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Shabeel

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Alle erstellten Inhalte von Shabeel

  1. Da hast du natürlich recht: Im Auto spielt Gewicht keine Rolle, und beim Fahren ist Sprechfunk intuitiver und sicherer als Tippen. Meshtastic sehe ich dort eher als ergänzende Sicherheitsebene durch das automatische GPS-Tracking, falls man sich im Gelände doch mal aus den Augen verliert, oder per Sprechfunk nicht mehr erreicht. Was die Reichweite beim Segeln angeht: Wie viel braucht man dort tatsächlich? Ich war erst kürzlich auf dem Schneeberg (dem höchsten Berg hier im Fichtelgebirge) und konnte im allgemeinen Kanal Antworten von Nodes empfangen, die 45 km entfernt waren – und das im direkten Funkweg ohne Zwischenknoten. Das wurde mit einem Standard-Heltec V3 erreicht, der nur knapp 160 mW leistet. Der Heltec V4 hat 500mw Sendeleistung, also über 3x soviel, damit wären 100km oder mehr sicher problemlos möglich, sofern die Antenne weit genug oben angebracht ist, ansonsten wird die Erdkrümmung der limitierende Faktor sein. Auf offener See könnte man natürlich auch mit mehr Leistung senden, da ist ja niemand der die Einhaltung der Grenzwerte kontrolliert. Für meine Wanderungen in den Alpen wäre es auf jedenfall schon ein paar mal interessant gewesen, für meine Wüstenfahrten evtl. nur als Backup Lösung. Dort kommt man damit bei schwieriger Topografie oft noch durch, wenn das Funkgerät nur noch Rauschen von sich gibt. Es gibt schon etliche Solar-nodes, diese sind ja nichtmal so teuer. https://www.amazon.de/KEEPTEEN-Meshtastic-Repeater-Buletooth-Controller/dp/B0F1CQ5CG1/ref=asc_df_B0F1CQ5CG1?mcid=a278871f30c430eca30b0e5fc443c302&th=1&psc=1&tag=googshopde-21&linkCode=df0&hvadid=755562024451&hvpos=&hvnetw=g&hvrand=5535466943269176819&hvpone=&hvptwo=&hvqmt=&hvdev=c&hvdvcmdl=&hvlocint=&hvlocphy=2276&hvtargid=pla-2428543850805&psc=1&hvocijid=5535466943269176819-B0F1CQ5CG1-&hvexpln=0 Gibt zig verschiedene Firmen die Solar Geräte anbieten, einige stehen auch schon auf Bergen oder Hütten. Abseits der Technik ist es für mich aber auch eine persönliche Vorliebe: Ich bin nicht der Typ, der gerne viel spricht oder sofort auf Knopfdruck antworten möchte. Bei Meshtastic kann ich eine Nachricht lesen und erst 5 Minuten später antworten, wenn es mir gerade passt. Diese asynchrone Kommunikation ist deutlich entspannter als der 'Zwang' zum sofortigen Gegensprechen beim Funk – auch wenn das den meisten anderen vermutlich nicht so gehen wird.
  2. Ich hab das Tarptent Rainbow (einwandig) sowie das Slingfin Portal (doppelwandig). Ich bin die meiste Zeit wie du unterwegs, 2-4 Nächte in den Alpen oberhalb der Baumgrenze, aber auch mal zum Wandern in Dänemark oder Schweden. Ich baue das Zelt auch immer erst auf wenn ich mich schlafen lege und meist nach den aufstehen früh direkt wieder ab. Beim Rainbow hat mich da gestört das es früh oft extrem feucht war, meist soviel das mein UL Handtuch direkt durchnässt war. Nachts muss man schon aufpassen nicht an das Zeltmaterial zu kommen, sonst ist der Schlafsack auch nass. Es gibt zwar einen Liner den man an der Decke abspannen kann, aber so recht überzeugen konnte der mich offen gesagt nicht. Auch das es nicht wirklich freistehend ist fand ich etwas störend, es ging, aber wenn man zur Not mal nen Hering weglassen kann war mir einfach lieber. Ich hab den kauf des Portal nie bereut, es ist doppelwandig und früh kaum feucht, außerdem freistehend und noch dazu viel Windstabiler wenn man es richtig abspannt. Zusätzlich kann man auch nur das Innenzelt aufbauen wenn man mal im Sommer im Wald nächtigt oder an einem See, Meer usw. ohne Stechmücken fürchten zu müssen. Leider liegt es weit über deinem Budget, aber vll findest du es ja gebraucht irgendwo. Ansonsten könnte man wirklich das Naturhike das @Gibbon empfohlen hat mal probieren. Ich hab selbst das Naturhike Spider, einfach nur als Billigzelt wenn man mit dem Auto wo hinfährt zum Schlafen und am nächsten morgen direkt wieder ins Auto einpacken kann, vor ein paar Jahren waren die auch nochmal deutlich billiger. Kann dazu nur sagen das die Preis/Leistung wirklich top, ich hab es aber nie bei Sturm getestet.
  3. Wenn du minimal mehr Gewicht tragen willst würde ich das Slingfin Portal 1 empfehlen. Doppelwandig, gute Qualität, Sitzhöhe. Ob die Nähte ab Werk silikoniert sind weiß ich nicht, aber kann man ja einfach selbst machen.
