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kili95

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  1. Gefällt mir!
    kili95 hat eine Reaktion von Steintanz erhalten in Leki-Trekkingstöcke mit Fin Vario-Spitzen nachrüsten   
    Interessante Ausführung von dir!
    Ich war früher viel mit Skirollern unterwegs und auch heute noch hin und wieder, solche Spitzen sind durchaus stabil und halten im Wandereinsatz denke ich einiges aus. Trotzdem es beim Skirollern schon immer wieder vorkommt, dass sie ausbrechen oder sich einfach nach innen drücken .
    Wir haben Stöcke mit solchen Spitzen auch öfters für Bergläufe verwendet, das funktioniert bei fixen Stöcken auch sehr gut, solange man nicht auf auf einer Straße bergab läuft, die eine ungünstige Neigung hat, dann können die Stöcke schon mal schnell Wegrutschen. 
    Genau das stelle ich mir auch als kleinen Nachteile oder Problem für die Verwendung an Trekking Stöcken vor. Man muss durch die asymmetrische Form der Spitzen auf die Ausrichtung achten, was nur bei Stöcken ohne drehbare Segmente wirklich möglich ist.
    Darum sehe ich nicht wirklich einen Vorteil zu anderen Systemen mit austauschbaren Spitzen, wie die zum rein schrauben z.B. von Black Diamond...
    Aber das kann natürlich auch gut sein dass ich hier ein Problem sehe, das in der Praxis beim Wandern garnicht so wirklich auffällt...
     
     
     
  2. Gefällt mir!
    Bei all meinen MYOG Projekten habe ich bisher eine große Sache ausgelassen: Quilts & Schlafsäcke. Ich sah bisher einfach keinen Bedarf, da groß etwas zu ändern, da ich mit meinem Cumulus Magic 100 Zip äußerst happy war/bin.
    Durch die wirklich sehr lang anhaltenden Niedrigtemperaturen dieses Jahr, kam aber nun doch mal der Wunsch auf, noch etwas dickeres zu haben und die gängig kaufbaren Lösungen stellten mich dabei nicht ganz zufrieden.
    Die Eckdaten waren früh klar:
    250g 900-1000FP hydrophobe Daune Baffle-Konstruktion, aber minimal ausgeführt Maße wie mein Magic 100 Zip Temperaturziel: ~0°C Komfort (eigenes Empfinden - meinen Custom Magic 100 mit 140g 900FP habe ich z.B. bis 6°C schon genutzt) dank @Ronsn mit dem Gedanken ihn auch im Camp zur Wärme zu tragen (so wie hier z.B.: https://youtu.be/aUxr8Djf6Jo) Nach etwas Recherche war zudem klar, dass das Hauptmaterial Argon 49 von Dutchwaregear wird - leichtere daunendichte Stoffe gibt es meines Wissens aktuell nicht. Insofern war dieses auch schnell bestellt - einmal in Coyote Brown und einmal Charcoal Grey für die Innenseite. Das 0.5oz NS50 Noseeum Mesh für die Baffles hatte ich ansonsten durch mein Zelt ohnehin schon da. Als Nadeln wählte ich die kleinsten Microtex 60/8 und ein graziles Alterfil S120 Garn.
    Beim Baffle Design habe ich dann lange hin und her überlegt, viel recherchiert und bin letztlich über zwei sehr spannende Konzepte gestolpert: Karo Step Box Baffles (inkl. Abwandlungen alá Loco Libre Dragons Breath) und das Design der Nunatak ARC UL Quilts.
    Da ich schon bei einem "klassischen" Baffle Quilt mitgeholfen und dabei eine Abneigung gegen das mühselige Berechnen, Abwiegen und einzeln Befüllen der Box-Baffles bekommen hatte - ging die Planung anfänglich ganz in die Karo Step Richtung. Dann bin ich aber glücklicherweise auf einen extrem spannenden Beitrag / Quilt von "Schmusebaerchen" bei Outdoorseiten.net gestoßen: Klassische Baffles, aber mit Lücken im Mesh!
     
    Somit präsentiere ich euch heute meinen Partial Box Baffle Quilt: Ein grundlegendes Baffle Design wie ein Nunatak ARC UL, aber mit partiellen Bafflewänden, sodass Daunen nachträglich verschoben werden können und zudem über eine einzige Öffnung befüllt werden konnte!
    Diese Kulmination der beiden Systeme begeisterte mich sofort, denn m.M.n. ist der ARC UL perfekt designt und dank der partiellen Meshwände spart man nun zum einen massiv Baffle-Material und zum anderen das nervige Befüllen.  Konkret wählte ich dabei  2x5cm Baffle Stücke (inkl. Nahtzugabe - Zielhöhe der Baffle waren 3cm) und 5cm Lücken zwischen diesen. Meine Box-Baffles haben zudem wie beim Magic 100Zip eine Gesamtbreite von 14cm. Mein Design stand nun also und so ging es dann auch an die Umsetzung.

    Der Prozess des Aufzeichnens und Nähen war entsprechend alles andere als einfach und bedurfte sehr viel Konzentration - das galt umso mehr, da ich mich auch entschlossen habe im Torsobereich noch einen Differenzialschnitt (gesamt 11cm schmaler) einzubauen.

