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Ultraleicht Trekking

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ulala

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Reputationsaktivitäten

  1. Gefällt mir!
    Ich meine, ich habe jetzt über knapp 500 km bei meiner Pyrenäendurchquerung Wasser gefiltert, und hatte nie Probleme.
    Anders sah das leider nach dem Genuss einer Käsetorte in Salardù aus... 🤮 hat mich einen Marschtag gekostet.
    Man kann natürlich auch vor allem und jedem Angst haben, aber wenn man einen ernsthaften Trek in den Pyrenäen angeht, ist es unrealistisch, kein Oberflächenwasser zu brauchen, wenn man sich nicht zu Tode schleppen will. Klar bei einer Tageswanderung sollte man eher Leitungswasser oder Wasser aus Flaschen mitnehmen.
  2. Gefällt mir!
    ulala reagierte auf khyal in Gute Gewürze - meine Shop-Empfehlung   
    Die schon mal mit mir auf Tour waren oder gemeinsam auf Treffen usw, wissen ja, daß ich Fan von guten Gewürzen bin und mir auch gerne im Mörser selber Mischungen machen, ist ja auch völlig UL 😁, damit dann das, was man beim Re-Supply bekommt, zu veredeln bzw abends dadurch die freie Wahl zu haben, in welche Geschmacksrichtung das Abendessen gehen soll.

    Lange Zeit, als ich noch häufiger nach Südspanien zum Wandern geflogen bin, hatte ich in Granada meinen Gewürzhändler und an meinem Südzuhause in Italien bekomme ich auch bestimmte getrocknette Kräuter.

    Da ich inzwischen aber eher andere Tourgebiete (zu denen ich nicht fliegen muß) bevorzuge und es das letzte Mal bei TerraNonna / I völlig ausgespaced habe, Gewürze zu kaufen, lief ich allmählich in einen Engpaß, mit dem Kram aus den Supermärkten kannst Du mich jagen und wenn ich überhaupt z.B. auf Märkten in D die rosa Pfefferkörner bekam, die ja eigentlich , wenn man sie Mörser verarbeitet,, ganz anders als anderer Pfeffer, sehr aromatisch, süsslich sind, waren die völlig vertrocknet (daneben daß es sackteuer war).

    Nach etwas "duckduckgoen" bin ich dann auf hansepepper.de gestossen, habe da inzwischen mehrfach bestellt und bin mit allen Gewürzen inkl dem rosa Pfeffer super zufrieden.
    Muß allerdings warnen, zumindest bei mir haben die Getränke bzw "Nachtischpulver" wie Himbeer Traum oder Hydration Lemon Kick absoluten Suchtfaktor 😁

    Wer also auch nach Gewürzen sucht, die deutlich besser als der Supermarktkram sind und viel Auswahl will, kann ich den Shop empfehlen.
  3. Gefällt mir!
    ulala reagierte auf Wanderfisch in WRIGHTSOCK Socken   
    Ich benutze auch die (Camino-Variante) Wrightsock. Der Liner muss top anliegen, sonst scheint Blasenbildung vorprogrammiert, mehr noch als bei anderen Socken. Der Geruchsfaktor hält sich in Grenzen, da ich diesbezüglich kein Problem habe. Mein Favorit bleibt bei Langstreckenwanderungen die Smartwool-Damensocke hike light, da riecht (bei mir) auch nach Tagen gar nix, die sitzen top und ich habe in diesen von Anfang an nie Blasen bekommen. Daher sind die Wrightsocks bei mir inzwischen zu reinen Wechselsocken für's Camp degradiert worden, denn die Doppellage hält schön warm.
  4. Gefällt mir!
    ulala reagierte auf Carsten010 in WRIGHTSOCK Socken   
    Ich nutze schon lange Wrightsock
    Meine paar Cents:
    kein Problem mit Schweißfüßen allerdings auch bei deren Merinomodellen kein Top-Geruchsmanagement, weil der Liner ja immer Kunstfaser ist. Nähte im Zehenbereich spürbar, allerdings keinerlei Probleme damit Nie eine Blase gehabt Haltbarkeit bei meinen Merinomodellen definitiv nicht so gut wie bei anderen Socken Trocknen MEGA schnell, weil der Liner quasi sofort trocken ist. Nimm die mal nach dem Schleudern aus der Waschmaschine und die Dinger sind fast schon trocken. Echt klasse. Warum hat der Hendrik Blasen an den Schienbeinen? Vielleicht haben sich Liner und Aussensocken blöd verschoben?
     
    Gruß
    Carsten
  5. Gefällt mir!
    ulala reagierte auf khyal in TAR Neoair Xtherm NXT Max - Unterlage/Schutz?   
    Zum Thema Robustheit der Matten :

    Solange man nur auf "Golfrasen" zeltet, die Matte nur im Zelt benutzt, hast Du üblicherweise eine unbenutzbare Matte bei den "großen 3 Marken TAR, Exped, Klymit" eher durch Delamination, wobei ich bei Klymit noch keinen Fall gesehen habe, bei den "Eierkarton-Luftmatten" passiert das auf die Anzahl der Matten gesehen deutlich häufiger, deswegen haben sie manche Läden nicht (mehr) im Programm.
    Dagegen hilft Dir auch eine Schutzunterlage nicht, die Hauptursachen sind vor allem die Grammjäger, da wird halt die neue Matte die 50g leichter ist, total gehyped, naja klar bauen dann die Hersteller mit immer dünneren, leichteren Materialien, wo das dann vermehrt auftritt.
    Die die schon lange draußen unterwegs sind werden sich an die ersten Matten von TAR erinnern, selbstaufblasend, 2,5 cm dick, ca 1 kg schwer, unkaputtbar, hat bei mir fast 10 Jahre gehalten, dann habe ich sie im Freudeskreis weiterverkauft, der hat sie auch 10 Jahre ohne Defekt weiterbenutzt, wahrschinlich lebt die heute noch.
    Heute hast Du halt teilweise Matten die 300g wiegen, ein minimales Packmaß haben, die kriegen halt häufiger ne Delamination, da gibt es ja inzwischen durchaus ein Umdenken bei den Herstellern bzw daß sie Alternativen bieten, wie Exped mit der Dura-Serie oder viele Klymit-Matten.

