sja
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[IT] GTA 2021 - Hoch über Domodossola bis weit hinunter nach Quincinetto
sja antwortete auf sja's Thema in Reiseberichte
01.08.2021: Rifugio Il Dosso - Rifugio Alpe Il Laghetto (520 rauf, 210 runter) Zu Gast bei Super Mario Eigentlich stehen heute nur 3h 30 auf dem Programm, aber was man nicht im Kopf hat... oder wie geht der Spruch? Wie schon erwähnt, liegt das Rifugio Il Dosso etwas oberhalb der eigentlichen GTA-Etappe. Ich steige also erst einmal 100 HM (oder war es mehr?) durch den Wald ab, als ich merke, dass ich aus versehen den Zimmerschlüssel aus dem Rifugio mitgenommen habe. Wie blöd. Einfach weiter gehen ist nicht wirklich fair. Also umkehren und den Schlüssel zurückbringen. Nochmal Buckel hoch, Buckel runter. An der Kapelle San Bernardo stoße ich dann auf die GTA. Es geht vom Bognanco- in Richtung Antrona-Tal. Der entsprechende Pass ist jedoch erst morgen dran. Erst einmal auf dem Höhenweg über Domodossola die Aussicht auf die bewaldeten Hänge, die ins Val Bognanco abfallen, genießen. Höhenweg An der späteren Weggabelung entscheide ich mich gegen das Bivacco Marigondo (wenngleich es durchaus lockt) und gehe hoch zum Rifugio Alpe Laghetto. Die Etappe ist zwar nicht so lang, (abgesehen von dem Bonus-Track), aber bin ich froh, als ich dort ankomme. Set 14h regnet es leicht und ich bin noch nicht so richtig im Training. Ich schaue nicht auf die Uhr, bin mir aber sicher, dass ich bestimmt einiges länger gebraucht habe. Bivacco Marigonda Als ich müde und nass die Hütte betrete, empfängt mich eine gemütliche Atmosphäre. Es ist warm, der Ofen wird schon befeuert, der Wirt begrüßt mich heiter und fragt nach meinen Wünschen. Erst mal ein Cappuccino. Ein französisches Pärchen, das die GTA von Süden nach Norden geht und bis München verlängert, sowie eine Österreicherin, Tänzerin am Tanztheater Wuppertal sitzen an den großen Holztischen mit rot-weiß-karierten Tischdecken. Die Hütte wird von Mario ("Super Mario") und seinen beiden Kollegen bewirtschaftet. Zusammen bilden sie ein originelles Team. Mario genießt es sichtlich, seine Gäste zu unterhalten. Das wird sich im Laufe des Abends auch noch steigern. Erst wenn alle angekommen sind, sollen wir unsere Schlafplätze gezeigt bekommen. Auch später, als noch ein jüngeres Paar (die Frau ist auch länger unterwegs) und die Schweizer von gestern eintreffen, hat der Wirt es nicht eilig. Wir bekommen ganz dünne Schutzbezüge für Kopfkissen und Matratze und ich lerne aus der Schweiz, dass wir gerade unser Kopfkissen "anziehen". Der Bettbezug ist der Bettanzug. Ich muss schmunzeln und bin sehr begeistert. Wir sind hier relativ viele Leute, wenn ich so mit meinen sonstigen Erfahrungen auf der GTA vergleiche und werden auf zwei Zimmer aufgeteilt. Abendstimmung vor dem Rifugio Il Laghetto Der Hunger macht sich deutlich bemerkbar. Da es nie vor 7 oder halb 8 Abendessen gibt, versuche ich um 6 Uhr nochmal Kuchen zu ordern. Aber nix da. Mario meint, dass jetzt ein Aperitivo dran sei (in Norditalien bekommt man gegen Abend zu seinem alkoholischen Getränk gerne mal Häppchen gereicht). Er stellt einen Korb mit Brot und ein großes Holzbrett mit Käse Salami auf den Tisch (und legt mehrfach nach). Ich futtere schon Unmengen, das eigentliche Abendessen folgt ja noch. Aber kein Problem, schaffe ich auch noch. Zum Aperitivo wird Prosecco gereicht. -
[IT] GTA 2021 - Hoch über Domodossola bis weit hinunter nach Quincinetto
