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Ultraleicht Trekking

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  1. Hallo zusammen, ich möchte euch hier mein letztes Projekt vorstellen und damit dem Forum sowie denjenigen danken, deren Beiträge mich dazu inspiriert haben – und gleichzeitig ein bisschen etwas zurückgeben. Da ich überhaupt erst seit September 2025 nähe und MYOG-Projekte umsetze, bin ich jederzeit offen für Verbesserungen und Tipps, um die Verarbeitungsqualität weiter zu verbessern, vorallem im Bezug auf die Haltbarkeit. Mein erstes Projekt in diesem Jahr war ein Daunenquilt, der einen ähnlichen Schnitt wie mein Cumulus 250 haben sollte, jedoch mit etwas mehr Loft und aus leichterem Material gefertigt ist. Verwendete Materialien: 22 g/m² 10D Taft von AdventureExpert in Blau und Schwarz 250 g 900 cuin Daune von ExTex 25 g/m² Moskitonetz von ExTex 2,5 m 2 mm elastische Kordel mit 4 Kordelstoppern von AdventureExpert 3 × 15 mm Flachverschlüsse von ExTex Alterfil S150 mit Microtex-70-Nadeln Die Form des Quilts ähnelt vielen gängigen Modellen und wurde – wie erwähnt – vom Cumulus 250 inspiriert. Es handelt sich also um einen eckigen Quilt, der im Fußbereich (ca. 80 cm) zu einem Trapez zusammenläuft. Die Maße betragen 140 cm oben, 110 cm unten bei einer Länge von 190 cm. Als Änderung gegenüber dem Cumulus habe ich einen versetzten Kordelkanal am Halsbereich eingearbeitet, um eine Art Wärmekragen zu erzeugen. Nach einiger Recherche und vielen Überlegungen habe ich mich von @Capere inspirieren lassen und mich für Unterbrechungen in den Baffle-Kanälen entschieden. Die Bafflestücke sind 5 × 4 cm groß (+2cm Nahtzugabe), und mit einem Overfill von 15 % wollte ich eine Komforttemperatur von etwa 0 °C erreichen. Die Lücken zwischen den Bafflestücken sind jeweils 5 cm breit. Die finalen Maße des Quilts stimmen auf ± 1 cm. Der Loft beträgt im Durchschnitt etwa 6,5 cm, was rechnerisch einer Komforttemperatur von knapp –5 °C entspricht, wenn ich es richtig verstanden habe. Das muss natürlich noch in der Praxis getestet werden! Für Interessierte: Die Arbeitszeit (ohne Planung etc.) betrug rund 12 Stunden. Der fertige Quilt wiegt mit 250 g 900cuin Daune beeindruckende 399 g und ist somit ca. 140 g leichter als mein Cumulus-Quilt – bei etwa doppeltem Loft! Hier der fertige Quilt und nochmal neben seinem Vorbild - Cumulus 250. Zum Schluss habe ich noch eine Frage an die erfahrenen Leute hier im Forum: Der untere Teil (80 cm) des Quilts ist noch nicht geschlossen, da ich zwischen zwei Optionen schwanke: Einen 3 mm-Reißverschluss (80 cm) einnähen und den Quilt so optional auch als Decke nutzbar machen – gerade bei Touren, bei denen die Temperaturen stärker schwanken und auch wärmere Nächte dabei sind. Die 80 cm vernähen und den Quilt unten dauerhaft schließen. Dabei bliebe er zwar die Kopfseite offen, ließe sich aber per Kordelzug schließen, hätte also zugleich eine kleine Lüftungsoption. Welche Variante bevorzugt ihr – und was spricht eurer Meinung nach dafür beziehungsweise dagegen? Beste Grüße Joschua
    3 Punkte
