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pedrokraft

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Reputationsaktivitäten

  1. Danke!
    pedrokraft reagierte auf Trekkerling in Hobo Kocher auf dem Campingplatz?   
    Also ich hab vor etlichen Jährchen, d. h. vor über 10 Jahren, bei einem Campingurlaub zum Spaß und Ausprobieren Mal einen Künzi Hobo mitgenommen und zwei Mal ausprobiert. Das ging völlig problemlos. Lag aber natürlich eventuell an den toleranten Nachbarn, den Rauch und den Feuergeruch mag eventuell nicht jeder. Wenn du da Zweifel hast, nimm doch eine einfache Alternative (Spiritus oder Esbit) mit. 
  2. Danke!
    pedrokraft reagierte auf hansichen in Hobo Kocher auf dem Campingplatz?   
    Dürfte wirklich vom Campingplatz abhängen. Gibt schon einige, die offenes Feuer oder teils sogar manche traditionelle Kocher verbieten oder teils sowas nur an bestimmten Stellen des Campingplatzes zulassen. Hängt am Ende also von der individuellen Campingplatzordnung ab. Im Zweifelsfall nett fragen und idR dürfte es wohl bei so einem kleinen Kocher kein Problem sein. Die Brennmaterialen wird man sich aber wohl meist selbst mitbringen müssen
  3. Danke!
    pedrokraft reagierte auf khyal in Hobo Kocher auf dem Campingplatz?   
    Eher nicht bzw nur auf bestimmten Campings mit ausdruecklicher Erlaubnis an bestimmten Plaetzen.


    Auf den meisten Campings ist offenes Feuer u.A. wegen Funkenflug verboten, ausser an einer evtl Feuer oder Grillstelle.

    Dafuer gibt es in der Hauptsache 4 Gruende :

    - Beschaedigung umstehender Zelte - Funken aus dem Hobo koennen je nach verwendetem Holz & Wind bis zu 20 m weit fliegen und bei Si-Nylon reichen Mini-Funken, um nette Loecher reinzubrennen.
    Ich habe da schon 3. div Zelte und Tarps geflickt, weil irgendso ein Depp auf dem Camping einen Grill oder Hobokocher zwischen den Zelten genutzt hat, das war fuer die Verursacher nicht gerade billig.
    Wenn ich bis jetzt mal auf einem Camping in der Naehe meines Zeltes so etwas mitbekommen habe, konnte ich das schon im Vorfeld stoppen und die Jungs sind mit ihrem Hobokocher bzw Grill weitab von allen Zelten umgezogen, wuerde so ein Teil schon in der Naehe meines Zeltes brennen, wuerde ich zuerst Wasser drueber kippen und dann reden

    - Brandgefahr - Gerade wenn alles treocken ist, reichen schon ein paar Funken, um Buesche, Baeume, rumliegendes Geruempel in Brand zu setzen, ich habe es auch mal auf einer Autofaehre erlebt, wie ein Gaskocher beim Kartuschenwechsel von einem weiter weg stehenden 2. Kocher, der in Betrieb war, durch ein Windstoss in Brand gesetzt wurde mit ca 1 m hohen Flammen und evtl waere der auch hochgegangen, wenn ich nicht mitten in die Flammen reingegriffen und das Ding ueber Bord geschmissen haette.

    Feuerschutz-Bestimmungen - es gibt Auflagen von der Feuerwehr, was, ausser an besonders geschuetzten Platzen, verboten ist, dazu gehoert normalerweise offenes Feuer (dazu gehoeren auch Grills, Hobokocher usw), wenn  diese Auflagen nicht eingehalten werden und zufaellig gerade jemand vom Ordnungsamt, Polizei oder Feuerwehr da ist, gibt es fuer den Betreiber des Campings und den der das Feuerchen macht, auch ganz schnell fette Bussgelder und im Wiederhoolungsfall (vielleicht ist ja 2 Monate vorher schon ein anderer Chaot dabei erwischt worden) kann auch mal ganz schnell ein Camping voruebergehend dicht gemacht werden.

    - Rauchbelaestigung von Nachbarn


    Fazit
    Auf einem normalen Camping zwischen den Zelten ein absoluter Nogo, mit ausdruecklicher  Erlaubnis des Platzbetreibers an Grill / Feuerplaetzen ok.

