzen kann ich auch noch mit viel Platz nach oben und in der Breite ist ja sowieso viel Platz. Die Apsis ist ausreichend groß für den Rucksack ohne beim Herausgehen, behindert zu werden.
Die Nähte sollten abgedichtet werden und an der Rückseite habe ich noch eine Abspannung angebracht, damit der Raum innen größer wird und die Wand nicht so durch hängt.
Der Boden war bisher immer dicht und ich hatte wirklich schon auf Regen gesättigtem Grasboden mein Biwak. Bisher ist alles dicht.
Die Windstabilität finde ich auch in Ordnung, wobei ich noch keine wirklich großen Böhen in der Nacht hatte. Für die Highlands wohl weniger geeignet, aber das ließt man auch immer mal wieder in dn UK Foren und Videos gibt es davon ebenfalls auf YouTube.
Habe hier und da über die Jahre noch einige Modifikationen vorgenommen.
Jetzt ist es fertig und ich bin glücklich damit. Naja, event. gönne ich mir nochmal ein Easton Carbon FX Pole
und ~100g Erleichterung dadurch :- )
Hier mal ein paar Bilder: >>> klick <<<
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Jonny reagierte auf German Tourist in Tarptent Contrail oder Rainbow?Ich habe sowohl im Contrail als auch im Rainbow im wahrsten Sinne des Wortes Jahre meines Lebens zugebracht. Zunächst im Contrail, seit 3 Jahren im Rainbow.
Beide haben natürlich ihre Vor- und Nachteile. Das Contrail ist ideal für die amerikanischen Trails, wo Du fast immer unterhalb der Baumgrenze bist und Windschutz hast. Das Contrail ist wie schon von Dir festgestellt nicht das windstabilste Zelt. Letztendlich hat darüberhinaus noch am meisten gestört, dass es nicht freistehend ist, was echt nervt, wenn Du ein einem Mückengebiet in einem Unterstand oder Hütte schlafen willst - was ja wohl in Neuseeland der Fall sein dürfte.
Ich bin daher auf das Rainbow gewechselt, was ein ideales All-round-Zelt ist. Wenn Du es mit Trekkingstöcken aufbaust, ist es ein bisschen Fummelei und der Aufbau dauert 7 Minuten statt normalerweise 2.....
Das Platzangebot ist bei beiden Zelten gigantisch und wenn man sich mag, passt man sowohl ins Contrail als auch ins Rainbow zu zweit rein.
Das Rainbow hat nur einen Nachteil: Am Eingang sind Velcrostreifen befestigt, mit denen man das Mesh und das Aussenzelt "hochbinden" kann. Bei keinem meiner bisher verschlissenen Rainbows ist es mir durch Silikonisieren gelungen, diese Stelle komplett dicht zu kriegen. Bei Starkregen saugt sich das Velcro voll und leitet Wasser nach innen, dass Dir dann am Mesh runtertropft.
Franco Darioli behauptet zwar steif und fest, dass man dieses Problem durch richtiges Silikonisieren lösen kann, aber anscheinend bin ich zu blöd dazu.
Falls Du Dich also für das Rainbow entscheidest, solltest Du dieser Stelle beim Nahtabdichten besondere Aufmerksamkeit widmen.
Für TA würde ich Dir zum Rainbow raten, da Du es freistehend auch in Hütten und Sheltern aufbauen kannst. Falls Du das aber nicht vorhast, wäre das leichtere Contrail ausreichend.
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Jonny reagierte auf Norweger in Tarptent Contrail oder Rainbow?OT:
Heute ist ei schöner Tag, denn es gibt neben der ausufernden Fraktion der "Beratungsgeier" und "Eigentlichwillichnurmeinzeugverklopper" tatsächlich noch ernsthaft UL-interessierte neue Mitglieder! You made my day!
Zum Thema:
Ich bin 1,90m groß und wiege ca. 110kg. OK, vielleicht sind's auch 120, wer weiß das schon 😯. Ich bin Bauchschläfer, Quiltnutzer, Trekkingstocknutzer, UL-Koch und nutze das Contrail seit 3 oder 4 Jahren (wenn ich mich bei den Treffen nicht verzählt habe) wenn kein Schnee liegt.
