Wanheda Geschrieben vor 3 Stunden Geschrieben vor 3 Stunden Hallo hallo, Anfängerin sucht Tipps zum Umgang mit kleinen Pyramidenzelten. Im vergangenen Sommer bin ich zum ersten Mal mit Zelt losgewandert, früher auf Fahrradtouren waren wir immer mit größeren und schweren Kuppelzelten unterwegs. Zugelegt hatte ich mir dafür ein 1-Personen-Pyramidenzelt aus zweiter Hand und für den Einstieg war das auch sicherlich eine sehr gute Entscheidung. Ich konnte es zum Austesten günstig ergattern, es ist recht leicht, es lässt sich gut zusammenpacken, es steht gut im Wind ... und ich würde behaupten, dass ich es nach einigem Rumprobieren auch ganz gut aufgebaut bekomme (man ignoriere die durchhängende Abspannleine im zweiten Bild). Es tut also eigentlich alles, was es soll, aber trotzdem finde ich es irgendwie unpraktisch. Da ich herausfinden möchte, ob das einfach nicht meine Art Zelt ist oder ob ich eher falsch damit umgehe, frage ich hier nach Tipps, die Art von Zelt ist ja eigentlich recht beliebt. Im Zelt nutze ich einen Quilt und eine S2S Etherlight XR in lang und weit. Die Weite ist für mich wichtig, die Länge eher weniger, diese Matte konnte ich einfach günstig aus zweiter Hand bekommen. Selbst bin ich nicht mittelgroß, 172 cm. Im Liegen ist auch alles super, aber im Sitzen stoße ich alle Nase lang an den oberen Bereich des Zeltes an. Die Etherlight ist sicherlich eine recht dicke Matte und ich bin auch der Typ Sitzriese mit langem Rücken, aber ich wundere mich trotzdem. Der Trekkingstock ist auf der empfohlenen Länge, eher ein paar Zentimeter länger. Und wenn es regnet und ich im Zelt meinen Kram zusammenpacken oder ausbreiten möchte, rutsche ich gerade wegen dem Aufpusten oder Zusammenrollen der Matte auch mal weg von der Mitte der Zeltes und zack habe ich wieder die feuchte Zeltwand am Rücken. Kann das Zelt besser ausgebaut werden? Wie bewegt ihr euch im Zelt, um nicht außen anzustoßen? Bin ich einfach zu unvorsichtig?
Gibbon Geschrieben vor 1 Stunde Geschrieben vor 1 Stunde Hi, das Lanshan 1 ist einfach kein so großes Zelt. Ich hab das mal kurz gehabt, jedoch mit über 1,90m war mir das Zelt definitiv zu klein, selbst ohne Innenzelt. Es gibt einen umfangreichen Faden zum Lanshan 1, in diesem Beitrag dort wurde das Raumgefühl ganz treffend beschrieben: Und du hast das Zelt auf den Bildern schon vorbildlich aufgebaut! Wenn ich deine Daten bei https://fitmytent.com/ eingebe, also 172 + 10cm Matte, dann ist das nicht so geräumig. In der Tiefe ist da einfach kein Spielraum, in der Breite kannst du deinen Kopf vielleicht einen halben Meter bewegen? Gerade wenn man vom 2-Personen-Kuppelzelt kommt (so wie ich am Beginn meiner UL-Karriere), ist der Platz im Lanshan 1 einfach viel weniger. Wenn ich mit Bivy und China-Tarp unterwegs bin, dann passiert fast alles außer schlafen außerhalb meiner Behausung, inklusive Kleidungswechsel, Kochen oder das Vorbereiten der Schlafmatte. Wenn ich mit meinem größeren, jedoch schwereren, Tarptent Rainbow unterwegs bin, dann kann ich einiges an Aktivitäten ins Zelt verlagern, ohne immer direkt anzustoßen (obwohl das immer noch kein Vergleich zu den Camping-Luxus-Zelten von früher ist). Lange Rede, kurzer Sinn: Du machst nichts falsch, Pyramiden-Zelte bieten halt nicht soviel Kopffreiheit. D.h. wenn dir das Lanshan 1 zu eng/klein ist, dann ist dein Empfinden da völlig gerechtfertigt und nachvollziehbar. Muss halt jeder das Zelt finden, dass für einen am besten funktioniert. Inzwischen nehme ich bei schlechtem wetter lieber das schwerere Rainbow mit, um mehr Platz im Innenraum zu haben. Andere geben sich bei schlechtem Wetter mit weniger Platz zufrieden und sparen sich dadurch mehrere Hundert Gramm Zeltgewicht.
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