Zum Inhalt springen
Ultraleicht Trekking

traveloors

New Members
  • Gesamte Inhalte

    38
  • Benutzer seit

  • Letzter Besuch

  • Tagessiege

    1

Alle erstellten Inhalte von traveloors

  1. Kurze Korrektur: ich bin mit Pro und Pro+ durcheinander gekommen. Also das X-Mid 2 ist von den Innenmaßen das Größte. 4cm länger als Pro und Pro+ und genauso breit wie das Pro+. Das Pro ist schmäler als die beiden anderen Varianten und das ist es auch, auf was die Beschreibung vom Pro+ referenziert. Wenn ich das richtig verstehe, dann ist das Pro+ nochmal leichter als das normale X-Mid 2, weil leichteres Material, und die Apsiden sind wesentlich geräumiger. Bei deutlich mehr als doppeltem Preis bleiben wir beim X-Mid 2.
  2. zu zweit, ich bin nicht der 1,90m Kerl 😁 Also laut Maßen auf der Webseite ist das X-Mid 2 innen sogar 4cm länger als das Pro. Das ist sowohl auf der Abbildung so eingezeichnet und steht auch so bei den Maßen. In der Beschreibung vom Pro steht dann aber, dass es als Weiterentwicklung vom X-Mid 2 jetzt 52" statt 46" breit ist. Vll ist das 2026er-Modell vom X-Mid 2 breiter als die Vorgängerversion?
  3. Inspiriert durch die letzte Frage, bin ich jetzt doch etwas verunsichert und hätte gerne mal eine Meinung zum Durston X-Mid 2. Passt da ein 1,90m-Kerl rein mit 7,6cm Matte (Neo Xlite) und dickem Schlafsack (WM Megalite)? Hat da jemand Erfahrung? Schlaftyp eher Stein, viel Bewegung ist nicht zu erwarten. Finde viel zu großen Menschen, die da alleine drin schlafen und dann diagonal, aber ich muss auch noch mit reinpassen. 😁
  4. Das ist der Link zum WSA Kocher: https://wildsideadventures.eu/products/spirit-burner-alcohol-camping-cooker Ich hab jetzt allerdings stattdessen einen xboil gekauft, weil ich nicht nur für den Kocher die hohen Versandkosten zahlen wollte und es ja vermutlich auch keine soo großen Unterschiede gibt. Topf hab ich auch nicht den Toaks genommen, weil wir zu zweit min 1l nutzbares Volumen wollten und daher den 1,3l Topf. Da ist der Toaks aber zu schmal für den Vesuv und ich hab den passenden Evernew Topf genommen. Der ist glaub sogar ein paar gramm leichter. Ich teste das mit Spiritus jetzt mal aus. Da wir damit ja nur Wasser kochen wollen, ist das mit handling glaub okay. Wenn es uns nicht taugt, dann war es zumindest kein krasses Investment. Einen leichteren Topf haben wir eh gebraucht und vermutlich können wir auch den Vesuv irgendwie weiter nutzen.
  5. Alleine ja, zu zweit doppelt so schnell weil wir ja auch die doppelte Menge Brennstoff verbrauchen. Werde mir die Hose wohl mal bestellen und dann hier berichten. 👍
  6. Die Hose klingt spannend und wiegt in der Damenvariante wohl sogar nur 105g. Ich hab nach der Tour nach mückensicheren Hosen recherchiert, aber die einschlägigen wie Craghopper haben mich von der Beschreibung etc. nicht so überzeugt. Wenn du gute Erfahrungen mit der Houdini gemacht hast, gebe ich der vll mal ne Chance. Leggings war halt denkbar ungünstig, weil sie überall eng anliegt. Die Regenjacke musste ich nach vielen Jahren schweren Herzens eh ersetzen. Ultraleicht ist die neue nicht geworden, aber mit 370g deutlich leichter. Als 3-lagige Hardshell aber für mich auch ein guter Kompromiss, damit sie für alle Touren passt. Unser Zelt haben wir tatsächlich auch gerade ersetzt durch das Durston X-Mid 2. Das fand ich preislich auch wirklich okay, den Aufpreis für das Pro oder Pro+ dagegen für unsere Einsatzwecke überhaupt nicht gerechtfertigt. Ja und auch der Kocher geht nicht nochmal mit auf Sommertour. Hierzu hatte ich schon einen Beitrag verfasst und wir haben uns einen simplen Spirituskocher mit Cone gekauft. Das ganze Setup ist damit wesentlich leichter geworden, wobei sich das natürlich je nach Tourlänge mit erhöhtem Brennstoffbedarf wieder ausgleicht.