Der Aufbau ist in Wahrheit viel einfacher als im Video bei Tarptent gezeigt:
Ausrollen, Heringe in die vier Ecken, Stange rein - fertig. Ggf. nachspannen. Franco Darioli schafft das in deutlich unter einer Minute! Ich brauche nicht viel länger. Da kann man eigentlich nichts falsch machen.
Vor einiger Zeit habe ich das Contrail um einen mittigen Abspannpunkt am Fußende ergänzt. Diesen Beitrag hast Du sicher schon gefunden. Durch die mittige Stange am Fußende hat sich das sog. Teichproblem erledigt - und zwar komplett! Die aktuellen Contrails haben diesen Abspannpunkt wieder, eine entsprechende Stange gibt's glaube ich optional.
In meinem o.g. Beitrag bin ich auch auf ein paar alternative Aufstellvarianten eingegangen.
Im Frühjahr vergangenen Jahres hatte ich das Contrail mit auf einer 12-tägigen Tour durch den hohen Atlas in Marokko. Übelste nachmittägliche Fallwinde waren die Regel, auch Gewitter kamen vor. Ein Mal habe ich auf der Tour das Contrail im Pack gelassen und habe ein Zelt des Veranstalters genutzt, ansonsten hat sich das Contrail hervorragend geschlagen! Wenn man die vier üblichen, die beiden seitlichen, den im First und den nachgerüsteten Abspannner nutzt, ist Wind kein Thema mehr. Auch tief aufbauen hilft.
Hier steht das Contrail voll(!) im Wind von links. Leider gab die Landschaft keinen zusätzlichen Schutz her. War kein Problem. Acht Heringe würde ich schon einpacken. Ich verwende in 90% der Fälle 3mm Titanheringe.
Was das Raumangebot angeht: Wie gesagt, ich bin weder klein noch schmächtig. Ich nutze das Contrail gerade WEIL ich darin Platz habe. Beim Papzelten im Kindergarten vor ein paar Wochen habe ich mir das Zelt mit meiner fünfjährigen Tochter geteilt. Einfach den Boden entspannen und schon hast Du 15-20cm in der Breite gewonnen. Wenn ich allein bin, und das ist fast immer der Fall, reicht mit der Platz locker um mein Geraffel um mich herum zu verteilen. Küche, Schuhe, und Pack bleiben dabei in der Abside. Dann ist immer noch genug Platz zum kochen oder um das Zelt ohne umräumen zu verlassen.
Im Bereich des Kopfendes reicht mir die Sitzhöhe zum umziehen oder kochen aus, allerdings fällt sie zum Fußende hin recht schnell ab.
Vorteilhaft ist die Aufstellung mit zwei Trekkingstöcken als umgedrehtes "V" oder als "A" ohne Querstrich (ich denke Du weißt was ich meine). Erstens verbessert dies nochmals die Windstabilität, und zweitens wird der Zugang deutlich erleichtert. Sonst ist es ein wenig schmal neben der einzelnen Stange, geht aber.
Die Länge möchte ich als üppig beschreiben. Ich schlafe auf dem Bauch und lege meinen Kopf dabei auf den nach oben geklappten Oberarm. Der Unterarm ist dabei angewinkelt. Kann man das verstehen? Anders: Zu Hause muss ich im 2m Bett immer diagonal auf der Matratze liegen, weil mir die Länge sonst nicht reicht. Kann man das verstehen? Egal, das Contrail ist in jedem Fall lang genug! Wenn Du dir Gedanken wegen der Höhe des Fußteils über dem Schlasa machst, dann nimm einfach einen längeren Mittelstab (z.B. den 2. Trekkingstock). Das ist einfach und funktioniert prima.
Was gefällt mir nicht so gut am Contrail?
Auf Schnee bevorzuge ich ein Tarp ohne Boden. Als 3-Jahreszeiten Zelt ist das Contrail m.M.n. aber nicht für den Wintereinsatz gedacht. Überraschenden Schnee sollte es aber, vor allem mit Mittelstange am Fußende und bei Nutzung aller Abspannpunkte, gut abkönnen.
Manchmal wünsche ich mir ein Tarp mit seitlichem Eingang. In beiden Fällen nehme ich dann mein Solomid.