    Am Ende war dann aber alles soweit vernäht und ich hatte eine fertige QuiltHülle mit sagenhaften 100g vor mir liegen.
    Nun fehlte also nur noch die Füllung - dazu hatte ich anfänglich schon 900FP Cumulus Daune geordert und auch bereit liegen. Nachdem ich dann in den USA 1000FP Daune entdeckt hatte, kam ich aber noch mal ins wanken... Letztlich habe ich ihn nun aber doch mit 900FP (EU!) hydrophober Cumulus Daune gefüllt. Nach meinen Infos sind die US Standards nämlich wohl ~50FP wegen der Daunenvorbehandlung (bestmögliches Bauschverhalten) und weitere ~4,3% (also etwa 40FP) wegen der unterschiedlichen Messstandards höher. Bedeutet die 1000FP US Daune wäre wohl nur eine 910FP EU Daune... Oder anders gesagt hätte die Cumulus Daune nach US Standards vermutlich ~990FP.
    So oder so sind jedenfalls gestern dann 250g feinster polnischer Daune im Sack gelandet. Füllen und insbesondere das Verteilen hat dann noch mal gut Zeit in Anspruch genommen, aber nun ist er fertig und reif für seinen ersten Einsatz:

    Gesamtgewicht mit 250g Daune: 350.8g!
    Die Fußbox ist mittels 1,7mm Elastikkordel verschließbar - lückenlos dank cranial versetztem Kordelkanal. Dort findet sich zudem eine Aufhängeschlaufe aus 1,3mm Dyneema.

    Im Kopfbereich ist ebenfalls ein Kordelkanal mit OffSet-Öffnung, welcher aber unterhalb der ersten Baffle verläuft - somit ergibt sich ein wunderbar flauschiger und dichter Wärmekragen; alles ohne, dass einem die Kordel im Gesicht hängt.

    Am Rücken wird das Ganze mit drei 10mm Micro Center Push Buckles verschlossen - diese können zudem für die Montage an/auf der Isomatte genutzt werden. Obendrein gibt's am Übergang zur Fußbox natürlich eine Zugentlastung (und eine weitere kleine Schlaufe - just in case).

    Der Loft beträgt sagenhafte 14cm! Gemäß der allgemein angenommenen Näherungsformel von @wilbo, käme man damit sogar auf eine Komforttemperatur von ~ -7°C für Männer! Ansonsten kann er zudem dank der dunklen Innenseite super in der Sonne trocknen.

    Zum Abschluss noch ein paar Bilder mit mir (180cm) - inkl. "Camp-Kleidungsmodus".


    Erfahrungsberichte nach Nutzung werden folgen.
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    kili95 hat eine Reaktion von jaywalking erhalten in UL Weitwanderung meets Hochtour & Klettersteig   
    Ich finde du solltest bevor du die Ausrüstung auswählst deine Tourenplanung nochmals etwas überdenken bzw. konkretisieren. Es wäre interessant wie viele Passagen du wirklich in hoch alpinem Gelände zurücklegen möchtest. Geht es mehr um die Möglichkeit heikle Schneefelder oder kurze vereiste Passagen zu überqueren oder möchtest du wirklich mehr auf Gletschern und im schweren Gelände unterwegs sein? Gletscher halte ich wie schon von Jever erwähnt, alleine auch für zu gefährlich, außer komplett blank.
    Schuhe: Ich hätte Bedenken bei dem vermehrten Einsatz der Scarpa Ribelle S HD mit Steigeisen das wäre mir schnell zu wackelig, aber ich habe die Schuhe nicht selbst. Vor allem finde ich dann die Kombination aus Steigeisen mit Schnur als Verbindungsmittel und Schuhen mit relativ weicher Sohle nicht ideal. Ich würde eher zu Schuhen in einem Gewichtsbereich der von dir bereits rausgesuchten greifen und mich dann nicht auf jedes Gramm, sondern eher auf die richtige Passform konzentrieren.
    Steigeisen: Hängt stark vom Einsatzzweck ab ich habe gute Erfahrungen mit reinen Alu Steigeisen gemacht, auf einfachen Gletscher Überquerungen oder harten Altschnee Feldern, meine zeigen auch bei gelegentlichem Felskontakt nur moderate Abnutzungen. Aber natürlich sind sie nicht so flexibel einsetzbar, wenn du bereits geplant hast sie über diesen Zweck hinaus einzusetzen würde ich eher zu Hybrid oder Stahl Steigeisen tendieren.
    Eispickel: Hier lohn sich meiner Meinung nach definitiv das Mehrgewicht eines Pickels wie dem Petzel Gully im Gegensatz zu ganz leichten Alu Pickeln.
    Helm: Ich bevorzuge den Black Diamond Vapor dem Petzl Sirokko, sitzt einfach besser und hat eine durchgehende Schale, aber hier ist es einfach wichtig einmal ein paar Helme anzuprobieren
     
    Wichtiger als jeweils das leichteste Equipment zu haben ist bei so einer Tour für mich der Umgang damit und die Vertrautheit mit der Ausrüstung. Außerdem würde ich eine stärkere Stirnlampe mitnehmen damit ich auch mal die Möglichkeit habe, vor Sonnenaufgang los zu gehen oder abends noch weiter zu laufen dafür finde ich die NU20 in schwierigem Gelände zu schwach bzw. die Leuchtdauer dann zu kurz.
    Noch kurz zur Bekleidung, ich würde eher ein Zwiebel Prinzip anwenden, als in einer Hochtouren Hose zu laufen, wenn du auch planst weitere einfache Wander Passagen zwischen durch zu haben.
    unten: leichte kurze Hose, Merino Leggins, leichte Hardshell Hose mit seitlichen Zippern
    oben: Merino T-Shirt, leichte Fleece, Windjacke, Regenjacke, leichte Daunen oder Kunstfaser Jacke und vielleicht noch ein weiteres Shirt zum schlafen
    Kopfbedeckung: Stirnband, dünne winddichte Mütze
    Sonst fehlen mir noch Handschuhe in deiner Liste und ein Notfallbiwak Sack. Auf Gürtel, Sturmhaube und die Barfußschuhe würde ich verzichten und beim Zelt ließe sich natürlich sowohl Gewichts als auch Komfort technisch noch etwas machen. Für so eine Lange Zeit wäre es mir zu unbequem nur auf einer Z-Lite zu schlafen, vor allem bei dem zu erwartendem oft steinigem Untergrund.
    Außerdem wäre ich mir beim Schlafsack nicht sicher ob er wirklich ausreicht, wenn du auch planst in größerer Höhe zu übernachten. Beim Rucksack sollten 48l ausreichen und Gamaschen würde ich je nach Schuhen und Hose entscheiden ob das wirklich nötig ist. 
    Ich hoffe ich konnte dir ein bisschen weiter helfen. Klingt echt nach einem sehr interessanten Projekt, wäre schön mehr davon zu sehen wenn es soweit ist. :)
     
