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Ultraleicht Trekking

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Anzeigen von Inhalten mit der höchsten Reputation auf 29.05.2026 in Beiträge

  1. Hallo @Leffotrak das gesamt Gewicht ist aktuell Alles inkl. "getragen". Das würde ich wenn ich wieder Zeit finde anpassen. Man sollte das Gesamtgewicht natürlich auch haben ohne "Worn" Items sehen damit man nicht Gesamt - Worn manuell berechnen muss.
    2 Punkte
  2. Ein Tarp lässt sich einfacher trocknen als ein Zelt. Ich wische es ab und stopfe es zunächst in die Mesh Außentasche. Sobald die Bedingungen zulassen mache ich eine Pause und breite es zum endgültigen trocknen aus. Das ging auch mit meinem Gossamer Gear. Doch mit dem in diesem Winter geklebten Tarp aus DCF ist es sehr viel einfacher.
    1 Punkt
  3. Mein "Tourenhandtuch" wiegt 20,6g und III ist nicht nur geeignet, das Zelt/Tarp ( in meinem Fall das Aricxi Taartent) abzuwischen, sondern auch mich nach einem Bad mit den Manatees in Florida Nur mal als Idee...
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  4. ich habe für mich gemerkt, dass zwischen 15 - 20 km meine optimalen TAgesetappen sind (ausser es sind weit über 1.000 hm). Dann ist es Urlaub für mich. Ich kann in der Früh etwas liegen bleiben, tagsüber gut Pausen machen und vor 18:00 am Zielort sein. Sind mal längere Tage dabei (ich plane immer von Campsite zu Campsite), dann geht das schon, ist aber bei weitem nicht so entspannt, weil ich einfach weiß, ich kann weniger Pausen machen / muss länger gehen, etc. Ab und zu hab ich es, dass ich meine, ich müsste doch mal mehr km gehen. Aber allermeistens bereue ich dass dann am nächsten TAg, weil ich einfach KO bin.
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  5. Bisher war ich auf all meinen Touren immer mit einem Deuter Glide 35+10 Schitourenrucksack unterwegs. Super robust und zuverlässig, für mich optimal in der Größe, aber einerseits mit rund 1,5kg richtig schwer, und dazu auch noch nicht optimal vom Tragekomfort. Trotz minimalistischem Tragegestell (Kunststoffplatte) und recht stark gepolsterten Trägern und Hüftgurt hatte ich meist mit Druckstellen zu kämpfen, außerdem ist das Gewicht relativ weit entfernt von der Hüfte "gehangen" - die Passform wars einfach nicht ganz. Ich habe die zahlreichen Beiträge hier im Forum zu unterschiedlichsten tollen Rucksack-Projekten durchgearbeitet, und war gleichzeitig sehr inspiriert vom Tragekomfort meiner Laufweste (Black Diamond Distance 25). Entsprechend hat mich auch der Betalight von Black Diamond sehr inspiriert. Trotzdem habe ich mich dann sukzessive an das Endprodukt herangetastet. Vielleicht macht das auch der oder dem Nächsten Mut, langsam an das Thema heranzugehen. Die erste Station war das Nachnähen meines Ortlieb Commuter-Daypacks, allein um mich einmal an die Fertigungsschritte eines Rucksacks heranzutasten. Extrem simpler Schnitt, hier habe ich zum ersten Mal Schulterträger genäht - in dem Fall doppelt mit X-Pac (erstaunlich bequem). Als nächstes habe ich mich an einer rudimentären Laufweste probiert, um mehrere Dinge zu probieren: wie funktionieren Laufwesten-Träger vom Schnitt und Material, wie könnte ein Top-Verschluss aussehen (Rolltop hat mich initial nicht überzeugt), und wie sieht es mit Stretch-Taschen aus. Fazit war, dass ein sauberer Schnittmuster- und Materialmix gar nicht so trivial war, das Stretch-Material unerfreulich in der Verarbeitung, und der Top-Verschluss solala. Anschließend habe ich mich an das tatsächliche Werkstück getraut, auch hier habe ich mehrere Runden gedreht. Als erstes mit Trägern im Laufwesten-Stil und nur aus Spacer-Mesh, einem testweise improvisierten