lowhang
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lowhang reagierte auf Ein.Plattfüssler in Mit KAMM auf TourMit Kamm auf Tour
Ich gebe zu, ich hatte einen Kamm dabei. Satte 11,2 g Ultraleicht-Übergewicht !!! Aber so bestand die Chance nicht als Auerochse angesehen zu werden, auch wenn man nach ein paar Tagen schon genau so stinkt…
Den anderen Kamm hab ich eher nicht gesehen. Der Kammweg Erzgebirge-Vogtland ist nämlich kein Kammweg, sondern eine Erfindung der örtlichen Tourismusbranche zur Erhöhung des Bruttosozialproduktes von Wirten und Gastgebern.
Dafür gibt es dann für den Wanderer aber auch was: Er geht in der Länge von ca. 285 km mit ca. 8.000 (!) Höhenmetern gehörig auf und ab. Für einen Kammweg eher untypisch. Der ‚historische’ Kammweg liegt vorwiegend in Böhmen. Ortschaften sind dort wegen der geschichtlichen Ereignisse ziemliche Mangelware. Somit ist also die Versorgung von Fußlatschern nicht gesichert, wie ich sogar auf einer Tour per Fahrrad feststellen durfte.
Landschaftlich erlebte ich den Kammweg recht abwechslungsreich. Zu erleben sind Laub-, Nadel- und Mischforste, Felder, blühende Wiesen, Weiden, verschwiegene Moore, murmelnde Bäche, Talsperren, im Wald versteckte Teiche, markante Felsen… und natürlich so mancher Berg. Sowie die Zeugnisse des Bergbaus, des Instrumentenbaus und für Eisenbahnfans die Schmalspurbahnen… Somit ist der Kammweg weit abwechslungsreicher als sein thüringer Verwandter, der Rennsteig…
Ich renne ungern auf’m Steig, also nix Rennsteig sondern Kammweg. Mein Gehstil ist das Schleichen. Da seh ich mehr (und kann besser Schnaufen).
Anreise nach Geising per Bahn. Für mich nur ein Katzensprung… Aussteigen… Und die Tour beginnt direkt am Bahnhof. Und noch besser, dort befindet sich ein Supermarkt. Kuchen und Cola-Tankstelle also… Es geht auch gleich zur Sache. Hinauf auf den Geising. Schwitzen sogleich garantiert…
Auf dem Geising ein Schild mit der Vorschrift: Eigener Proviant bleibt im Rucksack ! So, so… Ist ja ein ganz netter Kneiper hier oben... Und nicht mal was zu sehen außer Bäume, Buschwerk und Picknickbänken. Ob es vom 18 m hohen Aussichtsturm für eine Rundsicht reicht, ist ungewiß. Grünzeug wächst ja mancherorts in den Himmel. Eine Euro Aufstiegsgebühr gespart an diesem für mich doch eher ungastlich empfundenen Ort…
Ein paar Meter unterhalb des Gipfels steht (m)eine Bank. Mitgebrachten Proviant raus und futtern. Etwas Blick durch die Bäume als Zugabe...
Abstieg nach Altenberg. Am Fuße der Sommerrodelbahn eine Quelle. Ein Einheimischer tankt dort auf. Somit auch ich. Etwas weiter am Weg eine weitere, stark sprudelnde, gefaßte Quelle. Auf dem Kammweg sollte man die Möglichkeiten zum Wasser fassen stets nutzen. Die Möglichkeiten dazu sind unregelmäßig verteilt. Nicht alle in der Karte eingezeichnete Wasserläufe, Quellen führen im Sommer zuverlässig Wasser. Ich mußte deshalb einmal stark eisenhaltiges Wasser für den Morgenkaffee nutzen. Dabei fiel zumindest dessen Färbung nicht auf…
Auf dem 905 m hohem Kahleberg mit Moos und Flechten bewachsene Blockfelder. Das Heidekraut beginnt zu blühen, Glockenblume und Co. Blühen noch. Die Bäume schon fast alpin mit reichlich Flechten besetzt und im Zwergenwuchs. Alpin auch der Charakter des Pfades. Und das auf gerade mal 905 m…
Dummerweise bleibt der Weg nicht da oben. Der Hirschbach fließt im Tale entlang der Grenze zu Tschechien. Bergab geht’s… Munteres Geplätscher...
In dieser bergigen Gegend ist’s nicht ganz leicht einen ebenen Platz für das Lager zu finden. Etwas Klebstoff auf und unter der Isomatte wär nicht schlecht. Aber das Moos ist weich und der Schleicher müde. Und gleich neben dem Bach braucht’s doch keinen Klebstoff…
Am Morgen wird nach dem Packen weiter geschlichen. Am Bach oder hinauf und hinunter.
Hinter Rechenberg führt der Weg über eine historische Bogenbrücke. Sie ist Teil des Naturdenkmals Floßgrabensystem. Unsere Vorfahren haben ganz schön viel gebuddelt, um das Holz aus dem Wald zu kriegen...
Wer will, kann in Neuhausen (Friedhof) einiges besichtigen: Schloß Purschenstein, Nussknackermuseum. In Seiffen (Friedhof) nicht anders (Spielzeugmuseum). Vorher die Aussicht vom Schwartenberg (787 m). Die Bergbaude ist geschlossen, Urlaub… Ich latsche vom Wind gepustet weiter…
In Olbernhau wird ein Einkauf fällig. Wer vorher den Weg mit seinem hier irrsinnigen Anstieg am Ortseingang abkürzen will, sollte anfangs kurz auf den stillgelegten Bahngleisen wandeln. Später Fußweg vorhanden…
Nach der Saigerhütte (Museum Buntmetallurgie) gehts entlang der Natschung und deren Tal beständig nach oben zum Aussichtspunkt Stößerfelsen. So mancher Fels ist zu sehen… Kaffepause mit Blick ins Tal. Das Frühstück am Supermarkt war mit Kuchen und Cola dann doch nicht ganz so gehaltvoll…
Nach Umgehung von Rübenau mache ich am Lehmheider Teich Kochpause. Nudeln, was sonst. Es schmeckt dennoch. Schokolade als Nachtisch, der Energie wegen… Hier am Teich gibt’s eine Bademöglichkeit. Die Enten nutzen die auch… Ich bleibe Beobachter...
