Zum Inhalt springen
Ultraleicht Trekking

Waylander

Members
  • Gesamte Inhalte

    35
  • Benutzer seit

  • Letzter Besuch

Über Waylander

  • Rang
    Leichtgewicht

Letzte Besucher des Profils

406 Profilaufrufe
  1. Interessantes Thema. Tatsächlich ist es wirklich so, dass mehr Menschen wie man meint Nachts draußen Angst haben, ob jetzt vor Tieren oder Menschen, diese Ängste sind hier in Deutschland, und meist auch im Ausland unbegründet, was ja auch schon hinreichend geschildert wurde. Bei mir ist es so, dass ich keine Angst verspüre, ich war allerdings auch als Kind schon oft Campen/Wandern und bin immer noch viel Nachts im Wald unterwegs. Ich nutze auch keine Oropacks oder Dergleichen, weil ich die Geräuschkulisse um mich rum einfach mag. Man lernt mit der Zet die Geräusche einzuschätzen, lernt wa
  2. Tja, bei den Anglern ist es wohl so wie bei allen anderen Gruppen auch. Es gibt schwarze Schafe, die alle in den Dreck ziehen. Die Angelplätze von Anglern die sich vorbildlich verhalten fallen Dir nämlich wahrscheinlich garnicht auf, den auch die halten sich so gut wie möglich an LNT. So wie die vorbildlichen ULer hier. Insofern würde ich mich zurückhalten mit solchen Verallgemeinerungen. Die Angelvereine die ich kenne halten die Gewässer übrigends sauber. Es gibt unter anderem Arbeitseinsätze wo z.B. der Müll von allen möglichen Bevölkerungsgruppen eingesammelt wird. Da wird den Kin
  3. Im Wald musst Du immer mit herabstürzenden Bäumen oder Ästen rechnen. Dies fällt unter den Begriff "waldtypische Gefahren", und gehört in meinen Augen zum allgemeinen Lebensrisiko dazu. Du hast aber recht, dass die Situation allg. in Deutschland (Europa) aktuell schlimmer ist als sonst. Du musst ja dein Schlafplatz aber auch nicht umbedigt unter eine tote Buche / toten Fichten Bestand errichten. Auch sonst macht es Sinn vlt. mal kurz nach oben zu schauen, um zu sehen wieviel Totholz über einen ist. Dieses kann nämlich immer abbrechen. Besonders gefährlich ist und bleibt es allerdings bei
  4. Ich finde bieber1 hat es ganz schön beschrieben. Mit der Zeit sammelst du Erfahrung und du findest Plätze die dir geeignet erscheinen die Nacht zu verbringen ("trocken", eben, windschutz, Wasser in der Nähe,...). Sicherlich sucht man sich am Anfang geeignete Locations als Backup, wie etwa Campigplatze, Plätze wo es auch im Wald legal ist, Schutzhütten, vlt. mal eine abgelegene Bushaltestelle^^. Häufig ist es in DE auch nicht schwierig solche Spots zu finden, da die beschriebenen Touren meist eh von A nach B gehen, und es dort was passendes gibt. Mit der Zeit wirst du dann wie ge
  5. OT: Ilja Solomonovs ein Herr? Dann nehme ich das mit der Dame zurück, spielt letzt endlich auch keine Rolle. Gegoogelt habe ich danach nicht. Meine Vorurteile? Ich zielte in dem Beitrag auf allgemeine Vorurteile gegen Städter, die als "naturentfremdet" gelten. Ich denke dieses Vorurteil ist doch mittlerweile bekannt? Mit den z.T. abgehobenen und realitätsfernen "Regeln" aus der Petition finde ich schon, dass solche Vorurteile bekräftigt werden.
  6. Zugegebenermaßen habe ich mir bei dem Beitrag nicht viel Mühe gegeben, Du verstehst aber doch einiges falsch, deswegen noch ein mal eine kurze Klarstellung: Die Geschichte mit Berlin war vlt. etwas unglücklich, ich wollte aber nicht die Dame diskreditieren, sondern sie bedient mit solch einer Petition Vorurteile gegen Städter in meinen Augen. Schön dass der Jäger weiter jagen darf, wäre ja noch schöner wenn nicht, aber was will uns die Dame sagen? Das sie den Wildcampern dann noch nicht ein mal zutraut nicht auf Wilderei zu gehen? Und dann sollen sich andere Menschen keine Sorgen mac
  7. Na das die Petition von einer Dame aus Berlin kommt erklärt wieder einiges... . Jedermannsrecht soll hier also auch für Wohnmobile gelten, sehr schön. Aber gut, nur max. 5 /Platz. Naja, machen wir 30 m weiter noch ein Platz auf... . Die Regeln auch klasse, Feuer nur mit Holz was da schon liegt, na dann. 150m Abstand zu Wohnhäusern, aber auch Hütten? Was für Hütten? Die Hütten im Wald die sich noch am ehesten dafür geeignet wären? Darf man eig. auch auf dem Acker vom Landwirt campen? Unterirdisch schlecht in meinen Augen und fast eher schädlich für die Sache. Gut das jagen aber weiter
  8. Die Möglichkeit in DE gibt es weniger, da die meisten Wanderer eben nicht in freier Wildbahn oder auf dem Campingplatz schlafen wollen, sondern ein eher geringer Teil. Die Fernwanderwege wurden eben für solche Gruppen ausgelegt. Außerdem gab es als die Fernwanderewege angelegt wurden auch kein Jedermannsrecht. Die Skandinavier würden sich übrigends auch freuen, wenn die ganzen Touris, die das Jedermannsrecht für sich in Anspruch nehmen auch etwas mehr Geld dort lassen würden... . Ja, ich weiß @questor, nicht wissenschaftlich belegt, aber das hier ist nun mal ein Diskusionsforum, wo Erfahr
