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Ultraleicht Trekking

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Madame_Anne

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Reputationsaktivitäten

  1. Gefällt mir!
    Madame_Anne hat eine Reaktion von khyal erhalten in Schuhe Gore Tex?   
    Hallo an alle Stiefelläufer und Trailrunner, 
    ich verstehe diese dogmatische Herangehensweise nicht....jeder Fuß/jeder Körper ist anders und jeder hat eine andere Konstitution und Statur, stabile Bänder oder eher laxe Bänder. Und was für einen passt und toll funktioniert ist für den nächsten vielleicht unbrauchbar. Das muss man doch selbst herausfinden. Und Lowa Schuhe der Kategorie 3 (Trekking) als No-Go zu bezeichnen finde ich doch sehr überspitzt.
    Und irgendetwas als "das Letzte" zu bezeichnen finde ich nicht besonders freundlich/höflich/nett!
    Ich bin mit Lederstiefeln Kategorie B auf allen längeren Touren in den Bergen unterwegs und fühle mich damit sehr wohl - gerade auch auf unbefestigten Wegen und Geröllpisten etc. Wenn ich lange Asphaltstrecken dazwischen erwarte (v.a. im Hochsommer), habe ich noch ein ganz leichtes Paar Laufschuhe mit.
    Auf GTX würde ich aber im Sommer auch in jedem Fall verzichten. Bei Dauerregen von oben bringt das auch nichts...eher geeignet im Frühjahr, wenn man z.B. stundenlang durch nasses Graß laufen muss o. ä. 
    Viele Grüße 
  2. Gefällt mir!
    kleiner Nachtrag @berhutze: das war in keiner Weise abwertend gegenüber Deinen Ausführungen gemeint....ich glaube nur, dass gerade Förster und Ranger schon so ziemlich ALLES an Argumenten und Diskussionen erlebt und damit vermutlich null Geduld und Verständnis für akademische Ausführungen haben werden...
    Und die Situation ist hier in Deutschland (bis auf wenige Regionen z.B. in Mecklenburg--Vorpommern außerhalb von Naturschutzgebieten) eben einfach anders als in Skandinavien, Schottland oder Frankreich - damit müssen wir wohl einfach leben.
  3. Gefällt mir!
    Madame_Anne hat eine Reaktion von whr erhalten in Trailrunner statt Wanderschuhe   
    Wow! In Emotionalität braucht sich diese Diskussion nicht hinter den großen Grundsatzdebatten in Religion und Politik verstecken....dabei geht es um Schuhe und Freizeitbeschäftigung....
    Finde es beeindruckend wie schnell aus einem sachlichen Austausch von Fakten eine quasi kriegerische Auseinandersetzung werden kann!
     
  4. Danke!
    Madame_Anne hat eine Reaktion von fool erhalten in (FR) Grande Traversée des Alpes/ GR5 Genfer See -> Mittelmeer 2021   
    Ganz herzlichen Dank für den tollen Bericht!!!!!
    Ich bin die Strecke 2019 gelaufen und Dein Bericht lässt mich voll Sentimentaliät daran zurückdenken
    Vielen, vielen Dank!!!!
  5. Gefällt mir!
    Tag 13 - Dienstag 3.8.: Modane - Pont de la Fonderie 
    Nachdem sich gestern der Abstieg nach Modane echt gezogen hat und meine Knie entsprechend Veto eingelegt haben nehme ich mir erstens vor, in Briancon einen Pausentag einzulegen und zweitens, heute nur eine kürzere Etappe zu gehen, Ziel ist das Refuge du Mont Thabor oder, je nachdem was die Beine sagen, will ich mir einen Platz nach dem Abstieg in der Nähe der Pont de la Fonderie suchen. Sieht auf der Karte zumindest so aus, als müsste sich da ein geeignetes Plätzchen finden lassen. Aber erstmal ausschlafen, d.h. gegen zehn vor sieben bin ich wach, mache ´nen Kaffee und frühstücke. Eigentlich ist das ja nicht mein Ding, gleich was essen nach dem Aufstehen. Aber: was schon im Bauch ist, muss schließlich nicht mehr auf dem Rücken geraten werden. Und außerdem kann ich dann ganz bequem erstmal zwei Stunden wandern ohne gleich schon ´ne Pause machen zu müssen, weil dann doch schnell der Hunger einsetzt, wenn ich erstmal unterwegs bin. Also los und erstmal den Weg aus Modane heraus suchen. Der Weg wird garniert von etlichen Marien-Schreinen und GR5-Art an der Autobahn-Unterführung gibt es auch. 
     
    Eigentlich will ich in Valfrejus, nach ca. 2 Stunden Weg, zur Post und endlich die Microspikes nach Hause schicken, die ich schon die ganze Zeit überflüssiger Weise mit mir rumschleppe. Die Post, so hab` ich rausgefunden, befindet sich dort im Office de Tourisme. Dort erklärt mir aber die Dame, dass ich erst morgen früh wieder ein Päckchen versenden könne, irgendwas mit technischen Problemen. Nun gut, nun muss ich die Dinger eben noch drei Tage mitschleppen. Ich hoffe auf eine Post in Briancon. Valfrejus selbst ist ein recht hässlicher Touri-Ski-Ort. Aber nette Ausblicke gibt es mal wieder. Der Weg danach aus dem Tal heraus in die Berge zieht sich heute irgendwie ewig. Die Beine wollen nicht so recht und sind müde und ich bin auch irgendwie maulig. Komme an einem Parkplatz vorbei, da sitzt einer in ´ner winzigen Hütte und verkauft Getränke und Eis. Das würde mir jetzt gerade recht kommen… aber nein, die Finanzen werden hier gerade ohnehin schon genügend strapaziert- heute mal keine extra Ausgaben. Le Lavoir ist ein seltsamer Ort. Alte Militärgebäude und Bunker. Und lauter Typen, die mit Angeln vom Berg kommen. Aber dann wird es wieder netter. Blick zurück…

    … und Blick in Richtung des Col de Vallée Etroite - über den muss ich rüber. 

