Zum Inhalt springen
View in the app

A better way to browse. Learn more.

Ultraleicht Trekking

A full-screen app on your home screen with push notifications, badges and more.

To install this app on iOS and iPadOS
  1. Tap the Share icon in Safari
  2. Scroll the menu and tap Add to Home Screen.
  3. Tap Add in the top-right corner.
To install this app on Android
  1. Tap the 3-dot menu (⋮) in the top-right corner of the browser.
  2. Tap Add to Home screen or Install app.
  3. Confirm by tapping Install.

Skyle

Members
  • Benutzer seit

  • Letzter Besuch

Reputationsaktivitäten

  1. Gefällt mir!
    Skyle reagierte auf danobaja in Appalachian Trail 2022   
    also wir hatten im januar so gut wie überhaupt keinen schnee im süden. clingmans dome hatte den meisten schnee für uns im dezember. kalte nächte.

    ziemlich viel überfrierende nässe. das war eigentlich das grösste problem. aber durch diese eispaläste zu laufen war andererseits auch affengeil.
    am ende kein schnee mehr. das war wie autobahn für uns....
    ich denk im januar im süden starten ist durchaus möglich ohne grössere probleme.
    im januar dort aufhören ist auch schön!
    und wenn ich zurückdenk. harpers ferry im februar (20 jahre früher) war wie im frühling.
     
  2. Gefällt mir!
    Skyle reagierte auf Dingo in Shakedry & Outdry Regenjacken   
    Auch die Firma Gore wird ihre Membran nicht 1:1 aus den 60ern weiterführen. Waschen kann man sie auch. Also meine Erfahrung mit Gore war immer gut. Ich habe Gore aber nicht primär wegen der Atmungsaktivität. Da setze ich nach wie vor auf Lüften.
  3. Danke!
    Skyle reagierte auf Capere in Shakedry & Outdry Regenjacken   
    Kann nach wie vor nur von meiner TNF HyperAir GTX Shakedry Jacke schwärmen. Hat jetzt bald die zweite Saison hinter sich und wurde in dem Zeitraum wirklich ausgiebig genutzt:
    Alpenquerung 2020 von Deutschland nach Italien, darunter ein Tag mit ~10h Dauerregen Kilimanjaro-Besteigung 2021 inkl. 6 Tage Trek - dabei sehr viel als Windjacke und auch gegen die Feuchtigkeit in den Wolken getragen Hochtour auf den Alphubel via Rothorngrat (ZS+) mit äußerst schwerer Beladung des Rucksacks (50m Seil, Steigeisen, Pickel, diverse Friends & Keile etc.) diverse weitere Kletter- und Alpentouren von 2-7 Tagen Länge Wird zudem generell von mir als Windjacke getragen und findet auch viel im Alltag Anwendung, da mir der leicht ledrige Shakedry-Look schlicht gefällt.
    Sie ist nach wie vor komplett dicht, absolut genial atmungsaktiv und einfach nur eine meiner liebsten Jacken überhaupt. Am linken Ärmel hat sie von der letzten Hochtour paar Schrammen abbekommen, aber das scheint bisher wenig Einfluss auf die Performance zu haben.
    Ergo: Wenn die TNF irgendwann den Geist aufgibt, wird es sofort wieder eine Shakedry Jacke werden!
  4. Witzig!
    Skyle reagierte auf paff in NordSüdTrail   
    Ach stimmt, das ist mir natürlich auch gar nicht aufgefallen:D
    Allgemein stellt sich mir auch die Frage, ob ich dann demnächst wenn ich auf dem Rothaarsteig unterwegs bin von einem Section Hike des NST spreche. Klingt irgendwie epischer
  5. Gefällt mir!
    Skyle reagierte auf Soulboy in NordSüdTrail   
    Echt? Du kennst 2 die sind sauer? Im Ernst? Habt ihr sonst keine anderen Probleme?
    Wer mir während meiner Reise live bei Instagram oder Find Penguins gefolgt ist, weiß dass ich nicht auf Sylt gestartet bin. Das war also für jeden, den es interessiert von Anfang an transparent. Die Filme werden dies in vollem Umfang erklären. Wenn du dafür nicht die nötige Geduld hast - dann ist das so.
    Im übrigen danke, dass du mir das gönnst - ich hatte trotz Corona und dem einen Flipflop einen wunderschönen Thruhike!
    Wenn sich in 10 Jahren jemand den Film zur Vorbereitung auf den Weg anschaut, dann will der nix von Corona und Lockdown hören, also hab ich mir meiner Meinung nach einen Riesengefallen getan...
    Aber bei aller nötigen Höflichkeit, ich werde hier NICHT mit dir meinen Schnitt und Filmaufbau diskutieren...
    Schönen Abend noch...
  6. Gefällt mir!
    Skyle reagierte auf Soulboy in NordSüdTrail   
    So ihr lieben, der dritte Teil meiner Dokumentation ist online, viel Spaß beim anschauen.