sja antwortete auf sja's Thema in Reiseberichte
Freitag 30.07.2021 Anreise nach Domodossola Zur Anreise gibts nicht viel zu sagen, gute 12 Stunden bin ich samt Umsteigezeit mit der Bahn unterwegs. Bei Ankunft in Domodossola ist es sehr schwül. Ich geh noch etwas essen und falle in einen tiefen Schlaf. Domodossola am ersten Abend Samstag 31.07.2021: Graniga - Rifugio Il Dosso (670 hoch / 10 runter) Sanftes Ankommen Nach dem Aufstehen weiß ich nicht, ob ich lachen oder weinen soll: Ich habe tatsächlich mein zweites Paar Socken vergessen. OH NO! Wie kann das denn sein? Aber ich versuch es mit Humor zu nehmen. Erstunken ist noch niemand. Und vielleicht gibts irgendwo zumindest die Möglichkeit IRGENDWELCHE "Söckchen" zu kaufen. Dann könnte ich am Abend was an den Füßen haben, während die Wandersocken sich regenerieren und nach einer Waschaktion wieder einsatzfähig werden. Insgeheim verspüre ich aber auch einen gewissen Ehrgeiz, ob ich es nicht schaffen könnte, mit einem Paar auszukommen und sie dennoch, wenn nötig, zu waschen. Zum richtigen Zeitpunkt, am richtigen Ort. Hmmm... Außerdem gleichen die eingesparten 60g die übertriebene Anzahl an Ersatzbatterien für das Garmin aus. Let's see. Um 11 Uhr 30 will ich (nach einem für italienische Verhältnisse üppigen Frühstück) den Bus in die Berge nehmen. Die ersten zwei Tage sind zum Eingewöhnen. Eigentlich wollte ich die erste Nacht draußen schlafen, aber es hat sich fast zu einem Selbstläufer entwickelt: für die erste Nacht ist irgendwie immer Gewitter angesagt, diesmal sogar Unwetter-Warnung. Also doch Rifugio. Auf dem Weg zur Bushaltestelle sehe ich ein paar Wanderstiefel bei einem Mülleimer stehen und denke noch schmunzelnd, will da wohl jemand auf leichtere Sneaker umsteigen? Zu dem Zeitpunkt wusste ich noch nicht, dass mich das Thema Schuhe noch einmal selbst ereilen würde... Was war hier denn los? Ich wollte bis San Lorenzo, der vermutete Endstation fahren. Der freundliche Busfahrer will mich jedoch unbedingt noch bis zum nächsten Weiler bringen. Ich bin erst nicht so überzeugt, denn ich will ja keine Busreise machen. Aber ein Blick auf die Karte verrät mir, dass ich mir doch etwas Straße sparen könnte und so beschließe ich, dass ich das Angebot annehme und für die eingesparte Strecke lieber ein wenig durch den hübschen Graniga spaziere. Ziemlich aufgeregt genieße ich wieder einmal die Busfahrt. Bis auf die ersten 10 min, in denen eine Italienerin im Bus sitzt, ist der Bus leer. Das Herz geht mir auf, angesichts der bevorstehenden Tage und der Landschaft um mich herum. Spaziergang durch das schmucke Graniga Hübsche Pflänzchen überall Ich habe etwas Mühe den Einstieg in meine Etappe zu finden, aber eine Frau schickt mich auf den Weg. Dieser ist zwar nicht auf meiner Karte, aber der Wegweiser ist mit einem Ortsnamen beschriftet, den ich auf derselben finden kann und ich gehe in die richtige Richtung: bergauf. Ich merke schnell, dass das innere System noch auf Hochtouren läuft. Draußen friedliche Natur, ich rieche den feuchten Wald und das frisch gemähtem Gras, drinnen wilde Gedankenstrudel. Die Synchronisation mit dem Kosmos ist wohl noch nicht abgeschlossen, wie ein werter Kollege vermutlich sagen würde. Ich komme relativ früh, noch vor dem ersten Regen am Rifugio Il Dosso an. Es liegt etwas oberhalb der Etappe Gattascosa - Laghetto. Morgen muss ich zwar auf dem gleichen Weg ein Stück zurück, aber das Rifugio soll etwas netter sein, als San