    Achso, als ich da bin, ist es 14.30h, das Refuge wäre nur 15min entfernt. Also doch noch der Abstieg und dort einen Platz zum biwakieren suchen.


    Lustiger kleiner See mit einem Rahmen aus Flauschgräsern:

    Am Col ist übrigens die Grenze zwischen der beiden französischen Regionen Savoie (da komme ich gerade her)…

    … und Haute-Alpes (da geht es jetzt hin):


     
    Spätestens hier oben mit diesen fantastischen Ausblicken ist dann auch alle Mauligkeit wie weggeblasen. Ist das schön hier! Und kaum wer unterwegs. Traumhaft!
    Hübsche Blümchen gibt es auch mal wieder:

    Im Abstieg geht es über eine schöne Ebene, hier könnte man sicher auch gut biwakieren, aber nicht heute, es ist echt windig mit ziemlich krassen Böen und trotz Sonne sehr kalt. Letztere verschwindet dann auch bald und es zieht sich zu. Ich mach mich an den letzten Abstieg des Tages. Der ist entspannt und macht echt Spaß. Ab und zu fallen ein paar Tropfen.
    Schließlich finde ich einen super Platz fürs Biwak an einem Bach, etwas abseits vom Weg, schön eben und die Feuerstelle verrät, dass hier wohl nicht zum ersten Mal wer pennt. Kaum bin ich angekommen und hab ein bisschen die Füße gelüftet und die Beine etwas gedehnt, fängt es auch schon wieder an zu tröpfeln. Also schnell das Zelt aufbauen, noch etwas Wasser aus dem Bach filtern und ab ins Trockene!! 


  6. Gefällt mir!
    Tag 12 - Montag 2.8.: Pralognan-la-Vanoise - Modane
     
    Heute geht es erst ganz gemächlich bergauf, gut zum Einlaufen am Morgen. Hübsche Blicke zurück sind auch inklusive. 

    Und ihren eigenen Petit Mont Blanc scheinen sie hier auch zu haben.

    Eine hübsche kleine Siedlung mit einem Refuge und einem Restaurant, dann geht es nach einem Parkplatz zum Komfort-Wandern auf breiten Wegen, wie es auch all die Tagesausflügler tun, die dort gerade aus ihren Autos steigen. Immerhin lernt man was über Käse.

    Eine Pause mit Blick auf das Kommende, danach schnell ein Dutzend Spaziergänger überholen und hübsche Blümlein gucken. 


    Dann geht es hoch zum Col de Chavière, dem höchsten Punkt des GR5 mit 2796m. 



    Der Abstieg ist steil, dann geht es über eine wunderschöne Hochebene. Dort nochmal eine kurze Pause bevor der Abstieg nach Modane beginnt.


    An einem Haus wächst Edelweiß...

    Das letzte Stück des Abstiegs geht super steil durch Wald, zwar auf breiten Wege, diese sind aber steil und mit einer fiesen Schicht aus Geröll in allen Größen, Tannenzapfen und Totholz bedeckt. Zweimal haut es mich hin, einmal auf den Allerwertesten und einmal auf den Arm. Ich bin genervt und schimpfe vor mich hin. Schließlich beruhige ich mich mit Gedanken an die bevorstehende Supermarktplünderung. 
    Die folgt gleich nachdem ich Modane betreten habe. Übrigens der erste wirklich größere Ort hier seit meinem Start. Entsprechend groß auch der Supermarkt und die Auswahl. Ich hab Hunger und kauf mal wieder viel zu viel...
  7. Gefällt mir!
    Tag 11 - Sonntag 1.8.: Val Claret - Pralognan-la-Vanoise
     
    Der Wecker klingelt um 5.30h, die Nacht in einem richtigen Bett war echter Luxus, meint mein Körper und gibt sich sehr entspannt. Zum Frühstück gibt es Brötchen, Brot, Joghurt und `ne Banane, dazu Kaffee, O-Saft und Kakao. Dann geht leider nix mehr rein und ich hole meinen Rucksack und mache mich auf den Weg. Die Wettervorhersage für heute ist weniger ideal: kalt, nass und grau ist angesagt. 
    Zuerst steht der Aufstieg in Richtung Col de la Leisse auf dem Programm. Neblig ist es und nass sind die Wege vom Regen und den Gewittern letzte Nacht. Aber so ist sonst niemand unterwegs und es ist schön ruhig. Das hat auch was für sich. Ein Schild weist zum Col de la Fresse – ich feier erstmal den Namen. Aber da muss ich nicht hin, sondern in die andere Richtung.
     
    Schön ist es hier, wild irgendwie. Aber man sieht nicht allzu weit wegen des Nebels, der überall hängt. Zwischendurch reißt der Himmel etwas auf. 