    Die 2. Ursache für Delamination ist falsche User-Anwendung, also bei kühleren Temps strmm aufgepustet und morgens, tagsüber bei höheren Temps keine Luft abgelassen, oder z.B. morgens zum Trocknen der kondensnassen Unterseite in die Sonne gelegt, irgendwas muß dann nachgeben...
     

    Was nun das Thema Schützen vor "äusseren" Beschädigungen betrifft. 
    Im Verhältnis zum Gewicht hat HS Tyvek den höchsten Durchstichschutz, solange man nicht so einben Blödsinn macht, wie es vor Benutzung in der Waschmaschine zu waschen, damit es weniger knistert, wie es schon mal im Inet oder vereinzelt in Shops empfohlen wird, dann nimmt die Durchstich / Abriebfestigkeit rapid ab.
    SS Tyvek ist nicht geeignet.
    Das Stück sollte bisschen kleiner als die Bodenwanne des Zeltes sein, aber schon annähernd so breit wie das Zelt, da halte ich z.B. einen Tyvek Footprint mit 1 m Breite wie das Liteway, was es in D bei den walkies gibt, für ein 2er Zelt für zu schmal, aber für ein 1er oder für ne Matte unter´m Tarp ausreichend, aber gibt ja andere Möglichkeiten, wie 140 breit von Extremtextil, 122 oder gut 2 m breit von Sack & Pack usw
    Preiswert, nasse Blätter usw lassen sich easy abschlagen, sehr hohe Durchstichfestigkeit, kleines Packmaß, bekommt man eigentlich immer mit in den Zeltbeutel, Schlaufen sind unsinnig bringen bei der Footprint-Nutzung keinen Vorteil und wenn man es multiusing als Tarp einsetzt, würde ich eher das 65 g Zeltbodenmaterial von Extremtextil verwenden. 

    Evazote hat andere Vorteile, nicht besonders durchstichfest,aber durch die Dicke halt doch ein Durchstichschutz für die Matte, super Antirutsch-Unterlegmatte, zusammengelegt Sitzkissen auf scharfkantigem Fels oder sehr kaltem Untergrund, Backup mit druntergelegtem Kram, wenn die Luftmatte die Grätsche macht und klar erhöht die Isolation der Matte etwas.
     
  6. Gefällt mir!
    ulala reagierte auf ChristianS in DCF, dyneema composite fabric, Vor- und Nachteile   
    Die ultraleichte Grammatur sind ja die ca. 18g/m2 und wenn anständig verarbeitet und sorgfältig gehandhabt, hält ein Shelter aus dem Material ca. 1,5 USA-Thruhikes, 4000 Meilen, also etwa 6400km, wenn man den Berichten der Thruhiker im Internet trauen mag. Für den Durchschnittshiker mit 3-4 Wochen im Jahr auf einem Trail sind das über 10 Jahre Nutzungsdauer. Da muss halt jeder selbst beurteilen, ob einem das lange genug ist.
    Das ist für mich als MYOGer nicht das Problem
    Das ist für mich der wirklich relevante Nachteil.
    Das Nutzungsprofil von German Tourist würde ich jetzt mal als Parade-Nische bezeichnen
    Teuer ohne Frage, aber Katastrophe im Sinne der Nachhaltigkeit? Ein 1p DCF-Shelter verursacht End Of Life (EOL) vielleicht 150-500g Plastikmüll, je nach Modell. Ein SilPoly oder SilNylon Shelter hält je nach Material 2-3 mal so lange, verursacht EOL aber auch 2-3 mal soviel Plastikmüll. Unter dem Strich also das Gleiche.
    Und in Relation zu anderen Plastikmüll produzierenden Nutzungen sind das echt Peanuts! Wieviel Plastikmüll erzeugt man allein durch die Essenverpackungen auf Tour? Sagt auch jemand mal: "Nein, eine Schaumstoffmatte nutze ich nicht, weil nach 2 Monaten platt gelegen --> 450g Plastikmüll?" Von unserem Alltagsleben in der Industriegesellschaft ganz zu schweigen...
     
    Also mein persönliches Fazit zu DCF für Shelter als MYOGer ist immer noch ein sehr Positives! Aktuell für ULer mit moderater Nutzung das fast ideale Material. Natürlich sehr leicht und dabei sehr stark, keine Diagonaldehnung, keine Dehnung durch Nässe, leicht zu verarbeiten, leicht zu reparieren. Die Nachteile sind ja auch hinlänglich bekannt: Ziemlich teuer, nicht für die Ewigkeit, größeres Packmaß. Dazu muss man die Schwächen des Materials kennen und bei der Konstruktion und Verarbeitung berücksichtigen, Stichwort Verstärkungspunkte. Auch kann es die Bildung von Micro-Löchern geben, wenn das Laminat dauerhaft zu stark diagonal zum Faserverlauf belastet wird.
    Fehlt also eigentlich ein DCF mit 0, 45, 90, 135° Faseranordnung.
    Und ein 7DEN SilPoly mit mind. 50% UHMWPE-Faseranteil im Gewebe.
     
  7. Gefällt mir!
    ulala reagierte auf Gibbon in Welcher Regenponcho?   
    Meine Empfehlung wäre der Poncho von 3F UL GEAR mit Ärmeln und Reißverschluss. Gibt es in Orange und Blau.
    Vorher habe ich einen Ultra-Sil Nano Poncho von Sea-to-the-Summit verwendet. Doch bei sehr starkem Wind hat es mir mehrmals entweder die Ärmel aufgeweht (aufgegangener Drucknopf) oder der Poncho hat sich mangels Bauchgurt über meinen Kopf gestülpt. Mit dem Poncho von 3F mit Ärmeln und Bauchgurt gab es das Problem nicht. Mit Ärmeln ist natürlich schwitziger als ohne.
    Anmerkung: Das sind beides Ultra Leicht Ponchos. Für Open Air und Alltag tut es natürlich auch ein preiswerter Poncho für 10€ ausm Bundeswehrshop oder von Decathlon.
     