Fazit:
Kleines Packmaß,
simpler Aufbau in einer Minute,
Viel Platz für einen, wenig für zwei,
Braucht keine extra Zeltstangen (die brechen können!)
Nur vier Henringe, besser sechs bis acht bei üblem Wetter
Trocknet schnell,
Perfekter Mückenschutz,
Bietet viel Zelt für (m.M.n.) wenig Geld.
Ist nicht freistehend, das habe ich aber selbst im Gebirge nie als Nachteil empfunden. Die dünnen Titanheringe gehen meist gut rein.
Echte Nachteile habe ich noch keine finden können.
Ich hoffe ich konnte Dir etwas weiterhelfen. Bei Fragen frag ruhig weiter.
Angebot an Dich: Komm' zum Herbsttreffen, dann kannst Du drin probeschlafen.
Noch ein Tip: Wenn Du das von Roli zu einem fairen Kurs bekommen kannst, dann nimm es!
Schlussbemerkung: Ein Freund hat das Rainbow. Ich habe damit herumgespielt, darin gelegen, es auf- und abgebaut. Ich habe den Kauf des Contrails nicht bereuht! -
Jonny reagierte auf Elsbeere in Te Araroa in NeuseelandIch bin in einer ähnlichen Situation (Studium fast fertig und auf der Suche nach einem langen Wanderweg für danach).
Ich hab länger mit dem Gedanken gespielt den Te Araroa zu gehen, es aber letztlich verworfen, weil:
a) zu teuer: Rechne ruhig mit 8000€ insgesamt für den Weg, also Flug, Verpflegung, Ausrüstung etc. Neuseeland ist ein teures Land.
b )zeitlich restriktiv: du kannst quasi nur im November anfangen wenn du von Nord nach Süd gehen willst.
c) Nordinsel ist nach mehreren Tagebüchern zu urteilen zwar grundsätzlich nicht soo schlecht, der Kanu Abschnitt soll toll sein, und der Weg führt nicht allzu weit am Herr der Ringe Drehort von Hobbingen vorbei, beinhaltet aber viel Asphalt (Land- und Schnellstraßen ohne Seitenstreifen, dafür mit großen, schnellen Sattelschleppern).
zu deinen Fragen:
PLB: Kauf dir einen, einen PLB für 4-6 Monate zu leihen rentiert sich schlicht nicht.
PLB Vorschlag: ACR 2880 resqlink oder RescueMe PLB1
Flussquerungen:
Kann man in Neuseeland lernen, dort werden solche Kurse angeboten, schau mal hier: http://www.mountainsafety.org.nz/Training/training.asp
Zeitfenster:
Januar bis März reicht nur für eine Insel, und dann ist die südliche zu bevorzugen.
Erfahrung:
Es gehen wohl recht viele Langstrecken-Anfänger auf dem Te Araroa. Auf der Nordinsel habe ich wenig Bedenken das Terrain ist größtenteils "einfach" und die relativ dichte Besiedlung bietet eine gewisse Sicherheit. Gefahren hier: Straßenverkehr, zornige Anwohner.
Auf der Südinsel sieht das anders aus: Gefahren hier: Flüsse, Wetter, Abgeschiedenheit und Rinderherden mit reizbaren Bullen.
Wenn du nur die südliche Insel begehen solltest: Starte vom Südpunkt und lauf nach Norden. Das Terrain ganz im Süden ist etwas flacher und sollte helfen sich an den Weg zu gewöhnen.
Organisation:
Ich würde sagen die Südinsel erfordert mehr Organisation, da du die Versorgung genauer und teils im Vorraus planen musst.
Alternativen für Januar bis März:
Israel National Trail (je nachdem wie sich der derzeite Konflikt dort bis dahin entwickelt hat)
Lykischer Weg
GRs im südlichen Spanien oder Portugal.
Neuseeland: Ignorier den TA und lauf mehrere der Great Walks und erkunde das Land auf eigne Faust.