    Auch am Col de la Leisse ist es neblig und kalt, ein paar unproblematische Schneefelder gilt es zu passieren und dann geht es weiter ins nächste Tal. 

    Ich komme am Refuge de la Leisse vorbei, dort esse ich ein paar Nüsse und unterhalte mich mit den Hühnern. Sie wollen was abhaben. Kriegen sie aber nicht, mit meinem Essen bin ich derzeit geizig.

    Unterwegs grüße ich ein paar Murmeltiere. Zwei sind am Zanken und der Kollege hier guckt neugierig in meine Richtung.

    Es fängt an zu regnen, erst leichter Niesel, dann immer stärker und der Wind wird ziemlich heftig. Ich ziehe mehr Klamotten an - heute rechtfertigt sich dann auch endgültig die Mitnahme der Regenhose - und weiter geht es. 

    Danach der nächste Aufstieg zum Col de la Vanoise. Es kommt sogar ein bisschen die Sonne raus und schnell wird es warm.


    Doch kaum 30min im Aufstieg fängt es schon wieder an zu regnen und es kommt ein eisiger und böiger Wind auf. Ich ziehe wieder alles an, was geht und stopf mir ein paar Nüsse in den Mund. Na gut, eben keine Pause und Mittagessen hier, dann eben noch die anderthalb Stunden zum nächsten Refuge. Die laufen sich dann auch ganz gut, zwar ist es arschkalt und es regnet und ich sehe nichts von all der Pracht um mich, die sich durch den Nebel nur erahnen lässt. Der Weg ist oft einfach ein einziger Bach, die Füße sind nass. Weil Regen und keine Sicht, gibt es auch keine Fotos. Stattdessen fange ich an, Selbstgespräche zu führen. Und die Brille verdient die Bezeichnung Sehhilfe aufgrund all des Regens, der sich auf ihr niederlässt, auch nicht mehr. Dann taucht aus dem Nebel direkt vor mir das Refuge du Col de la Vanoise auf. Dort genehmige ich mir erst einmal eine heiße Schokolade und ein Crêpe. Yummieh!! Nachdem ich mich eine dreiviertel Stunde aufgewärmt habe, geht es wieder nach draußen in die Kälte und ins Nass. Es stehen ca. drei Stunden Abstieg nach Pralognan-la-Vanoise an. Die Landschaft hier ist bestimmt ganz besonders toll. Eigentlich. Wenn man was von ihr sieht... 

  8. Gefällt mir!
    ... und weiter geht's....
    Tag 9 - Freitag 30.7.: Landry - Nancroix 
    Die nächsten zwei Tage sind ruhig und entspannt geplant, eine Etappe in zwei Tagen quasi, da ich erst für Sonntag eine Reservierung für ein Bivouac an einem der Refuges im Vanoise Nationalpark habe - anderswo darf man da nämlich nicht zelten bzw. biwakieren, als direkt an den entsprechenden Refuges mit Reservierung. Den Beinen tun zwei ruhige Tage sicher auch ganz gut. Soweit der Plan. Die Beine scheinen allerdings nur „Pausentag“ gehört zu haben und beschweren sich über die doch nicht zu vernachlässigenden Höhenmeter, die es erst einmal zurückzulegen gilt. Ich verspreche ihnen was Leckeres zu essen in Peisey und so geht es über steile kleine Waldpfade beständig nach oben. Zwischendurch gibt es nette Ausblicke. Und hübsche Falter. 

     

    Der Supermarkt in Peisey ist winzig und die Preise mal wieder gesalzen. Die Beine erhalten ihre versprochene Belohnung in Form von Joghurt, Cola, Orangina und frischem Baguette. Der Käse kommt für die weitere Aufrechterhaltung der Motivation in den Rucksack für später. So geht es weiter zum Campingplatz mit Ausblick in Richtung Vanoise.

    Dort chille ich den Rest des Tages, wasche Wäsche, esse und lasse es mir gut gehen. Abends fängt es dann an zu gewittern, ich mach es mir im Zelt gemütlich und habe es kuschelig, während es draußen blitzt, donnert und aus Kübeln gießt.
  9. Gefällt mir!
    Tag 8 - Donnerstag 29.7.: Plan de la Lai - Landry 
    Nachdem abends noch ein Franzose, den ich seit dem ersten Abend immer mal treffe, aufkreuzte und mangels ebener Fläche sein Zelt direkt neben meinem aufbaute, versuche ich möglichst leise zusammen zu packen. Er pennt noch, höre ich. Es geht los Richtung la petite und la grande berge. Es ist arschkalt und ich laufe, um warm zu werden. Dann beginnt die Sonne, sich hinter dem Berg zu zeigen, es wird warm und das Licht ist wunderschön!


    Ich könnte schreien, so schön isses. Will aber niemanden stören, also lach` ich einfach vor mich hin. Es geht oberhalb des Lac Roseland entlang, einem Stausee, der türkis leuchtet. Der Weg ist im Schatten es ist super kalt und mega matschig. Wie auch das Guidebook schreibt: „This long day`s walk probably ranks as the muddiest on the GR5.“ Jup, stimmt definitiv! Irgendwann mischen sich Matsch und Kuhfladen zu einer fast undefinierbaren Masse. Als ich schließlich in einem Kuhfladen drin stehe, gelingt mit die Unterscheidung dann doch wieder. Bei Presset, vor dem Aufstieg zum Col de Bresson gibt’s dann endlich Sonne satt, also Pause und Frühstück. Schuhe und Socken sind klitschnass vom Queren mehrerer Wasserläufe und dürfen in der Sonne trocknen. 
    Der Aufstieg zum Col de Bresson ist super und die Ausblicke sind der Hammer!! Perfektes Wetter, blauer Himmel und die Sonne scheint.





