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Ultraleicht Trekking

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izi

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Reputationsaktivitäten

  1. Gefällt mir!
    izi hat eine Reaktion von Gibbon erhalten in Zeltkauf: Erfahrungen von euch?   
    Das war der Punkt, der mich bei meinem Rainbow Li gestört hatte:
    Bei geöffnetem Außen und Innenzelt regnet/läuft das Wasser nicht massiv direkt ins Innenzelt (ist beim aktuellen Zelt so und stört) Es war zwar nicht massiv, aber es hat mir schon reingeregnet, beim Ein bzw Ausstieg.
    Preislich könnten da auch die Lanshan Zelte für dich interessant sein.
  2. Gefällt mir!
    izi reagierte auf Benzovich in UL Milchaufschäumer   
    Für alle Kaffee-Liebhaber die nicht auf ihren Latte am Trail verzichten wollen hab ich hier ein absolutes Schmankerl gebaut: Ein USB-C betriebener Milk-Froather, 36g leicht. hab einen 5V USB-C Trigger eingebaut, zwei Dioden und ein Kondensator für den Motor, das Gehäuse gekürzt und alles fest verklebt 😁

  3. Gefällt mir!
    izi hat eine Reaktion von traveloors erhalten in UL-Rucksack ca. 50l für Frauen   
    Den Osprey hätte ich jetzt auch vorgeschlagen. Der erfüllt all deine Voraussetzungen.
     
    Für mich war der dieses Jahr eine "Offenbarung". Bis jetzt hatte ich, je länger der Tag voranschritt, auf einer Seite mehr oder weniger mit Schulterbeschwerden zu kämpfen. Bei vielen verschiedenen Modellen.
     
    Das einzige was mir grad einfällt, was ich mir anders wünschen würde, wäre dass der Gurt vorne beim Verschluss etwas breiter wäre und nicht nur 20mm. 
    Das erinnert mich dran, dass ich eh noch einen Bericht drüber schreiben wollte.
  4. Gefällt mir!
    izi hat eine Reaktion von Gibbon erhalten in UL-Rucksack ca. 50l für Frauen   
    Den Osprey hätte ich jetzt auch vorgeschlagen. Der erfüllt all deine Voraussetzungen.
     
    Für mich war der dieses Jahr eine "Offenbarung". Bis jetzt hatte ich, je länger der Tag voranschritt, auf einer Seite mehr oder weniger mit Schulterbeschwerden zu kämpfen. Bei vielen verschiedenen Modellen.
     
    Das einzige was mir grad einfällt, was ich mir anders wünschen würde, wäre dass der Gurt vorne beim Verschluss etwas breiter wäre und nicht nur 20mm. 
    Das erinnert mich dran, dass ich eh noch einen Bericht drüber schreiben wollte.
  5. Danke!
    izi hat eine Reaktion von wilbo erhalten in Slingfin Portal 2 Alternative   
    @wilbo Weil die Querstange oben in der Mitte mir zu schmal war. Wenn es geregnet hat,  hab ich es nicht geschafft aus dem Zelt rein und rauszukommen, ohne dass es ins Zelt reingeregnet hat, weil die Öffnung dann schnell über dem Innenzelt war. Und anderseits war der RV, wenn das Zelt geschlossen war, so weit weg vom Inneren, dass ich ohne Abstützen im Vorraum nicht hingekommen bin. Und das hat mich dann einfach genervt. Mit dem Stratospire 2 bin ich dagegen sehr glücklich.
    Es war das Rainbow Li.
  6. Danke!
    izi hat eine Reaktion von wilbo erhalten in Slingfin Portal 2 Alternative   
    Ich hab zwar kein Xmid aber das Tarptent Stratospire hat ja einen sehr ähnlichen Schnitt. Und da macht der Aufbau alleine bei stärkerem Wind (in dem Fall 50 - 60km/h Böen und 30 kmh Grundgeschwindigkeit) keinen Spass. Da musste ich wirklich lange kämpfen, bis es komplett stand, da es mir auf der ersten Seite mit dem Stock immer wieder den Hering aus dem Boden gezogen hat. Auch wenn man eigentlich schon 4 drin hat und es damit erst mal fixiert sein sollte.
    Wenn es dann mal steht, dann ist es schon sehr windstabil.
    Da fand ich das Double Rainbow zum Aufbaun alleine deutlich einfacher (was ich aber aus anderen Gründen wieder verkauft habe).
     
  7. Gefällt mir!
    izi hat eine Reaktion von mtb_squirrel erhalten in Neue Ultraleicht-Ausrüstung   
    kennt ihr schon den neuen Wasserfilter von 3UF ? Zumindest vom Preis (12 Dollar) und Gewicht (23g) auf jeden Fall sehr vielversprechend.
  8. Gefällt mir!
    izi reagierte auf waldhummel in Hebridean Way Mai 2026   
    Tag 13: Do 21.05. (15km)
    Achmore – Stornoway
    Da wir nur knapp 15 km bis Stornoway vor uns haben, die zudem auch komplett auf alten Straßen verlaufen, können wir ganz bequem den Vormittag in unserer gemütlichen Unterkunft abwarten, bis der Regen endlich abgezogen ist. Die erste Hälfte des Weges nach Stornoway ist landschaftlich noch ganz schön, die zweite Hälfte dann nur noch dröge. Umso schöner, wenn man dann endlich Lews Castleground erreicht hat – den einzigen richtigen Wald mit Laubbäumen auf den Inseln! Für die Nacht haben wir uns im legendären Heb Hostel eingebucht.



    Tag 14: Fr 22.05. (28 km)
    Stornoway  - Tolsta (Garry Beach)
    28km komplett auf Asphalt, dazu noch an einer auf der ersten Hälfte überraschend stark befahreren Straße… das Wetter kühl, windig, immer mal wieder leichter Nieselregen. Das in der Mitte der Strecke sehnsüchtig erwartete Café entpuppt sich als Takeaway. Wir flüchten uns mit unserem Kaffee in den Shop der Tankstelle, wo wir ihn im Stehen schlürfen. Immerhin finden wir kurz darauf eine offene Kirche, die gerade renoviert wird. Man gestattet uns freundlich, auf den Treppenstufen im Eingangsbereich zu rasten. Immerhin mal sitzen und kurz drinnen sein. Je weiter wir gehen, desto weniger Verkehr gibt es. Schließlich ist es ja auch eine Sackgasse. Das Wetter klart endlich auf. Im letzten Dorf New Tolsta kaufen wir noch ein paar Snacks im Community Shop und füllen unser Wasser auf. Nun geht es hinunter zum letzten Strand, der per Straße erreichbar ist. Dort schlagen wir auf der Wiese unser Zelt auf, inmitten von friedlich grasenden Schafen.