  4. Ich glaube, hier liegt ein großer Denkfehler vor: Man beurteilt den Sinn eines Gerätes nur danach, ob man es selbst im Alltag braucht. Meshtastic ergibt aber genau dort Sinn, wo es eben kein Mobilfunknetz mehr gibt (Alpen, Wüste etc.) – und das ist oft schneller der Fall, als man denkt. Ich war zum Beispiel schon öfters mit einer Gruppe in den Alpen. Einmal haben wir lange nach einem ebenen Schlafplatz gesucht und als wir ihn endlich hatten, gab es dort kein Wasser. Ich bin dann alleine, bepackt mit allen 3L-Zipperbeuteln und Wasserflaschen, runter zum nächsten Bach gestiegen. Da war absolut kein Handynetz. In diesem Moment wäre Meshtastic extrem wertvoll gewesen, um Bescheid zu geben. Klassische Walkie-Talkies oder CB-Funk wären viel zu klobig gewesen und brauchen zudem, wie im anderen Beitrag erwähnt, immer einen positiven SNR, um verständlich zu sein. LoRa kommt da viel weiter. Ein anderes Szenario sind meine Touren durch Namibia im Allrad-Mietwagen oder dieses Jahr in Marokko mit meinem Camper. Zwar hat man dort oft Netz, aber gerade in der flachen Wüstenlandschaft ist es dann doch schnell weg. Ich war zwar alleine unterwegs, aber wäre man im Konvoi mit einem zweiten Fahrzeug gefahren, wäre die Verständigung über Meshtastic perfekt gewesen. Man kann ja auch die GPS position des anderen abrufen, falls dieser das in den Einstellungen aktiviert hat. Dazu braucht dieser die Position dann nicht mal mir aktiv mitzuteilen. CB Funk oder Walkie talkies senden nie eine Position mit. Wichtig ist in solchen Ländern allerdings ein gutes Gehäuse. Wenn man da mit einer nackten Platine hantiert, halten die Leute das schnell für einen Zünder oder eine Bombe. Für mich ist das aktuell auch ein Bastelprojekt. Ich habe mir den E22 900M30S Chip besorgt, der theoretisch 1 Watt kann. Auf der Meshtastic-Hauptfrequenz sind in der EU bis zu 500mW erlaubt. Die meisten fertigen Geräte senden nur mit 160mW und schaffen damit ja schon 30 km in den Alpen oder 1 km in der Stadt. Mit meinem Setup (gedrosselt auf die erlaubte Leistung) peile ich bei freier Sicht also deutlich mehr an, vielleicht sogar die 100 km Marke. Ein paar ESP32 habe ich dafür noch hier liegen. Zum Thema Mobilfunk fällt mir noch ein, das ich das völlig anders mache als du, ich will dann auch nicht per SMS erreichbar sein, ich bräuchte dann eine neue Nummer. Zum Thema Gewicht so eines kompletten Gerätes mit Tastatur usw. kann ich auch wenig beitragen da ich keines habe. Ich kenne nur das: https://www.tindie.com/products/harukitoreda/nrf-txt-stand-alone-meshtastic-node-complete/ Es gibt natürlich noch das T-deck, das hat aber den stromhungrigen ESP32 und ist sicher nicht leicht. Ansonsten gibt's einige Community Projekte mit dem cardkb keyboard, das ist kompatibel. https://botland.de/unit-erweiterungsmodule-erweiterungsmodule/21897-cardkb-mini-keyboard-programmable-unit-v11-mega8a-6972934173782.html Realistisch mit Stromsparenden Board und 3000mah Akku könnte man wohl 100-120g schaffen. Mit nackten Komponenten und evtl kleineren Akku natürlich auch viel weniger. Es gibt ein paar coole Projekte mit dem Wio Tracker l1 e-ink board. https://www.seeedstudio.com/Wio-Tracker-L1-E-ink-p-6456.html?srsltid=AfmBOooQ_6EJSD3LUX6ttIAtpLJXvkG3_U2m-44M3T8CLl5hpO7THEhv https://www.hackster.io/czipod/the-wio-tracker-l1-meshtastic-communicator-9465eb Machbar ist sicher was leichtes mit langer Akkulaufzeit.