    LG Soulboy
  7. Danke!
    Skyle reagierte auf Soulboy in NordSüdTrail   
    So, hier ist der zweite Teil meiner NST Doku. Viel Spaß beim schauen....
  8. Witzig!
    Skyle reagierte auf ULgäuer in NordSüdTrail   
    Ich denke 2Tall hat noch nie einen Christopher Nolan Film gesehen. Er sollte es lieber auch nie tun.
  9. Gefällt mir!
    Skyle reagierte auf Mars in NordSüdTrail   
    Hier sucht jetzt wirklich jemand das Haar in der Suppe, dummerweise findet sich keines. Schon nach 30 Sekunden des (letzten) Videos wird klar, dass hier jemand hunderte von Stunden in die Produktion der Videos verbraten hat. 
    Für mich persönlich reichen (viel) weniger Effekte und Pathos, dafür wäre ich um eine bessere Stabilisierung des Bildes bei Laufpassagen dankbar. Dies sind aber wirklich Peanuts im Hinblick auf das ganze Projekt. Diskussionen um Reihenfolge der Etappen sind eigentlich immer lächerlich. Wem dies nicht passt, der soll es doch bitte schön selber besser machen.
    Ich denke, dies wird sich sogar @Soulboy so wünschen. Damit ein Trail wirklich populär wird, müssen ihn tausende im Jahr begehen und in der heutigen Zeit auch irgendwie darüber berichten. Die nächste Evolutionsstufe wird wahrscheinlich eine Routenführung auch durch den Osten und eine amtliche Unterstützung sein. Dann wird sich das ganze sehr schnell auch auf Guthooks wiederfinden. 
    In der heutigen Zeit werden Trailprojekte häufig nach touristischen Aspekten geplant (d.h. wie ziehen wir den wandernden Touristen möglichst viel Geld aus der Tasche). Hier in der Schweiz gibt es sieben durchgehende, nationale Trails. Ausgeschildert, mit App, aber leider manchmal das Gegenteil von dem, was sich wahre (Fern)Wandernde wünschen würden.
    Die Planenden gehen von Menschen aus, die höchstens 2 Stunden am Stück wandern wollen. Danach sollen möglichst viele Tavernen, Hotels und allgemein Entertainment vorhanden sein. Der Trans Swiss Trail von Schweiz Mobil ist an Hässlichkeit kaum zu überbieten. Man kann diesen Trail leicht nachstellen, in dem man einfach an einer vielbefahrenen Strasse entlang wandert. Es gab sogar organisierten Gepäcktransport, damit konnte man ganze Trails Slackpacken.
    Soulboy wird bei der Routenplanung aber kaum die gewerbliche Gastronomie und Hotels im Blick gehabt haben.
    In Europa ist Resupply oder ein kühles Bier nun wirklich kein Problem: Meist ist das Gewünschte weniger als 20 Minuten vom Trail entfernt, ein Blick auf die Karte genügt. Der Trail muss nicht absichtlich an den Hotels in den Dörfern entlang geführt werden.       
  10. Gefällt mir!
    Skyle reagierte auf Wander Schaf in NordSüdTrail   
    Ich sehe darin keinen Fake. Er ist woanders los gelaufen und scheint es auf anderen Plattformen transparent gemacht zu haben. Auch hier geht er offen damit um und wie es aussieht,  wird es eine Aufklärung in den kommenden Episoden geben. 
    Fake wäre es, wenn er alles nur am WE gelaufen wäre und alles so darstellt,  als wäre es eine nahtlose Durchwanderung.  Macht er aber nicht. 
    Nun ist es aktuell eine narrative Methode- das sehe ich als Fakt (nicht Fake ) an.
    Außerdem: was bringt es in Zukunft den Zuschauern, die sich eben für diese Route interessieren, wenn Tag eins wo anders ist und in Episode 5 dann auf einmal zum eigentlichen Einstieg gesprungen wird? Das finde ich verwirrender. 
  11. Gefällt mir!
