Lightlix

Members
  • Gesamte Inhalte

    219
  • Benutzer seit

  • Letzter Besuch

  • Days Won

    9

Lightlix letzte Errungenschaft war am 21. Juli

Lightlix had the most liked content!

Über Lightlix

  • Rang
    Fliegengewicht

Letzte Besucher des Profils

493 Profilaufrufe
  1. Anlässlich @rina27's Frage zu der Kapuze, hier nochmal ein genaueres Schnittmuster, einen Scanner habe ich leider nicht. Die Kapuze habe ich tatsächlich nochmal etwas kleiner gemacht, das habe ich im Bericht total vergessen. Das hier ist jetzt die Größe, die auch auf den Bildern zu sehen ist und unter die gut noch eine Mütze passt. Ich würde empfehlen, das Mittelteil lieber erstmal 4 oder 5 cm länger zu machen, damit man dann den überstehenden Stoff abschneiden kann. Außerdem empfiehlt es sich, die Kapuze sehr gut mit Nadeln am Hauptteil zu fixieren, bevor man näht, um zu sehen, ob die beiden Längen am Hals übereinstimmen, bei mir war das einen Tick zu viel an der Kapuze. Dann mittig positionieren und überstehenden Stoff am Ende einfach abschneiden. Jetzt die Maße, damit müsste man das ganz gut hinbekommen: Mittelteil: a=20,5cm b=59cm c=13 Seitenteil: a=21cm b=14,5cm c=26,5cm d=12cm e=12cm f=24cm g=6cm Das beinhaltet bereits ca. 1,5cm Nahtzugabe.
  2. Hi Rina, ich habe meine Jacke inzwischen fertig gestellt und bin trotz einiger Schwierigkeiten ziemlich zufrieden. Alles zur Herstellung/Schnittmuster usw. findest du hier. Stell mal vor wenn du fertig bist!
  3. Ich denk mal Polycro lässt sich mit jedem billigen Kleber gut kleben. Uhu,..., irgendwie sowas. Allerdings halte ich kamsnaps in polycro für sehr, sehr mutig. Da müsste man schon noch eine ordentlich dickere Folie drüberkleben, sonst zerreißt es einem alles. Aber was ist denn deine bisherige Idee?
  4. Ich hab letztens überlegt, evtl. einen Polycryo Poncho zusammenzukleben, da mir die herkömmlichen Einwegponchos doch vieeel zu instabil sind. Wie sieht denn deine Myog Lösung aus?? Was für ein Zielgewicht peilst du an?
  5. Danke Paule, thank you very much kajo!
  6. @Dr.Matchbox / @kamov ich bin am überlegen, auch nochmal einen Quilt zu nähen, ähnlich dem eLite. Ich möchte allerdings eine wirklich dichte Fußbox und habe Zweifel, ob man die mit einem Kordelzug wirklich dicht bekommt. Klappt das bei den beiden elites gut? Auf den Fotos sieht es zumindest so aus. Gibts da irgendeinen Trick, das wirklich dicht zu kriegen? Danke!
  7. Hi Paule, ich hätte auch noch zwei Fragen: wie/wo hast du den Quilt gewendet und wie hast du das Loch anschließend schön sauber dicht gemacht? Und wie gut funktioniert der Kordelzug am Fußende? Bekommt man da das Loch wirklich dicht? Auf dem Bild sieht es so aus als würde ein kleines bisschen immer offen bleiben. Danke! ... und noch eine: hast du kurz vor dem Kordelzug am unteren Ende nochmal separat abgesteppt? Sieht so aus. Wozu dient das?
  8. Hallo Ben, das ist kein großes Problem, solange die Längen so halbwegs übereinstimmen. Besser ist natürlich wenn der Ärmel im Zweifel etwas länger ist als der Hauptteil, dann kann man das überstehende Stück immer noch kürzen. Ansonsten verschwinden alle Unsauberkeiten des Zuschnitts aber auch in der französischen Naht. Hier kann man natürlich auch sehr gut noch selbst anpassen, und z.B etwas mehr Stoff in die französische naht "quetschen", wenn was zuviel ist. Dafür fand ich aber so ein fertiges Schnittmuster sehr angenehm, da hier von vornherein alle Nähte zusammen passen. Die alle gleich lang zu kriegen ist sonst echt schwer.
  9. Gutes Stichwort. Erstmal ist das aber Hüfthöhe, so riesig ist mein Bauch jawohl nicht Ich meinte ja, das Schnittmuster musste ich etwas anpassen, obwohl ich schon die zweitgrößte Größe gewählt hatte (52). Konkret waren das die Kapuze, die Ärmel und eben der Hauptteil. Daher würde ich für alle, die das Schnittmuster auch benutzen, folgende Modifikationen empfehlen, um eine durchschnittliche Größe (175cm, 78kg) zu bekommen: die Ärmel 15cm länger und 5cm breiter. Hierbei natürlich nur die Maße am Handgelenk ändern, nicht an der Schulter, sonst passt der Ärmel ja nicht mehr an den Hauptteil. Vorder-, Rück- und Seitenteile 10cm länger. Da das ja eigentlich ein Pulli ist, soll der wohl nicht so lang sein. Aber gerade bei einer Jacke finde ich es angenehm, wenn die mindestens bis zur Hüfte geht. Kapuze von vorneherein selbst machen. Die Kapuze des Schnittmusters besteht aus 5 Einzelteilen, allein das ist echt nervig und irgendwie auch einfach nicht notwendig. Außerdem ist die Kapuze viel zu klein um da noch ne Mütze oder eine Fleecekapuze oder so drunterzubekommen. 