Auf nach Kühnhaide, dem (oft) kältesten Ort im Erzgebirge. Vorher weist ein massives Schild des Staatsbetriebes Sachsenforst auf die Sperrung des Weges hin. Nichts zu hören, nichts zu sehen. Holz wurde bereits abgefahren. Schnittflächen der restlichen verbliebenen Stämme sind schon einiges alt. Solche Sperrungen sollten noch öfter, nämlich sechsmal folgen. Nur einmal waren Forstarbeiten zu bemerken. Und da hatten die Forstarbeiter das Absperrbanner sogar selbst zur Seite gelegt. Nahe am Weg waren keine Arbeiten im Gange. Kein Murren der von mir gegrüßten Forstarbeiter, als ich vorbeilief…
Bei Kühnhaide ist der Grüne Graben recht interessant. Hier entlang schlängelt sich ein mit Holzplanken eingefasster Wasserlauf mit leichtem Gefälle für den ehemaligen Bergbau. Wie viel Mühe kostete wohl der Bau so ohne Bagger & Co …
An Kühnhaide vorbei betrete ich einen Moorlehrpfad. Das Moor befindet sich in der Phase der Regeneration. Bis Anfang der neunziger Jahre wurde hier Torf abgebaut…
In Schmalzgrube biege ich ins Tal des Schwarzwassers ein. Hier schnauft die von einem Verein betriebene Preßnitztalbahn entlang. Zumindest an Wochenenden. Heute also leider nicht.
Als Überraschung entdecke ich hier aber dafür so etwas wie Trailmagic: Einen mit Balkonplumen geschmückten Rastplatz mit Wasseranschluß. Über eine Holzleitung wird quellnahes Bachwasser in einen Holztrog geleitet. Das Wasserrad ist leider außer Betrieb. Nix mit Telefon aufladen…
Eine Gießkanne ist auch da. Wer will, kann also auch duschen… Wundervoll das alles. Hier gibt es Menschen, denen Wanderer nicht gleichgültig sind. Ich sollte solch blumengeschmückte Rastplätze noch mehrfach finden… Danke !
Am nächsten Morgen klettere ich rauf zum Bärenstein. Hier oben fläzen sich Menschen, die mit Behindertengestellen aufgetiegen sind, auf den Bänken rum. Allgenmein nicht viel zu sehen, es sei denn man nutzt den Aussichtsturm. Nach Westen hin, kann man kurz vor dem Gipfel auf die Talsperre Cranzahl sehen.
Zu der geht es nun hinunter. Über die Sperrmauer und schon ist wieder Ruhe vor Zweirädern…
An der Toscabank (Fels) hat eine Gruppe von Wanderen alle verfügbaren Plätze besetzt. Zur Seite gerutscht wird nicht. Wer zuerst kommt, sitzt zuerst. Ich verlasse diesen lauten, unfreundlichen Ort gleich wieder… Bald komme ich zum Kreuzbrückfelsen, auf gesperrten völlig von Holzerntemaschinen zerrammelten Forstweg. Hochklettern, nur in eine Richtung Schneisenblick...
Weiter und runter und rauf. Als nächstes auf den Fichtelberg. Heute wohl nicht mehr zu schaffen. Kurze Pause, etwas futtern. Und dann noch die ersten Meter hoch. Der Weg zum Gipfel schleicht sich mit moderater Steigung diesem von Norden her an. Da es bereits dämmert, suche ich mir einen Lagerplatz. Zwischen einigen halbwüchsigen Fichten eine halbwegs ebene Fläche. Reicht gerade zum Cowboy-Camping. Da sich die abendlich obligatorische Mücke sirrend anschleicht, spanne ich mal lieber das Netz auf. Schon ist die Mücke entschwunden...
Am Morgen sogleich eine gefasste Quelle… und etliche ebene Lagerplätze weiter oben...
Oben am Gipfel (1215 m) ist so früh am Morgen noch wenig los. Einige Hotelgäste steigen in ihre Autos. Die erste Schwebebahn schwebt aus dem Tal herauf. Viel Interessantes gibt es hier oben aber nicht zu sehen. Vielleicht die Friedensglocke, mit viel Stacheldraht ringsum auch am Klöppel gesichert. Wundersam solch Frieden… Gegenüber schon in Tschechien der Keilberg (1244 m)…
Kurz unterhalb des Gipfels eine sonnige Picknickgarnitur mit Aussicht gen Westen. Da mach ich doch glatt Frühstück: Müsli und Kaffee. Kraft auf den weiteren Weg oder besser der Skiloipe. Da ist mehr weiches Gras als auf dem parallel verlaufenden Weg. Treffe hier auf eine tolle Schutzhütte...
Nun wieder viel Weg bis zum Wettin Brunnen. Wer mag, kann das Besucherbergwerk Fuchslochstollen besuchen… Etwas weiter soll der Himmelsstein zu sehen sein. Ein hier niedergegangener Meteorit. Nichts wie hin… Doch den hat wohl jemand geklaut. An Ort und Stelle steht nur noch eine Hinweistafel mit viel aufgedrucktem Wissen über den Klumpen…
Der bald folgende Aufstieg zur Himmelswiese macht deren Namen alle Ehre. So steil und lang der Anstieg; da kann diese Wiese tatsächlich nur im Himmel liegen. Dazu hat der Staatsbetrieb Sachsenforst (nicht nur) diesen Forstweg (im Staatsforst) reichlich dick mit losem (!) Schotter frisch belegt. Steuergelder kann man m.E. auch sinnvoller verschwenden, oder ?
