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jotunheimer

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Reputationsaktivitäten

  1. Gefällt mir!
    102 g für ein Paar Flipflops ( ebenfalls vom Markt in Luang Prabang )  als Hüttenschuhe. Badeschuhe oder einfach zum Relaxen brauchbar kommen mir durchaus rekordverdächtig leicht vor, aber auf jeden Fall ultraleicht.
    Über Preise in Asien braucht man sich ja kaum zu unterhalten. Für diese Schlappen hab ich ca. 3-4 Euro bezahlt

  2. Gefällt mir!
    jotunheimer reagierte auf Ledertramp in Planung Norge pa Langs 2023   
    Fleckchen:
    Du streifst einige spektakuläre Gegenden nur am Rande. Da würde es sich durchaus anbieten, die Route zugunsten der Schönheit etwas zu verschieben. Bei manch anderen tollen Gebieten wär das vermutlich zu umständlich, weil dann doch zu weit, aber hier auf jeden Fall mal zwei Gegenden, wo du das durchaus umsetzen könntest:
    Jotunheimen - du wanderst derzeit am Gjende entlang. Die Strecke ist zwar echt schön, aber noch schöner wird es eigentlich dahinter. Ich würde von Gjendebu aus hochwandern und über Spiterstulen und Glittertind (da unbedingt hoch!) zurück nach Gjendesheim. Das ist etwas weiter, aber viel schöner und vor allem viel ruhiger. Der Weg am Gjende entlang und vor allem über den Bessegen ist sehr sehr voll und wird von vielen als Tagestrip gemacht. Die Glittertindbesteigung war einer der schönsten Trips, den ich in Norwegen bisher gemacht hab. Kann ich nur empfehlen, bei gutem Wetter. Die Runde würde natürlich etwas mehr Zeit in Anspruch nehmen, lohnt sich aber. Falls du unbedingt auf den Bessegen willst, kannst du das von Gjendesheim aus auch noch ohne Gepäck nachholen, kein Problem. Ich hab ihn damals auf meiner Tour durch Jotunheimen ausgelassen, nachdem ich das Geschiebe da gesehen habe und bin am Bessvatnet zurück gelaufen.
    Rondane und Dovrefjell: Den streifst du auch nur knapp. Ich würde die Route über Otta laufen lassen und dann durch Rondane gehen (da geht es sich wirklich gut). Anschließend würde ich über Hjerkinn durchs Dovrefjell (hier die Snohetta mitnehmen, Blick bis Jotunheimen!) nach Oppdal gehen. Von dort aus gibt es einen Pilgerweg Richtung Trondheim, den ich aber nicht kenne. Wahrscheinlich könntest du aber auch über den Forollhogna Nationalpark zurück auf deine Ausgangsroute gehen, da habe ich aber den genauen Wegverluaf nicht im Kopf. Rondane und Dovrefjell sind aber einfach viel zu schön um die links liegen zu lassen. Natürlich muss man gucken, ob das zeitlich geht, aber ich denke, dass das gehen sollte. Beide Parks sind auf den Hauptrouten gut begehbar und Dovrefjell ist sogar abseits der Wege angenehm. Und du hast ja ansonsten viel "zivilisiertes" Land dabei, wo man gut und schnell gehen kann. Otta und Oppdal haben übrigens auch beide das volle Angebot an Resupply. In Hjerkinn gibt es touristisches Angebot, ob man da auch einkaufen kann, weiß ich nicht, aber man könnte eine Station mit dem Zug nach Otta zurück und kurz was einkaufen. Aber wahrscheinlich kannst du auch Otta bis Oppdal in einem machen ohne was nachkaufen zu müssen.
    Das sind so die Punkte die mir primär ins Auge gesprungen sind. Ich persönlich würde wahrscheinlich noch von Fauske nach Bodo und über die Lofoten zurück, aber das ist bestimmt nur meiner Lofotenliebe zu verschulden und würde doch etwas viel Zeit schlucken
    Stiefel: Ich hatte die Viking Trophy 4 dabei. Das waren die einzigen Schuhe (außer Flipflops), die ich dabei hatte. Zum Ende hin hat sich an einem Stiefel der Sohlenkleber gelöst, aber ich glaube, dass ich ein fehlerhaftes Modell erwischt hatte, weil ich a) bisher nur absolut gute Erfahrung mit der Firma gemacht habe, b) die Schuhe in Tests immer super abschneiden und c) die Norweger auch auf diese Marke schwören. Umtausch lief übrigens problemlos. Habe sie aber tatsächlich gegen die Elk Hunter Light Stiefel getauscht, die etwas leichter sind und einen flexibleren Schaft haben. Die hab ich aber noch nicht getestet. Aber ich habe absolutes Vertrauen in die Marke. Du darfst dir das nicht so vorstellen, wie Gartengummistiefel. Das sind richtige Wanderschuhe mit vernünftigem Fußbett und Sohle. Im Prinzip vollwertige Wanderstiefel nur aus einem anderen (besseren) Material. Gerade in Nordskandinavien habe ich die Einheimischen oft mit Gummistiefeln laufen sehen, egal ob beim Wandern, Jagen oder der Waldarbeit. Ich denke, das machen die nicht ohne Grund. Wie gesagt, Blasen hatte ich zum ersten Mal keine und ich hatte auch nicht das Gefühl in den Schuhen mehr zu schwitzen, als in anderen Schuhen. Der einzige Unterschied war, dass meine Füße trocken blieben. Und das An- und Ausziehen ging auch schneller
    Was das Resupplying angeht: Ja kann ich verstehen. Tragekomfort ist definitv wichtig auf solchen Touren. Wenn man sich krumm schleppt, bricht man ab, weil man keinen Spaß hat. Und der Spaß sollte ja immer im Vordergrund stehen! Was ich dir empfehlen würde: Es gibt in Norwegen in jedem Supermarkt so Getreidekekse in ner Rolle, oft sind das die billigsten Kekse, die es da gibt. Die sind echt lecker, nehmen wenig Platz weg und machen satt! Und die Nährwerte sind eigentlich auch ganz in Ordnung.
     