  7. Hey @Gams, vielen Dank dir für deinen Input! Die Taschenlampe hätten wir im Juli in Schweden tatsächlich ja gar nicht gebraucht. Das war wirklich reine Blödheit. 😄Grundsätzlich werde ich mich da aber mal nach einem leichteren Exemplar umsehen, denn wir habens ja nicht immer 24h Hell. Der Helm ist leider nicht so einfach auszutauschen. Für Wassersport gibt es eine gesonderte Zertifizierung, die auch Sinn macht. Helme sind hier im Gegensatz zu anderen Sportarten auf mehrere Einwirkungen ausgelegt (z.B. wenn man in einer Strömung hintereinander gegen mehrere Felsen prallt). Kletter- und Fahrradhelme halten i.d.R. einen großen Aufprall. In der Packrafting-Kategorie gibt es aber schon noch eine Menge Einsparpotenzial, so z.B. bei der Bugtasche. Eigentlich würde ich mein Boot auch gern auf Selbstlenzer umbauen, dann kann ich Süllring und Spritzdecke zuhause lassen. Das Taschenmesser bleibt beim nächsten Mal sicher zuhause. Das ist tatsächlich so ein Gegenstand, der irgendwie "historisch" in unserem Wandergepäck steckt und den ich für längere Touren, auf denen wir nur fertige Trekkingnahrung nutzen, nie hinterfragt habe. Zur Kosmetik ist das auf jeden Fall ein guter Ratschlag. Hier hab ich aber bei vielen Positionen das Gewicht auch nur geschätzt. Wir haben in der Tourvorbereitung nicht alle Teile einzeln gewogen, sondern nur große Teile und am Ende den gesamten Rucksack. Für die nächste Tour werde ich aber sicher noch viel genauer hinschauen, wie viel von was ich wirklich brauche. Kinderzahnbürste und Bürste von einer Taschen-Klappbürste kommt aber gleich mal auf meine Liste. Vermutlich werde ich mal einen Nachmittag in der ansässigen Drogerie verbringen und auf die Suche nach Inspiration gehen. 😎 Die Regenjacke habe ich tatsächlich schon ausgemustert und durch ein wesentlich leichteres Modell ersetzt. Auch Zelt und Kochersetup haben wir schon im Gewicht dezimiert. Jetzt bleiben noch ein paar große Sachen, bei denen ein Ersatz sehr teuer oder sehr schwierig wäre. Beim Kleinkram ist sicher auch noch Potenzial, da werde ich mal weiter kritisch drauf schauen.