Daher hier mal ein Wort zu Wegebeschaffenheit: Für den Geschmack eines Weitwanderers, wie mich, gibt es auf dem Kammweg zu viele Forststraßen und Forstautobahnen. Das mag zur Zeit der Einweihung des Weges anders gewesen sein. Aber der Wahnsinn des Staatsbetriebes Sachsenforst, Forstwege zu Forstautobahnen auszubauen, scheint unbegrenzt. Das durfte ich auf dem Kammweg mehrfach beobachten. Damit könnte der Kammweg Erzgebirge-Vogtland als Weitwanderweg bald tot sein… Schade…
Leider ist die Himmelswiese mit ihrem wertvollen Bestand an Blühpflanzen bei meinem Eintreffen schon gemäht. Es ist ja bereits fortgeschrittener Sommer… Eine Bank für die Pause und für’s Zubereiten des Mittagsmahls steht aber noch...
In Johanngeorgenstadt ist ein Schaubergwerk und ein Pferdegöpel zu bestaunen. Ich gehe lieber Lebensmittel tanken… und schon bald schlafen...
Über die Sauschwemme latsche ich auf den Auersberg mit Aussichtsturm hoch. So früh am Morgen ist das Drehkreuz am Eingang des Turmes (Eintritt) noch nicht in Betrieb. Ich bleibe dennoch am Boden. Als Frühstücksplatz ist es mir hier aber zu zugig…
In Sepentinen runter nach Wildenthal. Am Weg oberhalb findet sich eine Bank mit Sonne, Aussicht und Wasseranschluß eines kleinen Baches. Perfekt… Nach dem Kaffee bin ich nach der zu kurzen Nacht gut munter. Ab jetzt mal wieder viel Weg: Vorbei an Weitersglashütte, Carlsfeld. Morgenröthe wird gestreift, der Pyratalweg unter die Sohlen genommen. Dort wieder ein künstliches Fließ für den ehemaligen Bergbau.
Hinter Mühlleithen befindet sich das ND Arnikawiese. Blühen tut die Arnika derzeit nicht mehr. Am Wegesrand dagegen reichlich der Alant… und die Phantasie eines wohl Jägers. Der warnt per Plakaten vor dem Wolf. Dabei ist doch allgemein bekannt, dass der Wolf nur Großmütter (bin ich nicht), Mädchen mit roten Kappen (hab ich nicht) und bevorzugt Jäger (bin Rumlatscher) frisst, tzzzz…
Der Topasfelsen Schneckenstein ist leider eingezäunt. Er ist Objekt wissenschaftlichenr Forschung, nur mittels Führung begehbar. Das Besucherbergwerk ebenso. Den Schneckenstein selbst finde ich nicht. Wohl falsch abgebogen. Verwirrende Ausschilderung hier. Auf der ersten Halde der Wismut AG ist keine Aussicht mehr gegeben. Zugewachsen mit vielerlei Laubgehölzen. Die Däämerung schreitet voran. Da besteige ich die zweite Halde besteige dann nicht mehr. Finde aber die Beschilderung am Weg wieder…
Zum Abend hin, komme ich an die Talsperre Muldenberg. Wie alle Talsperren der Tour eine für Trinkwasser. Hier wird also kein als geklärt deklariertes Abwasser eingeleitet. Dieser Hinweis für Wanderer, die auf dem Trockenen sitzen…
Am nächsten Morgen ist mal wieder ein Einkauf fällig. Schöneck bietet die Möglichkeit dazu (Friedhof vorhanden). Der ‚Alte Söll‘ als markanter Aussichtspunkt direkt im Ort ist leider wegen Bauarbeiten abgesperrt. Also wieder auf den Weg. Adorf durchquere ich nur. Am Weg als Abwechslung ein Teich. Hier ist Leben. Blüten am Teichrand. Die Libellen sausen durch die Luft, es platscht und quakt mal…
Auf dem Platzerberg (629 m) kommt bei mir kein Gipfelgefühl auf. Der Berg ist als solcher kaum erkennbar. Überall um mich herum gemischte dichte Bestockung und kaum eine Erhöhung zu erkennen…
In Bobenneukirchen erreiche ich die nächste Talsperre. Allzuviel los ist auf so einer Talsperre ja nicht. Das Wasser glatt, kaum Vögel… Mein Wasservorrat ist nicht allzu reichlich. Tanke daher ein Liter Talsperrenwasser, was ich später aber nicht nutzen muß…
Auf dem Burgstein stehen die Ruinen zweier Kirchen. Hier konnten sich die hier mal Herrschenden nicht einigen, in welchem Herrschaftsgebiet die erste Kirche stand. Also baute man eine zweite daneben. Heute sind beide Ruinen Orte mit friedlicher Ausstrahlung. Gut für eine Pause...
Bei Gutenfürst schon wieder eine Pause. Dieses Mal am Forstteich… Am in Drei-Staaten-Stein umbenannten Drei-Fürsten-Stein laufe ich vorbei. Also nochmal rückwärts... Heute geht es dann noch, dem Verlauf der jetzt innerdeutschen Grenze sich wieder nähernd, durch Gerbersreuth. Am nächsten frühen Vormittag ist sie erreicht, die ehemalige Staatsgrenze. Das Deutsch-Deutsche-Freilicht-Museum (Eintritt) lasse ich (örtlich) links liegen und gehe dann auf dem ehemaligen Kolonnenweg weiter gen West. Hier auf dem Grünen Band wächst und wuchert die Natur nach ihren eigenen Gesetzen. Darüber staunend, verpasse ich das nach rechts Abbiegen. Bin aber baldigst wieder auf dem von rechts einbiegenden Kammweg. Ein landschaftlich nettes Wiesental am Tannbach folgt und ehe ich mich versehe, stehe ich an der Saale, der Sächsischen. Schattiger Mittagspausenplatz direkt am Ufer. Es fließt…
Ich bleibe an der Saale, passiere dabei Hirschberg, um nach Sparnberg zu kommen. Hier die Saale zu überschreiten, scheitert. Die Bayern haben die Grenze dicht gemacht…
Also die Straße nach Pottiga als Alternative…
Nach diesem anstrengenden Umweg ruhe ich mich auf der Saalebank aus. Bei dreißig Metern Länge ist neben mir noch für weitere 69 Wanderer Platz. Doch nach wie vor sind keine dieser Spezies zu sehen...