    Bin auf jeden Fall gespannt darauf, auf deinem Blog über die Tour zu lesen! Deine Italienreise habe ich auch gerne verfolgt!
  3. Gefällt mir!
    jotunheimer reagierte auf khyal in Neue Ultraleicht-Ausrüstung   
    Finde das Teil aufgrund der geringen Breite, aber schon sehr kippelig im Vergleich zum urspruenglichen Trivet.

    Hatten wir eigentlich schon die Nitecore NU25UL ?
    Habe sie gerade zum Test da...
    Fuellt ganz gut die Luecke zwischen Bindi und HM51...
    mit 46,5g gut 10 g schwerer als die Bindi, deutlich mehr Power und Reichweite
    Rotlicht ueber Mode-Taste direkt anschaltbar
    Um den Moon-Modus zu aktivieren, muss man einen Doppellick benutzen, den man nicht jedesmal trifft
    Die 4 stufige Akku-Led-Anzeige koennte ruhig jeder Hersteller dran basteln

    Mir liegt ja die HM51 mit richtigem Stirnband, Metallgehaeuse, wechselbarem Akku, noch was mehr Power / Reichweite mehr, aber die wird Manchem mit 80 g schon was schwer sein...
     
  4. Danke!
    jotunheimer reagierte auf DanielG in ULA Rucksäcke Erfahrungen   
    Ich hatte den ULA Circuit auch auf ein paar Touren dabei. Sehr solide und bequem. Auch die Hüfttaschen sind sehr hochwertig (was ich bei meinem neuen Zpacks Arc Blast Ultra nicht behaupten kann). Die Farben sind zwar nicht so meins bei ULA, aber das ist ja Geschmackssache 
    Ich habe dann dennoch auf den Zpacks gewechselt weil er dann doch noch mal um so einiges leichter ist, auch wenn er natürlich teurer ist.
     