    Skyle reagierte auf Wander Schaf in NordSüdTrail   
    Also ich schaue Deine Touren ganz gerne an und fand auch das Video schön anzusehen.  
    Mich stört es nicht, dass du die Etappe erst später angegangen bist und es wäre mir nicht aufgefallen,  wenn hier keine Kommentare dazu aufgetaucht wären. Lediglich diese Konstellation irritierte mich und wusste das erst nicht einzusortieren (war von meiner Seite wertungsfrei). Hat für mich nun keinen Abrieb an Authentizität zur Folge, denn Du sagst ja, dass sich das aufklärt.  In Filmen auch keine unübliche Erzählweise. 
    Und wenn zwei Leute das Projekt nicht unterstützen und deswegen sogar sauer sind... egal- du bist es gelaufen und ich denke,  das ist das, was zählt und dass Du Spaß daran hattest und diese Erfahrung teilst. Das wird Dir keiner nehmen. Und vielleicht macht gerade die Erzählweise das für andere authentisch
    Edit: Es sind zudem über 3000km... da klappt nunmal nicht alles wie im Drehbuch. Insofern sehe ich es eher positiv,  dass Du alles daran gesetzt hast, auf nichts zu verzichten, dich nochmal damit auseinander gesetzt hast, wie du das erzählerisch sinnvoll einbaust und die Streckenfolge dadurch für die Nachwelt aufrecht erhältst. 
    Ich bin also gespannt,  wann und wie es weiter geht
    OT: Aus welchem Grund filmst Du nicht nur mit der Pocket? 
  12. Gefällt mir!
    Skyle reagierte auf TopperHarley in NordSüdTrail   
    Jeder Kilometer wurde gegangen. Egal in welcher Reihenfolge, ob geflipflopt oder nicht. Die Mühe, die Anstrengungen und Entbehrungen sind die gleichen. Warum das gemacht wurde ist ja auch klar (Tipp: fängt mit "C" an).
    Und irgendwelche Ansprüche an Hobbyfilmer zu stellen, die völlig kostenlos ihre mühevoll gefilmten und bearbeiteten Videos mit allen teilen, zeigt irgendwie ein schiefes Bild bei einigen wenigen Zuschauern. Wenn wir hier von nem Profi reden würde, der damit Geld verdienen will, ist das was völlig anderes. Aber nur weil jemand durch das was sie oder er tut in der Öffentlichkeit steht, hat diese nicht automatisch das Recht Forderungen an sie/ihn zu stellen. Kann die betroffene Person ja auch nicht umgekehrt.
  13. Gefällt mir!
    Skyle reagierte auf Bombelbob in NordSüdTrail   
    Das Video ist Mega @Soulboy und trotz des schlechten Wetters hier am Niederrhein, würde ich am liebsten sofort los. 
    Ärgere dich bitte nicht über die Empör-Fraktion hier im Forum, die nur darauf warten das etwas nicht politisch korrekt ist um den Moralischen Zeigefinger heben zu können. 
    Ich freue mich auf die Fortsetzung (vor allem weil ich die Fernwanderer Videos schon gesehen habe ).
    Du bist ein geiler Typ!
  14. Gefällt mir!
    Skyle reagierte auf to0b in NordSüdTrail   
    Sehr schönes Video mit schönen Aufnahmen, freue mich auf den rest. Hoffe da kommt auch noch ein Gear Erfahrungsvideo. 
  15. Gefällt mir!
    Skyle reagierte auf Soulboy in NordSüdTrail   
    Es ist mal wieder so weit, liebe Foristen. Der nächste Teil meiner Dokumentation ist Online und wie immer wünsche ich viel Spaß beim Schauen. Natürlich wie immer Werbefrei und aus Spaß an der Freud....
  16. Gefällt mir!
    Skyle reagierte auf Soulboy in NordSüdTrail   
    ...und es geht weiter, Viel Spaß beim schauen.
  17. Gefällt mir!
    Skyle reagierte auf Soulboy in NordSüdTrail   