  8. Hallo liebe Mitlesende, als einer meiner ersten Beiträge steige ich mal mit einem Tourbericht ein. Auch wenn es sich nicht um eine UL- Tour handelt, so hat sie uns doch inspiriert, mal unsere Packliste unter die Lupe zu nehmen und zumindest ein bisschen gewichtsoptimierter zu verbessern, daher hier eine Zusammenfassung unserer Packrafting- Tour durch Nordschweden. Gestartet sind wir mit unserem Bulli im Schwabenland mit dem Ziel, möglichst zügig das 2800km entferne Gällivare zu erreichen. Nach einem kurzen Stopp an der Bergstraße, um bei meinen Eltern ein e-Bike einzusammeln (dazu später mehr), sind wir dann gen Norden „gerauscht“. So richtig empfehlen kann ich das nicht, denn wenn man nach langer Fahrt mit der Fähre nach Schweden übersetzt und das Navi zeigt immer noch 1500km, dann kann das die Stimmung schon drücken. In der Vorbereitung hatte ich mich mal über die typischen Temperaturen im Juli in Abisko schlau gemacht und bei durchschnittlich 17 Grad entsprechend auch Mütze, Handschuhe und Daunenjacke eingepackt. Kurzfristig waren dann aber für den Tourstart 27 Grad in Abisko prognostiziert, die sich über die geplanten 10 Tage auf 16 Grad und Regen reduzieren sollten. Letztendlich haben wir also Mütze und Handschuhe ausgepackt und dafür ein kurzes Tshirt ein. Daunenjacke und Regenkleidung haben wir aber mitgenommen. Von Gällivare ging es mit dem Auto noch für einen "kurzen" Abstecher nach Kaitum, um das e-Bike abzustellen. Normalerweise fährt von Kaitum nach Gällivare ein Zug, aber im Sommer 2025 ausgerechnet nicht. Nach Deponie des Fahrrads sind wir dann für eine Nacht auf dem Campingplatz in Gällivare eingecheckt, haben unsere letzten frischen Lebensmittel verbraucht und unsere Rucksäcke fertig gepackt. Tag 1: Über den Kungsleden durch den Abisko Nationalpark Am nächsten Morgen ging es dann endlich los, und zwar zu Fuß zum Bahnhof. Das Auto kann man gegen kleines Geld auf dem Campingplatz stehen lassen. Mit dem Zug ging es dann in ca. 2,5h nach Abisko, wo man direkt am Eingang zum Nationalpark ausgespuckt wird. Hier war die Laune noch sehr gut, auch wenn sich der schwere Rucksack bemerkbar gemacht hat. Startgewicht mit Packraft und Verpflegung für 12 Tage waren knapp 28kg pro Person. So schwer waren unsere Rucksäcke ziemlich sicher noch nie, aber auch wenn hier noch Luft nach unten ist, wiegen WW-Packraft-Equipment und Verpflegung einfach viel. Im Abisko NP darf man nicht campen, deshalb muss dieser am ersten Tag komplett durchwandert werden. Mit knapp 16km ist das aber auch völlig okay. Nach der NP Grenze haben wir dann zusammen mit vielen anderen unser erstes Camp aufgeschlagen. Das Tarp, ursprünglich für potenzielle Regentage im Gepäck, hat sich hier als wertvoller Schattenspender erwiesen. Tag 2: zur Fjällstation Alesjaure Am zweiten Tag ging es weiter entlang des Kungsleden bis zur Fjällstation Alesjaure. Der Trail verläuft ziemlich flach, zum Teil entlang eines Sees. Schatten gibt es nicht viel, aber regelmäßig Bäche, um das Kopftuch abzukühlen. Unser Zelt haben wir dann knapp unterhalb der Fjällstation Alesjaure aufgebaut. Hier gibt es auch Toiletten. Völlig unterschätzt hatten wir die Kombi aus Hitze und Mücken. Ich hatte als lange Hosen nur eine Wanderleggings und eine Fleeceleggings dabei. Abgesehen davon, dass ich die bei 25 Grad und mehr nur ungern anziehen wollte, haben die Mücken auch einfach durchgestochen. Tag 3: Tschüss Kungsleden Tag 3 führte uns weg vom Kungsleden. Nach dem Fluss führt der Kungsleden weiter nach Süden. Wir sind stattdessen links abgebogen und sind dem Trail Richtung Vista-Tal gefolgt. Oben auf dem Sattel gibt es einen schönen Bergsee, ideal für eine Badepause. Vom See ging es dann