    Tag 15: Sa 23.05. (29km, 670 Hm)
    Tolsta (Garry Beach) - Butt of Lewis 
    Nach der „Bridge to Nowhere“ endet die Asphaltstraße und kurz darauf auch der geschotterte Weg. Gut 10 km wegloses Moor liegen vor uns. Wir folgen zunächst dem „Heritage Trail“, der jedoch sehr nah an der Steilküste entlang führt (mir zu gruselig). Der Wanderführer schlägt auch eine etwas direktere Route im Landesinneren vor. Manchmal sehen wir Markierungspfosten, manchmal nicht. Es geht ordentlich rauf und runter, zwei Mal durchklettern wir Schluchten und balancieren auf Steinen über das Wasser. Ein besonders buckliges Terrain zwingt uns dazu, immer wieder ein bis zwei Meter hochzuklettern, um dann wieder kleine Wasserflächen zu überqueren. Nach einer gefühlten Ewigkeit erreichen wir wieder einen befestigten Weg. Die Aussicht auf Essen im „Wobbly Dog of Lewis“ treibt uns auf dem monotonen Wirtschaftsweg und später auf dem Asphaltsträßchen weiter. Im Café angekommen, bestellen wir das größte Frühstück auf der Karte! Frisch gestärkt und mit neuer Energie nehmen wir die letzten 5 km in Angriff. Zunächst auf Straße, dann auf einem angenehmen Wiesenweg entlang der Küste geht es zum Leuchtturm. Nach offiziellen 307 Trailkilometern haben wir es geschafft, wir sind den kompletten Hebridean Way inklusive der beiden Verlängerungsetappen und Rhenigidale-Variante gegangen!



    Wanderführer:
    Richard Barret: Hiking the Hebridean Way (Cicerone Verlag)
    The Offcomers: The Official Guide - Walking the Hebridean Way
    https://www.walkhighlands.co.uk/outer-hebrides/hebridean-way.shtml
    Der Official Guide nennt sogenannte „PitStops“, bei denen Wanderer Wasser und andere Unterstützung bekommen können.

    Fazit, Erkenntnisse:
    Ich finde, wir hatten echt Glück mit dem Wetter – wir sind nur einmal richtig nass geworden. Ansonsten hat es gerne mal abends, nachts oder früh morgens geregnet und da waren wir immer irgendwo drinnen. Der krasse Nordwind in der ersten Woche war natürlich schon eine Herausforderung. Da war ich mit unserer Entscheidung, hauptsächlich in Hostels zu übernachten, sehr einverstanden, zumal sich unser Zelt eher als Schönwetterzelt entpuppt hat.
    Mit meiner Ausrüstung war ich prinzipiell zufrieden, mit der Kleidung kam ich gut zurecht. Wenn es sehr windig war, habe ich noch die Regenjacke übergezogen. In den ersten Nächten war mir kalt an den Beinen und Füßen, aber da hatte es auch nur 4 Grad. Später war mir dann warm genug. Mit meinen Schuhen (knöchelhohe Kunstlederschuhe mit Membran) war ich auch sehr zufrieden. Bis auf die letzten zwei Mooretappen hielten sie gut trocken. In nassem Zustand waren meine Füße immerhin noch warm. Auch die Merino-Socken haben sich sehr bewährt.
    Was wir nicht gebraucht hätten: Kopfnetz (keine Midges), eine ganze Rolle Toilettenpapier, Powerbank.
    Was wir gut gebrauchen konnten: Sonnenbrille und Sonnencreme, die Healing Salve (Füße, aufgeplatze Lippen), Schlafbrille (es ist fast nie dunkel) und Ohrstöpsel. Sehr dankbar war ich auch über meine „Campschuhe“.
    Meine Packliste: https://lighterpack.com/r/wq5qi8
    Busfahren kostet auf den Hebriden übrigens nur noch 2 Pfund pro Person und Fahrt (bezahlbar mit Karte). Man kann den Bus überall anhalten. Die Busfahrer sind sehr freundlich und hilfsbereit.
    Lebensmittel bekommt man auch in Tankstellen und Community Shops, oft sehr gut sortiert.
    Tesco und Coop liefern sogar Lebensmittel (haben wir aber nicht selbst ausprobiert)!
    Die Gatliff Trust Hostels (Howmore, Berneray, Rhenigidale) haben die Besonderheit, dass man sie nicht reservieren kann. Man kann jederzeit dort „einchecken“ und solange man ein Bett hat, kann man bleiben. Auch wenn kein Bett mehr frei ist, muss man nicht wieder gehen, man findet auf jeden Fall Obdach: https://gatliff.org.uk/
    In den Wartehäuschen der kleinen Ferry Terminals auf den südlichen Inseln kann man auf jeden Fall auch übernachten (bin nicht sicher, wie es danach aussieht). 
    Es gibt an zwei Orten am Weg Shelter, in denen man auch übernachten kann: im Langass Woodland und im Aline Woodland.
  9. Gefällt mir!
    izi reagierte auf waldhummel in Hebridean Way Mai 2026   
    Tag 5: Mi 13.05. (20km)
    Moorcroft - Lochmaddy (Bus nach Berneray, John's Bunkhouse)
    Nachdem der Wind noch weitere zwei Tage kräftig aus Norden kommen soll, planen wir weitere Hostelübernachtungen und einen Ruhetag ein. So haben wir heute nur angenehme 20km vor uns, die wir bei Sonnenschein beschwingt beginnen. Es geht auf schönen Pfaden durchs Moor und wir sehen Rotwild, das sich aber schnell verdrückt. Der Weg führt an einer kleinen Galerie vorbei, wo uns die freundliche Besitzerin und die wunderschönen Bilder sehr begeistern. Wir erwerben eines davon, welches uns nach unserer Rückkehr direkt nach Hause geschickt wird! Im gemütlichen Langass Lodge Hotel genehmigen wir uns Tee und Kuchen. Wir sehen einen Steinkreis und laufen tatsächlich durch einen kleinen Wald. Hier gibt es einen kleinen Shelter, in dem man auch übernachten kann (Platz für zwei Personen). Der Wald ist dafür leider nicht geeignet (Bäume stehen eng, es ist hügelig und teilweise auch sumpfig). Die anschließenden 8 km Straße geht man angenehmerweise ohne Autoverkehr auf der „old road“, parallel zur neuen Straße. Die Landschaft ist angenehm anzusehen. Der Nachmittagsbus bringt uns dann nach Berneray, wo wir ein Doppelzimmer im gemütlichen John’s Bunkhouse (Preis-Leistungssieger!) bekommen haben. Der Berneray Shop ist gut sortiert und wir kaufen gut ein. Zum Shop gehört auch noch ein Bistro, in dem man sowohl Kaffee trinken als auch Essen kann. 



    Tag 6: Do 14.05.
    Ruhetag auf Berneray, Berneray Hostel
    Leider können wir nur eine Nacht in John’s Bunkhouse bleiben. Also warten wir im Bistro auf den Mittagsbus, der uns zum Berneray Hostel bringt, welches ca. 4km entfernt ist. Wir genießen einen sonnigen Nachmittag am windgeschützten Strand und einen ruhigen Abend im Hostel. Außer uns sind nur noch zwei weitere Gäste da, wir haben unser Zimmer für uns allein.