  5. Moin khyal, klasse Beitrag! Genau dieser "Realitätscheck" ist wichtig, damit Leute nicht mit falschen Erwartungen (Typ "WhatsApp-Ersatz für überall") an die Sache herangehen. Aber bei einigen Punkten unterschätzt du die LoRa-Technik bzw. den nRF52-Chip ein wenig. Hier mal meine Gedanken zu deinen Szenarien: 1. Energieverbrauch: Hier liegst du theoretisch richtig, aber die Praxis sieht oft anders aus – und das hat einen technischen und einen psychologischen Grund. Technisch: Ein moderner Meshtastic-Node (nRF52 + E-Ink) läuft tagelang durch (Je nach Akku auch über ne Woche). Das Handy müsste ich dafür komplett ausschalten. Du schreibst von "alle paar Std mal schauen". Genau das ist die Falle. Sobald ich das Handy anmache, prasselt alles auf mich ein (Mails, News, Push-Nachrichten, Updates), sofern ich kurz Netz habe. Das zieht nicht nur Akku, sondern reißt mich auch mental aus der Tour. Mein Vorteil: Mit dem Meshtastic-Gerät habe ich eine erzwungene Reduktion auf das Wesentliche. Ich kann keine Mails lesen. Ich werde nicht abgelenkt. Ich bleibe im "Tunnel" meiner Tour, bin aber für den Notfall (oder Wasser-Fund) für die Gruppe erreichbar. Das spart am Ende massiv Handy-Akku, weil es wirklich tagelang tief im Rucksack bleiben kann. 2. Ebene und Schluchten Segeln/Isselmeer: Volle Zustimmung. Wasser + Masttop = Geniale Reichweite (20km+ locker möglich). Hochebene/Wandern: Du hast recht, "Boden-zu-Boden" ist LoRa keine Magie. Die Erde krümmt sich, Bäume dämpfen. Aber hier kommt der entscheidende Unterschied zum klassischen Sprechfunk: Die Mathematik (LoRa-Modulation). Beim alten analogen Funk muss die Stimme immer lauter sein als das Hintergrundrauschen, sonst versteht das Ohr nichts mehr. Meshtastic nutzt eine Technik, bei der das Signal mathematisch aus dem Rauschen 'herausgerechnet' wird (Chirp Spread Spectrum). Das Gerät kann Signale dekodieren, die physikalisch leiser sind als das Umgebungsrauschen (negativer SNR). Wo du beim Sprechfunk längst nur noch 'sssschhhhh' hörst und die Rauschsperre dicht macht, erkennt der Chip das mathematische Muster im Rauschen und setzt die Textnachricht fehlerfrei wieder zusammen. Die LoRa-Modulation arbeitet noch bei einem SNR von -20 dB stabil. Das Signal darf 100-mal schwächer sein als das Rauschen und wird trotzdem dekodiert. Das ist physikalisch so, als würdest du versuchen, dich mit jemandem in einer Diskothek zu unterhalten (lautes Rauschen). Sprechfunk: Du musst schreien, um lauter als die Musik zu sein. Meshtastic (LoRa): Du kannst flüstern. Dein Gegenüber hört dich eigentlich gar nicht, aber weil er exakt weiß, in welcher Tonhöhe und Geschwindigkeit dein Flüstern ansteigt und abfällt (Chirp), kann der Computer dein Flüstern mathematisch aus dem Bass-Gewummer der Musik herausrechnen. Das ist der Grund, warum wir mit winzigen 100mW Sendeleistung Entfernungen überbrücken, für die man früher bei Sprache 5–10 Watt gebraucht hätte. 3. Katastrophenfall & Netzabdeckung: Deine Lösung 2021: LTE-Router + Richtantenne. Das war top, funktionierte aber nur, weil der Mast noch Strom hatte. Bei einem großen Blackout haben Mobilfunkmasten Pufferbatterien für ca. 2–4 Stunden. Danach sind sie tot. Meshtastic: Das ist kein Ersatz für das Internet, sondern ein Ersatz für die "Letzte Meile". Wenn das Handynetz weg ist, kannst du mit Meshtastic zumindest in deinem Dorf/Stadtteil kommunizieren Dichte: Du hast recht, aktuell ist das Netz dünn. Das Ziel von Meshtastic ist nicht, dass du quer durch Deutschland funkst (dafür reichen die Hops nicht), sondern dass du lokale "Inseln" bildest, die sich bei Bedarf vernetzen. 4. Störungen (Smart Home, Autoschlüssel): Hier spielt LoRa seine größte Stärke aus: Chirp Spread Spectrum (CSS). Autoschlüssel und Garagentore funken oft "schmalbandig" (FSK/ASK). LoRa "verschmiert" das Signal über eine Bandbreite. Es kann, wie oben erwähnt, Signale dekodieren, die unterhalb des Rauschpegels liegen. Ein Autoschlüssel stört einen LoRa-Node fast gar nicht. Meshtastic ist kein Allheilmittel. Wer wirklich immer erreichbar sein muss, ist mit einem Satellitengerät wie Garmin inReach besser beraten. Ich sehe Meshtastic vor allem als sinnvolle Lösung für kleine Gruppen, die gemeinsam unterwegs sind: Eine Person geht Wasser holen, die anderen bleiben am Lager, man ist außer Sicht, aber weiterhin erreichbar. Meshcore ist beim Routing technisch stärker und leitet Nachrichten gezielter weiter. Für Trekking und Wandern halte ich Meshtastic jedoch für geeigneter, weil die Geräte mitgeführt werden und sich die Teilnehmer ständig bewegen. Meshcore spielt seine Stärken eher in festen, stationären Umgebungen aus.
  6. Ich hab auch das Garmin inreach, würde es auch immer in die Alpen mitnehmen, bei meshtastic weiß man ja nicht ob man gehört wird. Über Satellit geht's immer! Aber leider nicht ganz billig. Viel schreibe ich damit aber nicht, zu teuer. Ansonsten wäre das noch interessant wenn man bei meshtastic einsteigen will: https://www.wimo.com/de/sensecap-t1000e-meshtastic-tracker?srsltid=AfmBOopahrcYtQlnLg-wV_MnWpR5RZe5fiZuwUkRgQzaC6ghQeuutn0B Soll nur 32g wiegen, Akku soll 2-3 Tage halten. Sogar GPS ist integriert. Die interne Antenne wird zwar keine Rekorde brechen, soll aber trotzdem einige Kilometer weit reichen.