abwärts ins Vistas-Tal, wo auch bald der Vistasälven in Sicht kommt. Aufgrund der warmen Temperaturen war wohl die Schneeschmelze ganz besonders stark und wir konnten schon ein ganzes Stück oberhalb der avisierten Stelle unsere Boote einsetzen. Los ging es auf einem wild bewachsenen Stück durch erste kleine Stromschnellen den Vistasälven runter. Eigentlich waren wir noch früh dran und hätten noch ein ordentliches Stück auf dem Fluss zurücklegen können, aber zwei Dänen, die uns früher am Tag auf dem Sattel begegnet sind, haben wir uns von der Sauna an der Vistasstugan erzählt. Also haben wir ausnahmsweise an einer kostenpflichtigen Hütte das Zelt aufgebaut. Der nette Besitzer hat uns dann erlaubt, zum Kochen eine der Hütten zu nutzen und anschließend die Sauna für uns aufgeheizt. Abkühlung gibt’s direkt daneben im Vistasälven. Und die Sauna fungiert auch gleichzeitig als Dusche, in dem man einfach einen Eimer Wasser zum Aufwärmen mit reinstellt. Obwohl wir erst drei Tage unterwegs waren, wollten wir uns das nicht entgehen lassen. Tag 4: Weiter entlang des Vistasälven Wer auf Flüssen unterwegs ist, weiß dass hier Gefahren lauern, insbesondere wenn Wildwasser im Spiel ist. Wir waren entsprechend gut ausgerüstet und vorbereitet. Nicht auf dem Schirm hatte ich aber die offensichtlich durchaus reale Gefahr eines Zusammenstoßes mit einem großen vierbeinigen Tier! Zum Glück wollte der Elch das genauso wenig und hat sein Bad verfrüht abgebrochen. Nicht die letzte, aber sicherlich die Beste Elch-begegnung auf dieser Tour! Weiter unten wird der Vistasälven schwieriger und wir mussten für eine erste Umtragung einer WW-V-Stelle aussteigen. Danach geht es mit WW II/III spaßig weiter, gefühlt aber nie gefährlich, sondern gut einsehbar und ohne Unterströmungen o.ä. Für die Mittagspause haben wir an der Lisasstugan Halt gemacht, einer kleinen Hütte für Jäger und andere. Mein Partner hat sich erfolgreich am Angeln versucht und so stand Äsche auf der Speisekarte. Leider hat sich zu diesem Zeitpunkt unser Benzinkocher verabschiedet und wollte partout keinen Mucks mehr tun. Bei gemütlichen 27 Grad haben wir also in der Lisasstugan ein Feuer im Ofen gemacht, um unseren Fisch auf dem Ofen zu garen. Im Anschluss haben wir gleich noch Wasser für unser Abendessen gekocht. Die Nacht haben wir dann etwas weiter flussabwärts in Gesellschaft von drei netten Schweden verbracht, die wir tagsüber am Fluss getroffen hatten. Unsere Hoffnung, am Morgen hier ein bisschen Kochergas für einen warmen Kaffee zu schnorren, hat sich vollauf erfüllt. Tag 5 und 6: Nikkaluokta Der letzte Abschnitt des Vistasälven schlängelt sich gemütlich bis nach Nikkaluokta. Hier gibt es kaum mehr Stromschnellen und besonders auf dem letzten Stück muss man tatsächlich auch mal paddeln, um vorwärtszukommen. In Nikkaluokta gibt es eine große Fjällstation, die außerdem mit dem Auto erreichbar ist. Ein Ersatzkocher war dort aber leider nicht zu bekommen. Also haben wir einen Pausentag eingelegt, mein Partner ist nach Kiruna getrampt und hat den einzigen verfügbaren Gaskocher (zum Aufschrauben 🫠 und dann auch noch der gleiche, der schon zuhause liegt) gekauft. So konnten wir unsere Tour aber zumindest fortsetzen. Tag 7: Von Nikkaluokta Richtung Kaitumälven Vom Campingplatz in Nikkaluokta sind wir Richtung Kaitumälven aufgebrochen, unser zweiter Rafting-Fluss. Auf halber Strecke etwa liegt ein Shelter, das wir uns für die Übernachtung ausgesucht hatten. Weil wir ganz allein waren, haben wir uns spontan entschieden das Zelt nicht auszupacken und im Shelter zu übernachten. Groooooßer Fehler! So ein Zelt hat den immensen Vorteil, dass man den kleinen Raum ganz ausgezeichnet von Mücken befreien