    Und erst recht ist das natuerlich ausserhalb von Campings, sobald trockenes Material wie Baeume, Buesche, Wiesen, Torf usw in der Naehe sind, ein absolutes Nogo und das kann auch, zu recht, richtig heftige Bussgelder nach sich ziehen.
    Durch solche Aktionen sind auch schon haeufiger Waldbraende u.A. ausgeloest worden, teilweise auch mit Todesopfern und hohem Sachschaden.

    Da gehoert zum Leben und leben lassen eben, dass man einen Kocher ohne Funkenpflug benutzt, Gas oder Multifuel ist dabei fuer Grobmotoriker sicherer als Brennspiritus, wenn man einen Brennspirituskocher im Betrieb umwirft, hat man halt eine brennende Lache, wahrend man Gas / Multifuels abdrehen kann, deswegen sollte man das Kochen mit Spiritus (ich liebe es wegen der Lautlosigkeit) ruhig angehen, an einer Stelle, wo keine Leute vorbeirennen.
  4. Gefällt mir!
    pedrokraft reagierte auf AlphaRay in Übernachtungen planen - wie genau nehmt ihr es?   
    Ist genau umgekehrt...
    1. man wird doof begafft, wenn man aus seinem Bivi/Minizelt in der Schutzhütte rausgekrochen kommt
    2. man wird doof begafft, wenn man in der Schutzhütte am Frühstücken sitzt und alles schön ausgebreitet ist zum trocknen
    3. mir ist noch nie jemand im Wald beim Zelten begegnet.  Weder am Abend noch am Morgen und schon gar nicht in der Nacht (Personen zumindest).  Liegt wohl daran, dass ich genau auf der Karte schaue wo die nächsten Wege sind und mich mind. 200 Meter davon halte.  Von Strassen mind. 1-1,5 km. Hauptstrassen noch mehr. Möglichst ein Hügel/Tal dazwischen, damit man nichts von mitbekommt.
    Wenn ich auf Sat-Bildern nette Stellen entdecke, dann werden diese direkt gespeichert.  Solche SPs ("Schlafplatz") habe ich für hier, norwegen und schweden. Aktuell müssten es mittlerweile um die 300 sein. Mindestens. Kommen ständig neue dazu, wenn ich was entdecke. Dann kommen die echte dazu - denn nicht immer kann man dort übernachen wo man es sich vorgenommen hat. Daher auch möglichst ein paar Alternativ-POIs einzeichnen 
  5. Danke!
    pedrokraft reagierte auf AlphaRay in Übernachtungen planen - wie genau nehmt ihr es?   
    Ich suche weniger flache Stellen, sondern eher abgelegene. Natürlich im Wald dann auch schon mal hier und da ne offene Stelle auf nem Hügel. Bei Google kannst du ja zwischen normaler und Satkarte umschalten - auf der normalen siehst du die Schattierung.
    Die Bergspitzen sind ja meisten auch markiert. Und man kann sich an den Wegen (Serpentinen) sowie Bachverläufen (runter ) orientieren.
    Beispiel hier - habe da oben schon mal übernachtet und dies als einen alternativen Platz für das nächste mal markiert (Lichtung im kleinen Fichtenwand):
    https://goo.gl/maps/nS16iMC5Nqfr4wf88
     
