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Ultraleicht Trekking

AnNo6624

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Alle erstellten Inhalte von AnNo6624

  1. Disclaimer: Es handelt sich um mein erstes Zelt. Es mangelt mir an Vergleich und Erfahrung was Zelte angeht. Ich habe das Middus nun mehrfrach im Einsatz gehabt. Nennenswert ist meine Sarek Tour 22. Gibts auch ein YouTube Video zu “Sarek 22 short” aber da wird das Zelt leider nicht drin reviewed ;). Ich schreibe hier aus dem Urlaub von Zypern, aufgrund des Threads “Ultamid vs Duomid vs Hapi DCF“ bei dem Interesse an Erfahrung mit dem Middus bekundet wurde. Daher kann ich erneut keine Maße liefern, sorry. Habe das Zelt zwar hier im Einsatz, könnte aber nicht zuverlässig messen. Regen & Wind Das Zelt durfte sich im Sarek relativ viel Regen aussetzen. Es hat die ganze Nacht über heftig geregnet, so dass der Fluss im Rapadalen mächtig angewachsen ist. Hierbei hat das Zelt zwei Leaks gehabt: An einer der Kanten ist minimal Wasser eingedrungen, aber undramatisch. Aber an einer der Schlaufen, die beidseitig an den kurzen Seiten des Zelts angebracht ist, ist so viel Wasser eingedrungen, dass es regelmäßig getropft hat. OT: (mit einem ziploc Beutel und etwas Hansaplast ließ sich das Wasser bis zum nächsten Morgen auffangen). Übrigens ist mir die Funktion dieser Schlaufe vollkommen unklar. Sie dient jedenfalls nicht der Aufhängung des Innenzelts. Und nachdem ich die entsprechende Naht / Stelle Zuhause von außen mit DCF Tape zusätzlich beklebt habe, scheint es nun dicht. Die Badewanne war hoch genug für das meiste Spritzwasser. Letzten Monat in Sizilien hat das Zelt dann auch einen Sturm mitgemacht, mit ziemlich heftigen Windböen. 80-90 km/h laut Wetterapp im nächsten Dorf, Wie viel bei mir auf dem windausgesetzten Hügel weiß ich nicht. Das Zelt hat den Wind ohne Probleme überstanden. Sobald es nach mehreren Anläufen erstmal aufgebaut war. Auch wenn es durchaus beängstigend war. Ich dachte, es fliegt mir gleich alles um die Ohren. OT: (übrigens mit Swisspiranha Heringen) Es waren alle 16 Abspannschnüre im Einsatz, ohne die wärs wohl nicht gegangen. Unterspült wurde ich mit dem Zelt auch schon. Aber ist wohl für dieses Review irrelevant, da DCF ja immer das gleiche, wasserdichte Material ist. Platz / Raum Ohne das Innenzelt ist das Zelt sehr geräumig. So macht es am meisten Spaß! Mit Innenzelt ist es doch ziemlich eng. Bei meinen 192cm, mit langer Neoair und Cumulus 450 muss ich mit den Haaren ans Innenzelt gehen, damit die Füße nicht durchgehend am anderen Ende drankommen (wenn ich mich ausstrecke). Als Seitenschläfer ist es okay, aber als Rückenschläfer wäre es mir zu kurz. Zu zweit im Sarek hat es auch hingehauen. Meine Freundin ist 182cm, also auch nicht klein. Essen für 11 Tage war auch dabei. Dennoch hat es für uns grade so gereicht. Wobei wir auch frisch verliebt waren und keine Ansprüche hatten. Der Platz war okay. Ich denke okay, ist genau das Motto des Zeltes: es ist grade so noch okay was Platz und Raum angeht. Das ist für mich aus einer minimalismus Perspektive heruas durchaus attraktiv. Innenzelt Die Befestigung des Innenzelts am Außenzelt ist extrem fummelig und nervig. Vor allem das entfernen. Da werden besch**** Schnallen verwendet. Mit kalten Fingern eine reine Qual! Solange man Außen- & Innenzelt gemeinsam zusammenrollt & aufbaut