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Ultraleicht Trekking

sja

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Alle erstellten Inhalte von sja

  1. Ich habe mir wie immer zu Hause meine Touren heruntergeladen, damit ich sie offline verwenden kann. Habe mein Smarphone im Flugmodus unterwegs. Funktioniert seit Jahren, nun nicht mehr? Hab schon alles mögliche versucht. App aus wieder an, warten, dann erst in den Flugmodus gehen. Irgendwann bekomme ich eine Meldung „Download abgebrochen“. Dabei habe ich doch längst alles heruntergeladen. Nutze ein iPhone SE2. Was ist da los?
  2. Meint ihr, mit einem dünnes Mischgewebe Longsleeve + ggf. Octa Fleece + Regenjacke komme ich die meiste Zeit klar beim Laufen? Würde noch das 150er Merino-T-Shirt mitnehmen. Nachts müsste ich halt alle Schichten anziehen, die ich habe. Oder brauche ich das 200er Longsleeve? @Silberdistel Was hattest du in Schottland als Schichten unter deiner Windjacke - sofer es ähnliche Temperaturen hatte?
  3. Danke @Silberdistel Ja, ich denke auch, dass die Daune zu warm ist. Bin mit Regenjacke als Windschutz bislang ganz gut klargekommen. Will nicht noch ne extra Windjacke mitnehmen, auch wenn ich mir das schon angenehm vorstelle.
  4. Ich bin ab Ende nächster Woche für 1 Woche auf dem South West Coast Path unterwegs. Aktuell ist das Wetter für so um die 12 Grad rum angesagt. Trocken, aber windig. Nachts zwischen 3 und 5 Grad. Im Sommer in den Alpen habe ich mein bewährtes Konzept (T-Shirt und dünnes Fleece). Jetzt bin ich doch aber sehr unsicher. Ich werde überwiegend in Unterkünften übernachten, vielleicht 2 oder 3x im Zelt (sofern die Temperatur nachts nicht unter 5 Grad geht). Für Abends habe ich auf jeden Fall eine Daunenjacke dabei, aber ich kann ganz schwer einschätzen, was ich morgens und beim Laufen brauche. Ich weiß, das Wärme- / Kälteempfinden ist sehr individuell. Frauen frieren auch tendenziell schneller. In meinem Schrank hängt seit Kurzem ein Zpacks Octa Fleece, ein 200er Merino Longsleeve und ein dünneres Mischgewebe Longsleeve (und / oder 150er T-Shirt) sowie eine Regenjacke. Grad find Ichs draußen wieder so kalt, dass ich denke, ich müsste mit der Daunenjacke laufen, aber das ist natürlich Quatsch.😅
  5. Würde auch die GTA empfehlen, fand es nie überlaufen. Mochte aber auch den Kontakt unterwegs, zumindest, wenn du ab und an im Posts Tappa übernachtest.
  6. Vielen Dank euch allen. @notenblog Der Juliana Trail ist auf jeden Fall auf meiner Liste, wäre vielleicht eher was für nächstes Jahr. Dänemark würde sicher am besten funktionieren, hätte sicher mehr Abenteuerfeeling mit Zelt und Shelter. Landschaftlich würde mich der Lechweg mehr reizen. Hm, werde mir aber Dänemark mal genauer anschauen.
  7. Aus gesundheitlichen Gründen kann ich dieses Jahr nur eine sehr einfache Tour gehen. D.h. idealerweise nicht mehr als 10km am Tag (oder mit Bus abkürzbar sein) und sehr gut begehbare Wegen, relativ wenig Höhenmeter. (max. 400 HM vielleicht) Ich hab mal mit dem Lechweg geliebäugelt, aber noch unentschieden. Kommt mir grad etwas anstrengend vor, für 10 oder 12 Tage die Unterkünfte vor zu buchen. Aber zelten ist dort vermutlich schwierig? Mit dem Zelt wäre ich natürlich am flexibelsten, allerdings müsste das wirklich sehr unkompliziert gehen (am besten offiziell erlaubt sein), weil kann nicht lange nach einem Platz suchen oder viel Wasser und Proviant mitschleppen. Wäre um Tipps dankbar, damit ich zumindest irgendwas machen kann in diesem Jahr. Die Tour soll außerhalb von Deutschland sein.
  8. sja

