Reputationsaktivitäten
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Lightlix hat eine Reaktion von jotunheimer erhalten in ULA Rucksäcke ErfahrungenHatte einen CDT für ca. 2 Wochen in der Sierra Nevada aufm PCT. Fand ich so naja: einer der Schultergurte hatte nach knappen zwei Wochen lockere Nähte. Andererseits: hab den Rucksack weiterverkauft und derjenige hat das Ding bis zum Schluss getragen, hielt also scheinbar schon noch ne ganze Weile.
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Lightlix reagierte auf notenblog in Impressionen von TourenBisschen südliches Ende der GTA vielleicht?
Caserma, oberhalb von Sambuco
Anstieg zum Rifugio Migliorero
Getier hat‘s einiges
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Lightlix reagierte auf BitPoet in Impressionen von TourenNoch mal ein paar Impressionen vom PCT, diesmal aus der Sierra Nevada.
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Lightlix reagierte auf BitPoet in Impressionen von TourenEin paar Impressionen von den ersten 600 Meilen des PCT, gefühlt schon wieder ewig her…
Alle sagen ja, die Sierra Nevada sei der beste Teil, aber ich hab die Wüste ins Herz geschlossen.
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Lightlix reagierte auf fool in Impressionen von Touren… Fortsetzung
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Lightlix reagierte auf fool in Impressionen von Touren… und ich lass mal ein paar Grüße vom nördlichen Abschnitt der GTA da
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Lightlix reagierte auf dermuthige in Impressionen von TourenWir waren auf Madeira unterwegs! Zelt, Stöcke und der Rest waren mit dabei und konnten mal wieder Frischluft schnappen. Die schwere Kamera war ebenfalls im Gepäck – meine MYOG-Lösung, mit der ich sie inklusive Wechselobjektiv(en) vor der Brust trage, hat ihren Testlauf erfolgreich bestanden. So, genügend Worte, auf zu den Bildern!
Der schöne Wanderweg zwischen dem Pico do Arieiro und Pico Ruivo:
Ein bisschen spannende Landschaft auf dem Weg:
Die teilweise ganzen Wälder toter Bäume (ist das vom Waldbrand 2016?) in der Nähe des Pico Ruivo machen ganz schön Eindruck:
Das Camp unter der Spitze des Pico do Ruivo (Campen ist mit Permit erlaubt) – wir sind das weiße Lanshan 2:
Selbst der Star Tracker war auf dieser Tour dabei – und erfreute sich an der klarsten Milchstraße, die ich je mit bloßem Auge gesehen habe:
Weiter ging es zum nebligen Lorbeerwald Fanal, mit Permit darf man hier in der Picknick-Ecke zelten, ein reiner Genuss für inneren Fotografen
Hier entstand auch mein absolutes Lieblingsbild der Reise – die Kühe sind uns selbst auf der Straße begegnet:
Blicke bietet die Insel in Fülle, ich liebe die Flecken hellblauen Wassers:
Die Wanderung entlang der Landzunge Ponta de Sao Lourenço offenbart eine völlig andere Natur:
Ein kleiner windgeschützter Campingplatz, ich werde fotomüde, ein Handybild muss reichen:
2 Minuten vom Zelt wartet die schönste kleine Badebucht, fast für uns allein, der abendsonnenbeleuchtete rote Felsen spiegelt sich schön im klaren Wasser voller runder Steine:
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Lightlix hat eine Reaktion von dermuthige erhalten in Windjacke mit Kapuze für 80gEine Windjacke stand bei mir schon länger auf dem Programm, jetzt konnte ich endlich zur Tat schreiten. Nachdem ich vor einiger Zeit schon ein Windshirt mit 1/2 Reißverschluss genäht hatte, wollte ich jetzt wirklich eine Jacke und vor allem auch eine Kapuze. Außerdem sollte diese Jacke als Prototyp für eine etwaige Apex Jacke nach demselben Schnittmuster dienen.
Die Jacke:
wiegt 79g ist komplett aus Pertex Quantum mit 35g/m2 hat einen YKK 3C Reißverschluss hat eine Kaputze, unter die auch noch eine Mütze gut passt Hier erstmal ein paar Bilder:
Die Kaputze schließt oben schön dicht ab.
Auch ein Fleece passt noch gut drunter.
Packmaß und Gewicht (der klassische Apfel wurde leider kurz zuvor gegessen ).
Herstellung der Jacke/"Anleitung":
Grundsätzlich ist eine Jacke nicht schwer zu nähen. Knifflig ist nur das Schnittmuster richtig anzupassen, finde ich. Deswegen ja auch diese Jacke, da ich das Schnittmuster noch nicht kannte und es erst ausprobieren wollte, bevor ich mich an eine Apexjacke wage.
Folgendes habe ich verbraucht:
80cm YKK 3C Reißer, teilbar ca. 1,8m Pertex Quantum (ich würde einfach 2m bestellen, dann hat man Reserven falls man was korrigieren muss, so wie ich) ca. 1m elastisches Einfassband Microtex Nadeln & Alterfil Garn dieses Schnittmuster Das Schnittmuster war vielleicht nicht perfekt gewählt. Ein Anorak wäre vielleicht besser gewesen, da wohl alles etwas weiter gewesen wäre. So musste ich doch recht viel selbst anpassen.
1) Schnittmuster ausdrucken und alles zusammenpuzzlen. Ganz schön nervig. Ich habe erst die Einzelteile ausgeschnitten und dann mit Tesa alles zusammengeflickt:
Anschließend alles auf das Pertex übertragen, dabei daran denken, dass man z.B. die Ärmel und die Vorderteile (da nicht symmetrisch) einmal wendet.
Hier sieht man u.A. auch die Teile für die Kaputze. Die habe ich zwar genäht, aber das hat mir so missfallen, dass ich noch eine eigene entworfen habe. Dazu später mehr.
2) Alle Einzelteile zusammennähen mit französischen Nähten. Das ist insbesondere bei Pertex hilfreich, da es extrem fusselt. Außerdem sollte man beim Nähen von Pertex darauf achten, dass man die Fadenspannung wirklich sehr gering wählt, weil der Stoff eben auch sehr dünn ist. Sonst kräuselt sich die Naht unschön. Bei meiner Nähmaschine hatte ich die Oberspannung auf Stufe 2 von 9. Für die französische Naht zuerst zwei Teile mit den Innenseiten aneinanderlegen und so kantennah wie möglich absteppen. Anschließend wenden, sodass die Außenseiten aneinanderliegen und etwa 1cm neben der Kante absteppen:
So siehts dann von innen aus, und so von außen:
An den belasteten Nähten kann man zusätzlich noch den Stoffüberstand der Naht nochmal ansteppen:
So siehts dann von draußen aus:
Bei den runden Nähten, wie z.B. an den Ärmeln habe ich nur französische Nähte benutzt, da das Ergebnis sonst nicht so schön aussieht und hier die Belastung nicht allzu hoch ist.
3) Elastische Einfassbänder an die Ärmelbünde nähen. Dies muss unter Zug passieren, und man sollte vorher mal das Einfassband probemäßig ums Handgelenk legen, um zu gucken, wie viel Spannung man drauf haben möchte:
Am besten hier einen Zickzackstich benutzen. So siehts an der fertigen Jacke aus:
4) Kapuze: dafür habe ich mir den Schnitt meiner Cumulus Climalite kopiert, da die Kapuze des Schnittmusters viel zu eng war. Dafür einfach auf Papier gelegt und die Nähte grob nachgezeichnet, dann noch eine Nahtzugabe dazu. Den Umfang der Jacke am Hals sollte man natürlich an den Umfang der Kapuze am Hals anpassen, damit die Längen übereinstimmen für die Naht. Ich habe ganz simpel einen Faden genommen und so den Umfang der Jacke am Hals ermittelt.Das Ergebnis sieht so aus:
Das runde Seitenteil natürlich zweimal (wenden!) ausschneiden und alles per französischer Naht verbinden. Dann alles oben an den Hals rannähen, wieder französische Nähte.
5) Reißverschluss: erstmal die Stoffkante einmal nach innen umschlagen und absteppen. 1/2cm oder weniger reicht vollkommen, das dient nur dem Verhindern des Ausfransens beim fertigen Reißverschluss. Dann für den Reißer zunächst die Außenseite des RV auf die Außenseite der Jacke legen (so dass die Zähne vom Reißverschluss von der Stoffkante wegzeigen!) und von unten nach oben absteppen, ungefähr auf der kleinen "Linie" auf dem RV:
Anschließend wenden und nochmal drübernähen, danach kann man oben den überschüssigen Reißverschluss einfach abschneiden. Damit der Schieber nicht raus kann, einfach ein paar mal am oberen Ende des RV hin und her nähen. Danach kommt auch noch das Einfassband der Kapuze drüber.
So siehts dann fertig aus:
Von innen, und von außen:
Als letztes muss man nur noch das elastische Einfassband an die Kapuze nähen. Hierbei auch ein Stück Einfassband über das RV Ende nähen, was den Schieber zusätzlich gegen rausschieben sichert. Optional kann man unten am Bund auch elastisches Einfassband vernähen, oder man säumt und fügt noch einen kleinen Kordelzug hinzu.
Fertig ist die Jacke!