kein Problem, aber wenn man sie trennen muss ist es echt 5 min Mist. Ich habe leider keinen Vergleich, bin mir aber sicher, dass es hier bessere Lösungswege gäbe. Außerdem liegen Innenzelt und Außenzelt sehr eng aneinander. Wenn man nicht perfekt pitcht, dann berühren sie sich schnell. Das Innenzelt ist nicht breit genug für breite Isomatten. Es ist zu schmal für meine Neoair in large (die large ist auch immer wide). Das sorgt für ungesunde Dehnungen im Moskitomesh. Der Zipper im Innenzelt ist ein umgedrehtes U. Dadurch liegt das Netz, wenn geöffnet, auf dem Boden und wird dreckig und könnte kaputt gehen. Da verfängt sich dann auch schonmal ein Zweig drin. Details Eingänge sind auf beiden Seiten, der jeweils breiten Seite des Zelts. Man kann beide Seiten der Eingänge aufrollen. So wird das Zelt quasi zu einer Art A-Frame. Die Schlaufen zum Aufrollen der Eingänge dienen auch der optionalen Aufhängung des Innenzelts, damit dieses etwas geräumiger ist. Das Innenzelt hat imho zwei vollkommen unnötige kleine Täschen. Sturmventilation oben ist nur auf einer Seite. Das ist die Seite, zu der sich der Eingang befindet, wenn man die Seiten abspannt. Wahrscheinlich immer so, aber gut mitgedacht. Moisture management In sehr feuchten Situationen, wenn das Außenzelt von innen komplett nass ist, tropft es vereinzelt runter. Das Wasser läuft also nicht komplett an der Wand entlang runter. Aber es handelt sich nur um einzelne Tropfen. Fazit Mir fehlt leider ein Vergleich. Der einzige Vergleich den ich habe ist mit einem Hubba Hubba, dass ich mir mal ausgeliehen hatte. Aber die Zelte lassen sich finde ich nur schwer vergleichen. Sie könnten ja unterschiedlicher kaum sein. Ich würde jedenfalls immer das Middus bevorzugen. Ich mag das Zelt, vor allem das Außenzelt. Das Innenzelt nutze ich nur, wenn ich muss. Doch auch beide zusammen: es ist für mich der Inbegriff von dem Minimum was ich brauche, um für alles gewappnet zu sein. Ich traue dem Zelt (fast) bedenkenlos Sturm und Regen zu, gleichzeitig wiegt es unter 1kg. Eine super Kombi finde ich. Außerdem ist es bezahlbar. Ich finde es ist ein guter Deal.
  2. Ich finde schon, dass ich nach einigen Tagen draußen sehr gewohnt an Kälte werde und auch nachts mit mehr Kälte klar komme. Auch wenn ich ein wenig eine Frostbeule bleibe.. Ich kann Dir zu dem Thema diese Folge des Huberman Lab Podcasts empfehlen: https://www.youtube.com/watch?v=pq6WHJzOkno Ansonsten kannst Du Dich aber auch einfach so über braune Fettzellen informieren. Die sind dann auch dafür verantwortlich, dass Dir nachts warm wird. Und die kann man abgesehen von einer genetischen Komponente durchaus trainieren. Zumindest verstehe ich das so mit meinem sehr begrenzten Wissen. LG
  3. Was meinst Du genau mit dem Stoffwechsel :)? Also welchen Effekt hat das? Meinst Du, dass ich am Anfang auch noch garnicht so viel KCal verwerten kann, weil mein Körper solche Mengen nicht gewohnt ist? Ja, Bohnen, Linsen, Kichererbsen stehen regelmäßig auf dem Speiseplan, wenn auch nicht täglich. Kann ich also ganz gut verwerten denke ich Sojaschnitzel sind natürlich ultra schnell gemacht und ordentlich Proteine. Aber auch eher viel Volumen Couscous hat ja sogar Proeine . Ich werde mal nach dem Volumen pro Kcal recherchieren, wie oben empfohlen via diesem Youtube channel haha, ja, besonders an Regentagen ist die Schoki ein mentaler Retter!