Bernardo, welches direkt am Weg liegt. Und ich habe ja nur ne halbe Etappe. Erstes Rifugio: Il Dosso Im Rifugio scheine ich der einzige Gast zu sein, abgesehen von einem italienischen Pärchen, welches viel mit den Gastgebern zu Gange ist. Am Nachmittag drücke ich mich etwas rum, es ist frisch geworden, regnet immer mal wieder etwas, aber ich finde ein überdachtes Plätzchen, höre Musik und schreibe meine ersten Eindrücke auf. Ich muss mich an das nichts-zu-tun-haben gewöhnen. Es ist aber auch gut, einfach mal mit ein paar ruhigen Takten auf den Ohren auf einen wolkenverhangenen, mitunter dunklen Himmel zu gucken, Regen und bewaldete Berge um mich herum. Mit Grollen macht ein versprochenes Wetter auf sich aufmerksam. Ich werde ein wenig emotional. Relax. Gegen Abend gebe ich mir einen Ruck und setze mich zu den italienischen Leuten in die Stube. Ich bestelle mir einen Sprizz zur Zungen-Lockerung und tausche meine Hemmungen gegen die eingerosteten Italienisch-Kenntnisse. Es stellt sich heraus, dass die Gäste Verwandte von dem Paar sind, die die Hütte bewirtschaften. Sie sind übers Wochenende zu Besuch. Es folgt ein nettes Plaudern mit den sympathischen Leuten und ich bekomme stolz jede Menge Fotos von riesigen, selbst gefangenen Forellen von Vater und Sohn gezeigt. Kurz vor dem Abendessen kommt dann doch noch ein Schweizer Paar, die auch auf der GTA (mit Varianten) unterwegs sind. Es wird noch ein geselliger Abend und die Wirtsleute erzählen uns unter anderem Historisches zu den umliegenden Pässen. -
30. Juli - 21. August 2021 GTA 2021, Domodossola bis Quincinetto Zum vierten Mal bin ich in diesem Jahr auf der "Grande Traversata delle Alpi" (GTA) unterwegs, jenem rund 1000 km langen unglaublich schönen und wenig frequentierten italienischen Fernwanderweg durch den Westalpenbogen. Nachdem ich in den vergangenen Jahren in einer nicht logischen Abfolge verschiedene Abschnitte durch das Piemont absolviert habe, geht es in diesem Jahr in den Norden. Um genau zu sein, mehr oder weniger von der schweizer Grenze (nahe Domodossola) bis nach Quincinetto, dem tiefsten Punkt der GTA (abgesehen von Ventimilgia am Meer). Ziel ist also "die Pforte" zum Aostatal. Unterwegs verspricht der Weg den Glücklichen (mit gutem Wetter) eine Aussicht auf das Monte Rosa Massiv. GTA 2021: von Domodossola bis Quincinetto Nach einem arbeitsintensiven und reduzierten Corona-Jahr, freute ich mich wieder sehr auf die Berge: Das tägliche Gehen, die freundlichen Menschen in den kleinen Weilern im Tal und den ruhigen Berghütten ("refugios") in der Höhe. Statt Telefonkonferenzen, inneren Dialoge, das Kommen und Gehen von Gedanken, der unbändige Hunger am Abend, dann die unermessliche Freude über die Pasta und kulinarische Genüsse. Nicht zu vergessen den Hauswein und hin und wieder den hausgemachten, hochprozentigen "Nachtisch" und nette Begegnungen. Ein einfacher Plan, Körper und Geist zu Zeiten dennoch gefordert. In diesem Jahr sollte es etwas gemütlicher zugehen als im letzten Sommer. Die Etappen sind nicht so lang, ich dafür etwas untrainierter. 3 Wochen stehen mir zur Verfügung. In mein Zeitbudget gehört jedoch auch, von Norden kommend, die langsame und gemächliche Anreise auf Schienen. Das Zelt? Nur als Backup. Abendliches Vergnügen vor der Refugio Baranca In meinem Bericht vom letzten Jahr findet ihr noch ein paar extra Zeilen zu dem Fernwanderweg und natürlich zu den Erlebnisse aus den sich geografisch anschließenden Etappen bis Susa.