  7. Ich wollte jetzt auch nicht speziell dich damit ansprechen, das sich in 5 Jahren Staub in der Ladebuchse ansammelt und dies auch mal zum Ausfall führen kann, kann schon mal passieren. Aber khyal hat ja anscheinend öfters solche Handys in den Händen, und deshalb den thread auch eröffnet. Ich hab mein Handy nurnoch in so einer Tasche: https://www.amazon.de/dp/B0CHB34JDG/ref=sspa_dk_detail_0?pd_rd_i=B0CHB34JDG&pd_rd_w=65qo2&content-id=amzn1.sym.bf6dbf94-e926-4351-8952-c09f45cdef70&pf_rd_p=bf6dbf94-e926-4351-8952-c09f45cdef70&pf_rd_r=QXGMGR4NAG93HXQ0V2YN&pd_rd_wg=tKVIs&pd_rd_r=cc623c0b-194b-4a06-9486-7c48ddd1eb07&aref=U3G0l66wXh&sp_csd=d2lkZ2V0TmFtZT1zcF9kZXRhaWw&th=1 Gerade mit einem neueren Handy mit guter Kamera macht das Sinn, man will ja keine zerkratzte Linse. Der Schutz der Kamera Linse war offen gesagt der Hauptgrund so ne Tasche zu nutzen. Da passt sogar die nitecore 10000er Powerbank mit rein, allerdings hab ich dann keinen Platz am Handy ein Ladekabel einzustecken. Außer vielleicht mir so einem Kabel: https://www.amazon.de/Leloco-U-Form-Winkel-Ladekabel-MacBook/dp/B0FVFJLJP3/ref=sr_1_18?crid=25UH97YEFFBV4&dib=eyJ2IjoiMSJ9.cSXGqPdbQHtrlll-FRq5ETMD0ST_oY73u2do-6YhdbX_wFrCwT72zvFTaIzmTSHtyaOZh81eDTlGDaOQ0900nYZfYNcaRcGHzoLrBU6ttovX4conSGhbleUTW-_JLp81nKdEx4_W-8OnbrcQk0DRpkp1wlndUVcSG2Sn96WnEEteuavYLYT789cxCXEjrdYyRH2Zs0V1_zWoQoFAOiqUyBhJaZoNIk366yod3Pu1igk.ZGB19YzCx9FBZHF8PGU9kFoPLQyvSNzfK8tNAJX0FSI&dib_tag=se&keywords=usb+c+winkel+180+grad&qid=1765716066&sprefix=USB+c+Winkel+%2Caps%2C119&sr=8-18 Ansonsten würde ich sowas nutzen: https://www.amazon.de/AXFEE-Schutzkappe-Staubstecker-Entfernbarem-Staubschutzstecker-01-4-Typ-C-mit-Kleber/dp/B0CMWMPQ7S/ref=sr_1_5?__mk_de_DE=ÅMÅŽÕÑ&crid=3RO5OK6WDC7KH&dib=eyJ2IjoiMSJ9.887GRQJ_OvX5GXtzSRt8KamqdhoW21WpKlv6KNjfAYJcW3_WnOtfYppNmeGfEU-7TM0sksDIiSyGOOrJ4Wb_eeQEAd6lyWG_zjQuMPjC46rPEISzI4O2KCples91VNgYRl4z4D_Dg06UD0pyf6c2f04UZPXIEr4ZOTDmcfuJvkHagCqYFp5bFFke1VTl4SYJZeAuLKrmC1dW92MPzbG_zy_yTQxFgZ366nrDKBqHDvTYcQ95lp-lQI-2TsyUM1A7Ft2G4i7AB3hw2vM65V_BmeGNlf2mOEyEVx_4ZBXhSCg.v0IPmGlE2_IeCVRAPEkNJqZFngPuvD9MoSChuH99f_0&dib_tag=se&keywords=USB%2Bc%2BSchutz&qid=1765716196&s=ce-de&sprefix=usb%2Bc%2Bschutz%2B%2Celectronics%2C134&sr=1-5&th=1
  8. Als ich Maschinenbauer gelernt habe, wurde uns beigebracht, dass man Führungen – z. B. an Dreh- und Fräsmaschinen – niemals mit Luft abbläst. Die Späne setzen sich sonst in jede mögliche Ritze und wollen dort gar nicht mehr raus. Der Meister war immer stinksauer, wenn er uns dabei erwischt hat; wir mussten immer schön alles mit Besen und Pinsel reinigen. Genauso handhabe ich es eigentlich auch bei meinen Ladebuchsen. Wenn ich sie reinige, dann mit einem Holzzahnstocher oder eventuell mit einer Zahnbürste (danach natürlich keine Zähne mehr damit putzen 😄). Offen gesagt verstehe ich auch nicht, warum Leute ständig Probleme mit den Ladebuchsen haben. Ich hatte das nur ein einziges Mal bei meinem Pixel 7 Pro (das ich zwei Jahre lang hatte), aber da schließe ich eher auf einen Wackelkontakt in der Buchse, es hat nur geladen wenn ich den Ladestecker nach unten gedrückt habe. Da ich das Handy in der Hosentasche trage, habe ich es immer in einer kompletten Tasche als Rundumschutz, damit so etwas eben nicht passiert. Muss ich es eben erst noch mal aus der Tasche holen, nachdem ich es aus der Hosentasche gezogen habe – na und? Alles andere wie Powerbanks, Drohne, Kamera, Funkgerät usw. hat heutzutage ja glücklicherweise auch USB-C, wird aber nicht ständig in der staubigen Hosentasche getragen und macht somit (bei mir) nie Probleme. Ich sehe aber auch Leute, die ihre Powerbank einfach in den Dreck legen – da braucht man sich doch nicht wundern. So etwas würde mir gar nicht in den Sinn kommen. Ich glaube, früher hat man auf so etwas auch einfach mehr geachtet, da wurde einem das Zeug noch nicht aus China hinterhergeschmissen. Heutzutage kauft man eben einfach eine neue Powerbank für 9,99 € bei Aldi ...
