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Ultraleicht Trekking

zweirad

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  1. +1 Funktioniert auch garantiert mit dem iPhone. Nutze die NB10000 nun seit knapp zwei Monaten mit dem iPhone12. War auch schon auf einer eisigen 3.5 Tagetour und das Ding (immer schön am Körper getragen) hat mein Telefon zuverlässig, ca. 3 x aufgeladen. Gut es war nie ganz leer und daher ist die Aussage doch sehr relativ Würde mir allerdings überlegen gleich die 10000er, statt der 5000er zu nehmen. Wieso? 152 gr (nachgewogen) zu 115 gr. Zwar 37 Gramm bei der 5000er eingespart, dafür nur die halbe Kapazität. Das machte, zumindest für mich absolut keinen Sinn. Aber jeder wie er will. Ich würde sie wieder kaufen und bin sehr zufrieden damit. Von den ganzen technischen Aspekten habe ich jedoch null Ahnung.
  2. Ich halte das ähnlich, jedoch noch etwas simpler. Ich zitiere mich mal selber. Heisses Wasser aufkochen, feinstes Pulver vom Kaffeeröster, ich bestelle immer den Mahlgrad für türkischen Kaffee und dann warten, bis sich das Pulver abgesenkt hat. Das funktioniert selbst im Winter problemlos. Alternativ kann man auch einen Schuss kaltes Wasser beigeben. Dieser solle angeblich bewirken, dass sich das Pulver schneller absenkt. Beim letzten Schluck wäre ich dann aber etwas vorsichtig, wird sonst eine "sandige" Angelegenheit im Mund Habe mittlerweile selbst in meiner Arbeitstasche eine Notfallration dieses Pulvers falls ich mal wieder irgendwo bin wo es nur diese selten hässliche Nespresso-Pfütze (deren Automaten leider jedes Büro in Beschlag genommen haben) zu trinken gibt. Einen Wasserkocher habe ich noch überall gefunden. Im eigenen Büro --> Bialetti.
  3. Nach längerer Pause leg ich auch mal wieder eine Etappe nach. 4. Tag - 23.08.2021 Terme di Valdieri - Region des Lago del Chiotas 16.8 Kilometer, + 1320 hm, - 655 hm, 6 Stunden 15 Minuten Nach einer guten Nacht und dem Einsammeln sämtlicher Wäsche von der Wäscheleine stürzten wir uns aufs Frühstück. Unser Gastgeber war auch noch so nett und packte uns allerlei Käse, Fleisch, Früchte und Brot für die nächsten Tage ein. Das ausserdem zu einem, wie uns schien, fairen Preis. Wir zahlten für zwei Personen inkl. Halbpension und dem Essen 141 Euro. Im Aufstieg unterhalb des Riff. Buzzi Irgendwann zottelten wir dann auch los und kamen auf der sehr angenehmen Mulattiera zügig vorwärts. Solche Wege sind einfach toll und wir konnten uns ausgiebig umschauen und quatschen, ohne auf jeden Schritt zu achten. Meine Partnerin als Fachfrau erkannte auch, dass der Weg regelmässig von Eseln begangen werden muss. Als Laie hätte ich gesagt irgendein Pferd, Maultier, Esel oder sonst was, was wiehert Keine Fragen, oder? Finde das Rifugio Buzzi Kurz oberhalb des Rifugio Morelli-Buzzi lud die Sonne und unser leckeres Picknick dann zur Pause. Der weitere Weg war nun etwas steiler und technisch "anspruchsvoller", aber immer noch völlig im grünen Bereich. Auf dem Colle del Chiapous angekommen waren dann wiederum ein paar Menschen und Steinwild und genoss die schöne Aussicht. Insbesondere eine Steingeiss schien alles andere als Menschenscheu und hielt sich unmittelbar am Weg auf. Der Weg zum Stausee Lago del Chiotas zog sich dann enorm in die Länge. Von oben könnte der Eindruck entstehen, man sei dort in einer knappen Stunde unten. Dem sollte nicht so sein, aber wir hatten ja Zeit. Steingeissen beim Colle del Chiapous Ein letzter Rückblick Zum Stausee ists ja nicht mehr weit (doch ist es) Der Himmel