  5. Danke!
    jotunheimer reagierte auf schrenz in ULA Rucksäcke Erfahrungen   
    Ich hab auch jahrelang den Circuit über ein paar tausend Kilometer benutzt und er sieht bis auf das mesh am Hüftgurt noch aus wie neu, ich war immer zufrieden mit ihm. Ich hab ihn zwar inzwischen durch einen HMG Windrider ersetzt, bin mir aber bis jetzt nicht ganz sicher, ob ich irgendwann wieder zurück wechseln werde. 
    Den 35L Bereich deckt bei mir der CDT ab, den ich ebenfalls schätze (eigentlich hab ich sogar zwei ), kommt nur leider seltener zum Einsatz, da für das Wandern mit Hund das Volumen nicht mehr reicht. 
  6. Danke!
    jotunheimer reagierte auf LJMiller in ULA Rucksäcke Erfahrungen   
    Ich hab den ula circuit als mein erstes Model für aktuell ca. 2900 km genutzt. Ich bin sehr zufreiden mit dem Rucksack. Am PCT (2100 km) war ich noch nicht so leicht unterwegs und fand den Rucksack auch bei schweren Lasten ~20 kg noch tragbar. (Glaub weit weniger wird empfohlen, 26kg hat er ohne reißen gehalten).
    Hatte mal wo anders eine Review geschrieben:
    Top Rucksack (2018 Version) den ich ca. 2500 Kilometer getragen habe. Würde ihn zu 100 % weiter empfehlen. Auf dem PCT (Pacific Crest Trail) habe ich mehrmals Lasten bis 25 Kilo getragen. Das Gewicht wird hierbei perfekt auf die Hüfte übertragen. Bei leichtem Gepäck nimmt man ihn an den Schulter fast nicht war. 
    Der Rucksack hat massig Platz. Mit Mesh, Flaschenhalter und Rolltop hatte ich hier selbst bei einer 10-Tagesetappe mit Essen, Bärenkanister und Wasser absolut kein Problem. An den Schultergurten lässt sich, mit den mitgelieferten Gummischlaufen, extrem stabil ein Trekkingschirm befestigen. Gutes Material und gut verarbeitet.
    Was ich nicht so gut finde (meckern auf hohem Niveau):
    - Die Flaschenhalter haben, wie ich finde, leider eine etwas unpraktische Größe. Zwei 1,5 Liter-Flaschen passen nur mit gefriemel rein, wenn man den Rucksack nicht auf dem Rücken trägt. Für eine Flasche sind sie dann aber wieder etwas zu groß. Das System mit den Gummischnüren funktioniert aber perfekt und man kann eine einzelne Flasche trotzdem sicher fixieren. Noch etwas größer wäre hier aber perfekt. Als weiteren Stauraum z.B. Für ein Zelt eignet sich der Flaschenhalter super. Wer aber seinen Rucksack so voll bekommt, dass das Zelt außen hin muss sollte seine Packliste überdenken. 
    - Ich hatte anfangs sehr Probleme mit den Schultergurten im Bereich der Nackenmuskeln, hier sind die Gurte nicht mehr mit dem Polster verbunden und bei mir ist das Polster manchmal weggerutscht (Gossamergear macht's hier deutlich besser). Ich habe dann per Hand den Gurt ans Polster genäht. Danach hatte ich kein Problem mehr. Könnte auch ein Benutzerfehler von mir sein.
    - Man muss extra eine oder zwei Brusttaschen dazukaufen. 
    Jetzt nutze ich einen Gossamer Kumo36, wenn ich leicht unterwegs bin. Die Gurte bei Gossamer finde ich deutlich angenehmer, glaube aber das der Rucksack nicht so lang halten wird und qualitativ bin ich nicht sooo zufreiden (+Bereichte von kaputten Rucksäcken bei Freunden). 
  7. Gefällt mir!
    So meine Lieben, das neue Jahr 2023 will ich doch direkt mit einem Knaller starten und insofern präsentiere ich euch feierlich mein Winter-Projekt:

    Das X-Mid Pro 1 im MYOG Stil!


     
    Gesamtgewicht: Flotte 329g.
    (vs. 470g, die das Original von DD haben wird)

    Es handelt sich dabei wieder um ein voll geschlossenes und mückendichtes Zelt, das sich mit 4 (6) Heringen und zwei 120cm Trekkingstöcken / Stäben aufstellen lässt.
    Der Innenraum ist mit einer 200x65cm Grundfläche geradezu riesig und für eine Person m.M.n. ein echter Palast (verglichen mit Zelten wie meinem "227g Plex Solo", welches durchaus eher spartanisch daherkommt).

    Materialien:
    Fly: .51oz - 18g/m² DCF Boden: .67oz - 23g/m² DCF Verstärkungen: 1.43 oz - 48.5g/m² DCF Mesh: .5oz - 17g/m² NS50 NoSeeUm YKK Aquaguard 3C und YKK 2.5C Zipper PSA 3M 9482PC 25mm Tape Die 4 Ecken besitzen Schnellverstellungen und sind mit 1.7mm Dyneema Cord versehen. Zwei weitere, optionale Abspannpunkte finden sich an den langen Seiten mit 2mm Bungee - der wichtigste ist dabei am Eingang, sodass ein abgespanntes Vorzelt entsteht.