    Abends einsam

    @HelgaUnterwegs Mein Tipp: Such dir den Trail gut aus. Wenn du gerne alle paar Tage Gesellschaft hast, geh einen Trail, wo du weißt, der ist nicht ganz einsam und du kannst immer mal wieder in einer Unterkunft übernachten und triffst da anderem die auch auf dem Trail unterwegs sind. Es ist doch völlig legitim, diesem Bedürfnis nachzugehen. Und für die Tage im Zelt kann ich nur empfehlen, Reisetagebuch zu schreiben. Du verarbeitest die Erlebnisse, ist als ob du es jemand erzählst und gleichzeitig stellt sich bei mir auch ein bissl ein Gefühl von Stolz ein, auf das was ich am Tag geschafft und erlebt habe. Das fühlt sich gut an und wenn man sich gut fühlt, zieht sich das Einsamkeitsgefühl zurück.
  9. Einkaufsmöglichkeiten (und Essensmöglichkeit) findest du im Rother Guidebook gut dokumentiert. Du musst allerdings auf die Öffnungszeiten achten. Zum Teil sind die Mittagspausen recht lang. Im Süd-Teil erinnere ich die Einkaufsmöglichkeiten etwas schlechter als im Nord-Teil. Man kann in den Posto Tappas sicher auch essen, selbst wenn man da nicht übernachtet. Die Leute sind sicher froh, wenn sie noch eine Mahlzeit "verkaufen". Es heißt zwar, dass man sich (für eine Übernachtung) am Abend vorher anmelden soll, damit sie sich zwecks Essen drauf einstellen können, aber wenn du als Einzelperson kommst, ist das sicher kein Problem. Allerdings müsste sich dann natürlich an die Essenszeiten halten, die meistens so um 19:30 / 20:00 sind. Du kannst auf jeden Fall auch immer fragen, wenn du außerhalb der Essenszeiten irgendwo bist. Eine "Brotzeit" werden sie im Zweifel sicher zaubern. Die Leute sind nämlich extrem gastfreundlich. Insofern, was @notenblog sagt, das sollte man sich nicht entgehen lassen, ich würde zumindest eine Mischung aus selbst versorgen und Gastfreundschaft genießen empfehlen. Gehört für mich definitiv zur GTA. Dir entgeht sonst was. Zu Gaskartuschen kann ich auch nichts sagen, da ich die nicht gebraucht habe. Aber in Alagna gibt es ein oder zweit Outdoorläden. Die kannst du vielleicht mal per mail anschreiben und fragen. Ansonsten müsste man vielleicht mal mit dem Bus einen Ausflug in eine Stadt in der Nähe machen für die Gaskartusche? Ich vermute, die Alimentari der kleinen Weiler sind eher nicht so darauf ausgerichtet. Aber hab nicht darauf geachtet. Du könntest im Nachbarforum mal fragen, falls du hier nicht weiterkommst. Vom Rotpunktverlag gibt es ein explizites GTA-Forum (wanderweg.ch). Spiritus bekommt sehr gut in den kleinen Alimentari, da die Leute es zum putzen verwenden. Musst nur das italienische Wort dafür kennen.
  10. Kannst du das näher beschreiben? Kurz aufkochen und wie lange quellen lassen? Lange? Danke.
  11. sja