    Tag 7: Fr 15.05. (18km)
    Lochmaddy – Berneray
    Der Busfahrer amüsiert sich darüber, dass er uns nach Lochmaddy bringt, nur damit wir zurück nach Berneray laufen können… Der Wind ist immer noch da, aber immerhin nicht mehr in Sturmstärke und wir freuen uns über zwei landschaftlich sehr schöne und gut zu gehende Moorpassagen mit fantastischen Aussichten. Am Berneray Ferry Terminal angekommen nutzen wir den Fish&Chips Takeaway (das Bistro ist nur 500m entfernt) für das Abendessen und treffen Lynn wieder (und zum letzten Mal). Das Wartehäuschen ist so geräumig, dass wir dort einfach unsere Isomatten hinlegen und windgeschützt schlafen. Entgegen des an der Tür angebrachten Hinweises wird die Tür weder automatisch noch manuell abgeschlossen.



    Tag 8: Sa 16.05. (19km)
    Leverburgh - Horgabost Campsite
    Die Morgenfähre bringt uns rüber nach Harris. Dort bietet der „Butty Bus“ bereits frischen Kaffee und Frühstück an. Im Community Shop kaufen wir sicherheitshalber Vorräte für 4 Tage ein, denn zwischen Leverburgh und Stornoway gibt es lediglich noch in Tarbert einen Supermartk, und der hat sonntags geschlossen. Der Weg führt in ein weites Tal, umgeben von beeindruckenden Bergen. Hier kommt Highland-Feeling auf! Durch das Moor führt aber leider kein gut angelegter Schotterdamm mehr, sondern lediglich ein Torfpfad mit Entwässerungsgräben. Es ist recht matschig, lässt sich aber noch ganz gut gehen. Der Weg führt über einen Pass wieder hinunter zum Meer – Ausblick auf Traumstrände! Nach einem kurzen Straßenstück geht es wieder hinauf auf den Berg. Die nun folgende Passage empfinde ich als die schwierigste des ganzen Trails. Es geht weglos über sehr unebenes, sumpfiges Gelände an der steilen Bergflanke entlang. Da ich weder trittsicher noch schwindelfrei bin, zudem kurze Beine und ein kaputtes Knie habe, ist das sehr anstrengend und stressig für mich. Die 6km ziehen sich wie Kaugummi. Ich bin erleichtert, als wir zum Horgabost Campsite absteigen können. Dieser Campingplatz ist sehr schlicht, die Küche ist winzig. Immerhin kann man zu Büroöffnungszeiten ein paar Nahrungsmittel erwerben. Der Wind ist mittlerweile tatsächlich wieder moderat und kommt aus südlicher Richtung. Als wir unser Zelt aufstellen, beginnt es zu regnen.



  10. Danke!
    izi hat eine Reaktion von traveloors erhalten in Zenbivy Nachbau   
    Das Zenbivystem gefällt mir gut, war mir aber einfach zu teuer. Deswegen habe ich mich an einem Nachbau versucht. Die Stoffe sind alle der 10D von Adventureexpert. Für Quilt und Bettbezug.   Für den Bettbezug habe ich mir erst ein Modell gebastelt. Erst ganz klein und dann mit einem Reststoff etwas größer und mich dann der Passform angenähert. So hat es am Schluss ausgeschaut. Da ich zwei verschiedene Matratzen nutze, die Seatosummit Etherlite (10 cm hoch) und die Naturehike 5.0 (13 cm hoch). sollte es möglichst auch für beide nutzbar sein. Deswegen die Kurzversion. Aber unten mit den Gummis dran, da ich mich beim Schlafen sehr viel hin und her drehe und ich sonst befürchte, dass das ganze schnell nach oben wandert. Das ist das Ergebnis: Es wiegt 95 g.   Bisher nutze ich einen Quilt von Aegismax. Er hat 190 gramm Daunenfüllung. Damit ging es letztes Jahr im Juni in Englang gut. Dieses Jahr möchte ich aber im September und bin mir nicht sicher, ob das ausreichen wird. Für mich kann er auch ein ganzes Stück kürzer sein. Deswegen hab ich die gleichen Weiten wie beim Aegismax genommen, das ganze aber um 15 cm gekürzt.   Als Designvorlage und auch Anleitung nutzte ich diesen Beitrag von Stitchbackgear. Die Kastenabstände sind 25 cm x 25 cm.   Das ganze wurde erst auf ein Transparentes Nähpapier aufgetragen, genau in den Abmessungen des Quiltes. Ich habe keinen Roller um das auf den Stoff zu übertragen. Deswegen kam am Anfang und Ende jeder Linie ein kleines Loch, dann wurde das Papier auf den Stoff gelegt und mit einem Stoffstift die Punkte gemalt. Anschliessend diese wieder verbunden. Das hat ganz schön lange gedauert. Den Innenstoff ist um 1 cm schmäler zugeschnitten. Das war das zweitnervigste.   Eigentlich wollte ich die Anbringungen für den Gummi genauso wie beim Zenbivy machen - das ist mir aber erst wieder nach dem Zuschnitt eingefallen, wo das ganze im Stück vor mir lag. Eigentlich hätte ich die Aussenseite 3-teilig zuschneiden müssen, um das so machen zu können. Deswegen war nun meine Alternative innen an den Stellen, wo die Aufhängung hin soll, Verstärkungen aufzubügeln. Dann habe ich aus dem 10D Stoff kleine Schlaufen gelegt und diese dann festgelegt. Dadurch kommt der Gummi.   Die Stege sind angenäht ca. 7,5 cm hoch, das hätte etwas weniger sein können. Dafür wurde das Mosikotnetz von Extremtextil verwendet.   Das Nähen den Stege auf der Innenseite ging gut. Hilfreich war hier auch, dass sich das Malerkrepp wirklich gut vom Stoff hat abziehen lassen. Laut Anleitung wäre der nächste Schritt, das Annähen der Stege auf der Aussenseite, das aufwändigste. Das empfand ich nicht so. Das ging auch relativ zügig von statten.   Und dann hat mein Hirn mal wieder nicht mitgespielt. Ich war mir beim RV einnähen sicher, dass Orange die Innenseite ist. Ist aber nicht so. Das hab ich erst gemerkt, wie ich den RV das erste Mal geschlossen habe und festgestellt habe, dass die Aufhängungen für meine Gummis innen liegen. Jetzt ist das Aufmachen und Schliessen zwar etwas doof, doch beim Probeliegen bisher hat der Schieber innen nicht gestört. Hoffe, das bleibt so. Die Gummis hatte ich noch vor dem RV einnähen angebracht. Einen davon zweimal hintereinander falsch herum ... Der Stoff hat das Trennen gottseidank gut überlebt.   Oben dann bis auf eine ca. 10 cm lange Öffnung zugenäht, vorher noch das Zugband angebracht. Das ganze ist nicht  mittig sondern auf eine Seite hin versetzt, damit man es zugezogen nicht direkt im Gesicht baumeln hat.     Zum Abschluss der wichtigeste und für mich nervigste, am lang dauernste Abschnitt. Das Einfüllen der Daune. HAbe dafür die 850 Cuin von Extremtextil verwendet. 250 g. Zuallerest wurde in die Öffnung oben eine abgeschnittene 2-L Flasche eingeklebt, damit ich einen guten Trichter hatte. Die Daune kommt in einem extrem prall gefüllten Kissen. Dort wurde oben die Naht ein kleines Stück aufgetrennt, gerade so weit, dass ich mit der Hand reingekommen bin. Davor hab ich mich schon in unseren kleinsten Raum, das Gästeklo auf den Boden verzogen... Dann mit der Hand in den Beutel, den schon direkt über den Trichter und dann gleich runterstopfen. Und wenn eine gewisse Menge drin war, den Quilt gut schütteln, damit sich die Daune verteilt. Das zieht sich. Sobald der Beutel dann auf die Hälfte geschrumpft war, habe ich ihn an den Trichter geklebt und versucht es über Schütteln reinzubekommen. Ging nur sehr sehr sehr langsam. Man musste viel mit der Hand nachhelfen. Als ich die 250 g minus ? drin hatte, war aufgrund der hohen Stege doch noch gut Platz. Ich hatte noch ca 40 g einer 850er China Daune übrig, wo ich letztes Jahr was ausprobiert habe. Davon habe ich dann noch ca. 30 g hinein bugsiert. Da ist dann der Qualitätsunterschied gut aufgefallen. Ist zwar preislich gar nich so viel weniger als der Extex (da war ja Daune leider sehr lange nicht lieferbar), aber sie war viel flusiger. Auf jeden Fall war ich über 3h damit beschäftigt und am Schluss sehr genervt und das Gestell schmerzte ... Dann nur noch oben zu nähen und fertig ist der Quilt . Er wiegt 490 g und ich vermute die Komfortemperatur bei ca. 2 Grad basierend auf der Lofthöhe. Das hier ist der Loft.   Bevor ich fortfahre muss ich die Kamsnaps noch oft auf und zu machen - aktuell gehen sie noch sehr streng und ich hab jedes Mal das Gefühl, jetzt reissen sie gleich aus. Mit der Zeit lockert sich das aber. Sollte es aber wirklcih noch aufspringen, dann lieber noch zu Hause, wo ich es schnell ersetzen kann. Und im September darf sich die Kombi auf dem SWCP bewähren.   So schaut es zusammengehängt aus:   Die Kosten waren ca. 50 Euro für die Stoffe und Haken. Gummis und Kamsnaps hatte ich zu Hause. Und 90 Euro für die Daune. Also doch deutlich günstiger. Nur die Arbeitszeit darf ich halt nicht rechnen. Es werden mindestens 25 h auf 2 Monate verteilt gewesen sein.