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Lightlix hat eine Reaktion von Linkshaenderin erhalten in Weitwandern Marokko / AtlasgebirgeMoin Lukas,
ich war 2016 im Atlasgebirge für ca. 1 Woche unterwegs. Wir sind von Marrakesch nach Imlil mit dem Bus gefahren, auf den Toubkal, und sind dann eine Rundtour über den Lac d'ifni und Tacheddirt gegangen. Wirklich tolles Gebirge! Wenn ich nochmal gehen würde, würde ich folgendes anders machen:
1. Wegfindung: die Wege bestehen im Grunde aus "Pfaden" im Geröll, häufig schwer zu sehen und eigentlich nie markiert, mit Ausnahme von Steinmännchen. Wir hatten kein GPS irgendeiner Form mit und das war schon schwierig. Ich würde auf jeden Fall eine Form der GPS-Navigation mitnehmen.
2. Route + Literatur: ich habe den Cicerone und fand das ganz in Ordnung, ich glaube eine andere Möglichkeit, als aus Rundtouren selbst etwas zusammenbasteln, gibt es wahrscheinlich nicht.
3. Wasser: auf der Tour die wir gegangen sind (!) war die Wasserversorgung gar nicht so schlecht wie vorher gedacht. Ob das jetzt, 6 Jahre später, immer noch so ist weiß ich natürlich nicht. Ich würde auf jeden Fall einen Filter mitnehmen, da es auch schonmal vorkommt, dass man z.B. Wasser aus dem stehenden See die einzige Quelle ist. Ich hatte dort, zum Glück nach Ende unserer Tour, 3 Tage so richtig schlimm Durchfall und sowas möchte man während der Tour echt nicht haben.
4. Hunde/Tollwut: Marokko ist m.W. schon noch Tollwut Gebiet. Ich würde mich vorher auf jeden Fall 3x gegen Tollwut impfen lassen. Viele Krankenkassen übernehmen die Kosten inzwischen, auch wenn es eine Reiseimpfung ist. Im Fall der Fälle ist die Verfügbarkeit einer zeitnahen Postexpositionsprophylaxe wohl eher sehr schlecht.
5. Kochen: wir hatten (leider) einen Gaskocher und waren, weil wir natürlich hingeflogen waren, auf Gaskartuschen angewiesen. Das war ein ziemlicher Aufwand und hat uns ein oder zwei Tage Verzögerung gekostet, einfach weil die kaum verfügbar sind. Ich würde unbedingt zu z.B. Spiritus greifen. Den Stress irgendwo passende Kartuschen aufzutreiben kann man sich sparen.
6. Resupply: zumindest auf der Tour die wir gegangen sind, ziemlich schlecht. Es gab vereinzelt mal so "Hüttchen" von Hirten usw., wo man mal Brot oder so kaufen konnte, mehr aber auch nicht. Einen Supermarkt oder so gab es nirgends. Evtl. muss man bei einer längeren Tour tatsächlich dann zum Resupply mal das Gebirge verlassen.
7. Gepäck/Ausrüstung: das Gebirge ist schon ein richtiges Gebirge mit ordentlich Höhenmetern. Wir hatten damals einen Abstieg von fast 2000hm am Stück, glaube ich, und die uns entgegenkommenden einen entsprechenden Aufstieg. So leicht wie möglich macht also Sinn.
8. Shelter: Wir waren im Sommer dort und hatten eigentlich durchgehend warmes bis richtig heißes Wetter, tagsüber. Nachts auch ein oder zweimal Schnee. Zum Glück aber nie einen Sturm. Die Stürme dort können mal ziemlich heftig sein, sagt man. Ich würde also schon was gut windstabiles mitnehmen.
Soweit meine Ideen.
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Lightlix hat eine Reaktion von Kay erhalten in Wandern in Schleswig-Holstein - Bericht und SammlungLong time no see, liebes Forum! (Auch) Pandemie-bedingt ist das Wandern bei mir lange Zeit etwas zu kurz gekommen. Um überhaupt mal wieder rauszukommen wollte ich mal ein paar Touren in der näheren Umgebung in Angriff nehmen, also in/um Schleswig-Holstein. Klar erwartet man da keine phänomenalen Panorama-Landschaften, aber besser als garnicht draußen.
Dieser Thread liegt so ein bisschen zwischen Reisebericht und -vorbereitung. Ich poste immer mal wieder ein paar Erfahrungen, wenn ich Touren hier in SH mache, aber ich würde mich auch sehr freuen, wenn andere ihre Erfahrungen zu Wanderwegen in SH, gern inkl. Planungsressourcen, hier teilen.
Der Schleswig-Holsteinische Schweiz Weg
Ich bin also in bestem schleswig-holsteinischen, diesig-grauen Herbstwetter mal als erste Tour den Schleswig-Holsteinische Schweiz Weg gelaufen. Hier ein paar Informationen die zur Planung geholfen haben sowie zum Weg:
Website des Naturparks Schleswig-Holsteinische Schweiz mit Informationen zur Strecke und vor allem .gpx Datei. Auf dieser Website auch jede Menge andere Touren in der Gegend, wobei die meisten ziemlich kurz sind. Der Weg folgt im Grunde dem E6 und ist recht gut markiert. Länge: ca. 52km, gut in zwei Tagen zu machen. Anreise: unkompliziert via Bahn nach Eutin, Plön oder Bad Malente. Charakter der Tour: geprägt durch zahlreiche Seen, entlang derer man läuft, gerade die erste Hälfte. Ansonsten viel Wald, ab und an etwas Felder. Kaum nennenswerte Höhenmeter, bis auf die höchste Erhebung Schleswig-Holsteins, den Bungsberg, natürlich! Nichts spektakuläres, und natürlich ist Schleswig-Holstein einfach nicht die große Wildnis. In der zweiten Hälfte der Tour hat man allerdings doch den Eindruck, in etwas weniger frequentierte Waldgebiete vorzudringen, wovon ich positiv überrascht war. Wegbeschaffenheit: eine Mischung aus Feld- und Waldwegen, Fußgängerwegen entlang der zahlreichen Seen, ab und an auch mal Asphalt, allerdings insgesamt angenehm wenig. Versorgung bzw. "Resupply": ziemlich einfach. Man kommt durch zahlreiche kleiner Orte, alles kein Problem. Wer möchte und gut plant kann sicherlich eine Unterkunft nutzen, z.B. in Bad Malente. Wasser gibt es nahezu an jeder Ecke, vielleicht ist man aber aufgrund des erhöhten Kuhaufkommens in SH doch gut beraten das Wasser zu filtern. Packliste. Für die ca. 2-8° ganz ok, zumindest nachts habe ich nicht gefroren. Nur mit Lauftights allerdings tagsüber etwas frisch, zum Laufen ok, für Pausen allerdings zu kalt, sodass ich die Pausen entweder nicht gemacht oder auf Örtlichkeiten mit der Möglichkeit sich drinnen aufzuhalten verschoben habe. Ein paar unsortierte Impressionen der Tour:
"Abstieg" vom Bungsberg, eine irre Steigung!!!
Wegen der Sicherheit?
Besteigung des Bungsbergs. Ich hatte ca. 500m davor übernachtet, und war daher relativ früh dort. Leider war alles zu
Nachtlager, irgendwo im Wald.
Wegmarkierung des Schleswig-Holsteinische Schweiz Wegs.
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Lightlix hat eine Reaktion von iggyriggy erhalten in Weitwandern Marokko / AtlasgebirgeMoin Lukas,
ich war 2016 im Atlasgebirge für ca. 1 Woche unterwegs. Wir sind von Marrakesch nach Imlil mit dem Bus gefahren, auf den Toubkal, und sind dann eine Rundtour über den Lac d'ifni und Tacheddirt gegangen. Wirklich tolles Gebirge! Wenn ich nochmal gehen würde, würde ich folgendes anders machen:
1. Wegfindung: die Wege bestehen im Grunde aus "Pfaden" im Geröll, häufig schwer zu sehen und eigentlich nie markiert, mit Ausnahme von Steinmännchen. Wir hatten kein GPS irgendeiner Form mit und das war schon schwierig. Ich würde auf jeden Fall eine Form der GPS-Navigation mitnehmen.
2. Route + Literatur: ich habe den Cicerone und fand das ganz in Ordnung, ich glaube eine andere Möglichkeit, als aus Rundtouren selbst etwas zusammenbasteln, gibt es wahrscheinlich nicht.
3. Wasser: auf der Tour die wir gegangen sind (!) war die Wasserversorgung gar nicht so schlecht wie vorher gedacht. Ob das jetzt, 6 Jahre später, immer noch so ist weiß ich natürlich nicht. Ich würde auf jeden Fall einen Filter mitnehmen, da es auch schonmal vorkommt, dass man z.B. Wasser aus dem stehenden See die einzige Quelle ist. Ich hatte dort, zum Glück nach Ende unserer Tour, 3 Tage so richtig schlimm Durchfall und sowas möchte man während der Tour echt nicht haben.
4. Hunde/Tollwut: Marokko ist m.W. schon noch Tollwut Gebiet. Ich würde mich vorher auf jeden Fall 3x gegen Tollwut impfen lassen. Viele Krankenkassen übernehmen die Kosten inzwischen, auch wenn es eine Reiseimpfung ist. Im Fall der Fälle ist die Verfügbarkeit einer zeitnahen Postexpositionsprophylaxe wohl eher sehr schlecht.