    Albanien

    Krasse Geschichte. Gute Besserung, auch mental. Warst du in Deutschland bei der Polizei? Haben die sich mit den Behörden vor Ort in Verbindung gesetzt?
  12. @andygogo ja fand ich auch, insbesondere, die keinen Zeltplätze und dass es so ruhig ist, allerdings meint die Autorin hier (Kommentar ganz am Ende) https://judithimgrund.de/trekking-pembrokeshire-coast-path/ Hmm… vielleicht dann doch SWCP… An- und Abreise soll halt auch nicht so aufwändig sein.
  13. Kennt jemand von euch auch den Pembrokeshire Coast Path (im Vergleich)? Der würde vielleicht auch in Frage kommen. PEMBROKESHIRE COAST PATH PEMBROKESHIRE COAST PATH
  14. Vielen Dank schonmal. Wie sieht es denn mit Zeltmöglichkeiten aus? Auf dem Coast to Coast Walk gab es ganz charmante Farm Campsites oder die Möglichkeit hier dem Pub zu zelten. Das hat mir sehr gefallen. Mag große Campingplätze nicht. Oder habt ihr wild gezeltet @izi @Steintanz ?
  15. War auch jemand schon mal an der Jurassic Coast? Das wäre bzgl. Anreise fast ein bissl praktischer, aber tendiere fast eher zum Nordwesten.
  16. @AnnK Sehr gerne! Danke!
  17. Ich überlege im Mai in Südengland wandern zu gehen. Hab nur 8 - 10 Tage Urlaub. Habt ihr Tipps zum South West Coast Path? Welcher Abschnitt ist besonders interessant?
  18. Madeira-Inseldurchquerung? Es gibt dort Barbecue-Plätze mit Wasseranschluss, auf denen man nach Anmeldung zelten darf. Ich war (im Januar) nur ne Woche da, kann man aber sicher erweitern.
  19. @Antonia2020 Vielen Dank. Ich würde würde mich sehr freuen, wieder mal die ein oder andere Etappe bei dir drüben zu lesen (but no pressure 😉). Danke auch nochmal an dieser Stelle für die wertvollen Tipps von dir im Vorfeld der Tour! 🙏
  20. @Dimi 🥰
  21. Danke @Dennis83 🙂🙃
  22. Donnerstag, 13.07.2023, von High Hawsker bis Robin Hood's Bay, ca. 10 km Die letzten 8 - 10 km nach RHB! Kurzer Walk. Genießen! Heute will ich alleie gehen und auf den letzten Kilometern nochmal etwas Ruhe finden. Ich starte aber höchstens 10 - 15 Minuten eher, als Doug. Schon nach (gefühlt) einer halben Stunde erreiche ich die Küste. Dort geht es bei Sonnenschein oberhalb der Klippen Richtung Robin Hood's Bay. Auf der einen Seite das Meer, auf der anderen Seite grasende Schafe, über mir der blaue Himmel. Ein großartiges Finale. Als ich RHB von Ferne das erste Mal sehe, schnüffelt mich von hinten etwas an. Es ist Mäx! Haha wie cool! Sein Herrchen weit und breit nicht zu sehen. Nach einem ausgiebigen "Hallo my friend" will ich weiter. Ich achte darauf, dass das Gatter zu ist und mir Mäx nicht folgen kann. Doug vermisst ihn bestimmt, ich kann ihn ja nicht einfach "entführen". Er schlüpft jedoch tatsächlich unter dem Zaun durch. Ich weiß nicht so recht, was ich machen soll, da höre ich Doug rufen und ich warte auf ihn. Als er uns einholt, ist er etwas genervt (von seinem Hund), denn seit sie los sind, hat er wohl meine Fährte gewittert und ist davon gespurtet. Doug konnte ihn wohl nicht so recht bremsen. Ich muss ein wenig in mich hineinlachen. So war das eigentlich nicht geplant, aber mir gefällt die Geschichte ♡. 30 min später sind wir in RHB, 15 min später an der Bay! DONE!!! Die Neuseeländerinen sind schon seit gestern Abed da, aber kommen ruter zum Strand, um uns zu begrüßen. Wir machen nochmal ausgiebig Fotos trage uns ins Gästebuch in der "Wainwright Bar" des Bay Hotels ein und verabschieden uns. Mittags checke ich in mein Hotel ein, ich freu mich schon seit Tagen drauf. Von außen ziemlich hübsch, auch Lobby und Empfang, alles sehr fein, leider habe ich die Besenkammmer mit dröhnender Lüftung und stetem Chicken-Geruch erwischt (jetzt weiß ich auch, weshalb das Zimmer einigermaßen erschwinglich