zog während des Abstieges dann auch langsam wieder zu, was wohl ein Vorbote für die Nacht sein sollte. Unten angekommen überlegten wir, was nun das beste Vorgehen ist. Unsere Tarps am Stausee aufschlagen ging nicht und nochmals einen Pass anhängen mochte meine Partnerin nicht. Wir taten uns dann etwas schwer mit der Stellplatzsuche. Naja der Donner und der sich ankündigende Regen halfen uns dann etwas und standen die Tarps dann plötzlich in Windeseile Unseren Fertig-Milchreis liessen wir uns aber nicht nehmen und den konnten wir dann gar wieder im trockenen Essen. Für die abendliche Mundhygiene musste aber der Regenschirm hinhalten. Der nun definitiv einsetzende Regen veranlasste uns zu einem zeitigen zu Bett gehen und in der Nacht mussten auch unsere MYOG Tarps mal wieder ganze Arbeit leisten. Es schüttete nämlich wie aus Eimern. (Mund)hygiene muss auch unterwegs sein Hundehütte
  4. Die habe ich im ersten Post verlinkt. Aber hier gerne nochmals. Entspricht nicht mehr ganz dem Stand von 2020, da ich die Liste für den zweiten Teil der GTA im 2021 nochmals etwas modifiziert habe. Falls du Fragen zu einzelnen Teilen hast, immer her damit.
  5. Dann liefere ich mal den Schnee. Ich habe die lange Schönwetterphase und meine Überstunden genutzt und verbrachte 3.5 Tage im Unterwallis. Bin mit meiner Winter-Packliste (6 kg Basisgewicht) und dem nigelnagelneuen AeonLi (mein Weihnachtsgeschenk an mich) von Visp nach Martigny gelaufen. Temperaturmässig bewegte ich mich zwischen -5°C und +5°C. Das schlimmste war jeweils das Aufstehen am Morgen. Leider musste ich dann 17 km vor meinem eigentlichen Ziel aufgeben da die Blase am Fuss (verdammter neuer Peregrine. Mit dem alten Peregrine war alles besser und problemloser) und den damit verbundenen Schmerzen einfach zu viel wurde und echt keinen Spass mehr machte. War ein tolles Erlebnis. Aber was soll ich gross quatschen. Anbei die Bilder welche für sich sprechen.
  6. Danke @khyal Ich mache das seit jeher immer auf dieselbe Art und Weise. Ich exportiere die Bilder in Lightroom in einer passenden Grösse damit ich die maximale Gesamtgrösse von 10 MB nicht überschreite. Dann füge ich über die Auswahlmöglichkeit im Beitrag (siehe Printscreen) die Bilder ein. Die Bilder haben unterschiedliche Dateigrössen. Bei vielen Bildern reduziere ich die Qualität (Grösse = 500-700 KB), bei wenigen Bildern erhöhe ich die Qualität (Grösse 1-2 MB). Gibt es auch eine Möglichkeit das ich das selber machen kann oder können das nur Admins? Da mache ich mir lieber etwas Arbeit und habe wieder lesenswerte Beiträge als das. @ConTour Besten Dank auch für deine Antwort. Vom technischen Aspekt verstehe ich leider nicht viel, kann deinen Ausführungen aber folgen. Falls die Ursache beim Forum liegt, müssten dann nicht noch weitere Foristen betroffen sein?
  7. Guten Abend zusammen Eine kleine Frage zur Forums-Technik. Bei einigen Beiträgen (unter anderem hier) aus meinem GTA Reisebericht sind die Fotos verschwunden und es wir stattdessen nur noch die Adresse (?) angezeigt. Hat jemand eine Idee warum das so ist und wie ich das beheben kann? Sieht einfach total unschön aus und nur den Text liest wohl kaum einer, weshalb die Beiträge recht uninteressant werden. Die Bilder habe ich allesamt via dem Forum hochgeladen und es sind ältere und neure Beiträge betroffen, weshalb ich kein System dahinter erkennen kann. Leider kann ich die betroffenen Beiträge auch nicht mehr bearbeiten um die Bilder neu einzustellen. Bin froh um jede hilfreiche Antwort. Dankeschön.