    Hallo liebe Foristen, weiter geht mit meiner Videodokumentation, viel Spaß beim schauen und ein schönes Wochenende euch allen.
    LG Soulboy
  18. Gefällt mir!
    Skyle reagierte auf Mia im Zelt in Södra Kungsleden August 2021   
    Tag 9 
    Noch am Abend bemerkte ich die zahlreichen Mückenstiche, die mir die fiesen Biester zugefügt haben, obwohl ich die ganze Zeit lange Kleidung getragen hatte. Die vermaledeiten Mistviecher hatten mich tatsächlich sogar durch meine Trekkinghose durch gestochen!. Ich kratzte mich in den Schlaf...
    Am nächsten Tag führte mich der Weg über einen schmalen Pfad an zahlreichen Sümpfen und kleinen Seen vorbei. Hier waren die nassen Teile des Weges nicht mehr mit Planken ausgelegt, sondern entweder nackt oder es lagen Äste darüber, über die man balancieren musste. Dies gelang mir problemlos, aber trotzdem wurden meine Füße schon bald nass. Kurz darauf führte der Weg auf eine Forststraße, die mich den ganzen Tag noch begleiten sollte. In einer Rasthütte machte ich kurz Pause als ein Regenschauer aufkam. Schon bald fingen meine Füße an zu schmerzen. Ich weiß schon, warum ich Forststraßen nicht so gerne mag... Zwischendurch führte der Weg weglos durch einen Sumpf. Mit jedem Schritt versank ich knöcheltief im Wasser, aber dank dem Moos blieben die Schuhe immerhin sauber. Bei einem Vindskydd breitete ich meine Sachen aus um eine längere Pause zu machen. Nachdem mich die Mücken belagerten überlegte ich es mir anders und wusch nur schnell meine Socken aus und aß beim Gehen ein paar Snacks. Die Füßsohlen schmerzten immer mehr und ich ließ mich von Podcasts und Harry Potter ablenken. Irgendwann kam ich an eine Weggabelung und schaute aufs Smartphone. Laut dem sollte ich links abbiegen, was ich auch tat. Irgendwann fiel mir auf, dass ich diesen See da drüben doch gerade schon mal gesehen hatte - die Forststraße hatte mich im Kreis drumherum geführt. Laut Karte hätte da vorhin ein Weg abzweigen sollen. Ich folgte der Forststraße erneut und suchte den Weg - aber Fehlanzeige. Es war keine Spur vom gesuchten Weg zu sehen. Auch mein Garmin zeigte mir nichts anderes an. Dies war übrigens das einzige Mal, wo ich es nutzte. Also lief ich einige Kilometer zurück und folgte dem rechten Weg. Laut Karte war dort wo ich mich befand aber kein Weg mehr. Vielleicht wurde ein neuer Weg gebaut - ich weiß es nicht. Mit einiger Verspätung kam ich in Flötningen an. Außer dem geschlossenen Supermarkt war hier nichts los. Die Socken waren immer noch feucht und die Füße schmerzten immer mehr. Es war schon spät und ich überlegte fieberhaft, wo ich einen geeigneten Zeltplatz finden könnte. In der Nähe war zwar ein Vinskydd, doch der wirkte nicht so, als wäre der zur Übernachtung gedacht. Ich lief noch einige Kilometer Forststraße bis zu einem Abzweig, wo ich einen anderen deutschen Kungsleden-Wanderer traf, der hier in der Nähe sein Zelt aufgeschlagen hatte. Weit und breit sei dies die einzige geeignete Stelle, da ansonsten alle ebenen Stellen sumpfig wären. Es war gerade noch Platz für mein Zelt. Wir unterhielten uns lange angeregt über die Tour, bevor wir in die Schlafsäcke krochen. Da ich den ganzen Tag Mücken sei Dank kaum eine Pause gemacht hatte, war ich froh mich endlich ausruhen zu können. Ein Blick auf meine Füße, offenbarte mir das ganze Elend. Aufgrund der Nässe waren sie aufgequollen und unter den Zehen hatten sich mehrere Blasen gebildet. Auweia.


