Moin!
Ryan Jordan fasst die "Problematik des Biwaks" gut zusammen:
https://backpackinglight.com/podcast-episode-130-bivy-sack-camping/
3x3 ist viel zu groß, (Segelfläche) und das Material was Liteway verwendet ist nicht besonders abriebfest.
Ich würde Dein bisheriges Setup mit einem 2x3 m Tarp ergänzen und damit "rumspielen". Dabei ergibt sich schnell die Einsicht, wie viel Platz du wirklich brauchst.
Die Nebenabspannpunkte am Saum sind nicht so der Hit, aber die an den Ecken sind schon in Ordnung.
Damit könntest Du erst mal einige Aufbauten testen die zu Deiner Kombi mit dem Bivy passt.
Ein Tarp spielt seine Stärke aus, indem man nur ein, zwei Standard-Setups nutzt, die man schnell und effektiv aufbauen kann. Dadurch ist man bei suboptimalen Bedingungen sehr sicher und weiß was man tut. Improvisieren würde ich nur, wenn ich das Tarp an die örtlichen Gegebenheiten anpassen muss.
Das ist Vorort meist nicht so ein großes Problem. Mit zwei extra langen Schnüren, (2,5 m) kann man einige Distanz zum Abspannen überbrücken und im Zweifel einen besonders schweren Stein statt eines Herings nehmen.
Wenn der Taupunkt es will, hat man überall Kondenswasser, selbst unter dem Tarp.
https://www.youtube.com/watch?v=WaW2HDQK5lQ
Ich baue das Tarp entsprechend stramm und ohne große Falten auf, damit das Kondenswasser gut ablaufen kann.
Würde ich nicht machen, da du schon recht minimalistisch unterwegs bist. Vom Gewicht, der Materialqualität und dem Setup wäre das eher ein downgrade.
Das ist ziemlich stichfest.
Ein wenig besser ist noch Evazote. Die X-Mat ist nochmal deutlich leichter, wobei ich die Stichfestigkeit nicht getestet habe.
Mit den Schaummatten hat man zusätzlich noch etwas mehr Isolation unter der Blasematte.
VG. -wilbo-