  8. Hat jemand eine Idee warum die Bilder aus gewissen Beiträgen verschwunden sind? Gibt es eine Möglichkeit das zu beheben, sieht nicht schön aus 3. Tag - 22.08.2021 Colle della Lombarda - Terme di Valdieri (Albergo Turismo) 23.3 Kilometer, + 726 hm, - 1500 hm, 7 Stunden 25 Minuten Morgendlicher Aufstieg zum Colle della Lombarda Nach einer sehr angenehmen Nacht stiegen wir gemütlich dem Colle della Lombarda entgegen. Die Gegend hier verfügt über ein weit verzweigtes Netz an alten Militärstrassen und Bunkeranlagen. Auf einer dieser alten Militärstrassen laufen nun auch wir. Auf dem Pass, welcher auch die Landesgrenze zu Frankreich ist, angekommen wars mir wiederum zu viel. Ich bevorzuge in meiner Freizeit ohnehin die Ruhe und meide grossen Menschenansammlungen. Nach einer gewissen Zeit der Ruhe in der Natur sind mir solch frequentierte Plätze gleich in mehrfacher Hinsicht ein Graus. Wegweiser waren auf dem Pass eine Ausnahme und wir folgten dem ersten Weg resp. Wegweiser weiter auf einem alten Pfad. Zur rechten Seite schweifte der Blick über die total verschandelte und hässliche Landschaft des Skigebiets Isola 2000. OT: Das mag mir einfach nicht in den Kopf gehen wieso man eine Landschaft für ein paar Monate Wintersport derart verschandelt. Wo ist da der Sinn, geschweige denn Verhältnismässigkeit. Und wenn die ganze Sche*** mal Konkurs geht, wer renaturiert dann die Landschaft? Für den Rückbau eines Kernkraftwerkes müssen (zumindest in der Schweiz) Rücklagen gebildet werden, aber diese verdammten Wintersportanlagen werden dann einfach stehen gelassen. So das musste jetzt mal raus! Die äsende Gämse auf der linken Seite war dann gleich doppelt Grund, das Skigebiet zu ignorieren. Leider erreichten wir aber irgendwann einen der Sessellifte und die Skipisten. Hmm da stimmt doch was nicht? Ein Blick auf die Karte und das GPS brachte die Gewissheit, wir sind falsch gelaufen. Wer stört beim Frühstück? „Du bist schon ein verflixtes Genie“ waren meine ersten Gedanken. „Sich mit GPS verlaufen muss erst mal gelernt sein, du Pfeife“. Aber egal. Es führen viele Wege ans Ziel. Mit der „Karte“ im Rother und dem Mini-Display des GPS erkannten wir, dass die Wege später zusammenführen und so beschlossen wir aus der Not eine Tugend zu machen. Die ersten Meter leider auf der Skipiste, was alles andere als schön war. Wenig später, oberhalb eines Speicherbeckens, bog der Weg ab und wir gelangten mit unzähligen anderen Tageswanderern zu den Lacs de Terres Rouges welche echt schön waren. Lacs de Terres Rouges Sicht von der Bassa del Druos zum Laghi superiori di Valscura mit Kaserne Wir befanden uns nun übrigens auf dem GTM (Grande Traversée du Mercantour). GTA oder GTM ist ja beinahe dasselbe Wenig später erreichten wir die Bassa del Druos (2628 müM), welche wiederum die Landensgrenze Frankreich-Italien darstellt. Entsprechend waren um den Pass noch einige militärische Bauten resp. deren Ruinen aus vergangenen Zeiten zu finden. Der Blick auf beide Seiten des Passes war überwältigend. Wir zogen weiter in Richtung Laghi superiori di Valscura. Die alte Kaserne (Caserma Capitano Massimo Longa) war schon von Weitem zu erkennen. Da mich solche Lost Places sehr interessieren, freute ich mich