5. Kochen: wir hatten (leider) einen Gaskocher und waren, weil wir natürlich hingeflogen waren, auf Gaskartuschen angewiesen. Das war ein ziemlicher Aufwand und hat uns ein oder zwei Tage Verzögerung gekostet, einfach weil die kaum verfügbar sind. Ich würde unbedingt zu z.B. Spiritus greifen. Den Stress irgendwo passende Kartuschen aufzutreiben kann man sich sparen.
6. Resupply: zumindest auf der Tour die wir gegangen sind, ziemlich schlecht. Es gab vereinzelt mal so "Hüttchen" von Hirten usw., wo man mal Brot oder so kaufen konnte, mehr aber auch nicht. Einen Supermarkt oder so gab es nirgends. Evtl. muss man bei einer längeren Tour tatsächlich dann zum Resupply mal das Gebirge verlassen.
7. Gepäck/Ausrüstung: das Gebirge ist schon ein richtiges Gebirge mit ordentlich Höhenmetern. Wir hatten damals einen Abstieg von fast 2000hm am Stück, glaube ich, und die uns entgegenkommenden einen entsprechenden Aufstieg. So leicht wie möglich macht also Sinn.
8. Shelter: Wir waren im Sommer dort und hatten eigentlich durchgehend warmes bis richtig heißes Wetter, tagsüber. Nachts auch ein oder zweimal Schnee. Zum Glück aber nie einen Sturm. Die Stürme dort können mal ziemlich heftig sein, sagt man. Ich würde also schon was gut windstabiles mitnehmen.
Soweit meine Ideen.
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Lightlix hat eine Reaktion von momper erhalten in Weitwandern Marokko / AtlasgebirgeMoin Lukas,
ich war 2016 im Atlasgebirge für ca. 1 Woche unterwegs. Wir sind von Marrakesch nach Imlil mit dem Bus gefahren, auf den Toubkal, und sind dann eine Rundtour über den Lac d'ifni und Tacheddirt gegangen. Wirklich tolles Gebirge! Wenn ich nochmal gehen würde, würde ich folgendes anders machen:
1. Wegfindung: die Wege bestehen im Grunde aus "Pfaden" im Geröll, häufig schwer zu sehen und eigentlich nie markiert, mit Ausnahme von Steinmännchen. Wir hatten kein GPS irgendeiner Form mit und das war schon schwierig. Ich würde auf jeden Fall eine Form der GPS-Navigation mitnehmen.
2. Route + Literatur: ich habe den Cicerone und fand das ganz in Ordnung, ich glaube eine andere Möglichkeit, als aus Rundtouren selbst etwas zusammenbasteln, gibt es wahrscheinlich nicht.
3. Wasser: auf der Tour die wir gegangen sind (!) war die Wasserversorgung gar nicht so schlecht wie vorher gedacht. Ob das jetzt, 6 Jahre später, immer noch so ist weiß ich natürlich nicht. Ich würde auf jeden Fall einen Filter mitnehmen, da es auch schonmal vorkommt, dass man z.B. Wasser aus dem stehenden See die einzige Quelle ist. Ich hatte dort, zum Glück nach Ende unserer Tour, 3 Tage so richtig schlimm Durchfall und sowas möchte man während der Tour echt nicht haben.
4. Hunde/Tollwut: Marokko ist m.W. schon noch Tollwut Gebiet. Ich würde mich vorher auf jeden Fall 3x gegen Tollwut impfen lassen. Viele Krankenkassen übernehmen die Kosten inzwischen, auch wenn es eine Reiseimpfung ist. Im Fall der Fälle ist die Verfügbarkeit einer zeitnahen Postexpositionsprophylaxe wohl eher sehr schlecht.
5. Kochen: wir hatten (leider) einen Gaskocher und waren, weil wir natürlich hingeflogen waren, auf Gaskartuschen angewiesen. Das war ein ziemlicher Aufwand und hat uns ein oder zwei Tage Verzögerung gekostet, einfach weil die kaum verfügbar sind. Ich würde unbedingt zu z.B. Spiritus greifen. Den Stress irgendwo passende Kartuschen aufzutreiben kann man sich sparen.
6. Resupply: zumindest auf der Tour die wir gegangen sind, ziemlich schlecht. Es gab vereinzelt mal so "Hüttchen" von Hirten usw., wo man mal Brot oder so kaufen konnte, mehr aber auch nicht. Einen Supermarkt oder so gab es nirgends. Evtl. muss man bei einer längeren Tour tatsächlich dann zum Resupply mal das Gebirge verlassen.
7. Gepäck/Ausrüstung: das Gebirge ist schon ein richtiges Gebirge mit ordentlich Höhenmetern. Wir hatten damals einen Abstieg von fast 2000hm am Stück, glaube ich, und die uns entgegenkommenden einen entsprechenden Aufstieg. So leicht wie möglich macht also Sinn.
8. Shelter: Wir waren im Sommer dort und hatten eigentlich durchgehend warmes bis richtig heißes Wetter, tagsüber. Nachts auch ein oder zweimal Schnee. Zum Glück aber nie einen Sturm. Die Stürme dort können mal ziemlich heftig sein, sagt man. Ich würde also schon was gut windstabiles mitnehmen.
Soweit meine Ideen.
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Lightlix hat eine Reaktion von Kay erhalten in Weitwandern Marokko / AtlasgebirgeMoin Lukas,
ich war 2016 im Atlasgebirge für ca. 1 Woche unterwegs. Wir sind von Marrakesch nach Imlil mit dem Bus gefahren, auf den Toubkal, und sind dann eine Rundtour über den Lac d'ifni und Tacheddirt gegangen. Wirklich tolles Gebirge! Wenn ich nochmal gehen würde, würde ich folgendes anders machen:
1. Wegfindung: die Wege bestehen im Grunde aus "Pfaden" im Geröll, häufig schwer zu sehen und eigentlich nie markiert, mit Ausnahme von Steinmännchen. Wir hatten kein GPS irgendeiner Form mit und das war schon schwierig. Ich würde auf jeden Fall eine Form der GPS-Navigation mitnehmen.
2. Route + Literatur: ich habe den Cicerone und fand das ganz in Ordnung, ich glaube eine andere Möglichkeit, als aus Rundtouren selbst etwas zusammenbasteln, gibt es wahrscheinlich nicht.
3. Wasser: auf der Tour die wir gegangen sind (!) war die Wasserversorgung gar nicht so schlecht wie vorher gedacht. Ob das jetzt, 6 Jahre später, immer noch so ist weiß ich natürlich nicht. Ich würde auf jeden Fall einen Filter mitnehmen, da es auch schonmal vorkommt, dass man z.B. Wasser aus dem stehenden See die einzige Quelle ist. Ich hatte dort, zum Glück nach Ende unserer Tour, 3 Tage so richtig schlimm Durchfall und sowas möchte man während der Tour echt nicht haben.
4. Hunde/Tollwut: Marokko ist m.W. schon noch Tollwut Gebiet. Ich würde mich vorher auf jeden Fall 3x gegen Tollwut impfen lassen. Viele Krankenkassen übernehmen die Kosten inzwischen, auch wenn es eine Reiseimpfung ist. Im Fall der Fälle ist die Verfügbarkeit einer zeitnahen Postexpositionsprophylaxe wohl eher sehr schlecht.
5. Kochen: wir hatten (leider) einen Gaskocher und waren, weil wir natürlich hingeflogen waren, auf Gaskartuschen angewiesen. Das war ein ziemlicher Aufwand und hat uns ein oder zwei Tage Verzögerung gekostet, einfach weil die kaum verfügbar sind. Ich würde unbedingt zu z.B. Spiritus greifen. Den Stress irgendwo passende Kartuschen aufzutreiben kann man sich sparen.
6. Resupply: zumindest auf der Tour die wir gegangen sind, ziemlich schlecht. Es gab vereinzelt mal so "Hüttchen" von Hirten usw., wo man mal Brot oder so kaufen konnte, mehr aber auch nicht. Einen Supermarkt oder so gab es nirgends. Evtl. muss man bei einer längeren Tour tatsächlich dann zum Resupply mal das Gebirge verlassen.
7. Gepäck/Ausrüstung: das Gebirge ist schon ein richtiges Gebirge mit ordentlich Höhenmetern. Wir hatten damals einen Abstieg von fast 2000hm am Stück, glaube ich, und die uns entgegenkommenden einen entsprechenden Aufstieg. So leicht wie möglich macht also Sinn.
8. Shelter: Wir waren im Sommer dort und hatten eigentlich durchgehend warmes bis richtig heißes Wetter, tagsüber. Nachts auch ein oder zweimal Schnee. Zum Glück aber nie einen Sturm. Die Stürme dort können mal ziemlich heftig sein, sagt man. Ich würde also schon was gut windstabiles mitnehmen.
Soweit meine Ideen.
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Lightlix reagierte auf berghutze in Wien - Nizza. In 78 Tagen durch die Alpen.Auch der längste Weg beginnt mit einem ersten Schritt...