ist). Ich will mich erst damit abfinden. Entspannung ist aber schlicht unmöglich angesichts der doppelten Sinnesbelästigung. Also gehe ich mit meiner bereits gewaschenen und nun nasse, kurze Hose runter in die Lobby und frage nach einem anderen Zimmer. Erstaunlicherweise wird mir das sofohrt gewährt, sie guckt zwar etwas grimmig, aber was solls Nun wohne ich in der Family Suite mit Aussicht. Ich verbringe noch einen ruhigen Abend, trinke ein letztes Ale und am nächsten Tag geht es mit dem Bus nach Scarbourogh, mit dem Zug nach Manchester und dann back home. Fazit: Wieder viel erlebt, tolle Begegnungen, viel Grün, viele hübsche Schafe, die Briten ins Herz geschlossen. Etwas schade, dass der Lake District so nass und wolkenverhangen war, schön war er trotzdem, allen Widrigkeiten getrotzt. Mein neues Zelt hat super funktioniert und die Zeltmöglichkeiten auf Farmen und bei den Pubs haben mir gut gefallen. Ein paar Asphaltstraßen weniger wären in der Mitte nicht schlecht gewesen, aber hey, England von West nach Ost durchquert. Ich bilde mir ein, das Land etwas kennengelernt zu haben.
  23. Mittwoch, 12.07.2023, von Grosmont bis High Hawsker, ca. 16 km Wie schon erwähnt, habe ich eigentlich "einen Tag zuviel". Ich darf nicht zu früh in Robin Hood's Bay ankommen, da ich nur für 1 Nacht ein Zimmer gebucht habe und alles ausgebucht ist. Nachdem ich in den letzten Tagen verschiedene Optionen in meinem Kopf hin- und her geschubst habe, fällt die Entscheidung zugunsten eines vermutlich nicht so tollen "klassischen" Campingplatzes ca. 2 - 3 Wanderstunden vor meinem eigentlichen Ziel. Doug wird dort auch übernachten, denn er muss relativ früh am nächsten Tag den Bus nehmen. Ein Vorteil hat die kurze Etappe morgen: Ich komme früh am Tag in RHB an und es ist sicher recht ruhig unten an der "Bay". On we go... Heute ausnahmsweise mal mit einem trockenen Zelt im Rucksack. Einen Tee gegen Spende gibts heute auch wieder, und zwar in einer Kirche in Littlebek. Wasserkocher, Teebeutel alles da, um auf unsere Gesichter ein freudiges Lächeln zu zaubern. Die Etappe wird richtig schön. Wir kommen durch ein sehr hübsches Wäldchen mit einem hübschen Wasserfall und die Sonne meint es richtig gut mit uns. Doug hat in seiner Karten-App sogar einen Tearoom oder besser gesagt ein Garten-Café gefunden. Das Foto sieht zwar nicht so einladend aus, aber wir sind nicht anspruchsvoll. Umso größer ist die Freude, als wir dort ankommen und uns ein idyllisch gelegenes Freiluft-Café erwartet. Hübsche Holzbänke und Tische, kleine Vögelchen zwischern fröhlich, hüpfen neugierig um die Tische herum und picken dabei ein paar Krümel von den Bänken. Und das Beste, im Büdchen gibt es endlich Cream Tea! Ich werde im Leben nicht diese Scones vergessen. Frisch gebacken, noch warm, etwas Puderzucker, frisch geschlagene Sahne und hübsche, rote Marmelade. Das Leckerste, das ich in England in den letzten Wochen gegessen habe. I love it. Ich bin noch voll aus dem Häuschen angesichts dieses Geschmackserlebnissses, da kommen die Neuseeländerinnen und das Pärchen "I-think-my-wife-needs-a rest" dazu. Ausgiebiges Palawer, weil wer weiß, ob man sich nochmal sieht. Die beiden Frauen wollen heute durchziehen bis RHB. Dann gehts im Schellschrtt Richtung Küste. Der Campingplatz High Hawsker ist natürlich nicht mehr so charmant wie die Farm Campsites der vergangenen Tage, aber egal. Heute Nachmittag ist Ausruhen angsagt und laange aufs Abendessen warten (denn im einzigen Pub war alles voll, wir mussten 2 Stunden später wiederkommen).
  24. Boah... @schwyzi wie schön 😍 freue mich sehr! Danke fürs Kommentieren. Noch 2 Wandertage, dann bin ich in RHB...
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