  11. Danke!
    izi hat eine Reaktion von RaulDuke erhalten in Einsteigerin resümiert erste Erfahrungen   
    ich habe für mich gemerkt, dass zwischen 15 - 20 km meine optimalen TAgesetappen sind (ausser es sind weit über 1.000 hm).
    Dann ist es Urlaub für mich. Ich kann in der Früh etwas liegen bleiben, tagsüber gut Pausen machen und vor 18:00 am Zielort sein. 
    Sind mal längere Tage dabei (ich plane immer von Campsite zu Campsite), dann geht das schon, ist aber bei weitem nicht so entspannt, weil ich einfach weiß, ich kann weniger Pausen machen / muss länger gehen, etc.
    Ab und zu hab ich es, dass ich meine, ich müsste doch mal mehr km gehen. Aber allermeistens bereue ich dass dann am nächsten TAg, weil ich einfach KO bin. 
  12. Gefällt mir!
    izi hat eine Reaktion von mtb_squirrel erhalten in Entstehung meines ersten Rucksacks   
    schaut ja schon mal gut aus.
    Als Tip für EVA in die Träger zu bekommen: Den Schaumstoff vorher mit Babypuder "einschmieren". Das hat das ganze bei mir erheblich erleichtert.
     
    Die Loadlifter lassen sich bei deinem Konzept einfach in der Ansatznaht vom Rolltop unterbringen.
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    izi hat eine Reaktion von gogisse erhalten in Einsteigerin resümiert erste Erfahrungen   
    ich habe für mich gemerkt, dass zwischen 15 - 20 km meine optimalen TAgesetappen sind (ausser es sind weit über 1.000 hm).
    Dann ist es Urlaub für mich. Ich kann in der Früh etwas liegen bleiben, tagsüber gut Pausen machen und vor 18:00 am Zielort sein. 
    Sind mal längere Tage dabei (ich plane immer von Campsite zu Campsite), dann geht das schon, ist aber bei weitem nicht so entspannt, weil ich einfach weiß, ich kann weniger Pausen machen / muss länger gehen, etc.
    Ab und zu hab ich es, dass ich meine, ich müsste doch mal mehr km gehen. Aber allermeistens bereue ich dass dann am nächsten TAg, weil ich einfach KO bin. 
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    izi hat eine Reaktion von Maalinluk erhalten in Einsteigerin resümiert erste Erfahrungen   
    ich habe für mich gemerkt, dass zwischen 15 - 20 km meine optimalen TAgesetappen sind (ausser es sind weit über 1.000 hm).
    Dann ist es Urlaub für mich. Ich kann in der Früh etwas liegen bleiben, tagsüber gut Pausen machen und vor 18:00 am Zielort sein. 
    Sind mal längere Tage dabei (ich plane immer von Campsite zu Campsite), dann geht das schon, ist aber bei weitem nicht so entspannt, weil ich einfach weiß, ich kann weniger Pausen machen / muss länger gehen, etc.
    Ab und zu hab ich es, dass ich meine, ich müsste doch mal mehr km gehen. Aber allermeistens bereue ich dass dann am nächsten TAg, weil ich einfach KO bin. 
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    izi hat eine Reaktion von khyal erhalten in Einsteigerin resümiert erste Erfahrungen   
    ich habe für mich gemerkt, dass zwischen 15 - 20 km meine optimalen TAgesetappen sind (ausser es sind weit über 1.000 hm).
    Dann ist es Urlaub für mich. Ich kann in der Früh etwas liegen bleiben, tagsüber gut Pausen machen und vor 18:00 am Zielort sein. 
    Sind mal längere Tage dabei (ich plane immer von Campsite zu Campsite), dann geht das schon, ist aber bei weitem nicht so entspannt, weil ich einfach weiß, ich kann weniger Pausen machen / muss länger gehen, etc.
    Ab und zu hab ich es, dass ich meine, ich müsste doch mal mehr km gehen. Aber allermeistens bereue ich dass dann am nächsten TAg, weil ich einfach KO bin. 
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    izi hat eine Reaktion von PicaPau erhalten in Einsteigerin resümiert erste Erfahrungen   
    ich habe für mich gemerkt, dass zwischen 15 - 20 km meine optimalen TAgesetappen sind (ausser es sind weit über 1.000 hm).
    Dann ist es Urlaub für mich. Ich kann in der Früh etwas liegen bleiben, tagsüber gut Pausen machen und vor 18:00 am Zielort sein. 
    Sind mal längere Tage dabei (ich plane immer von Campsite zu Campsite), dann geht das schon, ist aber bei weitem nicht so entspannt, weil ich einfach weiß, ich kann weniger Pausen machen / muss länger gehen, etc.
    Ab und zu hab ich es, dass ich meine, ich müsste doch mal mehr km gehen. Aber allermeistens bereue ich dass dann am nächsten TAg, weil ich einfach KO bin. 
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    izi reagierte auf schwyzi in Einsteigerin resümiert erste Erfahrungen   
    OT: Ich liebe dich für diesen post ❤️ 
  18. Danke!
    izi hat eine Reaktion von kraxelmaxel erhalten in Entstehung meines ersten Rucksacks   
    schaut ja schon mal gut aus.
    Als Tip für EVA in die Träger zu bekommen: Den Schaumstoff vorher mit Babypuder "einschmieren". Das hat das ganze bei mir erheblich erleichtert.
     