auf eine kleine Besichtigung. Gemäss einiger Quellen aus dem Internet sei die Kaserne um den 1. Weltkrieg mit Zwangsarbeitern erreichtet und später umgebaut worden. Eine Besichtigung wäre möglich, angesichts der Bausubstanz aber nicht ratsam. Lost Place Immerhin dürfen wir noch heute von den hervorragenden Mulattiera (Maultierpfade) profitieren, welche später zu einer schön angelegten Militärstrasse wird. Ach ja. Wir sind zwar laut Rother falsch gelaufen, amüsanterweise fanden wir auf der Bassa del Druos wiederum auch GTA Markierungen. Deshalb einmal mehr. Die GTA ist nicht DER eine Weg, sondern ein Weg aus zahlreichen Varianten und Wegstücken. Daher sind Rother und Bätzing wirklich eher als Wegvorschlag zu verstehen. Wir folgten also dem wunderschön angelegten Militärweg ins Tal. Nachteil dieser alten Wege ist nunmal das, die selten die Direttissima darstellen, sondern ausladend mit vielen Kehren ihr Ziel erreichen. Entlang des Laghi inferiore di Valscura. Rückblick. Nochmals ein Rückblick vom Laghi inferiore di Valscura Wir erreichten den Laghi inferiore di Valscura, welcher gemäss Rother zum Baden einlädt. Na ja bei den Temperaturen und dem Wind mochte ich das nicht ausprobieren. Wir überlegten, den Höhenweg via Lago di Claus zu nehmen, entschieden uns aber dagegen. So liefen wir auf der in die Jahre gekommenen Militärstrasse dem Rifugio Valasco entgegen. Hier gibt es ebenfalls mehrere Varianten. Der komplette Weg auf der Strasse durch einen Tunnel oder der etwas direktere Maultierpfad. Wir wählten den langen Weg entlang der Strasse, da uns (oder zumindest mich) der Tunnel interessierte. Leider ist die Strasse an einigen Orten abgerutscht, aber trotzdem noch ein Meisterwerk vergangener Baukunst. Interessante Farbgebung. Schön angelegte Militärstrasse ins Tal. Auch das ehemalige Jagdschloss war sicherlich mal ein Hingucker. Nach der Renovation erinnert es aber eher an einen Zirkus. Schade, aber das alte Gebäude wurde wirklich etwas geschmacklos renoviert. Jaja, ich weiss Geschmäcker sind verschieden. Wir nutzen das Plätzchen trotzdem für eine Kaffeepause und gönnten uns ein koffeinhaltiges Heissgetränk. Das restliche Wegstück nach Terme di Valdieri zog sich, wie vom Kartenauschnitt vorhergesagt ziemlich in die Länge. Dafür war das Gefälle aber sehr angenehm und der einfache Weg lud dazu ein, die Blicke schweifen zu lassen. Das Gebiet scheint überdies sehr beliebt zu sein, waren doch die Parkplätze um den Ort gut besucht. Wir beschlossen uns heute etwas Komfort zu gönnen und fragten im Albergo di Turismo nach einem Zimmer. Vor dem Zimmerbezug gabs aber das verdient grosse Panache. Unser Zimmer nutzen wir um unsere Kleider zu waschen. Was für eine braune Brühe. Schade habe ich von unserer Installation zur Wäschetrocknung kein Foto gemacht. Das anschliessende Abendessen war einfach, aber sehr fein und vorallem genug. Das ganze Gebäude ist recht alt, aber gut in Schuss. Wer etwas mehr Luxus wie etwa eine eigene Dusche sucht, ist weiter unten wohl besser bedient. Uns gefiels auf jeden Fall und ich konnte mal wieder etwas Italienisch quatschen. Mein Italienisch ist jetzt sicher nicht sehr gut, aber ich mags, wenn nicht immer gleich alle sofort auf Englisch wechseln.