kann, bevor man schlafen geht. Das ging im Shelter überhaupt nicht und ich war am nächsten Morgen komplett zerstochen. Tag 8: Ankunft am Kaitumälven Früher als erwartet, waren wir schon kurz nach Mittag am Kaitumälven und haben uns deshalb entschieden, direkt noch die ersten Kilometer zurückzulegen. Der Kaitumälven fließt wesentlich gemächlicher als der Vistasälven und lässt sich zumindest auf diesem Abschnitt eher als große Seen charakterisieren, die über kurze Stromschnellen miteinander verbunden sind. Als Zeltplatz haben wir eine gemütliche kleine Insel gefunden. Tag 9: Lange Umtragung Am nächsten Tag ging es weiter den Kaitumälven entlang. Schon kurz nach dem Start mussten wir uns entscheiden, ob wir die für uns schwierigste Stromschnelle fahren wollen oder nicht. Mein Partner war ein bisschen unsicher, wollte dann aber doch nicht alleine umtragen, also haben wir uns getraut. Die Stromschnelle entspricht der Schwierigkeit III und ist ordentlich wuchtig, für uns zu diesem Zeitpunkt auf jeden Fall noch eine mentale wie technische Herausforderung. Auf diesem Abschnitt kommt später außerdem eine WW-V und kurz darauf eine WW-IV-Stelle, die wir auf jeden Fall umtragen wollten. Anlässlich eines Tourberichts, den wir gelesen hatten, haben wir mit knapp 4km Umtragung gerechnet. Erstmal war es aber richtig schwer, überhaupt vom Fluss zum parallel verlaufenden Trail zu kommen. Die große schwarze Linie auf der Karte hat sich nämlich als Rentierzaun herausgestellt. Also haben wir es gemacht wie die Rentiere: so lange den Zaun entlang, bis ein ausreichend großes Loch kommt. Weil wir mit einer vergleichsweise kurzen Umtragung gerechnet haben, haben wir uns entschieden die Trockenanzüge anzubehalten. Aus Perspektive der Mückensituation sicherlich eine gute Entscheidung. Aufgrund der immer noch hohen Temperaturen aber auch eine ziemliche Tortur. Von den angesagten 16 Grad war überhaupt nichts zu merken. Wir hatten weiterhin den ganzen Tag Temperaturen in den hohen Zwanzigern und das aufgrund der langen Tag von sehr früh bis sehr spät. Die Umtragung war dann eher 6km lang und wir mussten uns ziemlich durch die Büsche schlagen. Ich sags mal so, nach Ankunft an unserem Wunsch-Camp war definitiv Klamottenwaschen und Trockis auslüften angesagt. Auf diesem Abschnitt war es tatsächlich gar nicht mehr so einfach einen passenden Campingspot zu finden, aber irgendwann waren wir dann doch erfolgreich. Tag 10: Ankunft in Kaitum Ursprünglich hatten wir mal angedacht, kurz vor Kaitum nochmal das Zelt aufzuschlagen. Aber die Hitze und die Mücken haben uns so langsam wirklich geschlaucht und entsprechend sind wir die letzten 17km bis Kaitum durchgepaddelt. Mein Partner hat das metaphorische Schnick-Schnack-Schnuck verloren und wurde von mir zusammen mit seiner Angel den Mücken zum Fraß vorgeworfen. Ich hab mich aufs e-Bike gesetzt und bin die 94km nach Gällivare geradelt. Dort bin ich dann umgehend ins Auto gestiegen und zurück nach Kaitum gefahren, um meinen Partner und das restliche Gepäck aufzusammeln. Zurück am Campingplatz haben wir es tatsächlich bis zum folgenden Mittag geschafft, sämltiches Equipment zu säubern und zu trocknen, bevor dann tatsächlich der angesagte Regen eingesetzt hat. - TOUR ENDE – Anbei noch unsere Packliste. Bitte zerreißt mich nicht, wir haben seitdem schon ordentlich nachgebessert und ich weiß auch nicht, warum wir Stirnlampen dabei hatten: Packliste Schweden
  9. Den Gedanken hatte ich auch schon, aber wo wird man das Teil denn sinnvoll los? Der Omnilite Ti ist halt auch einfach sch**** teuer. 🫠 OT: ich hatte tatsächlich schon überlegt einen extra Thread zum Thema "wo werde ich eigtl meine schwere Ex-Ausrüstung los" zu erstellen.