  4. Stimmt, kenne ich auch von mir selbst, dass ich anfangs noch keinen Bock hab so viel zu fressen. Guter Hinweis! Dann werde ich die ersten Tage wohl eher Snacken und etwas Quantität vom Speiseplan streichen können. Auch danke für die leckeren Tipps :)
  5. Tut mir leid, dass ich der Überbringer schlechter Nachrichten bin. Ich überlege selbst immer wieder mir einen vierbeinigen Gefährten anzuschaffen, daher wurde ich selbst stutzig, als ich das auf dem Schild gelesen habe. Aber es gibt ja noch soo viel mehr Orte als den Sarek..
  6. Okay, dass man das Zelt rumstehen lassen kann freut mich :). Dann kann ich mich an SUL Tagestouren erfreuen Deinen halben Haushalt? haha. Der schwedische Wanderstil? Habe auch mit einer Paar schonmal ne Runde gekniffelt in ner Nothütte. Die beiden hatten auch echt alles dabei. Okay, aber wenn einer 75L nimmt, der andere 85L, da bekomme ich schon Sorgen was 65L angeht. Was nimmst' n so mit? Hmh, Ich habe auch ein paar Kilo, die verwenden kann. Aber ich hätte Sorge, wenn ich so krass auf meinem Körperfett beruhe, dass ich friere oder krank werde. Grade weil es meine erste Tour abseits der Wege ist, würde ich da noch vorsichtig sein und mich langsam rantasten daran, mit wie wenig Essen ich klarkomme. Aber danke für die Referenz. Gut zu wissen, wie andere das angehen. Wenn Du aber schon so wenig isst, wie kommst Du dann auf 25-30kg :D? Oder bist Du einen Monat unterwegs? Vielen Dank auch für die Nahrungsmitteltipps! Wie ist Deine Erfahrung mit Angeln da oben? Hatte ende August da so Finnen getroffen die in 10 Tagen nichts gefangen haben (fast schon bei Abisko). Das hatte mich etwas entmutigt, in Zukunft evtl selbst zu angeln
  7. Roger! Sieht gut aus, gönn ich mir :)). Ich liebe es, wenn Leute sich in was einarbeiten und das dann anderen zur Verfügung stellen.. (wie mit dem Chart)
  8. Wie viele KCal hat denn bitte dieses NRG5? Das ist ja verrückt. Ist das Zeug denn verträglich und gut bekömmlich :)?
  9. Aah, von Pemmikan hatte ich schonmal in einer Doku was gesehen. Scheint mir sehr sinnvoll! Auch da ich im Gegensatz zu einer Supermarkt-Salami o.ä. die Zutaten kontrollieren kann. Ich werde ich bei Zeiten mal eine Probe-Produktion begeben und damit eine kleine Wanderung machen! :)
  10. Haha, amüsant, dass wir uns da so Doppeln Mhm, ja, Müsli und Haferflocken haben leider nochmal mehr Volumen als Linsen.. Was gibt es denn sonst noch an Empfehlung für Essen mit geringem Packmass? Ich werde mich sonst bei Zeiten nochmal schlau machen und es ggf. hier posten Hmh, 70 (+5)L ? Kennst Du das Volumen Deiner Ausrüstung? Oder hast einen Lichterpack Link? Dann könnte ich das besser abschätzen Meinen eigenen Optimismus gefeedbackt zu bekommen ist jedenfalls schonmal wertvoll, danke! Ich werde diesbezüglich nochmal ein paar Rechnungen anstellen und nach Essen mit geringem Packmass schauen. Die Variation wäre nur mit Gewürzen gegeben. Linsen an sich schmecken ja nicht nach soo viel. Aber sie sind eine sehr gute Grundlage, um dann mit verschiedenen Gewürzen zu arbeiten. Übrigens: In den Sarek darf man glaube ich gar nicht mit Hund, nur auf Wanderwegen wie dem Kungsleden, aber nicht abseits der Wege. Zumindest erinnere ich mich an ein derartiges Schild am "Eingang" zum Sarek auf dem Kungsleden. LG Edit: nicht inhaltlich
  11. Ich melde mal ganz vorsichtiges Interesse an. Eigentlich wollte ich schon früher hoch, also Ende Mai, Anfang Juni. Aber MiFG ist natürlich interessant. Die Reisedaten stehen fest? Ziel ist bei uns beiden gleich. Ich möchte in den Sarek :)