Immer etwas oberhalb der Saale entlang, wäre Blankenberg bald erreicht. Ich wähle jedoch den Weg direkt an der Saale neben den Gleisen der (fast stillgelegten) Schmalspurbahn der ehemaligen Papierfabrik. In die Höhe gelatscht, bin ich ja nun schon reichlich…
So treffe ich am Nachmittag in Blankenstein ein. Der Weg endet praktischerweise sehr nah an einem Supermarkt. So steht der Siegesfeier mit Sekt und Kavier nichts mehr im Wege…
Wo der Rennsteig beginnt und zwei andere (fränkische) Wege beginnen, endet der Kammweg Erzgebirge-Vogtland…
Fazit: Der Kammweg Erzgebirge-Vogtland ist ein landschaftlich und kulturhistorisch abwechslungsreicher Weg ohne dabei ungemein spektakulär zu sein. Durch die vielen Höhenmeter ist er durchaus ansruchsvoll. Wasser- und Lebensmittelversorgung stellen i.d.R. kein Problem dar.
Die Ausschilderung/ Markierung insbesondere im Vogtland ist an wenigen Stellen lückenhaft. Manche Markierungen sind deutlich verblasst. Augen auf ! Eine (Streifen-) Karte empfehlenswert (vom Dr.-Barthel-Verlag oder puplicpress Leporello Wanderkarte) Selbstverständlich gibt es auch eine GPX-Datei vom Weg (z.B. im Netz bei ich-geh-wandern).
Auf längere oder häufigere kurze Abschnitte auf Forststraßen (gut zu laufender, gebundenen Feinsplitt) der sogar Forstautobahnen (loser Schotter jeder Größe) sollte man sich vor der Reise einstellen…
DENNOCH: Der Kannweg Erzgebirge-Vogtland ist (noch) des Gehens wert ! Viel Freude drann !
PS: Ich laufe von Blankenstein weiter an der Saale entlang, bis Saalfeld erreicht ist. Wahlweise auf dem Saale-Orla-Weg, dem EB, dem E3, den Hohenwarte-Stausee-Weg. Die gelatschten und geschlichenen Gesamtkilometer dieser Tour summieren sich dadurch auf ca. 400 km und 10.000 Hm… Diese Verlängerung des Weges kann ich jedoch nicht empfehlen. Ständiges (steiles) Bergauf und Bergab mit nur sehr wenigen lohnenden Aussichten auf Saale und deren (Hochwasser-) Talsperren, mit nur kurzen Abschnitten direkt an der Ufer der Saale…
Freude am durch die Gegend Latschen wünscht Ein.Plattfüssler
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lowhang reagierte auf ConTour in klein packbarer remote canister KocherDie haben gar kein Gewinde. Das wird aufgesteckt und etwas gedreht.
Google mal nach MSF-1a.
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lowhang reagierte auf nivi in Kuppelzelt 2P aus SilpolyDer Vollständigkeit halber möchte ich auch hier mein neustes myog Kuppelzelt vorstellen. Diesmal für zwei Personen und aus Silpoly. Die beiden vorherigen Versionen findet ihr hier und hier 🙂 Da Materialkosten und Wohnlichkeit auch eine Rolle gespielt haben, ist das Zelt ein großer Kompromiss (und auch nicht ultraleicht) geworden.
Letztes Jahr hatten mich Freunde gefragt, ob ich ihnen ein Zelt nähen würde. Das passte mir ganz gut, da ich mal wieder Lust auf ein größeres Projekt hatte und ich mich gerne mit Clipsystemen beschäftigen wollte.
Ein erster Aufbau im Garten war leider sehr ernüchternd. Der Saum hatte gar keine Spannung und die Gestängetaschen auch nicht. Also bin ich wieder zurück zu Gestängekanälen gewechselt. Und ich muss zugeben: Gestängekanäle sehen auch einfach viel besser aus! 🙂
Materialien und Maße:
45g/m² - 30d Silpoly für das Außenzelt 50g/m² - 30d 6.6 Silnylon für die Gestängekanäle und die Verstärkungen 112g/m² - Ultra 100 X für die Gestängeenden und weitere Verstärkungen 5c Zipper (wasserabweisend) 1,8mm Polyester Kordel für die Abspannungen 25g/m² - Moskitonetz 32g/m² - 20d Innenzeltstoff 47g/m² - Sil/PU Polyester für die Bodenwanne 3c Zipper für die Innenzelttür 9,3mm DAC NFL Gestänge Außenzelt: 265cm x 170cm x 110cm Bodenwanne: 240cm x 130cm x 10cm Silpoly ist ein tolles Material für Kuppelzelte und das 30d Silpoly von Extremtextil empfinde ich als ausreichend robust (und die Farbe ist wunderschön).
Details:
Die Verstärkungen auf dem Zeltstoff sind zum Großteil nur aufgeklebt, da bin ich sehr gespannt, wie das langfristig hält. Die Abspannpunkte in der Mitte der Seiten habe zusätzlich noch eine kleine Verstärkung aus Ultra, damit man da ordentlich Zug drauf geben kann.
Bei meiner Solokuppel habe ich gemerkt, dass es besser ist, wenn der Reißverschluss direkt am Gestängekanal entlangführt, so lässt er sich immer super easy öffnen. Dieses Zelt hat zwei Eingänge, was ich für ein 2P Zelt sehr komfortabel finde.