     
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    kili95 reagierte auf Jever in UL Weitwanderung meets Hochtour & Klettersteig   
    Ihr dürft jetzt gerne weiter über GPS reden, ich bleib bei meiner Meinung: braucht es nicht im Sommer. Hab ich nie vermisst, ausser in Norwegen (bzw. da hatte ich es dabei). Hier habe ich eine exakte Höhe benötigt, um die angegebenen Furten zu finden, und eine Abweichung vertikal von 20m bedeutet da horizontal locker mal 1-2km Variation. Dumme Sache, wenn man dort halt einen nicht markierte Route geht (Lyngen Trek) und der Höhenmesser der Uhr nix taugt, weil das Meer ständig den Luftdruck schwanken lässt.
    Wichtiges Detail in meiner Packliste, welches noch keinem ins Auge gestochen ist, ist die Uhr (bei mir die Ambit 3). Die ist wichtig und muss zuverlässig neben der Uhrzeit und der Höhe auch die Steig-/Sinkgeschwindigkeit anzeigen.
    Das ist mit Abstand das wichtigste Schätzeisen bei der Planung und Kontrolle unterwegs, denn hier kann ich sehen, wie gut ich in der Zeit liege und ob ich schnell genug oder zu langsam bin. Ich lege normalerweise dann Zeitpunkte und Orte fest, die ich erreichen muss, damit ich die Etappe sicher hinter mich bringen kann.
    Bei Besteigungen sind das die Umkehrpunkte (berechnet aus der geschätzten Abstiegszeit plus etwas Zeitpuffer). Wenn ich zu dem Zeitpunkt nicht am Gipfel bin, dreh ich um.
    Und bei Überschreitungen nutze ich Höhenmesser und Steiggeschwindigkeit zur Abschätzung, wann ich oben ankomme. So etwas ist dann interessant, wenn z.B. nachmittags ein Unwetter angekündigt ist und ich vor einer gewissen Uhrzeit einen Pass erreicht haben muss, um nicht erleuchtet zu werden.
    Die Uhr muss die drei Infos Zeit, Höhe und Geschwindigkeit gleichzeitig anzeigen, denn alle drei Daten sind relevant.
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    kili95 reagierte auf Jever in UL Weitwanderung meets Hochtour & Klettersteig   
    Noch ein paar Anmerkungen: 
    Kleidung und Ausrüstung bunt und farbenfroh wählen, am besten Farben, die von Nebel/Nässe/nassem Untergrund nicht verschluckt werden (orange, gelb, neonfarbig). Ist mit Pech ausschlaggebend, ob man gefunden wird oder nicht. Farbige Ausrüstung findet man selber auch einfacher wieder, wenn man sie für nen Abstecher irgendwo hinterlegt.
    Für mieses Wetter planen. Die Klamotten müssen bei einem Wettersturz auch mal bis -10°C pus Wind plus Schneefall geeignet sein.
    Gletscher solo ist Selbstmord, ausser er ist komplett blank.
    Auch Firnhänge können Spalten aufweisen (Randkluft).
    Bei einer angekündigten Kaltfront ausreichend Zeitpuffer davor einrechnen und dann nichts wie ins Tal runter. Die Dinger sibd wie Schwangere. Den genauen Zeitpunkt, wann es los geht, kann man nur schätzen, aber es geht auf jeden Fall rund.
    Bei Gewitter weg von den Kanten und Schutz in einer Hütte suchen (wenn vorhanden). Gewitter im Gebirge sind nicht vergleichbar mit dem Kleinkram, den man im Flachland kennt.
    Ich würde zudem eine gute, helle Stirnlampe einpacken, mit der man nachts am Berg arbeiten kann. Ist wahrscheinlich der Gegenstand, der mir am meisten geholfen und am ehesten dazu beogetragen hat, das ich bislang nur 1x von der Rega abgeholt werden musste.
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    kili95 reagierte auf Jever in UL Weitwanderung meets Hochtour & Klettersteig   
    Fangen wir mal an.
    Steigeisen: wenn man für ne Einmalaktion Aluteile zulegt, passt das schon, sofern man damit lediglich irgendwelche Altschneefelder oder verfirnte/gefrorene Strecken zurück legt. Steilere Sachen und Blankeise wären mir damit zu heikel, aber die fallen solo eh flach. Eventuell sind die Dinger dann hinterher halt Schrott, weil Alu sich schnell abnutzt (vor allem wenn man in einem Fels/Sand/Schnee/Eis mix geht).
    Du hast dann halt die A*-Karte gezogen, wenn du so etwas queren darfst:

    Sah von oben flacher aus, als es war, und die Verzerrung des Objektivs ist auch nicht hilfreich.

