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Ultraleicht Trekking

Herr Froschler

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Alle erstellten Inhalte von Herr Froschler

  1. "Answering my own request" wie man so sagt: Habe gestern Zeug für den Italien Urlaub zusammengesucht , da stieß ich auf einen sogenannten "Air Lounger". Die Dinger waren vor zwei Jahren der Hype und ich hab mich anstecken lassen und beim Aldi auch einen gekauft, aber kaum benutzt. Ich war dann unschlüssig ob ich den auf eBay Kleinanzeigen verkaufen soll, und mir das Ding nochmal genauer angeschaut. DANN, DIE ERLEUCHTUNG! Das Ding ist ja tatsächlich so aufgebaut wie ich es in meinem Post von letztem Jahr theoretisiert habe: Ein luftdichter PE schlauch in einer formgebenden Polyes
  2. In England wurde das Ruckraft erfunden: https://www.abovebelow.sc/ Ist so eine Art Packraft, aber kleiner, ohne Boden, dafür mit Frontantrieb
  3. Im Prinzip gibt es zwei Methoden ein Schlauchboot zu bauen: - man baut sich eine luftdichte Hülle aus stabilem Material (TPU Gewebe, PVC Gewebe, Gummi-Gewebe). Beispiele sind Packrafts, Beiboote aus PVC Plane. - man nimmt eine luftdichte Blase aus einem weniger stabilen Material (TPU Folie, PVC Folie, Gummischlauch) und steckt sie in eine stabile Außenhülle. Die Hülle muß daher nicht luftdicht sein und kann auf verschiedene Weisen realisiert werden. Dieses Prinzip findet man oft bei günstigen Kajaks (Itiwit, Sevylor) und ausserhalb der Schlauchboot Welt bei Luftzelten, Kites, Fahrradreife
  4. Hier noch ein Update zum Update. Und zwar habe ich eine verschließbare Lenzöffnung und eine abnehmbare Finne angebracht. Die Lenzöffnung habe ich mit einem großen PET Flaschenverschluß realisiert. Die Finne (20 cm vom freundlichen Chinesen) hab ich am Heck auf eine Zwischenlage (1200 g/m2 PVC Plane) geklebt. Beide Modifikationen waren ein voller Erfolg: Ohne Lenzöffnung ist mir das Boot beim durchqueren von >1m Wellen im Meer bis zum Rand vollgelaufen. Mit der geöffneten Lenzöffnung standen noch 5-10 cm Wasser im Boot, was keinen großen Einfluß auf die Manövrierbarkeit hatte.
  5. So gerade noch versucht die TESA folie mit sich zu verkleben. Geht mit 2K PU nicht. Ehrlich gesagt, das Zeug ist für mich zu zu dünn um damit vernünftig zu arbeiten. Du könntest noch testen ob einer der Klebstoffe die auf deinem Zeltstoff gut funktionieren als "Primer" verwendbar ist, dh du schmierst den Stoff mit verdünntem Kleber ein, lässt das gut trocken und testest dann ob das Klebeband hält.
  6. Wäre hilfreich wenn du schreibst was nicht funktioniert hat und was du über den Zeltstoff weisst. Die Fensterfolie ist höchstwahrscheinlich PET, also ein Polyester - PET lässt sich laut UHU mit 1K oder 2K Polyurethan kleben. Dein Polyesterstoff ist wahrscheinlich beschichtet, sonst regnet es dir in Zelt. Wenn es sich um eine PU Beschichtung handelt, kannst du ja mal den Pattex Transparent probieren. Hält das Klebeband, das bei der Fensterfolie war nicht?
  7. Da hast du völlig recht, mich hat ja ursprünglich interessiert ob es sinnvoll ist dieses Packraft mit einem zweiten Boden zu pimpen. Der erhoffte Vorteil wäre ein besseres Handling da man dann immer eine Lage Wasserballast mitschleppt verbunden mit einem trockenen Hintern bei niedrigem Wellengang. Davon sehe ich jetzt ab, weil das Raft dafür nicht steif genug ist. Dazu müsste der Boden aufblasbar und damit steif gestaltet werden. Verschliessbare Lenzöffnungen halte ich für sinnvoll. Das bietet mehr Optionen, zB zum Spass in der Brandung zu surfen oder den See zu überqueren obwohl die Wel
  8. In entsprechendem Wildwasser oder bei starkem Seeegang läuft das Boot schnell komplett voll, ist noch schwimmfähig, aber begrenzt manövrierfähig. Da hilft nur an Land oder in seichtes Wasser zu gehen und das Wasser rauszukippen. Wenn das Wasser abfließen kann, kann man ohne Unterbrechungen weiter paddeln, nass ist man/wird man ja eh.