Australien: Bibbulmun Track (sehr warm in diesen Monaten)
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Jonny hat eine Reaktion von FarmerBoy erhalten in Rohkost und TrekkingVielleicht wären fettreiche Arten von Samen /Nüssen/ Hülsenfrüchten bei einem "Raw Vegan UL Essen" besonders hilfreich. Auch wenn ich Tierprodukte esse, habe ich mich vor kurzem mit dem Thema "Raw Vegan" beschäftigt und mich dabei durch Youtube geklickt. Vielleicht ist das hier ein fettiger Ersatz für Cracker aus Weizen:
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Jonny hat eine Reaktion von el zoido erhalten in selbstgebauter TrinkschlauchHallo zusammen,
bei meiner letzten Wanderung in der Pfalz habe ich die Vorzüge eines Trinkschlauches begriffen. Steffan Dapprich hat in seinem Büchlein "Trekking ultraleicht" dazu eine geniale wie einfache Idee. Man nehme einen Luftschlauch und ein Rückschlagventil aus der Aquaristik. Leider gibt er keinen Hinweis, wie man den Schlauch an den Flaschenverschluss bekommt. Auf spezielle Trinkblasen mag der Luftschlauch vielleicht passen, aber es wäre schön, wenn auch normale Flaschen genützt werden könnten. Nachdem ich an einer nicht zufriedenstellenden Lösung getüftelt habe, saß ich im Sessel meiner WG und habe auf unserer Gewürzregal geschaut. Prompt viel mir die Balsamico-Creme ins Auge und der dazugehörige Schraubverschluss passte perfekt – zum einen auf ein übliches Gewinde einer PET Flasche und zum anderen auf den Luftschlauch. Warum ist mir das vorher nicht aufgefallen...
Vielleicht hilft dem Einen oder Anderen diese Idee ja weiter, für mich war es jedenfalls das fehlende Puzzlestück.
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Jonny hat eine Reaktion von Mittagsfrost erhalten in selbstgebauter TrinkschlauchHallo zusammen,
bei meiner letzten Wanderung in der Pfalz habe ich die Vorzüge eines Trinkschlauches begriffen. Steffan Dapprich hat in seinem Büchlein "Trekking ultraleicht" dazu eine geniale wie einfache Idee. Man nehme einen Luftschlauch und ein Rückschlagventil aus der Aquaristik. Leider gibt er keinen Hinweis, wie man den Schlauch an den Flaschenverschluss bekommt. Auf spezielle Trinkblasen mag der Luftschlauch vielleicht passen, aber es wäre schön, wenn auch normale Flaschen genützt werden könnten. Nachdem ich an einer nicht zufriedenstellenden Lösung getüftelt habe, saß ich im Sessel meiner WG und habe auf unserer Gewürzregal geschaut. Prompt viel mir die Balsamico-Creme ins Auge und der dazugehörige Schraubverschluss passte perfekt – zum einen auf ein übliches Gewinde einer PET Flasche und zum anderen auf den Luftschlauch. Warum ist mir das vorher nicht aufgefallen...
Vielleicht hilft dem Einen oder Anderen diese Idee ja weiter, für mich war es jedenfalls das fehlende Puzzlestück.
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Jonny hat eine Reaktion von FarmerBoy erhalten in selbstgebauter TrinkschlauchHallo zusammen,
bei meiner letzten Wanderung in der Pfalz habe ich die Vorzüge eines Trinkschlauches begriffen. Steffan Dapprich hat in seinem Büchlein "Trekking ultraleicht" dazu eine geniale wie einfache Idee. Man nehme einen Luftschlauch und ein Rückschlagventil aus der Aquaristik. Leider gibt er keinen Hinweis, wie man den Schlauch an den Flaschenverschluss bekommt. Auf spezielle Trinkblasen mag der Luftschlauch vielleicht passen, aber es wäre schön, wenn auch normale Flaschen genützt werden könnten. Nachdem ich an einer nicht zufriedenstellenden Lösung getüftelt habe, saß ich im Sessel meiner WG und habe auf unserer Gewürzregal geschaut. Prompt viel mir die Balsamico-Creme ins Auge und der dazugehörige Schraubverschluss passte perfekt – zum einen auf ein übliches Gewinde einer PET Flasche und zum anderen auf den Luftschlauch. Warum ist mir das vorher nicht aufgefallen...
Vielleicht hilft dem Einen oder Anderen diese Idee ja weiter, für mich war es jedenfalls das fehlende Puzzlestück.