    Auch beim Blick zurück sah es nicht so übel aus, aber da ich keinen Eispickel dabei hatte und alles auf Frontzacken im harten Blankeis rüber klopfen musste, war ich nach den 25m gut warm und hab auch gar kein Koffein zur Pulsbeschleunigung mehr benötigt.
     
    Eispickel: https://www.bergzeit.ch/petzl-gully-eisgeraet/ - mehr sag ich nicht. Der passt.
     
    Schuhe: Der Kollege, der die Scarpas empfiehlt, hat imo damit noch keine echte Eiserfahrung gemacht und kommt vom Klettern her. Ich habe die Scarpa zwar nicht hier, aber die sind garantiert nicht Kat C, besitzen eine sauweiche Sohle und damit macht Eis nur bedingt Spass.
    Gegenidee: Trangos (https://www.lasportiva.com/en/trango-tech-leather-gtx-man-black-21s999100) . Die machen bei 45° Blankeis auch keine Freude mehr und man steht drauf rum wie auf rohen Eiern, aber in Punkto Stabilkität für das Fussgelenk bieten sie mehr als die Scarpas und sind im Schutt/Geröll den Dingern überlegen. Ob man es braucht - k.A., ich kenn die Route nicht. In die Schuhe gute Sporteinlagen rein, und man kann problemlos damit auf allen Unterlagen wandern.
    Helm: habe ich gerade nicht den Überblick, würde da den Fokus aber lieber auf sicher und ein paar Gramm mehr legen, als UL und beim kleinsten Stein bereits hinüber.
     
    Zur sonstigen Ausrüstung: 
    Rucksack: 48L reicht. Mit 60L macht kein Klettersteig mehr Spass.
    Z-Lite würde ich mit einer kurzen Luftmatte ergänzen. Liegt sich bequemer drauf und wer gut schläft, den jucken die 200-300g Extra nicht.
    Kopfbedeckung: würde ich alles rauswerfen (Beanie, Sturmhaube,...)  und eine dünne winddichte und helmkompatible Mütze einpacken. Sowas wie das, nur soweit runtergezogen, dass die Ohren möglichst bedeckt sind: https://www.amazon.de/ITODA-Skullcap-Sporthut-Atmungsaktiv-Radfahren/dp/B07CV9CVRS
     
    Hosen: alles raus, egal ob Merino, Shorts, Zipoff, trallala. Ich würde da einfach in meiner Hochtourenhose laufen, die ist warm genug für alles (Montura Vertigo 3) und wenn die dann mal gewaschen werden muss, an dem Tag Ruhetag einlegen und stattdessen die Regenhose anziehen. Aber mit der Meinung bin ich hier allein auf weiter Flur 
    Oberköreprbekleidung fehlt in der Liste. Wäre bei mir wohl ein dünnes, langärmliges KuFa Hemd (hab von Odlo eins), eine Wärmejacke (Bei mir Rab Xenon Hoody) und eine dünne Softshell drüber sowie ne leichte Regenjacke bzw. eher ein Silnet Poncho.
    Gamaschen raus
    Buff raus, wenn Windjacke und/oder Fleece/Pulli einen ausreichenden Halsschutz besitzt
    Gürtel wozu? Ich nutz entweder passende Hosen (die Vertigo hat einen Kordelzug) oder notfalls halt nen 1m Spannriemen (gibbet von Exped in UL). Davon würde ich eh 1-2 einpacken und durch n halbes Dutzend Minikarabiner aus Alu ergänzen, um bei Bedarf schnell mal was an den Rucksack tackern zu können.
    Socken: Schlafsocken???? ich würde ein Paar Sportkomressionssocken nutzen (wegen Blasen), zwei Paar Trekkingsocken dazu packen und für Regen noch ein Paar Sealskinz reinwerfen
    Barfussschuhe sind grenzwertig, würde ich ev. durch leichte Hausschuhe ersetzen. Aber bei der Tourdauer, hmmm.
    Notfallpfeife raus. Hört eh keiner und wo man gehört werden kann weil Leute da sind kann man auch telefonieren.
    Stirnlampe: wenn du nur tagsüber läufts und damit halt im Zelt hantierst ist die Nitecore NU20 ok. Sobald du nachts wanderst (auch mal ungeplant, aber wenn Zelt etc dabei ist, ist das nicht so kritisch. Man biwakiert eben halt notfalls), brauchste dauerhaft 200 Lumen, und die Lampe muss das notfalls auch mal 4-5 Stunden am Stück bringen, ohne in die Knie zu gehen. Die Nu05 ist Spielzeug und untauglich.
     
    Das Garmin GPS brauchtse nur, wenn du im Whiteout über Schneefelder rennst. Ansonsten reicht OSMAnd und Handy. Rucksackhalter für Navi braucht man nicht. Entweder man navigiert und es ist in der Hand oder es steckt in einer Tasche.
    Schaufel braucht man in den Bergen nicht. Es hat mehr als ausreichend Steine.
    Spiegel braucht es nicht, Handy hat Selfikamera
     