    Die Loadlifter lassen sich bei deinem Konzept einfach in der Ansatznaht vom Rolltop unterbringen.
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    izi reagierte auf kraxelmaxel in Entstehung meines ersten Rucksacks   
    Bisher war ich auf all meinen Touren immer mit einem Deuter Glide 35+10 Schitourenrucksack unterwegs. Super robust und zuverlässig, für mich optimal in der Größe, aber einerseits mit rund 1,5kg richtig schwer, und dazu auch noch nicht optimal vom Tragekomfort. Trotz minimalistischem Tragegestell (Kunststoffplatte) und recht stark gepolsterten Trägern und Hüftgurt hatte ich meist mit Druckstellen zu kämpfen, außerdem ist das Gewicht relativ weit entfernt von der Hüfte "gehangen" - die Passform wars einfach nicht ganz.
    Ich habe die zahlreichen Beiträge hier im Forum zu unterschiedlichsten tollen Rucksack-Projekten durchgearbeitet, und war gleichzeitig sehr inspiriert vom Tragekomfort meiner Laufweste (Black Diamond Distance 25). Entsprechend hat mich auch der Betalight von Black Diamond sehr inspiriert.
    Trotzdem habe ich mich dann sukzessive an das Endprodukt herangetastet. Vielleicht macht das auch der oder dem Nächsten Mut, langsam an das Thema heranzugehen.
     
    Die erste Station war das Nachnähen meines Ortlieb Commuter-Daypacks, allein um mich einmal an die Fertigungsschritte eines Rucksacks heranzutasten. Extrem simpler Schnitt, hier habe ich zum ersten Mal Schulterträger genäht - in dem Fall doppelt mit X-Pac (erstaunlich bequem).

     
    Als nächstes habe ich mich an einer rudimentären Laufweste probiert, um mehrere Dinge zu probieren: wie funktionieren Laufwesten-Träger vom Schnitt und Material, wie könnte ein Top-Verschluss aussehen (Rolltop hat mich initial nicht überzeugt), und wie sieht es mit Stretch-Taschen aus.


    Fazit war, dass ein sauberer Schnittmuster- und Materialmix gar nicht so trivial war, das Stretch-Material unerfreulich in der Verarbeitung, und der Top-Verschluss solala.
     
    Anschließend habe ich mich an das tatsächliche Werkstück getraut, auch hier habe ich mehrere Runden gedreht. Als erstes mit Trägern im Laufwesten-Stil und nur aus Spacer-Mesh, einem testweise improvisierten Drawcord-Verschluss und einem abnehmbaren Hüftgurt mit Kurve aus X-Pac mit EVA gefüllt.


    Hieraus entstanden mehrere Learnings:
    - ein abnehmbarer Hüftgurt ist mäßig sinnvoll, wenn man ihn extra an sich anpasst.
    - EVA einschieben ist furchtbar mühsam
    - Spacer-Mesh dehnt sich im Vergleich zu Beladungsgewichten von Laufwesten bei einem großen Rucksack zu stark
    - ich bekomme die Form der Träger nicht zufriedenstellend hin, die diagonale Aufnahme der Träger ist aufwändiger in der Verarbeitung und zieht sich beim Tragen komisch am Rucksack-Rücken
    - der Verschluss ist nicht praktisch da nicht kompressionsfähig, und wohl auch optisch nicht hinzubiegen
     
    Entsprechend habe ich ziemlich viel wieder aufgetrennt und neu gemacht:
    - Hüftgurt aus X-Pac und Spacer-Mesh ohne EVA, dafür aber "auf Maß": Ich habe mit Maler-Krepp die perfekte Form auf meine Hüften geklebt, alles angezeichnet, runtergezogen und genau diese Form als Schnittmuster verwendet
    - Rucksackträger im klassischen Stil (vom 1. Ortlieb-Versuch übernommen), aus X-Pac und Spacer-Mesh. Die Aufnahme ist eine gerade horizontale Linie, den schrägen Anfangsverlauf erreiche ich über das Schnittmuster der Träger und nicht über die Aufnahme
    - Rolltop-Verschluss, welcher für die Form und das Handling beim Rollen mit Gurtband (extra stark) hinterlegt ist


     
    Nun habe ich meine erste zweitägige Bergtour damit bestritten und bin grundsätzlich begeistert:
    - das Handling mit Rolltop ist angenehm
    - die Mesh-Außentasche ist extrem praktisch (hatte ich vorher nicht)
    - der Tragekomfort ist stark verbessert, der Schwerpunkt ist viel näher am Rücken, der Hüftgurt passt wie angegossen ohne irgendwelche Druckstellen
    - ich habe knapp 1kg Rucksackgewicht gespart (von 1,5kg auf ca. 500g)
    Was noch verbesserungswürdig ist:
    - die Mesh-Taschen sind wesentlich zu klein, man muss ziemlich quetschen
    - Loadlifter würden wahrscheinlich noch sehr helfen, das Gewicht kompakt am Körper zu halten und die Schultern zu entlasten
    - der Rolltop ist zu kurz und schon bei Sommer-Beladung ziemlich am Anschlag
    - Softflask-Aufnahmen an den Trägern, sowie Zipp-Taschen für Snacks
    Außerdem frage ich mich, ob ich noch von irgendeiner Art von minimalistischem Tragegestell profitieren würde - ob Stangenkanal, HDPE-Platte, EVA, ...; und, ob nicht doch optimierte Laufwesten-Träger noch angenehmer wären.
     