  9. Ja, das gibt es sogar als Fertiglösung, z.B. das Lilygo T-Deck. Das hat aber zwei Haken: Es basiert leider auch auf dem stromfressenden ESP32-Chip und ist durch Display/Tastatur wieder deutlich schwerer. Zudem ist das Tippen auf den winzigen Tasten mit kalten Fingern oft fummeliger als am Handy. Man kann in der App sogenannte „Canned Messages“ (vorgefertigte Nachrichten) festlegen. Diese kann man dann unterwegs direkt über den Button am Handgerät auswählen und verschicken (z.B. „Ja“, „Nein“, „Bin am Lager“, „Warte“), ganz ohne Handy rausfummeln, und mit nur einem Button. Wer unbedingt eine Tastatur + lange Laufzeit will, muss zu Tüftler-Lösungen greifen. Es gibt Kleinserien wie das NRF-TXT: https://www.etsy.com/de/listing/1873027341/nrf-txt-modernster-stand-alone Das basiert auf dem sparsamen nRF52-Chip, hat GPS und eine vollwertige Tastatur. Das ist dann aber eben Handarbeit und hat seinen Preis. Ansonsten fahre ich mit der Variante „Handy im Flugmodus + nur Bluetooth an“ am besten. Das Smartphone hat man ja sowieso dabei.
  10. Man muss unterscheiden zwischen Senden (kurze Impulse) und Empfangen/Lauschen (Dauerzustand). Da das Gerät 99% der Zeit lauscht, ist dieser Wert der Batteriekiller. Ich habe gelesen, dass die günstigen ESP32-Boards mit einem kleinen 500 mAh Akku oft nur ca. 5-6 Stunden halten. Wenn man einen dicken 3000mAh Akku dranhängt (was wieder wiegt), kommt man auf 1 bis 1,5 Tage. Die Boards auf Basis des nRF52-Chips sind da eine andere Liga: Die sollen wohl 3-5 Tage mit einem kleinen 850 mAh Akku halten. Interessant wäre da z.B. das Lilygo T-Echo https://www.amazon.de/LILYGO-NRF52840-Funkmodul-Entwicklungsboard-Arduino/dp/B099VVFLVW/ref=asc_df_B097T583WD?mcid=6ecd77943e84365b99a1167e3ff3758a&th=1&tag=googshopde-21&linkCode=df0&hvadid=697141436093&hvpos=&hvnetw=g&hvrand=7454858752286422037&hvpone=&hvptwo=&hvqmt=&hvdev=c&hvdvcmdl=&hvlocint=&hvlocphy=9115346&hvtargid=pla-2301262726309&hvocijid=7454858752286422037-B097T583WD-&hvexpln=0 . Das hat eingebautes GPS und ein sparsames E-Ink Display (wie ein eBook-Reader, in der Sonne super lesbar). Zwei Tipps dazu: Antenne: Ab Werk ist oft nur ein kleiner „China-Stummel“ verbaut. Ich würde da eine Soft Whip Antenne für 868 MHz dranschrauben. Das ist ein Standard-SMA-Anschluss, kann man einfach wechseln (und bringt deutlich mehr Reichweite). Gewicht: Bei Amazon stehen oft 130g+, das ist aber mit Verpackung. Das Gerät selbst wiegt laut Specs eher um die 75g. Das ist für viele ULer sicher verkraftbar und weit leichter als jedes Walkie-Talkie. Kommt eben immer drauf an, was man macht. Für Solo-Touren würde ich es vermutlich auch nicht mitnehmen. Da ich aber bei gemeinsamen Touren nicht der Typ bin, der stundenlang Händchen haltend im gleichen Schritttempo laufen will, wäre es da sehr interessant um sich wiederzufinden. Ich hab selbst 3 Boards auf Basis des ESP32, davon eines fest verbaut in meinem Camping-Bus mit externer Dachantenne. Da die Boards noch massig freie Pins haben, plane ich evtl. mal die Standheizung damit zu steuern oder die Wegfahrsperre zu aktivieren – im Moment ist es aber ehrlich gesagt nur ein schönes Winter-Spielzeug in der dunklen Dezemberzeit. 😁 Wer nicht basteln will, für den ist das verlinkte Handgerät (T-Echo) eigentlich perfekt. Beachten sollte man nur, dass da evtl. ab Werk eine andere LoRa-Firmware drauf ist, aber Meshtastic lässt sich sehr einfach per Browser installieren (Anleitung gibts direkt auf der Meshtastic-Seite).