  12. Moin ihr lieben, während der Winterpause plane ich schon für den Sommer. Ich würde mich dabei sehr über eure Hilfe freuen! Nachdem ich 2021 erfolgreich einen Kungsleden thru-hike bestritten habe, möchte ich mich 2022 in den Sarek wagen. Ich plane erfahrungsgemäß mit Nachts knapp unter 0 Grad, also Ende Mai / Anfang Juni und/oder Ende August / Anfang September. Ich habe jetzt einfach mal 2 Wochen als Ziel gesetzt, bei mäßigem Wandern, vielleicht so 150km, genaue Strecke noch unklar. Vielleicht entlang vom Lappadalen richtung Padjelanta oder so. 2 Wochen lang ohne Nachversorgung wandern zu gehen ist für mich Neuland. Ich habe hier im Forum einige Sachen gelesen und auch ein paar Sachen bei Backpackinglight. Ich möchte euch meine Überlegungen zur Reise gerne darlegen, vielleicht könnt ihr mir ja helfen. Übersehe ich etwas? Plane und Rechne ich falsch? Sind meine Annahmen ungefähr akkurat? Während der Wanderung möchte ich gerne auch mal mehrere Tage an einem Ort bleiben und Tagestouren machen, mit leichten Gepäck. Daher nur 150km. Kann ich mein Zelt irgendwo aufgebaut stehen lassen? Und mit Nahrung drin? Oder komme ich dann wieder, um zu sehen, dass es von Tieren zerissen wurde? Aber nun zu meinen Annahmen, bezüglich derer ich eure Hilfe brauche: 1. Rucksackvolumen 1.1 Ausrüstungsvolumen Ich brauche für die Wanderung einen neuen Rucksack (Atom Packs the Mo habe ich im Visier), da mein alter Virga 2 kein Essen für 2 Wochen transportieren kann. Um zu entscheiden, ob ich 50L oder 60L brauche, habe ich meinen Kram, wie hier im Forum empfohlen in eine Kiste gepackt und ausgemessen https://lighterpack.com/r/fy0ub5. Ich komme auf knapp 43L Ausrüstung ohne Essen, bei knapp über 5kg Baseweight. Ist das sehr viel? Ich bin 191cm groß. Daher halt auch langer Quilt und Isomatte (ich möchte bald mal Torsolänge testen). Das Bonfus habe ich für Sturmsicherheit, ein Tarp oder Tarptent möchte ich für so eine Reise nicht nehmen. 1.2 Essensvolumen 1.2.1 Kalorienbedarf für die 14 Tage Zusätzlich zum Volumen der Ausrüstung, muss ich ausrechnen, wie viel Essen ich mitnehmen muss, damit ich das Volumen abschätzen kann. Ich habe einen Basisverbrauch von ca. 2.000kcal am Tag (90kg, 191cm, 23 Jahre). Bei 14 Tagen sind das 28.000kcal Anhand von einem Artikel in Backpackinglight, habe ich versucht, meinen Kalorienbedarf für die Wanderung zu errechnen. Ich gehe quasi Schritt für Schritt den Artikel entlang: Folgende Formel ist dafür die Grundlage: Energy Miles = Actual Miles + N x Elevation Gain (ft) / 1000 Für meine Wanderung nehmen wir mal 250km Strecke (150km Weg + 100km Tagestouren). Bei ca 4.000 Metern Elevation Gain. Und einer Energieeffiziens von 1.6. Kommen wir auf: 155 (miles) + 1,6 x 13.000 (ft) / 1000 = ca. 175 ("energy miles"). Bei 250 kcal die ich pro "energy mile" zum tragen meines Rucksacks brauche (im Artikel nimmt er 200kcal bei nem Rucksack von 09kg) komme ich also auf 175 (energy miles) x 250 (kcal / mile) = 43.750 kcal Also 28.000kcal Standardverbrauch + ca. 44.000 kcal für das Wandern = 73.000 kcal insgesamt Wenn ich pro Tag ca. 110g Körperfett einplane, komme ich auf 14x110= 1,5kg Körperfett. 1,5kg Körperfett = 11.574kcal. Bei 75% Effizienz in der Verbrennung bin ich bei 8.680kcal durch Körperfett. 73.000 kcal - 8.680 kcal = 64.320 kcal, sagen wir mal 65.000 kcal. 1.2.2 Nahrungsmittel Berechnung Folgendes habe ich empirisch gegessen und würde es als Referenz heranziehen: Olivenöl, Rote Linsen, Nüsse. Um auf meine 65.000 kcal zu kommen, habe ich folgende Mengen als realistisch eingeschätzt: 2L Olivenöl = 20 x 100g à 800kcal = 16.000 kcal 10kg rote Linsen = 100 x 100g à 350kcal = 35.000 kcal 2,3 kg Nüsse= 23x 100g à 600kcal = ca. 14.000 kcal Dabei könnte ich Rote Linsen durch Äquivalente wie Haferflocken und Couscus austauschen. 