    Oben angekommen warten mindestens ebenso schöne Ausblicke ins nächste Tal. Ein traumhafter Abstieg folgt zum Refuge de la Balme. Ich bestaune das Meer aus Blumen, die da auf ca. 2000m wachsen. Ich kann mich kaum satt sehen und sauge die Eindrücke und Bilder nur so in mich auf. 


     
    Am Refuge gibt’s noch eine Pause, das Zelt trocknet in der Sonne, dann soll es weiter bergab gehen in Richtung Landry. Ein langer Abstieg steht an. Und heiß ist es!!! Ich frage mich, wo die Knieschmerzen bleiben. Hm, komisch, geht voll. Dafür sehen die Knie irgendwie etwas geschwollen aus. Ist das besser oder schlechter? Egal, keine Schmerzen ist ja erstmal nicht verkehrt. Es geht erst auf Schotterpisten weiter, dann folge ich einem schönen kleinen Pfad entlang eines ehemaligen Kanals/ Wasserlaufs (... wenn ich die Erklärungstafel richtig verstehe). Die Hitze nimmt zu, je tiefer ich steige, die Sonne brennt und ich dichte innerlich Lobeshymnen auf meinen Sonnenhut. Über Valezan und Bellentre geht es über steile und trockene kleine Pfade zwischen Wiesen hinab über eine Brücke und dann entlang eines Flusses bis Landry.
    Ein erster Blick in Richtung Vanoise:

    …und Hobbits scheint es hier auch zu geben?!?

    Zu Landry selbst: Hübsch ist anders aber immerhin ist der kleine Campingplatz echt nett. Den hab` ich zufällig bei Google entdeckt. Er liegt auf einem kleinen Grundstück zwischen Obstbäumen, es gibt nen Food Truck und alles ist bunt und ein bisschen hippiemäßig. Sehr sympathisch. Ein Bier gibt es auch. Und direkt nebenan in der Epicerie kaufe ich noch ein paar Sachen zu essen für den Abend und den nächsten Morgen.
    Mein 9€ Einkauf :

  10. Danke!
    Tag 28 - Mittwoch 18.8.: Sospel - Menton 
    Das ist er nun also, der letzte Tag auf dem GR5. Ich stehe früh auf, ich will wieder einen möglichst großen Teil der Strecke - und vor allem des letzten Aufstiegs - vor dem Einsetzen der Hitze absolvieren. Als ich aus dem Zelt komme, stehen da nochmal drei neue Zelte, die beim Einschlafen gestern noch nicht da standen. Ist ja richtig was los hier!
    Erstmal raus aus Sospel.

    Es geht hoch über waldige Pfade und kurz nach dem Col du Razet gibt es den ersten Ausblick aufs Mittelmeer.



    Unterwegs denke ich viel nach über die letzten Wochen und ziehe Fazit für mich, denke über das Wandern im Allgemeinen wie im Speziellen nach und lasse nochmal das ein oder andere Ereignis der letzten Tage und Wochen Revue passieren. Es fühlt sich schon ein bisschen nach Abschied nehmen an irgendwie, obwohl es für mich ja noch in den Pyrenäen weitergeht. Aber das Mittelmeer als Ziel hat schon irgendwie was Besonderes.
    Daraufhin geht es erst einmal etwas abwärts, bis auf dem Weg zum Colla Bassa nochmal ein paar positive Höhenmeter gesammelt werden können. Mediterran ist es hier auf jeden Fall! 




    Unterwegs begegne ich einem super sympathischen Pärchen aus der Schweiz, wir unterhalten uns bei einer Pause noch länger. Sie sind das letzte Stück des GR5 ab St. Etienne de Tinnée gegangen und sind neugierig, etwas über den Rest des Weges zu erfahren. Beim letzten langen Abstieg in Richtung Menton begegnen wir uns immer mal wieder.



    Je tiefer ich steige, desto unerträglicher wird auch die Hitze. Irgendwann begegnet mir ein Franzose mit UL-Pack, der den Aufstieg von Nizza aus wohl (fas)t ohne Wasser gestartet ist, und mich fragt, wo die nächste Wasserstelle kommt. In der sengenden Mittagshitze in einer sehr trockenen Gegend einen Aufstieg ohne Wasser zu starten, scheint mir vorsichtig ausgedrückt semi ideal.... eher Kategorie stupid light. Ich hab noch genug und gebe ihm was ab.
    Schließlich erreiche ich um 14h das Ende des GR5. Hallo Mittelmeer, da bin ich!