  2. Hallo zusammen, mein Name ist Joschua, ich bin 30 Jahre alt und komme aus NRW. Seit September 2025 bin ich stiller und begeisterter Mitleser im Forum – vor allem im Bereich MYOG –, durch den ich überhaupt erst auf das Forum gestoßen bin. Seit einigen Jahren liebe ich es, wandern zu gehen, insbesondere auf mehrtägigen Abenteuern und Trails. Dieses Jahr hat mich die Begeisterung für UL-Ausrüstung gepackt, weshalb ich zwangsläufig auch auf MYOG gestoßen bin. Bis August 2025 hatte ich persönlich noch nie eine Nähmaschine oder Ähnliches angefasst. Durch dieses Forum habe ich jedoch extrem viel Inspiration und Wissen aufgesaugt, was dazu geführt hat, dass ich mittlerweile zwei Rucksäcke, drei Synthetik-Quilts und einen Daunen-Quilt hergestellt habe – und natürlich noch viele weitere Projekte in Planung habe. Mein Baseweight liegt aktuell bei ca. 4,2 kg, Tendenz sinkend. Um dem Forum auch etwas zurückzugeben, werde ich mir demnächst die Zeit nehmen, meine MYOG-Projekte vorzustellen und dem ein oder anderen Member, der mich beim entsprechenden Projekt inspiriert hat, zu danken. Beste Grüße Joschua
    2 Punkte
  3. Ich kenne die 2 und 3 Personen Variante. Aufbau ist sehr einfach und schnell erledigt, Windstabilität ist super. Vom Platz her ist es so ne Sache. Zwei Personen in der 2P Variante ist quasi Kuscheln. Die schrägen Wände kommen schnell an den Schlafsack, man kann nur unbequem bei schlechtem Wetter drinn sitzen und ich persönlich bin kein Fan von dem Fronteingang. Würde wenn eher das Starriver von der Marke bevorzugen, das kenne ich ebenfalls. Vom Innenraum deutlich angenehmer. Und kurz die Frage, warum zwingend freistehend? Wollte ich früher auch immer unbedingt und nutze mittlerweile kein Zelt mehr welches freistehend ist. Oder willst du in den Alpinen Bereich? Grüße
    1 Punkt
  4. Hi, Zum Tarp: Falls noch nicht bekannt, das Yama Cirriform gibt es bei Outdorline.sk zum kaufen, dann muss an sich nicht mit US Importen herum schlagen. Das Xunshang aus China wäre ein billige Alternative, besitze ich, macht jedoch bei Schlechtwetter keinen Spaß und ich weiß nicht, wie stabil das bei Wind ist Leichte Tarps von der Stange wären zum Beispiel das Bushmen Ultraleichtes Tarp 3x2m (15D Stoff, unter 400 Gramm inklusive Schnüre), das Bushmen Ultra Tarp 2X3 (20D) oder das DD Hammocks DD Tarp S superleicht 2,8 x 1,5 m (260g ohne Zubehör), alle unter 100€. Das Six Moon Designs Gatewood Cape wäre Mulit-Use, jedoch wird es ab 1,85m Körpergröße so langsam etwas eng. Es gibt von SMD noch das Deschutes Tarp als Alternative.
    1 Punkt
  5. Wird wohl Rechteck 2,4 mal 2.8
    1 Punkt
  6. Ich bin da auf demselben Trip. Habe mich entschieden für MYOG Tarp plus sea to summit Nano Netz plus Tyvek.
    1 Punkt
  7. OT: Bin ich eigentlich der einzige, der es etwas - sagen wir mal: erstaunlich - findet, dass eine Diskussion, die vor kurzem im Nachbarforum entstanden ist und dort ausgetragen wurde, jetzt ganz plötzlich von einem der Forenmods als Thema hier reingestellt wurde? 🤔
    1 Punkt
  8. @StillerMitleser Soso, bei den Großen sinkt die Wahrscheinlichkeit, etwas zu unterstützen…? Sogar VW hatte vor ein, zwei Jahren mal das Problem, das in einem ihrer Werke in China Uigurische Zwangsarbeiter eingesetzt wurden… Von Addidas und anderen ganz zu schweigen. @Old School da machst du es dir aber wirklich einfach!
    1 Punkt
  9. Ich habe mir jetzt auch einen Troyer aus dem 60er Alpha von extex genäht, Schnitt ist von einem Lidl Fleeceshirt. Größe XL 102g, der Stoff trägt sich wahnsinnig angenehm auf der Haut.
    1 Punkt
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