  11. Die Handgeräte verbinden sich per Bluetooth mit deinem Handy, du kannst dann mit der (Open Source) App schreiben. Zum Thema Strom & Bluetooth: Du hast da einen Denkfehler: Das „Netz“ besteht zwischen den kleinen Platinen im Rucksack, nicht zwischen den Handys. Du brauchst gar nicht permanent per Bluetooth verbunden sein. Das Handgerät funktioniert autark. Szenario: Ihr habt beide das Handy im Flugmodus. Dein Handgerät im Rucksack empfängt trotzdem meine Nachricht und speichert sie. Wenn du dann bei der Pause dein Handy-BT einschaltest und die App öffnest, werden die ungelesenen Nachrichten einfach vom Gerät aufs Handy synchronisiert. Das Netz bricht also nicht zusammen, nur weil die Handys aus sind. Die Nodes (Platinen) müssen aber natürlich an sein. Das Netz ist „sofort“ da. Meshtastic nutzt ein Prinzip namens „Managed Flooding“. Jedes Gerät, das eine Nachricht hört, plärrt sie einfach weiter (Repeater). Das Netz ist also in dem Sinne „dumm“ (oder simpel robust) und muss keine Routen berechnen. Es flutet die Nachricht in alle Richtungen, bis ein Zähler abgelaufen ist (Standardmäßig 3 Sprünge/Hops, maximal 7). Du musst also niemanden „anmelden“ oder koppeln – einschalten und es läuft. Die gängigen Boards (Heltec V3, T-Beam) basieren auf dem ESP32-Chip. Der braucht relativ viel Strom. Für Ultralight-Zwecke wäre ein Board auf Basis des nRF52 (z.B. RAK Wireless oder T-Echo) viel besser. Die sind zwar in der Anschaffung etwas teurer, verbrauchen aber nur einen Bruchteil an Energie und halten mit einem winzigen Akku tagelang. Reichweite: Das hängt extrem von der Sichtlinie ab. Stadt/Wald: 0,5 – 1 km sind realistisch. Freie Sicht (Berg zu Berg): Ich habe selbst Tests gemacht: Von meinem Haus zum weitesten sichtbaren Punkt (6 km) hatte ich mit einfachen Antennen noch super Werte (+1 bis +2db SNR). Da wäre also noch viel Luft nach oben gewesen (technisch ist bis -20db Empfang möglich). Andere Nutzer schaffen bei freier Sicht in den Alpen auch mal 30–100 km. Wenn in den Alpen theoretisch alle 50 km jemand auf einem Gipfel steht (was bei Sichtverbindung absolut realistisch ist), könnte eine Nachricht mit dem maximalen Limit von 7 Hops so eine gewaltige Strecke von 350 km quer durchs Gebirge zurücklegen. Noch zur Technik: In der EU ist 868 MHz der Standard für Meshtastic (während in den USA 915 MHz genutzt wird). Das Schöne am System ist der Community-Gedanke: Jeder, der Meshtastic nutzt, stärkt automatisch das Netzwerk. Wenn euch also zufällig andere Wanderer mit so einem Gerät begegnen, fungieren deren Geräte automatisch als „blinde Briefträger“ und leiten eure Nachricht weiter, ohne dass ihr euch kennen oder koppeln müsst. Keine Sorge wegen der Privatsphäre: Die Nachrichten sind (AES256) verschlüsselt. Der fremde Wanderer-Knoten leitet euer Datenpaket zwar weiter, kann es aber technisch nicht entschlüsseln oder lesen – es sei denn, ihr schreibt bewusst im „öffentlichen Kanal“, um allgemein Hallo zu sagen.
  12. Moin zusammen, ich wollte mal ein Thema in die Runde werfen für alle, die in Gruppen abseits vom Handynetz unterwegs sind und keine Lust auf schwere Walkie-Talkies haben. Es geht um Meshtastic. Das Prinzip ist genial: Kleine, leichte Platinen, die ihr einfach in den Rucksack werft. Sie verbinden sich per Bluetooth mit eurem Smartphone. Über eine App schreibt ihr dann Textnachrichten (wie WhatsApp), die per LoRa-Funk übertragen werden. Ihr braucht also kein Mobilfunknetz. Der Clou: Die Nachrichten „hüpfen“ Das System baut ein eigenes Netzwerk auf. Das Geniale dabei ist das „Mesh“ (Verkettung): Wenn Person A und Person C zu weit auseinander sind (z.B. hinter einem Bergkamm), aber Person B oben auf dem Grat steht, empfängt B das Signal und leitet es automatisch an C weiter. Die Nachricht hüpft also von Gerät zu Gerät (Multi-Hop), um ans Ziel zu kommen. Jeder in der Gruppe ist automatisch auch ein Repeater für die anderen. Man kann auch einstellen das der Standort direkt mit übertragen wird, entweder der vom Handy, oder man kauft ein Board mit eingebauten GPS. Für mich ist das die spannendste UL-Alternative, um in der Gruppe („Wo bist du?“, „Lagerplatz ist hier“) in Kontakt zu bleiben, ohne schwere Funkgeräte zu schleppen. Hat das schon jemand getestet? Hier bei mir im Dorf finde ich leider keine anderen Geräte, in der nächst größeren Stadt waren nur wenige Geräte online, ich konnte keine Nachricht vom einem ende an das andere übertragen.