    Eigentlich wollte ich symbolisch die Füße ins Meer tauchen, so zum Ankommen und weil wegen Symbolik eben - aber irgendwie verpasse ich den richtigen Zugang zum Strand und gehe in die falsche Richtung. Dort sind die Zugänge zum Strand entweder durch Restaurants verbaut, durch die man quasi durch muss, um an den Strand zu gelangen, oder es liegen die Leute wie die Sardinen aneinander gereiht in der Sonne. Beides schreckt mich derart ab, dass ich meinen Plan verwerfe - so wichtig ist mir das mit der Symbolik dann doch nicht. Stattdessen besorge ich mir erstmal ne Cola und nen Orangensaft im Supermarkt. Dort treffe ich dann auch die Schweizer wieder und wir stoßen mit O-Saft gemeinsam auf das Ende dieser Reise an. 
    Anschließend laufe ich in Richtung Menton-„City“, unterwegs finde ich dann doch noch eine Stelle, wo ich zumindest etwas näher ans Wasser ran komme, wenn auch nicht mit Füßen drin. Nach einem letzten Auffüllen der Nahrungsmittel für den Abend geht es dann schließlich zum Campingplatz.

    Dort trifft wenig später auch der Franzose von gestern ein. Wir genehmigen uns Orangina und Bier und lassen es uns gut gehen. Am Camp gibt es riesige Kakteen und ein bisschen Ausblick aufs Meer und ich genieße in netter Gesellschaft diesen letzten Abend des GR5 und damit das Ende dieses wundervollen Abschnitts meiner Tour im Sommer 2021.


  11. Gefällt mir!
    Auf Wunsch schreibe ich nun noch was zur Ausrüstung, mit der ich unterwegs war (Packliste: https://lighterpack.com/r/j3l6di). Dazu ist Folgendes vielleicht relevant: Ich war anschließend noch weiter in den Pyrenäen unterwegs, ursprünglich wollte ich noch bis Mitte/ Ende September Zeit dort verbringen (terminbedingt musste ich dann aber doch schon Anfang September zurück) und hatte deswegen entsprechende Kältereserven dabei, die rein für diese Tour so sicher nicht notwendig gewesen wären...
    Schlafen: Ich war mit nem Solomid XL (älteres Modell) unterwegs. Ich hab` ansonsten noch ein GWC (die neue Version), hab mich aber für das Solomid entschieden, da bodennäher abspannbar und Material nicht so flimsy. Habe die Entscheidung nicht bereut, so war ich doch flexibler und entspannter bei der Zeltplatzwahl. Gleichwohl ich insgesamt doch deutlich häufiger auf Campingplätzen geschlafen hab, als ich das vorher so gedacht hätte. Es gab einfach so viele und häufig hat dann einfach die Bequemlichkeit gesiegt, wenn ich nachmittags/ abends durch einen Ort kam und dort noch was eingekauft habe – dann auch gerne was Frisches (Obst und Gemüse!) und entsprechend schwer. 
    Schlafsystem bestand aus 8 Teilen Z-Lite plus 4mm Eva-Matte obendrauf – für mich die perfekte Schlafunterlage. Ich hab zwar auch ne X-Lite, bin aber absoluter Freund von Schaummatten. Und die Kombi aus Z-Lite mit dünner Eva-Matte obendrauf finde ich (trotz Seitenschläfertum) unfassbar bequem. Ohne die Eva wird’s mir bei kühleren Temperaturen von unten her doch schnell zu frisch, ebenso bei weniger als 8 Teilen Z-Lite an den Oberschenkeln, ich bin aber vor allem nachts auch `ne echte Frostbeule. So war ich auch mit 450er Quilt unterwegs. (Zur Orientierung: Bei den -1 Grad, die als Comfort-Temperatur angegeben werden, habe ich zusätzlich zur langen Unterwäsche zusätzlich schon noch ´nen Fleece oder ´ne Puffy an, um nicht zu frieren). In vielen Nächten (gerade in tieferen Lagen) war der Quilt natürlich Overkill, ich hatte aber auch echt kalte Nächte, schätzungsweise knapp über/ um den Gefrierpunkt, da hätte ich nicht weniger haben wollen. 
    Klamotten: An den Füßen war ich mit Altra Lone Peaks und Injinji Zehensocken unterwegs. Keine einzige Blase, habe aber auch penibel darauf geachtet, gerade am Anfang sehr regelmäßig die Füße/ Schuhe in Pausen auszulüften und zu trocknen und bekannte Problemstellen an den Füßen präventiv mit Leukoplast zu tapen. Die Strategie funzt bei mir hervorragend. Ansonsten Laufshorts und KuFa-Longsleeve. Windbekleidung und Regenhose MYOG, als Regenjacke hatte ich ne OR Helium dabei. Ich gehöre zu der Fraktion, die Wind- und Regenbekleidung für nicht austauschbar empfindet, würde also wieder beides mitnehmen. Isolationstechnisch hatte ich mehr als nötig dabei (Fleece UND Puffy), hatte mich mit Blick auf Ende September dafür entschieden. So konnte ich jedoch auch in höheren Lagen abends noch entspannt draußen sitzen, das war somit Luxus. Bester Gegenstand der Tour: Sonnenhut!
    Rucksack: HMG Southwest 2400 – hatte ich mir extra für die Tour geleistet und nicht bereut. Sonst meist mit MYOG-Pack, der ca. halb soviel wiegt, wollte aber was mit Tragesystem, da ich doch schwerer unterwegs war als sonst und war sehr froh darüber. Top Rucksack, der zwar weder der Allerleichteste noch der Günstigste ist, aber ich war und bin absolut glücklich damit.
    Kochen/ Essen: Ich war mit Gas unterwegs, Schraubkartuschen gab es in Briancon (Decathlon und Intersport). Würde ich den Weg nochmal gehen, würde ich no cook gehen. Die Versorgungslage ist super easy (alle 2-3 Tage hat man Nachschub-Möglichkeiten, nur am Ende sind es eher 3-4 Tage) und warme Küche ist mir nicht so wichtig. Also hab ich den Kocher eher als Luxus-Gegenstand empfunden. 
    Elektronik: Navigiert (und Fotos gemacht) hab ich mit dem Handy (iPhone 12 mini), wobei der Weg so gut markiert ist, dass ich da wenig drauf schauen musste. Stromversorgung über billo-Solarpanel und ne Powerbank (Nitecore 10000mAh). Hatte das Handy die ganze Tour über kein einziges Mal an der Steckdose, ne kleinere Powerbank hätte es sicher auch getan, besitze ich aber nicht. Zudem hatte ich ein inreach mini dabei, war Wunsch/ Bedingung meiner Partnerin. Nett war da zudem die Möglichkeit, auch bei fehlendem Netz (max. 2 Tage glaub ich) ne Nachricht zu senden oder das Wetter zu checken.  
    Wasser: Im Norden kein Thema, hatte am Anfang immer viel zuviel dabei mit 1,5l, da hat eigentlich immer ein halber bis max. ein Liter (und der dann dicke) gereicht. Im Süden wurde es dann schon schwieriger, am Ende bin ich ich dann auch mal mit 3l gestartet. Als Wasserfilter hatte ich nen Sawyer Squeeze dabei, ein Befree hätte es ebenso getan.  
    Sonstiges: Trekkingstöcke waren von Helinox, mit 486g nicht gerade leicht, dafür mit 145cm passend, um das Solomid aufzustellen. Hygiene: Neben dem Üblichen wie Zahnbürste und Co.: Azz-Blaster fürs Geschäft, Packtowl als Handtuch, Erste Hilfe, Notfallmedis wegen Allergie, Dittybag, Impfpass und all so n Gerödel... achso und die Grödel, die ich zwar nicht brauchte, aber dann ja zum Glück doch nochmal irgendwann wieder los geworden bin ...
  12. Danke!
    An die Regeln der StVO halten wir uns doch auch….zumindest müssen wir mit den Konsequenzen leben , wenn wir bei rot über die Ampel fahren. Wir können doch nicht die Regeln der Allgemeinheit der Beliebigkeit anheimstellen und nach unserem Gutdünken auslegen, wenn wir uns im öffentlichen Raum bewegen….
  13. Gefällt mir!
    An die Regeln der StVO halten wir uns doch auch….zumindest müssen wir mit den Konsequenzen leben , wenn wir bei rot über die Ampel fahren. Wir können doch nicht die Regeln der Allgemeinheit der Beliebigkeit anheimstellen und nach unserem Gutdünken auslegen, wenn wir uns im öffentlichen Raum bewegen….
  14. Danke!
    Aber im Wald wiederum nach §17 Waldgesetz nur mit Erlaubnis des Waldbesitzers.