  9. Hier noch ein paar Updates zu dem PVC Boot, das ich kürzlich vorgestellt habe. - Auslegung der umlaufenden Längsnaht: Aus Faulheit nehme ich gerne eine Handpumpe zum Aufpumpen. Das hat jetzt einmal zum Aufreissen der umlaufenden Längsnaht geführt. Kein Problem, hab ich wieder geklebt. Wahrscheinlich werde mittelfristig die Naht öffnen und Seamstrips einkleben um die Scherkräfte abzuleiten. - Wasserlage: Auf dem Bild am Poolrand sieht man sehr schön dass das Raft eine ungewöhnliche Form vgl mit einem Alpacka Klon hat. Da Heck und Bug recht voluminös ausgeführt sind wird die Sektion in
  10. Hier noch zwei Photos von einem Flaschenventil das ich von einem Fehlschlag recycled habe. Abweichend von der diypackraft Anleitung klebe ich normalerweise den Flaschenhals mit reichlich Bostik PU 520 plus Härter in ein Sandwich aus zwei Scheiben und der Packrafthülle. Danach verklebe ich die Scheiben flächig mit dem Kleber du jour. Wenn man ein ansprechendes Ergebnis erzielen will muss man halt die obere Scheibe mit Kreppband abkleben. Ist einfacher die Sandwiches wie auf diypackraft beschieben vorzubereiten und dann von innen mit der Hülle zu verbinden. Die Flaschenhälse sägt man am besten m
  11. Ich mach das so ähnlich wie hier beschrieben https://www.diypackraft.com/forums/topic/valve-hack/ , als Kleber nehm ich Bostik PU 520 und das PVC wird dann auch geklebt. Bin gerade auf Reisen, kann ja nächste Woche noch Photos oder eine Skizze posten.
  12. Du hast natürlich recht, das mit dem wiederablösen hatte ich bei instant-trout-company gelesen: http://www.instant-trout-company.de/Eigenbau eines Faltbootes 7.html und in der gleichen Faltboot Synapse abgelegt
  13. Hab noch etwas nachgelesen und nachgedacht. Bei dem Variotex ohne Härter handelt es sich um ein 1K system dh die Isocyanat Komponente liegt in blockierter Form vor und erhitzen (45-80 Grad genügen) setzt das Isocyanat frei und es polymerisiert den Kleber. Bei der 2K Verarbeitung wird mehr Härter verarbeitet und die resultierende Verbindung wird erheblich stärker. Mit der Heissluftpistole hab ich die 2K Nähte nicht mehr aufgekriegt. Der Pattex härtet physikalisch (durch Abdunsten der Lösemittel). Da keine Vernetzung stattfindet lässt sich die Naht durch Energiezufuhr reversibel versc
  14. Interessante Technik mit dem Pattex. Muss ich mal mit dem Bostik PU kleber versuchen. Respekt für das Faltboot Projekt! So ein Vieleck wie du beschreibst hab ich schon mal aus der gleichen weissen PVC Plane mit Quellschweisskleber gebaut. Der Bauprozess war komplett anders als mit dem kleinen Bügeleisen. War eine ziemliche Schweinerei mit dem Kleber zu arbeiten. Am Schluss hab ich mehr Zeit mit dem Abdichten als mit dem Bauen verbracht und breite schwarze "seamstrips" über die Misere geklebt. Trotzdem recht fotogen das Teil.
  15. Danke für die Komplimente. Die Wanne ist 120 cm, mit nem Kissen drin sind es dann reale 110 cm. Könnte man vielleicht noch 10 cm verkleinern. Bug und Heck sind 70 cm lang (flach gemessen), könnte man wahrscheinlich auf 50 cm reduzieren. Die Falten kommen dadurch dass das Material für PVC ein bisschen steif ist, man sieht das ja an dem Prüfkörper. Wenn man das Boot aus dünnerem oder flexiblerem Material bauen würde gäbs mehr kleine Falten. Kannst dir mal das Anfibio Nano SL zum Vergleich anschauen. Der Knick unten links auf der Vorderansicht kommt dadurch dass das Boot auf der Treppe steht und
  16. Bevor ich mich in die Sommerpause verabschiede, hier noch schnell ein paar Fotos und Infos zu einem Rucksackboot das ich übers WE zusammengefroschelt habe. Mein Ziel war: - einen neuen Klebstoff (Variotex GT-30) zu erproben - ein einfachres Design als einen Alpacka Klon zu erproben. Im Prinzip ist das hier ein dreiteiliges Badeboot Design aus Bodenplatte, Deckenplatte und Wanne. Während des Baus hab ich dann gesehen das barbarix vor Jahren was ähnliches im Forum schon vorgestellt hat. Diese Konstruktion lässt sich durch einziehen eines Zwischenbodens zu einem Selbstlenzer erweit
  17. Das ist Testosteron gelöst in Alcohol mit etwas Verdickungsmittel. Möglicherweise bricht das Gel bei höherer Temp. Wenn die Indikation klinisch motiviert ist würd ich meinen Doc fagen ob ich auf Pflaster oder Depotspritzen umstellen kann. Wenn die Indikation Lifestyle ist, würde ich das Zeug solange zu Hause lassen.