Die Apsis auf jeder Seite ist so 20-30cm tief und bietet Platz für diversen Kram, aber ist natürlich nicht zum Kochen geeignet. Gepäck kann ansonsten auch einfach mit ins Innenzelt.
Das Gesamtgewicht beträgt: 759g (Außenzelt + Schnüre) + 452g (Innenzelt) + 388g (Gestänge) = 1599g
... und setzt sich wie folgt zusammen:
Außenzelt
406g Silpoly (ca. 9,1m²) 98g Reißverschluss (ca. 4m) 24g Reißverschluss Schieber (4 Stk) 47g Gestängekanäle (ca. 1m²) 38g Gestängeaufnahme (davon ca. 0,3m² Ultra und etwas Gurtband) 24g O-Ringe (30 Stk) 6g Reißverschlussabdeckung 11g Verstärkungen (ca. 0,2m²) 6g Gurtband (ca. 3m verschiedene Bänder) 4g Leiterschnallen (2 Stk) 9g Line-Loks (12 Stk) 82g Schnüre (ca. 38m) Innenzelt
183g Zeltboden (ca. 3,9m²) 85g Moskitonetz (ca. 3,4m²) 77g Innenzeltstoff (ca. 2,4m²) 65g Reißverschluss (ca. 6,6m) 6g Reißverschluss Schieber (4 Stk) 19g T-Bars (32 Stk) 12g Elastisches Band (ca. 2m) 2g Innenzelttaschen (aus Moskitonetz) 4g Handschuhhaken (4 Stk) Gewichtsmäßig liegt es zwischen X-Dome 2 und ArcDome 2, was ich für diese Art von Zelt okay finde. Mit leichteren Materialien könnte noch etwas Gewicht gespart werden, aber ich bin eigentlich ganz zufrieden mit dem Materialmix. Ich denke, dass das Zelt so ein ganz guter Allrounder für viele Touren ist 🙂
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Ich habe da gerade etwas entdeckt.
Velind Destiliertes Wasser 2L (gekauft letztes Jahr in einem Rossmann Drogeriemarkt)
als Ersatz fuer einen 2L Hydrapak Beutel.
Das Gewinde ist nicht ganz exakt gleich, aber so passend, dass sich der Befree aufschrauben laesst.
Um das dicht zu bekommen muss allerdings ganz schoen fest angeschraubt werden. Ich habe mir ein passendes Gummiband raus gesucht ..
und habe es damit absolut dicht bekommen, auch bei moderatem Geschraube.
Die Flasche wirkt robust und wiegt ohne den Deckel 56g.
Link zum Hersteller https://www.velind-aerosol.de/Destilliertes-Wasser-2-l/31354
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lowhang reagierte auf wilbo in Wer produziert noch klassische Firstzelte?https://seekoutside.com/twilight-3p/
VG. -wilbo-
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lowhang reagierte auf khyal in MYOG Kurzanleitung Tarpstange Pole mit DAC PressfitYes, Lawinensonden sind zwar ne Ecke schwerer, eher bei ca 100 g / m, aber wenn die Kohle knapp ist...die gibt es manchmal recht preiswert z.B. Diese für 24 € = 7* 45 cm 11 mm Elemente für jeweils 3,40 €
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lowhang reagierte auf khyal in MYOG Kurzanleitung Tarpstange Pole mit DAC PressfitNach meinen Erfahrungen ist das Problem bzw Risiko bei "zu dünnen" Alu-Aufstellstangen nicht so sehr, daß Diese brechen, sondern, daß sich Diese bei stärkerer Belastung (Windböen) durchbiegen, dadurch die gerade Länge in diesem Moment verkürzt ist, das Zelt wiederum dadurch mehr schlägt und evtl beschädigt wird (Überlastung Reißverschlüsase, Nähte, rausgeflogene Heringe) und durch diese Bewegungen die Stange unten am Boden leichter wegrutscht bzw bei Konstruktionen, wo sie oben mit dem Tip in einer Öse sitzt, aus Dieser rausrutschen kann, daneben den Zeltstoff durchstoßt, oder wenn oben ein Köcher ist, sich durch die Bewegung durch diesen durcharbeiten.
Wenn man das Zelt sehr stramm gegen den Bogen abspannt, daß die Stange etwas gebogen / vorgespannt ist, hilft das etwas, aber da ich damals im Laufe der Zeit all die beschriebenen Effekte / Beschädigungen hatte, habe ich das irgendwann unter stupid light abgehakt und den Durchmesser erhöht und auch mit DAC NSL steifere Stangen (im Vergleich bei gleichem Gewicht) verwendet (10,25 mm)
z.B. Henry (Tarptent) hat ja auch damals wesentlich den Durchmesser seiner Alu-Aufstellstangen erhöht.
So wenig, wie ich von Carbon-Bogengestängen halte, inzwischen nehme ich für gerade Aufstellstangen hochwertig gefertigte Carbonstangen, dabei können sie ihre Vorteile ausspielen, bei niedrigeren Zelten verwende ich dafür Elemente von den dickeren (13 mm) Carbonstangen von Zpacks (eigentlich für das Altaplex gedacht), ich kenne aber auch so Einige, die mit den Dünneren (11 mm) z.B. für´s Duplex gut zurecht kommen.
Bei Verstellbaren nehmen Viele die Polypoles von Tarptent, auch wenn man für MYOG nicht entsprechende "Knopffedern" easy bekommt, kann man sich das mit einem quer gesteckten Stift "nach"basteln.
Bei grossen hohen Zelten (z.b. Bergans Lavvus) nehme ich 20 - 30 mm Carbonstangen (30 mm waren damals für mich leichter zu bekommen), dasselbe gilt sinngemäß für kleinere / größere Tarpflächen, da kommt bei mir häufiger die Belastung auf der Firstleine durch zum Trocknen aufgehängte WW-Packraft-Ausrüstung (WW-Weste, Paddelklamotten, Rucksack, Wurfsack usw) dazu.