    Mal auf die User bezogen, die die Waldgesetze so auslegen, dass sie daraus ableiten, dass sie zu Erholungszwecken im Wald pennen duerfen...

    Es kann sich natuerlich jeder gerne alles Moegliche schoen reden, aber durch die allgemein-§ am Anfang der Landeswaldgesetze ist der Aufenthalt nachts im Wald (btw jetzt auch erstmal egal, ob da nen MTBler meint mit Flak-Scheinwerfer durchbrettern zu muessen, oder jemand im Wald Pennen will) in Abwaegung der § eher generell verboten bzw gibt genuegend her fuer Strafen.

    Mal als Beispiel in NRW :
    §2
    "Das Betreten des Waldes zum Zwecke der Erholung ist auf eigene Gefahr gestattet, soweit sich nicht aus den Bestimmungen dieses Gesetzes oder aus anderen Rechtsvorschriften Abweichungen ergeben."
    "Wer den Wald betritt, hat sich so zu verhalten, daß die Lebensgemeinschaft Wald und die Bewirtschaftung des Waldes nicht gestört, der Wald nicht gefährdet, beschädigt oder verunreinigt sowie andere schutzwürdige Interessen der Waldbesitzer ... unzumutbar beeinträchtigt werden.

    §3
    "Verboten ist...das Zelten ... im Wald"
    §47
    "Im Wald oder in einem Abstand von weniger als einhundert Meter vom Waldrand ist außerhalb einer von der Forstbehörde errichteten oder genehmigten und entsprechend gekennzeichneten Anlage das Anzünden oder Unterhalten eines Feuers oder die Benutzung eines Grillgerätes sowie das Lagern von leichtentzündlichen Stoffen nicht zulässig"
    "Im Wald darf in der Zeit vom 1. März bis 31. Oktober nicht geraucht werden"

    Da wird jede Ordnunsbehoerde o.A. in Abwaegung schon mal sagen, dass es genuegend Moeglichkeiten gibt, tagsueber zur Erholung den Wald zu betreten und dass nachts die Nichtstoerung der Lebensgemeinschaft Wald vorgeht.

    Als Naechstes haben wir den Punkt der "Verunreinigung", Pinkeln ist halt Verunreinigung und wenn Du nicht entsprechend gefuellte Flaschen vorweisen kannst, gibt das Angriffsflaeche, Dir auch noch eine Verunreinigung anzuhaengen.