    Der Aquaquard 3C Zip am Eingangsbereich hat im Gegensatz zum Original von DD eine Zugentlastung mittels 10mm Buckle. Obendrein finden sich wie bei Durston semi-elastische Verbindungen zwischen Fly & Bathtub-Floor, um diesen ordentlich aufzuspannen (Corner Struts).



    Auf beiden Seiten gibt es Peak-Vents, welche sich mit Velcro schließen lassen.

    Als Door Toggles kommen 12mm flache Neodym Magnete zum Einsatz.

    Die zweite Apside ist dank eines reduzierten Zippers auch erreich- und nutzbar. Zudem habe ich im Mesh eine kleine, dezente Tasche integriert.

    Das Packmaß ist übrigens trotz DCF sehr überschaubar und handlich.

    In diesem Sinne Frohes Neues Jahr miteinander und auf eine gelungene UL Outdoor Touren-Saison!
    OT: PS: Ich habe tatsächlich einen dummen Fehler in der Berechnung der Nahtzugabe gemacht und musste die Nähte deshalb "doppelt" tapen. Ich denke bei korrekter Ausführung dürfte das Ganze sogar nochmals deutlich leichter werden und vielleicht sogar U300g liegen?!
     
  8. Gefällt mir!
    jotunheimer reagierte auf doast in Weihnachtgrüße für Forums-Member "doast"   
    Hallo Stefan @bitblaster,
    danke dir für deine Unterstützung und deinen Aufruf. Leider war ich jetzt schon länger nicht mehr im Forum unterwegs. Bei mir läuft derzeit einfach anderes wichtiges ab. Ich war schon verwundert wieso sich plötzlich mein E-Mailaccount mit neuen freizuschaltenden Kommentaren im Blog füllt . Aber jetzt verstehe ich. Freut mich, dass die Community da auch so unterstützt.
    Ich möchte mich auf diesem Weg bei allen bedanken die mich in irgendeiner Weise unterstützen oder an mich denken! Ihr seid echt klasse. Das ist auch eines der Dinge die ich schon jetzt aus meiner Erkrankung mitnehme. Die Menschen um einen herum geben so viel, sind so positiv. Ich bin beim besten Willen kein sonderlich sozial verankerter Mensch aber ich bin beeindruckt was trotzdem für Unterstützung auf mich einprasselt. In gewisser Weise fühlt es sich an wie Trail Magic, getreu dem Motto "The trail provides". Ganz generell hat eine weite Wanderung soviel mit der Auseinandersetzung mit einer schweren Krankheit zu tun.
    Irgendwann möchte ich darüber auch einen Blogbeitrag schreiben. Irgendwann möchte ich meine Weitwanderungen auch auf ein anderes Fundament betten (z.B. Spenden für Organisationen, etc.). Irgendwann komme ich zurück und hole mehr aus meinem Leben als zuvor heraus. Denn eines wurde mir mal wieder vor Augen gehalten, das Leben ist kostbar. Genieße jeden Moment davon. Ich bin so dankbar für alles was ich bereits erleben durfte. Für jeden einzelnen Kilometer den ich gehen, laufen, rennen durfte. Und ich bin dankbar dafür die UL-Szene vor Jahren entdeckt zu haben und mich einen Teil davon nennen zu können. Eine wahrlich tolle Community.
    Aber genug der Sentimentalitäten. Nochmals DANKE an alle, ein frohes Weihnachtsfest inkl. gutem Rutsch und natürlich ein wunderbares Outdoorjahr 2023 an alle!
    Schöne Grüße,  Dominik
  9. Danke!
    jotunheimer reagierte auf kra in Schlanke Powerbank fürs Fahrrad   
    Dann würde mich die echte Kapazität wirklich interessieren. 302gr bei 20 Ah wäre sehr gut.
  10. Danke!
    jotunheimer reagierte auf TopperHarley in ULA Rucksäcke Erfahrungen   
    Hatte einige Jahre einen Circuit und war damit recht zufrieden. War bis 12 kg für mich bequem zu tragen. Die Seitentaschen waren gut erreichbar und kaputt kriegt man die Dinger nur schwer. Gut gefallen hat mir, dass man diverse Teile am Rucksack entfernen oder später wieder einbauen kann. So hab ich ihn auch mal ohne Gestänge und Hüftgurt probiert, was bei der Größe (68l) bei mir etwas grenzwertig war, da ich ihn nicht richtig mehr ausfüllen konnte. Mit schrumpfender Ausrüstung war er mir dann irgendwann zu groß und ich bin auf den Atom+ von Atompacks umgestiegen.