  18. Die Franzosen verwenden openrunner (Laut Site 0,6 Mio User, 5 Mio Tracks). Ich hab da aber keinen Account, da ich Fahrrad tracks mit brouter immer selber erstelle.
  19. Ich habe unter anderem ein Quickhiker II von Decathlon. Hat zwei Apsiden, zwei Eingänge, Alu, eingehängtes Innenzelt. Wiegt allerdings 2,7 kg. Hat Decathlon leider dieses Jahr aus dem Programm genommen, Gab wohl auch ne dreier Version. Letztes Jahr ne 10 Tages Fahrradtour gemacht, 9 tage hats geregnet, meistens nachts, einmal bin ich morgends in einem See aufgewacht, See war aber nur aussen, einmal Zelt im Sturm aufgebaut. Wenn ich zufällig nochmal eins gebraucht sehe werde ich das unbesehen kaufen.
  20. Bin letztes Jahr beim Campen barfuss auf so einen draufgetreten - am ersten Tag. Gab ne üble Fleischwunde. Antibiotikasalbe drauf, verbunden, Socke drüber und ein paar Tage auf der Campingliege verbracht. Gottseidank hatte ich genug zu lesen dabei. Nach ein paar Tagen hat es aufgehört zu suppen und ich konnte ich die Hornhautfetzen wegschneiden und zumindest ein bisschen Radfahren. Seitdem nehm ich 5 cm Stücke abgeschnittener Gartenschlauch mit die ich als Schutz auf die Heringe stecke. Manchmal frag ich mich schon ob die Leute die den Outdoorkrempel verkaufen den auch selber regelmässig
  21. Ich bin gerade durch die ganzen extex Muster gegangen. Der Stoff ist viel weicher als alle Stoffe von extex. Er ist auch elastisch auf diagonalem Zug. Die Nylonfäden sind kaum sichtbar. Auf Zugbelastung hält die Schweissnaht, Auf Schälbelastung reisst die Beschichtung vom Stoff ab. Das hier ist so eine Beschichtung wie ich sie auch bei Aliexpress TPU Stoffen gesehen habe. Das ist ein relativ weicher transparenter Film, der auf den Stoff laminiert wird. Die Beschichtungen der meisten Tolko PUs sehen so aus. Die extex PUs sehen alle so aus als ob die PU schicht flüssig aufgetragen wurde.
  22. Hier ein kleines Projekt das ich zusammengefroschelt habe als ich noch jung und unerfahren war. Es ging zwar gründlich in die Hose aber vielleicht inspiriert es ja den einen oder anderen fünf Euro für ein "Packraft zu investieren. Das alles ist natürlich nicht auf meinem Mist gewachsen, sonder basiert auf dem "Slackraft" Konzept von: https://inflatablekayaksandpackrafts.com/slackrafts/ Die Performance der Slackrafts ist nicht zu verachten. Übrigens sehr solider Blog ohne Gefälligkeitreviews. Das Prinzip ist dass viele Badeboote aus einer relativ kleinen inneren Blase und einer grös
  23. Grad noch mal den Tolko Stoff rausgeholt: der ist schon seht angenehm im Griff. Vielleicht ein Projekt für die Wintertage?
  24. Aufblasbares Outdoormädchen wär auch machbar
  25. Da TPU für die meisten Stoffläden kein Begriff ist, habe ich mich gefragt ob möglicherweise TPU Gewebe im Handel ist, aber als PU klassifiziert wird. Von Tolko Stoffe deshalb eine Ladung PU Muster Stoffe bestellt und auf Schweissbarkeit getestet und siehe da ein PU stoff war schweissbar (SMD Heisslutpistole 275 grad) , ergo ist er thermoplastisch und damit TPU: es handelt sich hier um die Artikel-Nr.: 184649, Outdoor Stoff wasserdicht in Mocca Braun, 145cm breit, 88 % Nylon/12 % Polyurethan, 200g pro laufendem Meter. Preis: 4,65 € / lfm, kann man nicht meckern.
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