  8. Gefällt mir!
    Sack & Pack hat uns 4 Day Tickets für die Fernwander-Tage "gesponsert"

    Also jeweils 4 Tickets für eine Person für einen Tag,
    2 hieße also, entweder für 2 für einen Tag oder für Einen für 2 Tage
    (die Übernachtung auf dem Platz ist dann aber nicht dabei, es gibt aber in der Nähe u.A. einen Camping & ein Wäldchen...)

    Um die unter die Leute bzw User zu bringen, dachte ich, machen wir es so...

    jeder kann, wenn er ein oder 2 möchte, es an mich via PN  mit dem Betreff "Ticket" schreiben...bitte falls ihr für 2 Tickets fragt, dazu schreiben, ob Ihr nur an 2 oder notfalls auch Einem interessiert seid...

    Sollte mehr User Tickets wollen, als die vorhandenen 4, schauen wir (ich mit Anderen) So späten Abend...
    (damit falls User leer aus gehen, sie am 3. noch ein Ticket bei Niels & Cedric zum Early Bird ordern können),
    wer von Denjenigen in den letzten Wochen oder natürlich dieses Wochenende  was bzw am Meisten "Nettes" zum Forum beigetragen hat und nehmen das als Maßstab.

    Näheres zum Event findet ihr in diesem Thread...
  9. Gefällt mir!
    ulala reagierte auf doast in Durston X-Mid Pro 1   
    Größeres vs passendes Groundsheet haben jeweils positive Aspekte imho. Wurden eh schon genannt. 
    - Passendes Groundsheet:
    Wasser (Regen, starker Kondens, etc.) Läuft nicht zwischen Zeltboden und Groundsheet.
    Wind, bei Wind flattert überstehendes Material nicht im Wind (Geräuschentwicklung, zb bei Polycryo teils nervig)
    Gewicht, minimalste Größe ÷ leichtestes Gewicht
    - etwas größeres Groundsheet:
    Bodenfeuchte, reduziert zusätzlichen Kondens weil zB mehr feuchte Wiesenfläche abgedeckt wird
    Zusätzliche Abdeckung, für Ausrüstung außerhalb des Zelts oder um zB vor dem Zelt sauber am Boden sitzen zu können
    Pausenunterlage, passende Groundsheets sind imho teils etwas knapp wenn man sich in Pause einfach auf ein Groundsheet legen will. Zb ist das original Durston XMid Groundsheet beim Cowboycamping für mich mit 186cm etwas knapp, weil in der Nacht Ausrüstung vom Groundsheet rutscht, während es im Zelt spätestens am Inne zelt "hängenbleiben" würde
    Deshalb finde ich die beste Lösung ein selbst zugeschnittenes Tyvek, das minimal größer ist als das IZ. Wenn es regnet, klappe ich die Kanten unter das IZ. Im Bereich der Apside kannst du mitunter wie eine kleine "Vorterasse" ausschneiden (zum Sitzen oder für Ausrüstung etc). Tyvek ist zwar relativ schwer und leider nicht wasserdicht aber es ist sehr gut gegen Durchstich, vertrauenseeweckender (haltbarer) auf Dauer als Polycryo oder dünne Sil-Stoffe, dazu recht günstig und vom Materialfeeling zumindest Polycryo überlegen. Außerdem trocknet es besser als Poly, weil es eben nicht 100% wasserdicht ist. Wer schonmal einen komplett nassen und schmutzigen Polyfetzen gepackt hat, weiß was ich meine. Dieses Gefühl ist Nr. 1 am ekligsten wenn es um Ausrüsrung geht :D
  10. Gefällt mir!
    Zu deiner Frage zum DCF.
    Mein Tarptent Protrail Li (ist nix für dich) ist aus DCF, ich habe es seit 41/2 Jahren, baue es um die 20 mal im Jahr auf und es hat noch nicht die geringsten Verschleißerscheinungen. Und das, obwohl es aus dem von einigen verteufeltem 51er DCF ist, was ja dünner ist, als das 75er. Ich habe auch schon, hier im Forum, von Menschen gelesen, die ihre Zelte wesentlich länger nutzen.
    Ich liebe das Material, da man es einfach kleben kann, wenn es mal ein Loch haben sollte. Meins hat aber bis heute keins.
    Einziger Nachteil des Materials ist das größere Packmaß, denn Nylon oder Polyester Zelte lassen sich einfach wesentlich kleiner kompensieren.
  11. Gefällt mir!
    ulala reagierte auf dermuthige in Zeltsuche 2 Personen ohne DCF und leicht   
    Der Aufbau ist absolut simpel und eins der Vorteile des X-Mids. Setze mit vier Heringen in den Ecken ein Rechteck, schiebe zwei Stöcke ein, bei Bedarf zusätzlich die Türen feststecken und bei Wind weitere Punkte (vor allem die Spitzen) abspannen. Fertig.
    Aber ja, es braucht etwas mehr Platz. Aber ich fand es bisher nicht dramatisch. In den zwei Apsiden passt auch mal ein kleiner Busch mit rein. Und man kann die Abspannpunkte an den Ecken für etwas mehr Flexibilität verlängern.
    Wenn das Zelt also an sich für euch in Frage kommt, würde ich sagen, soll es hier dran nicht scheitern.
  12. Gefällt mir!
    ulala reagierte auf Gymbooo in Wanderstiefel für feuchte Gebiete im Norden   
    Kenne das und habe auch schon etliche Kombinationen hinter mir. Die trockenste Kombi für mich ist ein hoher Lundhags Stiefel (leider ein knappes Kilo pro Schuh) mit entsprechender Behandlung. 
    Ich komme mit nassen Füßen ganz gut zurecht, das wichtigste ist mir die Füße warm zu halten. Das geht auch mit Trailrunnern (oder leichte Bergstiefel) und Sealskinz, meine Standard Lösung. Auch bei extremen Touren z.B. bei einem Trekking in der Brooks Range in Alaska hat das wunderbar geklappt. 
