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Ultraleicht Trekking

Herr Froschler

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  1. Du hast natürlich recht, das mit dem wiederablösen hatte ich bei instant-trout-company gelesen: http://www.instant-trout-company.de/Eigenbau eines Faltbootes 7.html und in der gleichen Faltboot Synapse abgelegt
  2. Hab noch etwas nachgelesen und nachgedacht. Bei dem Variotex ohne Härter handelt es sich um ein 1K system dh die Isocyanat Komponente liegt in blockierter Form vor und erhitzen (45-80 Grad genügen) setzt das Isocyanat frei und es polymerisiert den Kleber. Bei der 2K Verarbeitung wird mehr Härter verarbeitet und die resultierende Verbindung wird erheblich stärker. Mit der Heissluftpistole hab ich die 2K Nähte nicht mehr aufgekriegt. Der Pattex härtet physikalisch (durch Abdunsten der Lösemittel). Da keine Vernetzung stattfindet lässt sich die Naht durch Energiezufuhr reversibel verschmelzen und wieder öffnen. Ich würde erwarten dass der Pattex noch unreagierte -OH Gruppen enthält so dass man den durch Härter Gabe ertüchtigen kann.
  3. Interessante Technik mit dem Pattex. Muss ich mal mit dem Bostik PU kleber versuchen. Respekt für das Faltboot Projekt! So ein Vieleck wie du beschreibst hab ich schon mal aus der gleichen weissen PVC Plane mit Quellschweisskleber gebaut. Der Bauprozess war komplett anders als mit dem kleinen Bügeleisen. War eine ziemliche Schweinerei mit dem Kleber zu arbeiten. Am Schluss hab ich mehr Zeit mit dem Abdichten als mit dem Bauen verbracht und breite schwarze "seamstrips" über die Misere geklebt. Trotzdem recht fotogen das Teil.
  4. Danke für die Komplimente. Die Wanne ist 120 cm, mit nem Kissen drin sind es dann reale 110 cm. Könnte man vielleicht noch 10 cm verkleinern. Bug und Heck sind 70 cm lang (flach gemessen), könnte man wahrscheinlich auf 50 cm reduzieren. Die Falten kommen dadurch dass das Material für PVC ein bisschen steif ist, man sieht das ja an dem Prüfkörper. Wenn man das Boot aus dünnerem oder flexiblerem Material bauen würde gäbs mehr kleine Falten. Kannst dir mal das Anfibio Nano SL zum Vergleich anschauen. Der Knick unten links auf der Vorderansicht kommt dadurch dass das Boot auf der Treppe steht und nicht superhart aufgeblasen wurde.
  5. Bevor ich mich in die Sommerpause verabschiede, hier noch schnell ein paar Fotos und Infos zu einem Rucksackboot das ich übers WE zusammengefroschelt habe. Mein Ziel war: - einen neuen Klebstoff (Variotex GT-30) zu erproben - ein einfachres Design als einen Alpacka Klon zu erproben. Im Prinzip ist das hier ein dreiteiliges Badeboot Design aus Bodenplatte, Deckenplatte und Wanne. Während des Baus hab ich dann gesehen das barbarix vor Jahren was ähnliches im Forum schon vorgestellt hat. Diese Konstruktion lässt sich durch einziehen eines Zwischenbodens zu einem Selbstlenzer erweitern. Schaun wer mal ob ich soweit komme. Seit ich ein diypackraft.com Packraft zusammengebügelt habe habe ich mich entschieden in Zukunft nur noch zu kleben. Weil es vernünftiges TPU zur Zeit aber nur aus Kanada gibt froschle ich mit PVC Plane, ist zwar nicht UL, aber das Material ist leicht verfügbar, kostet fast nichts und mit 3-4 kg ist ein Packi aus 500g/qm bis 650 g/qm plane uneingeschränkt bikerafting tauglich. Gibt auch 260 g/qm Plane als Zeltboden bei ESVO, leichteres Material kenne ich nicht. PVC Plane kann mit folgenden Klebern geklebt werden: - Quellschweisskleber/Diffusionskleber, das ist nichts anderes als um die 20% PVC Pulver in polaren Lösemitteln (THF, Ester, Ketone). Löst das PVC auf beiden Seiten und verschweisst das Material sozusagen kalt. Wenn richtig