  9. zweirad

    Kameras schützen

    Mein Transportsystem für die Kamera kennst du ja Bei der Frage kommt meiner Meinung nach primär darauf an, was für eine Kamera du transportieren willst? Für meine Systemkameras habe ich auch den Capture Pro (das erste, etwas schwerere Modell) verwendet und war damit sehr zufrieden. Hält die Kamera jederzeit sicher, für eine Kompaktkamera vielleicht aber etwas überdimensioniert. Später, vorallem für den Winter, bin ich zur Cosyspeed Camslinger gewechselt und fand die ebenfalls tiptop. Über Optik kann man sich streiten aber die ist mir egal. Funktion geht bei mir in jedem Fall über Optik. Die von dir angesprochene Shell kenne ich ebenfalls (nicht selber erworben) und finde das Produkt jetzt nicht so berauschend. Ich hatte die ein paar wenige Male im Einsatz und fand das Handling etwas mühsam. Ausserdem bezweifle ich, dass die Kamera im starken Regen wirklich ausreichend geschützt wird, kann das aber nicht aus der Praxis beurteilen. Von UL sprechen wir bei all den erwähnten Produkten nicht, aber das ist eine grosse Kamera ohnehin nicht. Ausserdem erachte ich die Preisgestaltung von Peak Design als recht ambitiös. OT: Bei den Preisen wäre ich in den Produktvideos auch begeistert. Wenn du den Capture mal ausprobieren willst, du hast meine Kontaktdaten. Für meine RX100 verwende ich aktuell eine Bauchtasche, welche bei Regen einfach unter die Regenjacke kommt. Anfänglich hatte ich die Kamera in einer wasserdichten Hüftgurttasche meines Atompacks, welche aber etwas eng ist. Der Schutz vor mechanischer Einwirkung ist gleich null, hatte bisher aber keine Probleme. Für ganz raue Einsätze habe ich noch ein kleines Hardcase für meine Kompaktkamera. In Ermangelung von Säbelzahntigern in meinen Wandergebieten kann ich nichts zur Geschwindigkeit sagen. Meiner Erfahrung nach bist du mit einem Capture Pro zwar sicherlich etwas schneller einsatzbereit, da du die Kamera schon beim Lösen einschalten kannst. Etwas Übung selbstredend vorausgesetzt. Bei der Tasche musst du erst Deckel öffnen und kannst die Kamera dann einschalten/ hervorholen. Obs auf die Sekunde ankommt... Die Steinböcke und Gämsen konnte ich in den meisten Fällen auch so fotografieren. Lange Rede kurzer Sinn: Ich würde eine Tasche verwenden. Regenschutz ist bei den meisten Kamerataschen dabei. Jedoch können die meisten Kameras problemlos etwas Wasser ab.
  10. 2. Tag - 21.08.2021 Passo di Bravaria - unter Colle della Lombarda 11 Kilometer, + 670 hm, - 530 hm, 5 Stunden 15 Minuten Wir haben sehr lange geschlafen und uns auch am Morgen richtig viel Zeit genommen. Gegen 10 Uhr liefen wir dann mal los, dafür dann umso zügiger auf den Passo di Bravaria. Hier war dann auch bereits Zeit für die Frühstückspause. Quilt, Schlafsack und Tarp wurden ausgelüftet und ein paar Heidelbeeren fürs Müsli gesammelt. Frühstück mit frischen Beeren Der erste und einzige Pass heute - Passo di Bravaria Weiter gehts dem Kloster Sant` Anna di Vinadio entgegen. Langsam begegnen uns die ersten Wanderer, welche in unsere Richtung unterwegs sind oder uns entgegenkommen. Scheint ein beliebtes Ausflugsziel zu sein und meine Partnerin spekuliert auf einen Restaurantbesuch. Aber zuerst gilts mal das Kloster zu erreichen. Das Kloster wirkt sehr nahe, der Weg zieht sich aber ziiieemlich in die Länge. Auf dem Weg zum Kloster Sant` Anna di Vinadio. Rückblick. Dort angekommen werden wir (oder zumindest ich) von den Menschenmassen, den vielen Autos und dem Lärm erschlagen. Am liebsten