    Aber das kennst du ja alles...+1 für Lundhags von meiner Seite..
  13. Gefällt mir!
    ulala reagierte auf Steintanz in Wanderstiefel für feuchte Gebiete im Norden   
    Sonst nach Lundhags schauen.
  14. Gefällt mir!
    ulala reagierte auf Gibbon in Schuhe zum Duschen und Stadtbummel etc   
    Auf Anhieb fallen mir drei Möglichkeiten ein:
    Crocs, also die schon erwähnten massentauglichen Sandalen. Ein paar Crocs jetzt im Urlaub mein Hauptschuh für den Alltag (eine Wassersport-Edition der Crocs). Die habe ich auch beim Baden meißt nicht ausgezogen und bin nach dem schwimmen mit denen über Teer und Schotterpiste wieder nach Hause gelaufen. Gibt es in vielen verschiedenen Varianten, mit so was wie z.B. den "Nightmare Before Christmas Classic Clog" setzt man auch ein deutliches, modisches Statement  Sind natürlich weder ganz leicht, noch sehr handlich verpackbar.
    Barfußschuhe sind relativ leicht und gut verpackbar und es gibt sehr schicke Modelle, gut für einen Stadtausflug. Zum Duschen statt Fußpilzspray vielleicht ein universal Desinfektionsspray? Das könntest du vielleicht für Füße und Hände benutzen, wäre damit Mulit-Use. Da empfehle ich jedoch erst in einer Apotheke zu fragen, ob das Sinn macht.
    Letzte Möglichkeit wären Barfußsocken, die sind ähnlich wie Barfußschuhe, bloß halt wie Socken. Ich hab Skinners, die sind jedoch zu wenig atmungsaktiv. Und die Schotterpiste am Campinglatz zu laufen macht damit auch keinen Spaß. Vielleicht kann man da jedoch ein Modell finden, dass schnell-trocknend und schick genug ist, für Dusche und Stadt.
  15. Gefällt mir!
    ulala reagierte auf Gymbooo in Komfortable Schlafmatte mit langer Lebensdauer   
    Sieht so aus als spielt Gewicht keine Rolle. Ich benutze eine Exped Megamat LXW mit 10cm Höhe als Ersatz für normale Matratze zuhause. Seit ca. 18 Monaten ohne Probleme. Bin selbst verwundert wie gut das funktioniert. Was Haltbarkeit und Komfort angeht uneingeschränkte Empfehlung von mir.
  16. Gefällt mir!
    Hallo 6feet10,
    ... habe keine echte Empfelung für dich bezüglich haltbaren Matten.
    LuMa haben bei mir nicht gehalten, was versprochen wurde. Die TaR xlite small verlor innen die aluminienbasierte Reflexionsschicht bereits nach weniger als 50 Nächten. Wurde nach Reklamation meinerseits durch TaR mit Nachfolge-Modell (länger, dicker, schwerer) ersetzt...
    Für die Matten von Exped ist zu beachten, daß sie in den äußeren Luftkänalen der Matten links und rechts ohne Wärmedaämmung sind. Also wenn, dann besser eine Version in Wide (also RW oder LW) nehmen. Meine Hyperlite in R hat lediglich Wärmedämmung in der Breite von 36 cm. Die Downmates 9 und 5 lite habe ich zum Glück beide in einer Wide-Größe...
    Erfolg bei der Suche !
  17. Gefällt mir!
    ulala reagierte auf Shabeel in Meshtastic: Off-Grid Kommunikation fast ohne Gewicht   
    Moin zusammen,
    ich wollte mal ein Thema in die Runde werfen für alle, die in Gruppen abseits vom Handynetz unterwegs sind und keine Lust auf schwere Walkie-Talkies haben.
    Es geht um Meshtastic. Das Prinzip ist genial: Kleine, leichte Platinen, die ihr einfach in den Rucksack werft. Sie verbinden sich per Bluetooth mit eurem Smartphone. Über eine App schreibt ihr dann Textnachrichten (wie WhatsApp), die per LoRa-Funk übertragen werden. Ihr braucht also kein Mobilfunknetz.
    Der Clou: Die Nachrichten „hüpfen“
    Das System baut ein eigenes Netzwerk auf. Das Geniale dabei ist das „Mesh“ (Verkettung): Wenn Person A und Person C zu weit auseinander sind (z.B. hinter einem Bergkamm), aber Person B oben auf dem Grat steht, empfängt B das Signal und leitet es automatisch an C weiter. Die Nachricht hüpft also von Gerät zu Gerät (Multi-Hop), um ans Ziel zu kommen. Jeder in der Gruppe ist automatisch auch ein Repeater für die anderen.
    Man kann auch einstellen das der Standort direkt mit übertragen wird, entweder der vom Handy, oder man kauft ein Board mit eingebauten GPS.
    Für mich ist das die spannendste UL-Alternative, um in der Gruppe („Wo bist du?“, „Lagerplatz ist hier“) in Kontakt zu bleiben, ohne schwere Funkgeräte zu schleppen.
    Hat das schon jemand getestet? Hier bei mir im Dorf finde ich leider keine anderen Geräte, in der nächst größeren Stadt waren nur wenige Geräte online, ich konnte keine Nachricht vom einem ende an das andere übertragen. 
  18. Gefällt mir!
    Hallo zusammen,
    das dürfte einige hier interessieren:


    Alle Matten in der Größe Large bzw. LW.
    1) Exped FlexMat (LW, R-Wert 1.5): 444 g
    2) Exped FlexMat Plus (LW, R-Wert 2,2): 587 g
    3) Exped Flex 3R (LW, R-Wert 2,8): 600 g
    4) Therm-a-Rest RidgeRest (Large, R-Wert 2,1): 514 g

    Mit der FlexMat Plus war ich u.a. in Jotunheimen (Norwegen) zwischen August und September unterwegs. Hat sehr gut bis in den einstelligen Temperaturbereich funktioniert. Auch als schwerer Seitenschläfer. Die Matte war hinsichtlich Bequemlichkeit bisher meine Referenz im Bereich der Faltmatten.