1.2.3 Volumenberechnung Essen Da ich nicht so viele Nahrungsmittel da habe, habe ich Referenztüten ausgemessen, um damit das benötigte Volumen zu berechnen. 0,2kg Nüsse = 0,5L Bei 2,3kg= 5,5L 0,5kg Linsen = 0,75L Bei 10kg = 15L 1kg Olivenöl = 1L Bei 2kg = 2L (eigentlich sind 0,9kg Olivenöl = 1L, aber egal) Sind insgesamt 22,5L Nahrung 1.3 Also, also Wir sind also bei 43L Ausrüstung + 22,5L Essen = 65,5L. Ich würde daher einen 60L (+5) Rucksack nehmen wie den Mo EP60. Scheint euch das alles realistisch für 2 Wochen? Wie sind eure Erfahrungen?
  13. Da es beim vorherigen Post ein Missverständnis gab bezüglich möglicher Verkaufsabsichten (die definitiv nicht bestehen), wurde der alte Post gelöscht. Hier Versuch 2 Ich habe mir ein Bonfus Middus samt Innenzelt gekauft. Wer möchte, kann es sich in HH, Bremerhaven oder Aachen angucken kommen. Ansonsten könnt ihr mir gerne Fragen zum Zelt stellen, auf die ich eingehe. Die Knowledge für ein ordentliches Review habe ich nicht. Aber ich kann ordentliche Fotos oder Videos von Sachen machen, die euch interessieren. Ich erinnere mich an 2 Fragen: - Die Höhe bei 30cm: messe ich sehr gerne bei Gelegenheit nach. Gib mir hierfür etwas Zeit - Und die Frage nach meinem generellen Eindruck: Das Zelt ist relativ klein. Das ist zum einen herausfordernd, da ich 1,92cm groß bin und eigentlich breite Isomatten benutze, aber dadurch eben auch lehrreich. Ich muss halt weiter Richtung UL und mir ne kleine, schmale Iso anschaffen. Ich habe den Eindruck, dass alles an diesem Zelt grade so groß ist wie es muss. Das gefällt mir. Man benutzt die selbe Festmachung, um Innenzelt am Außenzelt zu befestigen, wie um das Vestibule aufzurollen. Ich habe durchaus den Eindruck, dass trotz diesen großen(!) Zelts, alles möglichst minimal gehalten wurde. Ansonsten fallen mir vor allem Pyramid typische Merkmale auf: Der Stab in der Mitte verhindert bei zwei Personen logischerweise Körpernähe. Aber es ist genug Platz, dass man am Stab vorbei auf die andere Seite des Zelts kommt, wenn man etwas Nähe/Wärme will. Den Aufbau von so nem Pyramid empfinde ich als nicht soo intuitiv. Zu zweit ist einfacher. Aber Aufbau bei Regen ist kein Problem :). Nur die Türen kann man nicht ganz öffnen bei Regen, ohne, dass es aufs Innenzelt regnet. Dafür kann man, wenn kein Regen droht, die beiden Vestibules komplett wegrollen, da der Reißverschluss eben recht hoch geht. Tatsächlich biegt sich mein Black Diamond Trail Ergo beim Aufbau etwas durch. Ob das bei einem Sturm problematisch sein könnte? idk Bei der Verarbeitungsqualität ist mir als Laien nichts schlechtes aufgefallen. Alles scheint wie es soll. Nur die Verbindung, mit denen die Wanne des Innenzeltes ans Außenzelt gemacht wird ist nicht so intuitiv, eher fummelig. Auf Wunsch kann ich aber natürlich Fotos von irgendwas machen Das Moskitomesh des Innenzelts ist eben UL. Sodass die Nutzung meiner breiten Isomatte zu leichten, dauerhaften Verzerrungen im Mesh geführt hat. Sehr schade finde ich, dass die mitgelieferte Schnur nicht im dunkeln leuchtet, da muss ich mir noch eine andere kaufen. Bitte entschuldigt die wahllosen Infos. Da ich zu wenig Erfahrung habe, um so ein Zelt ordentlich zu reviewen, bin ich auf eure Fragen angewiesen. Ich kann auch gerne Fotos und Videos von bestimmten Sachen machen, die euch interessieren. Oder wie gesagt, ihr könnt es euch in HH, Aachen oder Bremerhaven auch angucken kommen.