Tag 0 (14.06.) Wien-Stephansdom bis Liesing, 12 km
Es geht los. Ich kam pünktlich mit dem Zug in Wien an und fuhr weiter bis zum Stephansdom, den ich als Startpunkt für meine Wanderung ausgewählt hatte (ob man im Zentrum Wiens oder in Perchtoldsdorf startet, muss jeder für sich entscheiden). Um 17:12 Uhr machte ich die ersten Schritte und lief noch 12 km bis zu einem Hotel in Liesing. Die Vorstellung, dass ich mich jetzt tatsächlich auf dem Weg nach Nizza befinde, war irgendwie zu groß.
Tag 1 (15.06.) Wien-Liesing bis Peilsteinhaus, 27 km
Am Morgen brachte ich die letzten Kilometer durch Wien bis nach Perchtoldsdorf hinter mich, an den Rand des Wienerwaldes, wo der eigentliche Wanderweg (Nordalpenweg 01) beginnt – und so richtig nach Wanderung fühlte es sich auch erst ab hier an. Bei strahlendem Sonnenschein (genau genommen war es in den ersten Wochen wahnsinnig heiß, aber über Tage, an denen die Sonne schien, werde ich mich nicht beklagen) folgte ein gemütlicher Start durch den Wald und über Hügel, entlang von Waldwegen, Forststraßen und teilweise auch Asphalt - zum Einlaufen aber durchaus okay. Schon morgens bot sich ein erster Blick auf den Schneeberg (ganz in der Ferne), den östlichsten und nördlichsten 2.000er und mein Ziel in zwei Tagen.
Gegen Mittag machte ich einen Einkehrschwung in Heiligenkreuz und füllte meine Wasservorräte für den weiteren Weg auf den Peilstein auf. Das Peilsteinhaus hatte an diesem Tag Ruhetag und leider war es mir bis zum Schluss nicht gelungen, eine zuverlässige Information dazu zu finden, ob es dort einen frei zugänglichen Wasserhahn gibt (ja, gibt es). Beim Aufstieg auf den Peilstein passierte mir dann mein erstes größeres Missgeschick: nicht nur, dass ich versehentlich irgendwelchen Trampelpfaden zu den dortigen Kletterfelsen gefolgt war, nein, eine meiner beiden Wasserflaschen stürzt ab und saust einen steilen Abhang hinunter. Mein kostbares Wasser! (zu diesem Zeitpunkt wusste ich noch nicht, dass es am Peilsteinhaus den Wasserhahn gibt...) Als ich schon nicht mehr daran glaubte, fand ich die Flasche wieder, unbeschädigt und noch voll mit Wasser.
Nach diesem Schreck entschied ich, den Wandertag zu beenden und machte um 16:45 Uhr Feierabend. Meine Beine und Füße fühlten sich kaputter an, als ich das sonst von Wanderungen kenne und außerdem war eine Blase im Anflug (ich habe noch nie auf einer Wanderung eine Blase bekommen) - keine Ahnung, was da mit meinen Beinen/Füßen los war. Am Peilsteinhaus trudelte dann noch ich einen anderen Wanderer ein, mit dem ich den Abend über quatschte und der sich ebenfalls um das Peilsteinhaus herum ein Schlafplätzchen suchte.
Tag 2 (16.06.) Peilsteinhaus bis Waidmannsfeld, 28 km
Auch an diesem Tag schien die Sonne. Zunächst ging es den Peilstein wieder herunter, durch Neuhaus hindurch und weiter nach Weissenbach an der Triesting, wo ich die Gelegenheit zu einem zweiten Frühstück nutzte. Schön, aber unspektakulär führte der Weg weiter bis zum Waxeneckhaus, wo ich eine ausgiebige Mittagspause einlegte. Dort traf ich nach dem Wirt in Weissenbach den nächsten sehr netten und gesprächigen Einheimischen, der mich ausgiebig über meine Wanderpläne befragte und dann zu einem Radler einludt :-).
Im Verlauf des Mittags wurde es dann „wanderwegiger“ und ich war etwas überrascht, als es (im Vergleich zur bisherigen Strecke) auf einmal verhältnismäßig steil auf die Hohe Mandling hoch ging. Eine Aussicht gab es dort nicht und nach einem kurzen Päuschen, in dem ich mich ins Gras gelegt hatte, ertappte ich eine Zecke, die auf mir herumkrabbelte. So steil, wie es auf der einen Seite hochgegangen war, ging es auf der anderen Seite wieder herunter. Da ich noch nicht so recht wusste, wo ich übernachten sollte und wo ich Wasser herbekommen würde, war ich mehr als erfreut, als ich in Reichental an einem Selbstbedienungs-Biergarten mit zahlreichen Getränkeautomaten und einem Wasserhahn vorbei kam. Der Wasserhahn war zwar mit dem Hinweis „kein Trinkwasser“ versehen und das Wasser war ziemlich rostig - aber wozu hatte ich schließlich einen Wasserfilter dabei?
Mit aufgefüllten Wasservorräten ging es dann weiter. Eine richtig gute Zeltmöglichkeit fand ich aber leider nicht. Umso erfreuter war ich, als ich feststelle, dass es in Waidmannsfeld, der nächsten Ortschaft, eine Pension gab und ich dort auch noch kurzfristig ein Zimmer bekam. Und die Pizzeria gegenüber war auch geöffnet. Was könnte man sich mehr wünschen? Zudem schienen meine Beine verstanden zu haben, dass jetzt laufen angesagt war und fügten sich in ihr Schicksal.
Tag 3 (17.06.) Waidmannsfeld bis Fischerhütte, 21 km (1.800 hm auf)
An Tag 3 war es dann vorbei mit gemütlich und es wurde alpiner. Obwohl es trotz eines frühen Starts ziemlich heiß war, war der Aufstieg auf den Plattenstein gut machbar, da der Weg fast vollständig im Wald verlief. Danach ging es weiter in der Höhe bis zum Öhlerschutzhaus, wo es Zeit für etwas Schatten und ein isotonisches Kaltgetränk wurde.
Der Weg verlief weiter durch idyllische Landschaft, der Schneeberg rückte näher und es wurde allmählich bergiger.
In der Edelweißhütte legte ich ein weiteres Päuschen ein. Dort war es allerdings wenig gemütlich, es wehte ein ordentlicher Wind und ein einziges Lied lief in Dauerschleife. Da sich meine Beine noch gut fühlten, entschied ich daher, noch zur Fischerhütte auf dem Schneeberg aufzusteigen. Am Schneeberg hatte ich – nach den Hügeln des Wienerwaldes - das erste Mal das Gefühl, vor einem „richtigen“ Berg zu stehen. Im Aufstieg ging es durch Felsen und es gab sogar ein paar seilversicherte Stellen. Die Aussicht von oben war fantastisch. Dass ich schon an Tag 3 meiner Wanderung einen so wunderschönen Abend in den Bergen verbringen würde, hatte ich nicht erwartet.
Tag 4 (18.06.) Fischerhütte bis Karl-Ludwig-Haus, 18 km (1.600 hm auf, 1.800 hm ab)
Vom Schneeberg (2.076 m) folgte ein ziemlich brutaler Abstieg zum Weichtalhaus (553 m), gefolgt von einem noch brutaleren Aufstieg über den Wachtelhüttelkamm zum Ottohaus (1.643 m). Das erste Stück des Aufstiegs war so steil, dass es von einer Leiter über die nächste nach oben ging – nichts für Leute mit Höhenangst. Vom Ottohaus ging es dann aber in Begleitung zahlreicher Freizeitwanderer über einen Panorama-Spazierweg gemütlicher weiter zum Karl-Ludwig-Haus.
Etwas Sorgen bereitete mir allerdings, dass ich einen Einkaufsstopp in Neuberg an der Mürz fest eingeplant hatte – es jetzt aber so aussah, als ob ich dort an einem Samstag Mittag ankommen würde (der einzige Supermarkt dort schließt samstags um 13 Uhr). Ein einheimischer Wanderer, mit dem ich ins Gespräch kam, war skeptisch, dass ich es bis zu dieser Uhrzeit dorthin schaffen könnte. Dann legte er aber los: Zuerst telefonierte er mit den Damen vom Supermarkt, ob sie nicht meine Einkäufe für mich tätigen und im Gasthaus gegenüber deponieren könnten. Dazu waren sie grundsätzlich bereit, wollten aber nicht in Vorleistung gehen. Dann rief er die Wirtin des Gasthauses gegenüber an, ob sie bereit wäre, die Einkäufe entgegenzunehmen und das Geld dafür auszulegen – er würde bürgen. Schließlich verabredete er mit allen, dass ich am nächsten Morgen im Supermarkt anrufen und meine Einkaufsliste telefonisch durchgeben und die Sachen dann mittags im Gasthaus abholen und bezahlen würde. Hammer!
Tag 5 (19.06.) Karl-Ludwig-Haus bis Neuberg an der Mürz, 18 km
Trotz aller Arrangements, die für meine Einkäufe getroffen waren, startete ich am nächsten Morgen früh, da ich einen winzigen Funken Hoffnung hatte, dass ich es bis 13 Uhr nach Neuberg schaffen würde. Das war nur insofern ärgerlich, als man im Karl-Ludwig-Haus gezwungen wird, Übernachtung und Frühstück zusammen zu buchen und ich das bereits bezahlte Frühstück sausen lassen musste.
Zunächst ging es über die Heukuppe (2.007 m), wo mir die ersten Gemsen begegneten.