    Anstelle Superkleber eine Tube Seamgrip rein, um Zelt und/oder Schuhe kleben zu können. Wer ältere Schuhe hat sollte noch ein paar kurze Spaxschrauben dazu packen. Damit halten Sohlen am Schuh, was bei Panzertape/Schnur nicht der Fall ist.
    Messer fehlt in der Liste. Schere raus, Schweizer Taschenmesser rein, und den Korkenzieher nicht vergessen.
    Piezozünder solo ist ein unnötiges und unzuverlässiges Gimmick. Mini Bic und wenn man sich wegen Wasser ernste Gedanken macht einen Zündstahl oben drauf.
    Spork raus, einen langen Titanlöffel rein. Damit kann man bei Bedarf auch mal Freezerbagcooking machen, oder sich ne Tüte expeditionsessen gönnen.
    Wasser 3L ist imo zu viel. Ich nehm meist 1.5L, fülle unterwegs auf und bin auch mal durstig.
    Windschutz: Titanfolie. Wiegt wie Alu, ist stabiler.
    Wasserfilter: 2L/Min und 1000L Lebensdauer finde ich nicht prickelnd (Katadyn), und diese Kombi aus Trinkflasche mit Filter klingt zwar nett (vorbeigehen, füllen, Filter aufschrauben und trinken), habe ich aber nie benötigt. Ich würde nen Sawyer Mini und zwei Faltflaschen (je 2L) einpacken und bei Bedarf unterwegs durch PET-Pullen aus einem Supermarkt ergänzen.
     
    Was sonst noch fehlt: Handschuhe
    Zum Vergleich - meine Liste: https://lighterpack.com/r/v3yoof
    Was auf der fehlt und was ich ev. einplanen würde wäre ein WM Hotsack VBL und ein leichter Mehrwegbiwaksack aussen herum. Dann kann man auch mal ohne Zelt pennen und mit dem WM hotsack versaut man den Schlafsack weniger.
     
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    15. Am Rand einmal außenrum steppen. An den Stellen, an denen Knöpfe liegen, zweimal hin- und hernähen, damit die Knöpfe gut festsitzen. An einer Seite eine Lücke von ca. 25 cm zum Umstülpen lassen.

    16. Ränder begradigen. Umstülpen. Das Loch zunähen, indem man die Stoffkanten leicht einschlägt.
    Oben am Kordelkanal insgesamt 2 x (Ober- und Unterkante) 6 kurze Stütznähte setzen. Diese gehen durch alle drei Schichten und stabilisieren den Kordelkanal, wenn man ihn zuzieht

    17. Untere Kordel durch den Kordelkanal ziehen, an den Enden mit Kordelstoppern versehen, Ende verknoten, Rest abschneiden und abflammen.
     
    18. Obere Kordel durch die erste Häflte des Kordelkanals ziehen und den Kordelstopper ziehen, dann durch die Kordelhalterung und wieder zurück, danach wieder durch den Kordelstopper und die zweite Hälfte des Kordelkanals ziehen. Kordelschlaufe an der Kordelhalterung verknoten, sodass sie nicht mehr durch die Kordelhalterung zurückgezogen werden kann. Kordelende verknoten, Rest abschneiden und abflammen.


    Hier noch kurz die Befestigung an der Isomatte (danke an @Stromfahrer hier):



     
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    kili95 reagierte auf einar46 in Leki-Trekkingstöcke mit Fin Vario-Spitzen nachrüsten   
    Ich benutze meine Trekkinstöcke für den Aufbau von Zelten und Tarps. Speziell für das Zelt von Tarptent, das ProTrail, benötige ich die intakte Spitze eines Trekkingstocks.

    Im Bild 1 ist sehr schön zu sehen, wie die stark abgenutzte Spitze des Trekkingstocks in einer Öse sitzt und gerade noch so zu sehen ist. Ich benutze meine Trekkingstöcke auch auf Straßen, Rad- und Gehwegen. Bestimmte Spitzen nutzen sich durch die intensive Dauernutzung sehr schnell ab.

    Bild 2 zeigt Trekkingstöcke mit Tellerspitzen. Wer genau hinsieht, kann die Abnutzung der Tellerspitzen gut erkennen. Auf einer Langstreckenwanderung ist es mir passiert, dass die Tellerspitzen nach ca. 700 km so stark abgenutzt waren, dass ich sie gerade noch für den Zeltaufbau nutzen konnte. Ab diesem Zeitpunkt waren die Trekkingstöcke mit Tellerspitzen für das Wandern nur noch eingeschränkt nutzbar. 
    Trekkingstock-Spitzen mussten her, die sich nicht so schnell und stark abnutzen...
    Bei diesen Gedankenspielen fiel mir wieder meine Wandertour über den Olavsweg im Juli 2017 in Norwegen ein. Dort sind auf asphaltierten Straßen und Radwegen fast täglich Skilangläufer auf Rollerskis mit einem Höllentempo an mir vorbeigerauscht. Das spezielle Geräusch der Skistöcke höre ich heute noch in meinen Ohren.
    Beim Sommertraining legen die Skilangläufer viele tausend Kilometer auf diesen Rollerskis zurück. Nicht umsonst sind die norwegischen Skilangläufer absolute Weltspitze.
    Schnell stellten sich mir einige Fragen:
    Wie sieht es mit der Haltbarkeit der Skistöcke aus? Wie oft werden die Spitzen der Skistöcke gewechselt? Wird für die Spitzen der Skistöcke ein bestimmtes Material verwendet? Nach einer intensiven Recherche im Internet bin ich auf die Fin Vario-Spitzen gestoßen.