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Ergänzung: http://www.kopfbahnhof.info Stehe ebenfalls in keiner Verbindung und keine eigenen Erfahrungen.
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Ich trage auch nur noch Merino (120er bei großer Hitze). Insbesondere weniger Gerüche. Aus meiner Erfahrung lohnt es sich, hier auf Qualität zu setzen (einlaufen etc.). Es gibt sie auch mit kleinem Kunsfaseranteil. Vielleicht mal ausprobieren, ob der Tragefort hier für dich da besser wäre? - und nicht super enganliegend.
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Hab von montbell die Versalite. Weiß nicht, ob dir die Angabe der Breite was nützt im Vergleich zur haglöff. (Hab Größe M, habe aber einen schmalen Oberkörper), trage bei Shirts S, bei Jacken eher M. 48cm sagt der Zollstock..
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Ich hatte ja bereits mal an der ein oder anderen Stelle darauf hingewiesen, dass man auch als Erwachsene*r die Möglichkeit hat ein Interrail Ticket zu erwerben. Ich werde das dieses Jahr ausprobieren, wenn ich aus Norddeutschland in die italienische Alpen fahre. Es gibt z.B. für 246 Euro ein "Paket", da darf man flexibel an 4 Tagen innerhalb eines Monats reisen, beliebig viele Länder (Menschen 60+ zahlen nur 221 Euro), es gibt auch noch andere Pakete. Allerdings vom Heimatland ins Ausland und zurück darf man jeweils nur eine Fahrt (inklusive Umsteigen) davon verwenden. Für Nachtzüge und TGVs und spezielle Schnellzüge etc. muss man einen Aufschlag bezahlen. Ich empfinde es aber als Luxus, mich nicht festlegen zu müssen (Stichwort Frühbucher-Rabatt) sowohl auf die genaue Strecke wie auch auf den Tag. Aber worauf ich vor allem hinweisen will, ist die Streckenkarte (und auch weitergehende umfangreiche Infos zu Zügen und Fähren auf der Website) und vor allem die App zum Planen von Reisen/Zügen im eruopäischen Ausland (unabhängig von dem Ticket). https://www.interrail.eu/de/plan-your-trip/rail-planner-app. Empfinde die App sehr viel nutzerfreundlicher als DB (fürs Ausland), wo man immer auf die internationale Website weitergeleitet wird.
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Neues zum Thema UL aus dem weltweiten Internetz
sja antwortete auf Trekkerling's Thema in Leicht und Seicht
Für alle, die grad mal nicht raus können -
Wann gehts denn los?
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Impressionen von meinem ersten Overnighter in der Nähe der heimischen Zivilisation: im Wendland. Alles geklappt: Nach ner ordentliche Weile Zeltplatz suchen, dachte wir schon oh je, aber die Entscheidung fürs Abendessen hat s gebracht, Blick nach oben, Böschung zum Pinkeln hochgeklettert - la voila. Blöd nur, dass auf der anderen Seite ein Hochsitz war, wo dann just in dem Moment, wo wir unsere Zelte aufbauen wollten, es sich jemand mit Feldstecher gemütlich gemacht hat. Wir also erstmal hinter dem Baum unseren sparsamen, wertvollen 0,5l Rotwein-Vorrat in PET genossen, dann war er auch irgendwann weg. Froschkonzert gabs zum Einschlafen, Vogelkonzert zum Aufwachen und Wasser vom Eso-Seminarhaus rechts drehend. Vor den Leuten konnten wir (Stichwort Small Talk) dann aber nicht verheimlichen, dass wir unser Heim dabei hatten. Die Alt-68er reagierten jedoch entspannt. Hin ging’s von Hitzacker auf dem Klötziestieg und Drahwehn-Höhenweg Richtung Göhrde. Zurück auf einem selbst zusammengesuchten Weg, mit durchaus kleinen und zum Teil zugewucherte Pfaden - aber auch mal auf geteerten Wegen, das bleibt in Norddeutschland nicht aus.