Kleiner Tip für die, die sich nicht Stangen selber in den für´s Stecken nötigen 2 Durchmessern zurechtschnitzen, Schleifen, Zusammenkleben wollen, schaut mal bei Firmen, die u.A. Carbonstangen für Messestandbau verkaufen, da gibt es manchmal fertige Stangen für einen netten Sonderpreis, wenn der entsprechende Durchmesser nicht "so geht", von langen Teilungen dabei nicht abschrecken lassen, Einkürzen geht ja fix und z.B. aus 3* 100+10 cm Stangen, kann "man prima in min eine 200 cm Stange mit 4* 50+10 Teilung machen uOT: nd sich das Hirn zermatern, was man mirt den beiden 50 cm Stücken noch machen könnte
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lowhang reagierte auf Gibbon in MYOG Kurzanleitung Tarpstange Pole mit DAC PressfitHi alle zusammen,
weil in einem anderen Faden danach gefragt wurde, hier eine Kurzanleitung für den Tarpstangenbau mit DAC Pressfit Elementen (gibt es unter anderem bei Extremtextil). Bilder habe ich leider keine mehr von meinen Zeltstangen, die haben hier im Forum den Besitzer gewechselt, da ich inzwischen mit Trekkingstöcken laufe.
Beispiel Dreiteilige Stange mit 120cm Länge:
Benötigtes Werkzeug:
- Flex
- Schere
1. Durchmesser auswählen. 11,1m habe ich damals gewählt, hier ein Link für mehr Infos. 10,2 mm für mehr Risiko, 13,2mm wer es ganz sicher haben will oder für Stangen mit mehr Belastung (größere Mids).
2. Materialliste:
- 2 DAC Pressfit Segment, MIT Stift, hier Länge 45cm
- 1 DAC Pressfit Segment, OHNE Stift, hier Länge 45cm
- 2 Endstücke: Entweder Rundkappen, Long Lock Tips oder Short Lock Tips, je nachdem ob das Gestänge noch in eine Öse rein muss. Kann später noch ausgetauscht werden bei Bedarf.
- 1,40m elastische Kordel 3mm rund, eventuell mit starkem Zug, ich habe damals jedoch die Normale genommen. Keine Angst, die Kordel kann ohne Probleme später noch ausgetauscht werden. Die Kordel sollte etwas länger sein als die Stangenlänge, damit man Sie ohne Probleme durch die Stangen fädeln kann.
TIPP: In Orange, Weiß oder einer anderen Farbe ist das Durch-fädeln nachher minimal leichter und es sieht stylischer aus
3. Stangen zuschneiden mit einer Flex. Die Drei 45cm Segmente sind zusammen 135cm lang. Jetzt kann man entweder bei jeder Stange 5cm abschneiden oder eine Stange auf 30cm Kürzen. Bei Bedarf Schnittkanten entgraten (war bei mir nicht nötig).
ACHTUNG: Nicht das Stift-Segment (also den Silbernen Teil abschneiden)
ACHTUNG: Bei Lock Tips die Länge der Lock Tips mit einberechnen. D.h. vor dem flexen mal testen, wie viele mm der Lock Tip dazu gibt. Im Zweifel erst mal weniger abschneiden.
4. Zusammenbau:
- Elastische Schnur an einem der Rundkappen/Lock Tips festbinden.
- Schnur durch das Gestänge fädeln, so dass nachher der Stift eines Segments in den nicht -Stifteil des nächsten Segments gesteckt werden kann (eigentlich selbsterklärend).
- Schnur auf Spannung ziehen und an das zweite Endstück (Rundkappe/Long Tip) binden. Überschüssige Schnur abschneiden. Fertig!
Das Gestänge lässt sich jetzt wie ein Zeltgestänge auseinander falten oder zusammen Stecken. Bei Bedarf die Spannung der Kordel einfach nachjustieren.
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lowhang reagierte auf khyal in MYOG Kurzanleitung Tarpstange Pole mit DAC PressfitIch rate dazu statt der Flex einen Rohrschneider zu nehmen, dann wird es schön gerade bzw ein senkrechter Schnitt zum Rohr, oder falls nicht vorhanden, einspannen und Eisensäge, klar wer mit der Flex gut umgehen kann, bekommt damit fast alles hin
Danach lieber, egal, womit geschnitten, mit Werkzeugfeile oder Schleifpapier nach aussen entgraten.
Falls sich innen der Tip nicht einschieben läßt, weil auch nach innen ein Grat entstanden ist, mit geeignettem Werkzeug aufweiten z.B. Spitzzange bzw geschlossene Zange von Multitool einschieben, unter Druck 2 mal drehen.
Damit man bei der Kordel hinterher nicht zuviel abschneiden muß, einseitig schon hinter Tip mit 8 verknoten, durch das 1. Element fädeln, dahinter stramm ziehen, damit es nicht "zurück flitscht" um was rumwickeln (bei Gestängebögen muß dafür bei mir eine große Zehe herhalten) durch nächstes Element fädeln usw btw macht man sich das Leben leichter, wenn man zuerst durch dass Element ohne Verbindungsrohr fädelt, da man dann bei den beiden Anderen direkt in die Engstelle (Verbindungsrohr) einstecken kann.
Gummischnur entweder mit nem Seilschneider (oder Lötpistole mit entsprechender Spitze) abschneiden, oder nach Schnitt mit Messer / Schere kurz mit Flamme verschweissen, damit es nicht ausfranzt, macht evtl spätere Reps bei Tips mit Schnurloch einfacher.
Alles was @Gibbon und ich geschrieben haben, gilt sinngemäß auch, falls man sich Gestängebögen für Kuppel/Tunnelzelte macht, oder die auf kürzeres Packmaß einkürzt.
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lowhang reagierte auf khyal in Der „Kurze Frage, kurze Antwort“-ThreadWenn das Tarp normale Größe hat, reicht normale 2 mm Reepschnur völlig für eine Ridgeline, bei sehr großen Tarps (deutlich über 10 qm) würde ich 3 mm nehmen, bekommst Du in jedem lokalen Outdoorladen.