    Wenn man gerade auf UL umsteigt oder generell neu ich Bereich Fernwandern ist das ein guter Rucksack, da er leicht und modifizierbar ist. Falls du das UL-Hobby länger betreibst, wirst du irgendwann was anderes wollen. Dann kann man ihn noch sehr gut weiterverkaufen.
  11. Danke!
    jotunheimer reagierte auf Lightlix in ULA Rucksäcke Erfahrungen   
    Hatte einen CDT für ca. 2 Wochen in der Sierra Nevada aufm PCT. Fand ich so naja: einer der Schultergurte hatte nach knappen zwei Wochen lockere Nähte. Andererseits: hab den Rucksack weiterverkauft und derjenige hat das Ding bis zum Schluss getragen, hielt also scheinbar schon noch ne ganze Weile.
  12. Danke!
    jotunheimer reagierte auf wilbo in ULA Rucksäcke Erfahrungen   
    Moin jotunheimer!
    Für welches Modell interessierst Du Dich genau?
    Bei uns gibt es den Circuit und den Epic. Den Catalyst habe ich auf zwei Wintertouren getragen, mich dann aber aufgrund mangelhafter Lastübertragung wieder von ihm verabschiedet.
    Ansonsten gibt es über die Packs fast nichts Schlechtes zu berichten. Die Verarbeitung ist solide und das Material okay.
    Einzig das Schnallenmaterial ist für meinen Geschmack zu weich. Beim Hüftgurt und bei den Seitenschnallen des Epic nervt das besonders, da hier das Gurtband stramm angezogen wird. Beide Schnallenarten habe ich einfach gegen anderes Material ausgetauscht und gut.
    Wie gesagt, sollte man von der Lastübertragung auf die Hüfte keine Wunder erwarten. Ich würde das maximale Gewicht bei 12–14 Kg ansetzen. Mit 16 kg plus zeigen sich die Tragesysteme auf Dauer überfordert.
    Die seitlichen Lastkontrollriemen am Hüftgurt sind, (wie bei fast vielen leichten packs), komplett nutzlos, da hier mangels statischem Widerstand, kaum Zug aufgebaut werden kann.
    Gut finde ich hingegen, dass die Versteifungen im pack komplett entfernt werden können. Damit werden allerdings auch die Lastkontrollriemen an den Schultergurten so gut wie überflüssig.
    Beim Epic würde ich das eh nicht machen, aber den Circuit könnte man damit noch etwas erleichtern.
    Mehr, fällt mir aktuell zu den Ruckis nicht ein.
    Im Detail, einfach nochmal Nachfragen.
    VG. -wilbo-
  13. Danke!
    jotunheimer reagierte auf khyal in ULA Rucksäcke Erfahrungen   
    Was den Preisunterschied betrifft, der Arc Blast kostet beim Hersteller Zpacks inkl Versand knapp 420, bei sackundpack kostet er inkl Versand gut 640 € bzw bei Vorkasse 628 €, der doppelte Preis waere deutlich ueber 800 €, dass der in D so teuer wird, dafuer darfst Du Dich u.A. bei Weigel bedanken, der hat damals fuer die hohen Importabgaben bei Einfuhr nach D gesorgt (12% Zoll auf Warenwert & Versandkosten, auf die Summe inkl Zoll 19% MwSt, also zusammen schon mal ca 33,3%), dazu die Zoll-Abwicklungspauschale, ein Laden muss dazu auch immer das Transportrisiko einkalkulieren (im Gegensatz zu D, wo ein Haendler sich nicht aus der Gesetzeslage rauswinden kann, dass er das Transportrisiko zum Kunden traegt, ist es rechtlich in US umgekehrt, da muss der Hersteller / Haendler nur nachweisen, dass er es dem Transportunternehmen uebergeben hat.
    Das deutsche Gewaehrleistungsrecht, was ja super kundenfreundlich ist, gibt es in US auch nicht, entsprechend muss der Haendler auch das einkalkulieren und die Kundenberatung usw kostet ja auch Arbeitszeit und wenn es bei der Zollabwicklung hakt, kann auch gut Arbeitszeit drauf gehen.