ausgeführt reisst höchstens das PVC von Gewebe ab, von Hand schaff ich das allerdings nicht. Der Nachteil ist der unangenehme Geruch und das langsame Abdunsten. Der Kleber klebt anfangs nicht, die zu verklebenden Stellen müssen also für eine Zeit fixiert werded. Hab mir damit einen Alpacka Klon gebaut, werde ich aber nicht wiederholen. - Ich habe sehr gute Erfahrungen mit Bostik PU 520 gemacht einem 2K PU Kontakt Kleber für Schlauchboote. Kann mit oder ohne Härter verwendet werden. Klebt PVC, PU oder TPU, ist hochflexibel. Kann auch zum Dichten verwendet werden, der Kleber ist allerdings relativ flüssig engestellt. Als Kontakt kleber ist für mich auf einfache Anwendungen wie das Anbringen von D Ringen oder das Einkleben von Ventilen beschränkt. Wüsste nicht wie ich damit eine 5 m Nacht realisieren könnte. - Und hier mein Favorit: Variotex verkauft einen 2K PU Kontaktkleber (Universalklebstoff GT-30), der thermoaktivierbar ist. Die beiden Seiten sind nach ablüften klebefrei. Nach kurzem Anwärmen mit Föhn oder Bügeleisen zieht der Kleber an, Das erlaubt ein sauberes, schnelles und sehr präzises Arbeiten. Der Kleber kann zwar auch ohne Härter verwendet werden, aber aufgrund der Kräfte die im Schlauchboot walten habe ich den nur mit Härter benutzt. Wer die Sicherheitsbestimmungen des Härters nicht beachtet ist selber schuld. Wie bin ich vorgegangen? Als erstes mit Hilfe der PAD Technologie (Paper Aided Design) in nächtelanger Arbeit einen 1:10 Prototypen erstellt. Sah gut aus, hab ich dann aus PVC Plane 1:1 ausgeschnitten und zusammengeklebt. Die Masse hab ich so gewählt dass ich alles auf dem Reststück Plane gepasst hat. Die Verbindung der Bodenwanne zu den beiden Platten habe ich mit zahlreichen grosszügig ausgelegten "Seamstrips" (innen und aussen) realisiert. Die Aussennaht wollte ich aus Bequemlichkeit mit einer langen flachen Klebenaht realisieren. Da ich mir nicht sicher war ob das geht habe ich mir halber Wege einen Prüfkörber zusammengefroschelt und hart aufgpepumpt. Prüfung bestanden! Als Ventile verwende ich auschliesslich die Oberteile von Pet Flaschen, eins zum Aufblasen, eins zum Luft ablassen. Boston Ventile sind meiner Meinung unnötiges Gewicht Ergebnisse: - Der Variotex Kleber ist der Hammer. Funktioniert wie beschrieben. Die Klebenähte sind wie verschweißt. Mein Fernziel ist ein Rucksackboot das konstruktiv Lecks minimiert. Deshalb habe ich die Seamstrips nicht von innen gedichtet um zu sehen ob der Kleber das reißt. Hat leider nicht ganz hin gehauen, die Randnaht scheint dicht zu sein, aber die Wanne produziert einen schönen Ring von kleinen Lecks, sowohl unten als oben. Das Boot ist durchaus verwendbar, so wie es ist, man muss halt regelmässig etwas Nachblasen. Mal sehen ob ich einen Weg finde die Lecks von außen zu dichten. - Das Design ist für ein relativ steifes Material (500g/qm PPC plane) wie ich es hier verarbeitet habe nicht optimal geeignet da sich prägnante Falten ausbilden, besonders bei niederem Druck. Ob das irgendwelche Konsequenzen auf Leckageneigung oder Lebensdauer hat weiß ich nicht - Durch voluminös ausgeführtes Heck und Bug braucht es etwas Zeit zum Aufblasen. Man hat dafür aber auch Auftrieb ohne Ende und genug Platz sein Fahrrad etc drauf zupacken. - Fahreigenschaften: Fragt mich nach dem Sommer. - Gewicht: 3,1 kg, Aufgeblasen: Länge ca 230 cm, Breite ca 85 cm, Wanne 120x40cm. Flach: 268 x 114, Höhe des Wannensegmentes 22 cm, die zentralen Rohre habe somit einen Umfang von 33+22+33=88 cm, kann man sich leicht merken - Material: 20 Euro PVC Plane vom eBay. Kleber 500g GT-30, und etwas Härter Hier noch ein Paar Bilder, weil es regnet aus dem Treppenhaus.