wäre ich gleich weitergelaufen. Ich riss mich zusammen und so suchten wir ein Plätzchen für eine kurze Pause. Wir fanden dann auch tatsächlich einen nahezu leeren Saal in einem Hotel und ich fragte in meinem besten Italienisch nach etwas zu trinken. Ging nicht und wir wurden an das völlig überfüllte Restaurant verwiesen. Wie bitte? Platz en masse, aber es gibt nichts zu trinken. Auch ein Wasserhahn war eine Fehlanzeige. Mir reichte es endgültig und wir liefen weiter. Das PT schien von aussen übrigens auch nicht gerade einladend, wir waren jedoch nicht drinnen daher also höchst subjektiv der Eindruck. Da ich mich etwas mit dem Weg und den Wegweisern vertan hatte, stiegen wir die Passstrasse ab nach La Malgheria (Brunnen). Naja, es sollte nicht der letzte Verhauer gewesen sein, aber bekanntlich führen viele Wege nach Rom. Der Weg schien anfänglich wenig reizvoll, der Aufstieg durch das liebliche Vallone d`Orgials entpuppte sich aber als wahrer Glücksgriff. Ok, leider ist die alte Militärstrasse (teils grober Schotter) einigermassen beliebt bei Motorrädern und „SUVs“ aber der Verkehr hielt sich sehr in Grenzen. Uns gefiels! Alte Militärstrasse durchs Vallone d`Orgials Verfallenes Gebäude entlang der Strasse durchs Vallone d`Orgials Gegen 16 Uhr galts eine Entscheidung zu treffen. Weiter über den Colle della Lombarda oder hier einen geeigneten Platz suchen. Wir beschlossen es gut sein zu lassen und fanden ein geeignetes Plätzchen. Wir genossen (ich etwas mehr als meine Partnerin) noch eine Katzenwäsche am Bach und liessen den Tag gemütlich ausklingen. Blick von unserem Lagerplatz nach Südwesten
  11. Ich wurde zwar nicht gefragt, war aber gerade auf der Herstellerseite. Dort kannst du die Dinger einzeln für CHF 9.50 kaufen --> hier. Falls der kostenlose Versand nur für die Schweiz gilt, kannst du gerne meine Adresse angeben, ich würds dir weiterleiten. Bei Bedarf einfach eine PN.
  12. Tag 0 - 19.08.2021 - Anreise Die Anreise war zwar recht unsportlich, ich musste lediglich von zu Hause 15 Minuten an die Bushaltestelle laufen. Zürich - Mailand klappte leider nur über Umwege und in Mailand haben wir mal wieder vergebens nach einer Sitzgelegenheit gesucht. Mailand - Cuneo mit dem Frecchiarossa war auch in diesem Jahr wieder ein Highlight. Ich mag diesen Zug total. Die Busverbindung von Cuneo nach Sambuco war dann wiederum ein kleines Abenteuer, welches meine Partnerin bis zum Schluss verfolgte. Sie war nämlich überzeugt ihr Karma zerstört zu haben, da wir es nicht schafften einem Pfadfinder seinen Pulli zurückzugeben welchen er im Bus vergas. In Sambuco ausgestiegen hatte ich sogleich wieder "heimatliche Gefühle". Ich war zurück auf der GTA und freute mich wahnisnnig diese mit meiner Partnerin abzuschliessen. Zufälligerweise bekamen wir auch dasselbe Zimmer, welches ich im letzten Jahr hatte. Das Abendessen im Albergo della Pace war eines der Highlights. Die Lasagne mit Crepes war schlicht ein Gedicht, grossartig! 1. Tag - 20.08.2021 - Freude Sambuco - unterhalb Passo di Bravaria 15 Kilometer, + 1893 hm, - 1075 hm, 7 Stunden Im ersten Aufstieg Wir genossen das leckere Frühstück im Albero ausgiebig und in vollen Zügen. Da aber alles nichts hilft, zottelten wir dann langsam los. In guten und steigtem Tempo stiegen wir recht steil dem Passo di Caserma entgegen. Oben begrüsste uns eine liebliche Hochebene samt alter Kaserne. Der Platz kam wie gelegen für eine erste, ausgiebige Mittagspause. Der Abstieg nach Strepsis war dann äusserst