3 Teile für eine Kapuze, also Seite, Mitte, Seite sind vollkommen ausreichend. Nein, den Halsumfang zu nutzen würde ja wenig Sinn ergeben. Das Einfassband kommt ja schließlich auch an die Kapuze und nicht an den Hals. Ich habe einfach die Jacke im fast fertigen Zustand, also mit RV angezogen, zugemacht, und dann geguckt, wie lang das Einfassband im ungespannten Zustand sein darf, damit ich noch gut rausgucken kann. Ich glaube nicht, dass das unbequem wird. Das Einfassband ist lang genug, als dass es nicht gespannt ist, wenn man die Kapuze abgesetzt hat aber trotzdem den Reißverschluss ganz zu.
  10. Eine Windjacke stand bei mir schon länger auf dem Programm, jetzt konnte ich endlich zur Tat schreiten. Nachdem ich vor einiger Zeit schon ein Windshirt mit 1/2 Reißverschluss genäht hatte, wollte ich jetzt wirklich eine Jacke und vor allem auch eine Kapuze. Außerdem sollte diese Jacke als Prototyp für eine etwaige Apex Jacke nach demselben Schnittmuster dienen. Die Jacke: wiegt 79g ist komplett aus Pertex Quantum mit 35g/m2 hat einen YKK 3C Reißverschluss hat eine Kaputze, unter die auch noch eine Mütze gut passt Hier erstmal ein paar Bilder: Die Kaputze schließt oben schön dicht ab. Auch ein Fleece passt noch gut drunter. Packmaß und Gewicht (der klassische Apfel wurde leider kurz zuvor gegessen ). Herstellung der Jacke/"Anleitung": Grundsätzlich ist eine Jacke nicht schwer zu nähen. Knifflig ist nur das Schnittmuster richtig anzupassen, finde ich. Deswegen ja auch diese Jacke, da ich das Schnittmuster noch nicht kannte und es erst ausprobieren wollte, bevor ich mich an eine Apexjacke wage. Folgendes habe ich verbraucht: 80cm YKK 3C Reißer, teilbar ca. 1,8m Pertex Quantum (ich würde einfach 2m bestellen, dann hat man Reserven falls man was korrigieren muss, so wie ich) ca. 1m elastisches Einfassband Microtex Nadeln & Alterfil Garn dieses Schnittmuster Das Schnittmuster war vielleicht nicht perfekt gewählt. Ein Anorak wäre vielleicht besser gewesen, da wohl alles etwas weiter gewesen wäre. So musste ich doch recht viel selbst anpassen. 1) Schnittmuster ausdrucken und alles zusammenpuzzlen. Ganz schön nervig. Ich habe erst die Einzelteile ausgeschnitten und dann mit Tesa alles zusammengeflickt: Anschließend alles auf das Pertex übertragen, dabei daran denken, dass man z.B. die Ärmel und die Vorderteile (da nicht symmetrisch) einmal wendet. Hier sieht man u.A. auch die Teile für die Kaputze. Die habe ich zwar genäht, aber das hat mir so missfallen, dass ich noch eine eigene entworfen habe. Dazu später mehr. 2) Alle Einzelteile zusammennähen mit französischen Nähten. Das ist insbesondere bei Pertex hilfreich, da es extrem fusselt. Außerdem sollte man beim Nähen von Pertex darauf achten, dass man die Fadenspannung wirklich sehr gering wählt, weil der Stoff eben auch sehr dünn ist. Sonst kräuselt sich die Naht unschön. Bei meiner Nähmaschine hatte ich die Oberspannung auf Stufe 2 von 9. Für die französische Naht zuerst zwei Teile mit den Innenseiten aneinanderlegen und so kantennah wie möglich absteppen. Anschließend wenden, sodass die Außenseiten aneinanderliegen und etwa 1cm neben der Kante absteppen: So siehts dann von innen aus, und so von außen: An den belasteten Nähten kann man zusätzlich noch den Stoffüberstand der Naht nochmal ansteppen: So siehts dann von draußen aus: Bei den runden Nähten, wie z.B. an den Ärmeln habe ich nur französische Nähte benutzt, da das Ergebnis sonst nicht so schön aussieht und hier die Belastung nicht allzu hoch ist. 3) Elastische Einfassbänder an die Ärmelbünde nähen. Dies muss unter Zug passieren, und man sollte vorher mal das Einfassband probemäßig ums Handgelenk legen, um zu gucken, wie viel Spannung man drauf haben möchte: Am besten hier einen Zickzackstich benutzen. So siehts an der fertigen Jacke aus: 4) Kapuze: dafür habe ich mir den Schnitt meiner Cumulus Climalite kopiert, da die Kapuze des Schnittmusters viel zu eng war. Dafür einfach auf Papier gelegt und die Nähte grob nachgezeichnet, dann noch eine Nahtzugabe dazu. Den Umfang der Jacke am Hals sollte man natürlich an den Umfang der Kapuze am Hals anpassen, damit die Längen übereinstimmen für die Naht. Ich habe ganz simpel einen Faden genommen und so den Umfang der Jacke am Hals ermittelt.Das Ergebnis sieht so aus: Das runde Seitenteil natürlich zweimal (wenden!) ausschneiden und alles per französischer Naht verbinden. Dann alles oben an den Hals rannähen, wieder französische Nähte. 