  10. Also Bluefarm lässt sich schon mal super schäumen. Getestet mit 1 EL auf 100ml Wasser, im Topf erhitzt und mit so einem günstigen Stab-Schäumer geschäumt. Geschmacklich würde ich noch etwas mehr Pulver nehmen. Im MYOG Teil gibt's glaub einen Beitrag zu einem UL-Schäumer-Selbstbau, allerdings braucht man etwas Elektronik-Know-how.
  11. Vielen Dank! Wir besitzen einen Omnifuel, der zwar im Vergleich heftig schwer ist (345g in Gaskonfig), aber gleichzeitig noch völlig funktionstüchtig. Subjektiv müsste für mich der Schlauchkocher also schon wirklich massiv viel leichter sein, damit ich das für mich rechtfertigen kann. Ich hab jetzt erstmal einen Spirituskocher und den Vesuv-Cone bestellt. Das testen wir jetzt mal aus und wenn es uns nicht taugt, dann kann ich immer noch einen weiteren Gaskocher kaufen.
  12. Was ich zum Firebug finde ist grundsätzlich eher positives Feedback und er hat wohl mehr Power als der EOE. Hast du einen Link zu dem Adapter? 🙃
  13. Ich kanns gern am Wochenende mal testen mit mehreren Milchschäumern. Ich hatte es nur bestellt, weil ich ständig die Werbung auf Instagram angezeigt bekomme und auf jeden Fall ein Barista-Pulver wollte. Nicht wegen dem Schäumen, sondern weil da i.d.R. Säureregulator drin ist. Ich mach mir Milch in den Kaffee, um die Säure auszugleichen und das schafft ne herkömmliche Hafermilch nicht. Ich hab aber keinerlei Recherche betrieben nach anderen Barista-Hafermilchpulvern.
  14. Hallo Zusammen, ich bin auf der Suche nach einem leichten Kocher für zwei Personen. Unsere Touren sind i.d.R. zwischen 5 und 10 Tage lang und wir wollen mit dem Kocher pro Tag ca. 1,5 - 2l Wasser erhitzen. Aufschraubkocher sind mir zu kippelig, daher soll es, wenn Gas, ein Kocher mit Schlauch werden. Der leichteste, der mir bei meiner Recherche untergekommen ist, ist der EOE Palladium mit 98g. Bei gleichem Topf und Windschutz liefern sich Gas und Spiritus ein Kopf-an-Kopf-Rennen, wenn ich von einem Spirituskochergewicht von ca. 15g und einem Gas bzw. Spiritusverbrauch von 15g bzw. 30g/l Wasser ausgehe. Mein Wunschsetup würde aktuell einen 1,3l Titantopf (z.B. Toaks) und den passenden Windschutz von Vesuv enthalten. Dazu dann entweder den EOE Palladium oder den Spiritusbrenner von WildSideAdventures. Meine Fragen wären jetzt: Hat jemand Erfahrung mit den konkreten Kochern? (Anmk: Schwierigkeiten des EOE bei Frost sind für uns irrelevant) Gibt es sonst Alternativvorschläge für Kocher? Hat der Vesuv-Windschutz Nachteile gegenüber einem anderen Windschutz, auf den man den Kocher drauf stellt? Ich finde die Idee, dass der Topf quasi im Schutz hängt ganz charmant u.a. wegen Stabilität, aber vll ist es ja Blödsinn? Hat den jemand, und kann was dazu sagen? Gibts am Topf was auszusetzen? Bessere, günstigere, leichtere Option? Freu mich sehr über Feedback. Viele Grüße Anna
  15. Ich hatte auf der letzten Tour die Hafermilchplatten von Rewe dabei, weil ichs leider in der Vorbereitung verbasselt hatte, mir rechtzeitig was anderes zu bestellen. Ich hab sie klein gebrochen und in einer Flasche mit Wasser geschüttelt. Das hat einigermaßen gut funktioniert, je nach Geduld. Allerdings ist zumindest die von Rewe keine Barista-Milch und daher sehr dünnflüssig und "sauer". Im Müsli fand ich es voll okay, im Kaffee nicht so dolle.