    Die normale FlexMat würde ich niemals solo verwenden. Zu unbequem. Die TAR Z-Lite (nicht im Bild) ist da deutlich bequemer. Ich komme mit den Maßen (Länge & Breite) allerdings nicht klar…

    Die Exped Flex 3R sorgte beim ersten Probeliegen und Direktvergleich mit der FlexMat Plus auf dem Boden meiner Wohnung für eine (kurze) Enttäuschung. Sie kam mir im ersten Moment nicht so nachgiebig und komfortabel wie die FlexMat Plus vor. Gerade die „Anus-Noppen“ der FlexMat Plus sind ja der Komfort-Gewinn schlechthin! Wieso hat man die jetzt wieder glattgebügelt?

    Nach einigen Minuten stellte sich die Flex 3R allerdings als spürbar wärmer und auch als mindestens ähnlich komfortabel wie die FlexMat Plus heraus. Ich habe noch keinen Langzeitvergleich, aber der neuen Exped würde ich hinsichtlich Haltbarkeit mehr zutrauen als der blauen FlexMat Plus.

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    ulala reagierte auf khyal in Review Alpenblow Lux   
    Ich war ja schon sehr von der Alpenblow angetan und habe über die Pumpe auch im Forum geschrieben, vor ein paar Wochen kam nun die neue Pumpe Alpenblow Lux raus, die muste ich natürlich direkt haben / Testen 

    Sie wurde ja mit doppelt so schnellem Aufpumpen, 4/5 mehr Druck, Deflating-Option, deutlich geringerem Energieverbrauch und 2 LED-Leuchten angekündigt.

    Kommen wir zuerst zu den Meßergebnissen :
    Aufblasen 2,5 W
    Lichtstufen 0,16 / 0,27 / 0,73 / 0,14-0,26 W
    Der Spielkram 1000 White Noise 1 W / Ocean Surf Noise 1-2 W
    12,7 g ohne Adapter
    Meine sehr grosse Klymit (193*76*8 cm) habew ich in 1:35 min aufgeblasen bekommen, danach waren noch 1 2/3 Atemzüge nötig, um sie schön „hart“ zu bekommen.


    Gesamteindruck

    Yes, sie erzeugt wirklich eine Ecke mehr Druck / Luftstrom, bleibt dabei ähnlich leise wie die Alpenblow, sie ist jetzt auch eher geeignet, um ein „Feuer anzublasen“ o.A. Und ca 1,5 min, um die große Klymit aufzublasen, ist nett schnell.

    Die LEDs sind in der hellen Stufe hell genug, um zu Kochen oder zum abends zusammenzusitzen, sehr nett auch die Option, mit etwas Gummischnur o.A. und einer Wasserflasche eine Standlaterne zu machen.

    Kleine Warnung dabei, der Stromverbrauch ist in den unteren Leuchtstufen so gering, daß sich die meisten PBs abschalten, passiert natürlich nicht, wenn der USB-C-Ausgang des Smartphones benutzt wird oder an der PB parallel ein 2. Verbraucher angehängt wird.

    Das in der Beschreibung erwähnte Feature, daß, wenn die Matte voll ist, die LEDS anfangen zu blinken, funktioniert prima.

    Im Gegensatz zur Alpenblow taugt die Lux auch als Backup-Pumpe für Packrafts, ich habe es mal mit einem großen PR (Alligator Pro XXL) ausprobiert, nachdem die Pumpe meinte „voll“, brauchte ich noch 4 Atemzüge...

    Ich würde, wenn ich die Wahl zwischen den Beiden habe, ganz klar die Lux kaufen, aber auch die Alpenblow ist klasse, wenn man Diese schon hat, lohnt sich imho der Umstieg nicht.

    Wenn Fragen sind, her damit 

    Ein paar Pics (das pinke Band ist das optionale Band, um die Pumpe an einer Wasserflasche zu befestigen)




     

     

     
     
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    So dann noch fix dazu...

    Klar zum Nachblasen hatte ich ja schon geschrieben, bei meinen Riesen-Klymit-Matten, die ich auf dem Boot benutze und hier auch im Thread für den Test, liegt zwischen den beiden Pumpen ein 3/4 Atemzug.
    Auch bei bedeutend kraftvolleren Pumpen als der Zero, die vielleicht den doppelten Druck oder mehr erzeugen können, muß ich noch nachblasen...habe ja noch andere Pumpen für Packrafts, die ich vor Zero bzw Alpenblow auch für meine Isomatten genutzt habe.

    Nach meinen Erfahrungen ist Flextail, was Ankündigungen, oder z.B. Lieferstrukturen betrifft, sehr chaotisch / verzögernd, ich finde auch die Zero, was Wandstärke, Schalter, Lager betrifft, gewichtsmäßig rel ausgereizt, bin da also, was die 2 betrifft, erstmal in abwartender Haltung, wie die sich in Bezug auf Ausfallsicherheit bewährt, in nem Jahr oder 2 weiß man mehr.
    Zumindest auf den Pics sieht das auch nach Alugehäuse aus, aber wer weiß, ob das nicht eh das gephotoshopte Gehäuse der Zero ist und die gibt es ja auch noch weiter.

    Für mich würde es eh keine Rolle spielen, da ich, wenn ich nur mit ner Luftmatte (also ohne Packraft) unterwegs bin) wäre, nur die Alpenblow mitnehmen würde die halt deutlich weniger wiegt und fast lautlos ist.
    und wenn ich wegen Packraft die Zero mitnehmen würde, da ist mir dann die Ausfallsicherheit wichtig (Packraft nur mit dem Mund aufblasen, würde sich etwas ziehen..) da müßte sich eine neue Pumpe erstmal vorher über einen Zeitraum, was Ausfallsicherheit betrifft, bewähren, gerade auch, wenn die zu erwartende Gewichtsersparnis so gering ist.