5) Reißverschluss: erstmal die Stoffkante einmal nach innen umschlagen und absteppen. 1/2cm oder weniger reicht vollkommen, das dient nur dem Verhindern des Ausfransens beim fertigen Reißverschluss. Dann für den Reißer zunächst die Außenseite des RV auf die Außenseite der Jacke legen (so dass die Zähne vom Reißverschluss von der Stoffkante wegzeigen!) und von unten nach oben absteppen, ungefähr auf der kleinen "Linie" auf dem RV: Anschließend wenden und nochmal drübernähen, danach kann man oben den überschüssigen Reißverschluss einfach abschneiden. Damit der Schieber nicht raus kann, einfach ein paar mal am oberen Ende des RV hin und her nähen. Danach kommt auch noch das Einfassband der Kapuze drüber. So siehts dann fertig aus: Von innen, und von außen: Als letztes muss man nur noch das elastische Einfassband an die Kapuze nähen. Hierbei auch ein Stück Einfassband über das RV Ende nähen, was den Schieber zusätzlich gegen rausschieben sichert. Optional kann man unten am Bund auch elastisches Einfassband vernähen, oder man säumt und fügt noch einen kleinen Kordelzug hinzu. Fertig ist die Jacke!
  11. Ich bin gerade wieder mal mitten drin, aber fast fertig. Kurzversion der Materialien (ausführlicher Bericht folgt): Pertex Quantum, 2m YKK 3C Reißer teilbar, 80cm elastisches Einfassband dieses Schnittmuster, mit ein paar Modifikationen Garn: Alterfil wäre Garn der Wahl gewesen, hab aber Rasant genommen, weil ichs noch in der Farbe da hatte. Ist eigentlich nicht soo wichtig. Microtex Nadeln Empfehlen würde ich auf jeden Fall mal mit dem billigen Taftfutter einen Prototypen zu nähen, so ein Schnittmuster ist doch ziemlich komplex. Vorraussichtlich am Wochenende stelle ich die Jacke fertig und schreibe dann auch gerne was zu Fertigung usw.
  12. OT: Wie hast du die denn auf 120g modified bekommen? Ich hab eine in L, noch nichts gemacht, 154g. Oder hast du einfach ne Nummer kleiner? Und kannst du mir vielleicht kurz den Link zu den Decathlon Liner Handschuhen geben? Welche sind das die nur 30g auf die Waage bringen? Danke!
  13. Nochmal bzgl. der Hülle: hab gerade bei Aliexpress mal geschaut und diesen Stoff gefunden. 10D mit 18 +/- 5g /m2 (also wahrscheinlich eher ~23g/m2) und "super WR", vielleicht eine Imprägnierung? Leider nur in weiß verfügbar, aber bei dem Preis 5,29€/m ist das Risiko vielleicht vertretbar Ansonsten habe ich noch diesen hier gefunden. 15D, angegeben mit 28g/m2, sogar mit Ripstop offensichtlich. Falls jemand die schonmal in der Hand hatte oder demnächst bestellt, ich wäre sehr an der Qualität interessiert.
  14. Mein Gedanke zur optimalen Quiltfüllung ist bis jetzt 200er Apex überall. Dazu dann eine 67er oder 100er apex Jacke obenrum und eine lange Unterhose. Gedanke dahinter ist, dass man an den Beinen eh weniger friert und die Beine warm bleiben, solange es obenrum stimmt. Ob das auch so hinkommt muss ich jetzt demnächst mal ausprobieren, bisher hatte ich nur Daunensachen. Mal schauen. Falls es nicht klappt, liebäugle ich auch mit der differentiellen Füllung mit vielleicht 267 und 167/200 oben. Bzgl Shell: bei gramxperts kann man das 0,66oz taffeta mit 22g/m2 bestellen für 12,90 pro Meter. Etwas unkomplizierter und günstiger als von rsbtr.
  15. Für eine Halbpyramide hatte ich mir das mal überlegt. Handschuhhaken via Shockcord an die Jacke war meine Idee und die entsprechenden Schlaufen dann am Tarp. Allerdings hatte die Jacke damals nicht genug Schlaufen und ich nicht den Mut, in eine teure Regenjacke reinzunähen. Aber da ich jetzt stolzer Besitzer einer Froggtoggs bin, werde ich das demnächst mal wieder in Angriff nehmen!