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lowhang reagierte auf RaulDuke in Isomatten-Kaufberatung 24@lowhang
Das kommt zu guter letzt auf dich selbst an…
Meine mehrere Jahre alte Exped Synmat UL, hat nur einen R-Wert von 2,8!
Ich habe damit auch schon rund um den Gefrierpunkt hervorragend geschlafen, nur mit nem Zeltboden und ner Tyvekplane (also mit nix) drunter!
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Herzlichen Dank ihr beiden @kai & @Breaze für die detailreichen Antworten !!
Hat mir bei meiner Kaufentscheidung nun zur Therm-a-Rest NeoAir Xtherm NXT in RW sehr weitergeholfen !!
Vielen Dank,
hugs.
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lowhang reagierte auf kai in Therm-a-Rest NeoAir Xtherm NXT (VS.) Therm-a-Rest NeoAir XLite NXT@Lotus Bei mir im Schrank liegen eine Xlite in R, eine Xtherm in RW, eine Xlite NXT in RW und eine Xtherm NXT in RW. Wie du vielleicht schon bemerkst, überwiegt die RW-Version. Die ist zwar nicht notwendig, aber deutlich komfortabler. Und gerade bei der Xtherm bin ich froh um die breitere Version, weil es keinen Spaß macht, mit den Armen auf den Boden zu kommen, wenn er so kalt ist, dass der hohe R-Wert der Xtherm notwendig wird.
Die Frage, welche man nehmen soll, wenn es nur die eine sein darf, haben sich auch auf YouTube schon viele gestellt. Und das Fazit war bei den YouTubern, die ich mir angesehen habe, immer das gleiche: Xtherm! Sie argumentieren, dass man damit den größten Temperaturbereich abdecken und im Sommer durch die warme Matte auf einen dünneren Schlafsack zurückgreifen kann. Dem würde ich so zustimmen, auch wenn die Xtherm schon ordentlich Wärme "reflektiert".
Ich liebe meine alte Xlite in Regular und auch damit war es möglich, nicht mit den Armen auf dem Boden zu landen, aber der Komfortgewinn der Regular Wide ist mir das Mehrgewicht mittlerweile einfach wert. Und wenn man den größten Temperaturbereich abdecken will, kommt wohl nur die Xtherm infrage. Vor allem, wenn man ein Kaltschläfer ist wie ich und gerne auch bei kalten Temperaturen damit draußen ist. Sollen die Touren nur vom Ende des Frühlings bis Anfang Herbst stattfinden, wäre sie meiner Meinung nach nicht unbedingt notwendig.
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lowhang hat eine Reaktion von Schwarzwaldine erhalten in Windschutz für Kocher: Ultraleicht und komfortable Benutzung?Prototyp...
ich habe mir einen Spirituskocher selbst gebaut und suchte noch nach einem Windschutz. Mein Topf hat einen Durchmesser von 13cm. Bisher gab es dabei zwei Schwierigkeiten, zum einen das der Topf mit aufgeklappten Griffen dazu neigte vom Brenner runter zu kippen und zum zweiten, dass die Gummibeschichtung an den Griffen anfing zu schmoren. Dies konnte ich zusammen mit dem Windschutz beheben.
Der Windschutz ist eine 4-6 mal gefaltete Aluminiumfolie, in die ich mit einem Locher ein paar Öffnungen gestanzt habe. Die Enden habe ich jeweils in verschiedene Richtungen geknickt und dann zusammen gesteckt. Der Durchmesser des Windschutzes ist ca. 0,5cm größer als der des Topfes. Damit der Topf nicht mehr kippt, habe ich eine zweite Aluminiumfolie Ziehharmonika-artig gefaltet und Löcher rein gestanzt. Dieses Stück hat die gleiche Höhe wie der Brenner und dient als Topfhalterung. Stellt man die Topfhalterung an der Stelle auf, wo sich der Topfgriff befindet, dann werden die Griffe geschützt. Der Windschutz ist frei beweglich und kann je nach Windstärke mit den Löchern, entweder vor die Topfhalterung oder weiter davon entfernt eingestellt werden. Damit kann die Luftzirkulation ein wenig variiert werden. Gewicht: Brenner 7g, Windschutz 8g, Topfhalter 1g - also Zusammen 16g.
Spirituskocher-Set
Windschutz mit Löchern
Brenner und Topfhalterung mit Löchern
Windschutz ragt knapp 2cm über den Topf
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lowhang hat eine Reaktion von schwyzi erhalten in Windschutz für Kocher: Ultraleicht und komfortable Benutzung?Prototyp...
ich habe mir einen Spirituskocher selbst gebaut und suchte noch nach einem Windschutz. Mein Topf hat einen Durchmesser von 13cm. Bisher gab es dabei zwei Schwierigkeiten, zum einen das der Topf mit aufgeklappten Griffen dazu neigte vom Brenner runter zu kippen und zum zweiten, dass die Gummibeschichtung an den Griffen anfing zu schmoren. Dies konnte ich zusammen mit dem Windschutz beheben.
Der Windschutz ist eine 4-6 mal gefaltete Aluminiumfolie, in die ich mit einem Locher ein paar Öffnungen gestanzt habe. Die Enden habe ich jeweils in verschiedene Richtungen geknickt und dann zusammen gesteckt. Der Durchmesser des Windschutzes ist ca. 0,5cm größer als der des Topfes. Damit der Topf nicht mehr kippt, habe ich eine zweite Aluminiumfolie Ziehharmonika-artig gefaltet und Löcher rein gestanzt. Dieses Stück hat die gleiche Höhe wie der Brenner und dient als Topfhalterung. Stellt man die Topfhalterung an der Stelle auf, wo sich der Topfgriff befindet, dann werden die Griffe geschützt. Der Windschutz ist frei beweglich und kann je nach Windstärke mit den Löchern, entweder vor die Topfhalterung oder weiter davon entfernt eingestellt werden. Damit kann die Luftzirkulation ein wenig variiert werden. Gewicht: Brenner 7g, Windschutz 8g, Topfhalter 1g - also Zusammen 16g.