    Bei HMG, GG, SMD isses anders, da diese ihre Haendler unterstuetzen wollen und diesen deswegen einen guten Rabatt geben.

    Wenn Du Dich wirklich gut mit den Rucksaecken aus kennst, um die perfekt auf Dich einzustellen (z.B. bei Zpacks gibt es sehr viele Einstellungen / Zubehoer, mit denen man die Rucksaecke anpassen kann) und genuegend Gewichtssaecke hast, um mehrere Rucksaecke genau gleich zu beladen, um sie dann im direkten Wechsel zu vergleichen, klar dann brauchst Du keinen Laden mit gutem Fachberater vor Ort...
    btw sind sackundpack.de und die walkies nicht weit auseinander (< 100 km), die koenntest Du beide auf einen Aufwasch abhaken, achja bei sackundpack.de sind laengs nicht alle Artikel im Webshop, da die zum grossen Teil ueber den Laden in Krefeld bzw Beratung verkaufen z.B. haben die auch den Zpacks Arc Haul Ultra, den SMD Minimalist V2 (Hersteller-Link)...nett sind sie in beiden Laeden...

    btw zum Thema "Für die 60€ Zugfahrt könnte ich mir auch 3 Stück nach Hause bestellen und wieder zurücksenden."
    Diese kleinen UL-Laeden sind nicht Zalando o.A., bitte ueberleg Dir mal, dass eine Bestellung zu bearbeiten, die Ware vom Lager zu holen, zu verpacken, Etikettieren, Rechnung zu erstellen, bei Ruecksendung die Ware zu pruefen, eine Storno-Rechnung zu schreiben, Geld zurueck zu zahlen, die Ware wieder einzulagern, eine Menge Arbeitszeit ist, die entsprechend kostet, davon abgesehen, dass der Shop ja auch die Hinsende-Porto und Verpackungskosten hat (unterm Strich kommen da fuer nen Shop bei ner Rucksack-Retoure locker 25-30 € zusammen, noch nicht eingerechnet, dass sich manche Retoure nicht mehr als Neuware verkaufen laesst)...da empfehle ich doch eher, vorher eine Entscheidung zu treffen

    Solltest Du doch hochfahren wollen und nicht beide Shops an einem Tag schaffen, weil es zuviel zu sehen gibt und ich da bin, kannst Du, wenn Du willst, gerne bei mir Zelten bzw wenn Du aware mit Coronaschutz bist, im Haus pennen, ich wohne sozusagen zwischen den beiden Shops, naechste BHF Overath oder Hoffnungstal...bzw mit dem KFZ 20 km oestlich Koeln...da unterstuetze ich gerne die beiden Shops bzw Dich bei einem Besuch der beiden Shops...
  14. Danke!
    jotunheimer reagierte auf Craftsman in ULA Rucksäcke Erfahrungen   
    Hab die ULAs live und aus nächster Nähe in Action erlebt und auch selbst den CDT besessen. Gute, recht robuste Rucksäcke. Definitiv besser verarbeitet als Gossamer Gear (zumindest was ich gesehen habe). HMG ist vllt noch einen Tick robuster. Machst sicher mit keinem was falsch. 
  15. Danke!
    jotunheimer reagierte auf khyal in ULA Rucksäcke Erfahrungen   
    Im Vergleich mit z.B. HMG, Gossamer Gear usw empfinde ich die als ziemliche Wackelkisten, die auch nicht so gut on the Trail weiter entwickelt / durchdacht wurden, alle Bekannten, Freunde, Leute, die ich beraten habe, die selber die Teile in Tragetests oder on Tour verglichen haben, sind auch bei anderen Marken gelandet.

    Ist btw auch der Grund, weswegen die von Shops wie sackundpack.de oder den walkies nicht angeboten werden.

    Aber das Vernuenftigste beim Rucksack ist eh, zu einem guten UL-Shop hinzufahren und dort die Rucksaecke mit Ballastgewicht laenger Probe zu tragen, die einen interessieren, ein Rucksack muss richtig gut passen, da sollte man keine Kompromisse machen und dafuer auch im Zweifelsfall ein paar std Anfahrt investieren, den nutzt man schliesslich jahrelang auf vielen Touren.

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