  14. Grade meine Altras nach 400km ziemlich gerippt und war sehr verärgert, dass ich keine Alternative habe zu diesen Schuhen, die mich nicht vollends begeistern. (Zero drop, toe box, mit ordentlicher Dämpfung, trailrunners). Danke für den Tipp, kannte die Marke nicht. Probiere sie jetzt aus! Weitere heiße Tipps :D? (Auch ab von Trailrunnern)
  15. AnNo6624

    Dehydrierte Bohnen

    Hey, tut mir leid für die lange Pause. Ich habe die Bohnen an die Tafel gegeben, als Corona Hochsaison war. Mir persönlich waren sie ziemlich zuwider, von Geschmack und Konsistenz her. Es ergab sich durch erhitzen oder coldsoaking ein flüssiger brei bis hin zu einer cremigen Teig ähnlichen Masse. Den Geschmack habe ich als Bohnenliebhaber nicht mit den mir bekannten Bohnen assoziieren können. Angeblich war ja nichts beigemischt außer Salz, ob das stimmt weiß ich nicht. Eine ganze Schale von dem Zeugs habe ich nicht runter bekommen. Ich werde mich möglichst bald daran probieren selber Bohnen zu dörren, mal sehen wie das klappt. Bei Fragen her damit.
  16. Moin ihr lieben, da ich meine Ausrüstung in eine zweite Version bringen möchte, ist auch meine Kochausrüstung im Wandel. Ich möchte gerne auf cold soaking umsteigen. Bohnen liebe ich (vor allem Pinto Bohnen) und da JupiterHikes ja so auf die dehydrierten schwört, wollte ich die testen. Meine Eltern haben zwar einen Dörrapparat, den ich denen sicherlich bei zeiten stehlen kann ;), doch habe ich auch online mit etwas recherche "Frijol cocido deshydratado" gefunden. Der Preis ist garnicht ohne, vor allem weil man gleich 5kg bestellen muss, pro kg ist der Preis aber okay. https://www.mexgrocer.com.de/mexikanische-lebensmittel/mexikanische-bohnen/peruanische-bohnen-getrocknet-al-minuto-5-kg Ich habe den Sack nun geliefert bekommen und gebe euch gerne einen ersten Eindruck. Natürlich gebe ich ausführlichere Infos, sobald ich einmal durchgetestet habe. Bisher ist es ja nur ein unboxing.