Spirituskocher-Set
Windschutz mit Löchern
Brenner und Topfhalterung mit Löchern
Windschutz ragt knapp 2cm über den Topf
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lowhang hat eine Reaktion von Knight_Saber erhalten in Windschutz für Kocher: Ultraleicht und komfortable Benutzung?Prototyp...
ich habe mir einen Spirituskocher selbst gebaut und suchte noch nach einem Windschutz. Mein Topf hat einen Durchmesser von 13cm. Bisher gab es dabei zwei Schwierigkeiten, zum einen das der Topf mit aufgeklappten Griffen dazu neigte vom Brenner runter zu kippen und zum zweiten, dass die Gummibeschichtung an den Griffen anfing zu schmoren. Dies konnte ich zusammen mit dem Windschutz beheben.
Der Windschutz ist eine 4-6 mal gefaltete Aluminiumfolie, in die ich mit einem Locher ein paar Öffnungen gestanzt habe. Die Enden habe ich jeweils in verschiedene Richtungen geknickt und dann zusammen gesteckt. Der Durchmesser des Windschutzes ist ca. 0,5cm größer als der des Topfes. Damit der Topf nicht mehr kippt, habe ich eine zweite Aluminiumfolie Ziehharmonika-artig gefaltet und Löcher rein gestanzt. Dieses Stück hat die gleiche Höhe wie der Brenner und dient als Topfhalterung. Stellt man die Topfhalterung an der Stelle auf, wo sich der Topfgriff befindet, dann werden die Griffe geschützt. Der Windschutz ist frei beweglich und kann je nach Windstärke mit den Löchern, entweder vor die Topfhalterung oder weiter davon entfernt eingestellt werden. Damit kann die Luftzirkulation ein wenig variiert werden. Gewicht: Brenner 7g, Windschutz 8g, Topfhalter 1g - also Zusammen 16g.
Spirituskocher-Set
Windschutz mit Löchern
Brenner und Topfhalterung mit Löchern
Windschutz ragt knapp 2cm über den Topf
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lowhang hat eine Reaktion von einar46 erhalten in Windschutz für Kocher: Ultraleicht und komfortable Benutzung?Prototyp...
ich habe mir einen Spirituskocher selbst gebaut und suchte noch nach einem Windschutz. Mein Topf hat einen Durchmesser von 13cm. Bisher gab es dabei zwei Schwierigkeiten, zum einen das der Topf mit aufgeklappten Griffen dazu neigte vom Brenner runter zu kippen und zum zweiten, dass die Gummibeschichtung an den Griffen anfing zu schmoren. Dies konnte ich zusammen mit dem Windschutz beheben.
Der Windschutz ist eine 4-6 mal gefaltete Aluminiumfolie, in die ich mit einem Locher ein paar Öffnungen gestanzt habe. Die Enden habe ich jeweils in verschiedene Richtungen geknickt und dann zusammen gesteckt. Der Durchmesser des Windschutzes ist ca. 0,5cm größer als der des Topfes. Damit der Topf nicht mehr kippt, habe ich eine zweite Aluminiumfolie Ziehharmonika-artig gefaltet und Löcher rein gestanzt. Dieses Stück hat die gleiche Höhe wie der Brenner und dient als Topfhalterung. Stellt man die Topfhalterung an der Stelle auf, wo sich der Topfgriff befindet, dann werden die Griffe geschützt. Der Windschutz ist frei beweglich und kann je nach Windstärke mit den Löchern, entweder vor die Topfhalterung oder weiter davon entfernt eingestellt werden. Damit kann die Luftzirkulation ein wenig variiert werden. Gewicht: Brenner 7g, Windschutz 8g, Topfhalter 1g - also Zusammen 16g.
Spirituskocher-Set
Windschutz mit Löchern
Brenner und Topfhalterung mit Löchern
Windschutz ragt knapp 2cm über den Topf
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lowhang hat eine Reaktion von RaulDuke erhalten in Windschutz für Kocher: Ultraleicht und komfortable Benutzung?Prototyp...
ich habe mir einen Spirituskocher selbst gebaut und suchte noch nach einem Windschutz. Mein Topf hat einen Durchmesser von 13cm. Bisher gab es dabei zwei Schwierigkeiten, zum einen das der Topf mit aufgeklappten Griffen dazu neigte vom Brenner runter zu kippen und zum zweiten, dass die Gummibeschichtung an den Griffen anfing zu schmoren. Dies konnte ich zusammen mit dem Windschutz beheben.
Der Windschutz ist eine 4-6 mal gefaltete Aluminiumfolie, in die ich mit einem Locher ein paar Öffnungen gestanzt habe. Die Enden habe ich jeweils in verschiedene Richtungen geknickt und dann zusammen gesteckt. Der Durchmesser des Windschutzes ist ca. 0,5cm größer als der des Topfes. Damit der Topf nicht mehr kippt, habe ich eine zweite Aluminiumfolie Ziehharmonika-artig gefaltet und Löcher rein gestanzt. Dieses Stück hat die gleiche Höhe wie der Brenner und dient als Topfhalterung. Stellt man die Topfhalterung an der Stelle auf, wo sich der Topfgriff befindet, dann werden die Griffe geschützt. Der Windschutz ist frei beweglich und kann je nach Windstärke mit den Löchern, entweder vor die Topfhalterung oder weiter davon entfernt eingestellt werden. Damit kann die Luftzirkulation ein wenig variiert werden. Gewicht: Brenner 7g, Windschutz 8g, Topfhalter 1g - also Zusammen 16g.
Spirituskocher-Set
Windschutz mit Löchern
Brenner und Topfhalterung mit Löchern
Windschutz ragt knapp 2cm über den Topf