  13. Shabeel antwortete auf ma11hias's Thema in Küche
    5,6g
  14. Shabeel antwortete auf ma11hias's Thema in Küche
    Ich glaube hier waren mal links zu Artikeln aus Fernost verboten weil es den lokalen Händler schadet oder so. Andererseits hab ich die Verschlüsse nirgends anders gefunden, also schadet es auch niemanden. Ich habe das hier gerade auf AliExpress gefunden: 4,19€ | Outdoor Camping Herd Kappe Gas Zubehör Flache Gas Tank Anti-leck Stecker Flüssiggas Anschluss-Linie Blockieren Kappe gas Tank Kappe https://a.aliexpress.com/_EzhKKdg
  15. Shabeel antwortete auf ma11hias's Thema in Küche
    Ich hab nun einen Verschluss gefunden der passt. Mit O-ring und aus Messing. Mein vorher in diesem Threads beschriebener Druck aus nylon hat leider nicht sehr lange gehalten. Aus Fernost, 5 Stück 4,39€. Passen einwandfrei.
  16. Ich hab bei Mehrtages Trails immer mein Handy und Osmand genutzt. Karte vorher offline runtergeladen und fertig. Eine Route hab ich eigentlich selten vorher eingegeben, man sieht ja wenn man auf die Karte schaut wo man hin will. Nur ganz selten hab ich eine GPX Datei vorher geladen oder Punkte selbst markiert. Dann schau ich auch nur auf das Handy wenn ich mir mit der Route unsicher bin. Rund um die Uhr Navigation hab ich noch nie beim Gehen benutzt, das braucht man meiner Meinung nach nur beim Autofahren. Meist sind Wanderrouten auch immer mit Schildern und Zeichen markiert. Für Touren von 3 bis 5 Tagen, bei denen voraussichtlich überwiegend die Sonne scheint hab ich dieses Panel dabei: https://www.amazon.de/dp/B071D9MB7J?ref_=ppx_hzsearch_conn_dt_b_fed_asin_title_4 Da braucht man auch keine Powerbank extra, jedesmal wenn man Pause macht zur Sonne hin ausgerichtet und man hat immer genug Strom.Sofern du bei deinem 10 Tages Trail viel Sonne erwartest würde ich da direkt auf die Powerbank verzichten. Aber gut, letztendlich hat da jeder seinen eigenen Bedarf, ich hab in der Regel immer Flugmodus ein und schaue nur bei Unklarheiten auf das Handy, da reicht der Akku auch so 3-4 Tage (Wenn ich weniger Fotografieren würde, vermutlich sogar noch länger)
  17. Shabeel antwortete auf jtrail's Thema in OT-Bereich
    Ich hab noch nie eine wanderapp genutzt die Abo Gebühren verlangt. Ich mag keine Abos. OSMand ist eigentlich perfekt und bietet alles. Hab ich die letzten Wochen in Marokko auch zum navigieren benutzt (mit dem Auto). Gerade in abgelegenen Wüsten Gebieten und Offroad fand ich es sehr nützlich. Ansonsten lad ich bei Touren eben immer die gpx Datei. Wenn keine bereit gestellt wird erstellt man eben selbst eine, ist ja kein riesen Akt.
  18. https://www.spiegel.de/ausland/donald-trump-einreiseverbot-fuer-franzoesischen-wissenschaftler-wegen-kritischer-chats-a-d61242ac-1c45-447a-93f3-03d8e32af5e3 Wer sich kritisch über die us Regierung geäußert hat muss auch befürchten nicht in die USA zu dürfen. Für mich ist die USA erstmal uninteressant.
  19. Das Garmin Inreach hab ich mir für Namibia gekauft, hat überall einwandfrei funktioniert, ich nehm es mittlerweile auch immer in die Alpen mit. Wie ist das im Vergleich mit einem iPhone? Ich denke mal das Inreach kann deutlich mehr und wird auch besseren Empfang haben? Das iPhone ist doch nur ne Notlösung, oder ist das gleichwertig zum Inreach?
  20. Ich wollte immer etwas Kleines und war einige Jahre mit einem iPhone SE (erste Generation) unterwegs. Die Kamera war nicht schlecht, und der Akku war auch in Ordnung. Zumindest auf meinen 3–4-tägigen Solo-Trips in den Alpen hatte ich nie Probleme. Seit über zwei Jahren habe ich ein Google Pixel 7 Pro. Im Gegensatz zum iPhone ist das schon riesig. Mittlerweile habe ich mich daran gewöhnt, die Kamera macht richtig Spaß, und der Akku hält ewig. Als Arbeitshandy habe ich ein Samsung S9. Das ist dennoch viel handlicher und auch nicht schlecht – es würde mir wohl auch reichen. Schlussendlich kann man bei jedem Ausrüstungsgegenstand unermesslich viel Energie ins Vergleichen, Nachdenken und Ausufern über Sinn und Unsinn stecken. Mein Tipp ist, einfach irgendein halbwegs gutes Handy zu nehmen – es wird ausreichen.