  6. Das ist Testosteron gelöst in Alcohol mit etwas Verdickungsmittel. Möglicherweise bricht das Gel bei höherer Temp. Wenn die Indikation klinisch motiviert ist würd ich meinen Doc fagen ob ich auf Pflaster oder Depotspritzen umstellen kann. Wenn die Indikation Lifestyle ist, würde ich das Zeug solange zu Hause lassen.
  7. Die Franzosen verwenden openrunner (Laut Site 0,6 Mio User, 5 Mio Tracks). Ich hab da aber keinen Account, da ich Fahrrad tracks mit brouter immer selber erstelle.
  8. Ich habe unter anderem ein Quickhiker II von Decathlon. Hat zwei Apsiden, zwei Eingänge, Alu, eingehängtes Innenzelt. Wiegt allerdings 2,7 kg. Hat Decathlon leider dieses Jahr aus dem Programm genommen, Gab wohl auch ne dreier Version. Letztes Jahr ne 10 Tages Fahrradtour gemacht, 9 tage hats geregnet, meistens nachts, einmal bin ich morgends in einem See aufgewacht, See war aber nur aussen, einmal Zelt im Sturm aufgebaut. Wenn ich zufällig nochmal eins gebraucht sehe werde ich das unbesehen kaufen.
  9. Bin letztes Jahr beim Campen barfuss auf so einen draufgetreten - am ersten Tag. Gab ne üble Fleischwunde. Antibiotikasalbe drauf, verbunden, Socke drüber und ein paar Tage auf der Campingliege verbracht. Gottseidank hatte ich genug zu lesen dabei. Nach ein paar Tagen hat es aufgehört zu suppen und ich konnte ich die Hornhautfetzen wegschneiden und zumindest ein bisschen Radfahren. Seitdem nehm ich 5 cm Stücke abgeschnittener Gartenschlauch mit die ich als Schutz auf die Heringe stecke. Manchmal frag ich mich schon ob die Leute die den Outdoorkrempel verkaufen den auch selber regelmässig benutzen.
  10. Ich bin gerade durch die ganzen extex Muster gegangen. Der Stoff ist viel weicher als alle Stoffe von extex. Er ist auch elastisch auf diagonalem Zug. Die Nylonfäden sind kaum sichtbar. Auf Zugbelastung hält die Schweissnaht, Auf Schälbelastung reisst die Beschichtung vom Stoff ab. Das hier ist so eine Beschichtung wie ich sie auch bei Aliexpress TPU Stoffen gesehen habe. Das ist ein relativ weicher transparenter Film, der auf den Stoff laminiert wird. Die Beschichtungen der meisten Tolko PUs sehen so aus. Die extex PUs sehen alle so aus als ob die PU schicht flüssig aufgetragen wurde. Die TPU beschichtung der Packraft TPU materialien ist härter und unflexibler. Ich schätz dass der Tolko Stoff bzw die Beschichtung nicht sehr fehlertolerant ist, man kann also nicht endlos drüberbügeln wie zB bei den diypackraft TPUs. Ich hab den mit einem Heissluftgerät verschweisst, mit Bügeleeisen brauchts weniger Hitze. Ich persönlich kann mir nicht vorstellen daraus einen Alpacca Klon zusammenzubügeln. Möglicherweise eignet sich der Stoff aber für ein 3 teiliges Design wie von barbarix hier im Forum vorgestellt. Insgesamt ein interessanter Stoff der auf der Suche nach der richtigen Anwendung ist. Ich hab ähnliche Fragen schon per PN beantwortet. Ich kann ja später nochmal meine 2 cents zu Materialien zusammenfassen.