    Dann gibt es die Abwaegung, dass es erlaubt ist, den Wald zu Erholungszwecken zu betreten, dass Zelten aber verboten ist. Da wird eine Ordnungsbehoerde klar sagen, dass da ueber Nacht mit einem Tarp zu pennen, durch das Zeltverbot klar erkennbar verboten ist und nicht durch das erlaubten Betrten des Waldes gedeckt ist.
    Noch heftiger wird es mit Haengematte, min 90% aller UL-Haengemattennutzer sind ohne Cambiumschutz unterwegs, da kommt dann evtl noch zusaetzlich eine Schaedigung dazu.

    Nun haben wir noch den 47er, klar um im Wald eine Hobokocher zu benutzen, der lustig seine Funken verteilt, muss man imho schon ganz schoen bescheuert sein, aber auch mit aufliegendem Funkenschutz ist das ein offenes Feuer und Gas, Sprit usw darfst Du nicht lagern, also wenn es nicht nur kalte Kueche ist, hat man die Angriffsflaeche, dass es dafuer noch zusaetzlich einen drauf gibt.

    Insgesamt kann man also ziemlich klar sagen, dass es fuer Ordnungs / Umweltaemter genuegend rechtliche Moeglichkeiten gibt, eine Uebernachtung im Wald richtig teuer zu machen und dass Foerster genuegend Handhabe haben, einem einen Platzverweis zu verpassen.

    Btw zur Feststellung der Person muessen Foerster nicht die Polizei rufen, imho muss man sich denen gegenueber, auf Aufforderung, genauso wie gegenueber Mitarbeitern des Ordnungsamtes, ausweisen.
    Jaeger sind in der Hinsicht normale Buerger, sind aber unter gewissen Umstaenden sozusagen Vertreter des Waldbesitzers, so dass, wenn man einem Platzverweis nicht folgt, das nochmal Kohle wegen Hausfriedensbruch nach sich ziehen kann.

    btw wird in §5  der Forstbehoerde noch eine Wildcard gegeben, dass sie fuer 17-8.00 ein Wegeverlassungsverbot aussprechen koennen...
    "Zum Schutz der wildlebenden Tiere und aus Gründen der Jagdausübung kann das Betreten zeitweilig für die Zeit zwischen 17 und 8 Uhr auf die Wege beschränkt werden"
    .Also klar ist, die Waldgesetze geben genuegend her, dass eine Uebernachtung im Wald richtig teuer werden kann.
    Klar ist auch, dass Whataboutism nicht weiter hilft, wenn ich z.B. 25 km zu schnell mit dem MRD fahre, werden die Cops auch nicht die Knolle zurueck ziehen, weil ich darauf verweise, dass doch Andere 50 km zu schnell fahren.
  15. Gefällt mir!
    Ich würde den Trekkingplatzausbau deutschlandweit auch extremst begrüßen. Und ich fände es gut, wenn man für viel besuchte Trails/Naturschutzgebiete genau wie in den USA Permits beantragen müsste. Die könnten ja mit einer Abfrage des Wissensstandes um Leave-No-Trace und Verhaltensregeln kombiniert werden. Wer da mehrfach falsch antwortet, bekommt eben keine Freigabe. Ebenso könnte man das mit einem Spendenaufruf verknüpfen, damit das alles finanziert werden kann (ich bin gerne bereit für Trekkingplätze und solche Permits zu zahlen, aber das kann sich evt. auch nicht jeder finanziell erlauben und Natur sollte für jeden da sein). Gerade durch Corona wurde das innerdeutsche Wandern so beliebt, dass man teils nur noch am Müll aufsammeln ist und hinter jedem Baum liegen Taschentücher, weil die Damen der Welt meinen, sie müssten die nicht mitnehmen. Nervt mich gewaltig.
    Kontrolliert werden kann das ja stichweise durch Ranger. Und wenn dann jemand kein Permit hat, zahlt er halt einen Betrag, muss ja nichtmal groß sein. Mir geht es hier eigentlich darum, dass den Menschen bewusst gemacht wird, wie sie die Natur schützen oder eben zerstören. Ich glaube gerade vielen "neueren" Wanderern ist nichtmal bewusst, was sie da tun. 
    Mit den Permits wäre dann auch Schlafen im Wald erlaubt, aber an ausgewiesenen Plätzen.
    Fernab der bekannten Trails/Naturschutzgebiete wird es dann schwieriger mit Kontrollen, aber sowas in der Richtung wäre in meinen Augen schonmal ne Lösung.
  16. Gefällt mir!
    Mangelnde Kenntnis der Strukturen in Deutschlands Wäldern, ein eklatanter Mangel an Biologieunterricht, ein Haufen Romantik und whataboutismus.
     