Und dann kam ein Abstieg mit zahlreichen seilversicherten Stellen (ist in manchen Karten auch als Klettersteig eingetragen), der es in sich hatte. Ich war ziemlich froh, als ich diese Kletterpartie heil überstanden hatte – um dann auf einem 4 m breiten, ebenen Fahrweg zu stolpern (vermutlich über meine eigenen Füße) und mich der Länge nach hinzulegen. Viel Zeit für eine Pause blieb aber nicht und so machte ich mich sogleich an den nächsten Aufstieg zum Schneealpenhaus und lief mit großem Bedauern an der Lurgbauernhütte vorbei, die definitiv so aussah, als ob sie eine Einkehr wert gewesen wäre. Auch am Schneelapenhaus hielt ich nur kurz an, um meine Wasservorräte aufzufüllen und stieg dann direkt über den Wanderweg 444 nach Neuberg an der Mürz ab, wo ich nach 6 ½ Stunden – und noch rechtzeitig, um im Supermarkt einzukaufen – ankam. Zwischendurch hatte ich einen tollen Blick zurück zu Heukuppe und Schneeberg.
Hier ging es runter:
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Lightlix reagierte auf berghutze in Wien - Nizza. In 78 Tagen durch die Alpen.Im Sommer 2021 (soweit man das Sommer nennen kann...) lief ich von Wien bis Nizza durch die Alpen. Auch wenn der Bericht vermutlich sehr lang werden wird, werde ich versuchen, zu jedem Tag ein paar Worte zu schreiben - auch um die Gelegenheit zu nutzen, mir jeden Tag nochmal in Erinnerung zu rufen.
Zur Strecke:
„Den“ Wanderweg von Wien bis Nizza gibt es nicht, vielmehr stellt sich jeder selbst seine eigene Route zusammen. Ich habe dabei versucht, möglichst auf bestehende Fernwanderwegen zurückzugreifen (vielen Dank nochmal für den Hinweis auf waymarkedhikingtrails aus dem Forum), weshalb sich meine Route am einfachsten anhand dieser Wege beschreiben lässt:
Nordalpenweg 01 von Perchtoldsdorf bis zur Oberst-Klinke-Hütte über Rottenmann weiter entlang des Steirischen Rundwanderweges dann auf dem Salzsteigweg 09 bis Villach/Arnoldstein Karnischer Höhenweg ab dort bis Locarno folgte ich der Wegbeschreibung aus dem Rother Wanderführer Wien – Lago Maggiore von Martin Marktl von Locarno bis Domodossola entlang der Via del Mercato (soweit möglich) über Villadossola auf die gta (von Alpe della Colma bis Santuario Sant'Anna del Vinadio) über Col de la Lombarde und Col Mercière durch den Parc national du Mercantour auf den GR 52 (unterhalb des Col de Salèse) bis Saint-Dalmas de Valdeblore über den GR 5 weiter bis Nizza Auf der Karte sieht das in drei Abschnitte unterteilt (sonst wurde der gpx-Track zu groß) so aus:
Wien - Villach:
Villach - Locarno:
Locarno - Nizza:
Und hier noch ein paar Zahlen:
Strecke: um die 1.900 km Höhenmeter (Aufstieg): 115.000 bis 120.000
(für den selben gpx-Track unterscheiden sich die Angaben je nach App beträchtlich) Wandertage: 75 Pausentage: 3 längste Etappe: 38 km meister Aufstieg: ~ 3.000 hm Baseweight: 6 kg gezeltet: 15 Nächte (+ 5 Nächte in Biwak o.ä.) Regentage: aufgehört zu zählen (zu deprimierend) Überraschungen am Wegesrand (aka Trail Magic): 1 hilfsbereite Menschen am Wegesrand (aka Trail Angels): unzählige Damit dieser Bericht jemals fertig wird, hoffe ich, dass ich es schaffe in den nächsten Wochen jeden Tag zu ein paar Etappen etwas zu posten. Und falls ich dann noch Energie habe (und Interesse besteht) würde ich ggf. gesondert noch etwas zu Planung/Vorbereitung und meiner Ausrüstung schreiben.
Viele Grüße
Berghutze
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Lightlix hat eine Reaktion von Gibbon erhalten in Wandern in Schleswig-Holstein - Bericht und SammlungLong time no see, liebes Forum! (Auch) Pandemie-bedingt ist das Wandern bei mir lange Zeit etwas zu kurz gekommen. Um überhaupt mal wieder rauszukommen wollte ich mal ein paar Touren in der näheren Umgebung in Angriff nehmen, also in/um Schleswig-Holstein. Klar erwartet man da keine phänomenalen Panorama-Landschaften, aber besser als garnicht draußen.
Dieser Thread liegt so ein bisschen zwischen Reisebericht und -vorbereitung. Ich poste immer mal wieder ein paar Erfahrungen, wenn ich Touren hier in SH mache, aber ich würde mich auch sehr freuen, wenn andere ihre Erfahrungen zu Wanderwegen in SH, gern inkl. Planungsressourcen, hier teilen.
Der Schleswig-Holsteinische Schweiz Weg
Ich bin also in bestem schleswig-holsteinischen, diesig-grauen Herbstwetter mal als erste Tour den Schleswig-Holsteinische Schweiz Weg gelaufen. Hier ein paar Informationen die zur Planung geholfen haben sowie zum Weg:
Website des Naturparks Schleswig-Holsteinische Schweiz mit Informationen zur Strecke und vor allem .gpx Datei. Auf dieser Website auch jede Menge andere Touren in der Gegend, wobei die meisten ziemlich kurz sind. Der Weg folgt im Grunde dem E6 und ist recht gut markiert. Länge: ca. 52km, gut in zwei Tagen zu machen. Anreise: unkompliziert via Bahn nach Eutin, Plön oder Bad Malente. Charakter der Tour: geprägt durch zahlreiche Seen, entlang derer man läuft, gerade die erste Hälfte. Ansonsten viel Wald, ab und an etwas Felder. Kaum nennenswerte Höhenmeter, bis auf die höchste Erhebung Schleswig-Holsteins, den Bungsberg, natürlich! Nichts spektakuläres, und natürlich ist Schleswig-Holstein einfach nicht die große Wildnis. In der zweiten Hälfte der Tour hat man allerdings doch den Eindruck, in etwas weniger frequentierte Waldgebiete vorzudringen, wovon ich positiv überrascht war. Wegbeschaffenheit: eine Mischung aus Feld- und Waldwegen, Fußgängerwegen entlang der zahlreichen Seen, ab und an auch mal Asphalt, allerdings insgesamt angenehm wenig. Versorgung bzw. "Resupply": ziemlich einfach. Man kommt durch zahlreiche kleiner Orte, alles kein Problem. Wer möchte und gut plant kann sicherlich eine Unterkunft nutzen, z.B. in Bad Malente. Wasser gibt es nahezu an jeder Ecke, vielleicht ist man aber aufgrund des erhöhten Kuhaufkommens in SH doch gut beraten das Wasser zu filtern. Packliste. Für die ca. 2-8° ganz ok, zumindest nachts habe ich nicht gefroren. Nur mit Lauftights allerdings tagsüber etwas frisch, zum Laufen ok, für Pausen allerdings zu kalt, sodass ich die Pausen entweder nicht gemacht oder auf Örtlichkeiten mit der Möglichkeit sich drinnen aufzuhalten verschoben habe. Ein paar unsortierte Impressionen der Tour:
"Abstieg" vom Bungsberg, eine irre Steigung!!!
Wegen der Sicherheit?
Besteigung des Bungsbergs. Ich hatte ca. 500m davor übernachtet, und war daher relativ früh dort. Leider war alles zu
Nachtlager, irgendwo im Wald.
Wegmarkierung des Schleswig-Holsteinische Schweiz Wegs.
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Lightlix hat eine Reaktion von Antonia2020 erhalten in Wandern in Schleswig-Holstein - Bericht und SammlungLong time no see, liebes Forum! (Auch) Pandemie-bedingt ist das Wandern bei mir lange Zeit etwas zu kurz gekommen. Um überhaupt mal wieder rauszukommen wollte ich mal ein paar Touren in der näheren Umgebung in Angriff nehmen, also in/um Schleswig-Holstein. Klar erwartet man da keine phänomenalen Panorama-Landschaften, aber besser als garnicht draußen.
Dieser Thread liegt so ein bisschen zwischen Reisebericht und -vorbereitung. Ich poste immer mal wieder ein paar Erfahrungen, wenn ich Touren hier in SH mache, aber ich würde mich auch sehr freuen, wenn andere ihre Erfahrungen zu Wanderwegen in SH, gern inkl. Planungsressourcen, hier teilen.
