jp-willm
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jp-willm reagierte auf mawi in Projekt "West" zu WasserHallo @jp-willm, vielen lieben Dank für die Fotos! Ich habe jetzt erst gesehen, dass ihr noch was in dem Zitatblock reingeschrieben habt.
Noch einmal vielen lieben Dank für den Tipp! Es war sehr schön. Einmal die Strecke (wenn es auch etwas anstrengend war, da es keine Strömung gab) und Strasbourg.
Danke! Das sieht auf dem ersten Blick sehr cool aus. Das schauen wir uns zu Hause noch einmal genauer an Wenn wir zurück sind, melden wir uns auch noch einmal bei euch!
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jp-willm reagierte auf mawi in Projekt "West" zu Wasser39. Tag (Ill (Rhein))
Am Frühstücksbuffet schlagen wir uns noch einmal so richtig den Bauch mit Croissants und anderen Leckereien voll und tanken ordentlich Kaffee. Schnell noch ein paar Croissants eingesteckt und dann ab zum Packen. Zum Glück ist Check-out bis 12 Uhr.
Die Rucksäcke fühlen sich wegen dem üppigen Proviantvorrat ordentlich schwer an. Wenn wir doch nur so paddeln würden, wie wir essen
Gestern hatten wir den ganzen Tag über versucht die regionale VNF (Wasserdingsbumsamt) Abteilung für Straßburg zu erreichen. Wir haben verschiedene Nummern probiert. Am Ende wurden wir immer an die von gestern verwiesen und da geht nach wie vor keiner ran. Wir haben mittlerweile heraus gefunden, dass man womöglich nicht auf dem Altstadtring fahren darf. Also wollten wir vom VNF wissen, ab wo wir einsetzen können. Da wir keinen erreicht haben, setzen wir einfach hinter dem Ring in die Ill ein.
Es geht vorbei am EU Parlament:
Keine Ahnung, ob wir hier lang fahren dürfen. Die Kapitäne der Fahrgastschiffe scheren sich nicht um uns. Am Parlament läuft glaub ein Sicherheitsmann ein Stück neben uns her. Aber es hat keiner auf uns geschossen
Hinter den Parlament müssen wir noch einmal an einem Wehr umsetzen und dann haben wir freie Fahrt bis zum Rhein. Wir lassen schnell die Stadt hinter uns. Es wird wieder sehr idyllisch.
Die Ill hat etwas Strömung, nicht viel, aber ausreichend um die Beine hochlegen zu können und trotzdem voranzukommen.
In La Wantzenau wollen wir in einem Café etwas essen, doch leider hat es heute krankheitsbedingt geschlossen Also gibt es lecker Wrap aus unserem Proviant. Zufällig entdecken wir noch einen sehr leckeren Eisstand. Mhmmm.
Vor uns kommt ein Wehr. Danach treffen wir wieder auf den Rhein. Ab dem Wehr müssen wir voraussichtlich das vorletzte Mal auf der Tour umtragen. Hurra! Wir nähern uns dem Wehr. Da sehen wir, dass wir einfach drüber fahren können. Kurz noch einmal vom Land aus gescheckt. Jup, es gibt so viel Wasser, dass das Wehr überspült ist. Die Strömung ist dafür ganz ordentlich Wir freun uns, einmal umtragen gespart, jetzt nur noch einmal.
Zurück auf dem Rhein:
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jp-willm reagierte auf mawi in Projekt "West" zu Wasser35. Tag (Rhein)
Der Tag beginnt heute regnerisch und es soll auch den ganzen Tag über so bleiben.
Kurz nach der Abfahrt sehen wir links eine Angelschnur aus dem Gebüsch ragen. Wir drehen nach rechts ab. Plötzlich werden wir beinah stranguliert. Die Schnur ist quer über den Fluss gespannt. Auf der anderen Seite ist ein Anglerlager aufgebaut, von dem aus viele Schnüre den Fluss entlang gespannt sind. Eine halt auch über den Fluss auf Kopfhöhe. Ich verspüre das Bedürfnis die Schnur zu zerreißen, tue es aber letztlich nicht.
Ein Stück weiter geht es auf den Kanal, wo wir gleich auf einige fette Pötte treffen. An sich finde ich die bislang nicht lästig. Im Gegenteil, sie machen schöne Wellen.
Am besten sind die, die von hinten kommen. Dann wird man mit talwärts gezogen. Auf dem Kanalabschnitt ist nämlich kaum Strömung.
Nach ein paar Kilometer kann man wieder ein Stück des alten Flussverlaufs fahren. Da es aber nicht sonderlich lang ist und drei Schleusen gibt, entscheiden wir uns auf dem Kanal zu bleiben, wo es nur eine Schleuse gibt.
Von Ufer aus quatscht uns ein Angler an. Das übliche, woher? wohin? "Oh Konstanz. Nett. Wir lang habt ihr bist her gebraucht? Zwei Tage?" Scherzbold!
Ein Radfahrer macht sich etwas Sorgen um uns bei der "heftigen" Strömung. Welche Strömung? Uns fallen bald die Arme ab und kommen dabei kaum voran Vermutlich meinte er die Wellen, die die Schiffe erzeugen ...
Beim Umtragen an der Schleuse begegnen wir einen Pärchen, mit dem wir ganz nett ins Gespräch kommen. Sie wohnen hier und schwärmen vom Elsass und den Vogesen. Am Ende empfehlen sie uns noch den Canal du Rhône au Rhin bis nach Strasbourg zu fahren und von da aus die Ill entlang durch Strasbourg bis zum Rhein. Das ist ein toller Vorschlag, der uns sehr gefällt. Denn wir hatten die ganze Zeit schon überlegt, wie wir am besten Strasbourg mitnehmen können, da es ja nicht direkt an Rhein liegt. Super, danke für den Tipp! Die beiden waren echt goldig.
Da wir Wasser brauchen, läuft meine Freundin zum nächsten Ort und von da aus zum besagten Kanal. Ich paddle derweil zu dem Kanal. Mit fünf Minuten Unterschied kommen wir fast zeitgleich am vereinbarten Treffpunkt an.
Es gibt relativ viele Angler hier. Die glotzen uns teilweise an, als wären wir Nessi oder ein jonglierender Elefant auf 'nem Krokodil. Es scheint schon lange kein Boot mehr hier durchgekommen zu sein.
Oh, es herbstet schon. Leider ist es das Werk des Prozessionsspinners
Sonnenuntergang mit ein paar Bergen der Vogesen im Hintergrund.
Am Uferbereich wimmelt es von Mücken. So viele habe ich schon ewig nicht mehr gesehen. Wir bauen fix das Tarp auf. Wir sind heute sehr froh über das Innenzelt. Ohne wäre es der Horror geworden.