angenehm. Unten angekommen herrschte ziemlicher Trubel. Zahllose Camper (Parkplatz) und Tagesgäste. Das im Rother angegebene Alimentari konnten wir übrigens nirgends entdecken, haben aber auch nicht aktiv danach gesucht. Oben beim Passo di Caserm Auf der Wiese gleich beim Fluss wollten wir auf Grund der Zivilisationsnähe nicht schlafen, sodass wir beschlossen etwas aufzusteigen. Aus dem "etwas" wurde leider nichts und so mussten wir noch recht lange laufen. Der Anstieg war sehr monoton, einfach nur steil entlang einer Schotterstrasse. Zwischendurch gabs auch noch etwas Niedelregen. Am Ende dieser Schotterstrasse gings dann nochmals ein gutes Stück hoch bis wir endlich einen ebenen Platz fanden. Ich lief dann nochmals etwas runter um unsere Wasserbeutel zu füllen. Den Abend genossen wir dann sehr und abgesehen vom Älpler mit seinem Hund begegnete uns keine Menschenseele mehr. Unser Nachtlager und ... ... ein Teil des Abendprogramms meiner Partnerin.
  13. Ich bin da ganz bei Stromfahrer. Wieso Mehrgewicht in Kauf nehmen wenns auch mit einem leichten Polycro geht. Mache ich durch den Sommer auch so. Ich persönlich bin 193 cm, Flexmat ist um die 183 cm. Kissen habe ich oberhalb, womit die fehlende Länge kompensiert ist. Alternativ den Rucksack unter die Füsse. Schmutz usw. ist mit dem Polycro kein Problem, ausserdem schafft man sich somit auch eine saubere und trockene "Insel" für sein Zeug. Überdies sind diese Polycros überaschend stabil. Ich nutze seit rund 3 Jahren (?) dasselbe und habe lediglich den einen oder anderen Riss (teilweise selbstverschuldet) geklebt. Trocken schütteln. Gerade bei der Flexmat geht das recht gut. Aber ich hatte bisher auch Glück und nicht dermassen viele Regentage. Ausserdem trocknet die Matte jeweils auch recht zügig am Wind, am Rücken oder generell. Das "Problem" ist nach meiner Erfahreung zumindest bei der Flexmat vernachlässigbar. Das Foto stammt von diesem Sommer auf der GTA. Die letzten rund 2 Stunden liefen wir im "Schiff" und es war alles nass. Einmal gut geschüttelt und trocken war die Flexmat. OT: Nach dem ganzen Regen stand dieser Pferunterstand einem 5* Hotel in nichts nach
  14. Ist bei mir sehr Tages-, Tour und von sonstwas abhängig. Bei einfachem Gelände und ohne das Risiko WIldtiere in den Tod zu hetzen (tiefer Schnee usw.) laufe ich auch mal in die Nacht hinein und baue mein Lager spät auf, koche, sitze rum, trinke einen Tee/ Ovo und denke nach. So wirds schnell mal 20 oder 21 Uhr. Danach schlafe ich dann gut und gerne 10-12 Stunden mit Unterbrüchen. Der Schlaf draussen hat, zumindest bei mir, nicht denselben Erholungscharakter wie im heimischen Bett. Je nachdem gehe ich auch nochmals raus und mache ein paar Fotos. Ist aber eher selten der Fall und eigentlich nur wenn ich nicht schon in einem warmen Schlafsack liege. Ohnehin habe ich selten mehr als meine Kompaktkamera (RX 100 VI) dabei und mit Nachtaufnahmen ists da so eine Sache. Sieht man ja auch an diesen Bildern oder unten. Wenn ich wirklich schon um 17 Uhr mein Lager aufbaue habe ich halt mehr Zeit zum rumsitzen und nachdenken. Von Hörbüchern und weiteren elektronischen Ablenkungen halte ich persönlich unterwegs nichts. Aber natürlich surfe ich ab und an auch mal etwas im Netz, lese die Zeitung und quatsche kurz mit meiner Freundin. Da ich bis anhin nie eine Powerbank mit hatte, war ich zu einem haushälterischen Umgang mit der Akkukapazität des Telefons genötigt. Eigentlich gut so, geniesse ich die Zeit zum nachdenken doch sehr.