Der Schleswig-Holsteinische Schweiz Weg
Ich bin also in bestem schleswig-holsteinischen, diesig-grauen Herbstwetter mal als erste Tour den Schleswig-Holsteinische Schweiz Weg gelaufen. Hier ein paar Informationen die zur Planung geholfen haben sowie zum Weg:
Website des Naturparks Schleswig-Holsteinische Schweiz mit Informationen zur Strecke und vor allem .gpx Datei. Auf dieser Website auch jede Menge andere Touren in der Gegend, wobei die meisten ziemlich kurz sind. Der Weg folgt im Grunde dem E6 und ist recht gut markiert. Länge: ca. 52km, gut in zwei Tagen zu machen. Anreise: unkompliziert via Bahn nach Eutin, Plön oder Bad Malente. Charakter der Tour: geprägt durch zahlreiche Seen, entlang derer man läuft, gerade die erste Hälfte. Ansonsten viel Wald, ab und an etwas Felder. Kaum nennenswerte Höhenmeter, bis auf die höchste Erhebung Schleswig-Holsteins, den Bungsberg, natürlich! Nichts spektakuläres, und natürlich ist Schleswig-Holstein einfach nicht die große Wildnis. In der zweiten Hälfte der Tour hat man allerdings doch den Eindruck, in etwas weniger frequentierte Waldgebiete vorzudringen, wovon ich positiv überrascht war. Wegbeschaffenheit: eine Mischung aus Feld- und Waldwegen, Fußgängerwegen entlang der zahlreichen Seen, ab und an auch mal Asphalt, allerdings insgesamt angenehm wenig. Versorgung bzw. "Resupply": ziemlich einfach. Man kommt durch zahlreiche kleiner Orte, alles kein Problem. Wer möchte und gut plant kann sicherlich eine Unterkunft nutzen, z.B. in Bad Malente. Wasser gibt es nahezu an jeder Ecke, vielleicht ist man aber aufgrund des erhöhten Kuhaufkommens in SH doch gut beraten das Wasser zu filtern. Packliste. Für die ca. 2-8° ganz ok, zumindest nachts habe ich nicht gefroren. Nur mit Lauftights allerdings tagsüber etwas frisch, zum Laufen ok, für Pausen allerdings zu kalt, sodass ich die Pausen entweder nicht gemacht oder auf Örtlichkeiten mit der Möglichkeit sich drinnen aufzuhalten verschoben habe. Ein paar unsortierte Impressionen der Tour:
"Abstieg" vom Bungsberg, eine irre Steigung!!!
Wegen der Sicherheit?
Besteigung des Bungsbergs. Ich hatte ca. 500m davor übernachtet, und war daher relativ früh dort. Leider war alles zu
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Der Schleswig-Holsteinische Schweiz Weg
Ich bin also in bestem schleswig-holsteinischen, diesig-grauen Herbstwetter mal als erste Tour den Schleswig-Holsteinische Schweiz Weg gelaufen. Hier ein paar Informationen die zur Planung geholfen haben sowie zum Weg:
Website des Naturparks Schleswig-Holsteinische Schweiz mit Informationen zur Strecke und vor allem .gpx Datei. Auf dieser Website auch jede Menge andere Touren in der Gegend, wobei die meisten ziemlich kurz sind. Der Weg folgt im Grunde dem E6 und ist recht gut markiert. Länge: ca. 52km, gut in zwei Tagen zu machen. Anreise: unkompliziert via Bahn nach Eutin, Plön oder Bad Malente. Charakter der Tour: geprägt durch zahlreiche Seen, entlang derer man läuft, gerade die erste Hälfte. Ansonsten viel Wald, ab und an etwas Felder. Kaum nennenswerte Höhenmeter, bis auf die höchste Erhebung Schleswig-Holsteins, den Bungsberg, natürlich! Nichts spektakuläres, und natürlich ist Schleswig-Holstein einfach nicht die große Wildnis. In der zweiten Hälfte der Tour hat man allerdings doch den Eindruck, in etwas weniger frequentierte Waldgebiete vorzudringen, wovon ich positiv überrascht war. Wegbeschaffenheit: eine Mischung aus Feld- und Waldwegen, Fußgängerwegen entlang der zahlreichen Seen, ab und an auch mal Asphalt, allerdings insgesamt angenehm wenig. Versorgung bzw. "Resupply": ziemlich einfach. Man kommt durch zahlreiche kleiner Orte, alles kein Problem. Wer möchte und gut plant kann sicherlich eine Unterkunft nutzen, z.B. in Bad Malente. Wasser gibt es nahezu an jeder Ecke, vielleicht ist man aber aufgrund des erhöhten Kuhaufkommens in SH doch gut beraten das Wasser zu filtern. Packliste. Für die ca. 2-8° ganz ok, zumindest nachts habe ich nicht gefroren. Nur mit Lauftights allerdings tagsüber etwas frisch, zum Laufen ok, für Pausen allerdings zu kalt, sodass ich die Pausen entweder nicht gemacht oder auf Örtlichkeiten mit der Möglichkeit sich drinnen aufzuhalten verschoben habe. Ein paar unsortierte Impressionen der Tour:
"Abstieg" vom Bungsberg, eine irre Steigung!!!
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Besteigung des Bungsbergs. Ich hatte ca. 500m davor übernachtet, und war daher relativ früh dort. Leider war alles zu
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Dieser Thread liegt so ein bisschen zwischen Reisebericht und -vorbereitung. Ich poste immer mal wieder ein paar Erfahrungen, wenn ich Touren hier in SH mache, aber ich würde mich auch sehr freuen, wenn andere ihre Erfahrungen zu Wanderwegen in SH, gern inkl. Planungsressourcen, hier teilen.
Der Schleswig-Holsteinische Schweiz Weg
Ich bin also in bestem schleswig-holsteinischen, diesig-grauen Herbstwetter mal als erste Tour den Schleswig-Holsteinische Schweiz Weg gelaufen. Hier ein paar Informationen die zur Planung geholfen haben sowie zum Weg:
Website des Naturparks Schleswig-Holsteinische Schweiz mit Informationen zur Strecke und vor allem .gpx Datei. Auf dieser Website auch jede Menge andere Touren in der Gegend, wobei die meisten ziemlich kurz sind. Der Weg folgt im Grunde dem E6 und ist recht gut markiert. Länge: ca. 52km, gut in zwei Tagen zu machen. Anreise: unkompliziert via Bahn nach Eutin, Plön oder Bad Malente. Charakter der Tour: geprägt durch zahlreiche Seen, entlang derer man läuft, gerade die erste Hälfte. Ansonsten viel Wald, ab und an etwas Felder. Kaum nennenswerte Höhenmeter, bis auf die höchste Erhebung Schleswig-Holsteins, den Bungsberg, natürlich! Nichts spektakuläres, und natürlich ist Schleswig-Holstein einfach nicht die große Wildnis. In der zweiten Hälfte der Tour hat man allerdings doch den Eindruck, in etwas weniger frequentierte Waldgebiete vorzudringen, wovon ich positiv überrascht war. Wegbeschaffenheit: eine Mischung aus Feld- und Waldwegen, Fußgängerwegen entlang der zahlreichen Seen, ab und an auch mal Asphalt, allerdings insgesamt angenehm wenig. Versorgung bzw. "Resupply": ziemlich einfach. Man kommt durch zahlreiche kleiner Orte, alles kein Problem. Wer möchte und gut plant kann sicherlich eine Unterkunft nutzen, z.B. in Bad Malente. Wasser gibt es nahezu an jeder Ecke, vielleicht ist man aber aufgrund des erhöhten Kuhaufkommens in SH doch gut beraten das Wasser zu filtern. Packliste. Für die ca. 2-8° ganz ok, zumindest nachts habe ich nicht gefroren. Nur mit Lauftights allerdings tagsüber etwas frisch, zum Laufen ok, für Pausen allerdings zu kalt, sodass ich die Pausen entweder nicht gemacht oder auf Örtlichkeiten mit der Möglichkeit sich drinnen aufzuhalten verschoben habe. Ein paar unsortierte Impressionen der Tour:
"Abstieg" vom Bungsberg, eine irre Steigung!!!
Wegen der Sicherheit?
Besteigung des Bungsbergs. Ich hatte ca. 500m davor übernachtet, und war daher relativ früh dort. Leider war alles zu
Nachtlager, irgendwo im Wald.
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Lightlix hat eine Reaktion von MisterAufziehvogel erhalten in Wandern in Schleswig-Holstein - Bericht und SammlungLong time no see, liebes Forum! (Auch) Pandemie-bedingt ist das Wandern bei mir lange Zeit etwas zu kurz gekommen. Um überhaupt mal wieder rauszukommen wollte ich mal ein paar Touren in der näheren Umgebung in Angriff nehmen, also in/um Schleswig-Holstein. Klar erwartet man da keine phänomenalen Panorama-Landschaften, aber besser als garnicht draußen.
Dieser Thread liegt so ein bisschen zwischen Reisebericht und -vorbereitung. Ich poste immer mal wieder ein paar Erfahrungen, wenn ich Touren hier in SH mache, aber ich würde mich auch sehr freuen, wenn andere ihre Erfahrungen zu Wanderwegen in SH, gern inkl. Planungsressourcen, hier teilen.