    Wenn du mehr in Bergen unterwegs ist empfehle ich Google Earth.  Die Pro kann man ja längst schon kostenlos runter laden.  Vorteil:  man sieht nicht nur die Berge in 3D (kannst hier übrigens in Optionen die "Überhöhung" auf Faktor 3.0 stellen, wodurch die Berge um das 3-fache der Originalhöhe gestreckt werden) uuund unterm Cursor steht die aktuelle Höhe.  So kannst du dann sehen ob die Umgebung schon mal einigermaßen gleich hoch ist oder alle 2 Meter stark abweicht.
    In Schweden/Norwegen markiere ich eher "Outdoor-Parkplätze", da ich ja nicht sehr weit vom Auto übernachte.  Mal eben Auto im Ort lassen und kilometerweit durch die Gegend rennen nur um zu einem Schlafplatz zu kommen mache ich da nicht.
    Das sieht dann eher so aus:
    https://goo.gl/maps/dWhobNewJWhuKEyC8
  6. Gefällt mir!
    pedrokraft reagierte auf AlphaRay in Übernachtungen planen - wie genau nehmt ihr es?   
    Ist an sich kein Problem..ich bin meistens aus Norwegen über Schweden unterwegs. Oder halt 1 - 2 Wochen Westküste bis süd-osten unterwegs.   Fast alle Schlafplätze über Satbilder rausgefunden.  Und wenn man sich nicht sicher ist, dann kurz mal eben über Google Streetview gecheckt ob da nen Durchfahrverbot/Kette/usw. ist...
    Hier zwei Schlafplätze vom letzten Jahr.  Eine offizielle Zelt-Feuerstelle an der süd-ostküste nur ca. 30 meter vom Meer entfernt - und das andere ein größerer Wendepunkt im Wald "am Arsch der Welt"


  7. Gefällt mir!
    pedrokraft reagierte auf Linnaeus in Übernachtungen planen - wie genau nehmt ihr es?   
    Super Tipp! Die Erfahrung habe ich auch gerade gemacht:
    Also gegen Abend erst mal gescheit essen, damit man an der Übernachtungsstelle nicht gezwungen ist noch spät zu kochen. Man kann dann auch zuerst mal die Priorität auf sichere Kochstelle (Boden!) legen, plus gute Aussicht  
    Wenn ich dann schön satt bin, kann ich mir entweder Zeit lassen bei der Suche nach einem richtig schönen Plätzchen oder ich wandere einfach so lange, wie's geht und lasse mich im letzten Augenblick im Dickicht nieder (geht am besten bei gutem Wetter mit Bivy). 
  8. Gefällt mir!
    pedrokraft reagierte auf AlphaRay in Übernachtungen planen - wie genau nehmt ihr es?   
    Du musst ja Zelt nicht vor'm Kochen aufbauen Ich koche immer da wo ich übernachte, da ich den Hobo normal nicht unter 2..3 h befeuere.  Nach dem Essen sitze ich ja noch gemütlich da und koche ab und an auf dem Feuer Tee/Kaffee oder ne heisse Tasse.
    Beim Kochen mit Gas/Spiritus usw. ist der Boden und Jahreszeit total egal, da du ja hier nur einen 10 cm großen, flachen Stein oder zumindest ein kleines freies nicht brennbares Fleckchen brauchst. Und gerade ist es ja genug, da du ja deinen schlafplatz nicht auf Geröll aufbaust.
    Hier z.B. mit dicken Steinplatten (im Harz nie ein Problem) eine "feste", rundum geschlossene Feuerstelle aufgebaut, welche den unebenen Boden ausgleicht. Das Gefälle ist hier ja gut zu erkennen.
    An der Stelle habe ich aber schon mehrmals gezeltet und decke die schön flach gemachte Zeltstelle + Feuerstelle mit Ästen zu, wenn ich da verschwinde.

    Vorteil so einer vorbereiteten Stelle ist, dass man am nächsten morgen direkt chillig weiterkochen kann, ohne erstmal eine sichere Feuerstelle herzurichten...