  11. Hier ein kleines Projekt das ich zusammengefroschelt habe als ich noch jung und unerfahren war. Es ging zwar gründlich in die Hose aber vielleicht inspiriert es ja den einen oder anderen fünf Euro für ein "Packraft zu investieren. Das alles ist natürlich nicht auf meinem Mist gewachsen, sonder basiert auf dem "Slackraft" Konzept von: https://inflatablekayaksandpackrafts.com/slackrafts/ Die Performance der Slackrafts ist nicht zu verachten. Übrigens sehr solider Blog ohne Gefälligkeitreviews. Das Prinzip ist dass viele Badeboote aus einer relativ kleinen inneren Blase und einer grösseren äusseren Blase bestehen. Schneidet man die äussere Blase weg, hat man so ein Luftboot das unter 2kg wiegt. Ich hab mir daraufhin so ein Teil für 5 Euro auf ebay Kleinanzeigen geschossen, entseucht und die äussere Kammer abgeschnitten. Leider habe ich im Eifer des Gefechtes nur ein Photo mit der aufgeblasenen inneren Kammer gemacht. Die äussere Kammer hatte ein Bostonventil, das wollte ich auf die innere Kammer transplantieren um das Boot mit einem Blasesack einfacher aufzupusten. Das hab ich dann in meiner jugendlichen Unerfahrenheit gründlich versaut. Anstelle eines Slackrafts hab ich so ein Leakraft gebaut. Vielleicht mach ich nochmal einen zweiten Versuch wenn mir nochmal ein Badeboot über den Weg läuft.
  12. Grad noch mal den Tolko Stoff rausgeholt: der ist schon seht angenehm im Griff. Vielleicht ein Projekt für die Wintertage?
  13. Aufblasbares Outdoormädchen wär auch machbar
  14. Da TPU für die meisten Stoffläden kein Begriff ist, habe ich mich gefragt ob möglicherweise TPU Gewebe im Handel ist, aber als PU klassifiziert wird. Von Tolko Stoffe deshalb eine Ladung PU Muster Stoffe bestellt und auf Schweissbarkeit getestet und siehe da ein PU stoff war schweissbar (SMD Heisslutpistole 275 grad) , ergo ist er thermoplastisch und damit TPU: es handelt sich hier um die Artikel-Nr.: 184649, Outdoor Stoff wasserdicht in Mocca Braun, 145cm breit, 88 % Nylon/12 % Polyurethan, 200g pro laufendem Meter. Preis: 4,65 € / lfm, kann man nicht meckern.
  15. Ironraft ist hat die (alten) Schnitte von DIYpackraft einfach kopiert. Der einzige intellektuelle Beitrag ist das Sourcen des TPU Gewebes. Ob das Gewebe so gut ist wie das aus Kanada, weiß man nicht. Unterstütze ich nicht mit meinem Geld und habe mir deshalb ein Telkwa aus Kanada geholt. Versand ging zwei Wochen, davon zwei Wochen im deutschen Zoll Labyrinth. Versandkosten und die deutsche Mehrwertsteuer sind heftig. Der Bau dauert mindestens 30h, du brauchst entsprechend Platz, neben dem Raft ist auch das Sitzkissen zu bauen. Das Präparieren des "Leather Iron" von Aliexpress ist auf DIYpackraft beschrieben. Du brauchst auch noch den Silikon Roller und das "Holz-Jig". Das Nacharbeiten der Lecks dauert auch seine Zeit und man braucht entweder ein entsprechend dimensioniertes Badezimmer (im Winter) oder einen Garten (Raft aufpumpen, mit Spüli einsprühen, Lecks markieren, Spüli abwaschen, trocknen, Lecks reparieren. Den Vorhang wiederholen bis das Raft gut genug ist. Es ist wahrscheinlich dass das erste Raft nicht vollkommen dicht wird, ist ein bisschen wie beim Haus bauen (das erste für den Feind...). Ist aber auch nicht weiter tragisch, muss man halt ab und zu was Luft reinblasen. Die Geschmäcker sind verschieden. Mir ist der Bauprozess eines Alpakka Klons mit TPU zu aufwendig (Zeit & Geld). Jetzt, da ich weiß wies geht bin ich auf PVC Gewebe und Kleben umgestiegen. Da kann ich das Material auf eBay für 20 Ocken kaufen. Da das PVC Gewebe in der Regel auf beiden Seiten beschichtet ist, gibts mehr Optionen was zusammenzufroscheln. Wenn eine Idee halt nicht so rauskommt wie geplant, dann geht das ohne Bedenken in die Tonne. Mit 500 g/qm Gewebe (gibt auch 250 g/qm PVC Gewebe) ist das Raft mit ca 3 kg dann nicht UL aber dafür stabil und für Bikerafting hervorragend geeignet.
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