Der Schleswig-Holsteinische Schweiz Weg
Ich bin also in bestem schleswig-holsteinischen, diesig-grauen Herbstwetter mal als erste Tour den Schleswig-Holsteinische Schweiz Weg gelaufen. Hier ein paar Informationen die zur Planung geholfen haben sowie zum Weg:
Website des Naturparks Schleswig-Holsteinische Schweiz mit Informationen zur Strecke und vor allem .gpx Datei. Auf dieser Website auch jede Menge andere Touren in der Gegend, wobei die meisten ziemlich kurz sind. Der Weg folgt im Grunde dem E6 und ist recht gut markiert. Länge: ca. 52km, gut in zwei Tagen zu machen. Anreise: unkompliziert via Bahn nach Eutin, Plön oder Bad Malente. Charakter der Tour: geprägt durch zahlreiche Seen, entlang derer man läuft, gerade die erste Hälfte. Ansonsten viel Wald, ab und an etwas Felder. Kaum nennenswerte Höhenmeter, bis auf die höchste Erhebung Schleswig-Holsteins, den Bungsberg, natürlich! Nichts spektakuläres, und natürlich ist Schleswig-Holstein einfach nicht die große Wildnis. In der zweiten Hälfte der Tour hat man allerdings doch den Eindruck, in etwas weniger frequentierte Waldgebiete vorzudringen, wovon ich positiv überrascht war. Wegbeschaffenheit: eine Mischung aus Feld- und Waldwegen, Fußgängerwegen entlang der zahlreichen Seen, ab und an auch mal Asphalt, allerdings insgesamt angenehm wenig. Versorgung bzw. "Resupply": ziemlich einfach. Man kommt durch zahlreiche kleiner Orte, alles kein Problem. Wer möchte und gut plant kann sicherlich eine Unterkunft nutzen, z.B. in Bad Malente. Wasser gibt es nahezu an jeder Ecke, vielleicht ist man aber aufgrund des erhöhten Kuhaufkommens in SH doch gut beraten das Wasser zu filtern. Packliste. Für die ca. 2-8° ganz ok, zumindest nachts habe ich nicht gefroren. Nur mit Lauftights allerdings tagsüber etwas frisch, zum Laufen ok, für Pausen allerdings zu kalt, sodass ich die Pausen entweder nicht gemacht oder auf Örtlichkeiten mit der Möglichkeit sich drinnen aufzuhalten verschoben habe. Ein paar unsortierte Impressionen der Tour:
"Abstieg" vom Bungsberg, eine irre Steigung!!!
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Besteigung des Bungsbergs. Ich hatte ca. 500m davor übernachtet, und war daher relativ früh dort. Leider war alles zu
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Lightlix hat eine Reaktion von fool erhalten in Wandern in Schleswig-Holstein - Bericht und SammlungLong time no see, liebes Forum! (Auch) Pandemie-bedingt ist das Wandern bei mir lange Zeit etwas zu kurz gekommen. Um überhaupt mal wieder rauszukommen wollte ich mal ein paar Touren in der näheren Umgebung in Angriff nehmen, also in/um Schleswig-Holstein. Klar erwartet man da keine phänomenalen Panorama-Landschaften, aber besser als garnicht draußen.
Dieser Thread liegt so ein bisschen zwischen Reisebericht und -vorbereitung. Ich poste immer mal wieder ein paar Erfahrungen, wenn ich Touren hier in SH mache, aber ich würde mich auch sehr freuen, wenn andere ihre Erfahrungen zu Wanderwegen in SH, gern inkl. Planungsressourcen, hier teilen.
Der Schleswig-Holsteinische Schweiz Weg
Ich bin also in bestem schleswig-holsteinischen, diesig-grauen Herbstwetter mal als erste Tour den Schleswig-Holsteinische Schweiz Weg gelaufen. Hier ein paar Informationen die zur Planung geholfen haben sowie zum Weg:
Website des Naturparks Schleswig-Holsteinische Schweiz mit Informationen zur Strecke und vor allem .gpx Datei. Auf dieser Website auch jede Menge andere Touren in der Gegend, wobei die meisten ziemlich kurz sind. Der Weg folgt im Grunde dem E6 und ist recht gut markiert. Länge: ca. 52km, gut in zwei Tagen zu machen. Anreise: unkompliziert via Bahn nach Eutin, Plön oder Bad Malente. Charakter der Tour: geprägt durch zahlreiche Seen, entlang derer man läuft, gerade die erste Hälfte. Ansonsten viel Wald, ab und an etwas Felder. Kaum nennenswerte Höhenmeter, bis auf die höchste Erhebung Schleswig-Holsteins, den Bungsberg, natürlich! Nichts spektakuläres, und natürlich ist Schleswig-Holstein einfach nicht die große Wildnis. In der zweiten Hälfte der Tour hat man allerdings doch den Eindruck, in etwas weniger frequentierte Waldgebiete vorzudringen, wovon ich positiv überrascht war. Wegbeschaffenheit: eine Mischung aus Feld- und Waldwegen, Fußgängerwegen entlang der zahlreichen Seen, ab und an auch mal Asphalt, allerdings insgesamt angenehm wenig. Versorgung bzw. "Resupply": ziemlich einfach. Man kommt durch zahlreiche kleiner Orte, alles kein Problem. Wer möchte und gut plant kann sicherlich eine Unterkunft nutzen, z.B. in Bad Malente. Wasser gibt es nahezu an jeder Ecke, vielleicht ist man aber aufgrund des erhöhten Kuhaufkommens in SH doch gut beraten das Wasser zu filtern. Packliste. Für die ca. 2-8° ganz ok, zumindest nachts habe ich nicht gefroren. Nur mit Lauftights allerdings tagsüber etwas frisch, zum Laufen ok, für Pausen allerdings zu kalt, sodass ich die Pausen entweder nicht gemacht oder auf Örtlichkeiten mit der Möglichkeit sich drinnen aufzuhalten verschoben habe. Ein paar unsortierte Impressionen der Tour:
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Besteigung des Bungsbergs. Ich hatte ca. 500m davor übernachtet, und war daher relativ früh dort. Leider war alles zu
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Lightlix hat eine Reaktion von einar46 erhalten in Wandern in Schleswig-Holstein - Bericht und SammlungLong time no see, liebes Forum! (Auch) Pandemie-bedingt ist das Wandern bei mir lange Zeit etwas zu kurz gekommen. Um überhaupt mal wieder rauszukommen wollte ich mal ein paar Touren in der näheren Umgebung in Angriff nehmen, also in/um Schleswig-Holstein. Klar erwartet man da keine phänomenalen Panorama-Landschaften, aber besser als garnicht draußen.
Dieser Thread liegt so ein bisschen zwischen Reisebericht und -vorbereitung. Ich poste immer mal wieder ein paar Erfahrungen, wenn ich Touren hier in SH mache, aber ich würde mich auch sehr freuen, wenn andere ihre Erfahrungen zu Wanderwegen in SH, gern inkl. Planungsressourcen, hier teilen.
Der Schleswig-Holsteinische Schweiz Weg
Ich bin also in bestem schleswig-holsteinischen, diesig-grauen Herbstwetter mal als erste Tour den Schleswig-Holsteinische Schweiz Weg gelaufen. Hier ein paar Informationen die zur Planung geholfen haben sowie zum Weg:
Website des Naturparks Schleswig-Holsteinische Schweiz mit Informationen zur Strecke und vor allem .gpx Datei. Auf dieser Website auch jede Menge andere Touren in der Gegend, wobei die meisten ziemlich kurz sind. Der Weg folgt im Grunde dem E6 und ist recht gut markiert. Länge: ca. 52km, gut in zwei Tagen zu machen. Anreise: unkompliziert via Bahn nach Eutin, Plön oder Bad Malente. Charakter der Tour: geprägt durch zahlreiche Seen, entlang derer man läuft, gerade die erste Hälfte. Ansonsten viel Wald, ab und an etwas Felder. Kaum nennenswerte Höhenmeter, bis auf die höchste Erhebung Schleswig-Holsteins, den Bungsberg, natürlich! Nichts spektakuläres, und natürlich ist Schleswig-Holstein einfach nicht die große Wildnis. In der zweiten Hälfte der Tour hat man allerdings doch den Eindruck, in etwas weniger frequentierte Waldgebiete vorzudringen, wovon ich positiv überrascht war. Wegbeschaffenheit: eine Mischung aus Feld- und Waldwegen, Fußgängerwegen entlang der zahlreichen Seen, ab und an auch mal Asphalt, allerdings insgesamt angenehm wenig. Versorgung bzw. "Resupply": ziemlich einfach. Man kommt durch zahlreiche kleiner Orte, alles kein Problem. Wer möchte und gut plant kann sicherlich eine Unterkunft nutzen, z.B. in Bad Malente. Wasser gibt es nahezu an jeder Ecke, vielleicht ist man aber aufgrund des erhöhten Kuhaufkommens in SH doch gut beraten das Wasser zu filtern. Packliste. Für die ca. 2-8° ganz ok, zumindest nachts habe ich nicht gefroren. Nur mit Lauftights allerdings tagsüber etwas frisch, zum Laufen ok, für Pausen allerdings zu kalt, sodass ich die Pausen entweder nicht gemacht oder auf Örtlichkeiten mit der Möglichkeit sich drinnen aufzuhalten verschoben habe. Ein paar unsortierte Impressionen der Tour:
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Lightlix hat eine Reaktion von martinfarrent erhalten in Wandern in Schleswig-Holstein - Bericht und SammlungLong time no see, liebes Forum! (Auch) Pandemie-bedingt ist das Wandern bei mir lange Zeit etwas zu kurz gekommen. Um überhaupt mal wieder rauszukommen wollte ich mal ein paar Touren in der näheren Umgebung in Angriff nehmen, also in/um Schleswig-Holstein. Klar erwartet man da keine phänomenalen Panorama-Landschaften, aber besser als garnicht draußen.
Dieser Thread liegt so ein bisschen zwischen Reisebericht und -vorbereitung. Ich poste immer mal wieder ein paar Erfahrungen, wenn ich Touren hier in SH mache, aber ich würde mich auch sehr freuen, wenn andere ihre Erfahrungen zu Wanderwegen in SH, gern inkl. Planungsressourcen, hier teilen.