    Aber ich kann auch verstehen, wenn man, auch nur mit Luftmatte, die Zero Pump mitnimmt, gerade wenn man den Akku noch andersweitig als Austauschakku brauchen kann, weil man z.B. eine HM 50  Stirnlampe bei hat o.A. oder das Geld so knapp ist, daß der Preisunterschied eine große Rolle spielt.
    Und klar es mag auch User geben, denen es wichtig ist, daß die Matte möglichst schnell aufgeblasen wird, die z.B. schon nachmittags woanders essen und am Übernachtungsplatz nur noch ganz fix in den Schlafsack wollen...
  21. Gefällt mir!
    Habe mal meine Antwort auf 2 Beiträge verteilt, damit es mit evtl "Gegenantworten übersichtlich bleibt...hier die 1.

    Also meine selbstaufblasenden Matten füllen sich ca so weit, wie es so eine kleine Pumpe machen kann, auch von selber, wenn ich sie offen ein paar min liegen lasse, aber mag sein, daß ich da besonders Gute hatte / habe....klar, wenn man die Zeit nicht hat z.B. abends nix mehr Essen nur noch auf die Matte will...oder ne Selbstaufblasende hat, die sich nicht von selber aufbläst z.B. auch durch sehr lange eng komprimierte Lagerung bei  der ersten Benutzung danach...
     
    Ich bin da eigentlich eher zu anderen Schlüssen gekommen aber klar, das sind nur meine Gedanken....

    Ich hatte das Thema aufgrund ein paar Inet-Beiträgen, die ich nicht so nachvollziehen konnte, mal mit ein paar Medizinen angesprochen und die haben sich halb tot gelacht, meinten dann, daß die zusätzliche Feuchtigkeit durch die Atemluft nur eine nachgeordnette Rolle spielt, daß ich so grob mit ca 0,4-0,5 l Feuchtigkeit durch Atemluft in 24 std rechnen kann, ich solle das doch mal auf die paar Atemzüge in die Matte runterrechnen, daß wenn z.B. abends durch Abkühlung die Luft schon mit Feuchtigkeit gesättigt ist, logischerweise keine zusätzliche Feuchtigkeit durch Atemluft auftreten kann, daß auch tagsüber wenn die relative Feuchtigkeit in der Luft geringer ist, die zusätzliche Feuchtigkeit durch die Atemluft nur eine nachgeordnette Rolle spielt.

    Ich habe dann mal weiter rechechiert, auch mit entsprechenden Bausachverständigen gesprochen, die sich ja wegen Schimmel mit sowas auseinandersetzen müssen, die haben mir das bestätigt, meinten dann, daß in Räumen in Bauten max 25-40% der Luftfeuchtigkeit durch Atemluft kommen würde.

    Meine eigenen Erfahrungen, einerseits mit elektrischen Luftentfeuchtern, die innerhalb von 24 std aus abgekühlten unbewohnten Räumen mehrere l Wasser rausholen (also ohne Atemluft) andererseits ich schon Matten vor einer Tour und danach gewogen habe, die ich damals nur mit Atemluft nachgeblasen habe und keinen Gewichtsunterschied feststellen konnte, weisen eigentlich in dieselbe Richtung, daß die überwiegende Feuchtigkeit in Matten durch Luftfeuchtigkeit kommt und daß es dann eher darauf ankommt, durch entsprechendes Handeln dafür zu sorgen, daß möglichst viel der gesamten Feuchtigkeit wieder aus der Matte kommt, statt sich nur auf den kleineren Teil "zu konzentrieren".
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    Nachdem ich von @khyal ein Set der neuen Adapter für die Alpenblow zugeschickt bekommen habe (nochmal ganz lieb Danke an dieser Stelle), hatte ich am Wochenende endlich mal Zeit für einen etwas längeren Vergleichstest der alten und neuen Adapter.
    Was sofort auffällt, dass nicht nur das Material verändert, sondern auch an der Form der Adapter gearbeitet worden ist. Man erkennt das auf dem einen Foto sehr gut, wo die jeweils passenden Adapter übereinander liegen (oben rosa alt, unten terracotta neu). Die neuen Adapter sind m.E. deutlich stabiler, lassen sich dadurch aber auch etwas schwerer auf die Pumpe aufziehen. Ich denke aber und auch @khyal hatte es ja so ähnlich geschrieben, so oft wird man den Adapter vermutlich gar nicht wechseln, weil man ja doch eher mit einer Matte oder einem Mattentyp unterwegs ist. Mit ein wenig Fingerspitzengefühl bekommt man das natürlich aber auch hin und es ist keine große Sache. Und, dass mit mit derart filigranen Bauteilen umsichtig umgehen sollte, versteht sich auch außerhalb des UL-Kontextes vermutlich von selbst.
    Auf dem neuen Adapter für die TAR-Matten war nun auch Platz für eine kleine, lustige UL-Anspielung: „Ultralight Luxury“
    Für den Test standen mir meine drei Isomatten zur Verfügung:
    TAR NeoAir Xlite NXT RW
    TAR NeoAir XTherm NXT RW
    Nemo Tensor Elite Mummy Short
    So hatte ich die Gelegenheit, zumindest zwei verschiedene Adapter zu vergleichen.
    Für den Test hatte die die Matten jeweils komplett zusammengerollt (ohne Restluft), also so, wie man sie im Rucksack verstaut und dann abends wieder rausholt. Betrieben wurde die Pumpe mit einer Powerbank, wobei ich sie auch schon mit dem iPhone betrieben habe. Dabei konnte ich keine Unterschiede in der Leistung der Pumpe feststellen. Damit es vergleichbar bleibt, war für alle Tests die selbe Powerbank dabei. Ich habe die Matten mehrfach aufgepumpt, um dann einen Mittelwert zu bilden. Aufgepumpt habe ich jeweils so lange, wie es die Leistung der Pumpe hergibt. Dabei sind die Matten jeweils so gefüllt, dass man sie noch 2-3 Mal mit dem Mund zu ende aufblasen müsste, damit sie prall gefüllt sind. Mehr schafft die Pumpe nicht. Das wurde hier allerdings schon mehrfach geschrieben und ist insofern nichts neues. Für mich selbst entfällt das Nachpumpen mit dem Mund, da die Füllung allein durch die Pumpe genau richtig zum Schlafen ist (wie gesagt: Das ist nur meine persönliche Preferenz.) Auch, wenn ich versucht habe, Testbedingungen möglichst identisch zu halten, ist das sicherlich kein wissenschaftlicher Test. Darum ging es mir aber auch nicht. Ziel war: zu schauen, ob es bzgl. der Pumpleistung Unterschiede zwischen den Adaptern gibt und ob diese Unterschiede signifikant sind.
    Wichtig: Anders als bei meiner vorherigen Pumpe (Flextail Tiny Pump) habe ich bei den TAR Matten das Winglock-Ventil beim Aufpumpen komplett geöffnet, weil dies einen massiven Unterschied für die Zeiten gemacht hat. Bei der Tiny Pump musste ich das nicht, da diese so viel Leistung hatte, dass sie auch gegen das geschlossene Winglock-Ventil „anpumpen“ konnte. Eine einzige Vergleichsmessung verdeutlicht, was ich mit „massiv“ meine.
    TAR NeoAir Xlite: Alt: 3:37 min Neu: 3:20 min
    TAR NeoAir XTherm: Alt: 3:43 min Neu: 3:30 min
    Nemo Tensor Elite: Alt: 3:03 min Neu: 2:30 min
    (TAR NeoAir Xlite - Winglock geschlossen: Alt: 7:36 min Neu: Nicht getestet)
    Persönliches Fazit bzgl. der Pumpzeiten:
    Bei den beiden TAR Matten war das Pumpen mit dem neuen wie alten Adapter nach ca. 3:30 min abgeschlossen. Die Xlite war jeweils etwas schneller voll als die XTherm und mit dem neuen Adapter ging es jeweils ein paar Sekunden schneller als mit dem alten. Die Unterschiede waren m.E. nach aber nicht gravierend und so würde für mich feststellen, dass neu oder alt keine große Rolle spielt. Dies wird vermutlich daran liegen, dass die Form des alten wie neuen Adapters bedingt durch die Grundform (einfacher Ring) doch wenig Spielraum für Verbesserungen bietet. Was aber am bemerkenswertesten war, welch massiven Einfluss ein geschlossenes Winglock-Ventil für die Pumpleistung hat. Mehr als 4 min länger dauert es, wenn das Winglock-Ventil geschlossen war. Das hätte ich so nicht erwartet und hatte bei der Flextail Tiny Pump auch keine Rolle gespielt. Wie pumpt ihr eigentlich eure TAR-Matten auf mit einer elektr. Pumpe: Winglock offen oder geschlossen? Würde mich mal interessieren.
    Bei der Nemo Matte fand ich den Unterschied von einer guten halben Minute dann aber doch bemerkenswert. Hier scheint die neue Konstruktion scheinbar einen Einfluss auf die Aufpumpleistung zu haben.
    Bei beiden Matten (TAR wie auch Nemo) muss man mit der Alpenblow nach dem Aufpumpen sehr zügig das Ventil schließen, da die Matte bedingt durch die offenen Bauform der Pumpe sonst schnell wieder Luft verliert. Darauf muss man achten. Das ist mir bei meiner Flextail Pumpe so auch noch nicht aufgefallen.
    So oder so, alte oder neue Adapter, mit meiner Alpenblow bin ich sehr zufrieden und nachdem ich dank des Tests nun weiß, dass ich das Winglock-Ventil zukünftig besser mal offen lassen sollte, haha… kann ich die Pumpe trotz des relativ hohen Preises sehr empfehlen.
     