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[IT] Pazzos beinahe UL Genusswanderung auf der GTA
sja antwortete auf zweirad's Thema in Reiseberichte
Hihi, vielleicht hätte ich auch von jeder anderen Unterkunft geschwärmt nach den ersten beiden Lanzo-Etappen mit den (für mich) echt schlauchenden Höhenmetern. Ich fand noch vielmehr als die Unterkunft den Ort Balme sehr schön für einen Ruhetag. Ich war so glücklich, als ich in jenen Café ein Bier getrunken habe... Das stimmt. Ich dachte ja, du holst mich ein , aber nix da.- 59 Antworten
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Smile on my face! Vielen Dank @Adriano C und @TappsiTörtel- auch fürs Rauskramen. So konnte ich in diesen pandemischen Zeiten wieder mal in Erinnerungen schwelgen .
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[IT] Pazzos beinahe UL Genusswanderung auf der GTA
sja antwortete auf zweirad's Thema in Reiseberichte
Also hör mal, wie kommst du denn darauf, dass ich sowas trage ? Ja, solch eine Hilfsbereitschaft und Gastfreundschaft ist mir auch immer wieder begegnet. Habe in der ersten Nacht mein Perso im Albergo in der Rezeption gelassen (beim checkout nicht bekommen und es selbst vergessen dran zu denken). In der nächsten Unterkunft wurde mir angeboten, dass die Nachbarn angerufen würden, die im Tal unten unterwegs waren, ob sie nicht vorbeigehen könnten.. usw. Die Trattoria bei Simona mochte ich wirklich. Man ging durch den Keller von hinten ins Nebenhaus über eine Außentreppe und besagtem überdachten Außenbalkon ins Zimmer... und dann diese 2l Plastik-Weinflaschen... Aber, dass du da schon mittags aufgeschlagen bist... (naja ich habe auch ne Stunde vor Talosio gezeltet...). Auf jeden Fall sehr schön zu lesen...!- 59 Antworten
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@Himbeerfisch Wenn du frühzeitig buchst findest du bei der DB sogenannte Europa Spezial Tickets. Auch für Nachtzüge. Die können schon günstig sein. Man muss sich allerdings ein wenig mit der Materie beschäftigen. Ausserdem gibt es auch Interrail Tickets für Erwachsene, hier verschiedene Optionen, zB an 4 Tagen in 1 Monat flexibel reisen für 250 Euro (bei Flügen muss man ja häufig auch den Weg von und zum Flughafen dazu kalkulieren). https://www.interrail.eu/de
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Ich kann nichts zu der Möglichkeit des Umtauschens sagen. Aber weil du die 30 Euro angesprochen hast... schon allein wegen der Passform möchte ich keine anderen mehr. Falke & co kosten auch 20 E + und sitzen meiner Meinung nach nicht so gut im Vergleich. Diese Socken sind ware Fußschmeichler!
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Tut mir leid, aber das hat wohl auch überhaupt nichts mit der jetzigen Situation zu tun. Wenn die Regelungen gereicht hätten, weil es nur ein paar Knaallkoeppe sind, dann hätte der Lockdown Light ja gereicht, oder man hätte den ja auch nicht gebraucht. Sind ja alle soo vernünftig. Komisch nur, dass die Zahlen explodiert sind. Ich bestreite nicht, dass manche "mitverhaftet" werden, wo es keinen Sinn macht, aber ich glaube, das lässt sich nicht ganz vermeiden. Ich für mich kann das in Kauf nehmen, wenn dadurch das Ganze schneller runter geht.
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Sicher ist das Risiko niedriger, aber man kann ich auch draußen anstecken, ohne Abstand ohne Maske. Wenn ich z.B. Leute sehe, die sich umarmen, Küsschen hier Küsschen da. Das bei einer Mutante, für die sehr viel weniger "Kontakt-Zeit" ausreicht. Außerdem ist doch klar, dass bei Verordnungen immer irgendwer "mitverhaftet" wird. Ist doch klar, dass nicht für jede Einzelperson, die sich eine Hütte im Wald mietet und 1 woche nicht rausgeht oder nur in den Wald oder irgendwelche Outdoorer, die wahrscheinlich wenig Kontakt haben eine Ausnahme gemacht werden kann.