  21. Ich würde die 1000€ zu den vielen anderen Euro aufs Konto einzahlen und mir erst was kaufen wenn ich es brauche.
  22. Shabeel antwortete auf Sidney's Thema in Ausrüstung
    Fürs wandern ein Slingfin Portal 1 und für den Campingplatz hab ich je nach geplanten Aktivität 2 Stück zuhause, wobei ich natürlich nur eins der beiden im Auto mitfahre. Das erste ist ein recht großes 4-Personenzelt, das sieht aus wie 2 aneinander gebaute Kuppelzelte, wobei das Schlafzelt so um die 2mx2m hat (geschätzt) und das größere Vorzelt 2,50x2,50m und Stehhöhe, da kann man auch bei Regen wunderbar kochen. Für alleine ne Woche in Kroatien am Strand sehr angenehm. Und dann hab ich noch ein kleineres Lidl Zelt, das natürlich auch um einiges mehr Platz bietet als ein ultralight Zelt. Für den Campingplatz reichen die billig Zelte auf jedenfall, die sind eben recht schwer, aber tun dennoch ihren Zweck. Im Auto sind die paar Kilo auch eher zu vernachlässigen. Für die Zelte kann ich keine genauen Namen geben, sind eben einfach billig Zelte. Ich hab die Matte in Regulär-Wide. Die normale hat 51cm und die Weitere hat 64cm. Sie wiegt 80g mehr (Mit Packsack und Pumpsack ca. 550g), aber das trage ich gerne, auf 51cm könnte ich nicht ordentlich schlafen. Mit 7,6cm Höhe finde ich sie auch sehr bequem.
  23. Shabeel antwortete auf Sidney's Thema in Ausrüstung
    Ich hab auch ein zweites billiges Zelt für den Campingplatz das mir mehr Raum bietet, der Unterschied vom Campingplatzzelt zum Wanderzelt ist bei mir in Regel das ich mich im Campingplatzzelt öfters aufhalte, beim Wandern steht das nur zum Schlafen und wird am Morgen wieder abgebaut. Isomatte und Rest bleibt aber fast alles, die Therm-a-rest xlight NXT ist ja mehr als bequem genug, und der R-wert von 4,5 stört auch im Hochsommer nicht. Den Schlafsack nimm ich dann nur geöffnet als Decke, der geht zwar auch bis -4, aber hatte eigentlich nie Probleme im Sommer damit. Den STS Ascent kann man komplett öffnen und als Decke nutzen. Einzig einen billigen Kartuschenkocher hab ich noch, am Campingplatz koch ich meist etwas mehr als nur heißes Wasser und nehm dann lieber die billigen Strechkartuschen. Ansonsten ist eben ein billiger Anglerstuhl vom Aldi dabei und ein Campingtisch den man ebenfalls kompakt zusammenfalten kann wie den Stuhl. So ähnlich Am Anfang hab ich immer mein Trekkingzelt am Campingplatz genommen, ging genauso, hab das billige eigentlich nur gekauft weil ich das 600€ teuer Zelt nicht unnötig abnutzen wollte. Kompromisslösungen kann ich mir eigentlich nicht vorstellen, zum trekking, Bergsteigen usw. will ich das beste und (für mich annehmbar) leichteste Zelt und Ausrüstung, da ein Mittelding zwischen Campingplatz und Trekking zu suchen würde ja heißen unnötig mehr mit rumzuschleppen. Dann lieber 2 unterschiedliche Zelte.
  24. Shabeel antwortete auf MondCM's Thema in Ausrüstung
    Bei meinen ersten Touren hatte ich nie ein Messer, und auch nie gebraucht. Dieses Jahr kam mir der Gedanke dass ich mal ein leichtes Messer kaufen sollte, es wurde ein Opinel No7. Seitdem hab Ich das immer dabei und trotzdem noch nie gebraucht...
  25. Ich hatte lange ein einwandiges Zelt und hab es auch nur mit einem Daunenschlafsack verwendet, das war eigentlich kein Problem. Allerdings hat mich irgendwann das Kondenswasser enorm genervt, in meinem Tarptent Rainbow hatte ich alleine ja eigentlich genug Platz, aber man muss schon immer enorm aufpassen nicht an die Wände zu kommen, am nächsten Morgen. Ich kam auch nachts ab und zu mit dem Schlafsack an die Wände, ist ja selbst bei behandelter Daune auch nicht optimal. Ich war auch nie in extrem feuchten Gebieten unterwegs. Einzig im Hochsommer wenn es Nachts nicht kälter wie 20 grad wird, wirst du kein Kondenswasser haben. Ich bin mit meinem Doppelwandigen Slingfin Portal 1 sehr zufrieden, das Zelt entspricht genau meinen Vorstellungen, gerade auch weil es freistehend ist. Vll ist ja das Portal 2 was für euch, das hat auch nur ca. 1,4kg, kann man sicher auch noch hier und da einsparen das man nur noch 1,3kg tragen muss. 2 Eingänge finde ich auch praktisch, hab aber keine Ahnung wie da andere Zelte ausgestattet sind, hab immer nur 1-Personen Zelte gebraucht.

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