    Diese Spitzen (siehe Bild 3) bestehen aus Widia-Stahl, der sich wesentlich weniger abnutzt.
    Deshalb rüste ich alle Trekkingstöcke, die keine Fin Vario-Spitzen haben auf diese Fin Vario-Spitzen um. 
    Hier möchte ich kurz erklären, wie ich das mache.
    Zuerst prüfe ich, ob die Fin Vario-Spitzen vom Durchmesser her auf die Trekkingstöcke passen könnten. Das mache ich bei Leki-Trekkingstöcken mit einer einfachen "Sichtkontrolle".
    Die alten zu entfernenden Spitzen sind mit einem Kleber an den Trekkingstöcken befestigt. Durch Erwärmung in einem Wasserbad (siehe Bild 4) löse ich den Kleber an den Trekkingstöcken. Von Zeit zu Zeit prüfe ich mit einer Kombizange, ob ich die Spitzen mit etwas Kraftanstrengung von den Trekkingstöcken abziehen kann. Wenn das nicht geht, wandern die Spitzen wieder in das Wasserbad und werden weiter erwärmt. Irgenwann lassen sich die Spitzen relativ leicht lösen.

    Dann setze ich den neuen schwarzen Aufsatz auf den Trekkingstock (siehe Bild 5). Dafür verwende ich keinen Klebstoff, der aber im Set mitgeliefert wird.

    Den schwarzen Aufsatz stecke ich soweit auf den Trekkingstock, wie es meine Armkräfte erlauben. Dann gehe ich her und stoße den so präparierten Trekkingstock mehrmals möglichst fest auf den Boden. Dadurch schiebt sich der Aufsatz noch weiter auf den Trekkingstock und verkeilt sich förmlich mit diesem. Ich habe das jetzt schon mehrmals ohne Kleber so gemacht und ich kann bestätigen, dass diese Verbindung bombenfest hält. Da löst sich nichts.
    Das Ergebnis ist im Bild 6 am rechten Trekkingstock zu sehen.

    Jetzt stecke ich einfach die neue gelbe Spitze auf den Aufsatz, wie es im Bild 5 links an der gelben Spitze zu sehen ist. Mit Drücken und Drehen!!! schiebe ich jetzt die gelbe Spitze mit etwas Kraftaufwand soweit nach oben, bis die im Bild 7 rot markierte Nase der gelben Spitze im schwarzen Aufsatz einrastet.

    Das wars.
    Die Trekkingstöcke sind sofort einsatzbereit, weil ich keinen Kleber verwendet habe. Das Endergebnis ist das Bild 8.

    Wenn jemand auf die Idee kommen sollte die doch etwas unansehnlichen "überstehenden" Teile der neuen gelben Spitzen abzuschneiden, kann er das gerne tun. Ich mache das nicht.
    Warum?
    Durch die "überstehenden" Teile lassen sich die gelben Spitzen sehr gut anfassen, wenn man sie unterwegs mit der Hand wechseln will oder muss. 
    Die Spitzen nutzen sich wegen des speziellen Stahls zwar so gut wie nicht ab, aber es gibt ein anderes "kleines" Problem, welches ich nicht verschweigen will.
    Wer sich die asymmetrischen Metallspitzen genau betrachtet, wird sehen, dass sie in der gelben Spitze aus Plastik eingelassen sind. Immer mal wieder kommt es vor, dass sich die Spitzen bei der Benutzung irgendwo verhaken. Wenn man nicht sofort den Druck von den verhakten Trekkingstöcken nimmt, brechen die Metallspitzen aus der gelben Plastikumhüllung aus. 
    Im Bild 9 ist eine alte gelbe Spitze zu sehen, die schon viele tausend Kilometer auf dem Buckel hat. Eher gehen die Trekkingstöcke kaputt (zB Spannmechanismus), als dass sich die Fin Vario-Spitzen abnutzen. Aber man sieht sehr gut, dass die Stahlspitze leicht ausgebrochen ist. Diese Stahlspitze wäre aber trotzdem noch nutzbar.

    Nur aus diesem Grund wechsle ich in regelmäßigen Abständen die gelben Spitzen, obwohl ich das wegen der Abnutzung der Stahlspitzen eigentlich nicht müsste.
    Auf meinen Langstreckenwanderungen habe ich immer 2 gelbe Ersatzspitzen dabei. Wenn es erforderlich ist, kann ich innerhalb von wenigen Minuten die gelben Spitzen wechseln.
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    kili95 reagierte auf aztec in Ausrüstung für ein Leben auf der Straße   
    Hi,
    das hier soll eine Antwort auf die Frage von @r.lochi und @Epicure sein, die mich im Vorstellungsthread fragten, was ich für mein Leben auf der Straße alles brauche.
    So interessant das Thema an sich ist, so unspektakulär ist die Antwort hier im Forum, da mein Rucksack hier relativ dem Durchschnitt an Know-How und Equipment für gewöhnliche Wanderungen hierzulande entsprechen dürfte. Ich hoffe also, der Beitrag hier ist, da keine Frage, nicht als Spam zu werten
    Erstmal meine aktuelle Ausrüstung für 3 Jahreszeiten: https://lighterpack.com/r/4ov64x
    Das ist seit Anfang diesen Jahres das Konzept, mit dem ich erstmalig wirklich zufrieden bin. Nicht die eierlegende Wollmilchsau, aber passabel.
    Im Winter werde ich es ab nächsten Monat noch um die Therm-A-Rest NeoAir X-Lite ergänzen und meinen Schlafsack (vermutlich) mit dem Quilt Cumulus Taiga 480 austauschen. Eine Daunenjacke werde ich mir auch noch zulegen.
    Statt der Pluderhose trage ich wegen der Temperaturen zur Zeit eine 3/4 Lodenhose mit fast knielangen Socken. Da die im Schritt aber so stark verschleißt, dass ich mit flicken nicht mehr hinterherkomme, werde ich meine Pluderhose einfach um eine lange Unterhose ergänzen.
    Was meine Kleidung angeht: Vor allem da ließe sich gewichtstechnisch noch was machen aber da waschen (eher trocknen) nicht so oft möglich ist und ich immer relativ viel Kontakt zu anderen Menschen hatte und auch habe, trage ich fast ausschließlich Wolle und Wollmischgewebe.
    Die riecht zwar auch irgendwann, aber fühlt sich auch nach Wochen nicht so pappig auf der Haut an, auch reine Synthetik kommt für mich nicht in Frage.
    Ich möchte anmerken, dass ich die letzten Jahre fast ausschließlich in Städten und Ortschaften unterwegs war und nicht, wie zum Beispiel @German Tourist, fast ausschließlich auf Wanderschaft. Dementsprechend sind meine Trailerfahrungen relativ frisch und auch der Anspruch an meine Ausrüstung war nicht ganz so hoch; meine Erfahrungen sind eher sozialer Natur und mir persönlich ging es auch in der Hauptsache um die Klärung existenzieller Fragen. 
    Ich kann euch also erzählen, wie man Brötchen schnorrt, der Rest wäre wohl eher eine Sache für die Philosophie oder Leicht und Seicht-Sparte