  15. Nach den ganzen negativen Voten zu Schneeschuhen oute ich mich mal als Fan von Schneeschuhen Selber nutze ich seit rund 16 Jahren die MSR Denali Evo Ascent (das alte Modell mit Kunststoffrahmen. 1800 Gramm nachgewogen). Sind nicht mehr die leichtesten Modelle, aber äusserst langlebig. Ich musste letztes Jahr, nach rund 15 Jahren Gebrauch lediglich die spröden Kunststoffriemen auswechseln (erstmalig wohlverstanden!). Mittlerweile hat MSR mit der Paragon Bindung auch ein gescheiteres Bindungssystem. Wichtig sind bei Schneeschuhen vorallem Qualität, ein gescheites Bindungssystem (mit Handschuhen bedienbar), die Steighilfe (für Anstiege) und Harscheisen. Modelle ohne Harscheisen und Steighilfe würde ich persönlich nie kaufen. Die Steighilfe ist bereits für Anstiege um 30 Minuten herum eine Erleichterung. Billige Modelle würde ich mir nicht antun, da nichts ärgerlicher ist als ein Totalausfall im Gelände. Vorteil von Schneeschuhen. Flexibler und leichter. Gerade auch in Gelände mit vielen An- und Abstiegen spart man sich das ewige An- und Abfellen. Für Touren mit einem langen Aufstieg und anschliessende Abfahrt sind Skier/ Snowboard natürlich cooler. Selber kann ich nicht Skifahren und werds auch nicht mehr lernen. Ich bin seit rund 6 Jahren auch mit dem Splitboard (Jones Solution - ein feines Teil) unterwegs. Ausserdem fahre ich seit über 20 Jahren Snowboard. Klar, Skier sind nochmals ein Stückchen flexibler als Splitboard und könnte ich Skifahren, hätte ich Tourenskier. Nicht unterschätzen würde ich das schwierigere Fahrverhalten, egal ob Ski oder Snowboard, mit "schwererem" Rucksack. Da sind die Schneeschuhe in meinen Augen ebenfalls im Vorteil. Die Verlängerung für die Schneeschuhe habe ich (85 kg) übrigens auch, nutze sie aber praktisch nie und würde sie auch nicht mehr kaufen. Bei Touren in viel begangenem Gebiet lasse ich es aber auch oftmals daruaf ankommen und gehe einfach mit den Trailrunnern oder selten den hohen Winterschuhen, da die Wege oftmals ausgetreten sind. Auf der Rigi bspw. sind Schneeschuhe fast immer unnötig. Die Trailrunner kombiniere ich nach Bedarf mit wasserdichten Socken. Die Chainsen leisten bei rutschigem oder vereisten Terrain wertvolle Unterstützung. Im Frühling und Herbst wird das ganze durch einen Pickel (Petzl Gully - 270 gr) ergänzt, aber das schweift nun zu sehr vom Thema ab. Zur Frage von @Tobi22. Leicht geht mit Schneeschuhen sehrwohl, womit aber auf Extras wie Steighilfe und Harscheisen verzichtet werden muss. Diese wiegen nunmal und selbst die neuen Modelle (ich habe nur bei MSR geschaut) sind nur unwesentlich leichter. Bezüglich Schnelligkeit verweise ich auf das Bild unten Nun wünsche ich viel Spass beim verdauen der Informationen Das Bild unten gehört nicht direkt zum Thema, stach mir beim Suchen der oberen beiden Bilder aber ins Auge. Auf Schneeschuhtour. Die Tour wäre auch mit Splitboard/ Skiern problemlos. Die "Schaufel" war nur dabei, da das Gelände bzgl. Lawinen risikolos ist. Selbstverständlich ist die SnowClaw keine Lawinenschaufel.
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