  16. Oh prima, das probiere ich vll mal. Hatte mir kürzlich von BlueFarm den Hafer-ChaiLatte bestellt, aber hat einen echt komischen Beigeschmack. Das Hafermilchpulver war leider auch nicht so toll, wie ich es erwartet hatte aber immerhin trinkbar. In Norwegen und vll auch anderen skandinavischen Ländern gibts ansonsten noch die Monsens Trekkingessen. Auch vegan und sehr lecker, wenn man sie nicht zig Jahre liegen lässt. 😶‍🌫️
  17. Wir haben nach einem ersten Kurs in Neuseeland einen zweiten WW-Kurs bei Tom von Packrafting Explorers gemacht und das kann ich nur empfehlen. Seon kenne ich nur vom European Meet-Up, aber er und Tom arbeiten auch zusammen und sicherlich ist das Niveau vergleichbar. Wer grundsätzlich WW mit dem Packraft fahren will und kein absoluter Anfänger ist, für den ist übrigens das European Packrafting Meetup an der Soca noch ein heißer Tipp. Start dieses Jahr ist allerdings schon Montag in einer Woche für die Kurzentschlossenen.
  18. Hallo Zusammen, ich bin Anna und schon von kleinauf mit dem Zelt unterwegs. Früher als Kind mit meinen Eltern per Bikepacking und seit einem (ersten) Neuseelandaufenthalt vor knapp 10 Jahren im Wanderfieber. In Neuseeland waren wir aufgrund Studentenbudget noch mit dem unterwegs, was uns vererbt wurde, günstig zu haben war oder in unserem gekauften Campervan sowieso schon drin lag. D.h. wir waren zu Beginn statt ultraleicht eher ultraschwer unterwegs mit Sommerschlafsack, 3,5kg Discounterzelt und Heimkochtopf, der aufgrund seines dicken Bodens immerhin die Hitze super lange gehalten hat. *ironie off* Als ersten Kontakt mit UL haben wir uns damals aus Kostengründen immerhin einen Dosenkocher selbst gebastelt. Hier in Europa waren wir lang eher auf Hütten unterwegs und hatten an Basisgewicht eh nicht so viel dabei, aber dafür häufig Sonderequipment für Klettersteig, Hochtour etc. dabei, bei dem man nicht soo viel sparen kann. Seit zwei Jahren sind wir jetzt aber ins Packraften eingestiegen und damit hat sich vor allem mit einer längeren Tour in Nordschweden im letzten Jahr die Notwendigkeit ergeben, unser Normalequipment nochmal zu überprüfen. Für 10 geplante Tage und entsprechend Verpflegung für 12, waren wir inkl. ca. 10kg Packrafting-Equipment mit jeweils fast 30kg auf dem Rücken unterwegs und das war richtig hart. Unser Equipment haben wir über die Jahre erweitert, aber manchmal aufrund von Notkäufen auf Tour oder aus mangelnder Erfahrung nicht unbedingt clever ausgesucht. Vor Allem beim Zelt und beim Kocher ist noch ordentlich Luft nach unten. Da sind wir aktuell mit einem Vaude Invenio SUL 2p (ca. 2kg) und einem Primus Multifuel (schweeer) unterwegs. Ich lese hier schon eine Weile mit, auch was MYOG angeht und jetzt war es mal an der Zeit sich hier auch anzumelden. Ich freu mich auf jeden Fall auf einen guten Austausch und hoffe auf viele Inspirationen. Im Herbst geht es hoffentlich das dritte Mal nach Neuseeland und vorher soll das Gepäckgewicht noch etwas runter. Und damit ihr was zu lachen habt, hier noch ein Foto von unserem super Einsteiger-Koch-Setup:
  19. Komplett vegan für sogar vergleichsweise güntige Trekkingnahrung wäre noch Huel. Sie vermarkten ihre Gerichte nicht als Trekkingessen, aber erfüllen alle Kriterien. Die Auswahl ist auch ziemlich gut.
×
×
  • Neu erstellen...