    Was das Leben in Städten angeht: Man braucht nicht viel.
    Was ich jetzt nutze, würde ich nicht mehr missen wollen, aber die letzten Jahre war ich immer sehr unzureichend ausgestattet.
    Der letzte Rucksack, mit dem ich unterwegs war, war ein The North Face Vault, mit der BW Isomatte und dem Cumulus Taiga 480 (zu kalt im Winter, zu heiß im Sommer - ich wollte in Sachen Schlafsack auf Nummer sicher gehen, aber von einer aufblasbaren Isomatte nichts wissen...habs dann manchmal mit Kartons die ich gefunden hab ergänzt, aber eigentlich wars immer blöd). Dazu noch das Tarp 5 und ein Trekkingstock - die habe ich bis jetzt und nutze und liebe sie immer noch. 
    Kleidung habe ich damals einfach eine bis unter die Knie gekrempelte Bundeswehrhose und ein Hemd getragen und bin meistens barfuß gelaufen. Wenn ich warme Kleidung gebraucht habe, mir die einfach in Kleiderkammern besorgt und dann irgendwann wieder im Altkleidercontainer entsorgt, wenn ich sie nicht mehr gebraucht habe.
    Einen Vierkantschlüssel habe ich seit Anfang an dabei - den nutzen viele Obdachlose um Wasser in Tiefgaragen oder sonstwo zu zapfen. Habe ich bis auf die Anfangszeit nie genutzt, ist jetzt aber dank Corona ganz nett zu wissen, dass ich nicht ganz abhängig von der Gastronomie bin. Und in kleinen Ortschaften gibts ja Kirchen und Friedhöfe.
    Eine Weltreise ist keine Frage des Budgets oder der Ausrüstung, solange man sich an die Zivilisation hält. Menschen sind tatsächlich sehr hilfsbereit und in den blödesten Situationen können einen die absurdesten Zufälle und Begegnungen unerwartet retten. Man sollte nur immer Isomatte und Schlafsack als das allermindeste Backup dabei haben. Am besten so klein und zivil aussehend wie möglich, ums wirklich immer dabei haben zu können, auch wenn man mit Gastgebern Tee trinken geht.
    Mit oben genanntem Rucksack war ich letztes Jahr mit einer Freundin für 8 Monate von Nepal nach Deutschland per Anhalter unterwegs. 
    Die meiste Zeit hätten wir, bis auf kleine Tageswanderungen, eigentlich überhaupt nichts gebraucht, außer unseren Zahnbürsten. 
    Die Menschen haben uns niemals draußen schlafen lassen; wir wurden eigentlich immer in Familien und Singlewohnungen geschoben und mit viel Herzlichkeit gemästet und in die jeweilige Kultur eingeführt.
    Das gilt aber natürlich nicht für jeden Kulturraum und es kann auch mal ganz blöd laufen - und ich persönlich will mich in Zukunft mehr aufs UL-Trekking konzentrieren, denn auf Leute. 
    Wenn ihr also Interesse an solch einer Lebensform habt - in Sachen Ausrüstung ist jeder UL-Wanderer da schon ein Vollprofi drin. 
    Der ganze Rest kommt aus der Erfahrung und mit der Zeit. Das lässt sich für mich hier leider schwer sprachlich vermitteln und wäre eher schon Stoff für ein Buch.
    Und die Schwierigkeit der Vermittlung ergibt sich eher aus der unvorstellbaren Einfachheit des Lebens auf der Straße.
    Man kann sich nicht darauf vorbereiten, was einem die Welt entgegenbringen wird.
    Sowas funktioniert mit Klimazonen, aber nicht mit Begegnungen zwischen Menschen.
    Das Ganze wird aber viel Gelaber um nichts sein. Ich wünschte, ich könnte etwas mehr beitragen, aber wie gesagt, ihr wisst eigentlich alles was ihr wissen müsst und alles andere könnt ihr nicht wissen, nur den ersten Schritt machen, schauen was passiert und der Situation angemessen mit eurem Handeln, Denken und Reden antworten.
     