     
  9. Danke!
    Bei mir ist es ähnlich, wie bei den meisten hier. Am Anfang habe ich sehr viel geplant und recherchiert. Hab damals drei Tage auf dem Kammweg gestartet mit Pension. Dann auf Zelt umgestiegen, da fiel dann auch der Planungsaufwand für die Pensionen weg. Dennoch hat man geschaut, wo und wie man schläft. Bei meinen letzten längeren Tour auf dem Rota Vicentina habe ich mehr vor Ort die Verpflegung geplant und hatte Notfall essen für zwei oder drei tage mit. Da habe ich mich auf die Beiträge und Meinung aus dem Forum verlassen. Letztes Jahr auf dem Goldsteig (Südroute) hatte ich kaum informationen übers Forum eingeholt und hab einfach geschaut wo die nächsten Einkaufsmöglichkeiten sind und danach geplant, da es schon mal vorkam, dass man 2-3 Tage nirgends am Trail einkaufen konnte. Das übernachten im Zelt hab ich dann spontan, meistens im Wald in der Nähe von kleinen Dörfern ausgesucht, damit ich abends noch Internet hatte. Währen der Wanderung kamen dann auch mal spontan Campingplätze und Pension mit dazu. Das in den Tag hinein planen oder spontane umplanen, gefällt mir mittlerweile sehr gut.
    Der Planungsaufwand ist natürlich immer von der Region und Gegebenheiten abhängig, man wird, wie bereits gesagt, mit der Zeit da etwas entspannter und kann das besser einschätzen.
  10. Gefällt mir!
    pedrokraft hat eine Reaktion von FlowerHiker erhalten in Übernachtungen planen - wie genau nehmt ihr es?   
    Danke für die vielen und tollen Kommentare!! Ich nehme aus jedem einzelnen ganz viel mit (auf die Reise). Ich glaube, man macht sich schon allein aufgrund der vielen Möglichkeiten der Vorplanung (Maps, Apps & Pi Pa Po...) schon zu viel Kopf...
  11. Danke!
    Von der Erfahrung bin ich nur ein Stück weiter als @pedrokraft. Bisher eigentlich nur Tagestouren bis auf einen Overnighter mit Kajak in Schweden und neulich eine 2-tägige Tour mit Übernachtung auf einem Campingplatz. Ich bin da jetzt erstmal persönlich komplett offen, man muss erstmal persönliche Schranken im Kopf abbauen. Einfach los und spontan nach Lust und Laune den Ort und die Unterkunft wählen ist sicher am besten. Aber das muss man auch erstmal "lernen", bzw. gedanklich damit klar kommen,am Morgen nicht zu wissen wo man unterkommt. Gerade für Leute die gerne Sicherheit haben ist dies schwierig. Bei mir ist es eher so, dass ich gerne zu Hause auf dem Sofa vorplane. Ich schaue mir sehr gerne die Strecke und die ganze Punkte vorab an und plane was sein könnte. Aber dann eher aus dem Gefühl heraus, dass ich Spaß am recherchieren und dem digitalen Kram habe. Eigentlich total dämlich, denn eine Gegend die bei Google Maps toll aussieht sieht in Natura meist ganz anders aus und umgekehrt.
    Wie dem auch sei, mach einfach das womit du am besten klar kommst. Also gönne dir zum Beispiel auch Mal ein Hotel oder eine Pension. 
    Wovon ich aber abraten würde ist direkt mit einer 10 oder 14 tägigen Tour zu starten. Ich habe selbst festgestellt, dass sich sowas zwar auf dem Sofa und in Gedanken immer sehr gut planen lässt, es aber in Realität dann doch etwas Zeit braucht, bis sich alles einspielt, die Ausrüstung und alles passt.
  12. Danke!
    Ich persönlich liebe Spontanität. Wenn ich zu viel plane muss ich mich daran halten und bin zu eingeschränkt in meinen Entscheidungen. 
    Jeder hat andere Prioritäten und auch andere Ansprüche an die "Unterkunft".
    In Deutschland kann man kaum km machen ohne die Zivilisation zu streifen. Da kann man sich auch kurzfristig eine Ü oder Alernative suchen.
    Ich laufe meist bis frühen Abend. Dann wird gegessen und weiter gewandert bis es dämmert, keine Lust mehr da ist oder sich eine gute Gelegenheit zum Übernachten anbietet.
    Hab bei meiner letzten Tour mit 2 sehr netten Burschen in einer Schutzhütte genächtigt. Wollte eigentlich zelten und hab im letzten Moment noch den Förster auf seinem Hochstand entdeckt. Da hab ich mich zur nächsten Hütte aufgemacht. Die Jungs hatten ihre Hängemattenzelte in die Hütte gehängt. Da war dann noch Platz auf der Bank für meine Iso. Die Hütte am nächsten Tag war schon mit 2 Schlafenden (gg. 19:00 Uhr) besetzt, da hab ich mein Zelt kurzer Hand in der Nähe im Wald aufgebaut. Als Füße blasenbedingt eine Reinigung und Behandlung brauchten, hab ich mich 3 km vor der nächsten Ortschaft im Internet nach einer Behausung umgesehen und eine seeehr nette und spottbillige Pension gefunden. Immer wie es gerade läuft und sich anbietet.