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Ich würde gern meinen ersten Overnighter wagen - sobald es etwas milder wird. Habe bisher nur vereinzelt im Ausland gezeltet - wo klar war, dass weit und breit niemand ist. Hier so zivilisationsnah bin ich noch etwas schissig. Vielleicht hat jemand einen Tipp, wo es ganz schön ist und was gut geeignet ist für Zeltanfänger:innen? Oder vielleicht kann ich es jemand einfach "nachmachen" fürs erste Dachte vielleicht ans Wendland? Da dürfte doch nicht so viel los sein? Sollte mit öffentlichen erreichbar sein. Und kein Naturschutzgebiet.
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[IT] Pazzos beinahe UL Genusswanderung auf der GTA
sja antwortete auf zweirad's Thema in Reiseberichte
Yeah. @zweirad jetzt darfst du aber nicht mehr so lange Schreib-Pausen machen - ab hier kann ich Vieles wiedererkennen, das bringt das ein oder andere "ah" und "oh" mit sich :)) Freu mich auf weitere Etappen.- 59 Antworten
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Falls die Ungeduld hinsichtlich Tabellen zu groß wird, hier findest du zumindest schon mal eine Übersicht der Etappen.
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Was die Wanderbücher angeht: Ich fand auch eine Kombi aus beidem gut: Bätzing zur Vorbereitung, evtl. Varianten oder Tipps, der Rother liefert alles Praktische und ist übersichtlicher. Dort findest du de gewünschten Tabellen, Unterkünfte, Lebensmittelläden bei jeder Etappe. Ich hatte den Eindruck, Richtung Süden nimmt die Frequenz der Läden etwas ab, bin bisher bis in die Seealben (Etracque) gekommen. Aber, ob ich das richtig erinnere? Was das Essen angeht... wenn du in den Unterkünften isst (selbst wenn du dort nicht schläfst), bin ich mir sicher, dass sie auch auf Sonderwünsche eingehen. Vegetarisch ist kein Problem und eine vegan Pasta dürfte auch möglich sein. Vielleicht nicht immer, aber die Leute sind so bemüht. Ich würde fragen. Ich hätte jetzt gedacht, dass es Couscous schon gibt, aber hab jetzt nicht explizit gesucht, da wird es @zweiradbesser wissen. Polenta gibts natürlich auch. Ich hatte zweimal gefragt, ob ich neben dem Hotel / einer Unterkunft zelten darf. War beides mal kein Problem. Habs aber nur einmal in Anspruch genommen. Ich hab die Leute als sehr unkompliziert wahrgenommen. Wie es in den AV-Hütten ist, kann ich nicht sicher sagen, aber meine Prognose wäre, dass das auch geht. Nord/Südteil: Ich glaub, das Stück mit den meisten Höhenmetern/Etappe bin ich letzen Sommer gegangen. Wenn man da drauf nicht steht, würde ich damit nicht anfangen (wobei man ja anders einteilen kann mit Zelt). Wenn man sich die Daten anschaut, ist der Süden etwas Höhenmeterfreundlicher. Aber da man ja von Tal zu Tal geht, gehts halt immer rauf rauf rauf runter runter runter. Jede Etappe hat ihren Reiz und ich möchte keine missen. Das Stück, das ich im Norden gemacht hatte, war für mich geprägt von den beeindruckenden Ausblicken auf das Gran Paradiso Massiv und beeindruckende Gebirgsketten. Aber mir hat der Süden fast etwas besser gefallen, weil ich die Etappen an sich fast ein wenig abwechslungsreicher wahrgenommen habe. Also auch der Weg rauf und runter. Die halbe MonViso-Umrundung fand ich großartig und auch die Seealpen im Val Gesso fand ich durchaus auch wild. Hab vom Norden ja noch nicht soo viel gesehen, aber nach meinen Erfahrungen würde ich mich eher für den Süden entscheiden. Aber frag 10 Leute und du kriegst 10 Antworten. Es ist aber so oder so eine großartige Tour.