Drawcord-Verschluss und einem abnehmbaren Hüftgurt mit Kurve aus X-Pac mit EVA gefüllt. Hieraus entstanden mehrere Learnings: - ein abnehmbarer Hüftgurt ist mäßig sinnvoll, wenn man ihn extra an sich anpasst. - EVA einschieben ist furchtbar mühsam - Spacer-Mesh dehnt sich im Vergleich zu Beladungsgewichten von Laufwesten bei einem großen Rucksack zu stark - ich bekomme die Form der Träger nicht zufriedenstellend hin, die diagonale Aufnahme der Träger ist aufwändiger in der Verarbeitung und zieht sich beim Tragen komisch am Rucksack-Rücken - der Verschluss ist nicht praktisch da nicht kompressionsfähig, und wohl auch optisch nicht hinzubiegen Entsprechend habe ich ziemlich viel wieder aufgetrennt und neu gemacht: - Hüftgurt aus X-Pac und Spacer-Mesh ohne EVA, dafür aber "auf Maß": Ich habe mit Maler-Krepp die perfekte Form auf meine Hüften geklebt, alles angezeichnet, runtergezogen und genau diese Form als Schnittmuster verwendet - Rucksackträger im klassischen Stil (vom 1. Ortlieb-Versuch übernommen), aus X-Pac und Spacer-Mesh. Die Aufnahme ist eine gerade horizontale Linie, den schrägen Anfangsverlauf erreiche ich über das Schnittmuster der Träger und nicht über die Aufnahme - Rolltop-Verschluss, welcher für die Form und das Handling beim Rollen mit Gurtband (extra stark) hinterlegt ist Nun habe ich meine erste zweitägige Bergtour damit bestritten und bin grundsätzlich begeistert: - das Handling mit Rolltop ist angenehm - die Mesh-Außentasche ist extrem praktisch (hatte ich vorher nicht) - der Tragekomfort ist stark verbessert, der Schwerpunkt ist viel näher am Rücken, der Hüftgurt passt wie angegossen ohne irgendwelche Druckstellen - ich habe knapp 1kg Rucksackgewicht gespart (von 1,5kg auf ca. 500g) Was noch verbesserungswürdig ist: - die Mesh-Taschen sind wesentlich zu klein, man muss ziemlich quetschen - Loadlifter würden wahrscheinlich noch sehr helfen, das Gewicht kompakt am Körper zu halten und die Schultern zu entlasten - der Rolltop ist zu kurz und schon bei Sommer-Beladung ziemlich am Anschlag - Softflask-Aufnahmen an den Trägern, sowie Zipp-Taschen für Snacks Außerdem frage ich mich, ob ich noch von irgendeiner Art von minimalistischem Tragegestell profitieren würde - ob Stangenkanal, HDPE-Platte, EVA, ...; und, ob nicht doch optimierte Laufwesten-Träger noch angenehmer wären. Hier jedenfalls einmal zwei Bilder vom vorläufigen Letztstand auf Tour: Danke an dieser Stelle jedenfalls einmal für die ganzen Inspirationen hier im Forum, vielleicht ermutigt der Beitrag ja jemanden, sich einem ähnlichen Projekt zu widmen und sich von Testläufen und Rückschlägen nicht entmutigen zu lassen! 😊
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  6. schaut ja schon mal gut aus. Als Tip für EVA in die Träger zu bekommen: Den Schaumstoff vorher mit Babypuder "einschmieren". Das hat das ganze bei mir erheblich erleichtert. Die Loadlifter lassen sich bei deinem Konzept einfach in der Ansatznaht vom Rolltop unterbringen.
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  7. Hallo Seph, meine Erfahrung ist auch, dass man sich erst im Laufe der Zeit richtig kennenlernt und dass sich der Körper an die Belastung gewöhnen muss. Zusätzlicher Sport zur Stärkung der Muskeln kann allerdings nicht schaden, sonst kann man sich schon Probleme einhandeln! Mir hat für den Einstieg das Buch von Christine Thürmer "Weite Wege wandern" übrigens sehr geholfen. Ansonsten ist es wie andere auch schon schrieben sehr individuell: Körpergröße und Körperbau, Jahreszeit, Klima, Wegbeschaffenheit,... Ich z.B. bin 1,62m und nicht besonders kräftig - ich bin darauf angewiesen, dass mein Baseweight unter 5kg ist.
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