    Hier jedenfalls einmal zwei Bilder vom vorläufigen Letztstand auf Tour:


     
    Danke an dieser Stelle jedenfalls einmal für die ganzen Inspirationen hier im Forum, vielleicht ermutigt der Beitrag ja jemanden, sich einem ähnlichen Projekt zu widmen und sich von Testläufen und Rückschlägen nicht entmutigen zu lassen! 😊
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    izi reagierte auf jakob-ineurope in DIY Ultraleichter 45‑L‑Rucksack   
    Vielleicht hat hier jemand etwas davon, der selbst ein eigenes Design macht. Vor dreißig Jahren wurde ich in Irland von einem Rucksackhersteller eingeladen, der damals einen ultraleichten Rucksack entwerfen wollte, etwas, was zu diesem Zeitpunkt noch neu war. Verschiedene Leute, darunter auch ich, suchten damals nach Konzepten. Ich bin mir sicher, dass mein 45‑Liter‑Rucksack – vollständig wasserdicht und relativ komfortabel – mit seinen 200 Gramm der leichteste überhaupt war. Kürzlich habe ich noch eine Version davon in DCF und Dyneema gefertigt, um näher an die 100 Gramm zu kommen. Aber ich bin mir auch sicher, dass es der am wenigsten kommerzielle Rucksack war. Die Idee bestand darin, eine Ridge‑Rest‑Isomatte (die noch jemand nutzt?) groß aufzurollen und das Material in der Hohlfalte zu verstauen. Die Steifigkeit der Ridge‑Rest sorgte für eine gute Gewichtsübertragung.

    Die beiden Klettverschlüsse an der Oberseite dienen einem abnehmbaren Deckelfach. Das sieht dann ein bisschen aus wie eine Frisbee.
     
     
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    izi hat eine Reaktion von Clumsiness erhalten in 0°C 900Cuin Daunenquilt <400g - Cumulus Style   
    Ich habe bei mir einen 40 cm RV eingenäht - er muss ja nicht über die ganze Schräge gehen. Und unten einen Kordelzug mit einem kurzen Wärmekragen, damit das Loch dann sicher zu ist.
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    izi hat eine Reaktion von khyal erhalten in Vorstellungsthread   
    Magst du die mal im MYOG zeigen ?
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    izi reagierte auf Blickpunkt in Kurzvorstellung / Ersteindruck - Bonfus Altus 38 l Ultra200   
    Hallo nochmal,

    nachdem ich nun eine Woche mit dem Bonfus unterwegs war, möchte ich meine kleine Kurzvorstellung gerne fortsetzen und auch ein paar Fotos vom gepackten Rucksack anfügen.

    Bedingungen
    Ich war an der Grenze Mecklenburg-Brandenburg unterwegs. Dort ist ein hoher Waldanteil mit Singletrails und den typischen Schotter-Forstwegen, es gibt aber auch viele, sandige Feldwege. Ich habe den Rucksack nicht bewusst geschont und ihn ganz normal da abgesetzt, wo ich grade war, also auf Gras, Waldboden und Sand.

    Packvolumen und Größe
    Der Rucksack hat ein internes Volumen von 30 l. Auf die vier Außentaschen verteilen sich nochmal weitere 8 l, sodass in der Summe 38 l zur Verfügung stehen. Meine Packliste habe ich ohne Probleme unterbringen können. Zum besseren Verständnis mal die großen Posten: Schlafsack StS Spark 2, Zelt Tarptent Rainbow Li, Isomatte Nemo Tensor Elite Short, Kissen, Schlafkleidung, Alpha Hoody, Regenjacke, Windjacke und -hose, Essen für max. 2 Tage, 1,5 l Wasser und der übliche Kleinkram. So gepackt, war der Rolltop meist maximal möglich gerollt (also bis zum Anschlag). Es bleibt insofern noch viel Luft für Zusatzausrüstung oder deutlich mehr Essen. Auf den Fotos sieht man den Rucksack komplett gepackt (mit Ausnahme von Hygiene und Elektronik, dazu später mehr). Als Referenz für die Größe dienen die Trekkingstöcke Fizan Compact 3 mit einer Länge von 60 cm. So hat man - denke ich - eine ganz gute Vorstellung für die Höhe im gepackten Zustand. Bei meiner Rückenlänge von 50 cm habe ich den Rucksack auf Verdacht in einer Rückenlänge von 48 cm bestellt, was für mich perfekt passt. Ich wollte den Rucksack so ein klein weniger kompakter machen und wusste ja, dass ich die Hüftgurte nicht nutzen werden und die minimale Verschiebung durch die abweichenden Rückenlänge kein Problem darstellen sollte, was dann auch so war. Außerdem trage ich meine Rucksäcke so hoch wie möglich und daher würde der Hüftgurt eh nicht auf Hüfthöhe liegen, selbst wenn die Länge perfekt zur Rückenlänge passen sollte.

    Außentaschen

    Schultergurttaschen
    In der Schultergurttasche aus Standardmesh habe ich meine 0,5 l Wasserflasche transportiert. Im Vergleich zu anderen Schultergurttaschen finde ich sie beim Bonfus sehr eng geschnitten (hier gefallen mir die Meshtaschen beim Hyberg Aguila und Weitläufer Agilist deutlich besser). Die 0,5 l Flasche geht aber rein. Man muss nur darauf achten, eine Flasche mit diesem "Verjüngungsring" am oberen Ende zu nehmen (ich hoffe, ihr wisst, was ich meine). Das Gummi der Meshtasche liegt genau auf Höhe dieser Verjüngung und so rutscht die Flasche nicht aus der sehr straffen Meshtasche, vor allem, wenn die Flasche leer ist. Flaschen mit durchgehend gleichem Durchmesser werden also nicht funktionieren.
    Auf der anderen Seite in der offenen Tasche aus Ultra200 habe ich ein Mückennetz, meine Windjacke und -hose gepackt. Das hat wunderbar funktioniert und so habe ich diese drei Teile immer griffbereit (was gerade in der Mückenreichen Waldgegend, wo ich war, ein großes Plus war).

    Bodentasche
    In der Bodentasche hatte ich meine Polycro-Groundsheet und einen Einwegponcho (weil ich aktuell teste, ob ich eine Umstellung auf Regenponcho machen möchte). Zusätzlich waren immer noch ein paar Snacks drin. Die Tasche ist sehr großzügig dimensioniert und man kommt super dran. Ich habe bereits an meinem Weitläufer eine solche Tasche, dort ist sie aber aus UltraStretch und derart eng geschnitten, dass man dort deutlich weniger reinbekommt. Hier gefällt mir die Tasche aus dem normalen Strech am Bonfus deutlich besser. Die Bodentasche schützt den Rucksack außerdem zusätzlich beim Abstellen und wenn man so wie ich noch Groundsheet oder seine Regenkleidung drin verstaut, hat man einen super Nässeschutz nach unten hin.

    Fronttasche
    Die große Fronttasche aus Standardmesh ist sehr geräumig und war bei mir mit meinem Notfallset, meinem Kochzubehör (außer Topf), den Campschuhen und der Regenjacke gefüllt. Es wäre jedoch noch Platz für deutlich mehr Ausrüstung vorhanden. Ich würde in jedem Fall gerade für diese Tasche wieder Standardmesh (statt Ultrastrech) nehmen, da man so einfach mehr Spielraum hat.