    Man weiß ja auch wo man wandern möchte... in dichter besiedelten Gebieten- eher Möglichkeiten entsprechendes zu finden, in weniger dicht besiedelten vllt. ein bisschen mehr Planung und Info vorweg.
    Also wie schon meine Vorredner kann ich mich nur anschließen: erst mal sehen wie es einem gefällt, probieren über studieren, kleine Tour zum Testen der eigenen Wünsche und Vorlieben.
    Viel Spaß beim Herausfinden!
  13. Danke!
    pedrokraft reagierte auf tib in Übernachtungen planen - wie genau nehmt ihr es?   
    So unterschiedlich sind die Leute! Ich meide so gut es geht Rastplätze und Schutzhütten in der Nacht, weil ich befürchte, dass durch ständige Essensreste nur noch Tiere angezogen werden, die evtl an mein Essen gehen. Das hatte ich leider schon ein paar Mal gehabt.
    Jedoch stelle ich mir in letzter Zeit öfters die Frage, welcher Wald in welchen Bedingungen eigentlich gut ist. Welche Wälder sind bei Sturm sicherer und welche unsicherer? Gibt es da verallgemeinerbare Tendenzen?
    Edit: und zurück zur eigentlichen Frage: ich halte das auch eher spontan und gucke, wie ich drauf bin. Solange ich draußen schlafen will, zieht nur der Hunger mich in die Nähe von Häusern
  14. Danke!
    Ich finde bieber1 hat es ganz schön beschrieben.
    Mit der Zeit sammelst du Erfahrung und du findest Plätze die dir geeignet erscheinen die Nacht zu verbringen ("trocken", eben, windschutz, Wasser in der Nähe,...).
    Sicherlich sucht man sich am Anfang geeignete Locations als Backup, wie etwa Campigplatze, Plätze wo es auch im Wald legal ist, Schutzhütten, vlt. mal eine abgelegene Bushaltestelle^^. Häufig ist es in DE auch nicht schwierig solche Spots zu finden, da die beschriebenen Touren meist eh von A nach B gehen, und es dort was passendes gibt.
    Mit der Zeit wirst du dann wie gesagt sicherer und es macht auch mehr Spaß, weil Du viel flexibler bist bei "freier" Platz Wahl. Es gibt Tage da läuft es sich "unrund" und an anderen macht es einfach nur Spaß und man möchte garnicht aufhören. Ich finde es außerdem wilder und spannender, hat für mich einfach was natürlicheres, wobei ich bin eh jemand der möglichst (v.a. bei kleinen Touren) rein autark wandert. Suche mir mittlerweile auch gerne möglichst Gebiete die wenig erschlossen sind, und dort sind dann meist auch weniger Menschen. Aber wie gesagt, da wächst man rein, oder eben nicht. Vlt. merkst du, dir macht es so kein Spaß, und du möchtest am Ende doch lieber in eine Pension, auch ok. Finde heraus worauf du stehst und hab Spaß dabei
    Und am Anfang nur ein paar Tage, oder vlt. nur eine Nacht ist denke ich Standart. Wenn man aber mal länger unterwegs ist, merkt man, dass es erst nach ein paar Tagen richtig geil wird^^. Ich finde nach dem 5/6 Tag kommt man erst richtig ins laufen. Der Körper gewöhnt sich an die Strapazen, ans Essen, das nicht geduscht sein, die Wettersituation, ... . Ich denke hier versteht der ein oder andere was ich meine...
  15. Danke!
    Ich gucke schon noch, ob ich einen interessanten Weg finde, bei dem es Schutzhütten gibt - einfach nur aus dem Gefühl heraus, dass Leute dort bei einer Übernachtung weniger blöd auffallen, wenn sie sich entsprechend benehmen und man in Folge weniger Stress mit Förstern, Rangern oder Dackelzüchtern haben wird. Wenn man den Offiziellen eine Möglichketi gibt, einen heimlich ignorieren zu können, dann fühlen sie sich auch nicht genötigt, reagieren zu müssen.
    Und ich habe auch schon ZACK das nächste Hotel genommen, weil sich weit und breit einfach kein passender Platz fand, außer neben einem Parkplatz. Heiße Dusche etc. war nach ein paar Tagen einfach klasse. Und ich habe mich nur ein ganz bisschen schlecht gefühlt, in der Dusche mit dem Gako gekocht- und dann die Sauna und den Fernseher geil gefunden.
    Aber im Moment, Corona, wird spontan glaube ich eher schwerer - viel mehr Menschen sind in D oder A unterwegs, die Auslastungsmöglichketien sind begrenzt, spontan unter zu kommen (Camping, AirBnb, Pensionen, Heuhotels- was auch immer) werden sicherlich deutlich ausgebuchtere sein, als "früher"...
     