  9. Es würde aber mengenmäßig weiter zunehmen ohne Verbote. Außerdem hat man ja jetzt schon wenig handhabe gegen Regelbrecher und Ausreißer, ohne Verbote würde es noch schwieriger werden solchen Personen Grenzen auf zu zeigen. Wie außerdem schon erwähnt diskutieren viele Schweden schon darüber das Jedermannsrecht für nicht Schweden ab zu schaffen. Solche Schweden kenne ich auch, und ich kann es durch aus nachvollziehen. Irgend wann ist das Fass eben voll. Das Jedermannsrecht wurde nicht für Touris eingeführt, sondern für die eigene Bevölkerung, um etwa Beeren einsammeln zu können.
  10. Nein. Wegegebot kann auch in Naturschutzgebieten oder anderen Schutzgebieten gelten, je nach Schutzgebietsverordnung oder Maßnahmenplan. Das verlassen der Wege ist nicht explizit erlaubt sondern eher geduldet. Bsp.: § 15 HWaldG Absatz 2: "1Waldbesucherinnen und Waldbesucher haben aufeinander Rücksicht zu nehmen, damit eine gegenseitigeBelästigung oder Behinderung vermieden wird. 2Durch die Benutzung darf die Lebensgemeinschaft desWaldes nicht gestört, die Bewirtschaftung des Waldes nicht behindert, der Wald nicht gefährdet, geschädigtoder verunreinigt und die Erholung anderer nicht b
  11. Die Natur gehört nicht auch uns als Spezies sondern wir sind eher ein Teil davon im Idealfall. Ich definiere Natur auch nicht durch die Abwesenheit von Menschen, aber der Mensch ist eben mittlerweile ein Störfaktor, weil er in der Natur häufig als Raubtier gilt. Raubtiere lösen nun mal Stress aus. Raubtier muss nicht umbedingt wer sein der tötet, sondern auch Lebensraum weg nimmt. Wenn der Mensch außerdem in die Natur gehört wieso sammelt er sich zunehmend in Städten, zerschneidet die Landschaft durch Straßen und beutet sie aus für Ressourcen? Alles eine Frage der Verhältinsmäßi
  12. Was ich vor allem raushöre bei allen die für ein Jedermannsrecht sind ist vor allem: "Mimimi, ICH will aber". Manche haben ja schon geschrieben, dass aktuell viel geduldet wird. Dies kann aber ganz schnell ins Gegenteil umschlagen, wenn Verfehlungen weiter zunehmen. Es sind ja außerdem nicht nur ULer die was wollen, sondern auch die Jungs und Mädels von ODS, Mountainbiker (trails), Reiter (Reitwege), Naturphotographen (betreten von NSG), Geocacher (Nachtcaches), Hundebesitzer (keine Leinenpflicht), Bushcrafter, Waldbader, Nordig Walker,..... . Wo fängt man an und wo hört man auf? Ich
  13. Grundsätzlich und vereinfacht hast du recht. Wenn du als Waldbesitzer sowas aber erlaubst wird es aber erst richtig kompliziert, denn dann haftest du für alle möglichen und unmöglichen Szenarien. Diesen Schuh würde ich mir niemals anziehen, schon gar nicht wenn ich das Ganze irgwo im Internet veröffentlicht habe und da irgend welche Unbekannte bei mir im Wald schlafen. Natürlich kannst Du die dann alle einen Haftungsausschluss Vertrag unterzeichnen lassen, der sollte dann aber jur. auch bombenfest sein. Die Haftung würde dann auf den Übernachter übergehen, so ein Ding würde ich dann aber
  14. Als Waldbesitzer musst du dich an das Bundeswaldgesetz und die jeweiligen Waldgesetze der Länder halten. So einfach ist das. Sprich der Großprivatwaldbesitzer muss dich in seinem Wald spazieren lassen ob er will oder nicht, und der Kleinprivatwaldbesitzer der nichts dagegen hat das Leute bei ihm schlafen darf das auch nicht so einfach. Bsp. mit dem Waldbrand weiter gedacht. Ein Waldbesitzer lässt Leute bei sich im Wald übernachten. Wie stellt er sicher, dass diese sich an die Regeln halten, sprich in dem Fall kein Feuer machen. Durch eine Windböe entzündet ein Funke einen Waldbrand,
  15. OT: Ärger vermeidest Du am besten wenn Du dich an die Regeln hälst : ) Ansitzjagd wird häufig praktiziert von Jagdeinrichtungen, es gibt mittlerweile aber auch Mobile, wie etwa Klettersitze. Außerdem kann der Jäger auch durch den Wald pirschen, sprich es wird nicht immer von den offensichtlichen Stellen gejagt. Von Treibjagden erfährst du, wenn du im Wald vor einem entsprechendem Schild stehst. Termine werden häufig nicht veröffentlicht, da leider immer mehr mit selbsternannten "Tierschützern" zu rechnen ist, die den Jagdbetrieb stören. Momentan brauchst aber mit Keiner rechnen, Saison is
×
×
  • Neu erstellen...

Wichtige Information

Diese Website benutzen Cookies. Wenn Sie die Website weiter nutzen, stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Lies bitte auch unsere Datenschutzerklärung, sowie unsere Nutzungsbedingungen und die Netiquette.