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  1. Google hat angekündigt, daß es ab September 26 nicht mehr möglich sein wird, Anwendungen für die Android-Plattform zu entwickeln, ohne sich zuvor bei Google registriert zu haben. Diese Registrierung umfasst: Zahlung einer Gebühr an Google Zustimmung zu den Nutzungsbedingungen von Google Vorlage eines amtlichen Ausweises Hochladen des Nachweises über den privaten Signaturschlüssel des Entwicklers Liste aller aktuellen und zukünftigen App-Kennungen Es galt immer, daß Android eine offene Plattform ist, auf der man jede beliebige Software ausführen kann. Doch ab September 2026 wird Google ohne Nutzer-Zustimmung ein Betriebssystem-Update einspielen, das dieses Recht dauerhaft blockiert und den Nutzer vollständig von Googles Urteil abhängig macht, welchen Anwendungen künftig laufen dürfen. Hier sind die die Auswirkungen auf keepandroidopen.org ganz gut geschildert. Was man am Besten tun sollte, um zu verhindern, daß Google wirklich alle alternativen Apps & Vertriebswege ausschließt, wird auf Keep Android open gut aufgezählt. Ich bitte jeden, sich daran zu beteiligen und den Aufruf weiter zu verbreiten, gerne kann dieser Aufruf woanders hin mit copy & paste übetragen werden. VG Khyal
    2 Punkte
  2. Danke für den Beitrag! Wichtiger denn je!! Ich befürchte, ganz so einfach ist dann das auch nicht. Ich persönlich finde es einfach nur noch frech, was sich Google da erlaubt. Erst selber von Opensource profitieren und es dann closed source machen?! Da finde ich so einen Post hier das Mindeste! OT: es gibt eine Doku namens "nothing to hide" (?). In dieser wird ein Ex-FBI Angestellter interviewt. Der sagte da etwas, was ich seitdem nicht mehr aus dem Kopf bekomme - "Wenn es die Stasi noch geben würde, würden die sich die Finger nach den heute vorhandenen Daten lecken". Ich finde so ein Kommentar sollte man sich mal länger durch den Kopf gehen lassen. Klar, sind die ganzen Services à la Bigtech praktisch. Genau das ist ja auch das Ziel. Klar "scheint" es kostenlos zu sein. Aber wir alle wissen womit wir bezahlen. Und wir alle wissen auch, was passieren kann, wenn diese Daten in Falsche Hände geraten. Dafür darf man dann mal nach China schauen. Und was passiert, wenn hierzulande ein Machtwechsel stattfindet, bei welchem man es dann nicht mehr so genau mit Datenschutz sieht? Das Argument, man habe nix zu vergeben ist längst über holt und scheinheilig. Dann gerne hier einfach mal alle Passwörter von euren Konten teilen, mal sehen, was ich so heraus finde😉
    2 Punkte
  3. Manche würden sagen, Google selbst ist schon die Spyware. Mal im ernst, habe vor einiger Zeit auf Wunsch ein Google Pixel mit dem Original Android neu eingerichtet. Bei der Hälfte der gefühlt 50 vorinstallierten Apps hatte ich keine Ahnung was die machen. Ich selbst verwende Murena /e/OS. Das ist, sagen wir mal, mit weniger Google. Da wusste ich beim frischen System sehr genau, wofür die ca. 20 einzelnen Apps sind. Die Bedenken von @Old School, dass Google die alternativen, google-freien Betriebssysteme durch seine neuen Regeln behindern oder platt machen will, teile ich. Beste Quelle für Themen rund um den Datenschutz im Mobile Bereich ist der https://www.kuketz-blog.de/. Außerdem empfehle ich allen, die das Thema Datenschutz nicht ganz so kritisch sehen, diese Lektüre hier.
    1 Punkt
  4. Vor allem ist für mich von Interesse wie und ob es dann mit den mehr oder weniger "entgoogelten" Androids wie z.B. murena oder GraphenOS weiter gehen kann. Ohne Open Source ist es dann zumindest deutlich schwieriger neue Versionen zu verwenden bzw. Sicherheitspatches auszurollen. Lichtblick ist ab 2027 die Kooperation von Graphen mit Motorola, die wollen dann einige Modelle hardwareseitig graphenkompatibel machen, nur, was nützt das wenn man keine Apps mehr über Fdroid kriegt, Emailclient, DavX5, ... bleibt dann nur noch Aurorastore, Aptoid. Auf jeden Fall wird ein "alternatives" Android dann schwieriger zu handeln!?
    1 Punkt
  5. Das wird wahrscheinlich nicht verhindert. Die Entwickler die im Play Store anbieten werden ja schon jetzt registriert und der Playstore ist voll von Spywareschrott. Es geht eher darum daß man nun nicht mehr mal so eben eine Android App bauen kann ohne dass man bei Google die Hosen herunter lässt. IMHO ist Otto Normaluser recht gut abgesichert wenn er bei Installation aus alternativen Quellen nur den F- Droid Store zulässt und auf Playstoreapps weitestgehend verzichtet. Halb- OT: Es wird echt höchste Zeit für benutzbare Linuxphones.
    1 Punkt
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