  17. So liebe ULer Ich bin grade durch Zufall nochmal auf euer Forum gestoßen und denke ich bin euch Rede und Antwort schuldig, da ihr mir ja ursprünglich so hilfsbereit geantwortet habt. Ich bin Ostern los, zu Hause in Aachen und dann tatsächlich bis nach Santiago gewandert. Wo ich 82 Tage später ankam. Ganz UL war es anfangs nicht. Inkl der Stöcke hatte ich ca. 6kg. Später habe ich mein Kopfkissen (super unnötig) aufgegeben und durch meinen Pullover ersetzt. So ein Wollpulli ist eh angenehmer als so ein Plastikkopfkissen. Das war ein Aha Moment für das double use Prinzip. Meine Dampfsperre habe ich auch zurück nach Hause gehen lassen, fiese Erfahrung! Kopflampe ging auch nach Hause. Wozu hat man denn ein Smartphone und wenns dunkel wurde habe ich ohnehin schon vorher mein Lager aufgebaut. Noch ein bischen Kram ging weg (Thermoskanne, 2. Shirt, etc.) und ich war bei knapp 5kg. Nächstes mal sollen es defintiv unter 5 sein. Und der Virga 2 war eher so naja. Nähte an beiden Schultergurten sind zur hälfte gerissen... Biwack war auch eher weit weniger praktisch als gedacht. Auch würde ich nächstes mal gerne ohne stove losziehen. Morgens in der feuchte und kälte ist ein warmes Essen und Tee zwar Gold wert, doch ist es doch genauso schön bereits früh km zu machen :). Ständig diese Gaskartuschen rumzuschleppen ist aber wirklich ein pain in the ***. Ich bin auch grade auf euch gestoßen wegen dem Thema coldsoaking. So viel oder so wenig zum Gewicht. Nun zur Reise, welche unendlich bereichernd war. Ein absoluter gamechanger. Grade mir als jungem Mann (20 Jahre), hat es extrem gut getan! Wer hier Kinder hat, sollte denen nach dem Abi nahe legen nicht (nur) in ferne Länder zu reisen sondern mal seinen Körper und die Natur kennenzulernen. Habe beides gemacht und der Jakobsweg war, naja, Erfahrungsreicher. Ich habe bis Saint-Jean-Pied-de-Port ca. ø 21km am Tag gemacht. Dann eine sehr toughe Slovakin kennengelernt die 50km täglich machte. Sie hat mir dann als Vorbild gedient und ich bin mehr oder weniger mir ihr bis nach Santiago gewandert - ein drei wöchiger Marathon. Alle meine Erfahrung waren unendlich beeindruckend und haben mein Leben zutiefst verändert. Ich kann es kaum in Worte fassen wie viel mir diese Reise bedeutet. Ich habe auch mal ein paar Bilder komprimiert und angehangen. Die sind alle noch von vor Saint-Jean-Pied-de-Port (ab da mehr Strecke als Fotos gemacht). Und auch alle fast alle noch von vor der Gewichtsreduzierung des Gepäcks. lg - Noah
  18. Suche aktuell Trekkingstöcke. Fizan compact gehen nicht, da ich 135 brauche. Jemand einen Tipp?
  19. Jetzt belibt noch die Frage nach dem Lager. Sollte ich mit Tarp unterwegs sein, brauche ich noch eine Unterlage für die Iso. Nehmt ihr da ne Hartiso oder was ist da üblich? (Bisher hat das Bivy mit ner guten Hülle zum Boden hin diesen Dienst erledigt)
  20. Diese Problematik ist mir bei den kleinen Teilen noch garnicht in den Sinn gekommen. Guter Hinweis.
  21. Ich überlege es mir aktuell. Aber der Stoff kommt doch aus den USA oder? Das dauert doch ewig bis der hier ist
  22. 300t ist bestellt, der BRS war mir auch zu supekt (kein CE). Dazu gibts jetzt den 900er Snowpeak von SackundPack (wird hier ja oft empfohlen der Shop, wieso eigentlich? Ist er hier auch aktiv in der Community?)
  23. Ich hab halt auch schon ne Wanderhose. Werde die nachher mal in der Dusche auf Wetterfestigkeit testen... Aber mit dem Kilt wär ich natürlich reif für die Fashionshow
  24. Die Beschwörungsformel scheint nicht funktioniert zu haben
  25. Das mit dem Schlafsack ist echt so ne Sache. Die Penntüte ist jedenfalls relaltiv universell. Wenns mal wärmer ist als Decke, wenns kalt ist mit Inlett. Ich muss mir aber echt noch n paar Gedanken machen... Danke jedenfalls für den Tipp. Umso mehr Optionen ich kenne, desto leichter fällt es eine gute Entscheidung zu treffen! Hab ne Petzl Reactive+. So 120 gramm meine ich gewogen zu haben. Sicherlich nicht die leichteste aber die ist nunmal schon gekauft und hatte coole, nette features. Hab noch nen Sawyer Wasserfilter rumfliegen. Muss ich noch suchen, hat mir bisher ganz gute Dienste gelistet (auch wenn die Gummidichtung manchmal rausfällt)
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