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Aus meiner Erfahrung kann ich das bestätigen. In der Regel kommt man nur durch kleine Weiler, es sind i.d.R. sehr wenig Leute unterwegs. Außerdem: Der "Peaks of the Balkans Trail" (Albanien, Montenegro, Kosovo) - sind nur 10 Etappen (aber jede Menge Höhenmeter), und wer will, kann noch ein paar Abstecher auf Gipfel oder Varianten mitnehmen. Von der Idee ähnlich wie GTA - wurde entwickelt um, die Bevölkerung in den Bergen zu unterstützen. Ich fands sehr "ursprünglich". Bin nur die Hälfte gegangen, will aber nochmal hin ;). Du suchst wahrscheinlich was Längeres, aber vielleicht inspiriert es trotzdem..
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südliche GTA (Susa bis Ventimiglia) ab mitte Mai möglich? Erfahrungen gewünscht...
sja antwortete auf Jones's Thema in Tourvorbereitung
haha. Ja @zweirad läuft halt gern mal am Abgrund entlang. Aber er hat wohl auch Spass an ganz harmlosen Wegen, was ihn ganz sympathisch dabei macht Wie dem auch sei, ich, als Bewohnerin der Tiefebene - die gern mal Achselschweiß kriegt, wenn der Abgrund naht - würde ihm aber beipflichten: Die südliche GTA hatte weder Kletterpassagen, noch Klettersteige noch sonst ganz schlimm ausgesetzte Stellen. Ich bin etwas südlicher von Susa eingestiegen und in zwei Abschnitten bis nach Etracque in den Seealpen gelaufen. Vom zweiten Abschnitt gib's auch einen Bericht Da ich damals noch nie über so "hohe" Pässe gelaufen bin, hat mich das alpine Gelände etwas "beeindruckt", aber ging ganz gut. Und ich fand's wunderschön (!) Aber bei Schnee würde ich das nicht machen wollen. Es ist ein nicht soo viel begangener Weg und je weiter man in den Süden kommt, desto weniger ist los. Ich würde aber jedem empfehlen - selbst wenn man gern viel zeltet - auch mal in den Posto tappas in den kleinen Weilern zu übernachten. Das Essen ist einfach großartig und die Menschen sehr gastfreundlich. Ich finde, die machen das da echt toll und brauchen auch die Unterstützung der Wanderer. Auch was Zweirad zu den Wanderbüchern geschrieben hat, sehe ich auch so. Im Rother ist auch für jede Etappe beschrieben, was hinsichtlich der Anforderungen zu erwarten ist. Das fand ich für mich auch hilfreich. Bätzing beschreibt noch mehr Varianten. -
südliche GTA (Susa bis Ventimiglia) ab mitte Mai möglich? Erfahrungen gewünscht...
sja antwortete auf Jones's Thema in Tourvorbereitung
Naja, sind halt Pässe um die 2500m +/- Ich war nur mal in der zweiten Julihälfte da. Mitte Mai kommt mir sehr früh vor, aber da sollen lieber andere was zu sagen ;). Ich würde mir auf jeden Fall den Rother kaufen. Da haste die GPS Daten für die komplette GTA (wenn du sie gehst, wirst du irgendwann bestimmt auch den Nordteil machen wollen). Damit hast du auch übersichtliche Infos zu Einkaufsmöglichkeiten, Bancomat, Unterkünften etc. -
Vielen Dank für den hilfreichen Bericht und auch Tipps zum Umgang mit den Hunden. Auch ich bin großer Fan von Italien als Wanderland. Den weißen Hunden bin ich immer ohne Herde begegnet. Konnte die immer nicht recht einschätzen und nicht leicht loswerden. Aber nie was passiert. Du meinst GTA - nicht GEA oder? Nur damit es nicht zu Verwirrung kommt. Vielleicht hast du irgendwann Gelegenheit, den Alpenbogen (GTA) mitzunehmen. Ganz großartig dieser Teil des SI (bin die GTA aber noch nicht komplett gegangen).