  16. Danke!
    Anfang"s macht man sich viel " Kopf" um nichts.
    Mit der Zeit wird alles Rutine .
    Ich hab mein Hotel auf dem Rücken ,
    es hat immer und überall geöffnet.
    Ca. 1 Std. vor beginn der Dämmerung ,
    halte ich Ausschau nach einer geeigneten Schlafstelle.
    Ich laufe nicht im dunkeln , verhalte mich ruhig , mit schwachem Licht.
    Ich bin Gast im Wald , der gehört nacht"s den Tieren.
    Die Schlafplatzwahl , richte ich nach Wetterschutzkriterien .
    Also lieber im Wald , und keine tolle "Lokation" aber trocken /Windschutz
    /kein Condens , usw.
    Als am See , morgens feucht im Wind aufzuwachen , mit tollem Ausblick.
    Jeder wie er es haben will .
    Ich mache beim Schlafen die Augen zu , da ist mir das Umfeld egal.
  17. Danke!
    pedrokraft reagierte auf masui_ in Übernachtungen planen - wie genau nehmt ihr es?   
    Es gibt übernachtungsmöglichkeiten, die ich plane, wie z.b. die biwaks in der sächsischen schweiz, da naturschutzgebiet.  Alles andere nimmt mir die flexibilität. An tagen, wo man gut drauf ist schon die vorher gebuchte pension anzusteuern obwohl noch 10 km in den beinen drin wären, ist doch ätzend. Also yolo - augen auf und die karte im blick behalten. Funzte bisher immer.
  18. Danke!
    pedrokraft reagierte auf effwee in Übernachtungen planen - wie genau nehmt ihr es?   
    am anfang habe ich mir ganz genau den ort ausgeguckt wo ich die nacht verbringen will. das hat mir sicherheit gegeben. ich habe mir auch gegenden zum wandern ausgesucht die ich kenne (von tagestouren -der taunus- oder weil ich da grossgeworden bin - das mittelrheintal) 
    für mich stand jedoch camping/ pension nie zur debatte, zumindest nicht für für weekender oder kurze touren (unter einer woche).
    bei meiner ersten längeren tour (2017, eifelsteig) habe ich campingplätze als dusch- und strombackup rausrecherchiert, aber nicht angesteuert.
    mittlerweile recheriere ich in dland keine bezahl-übernachtingsmöglichkeiten mehr - wenn nötig komme ich an einer vorbei... (2tage mehr stinken machts auch nich fett und strom krieg ich im der eisdiele) 
    und pennorte im wald oder so eh nicht, weil ich einfach laufe bis ich was gefunden habe oder keinen bock habe (bzw. wenn regen angesagt ist bevorzuge ich hütte oder dichten laubwald) 
     
    für mich ist das so ein erfahrungsding, mit jedem km und jeder nacht draussen werde ich entspannter. was planung und wahl und ansprüche angeht... aber ich bin auch aktuell viel unterwegs - da muss nicht jede nacht unvergesslich sein, sondern nur leidlich geruhsam
    ich habe nach meiner ersten mehrtages tour meinen pennplatzwahl-style va in weekendern und overnightern geschärft... einfach mal drauf los, auf der karte was ausgeguckt und vor ort dann ma geguckt, ob die realität so sexy ist wie das was auf der karte erkennbar war  (hat nicht immer geklappt)
     
    vielleicht hilft dir das

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