Der Schleswig-Holsteinische Schweiz Weg
Ich bin also in bestem schleswig-holsteinischen, diesig-grauen Herbstwetter mal als erste Tour den Schleswig-Holsteinische Schweiz Weg gelaufen. Hier ein paar Informationen die zur Planung geholfen haben sowie zum Weg:
Website des Naturparks Schleswig-Holsteinische Schweiz mit Informationen zur Strecke und vor allem .gpx Datei. Auf dieser Website auch jede Menge andere Touren in der Gegend, wobei die meisten ziemlich kurz sind. Der Weg folgt im Grunde dem E6 und ist recht gut markiert. Länge: ca. 52km, gut in zwei Tagen zu machen. Anreise: unkompliziert via Bahn nach Eutin, Plön oder Bad Malente. Charakter der Tour: geprägt durch zahlreiche Seen, entlang derer man läuft, gerade die erste Hälfte. Ansonsten viel Wald, ab und an etwas Felder. Kaum nennenswerte Höhenmeter, bis auf die höchste Erhebung Schleswig-Holsteins, den Bungsberg, natürlich! Nichts spektakuläres, und natürlich ist Schleswig-Holstein einfach nicht die große Wildnis. In der zweiten Hälfte der Tour hat man allerdings doch den Eindruck, in etwas weniger frequentierte Waldgebiete vorzudringen, wovon ich positiv überrascht war. Wegbeschaffenheit: eine Mischung aus Feld- und Waldwegen, Fußgängerwegen entlang der zahlreichen Seen, ab und an auch mal Asphalt, allerdings insgesamt angenehm wenig. Versorgung bzw. "Resupply": ziemlich einfach. Man kommt durch zahlreiche kleiner Orte, alles kein Problem. Wer möchte und gut plant kann sicherlich eine Unterkunft nutzen, z.B. in Bad Malente. Wasser gibt es nahezu an jeder Ecke, vielleicht ist man aber aufgrund des erhöhten Kuhaufkommens in SH doch gut beraten das Wasser zu filtern. Packliste. Für die ca. 2-8° ganz ok, zumindest nachts habe ich nicht gefroren. Nur mit Lauftights allerdings tagsüber etwas frisch, zum Laufen ok, für Pausen allerdings zu kalt, sodass ich die Pausen entweder nicht gemacht oder auf Örtlichkeiten mit der Möglichkeit sich drinnen aufzuhalten verschoben habe. Ein paar unsortierte Impressionen der Tour:
"Abstieg" vom Bungsberg, eine irre Steigung!!!
Wegen der Sicherheit?
Besteigung des Bungsbergs. Ich hatte ca. 500m davor übernachtet, und war daher relativ früh dort. Leider war alles zu
Nachtlager, irgendwo im Wald.
Wegmarkierung des Schleswig-Holsteinische Schweiz Wegs.
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Lightlix hat eine Reaktion von Skyle erhalten in Wandern in Schleswig-Holstein - Bericht und SammlungLong time no see, liebes Forum! (Auch) Pandemie-bedingt ist das Wandern bei mir lange Zeit etwas zu kurz gekommen. Um überhaupt mal wieder rauszukommen wollte ich mal ein paar Touren in der näheren Umgebung in Angriff nehmen, also in/um Schleswig-Holstein. Klar erwartet man da keine phänomenalen Panorama-Landschaften, aber besser als garnicht draußen.
Dieser Thread liegt so ein bisschen zwischen Reisebericht und -vorbereitung. Ich poste immer mal wieder ein paar Erfahrungen, wenn ich Touren hier in SH mache, aber ich würde mich auch sehr freuen, wenn andere ihre Erfahrungen zu Wanderwegen in SH, gern inkl. Planungsressourcen, hier teilen.
Der Schleswig-Holsteinische Schweiz Weg
Ich bin also in bestem schleswig-holsteinischen, diesig-grauen Herbstwetter mal als erste Tour den Schleswig-Holsteinische Schweiz Weg gelaufen. Hier ein paar Informationen die zur Planung geholfen haben sowie zum Weg:
Website des Naturparks Schleswig-Holsteinische Schweiz mit Informationen zur Strecke und vor allem .gpx Datei. Auf dieser Website auch jede Menge andere Touren in der Gegend, wobei die meisten ziemlich kurz sind. Der Weg folgt im Grunde dem E6 und ist recht gut markiert. Länge: ca. 52km, gut in zwei Tagen zu machen. Anreise: unkompliziert via Bahn nach Eutin, Plön oder Bad Malente. Charakter der Tour: geprägt durch zahlreiche Seen, entlang derer man läuft, gerade die erste Hälfte. Ansonsten viel Wald, ab und an etwas Felder. Kaum nennenswerte Höhenmeter, bis auf die höchste Erhebung Schleswig-Holsteins, den Bungsberg, natürlich! Nichts spektakuläres, und natürlich ist Schleswig-Holstein einfach nicht die große Wildnis. In der zweiten Hälfte der Tour hat man allerdings doch den Eindruck, in etwas weniger frequentierte Waldgebiete vorzudringen, wovon ich positiv überrascht war. Wegbeschaffenheit: eine Mischung aus Feld- und Waldwegen, Fußgängerwegen entlang der zahlreichen Seen, ab und an auch mal Asphalt, allerdings insgesamt angenehm wenig. Versorgung bzw. "Resupply": ziemlich einfach. Man kommt durch zahlreiche kleiner Orte, alles kein Problem. Wer möchte und gut plant kann sicherlich eine Unterkunft nutzen, z.B. in Bad Malente. Wasser gibt es nahezu an jeder Ecke, vielleicht ist man aber aufgrund des erhöhten Kuhaufkommens in SH doch gut beraten das Wasser zu filtern. Packliste. Für die ca. 2-8° ganz ok, zumindest nachts habe ich nicht gefroren. Nur mit Lauftights allerdings tagsüber etwas frisch, zum Laufen ok, für Pausen allerdings zu kalt, sodass ich die Pausen entweder nicht gemacht oder auf Örtlichkeiten mit der Möglichkeit sich drinnen aufzuhalten verschoben habe. Ein paar unsortierte Impressionen der Tour:
"Abstieg" vom Bungsberg, eine irre Steigung!!!
Wegen der Sicherheit?
Besteigung des Bungsbergs. Ich hatte ca. 500m davor übernachtet, und war daher relativ früh dort. Leider war alles zu
Nachtlager, irgendwo im Wald.
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Dieser Thread liegt so ein bisschen zwischen Reisebericht und -vorbereitung. Ich poste immer mal wieder ein paar Erfahrungen, wenn ich Touren hier in SH mache, aber ich würde mich auch sehr freuen, wenn andere ihre Erfahrungen zu Wanderwegen in SH, gern inkl. Planungsressourcen, hier teilen.
Der Schleswig-Holsteinische Schweiz Weg
Ich bin also in bestem schleswig-holsteinischen, diesig-grauen Herbstwetter mal als erste Tour den Schleswig-Holsteinische Schweiz Weg gelaufen. Hier ein paar Informationen die zur Planung geholfen haben sowie zum Weg:
Website des Naturparks Schleswig-Holsteinische Schweiz mit Informationen zur Strecke und vor allem .gpx Datei. Auf dieser Website auch jede Menge andere Touren in der Gegend, wobei die meisten ziemlich kurz sind. Der Weg folgt im Grunde dem E6 und ist recht gut markiert. Länge: ca. 52km, gut in zwei Tagen zu machen. Anreise: unkompliziert via Bahn nach Eutin, Plön oder Bad Malente. Charakter der Tour: geprägt durch zahlreiche Seen, entlang derer man läuft, gerade die erste Hälfte. Ansonsten viel Wald, ab und an etwas Felder. Kaum nennenswerte Höhenmeter, bis auf die höchste Erhebung Schleswig-Holsteins, den Bungsberg, natürlich! Nichts spektakuläres, und natürlich ist Schleswig-Holstein einfach nicht die große Wildnis. In der zweiten Hälfte der Tour hat man allerdings doch den Eindruck, in etwas weniger frequentierte Waldgebiete vorzudringen, wovon ich positiv überrascht war. Wegbeschaffenheit: eine Mischung aus Feld- und Waldwegen, Fußgängerwegen entlang der zahlreichen Seen, ab und an auch mal Asphalt, allerdings insgesamt angenehm wenig. Versorgung bzw. "Resupply": ziemlich einfach. Man kommt durch zahlreiche kleiner Orte, alles kein Problem. Wer möchte und gut plant kann sicherlich eine Unterkunft nutzen, z.B. in Bad Malente. Wasser gibt es nahezu an jeder Ecke, vielleicht ist man aber aufgrund des erhöhten Kuhaufkommens in SH doch gut beraten das Wasser zu filtern. Packliste. Für die ca. 2-8° ganz ok, zumindest nachts habe ich nicht gefroren. Nur mit Lauftights allerdings tagsüber etwas frisch, zum Laufen ok, für Pausen allerdings zu kalt, sodass ich die Pausen entweder nicht gemacht oder auf Örtlichkeiten mit der Möglichkeit sich drinnen aufzuhalten verschoben habe. Ein paar unsortierte Impressionen der Tour:
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