    Liebe Grüße
     
  10. Danke!
    kili95 hat eine Reaktion von UL-MUC erhalten in Schnäppchen   
    Montbell Daunenjacke bei Kleinanzeigen:
    https://www.ebay-kleinanzeigen.de/s-anzeige/montbell-superior-down-jacket-daunenjacke-gr-l-neu-800-cuin/1323597253-230-7525?utm_source=sharesheet&utm_medium=social&utm_campaign=socialbuttons&utm_content=app_android
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    kili95 reagierte auf doman in Daunenschlafsack April bis september/Oktober   
    Danke für die Anregung! Ich nehme das jetzt mal zum Anlass, meine MYOG-Erfahrungen bezüglich Schlafsack / Quilt in einem neuen Faden vorzustellen. (Kommt noch)
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    kili95 hat eine Reaktion von dasbleibtzuhause erhalten in UL im Bergsport. Was taugt die leichte Ausrüstung?   
    Ich habe in den letzten Jahren viele Teile meiner Ausrüstung für Alpine Unternehmungen gegen ultraleichte bzw. leichtere ausgetauscht und habe damit größtenteils auch nur positive Erfahrungen gemacht.
    Es sollte aber dennoch bedacht werden, dass gerade bei Ausrüstungsgegenständen und Sportarten mit viel Felskontakt ultraleichte Ausrüstung teilweise einfach eine kürzere Lebensdauer hat. Das lässt sich meiner Meinung nach gerade bei Seilen und Bekleidung beobachten. So wähle ich für schwierige Alpine Touren, öfters lieber eine etwas schwerere Hardshell, Hose oder Handschuhe da diese sonst schon schnell Löcher bekommen.
    Beim Klettersteig gehen sehe ich aber keine wirklichen Nachteile für einen leichten Gurt, Klettersteigset und Helm. Auch bei leichten Gletscher Touren setze ich auf leichte Alu Steigeisen und einen Gletscher Gurt.
    Ich finde aber denn noch, dass manche Ausrüstungsgegenstände in der leichten Variante ein nicht so großes Einsatzspektrum haben und deshalb mehr Ausrüstung, zu einem Teilweise recht hohen Preis angeschafft werden muss. Das kann ich beispielweis bei meinem Edelrid Loopo Lite 2 Gurt, der Edelrid Rap Line 2, den Grivel Air Tech Lite Steigeisen, dem Camp Corsa Eispickel oder bei diverser Skitouren Rennausrüstung beobachten. Wohingegen ich meinen Black Diamond Vapor Helm, leichte Petzl Attache Karabiner, Dyneema Schlingen, leichte Daunen- und Regenjacken oder Shorts für viele Einsatz Zwecke benutze.
    Aber manchmal ist es vielleicht besser, nicht das aller leichteste aber trotzdem etwas relativ Leichtes zu nehmen um einfach mehrere Situationen abzudecken.
     
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    kili95 hat eine Reaktion von sambucus erhalten in Suche Schlafsack Sommer   
    Ich habe bei meinem über Amazon gekauften Aegismax Wind Hard Quilt keinerlei zusätzliche Abgaben mehr bezahlt und er war  ca. 3 Wochen nach der Bestellung da, aber ich weiß nicht ob man das so verallgemeinern kann. 
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    kili95 hat eine Reaktion von Kalteicher erhalten in Suche Schlafsack Sommer   
    Ich habe bei meinem über Amazon gekauften Aegismax Wind Hard Quilt keinerlei zusätzliche Abgaben mehr bezahlt und er war  ca. 3 Wochen nach der Bestellung da, aber ich weiß nicht ob man das so verallgemeinern kann. 
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    kili95 hat eine Reaktion von Paula 123 erhalten in Suche Schlafsack Sommer   
    Ich habe bei meinem über Amazon gekauften Aegismax Wind Hard Quilt keinerlei zusätzliche Abgaben mehr bezahlt und er war  ca. 3 Wochen nach der Bestellung da, aber ich weiß nicht ob man das so verallgemeinern kann. 
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    kili95 reagierte auf bergziege in Projekt Triplex Nachbau   
    Nachdem meine 2 genähten Daunenquilts sich bis jetzt gut bewährt haben und das daran arbeiten auch Spaß gemacht hat, wollte ich mich mal an ein Zelt wagen. Wie befürchtet, war das aber eine wesentlich größere Nummer! Ich hatte ordentlich zu tun!!!
    Ich hatte mir in den Kopf gesetzt das Triplex von Zpacks nachzuarbeiten, allerdings nicht mit Cuben Fibre, da zu teuer und empfindlich. Außerdem will ich das Zelt hauptsächlich für Radtouren nutzen und da kann es ruhig etwas mehr wiegen. Ich entschied mich für 1.1 oz Silpoly PU4000 für den Boden; 1.1 oz Silpoly XL für das Dach. Alles von RBTR. Leider hatte ich das Original noch nie aufgebaut in echt gesehen, das hat es nicht gerade leichter gemacht mir die Details vorzustellen.
    Zuerst musste ich wenigstens rudimentär lernen wie man mit Sketchup arbeitet um mir eine Zeichnung zu erstellen. Ha, das war ein Spaß!!! Ich glaube das hat länger gedauert als das Nähen...
    Die Maße habe ich ca. vom Original übernommen, d.h. Bodenwanne ist 150x230 cm. Höhe ist 120 cm. Ich wollte ein geräumiges Zelt für 2 Personen um die 1000 gramm nähen. Das hat fast geklappt. Es wiegt nun schlußendlich ohne Packsack 1028 Gramm. Ob ich es nochmal aus diesen Materialen nähen würde weiß ich nicht, denn sie sind tatsächlich kaum dehnbar, was zwar bei Nässe toll ist, aber kleine Fehler beim Nähen werden nicht verziehen. So hat es trotz cat cut  oben und unten kleine Falten in der Fläche, die sich nicht "wegspannen" lassen. Na ja, beim nächsten wird's besser...
    Und so sieht das ganze aus:
     

     

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