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    Elektronikausfall ist mir keiner bekannt und 1 abgefallener Knopf auf ca 100 Pumpen.
     
    Ach ich finde das geht, hört sich an wie ein Mini Learjet aus der Entfernung 
    Auch nicht lauter als viele andere Pumpen.
     
    So hört sich die Pumpe alleine an, mit einem empfindlichen Mikro aufgenommen, dadurch in der Aufnahme sehr laut
      nur_zero.MP3  

    Hier zum Vergleich mit einem daneben brennenden Kocher Omnilite Ti, da wird die Pumpe vom Kocher völlig übertönt, so laut ist sie halt dann doch nicht (ok ein Brennspiritus-Kocher ist leiser )
      mit_kocher.MP3  
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    das angedrohte  Fazit :

    Beide Pumpen haben sich bei mir bewährt.

    Ich seh den Einsatzzweck aber etwas unterschiedlich...

    Zero-Pump
    Hat mehr Power, auch für Packrafts geeignet, hat sich bei mir auch schon für Grill anblasen bewährt, das mit 34,4 g + 17 g (Akku) + 7,5-10g (Adapter) deutlich höhere Gewicht (wobei ja auch die Zero Pump schon schön leicht / klein im Verhältnis zu anderen Pumpen ist) relativiert sich etwas, wenn man als Stirnlampe eine Fenix HM50/51 oder als Led-Laterne eine CL09 (gibt es leider nicht mehr) einsetzt, da man dann den Pumpenakku gleichzeitig als Wechselakku für die Lampe benutzen kann. 
    Bei der Zero-Pump  kann schon mal ein Lager etwas Geräusch machen, wenn das bei jemand auftritt, kann ich gerne telefonisch beschreiben, wie man das wegbekommt, dafür ist das Alugehäuse rel unkaputtbar. 

    Alpenblow
    Hat ausreichend Power für übliche Luftmatten, auch meine großen Klymit, nur für Packrafts nicht geeignet. Das Gewicht ist mit 7,7 g + 1-1,9 g (Adapter) natürlich sensationell leicht, ich finde, dafür kann man auch easy akzeptieren, daß man die Stromversorgung via USB-C Kabel (nicht dabei, hat man aber meist eh zum Smartphone / PB laden) machen muß.
    Was das Feuer Anblasen betrifft, hat sicherlich @Wander Schaf recht, daß es Fälle gibt, wo die Pumpe zum Anblasen besser geeignet ist, mir fällt da z.B. Anzünden eines Feuers mit Bohren / "Feuerstahl" und entsprechend Anblasen des Glutnestes ein, beim Grill hat sie aber zu wenig Luftstrom.
    Ein klarer Vorteil, wenn Andere abends nah sind, ist der "lautlose" Betrieb, nicht daß die Zero Pump tierisch laut wäre, meine Coolado und die Aldfipumpen (die noch mehr Power haben) sind lauter, aber wenn ich nachts sehr nah mit dem Zelt neben Anderen stehe bzw mit dem Boot im Hafen liege, habe ich bis jetzt zugesehen, daß ich mit der Zero-Pump nicht zu spät abends meine Matte aufpuste, um nicht zu nerven, zukünftig wird es dann eher zeitlich relaxed, da ich ja auch die Alpenflow habe .
    Klar dem niedrigen Gewicht ist das Kunststoffgehäuse geschuldet, aber jetzt mal realistisch, wir schaffen es doch auch, nicht ständig z.B. das Display vom Smartphone kaputt zu brechen, dann kriegen wir das wohl doch auch hin, zu vermeiden, auf die Pumpe drauf zu trampeln 