    Seitentaschen
    Die beiden Seitentaschen sind aus UltraGrid gefertig und bieten ausreichend Stauraum für meinen Topf und die Wasserflasche auf der einen Seite und meine Zeltstangen, Heringe und weiterer Kleinkram auf der anderen Seite. Das Material ist m.E. nach ausreichend robust für eine häufige Nutzung wie sie gerade beim Raus- und Reinstellen der Wassserflasche vorkommt.

    Nach der ersten Testwoche kann ich für mich sagen, dass ich alle Taschen genau so wieder gewählt hätte und bin froh, nicht für beiden Schultergurten die Meshvariante gewählt zu haben sondern eine aus Ultra200. Die Wahl Standardmesh statt Ultrastrech für alle Taschen aus Mesh war für mich ebenfalls genau richtig.

    Weitere Taschen

    Bauchtasche
    Da ich meine Rucksäcke ohne Hüftgurte nutze, habe ich natürlich auch keine Hüftgurttaschen als zusätzlichen Stauraum zur Verfügung. Praktischer für mich ist hier eine Bauchtasche. In der Bauchtasche habe ich alle meine Hygienesache und die komplette Elektronik und Taschenmesser sowie Ausweis, Portemonnaie und Schlüssel. So habe ich immer alles dabei, was ich im Waschraum oder Dusche brauche (auf Zeltplätzen) und wo man dann i.d.R. die Zeit auch gleich zum Laden vom Handy nutzen kann. Außerdem kann ich so den Rucksack auch im Camp lassen, wenn ich mal einkaufe oder durch die Stadt bummle. Ich bin ein großer Bauchtaschenfan Durch einen Zufall hat meine Bauchtaschen (die ich schon länger als den Bonfus habe) auch noch das gleiche Design (Schwarz/Weiss).

    Brustgurttasche
    Ganz neu ausprobieren wollte ich für mich außerdem eine Brustgurttasche. Fürs Ausprobieren wollte ich aber nicht extra was neues kaufen, sondern habe eine Ultra200 Tasche von Hyberg genommen und diese mit zwei Mini-Karabinern am Brustgurt befestigt. Da die Karabinier so schmal sind, ist die Tasche auch nicht vom Brustgurt gerutscht, wenn ich den Rucksack abgenommen haben und blieb so immer am Brustgurt hängen. Hier hatte ich v.a. Mückschutzspray, Sonnencreme, meinen Hirschtalg und Snacks drin. Ich fand diese Tasche überaus praktisch und hatte (siehe auch Windkleidung) grade den Mückenschutzspray immer zur Hand, ohne den Rucksack absetzen zu müssen. Hier überlege ich, so eine Tasche dauerhaft in meine Ausrüstung aufzunehmen.

    Rückenschnürung
    Ich hatte den Rucksack ja mit einer Rückenschnürung bestellt, weil ich auch wie bei meinen anderen Rucksäcken mein Sitzkissen als Rückeposter nutzen wollte. Das funktioniert mit dem Bonfus sehr einfach. Das Sitzkisten ist sehr schnell zwischen die Schnürung geschoben und verrutscht dann auch nicht mehr. Da gibt es nichts zu bemängeln.

    Tragekomfort
    Das kann ich kurz halten: Für mich perfekt. Kein Drücken, kein Scheuern, keine Schmerzen. Alles blieb an Ort und Stelle. Top!

    Erfahrungen und Fazit
    Die anfangs von mir noch bemängelten fehlenden Abtropflöcher an den Außentaschen haben sich nicht als Problem herausgestellt. Dafür hat es allerdings auch zu wenig geregnet und wenn es geregnet hat, hatte ich den Poncho genutzt und damit auch den Rucksack komplett vor Wasser geschützt. Sollte ich das mit dem Poncho beibehalten, muss ich mir um die fehlenden Löcher auch keine Sorgen mehr machen. Die von mir als relativ eng geschnitten wahrgenommenen Außentaschen waren auch kein Problem. Auch hier hat der Test gezeigt, dass alles so gut passt für mich.
    Dass das weiße Material nach einer Woche nicht mehr wirklich weiß ist, war mir natürlich klar und stellt für mich auch kein Problem dar. Ich kann allerdings sagen, dass das weiße Ultra200 deutlich weniger Dreck anzieht und weniger empfindlich ist, als ich dachte. Ich würde insofern wieder weiß wählen (sieht einfach schick aus, finde ich).

    Zusammenfassend kann ich sagen, dass sich der Bonfus in der ersten Testwoche ausgezeichnet geschlagen hat und ich total zufrieden mit dem Rucksack bin. Im Vergleich zu dem sehr ähnlichen Hyberg Aguila schätze ich die zusätzliche Bodentasche sehr. Wenn hier Hyberg eine Bodentaschen anbieten würde, wäre es vermutlich der Agulia geworden, weil ich den ja schon kenne und weiß, dass er bei mir funktioniert. Gestern kam ein kurzer Moment des Nachdenkens als ich auf der Hyberg Seite gesehen habe, dass der Aguila nun auch in Weiß angeboten wird Aber nach ein wenig Überlegen dann doch die Erkenntnis, dass ich mit dem Bonfus total glücklich bin.

    Bei Fragen schreibt gerne was. Ansonsten einen schönen Tag.





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    izi reagierte auf Blickpunkt in Kurzvorstellung / Ersteindruck - Bonfus Altus 38 l Ultra200   
    Hallo Zusammen,

    ich habe über die Suche nicht wirklich was Grundlegendes zum Bonfus Altus 38 l (bis auf ein paar Querverweise und den Faden zum Vest Strap) gefunden und dachte, ich mache mal eine etwas ausführlichere Vorstellung des Rucksacks. Zunächst einmal einen ersten Eindruck. Ein Test auf dem Trail folgt später.

    Motivation
    Eigentlich bin ich mit meinen beiden Hauptrucksäcken Weitläufer Agilist 54 l und Hyberg Aguila 37 l sehr zufrieden und sie decken alle Szenarien ab bei mir. Da meine Frau bislang aber noch keinen UL-Rucksack hatte, sind wir die letzten Touren mit meinen beiden Rucksäcken gelaufen, ich mit dem Weitläufer und sie mit dem Hyberg. Da meine Sommerausrüstung für den Weitläufer aber inzwischen zu „klein“ ist, hab ich den Rucksack nicht wirklich komfortabel packen können. Meine Frau kam mit den breiten Schultergurten vom Weiläufer nicht zurecht, weshalb es keine Option war, dass sie ihn trägt. Außerdem hat der Hyberg meiner Frau auf Anhieb super gefallen und auch der Tragekomfort war perfekt für sie. Insofern hat sie den Hyberg übernommen und ich habe mich nach einer Alternative für mich umgesehen. Da der Hyberg bislang super passte für mich und ich nicht wirklich Kritik an dem Rucksack äußern kann (Verarbeitung tadellos, Gewicht in der X-Pack Variante unter 450 g, Hüftgurt abnehmbar), wäre es auch fast wieder der gleiche Rucksack geworden. Dann habe ich aber ein wenig recherchiert und bis auf den Bonfus Altus 38 gestoßen. Die Marke kannte ich schon, weil ich deren DCF-Foodbag habe, hatte mir aber noch keinen Rucksack dort angesehen.