    Ich bin ziemlich erschüttert wie schnell die: „Regeln gelten nur für andere, weil ich hab’s ja im Griff“ Fraktion postet.
    Beispiel: Man leint Hunde an im verdammten Nationalpark jeder der erzählt das sein Hund zu 100% hört ist ein Träumer. Ich hab immer Hunde gehabt die immer gut ausgebildet waren, aber 100% sind bei Lebewesen nicht erreichbar, wenn es mit der Rücksichtnahme nicht funktioniert einfach mal gucken was ein Luchs mit einem Hund abseits des Weges anstellt, oder ein Dachs, da kommt hier regelmäßig der Bagger der die kläglichen Überreste von Fifi ausgräbt damit der perfekt hörende Familienfifi ein christliches Begräbnis bekommt.
    Jagd in Deutschland ist ziemlich gut reglementiert und weit entfernt von dem rumgeballere was in Outdoorforen oft propagiert wird, zudem hat die Jagd in einer Kulturlandschaft in der große Beutegreifer schwer zu integrieren sind schon eine Daseinsberechtigung.  Davon abgesehen das ich Braunbären und Wolfsrudel in Ballungsräumen für problematisch halte, wären diese zweifellos spannend.
    Dieses ständige „Aber die anderen (Jäger, Harvester, Windkraftanlagen) gesabbel um das eigene Fehlverhalten zu legitimieren nervt. So funktioniert weder eine vernünftige Diskussion noch Naturschutz. Ich fahre auch nicht 90kmH vor der Grundschule weil ich es im Griff habe, und 30kmh gilt da nur weil der öffentliche Nahverkehr sonst nicht attraktiv wäre…
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    kleiner Nachtrag @berhutze: das war in keiner Weise abwertend gegenüber Deinen Ausführungen gemeint....ich glaube nur, dass gerade Förster und Ranger schon so ziemlich ALLES an Argumenten und Diskussionen erlebt und damit vermutlich null Geduld und Verständnis für akademische Ausführungen haben werden...
    Und die Situation ist hier in Deutschland (bis auf wenige Regionen z.B. in Mecklenburg--Vorpommern außerhalb von Naturschutzgebieten) eben einfach anders als in Skandinavien, Schottland oder Frankreich - damit müssen wir wohl einfach leben.
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    Also hier im Allgäu wird jeder, der die Nacht in jedweder mobiler Unterkunft im Freien auf nicht dafür gekennzeichneten Flächen (sprich Zeltplatz oder Privatgelände mit Erlaubnis) verbringt ziemlich empflindlich bestraft....
    Ob Zelt, Biwack, Hängematte, Tarp oder Wohnmobil ist dabei irrelevant.
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    kleiner Nachtrag @berhutze: das war in keiner Weise abwertend gegenüber Deinen Ausführungen gemeint....ich glaube nur, dass gerade Förster und Ranger schon so ziemlich ALLES an Argumenten und Diskussionen erlebt und damit vermutlich null Geduld und Verständnis für akademische Ausführungen haben werden...
    Und die Situation ist hier in Deutschland (bis auf wenige Regionen z.B. in Mecklenburg--Vorpommern außerhalb von Naturschutzgebieten) eben einfach anders als in Skandinavien, Schottland oder Frankreich - damit müssen wir wohl einfach leben.
  20. Danke!
    Also hier im Allgäu wird jeder, der die Nacht in jedweder mobiler Unterkunft im Freien auf nicht dafür gekennzeichneten Flächen (sprich Zeltplatz oder Privatgelände mit Erlaubnis) verbringt ziemlich empflindlich bestraft....
    Ob Zelt, Biwack, Hängematte, Tarp oder Wohnmobil ist dabei irrelevant.
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    kleiner Nachtrag @berhutze: das war in keiner Weise abwertend gegenüber Deinen Ausführungen gemeint....ich glaube nur, dass gerade Förster und Ranger schon so ziemlich ALLES an Argumenten und Diskussionen erlebt und damit vermutlich null Geduld und Verständnis für akademische Ausführungen haben werden...
    Und die Situation ist hier in Deutschland (bis auf wenige Regionen z.B. in Mecklenburg--Vorpommern außerhalb von Naturschutzgebieten) eben einfach anders als in Skandinavien, Schottland oder Frankreich - damit müssen wir wohl einfach leben.
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    im besten Fall würde der sich über solche Ausführungen kaputtlachen...
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    Ganz im Ernst, das ist doch alles Theorie. Ich schlafe nicht im Schutzgebiet, ich baue spät auf und früh ab, ich mache kein Feuer und hinterlasse keinen Müll. Dann ist es mir schnuppe was als Zelt gilt und was als Biwak. Dem Förster (oder wem auch immer) wird es das nämlich auch sein. Dem kannst du dann zwar erzählen, dass das ja nicht verboten sei, das zukünftige Miteinander verbessern solche Diskussionen aber sicher nicht. Also vernünftig verhalten und falls man doch mal erwischt wird Einsicht zeigen, sich verziehen und nicht auf Paragraphen rumreiten. So zumindest hatte ich in über 20 Jahren noch nie ein Problem.
    Sorry, ist nur meine Ansicht zu dem Thema.
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    Also hier im Allgäu wird jeder, der die Nacht in jedweder mobiler Unterkunft im Freien auf nicht dafür gekennzeichneten Flächen (sprich Zeltplatz oder Privatgelände mit Erlaubnis) verbringt ziemlich empflindlich bestraft....
    Ob Zelt, Biwack, Hängematte, Tarp oder Wohnmobil ist dabei irrelevant.
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    Also hier im Allgäu wird jeder, der die Nacht in jedweder mobiler Unterkunft im Freien auf nicht dafür gekennzeichneten Flächen (sprich Zeltplatz oder Privatgelände mit Erlaubnis) verbringt ziemlich empflindlich bestraft....
    Ob Zelt, Biwack, Hängematte, Tarp oder Wohnmobil ist dabei irrelevant.

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