    Was das Adapter aufsetzen betrifft, geht das imho rel easy, wenn man den Adapter zuerst unter den kurzen Rand näher an der USB-Buchse drunterhakt, dann den kompletten Adapter in die andere Richtung schiebt und dann runter über die lange Kante schiebt.
    Zum Abnehmen mit dem Fingernagel den Adapter unter der langen Kante hochhebeln.
    Eigentlich muß man ja auch nur dann die Adapter abnehmen / wecvhseln, wenn man unterwegs Matten mit unterschiedlichen Ventilen aufbläst, ansonsten kann er enfach drauf bleiben z.B. habe ich bei meiner Zero-Pump seit Jahren denselben Adapter drauf, da der für meine Packrtafts, egal ob MRS oder Alpacka (passt auch für Anfibio), meine Klymit Matten (altzs Ventil) und meine Exped Kopfkissen passt.

    Alpenflow
    Meine Empfehlung für alle, die bis jetzt aus Gewichtsgründen keine Pumpe mitgenommen haben bei < 10 g schleppt man sich nicht tot  oder die häufig an Plätzen wie Campings übernachten, wo sie eine lautlose Pumpe angenehmer finden, oder natürlich, wer Gewicht gegenüber der Zero-Pump sparen will.
    Ich finde es schon fazinierend, wie leicht so etwas werden kann, wenn ein schlauer Kopf so etwas entwickelt.

    Zero-Pump
    Meine Empfehlung für die, die z.B. auch ein Packraft haben, denen es wichtig ist, daß die Pumpe Matten schnell aufbläst (z.B. wenn es mehrere Matten sind) die auch mal einen Grill oder ein größerres Feuer anfachen wollen, oder bei denen einfach das Geld knapp ist.
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    2. Teil praktische Erfahrungen

    Zero Pump

    Nutze ich seit Längerem, zuerst nur als Backup für die Coolado Pump bei Packrafts, rel schnell bin ich bei Luftmatten auf die Zero gewechselt, kleiner, leichter, muß ich nicht Festhalten beim Pumpen, steckt stramm in der Aufblasöffnung meiner Packrafts bzw Matten.
    Bei einem größeren Paddelevent in der Eifel habe ich mal alle Boote damit aufgeblasen, um zu schauen, wieviel Boote der kleine wechselbare 16340 Standard-Akku schafft, nach 7 großen Wildwasser-Packrafts lief die Pumpe immer noch...

    Ich nutze ja aufgrund der besseren Konstruktion Klymitmatten, Diese brauchen aufgrund der Randkissen, die das "Runterrutschen" verhindern, einen etwas höheren Druck, auch das schafft die Zero Pump gut und selbst bei meinen Riesenmatten mit erhöhter Dicke, muß ich nur ca 1,5 Atemzüge nachpusten und ich schlafe "hart".


    Alpenblow

    Nachdem sie mal Probe gelaufen war, war ich etwas misstrauisch, ob sie wirklich die Power hat, größere Matten und dann auch noch Klymit vernünftig aufzupusten, auch weil Tom meinte, das wäre grenzwertig und würde nicht so gut klappen, wie bei den einfacher konstruierten TAR oder Expedmatten.

    In der Praxis schafft sie das aber locker auch die Randkissen aufzupusten, um sie auf meine gewünschte Härte zu bringen, brauche ich auch nur 2 1/3 Atewmzüge.
    Mal zur Einschatzung meine meistgenutzten Klymitmatten sind nicht die Standardmatten, sonern die (Insulated) Static V Luxe, was mehr als das doppelte Volumen ist.
    Mit dem entsprechenden Adapter sitzt die Pumpe fest auf der Aufblasöffnung.
    Tom hatte mir auch noch ein paar neue Adapter zum Testen geschickt, die evtl demnächst mit den Pumpen verwendet werden, ich kann gegenüber den Derzeitigen keine Vor/Nachteile im praktischen Betrieb erkennen.

    Falls jemand im Forum die Alpenflow verwendet ,gerne die neuen Adapter Testen will und dann dazu was hier schreibt, kann ich ihm ein Testset der neuen Adapter schicken, Tom hatte mir ein paar geschickt.

    Habe spasseshalber auch mal versucht, damit ein Packraft aufzupusten, aber dafür reicht die Power (natürlich) nicht.

    Im Gegensatz zur Coolado oder Zero Pump ist die Alpenblow auch nicht geeignet, uim ein Lagerfeuer oder Grill anzublasen.

    Was die Stromversorgung betrifft, klappt es prima, statt einer PB ein Android-Smartphone mit USB-C einzusetzen, mit 3 Verschiedenen getestet. Man muß auch nicht befürchten, daß man sich damit in 2 Nächten das Smartphone leer zieht, nachdem ich 3 Klymitmatten via 10Ah PB aufgeblasen hatte, hatte die gerade mal 2% Kapazität verloren.

    Die geringe Lautstärke der Pumpe is schon beeindruckend aus ein paar m Entfernung hört man sie gar nicht mehr.

    Damit es nicht zu lang wird (dann wird es eh nicht mehr komplett gelesen) kommt mein Fazit und wofür ich Welche empfehle bzw auch selber benutze, in einem kurzen 3. Teil.

    Hier nochein paar Bilder...





     



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