    Bestellung/Lieferung
    Der Altus ist das Rucksackmodell von Bonfus, bei dem man zwischen 3 Größen (28, 38, 48 l) wählen und div. Optionen der individuellen Gestaltung nutzen kann: Farbe, Material und Anzahl der externen Taschen und der Schultergurtaschen, Bodentasche, Front- und Rückenschnürung, Art des Hüft- und Schultergurts, Art des oberen Befestigungsgurtes. Bei jeder Option wird man informiert, ob und wieviel sich das Gesamtgewicht nach oben oder unten bewegt. Bestellt habe ich den Rucksack dann in Ultra200 weiß, 38 l, Standard Schultergurte, Front- und Bodentasche in Standardmesh, Einteiliger oberer Gurt, Front- und Rückenschnürung, Seitentaschen in UltraGrid, kein Eisaxt-Loop, eine fest vernähte Schultergurttasche und eine abnehmbare Schultergurttasche. So, wie der Rucksack auf den Fotos zu sehen ist (incl. aller Taschen und Schnüre) wiegt er 409 g. Bestellt habe ich am 14.07.2025 mit avisiertem Lieferdatum am 14.08.2025, erhalten habe ich ihn dann am 21.08.2025.

    https://bonfus.com/product/altus-custom-pack/

    Verarbeitung
    Vergleichen kann ich den Bonfus nur mit den beiden schon genannten Weitläufer und Hyberg. Die Verarbeitung vom Bonfus ist aus meiner Sicht tadellos und auf dem gleichen Niveau wie bei Weitläufer und Hyberg. Alle Nähte sauber ausgeführt, die Nähte außerdem komplett getapt. Alles macht einen durchdachten und hochwertigen Eindruck. Hinsichtlich der technischen Verarbeitung kann ich nichts finden, wo ich selbst etwas aussetzen müsste. Vielleicht noch was zur Farbe: Für die Fotos ist der Rucksack mit Kissen 😊 gepackt. Durch das weiße Ultra200 sieht man das Muster der Kissen durchschimmern. Das wird bei der schwarzen Option nicht passieren. Wer ihn in weiß bestellt, sollte diese halbtransparente Optik aber mögen, bzw. sie sollte keine Rolle spielen.

    Veränderungen / Verbesserungsvorschläge
    Den gelieferten Hüftgurt habe ich entfernt, da ich bei meinem Basisgewicht bisher immer ohne Hüftgurt ausgekommen bin und ihn eher als störend empfinde. Die Frontschnürung habe ich entfernt. Dass ich das vorhabe, wusste ich allerdings schon bei der Bestellung. Mir ging es darum, dass man die sechs kleinen Aufnahmen für die Gummikordel nur mit der Frontschnürungsoption bekommt. Da ich diese kleinen Aufnahmen sehr gerne haben wollte (weil ich sie zumindest teilweise für einen anderen Zweck nutzen will), habe ich also die Frontschnürung zwar bestellt, dann aber die Gummikordel entfernt. Die beiden Seitenschnürungen waren aus einer starren Kordel (kein Gummi). Schon beim Testpacken fiel auf, dass ich mit diesen Kordeln nicht ausreichend Druck auf meine Zeltstangen oder andere lange Gegenstände aufbringen kann und sich die Kordeln immer wieder gelockert hatten. Ich habe sie daher gegen eine 3 mm Gummikordel ersetzt, mit der dieses Problem nicht auftritt. Sobald ich 2 mm Gummikordel bestellt habe, tausche ich die 3 mm Kordel aber wieder aus. Aktuell hatte ich halt nur die 3 mm Kordel daheim. Die Seitentaschen sind für meinen Geschmack etwas zu knapp geschnitten. Ich bekomme zwar alle Dinge rein, die auch schon im Hyberg mit dabei waren, aber die Taschen vom Hyberg gefallen mir einen Ticken besser, weil sie merklich großzügiger sind. Außerdem haben die Seitentaschen beim Hyberg unten kleine Löcher, wo Wasser abfließen kann. Das hat der Bonfus leider nicht. Ob ich das selbst abändere, muss ich sehen. Erstmal bleibt es so. Packen
    Mein Basisgewicht für den Hyberg lag je nach Tour zwischen 3,5 und 4,2 kg und hat incl. Essen für 2 bis max. 3 Tage bequem in den Hyberg gepasst und incl. Essen war immer noch Luft im Hauptfach, so dass ich den Rolltop nie komplett ausgenutzt habe. Das selbe Setup passt genauso problemlos in den Bonfus. Auf den Fotos ist der Rucksack mit Kissen gepackt. Hier ist der Rolltop 5 mal gefaltet. Die Beladung entspricht ca. der „echten“ Beladung.

    Zwischenfazit
    Ich bin noch nicht mit dem Rucksack gelaufen, aber nach ein paar Mal Testpacken bin ich aktuell schon sehr happy mit dem Teil. Der Hyberg mit 37 l und der Bonfus mit 38 l spielen für mich aufgrund der gleichen Größe und der perfekten Verarbeitung in der gleichen Liga und hätte ich den Hyberg nicht meiner Frau gegeben, hätte ich keine Veranlassung gehabt, mir was neues zu suchen.

    Wie geht’s weiter?
    Ich bin in der nächsten Woche mit dem Bonfus Wandern und werde nach der Tour berichten, wie sich der Rucksack auf dem Trail geschlagen hat, wie der Tragekomfort ist, usw.. Dann würde ich auch ein paar Fotos des mit dem echten Setup beladenen Rucksacks hinzufügen. Vielleicht ist das ja von Interesse.

    Ich hoffe, für den/die ein oder andere/n waren ein paar nützliche Infos dabei. Nach dem Test in der nächsten Woche melde ich mich wieder mit ersten Eindrücken vom Trail.

    Bis dahin
    Blickpunkt
     





  25. Gefällt mir!
    izi reagierte auf wilbo in Fernwander-Tage - 1.September-Wochenende um 6.9.25   
    Moin!
    Vielen Dank an Cedric und Niels für diesen klasse Event!
    Die Stimmung war durchweg herzlich, mit einem überraschend hohen Frauenanteil unter den Teilnehmern.
    Mich ärgert, dass ich nicht die Möglichkeit wahrgenommen habe, den vierstündigen Erste-Hilfe-Kurs mitzumachen. Aber vielleicht ergibt sich ja nochmal die Gelegenheit dazu.
    btw.
    wildoor-city habe ich aus einem 20 kg Rucki gezaubert.
    Insgesamt : 55 Heringe, 7 Tarps, 3 inner, 2 Bivys und ein Lavvu.






    VG. -wilbo-

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