  19. Gefällt mir!
    Skyle reagierte auf Mia im Zelt in Södra Kungsleden August 2021   
    @zeankDanke für die Info. Das wusste ich nicht und werde es bei der nächsten Schwedenreise beherzigen. 
    @MaalinlukJa, die Markierungen im Rogen waren echt super. 
    Tag 8
    Eigentlich sollte der heutige Tag ein ganz gemütlicher werden, doch es kam leider anders. Am nächsten Morgen hatte es zwar noch nicht aufgehört, aber es regnete nur noch ganz leicht. Schnell erreichte ich Grövelsjön, wo ich mit dem Bus nach Idre zum einkaufen fahren wollte. Vorher habe ich darauf geachtet genügend kleines Geld für das Busticket zu haben. An der Bushaltestelle wartete schon eine große Gruppe Jugendlicher. Als ich dann im Bus einstieg fing der Stress an. Ich lief vor zum Busfahrer um ein Ticket zu kaufen. Jedoch wies man mich schroff ab und erklärte, man könne inzwischen nur noch Tickets per Smartphone kaufen - obwohl im Bus die technische Ausstattung für Ticketverkäufe vorhanden war. Ich durfte sitzen bleiben und zückte mein Smartphone - und verbrachte die ganze Fahrt von ca. 40min Dauer verzweifelt damit ein Ticket kaufen zu wollen. Doch immer wieder zeigte mir die App der lokalen Busgesellschaft eine Fehlermeldung an. Irgendwann klappte es, dass ich weitergeleitet an meine Bank wurde. Dort bestätigte die Bankingapp meine Zahlung, doch die Busapp reagierte nicht und stürzte erneut ab. Na super! Das Einkaufen ging immerhin problemfrei vonstatten. Mein Rucksack war nun nebst Ausrüstung mit 5kg Lebensmittel für den Rest der Reise ausgestattet. Diesmal wollte ich die Buskarte vor der Rückfahrt kaufen. Dazu kehrte ich in ein Restaurant ein und ich verzweifelte erneut an der App. Die gleichen Probleme wie vorhin trotz mind. 20 Versuchen! Es gab neben der Option Kreditkarte, noch die Option Zahlung auf Rechnung, doch nur mit schwedischer ID. Ansonsten noch eine Busabokarte (oder so ähnlich) und Swish (keine Ahnung was das ist). Meine Pizza konnte ich so nicht genießen und war nur noch genervt von der Technik. Wie Menschen ohne Smartphone ein Busticket kaufen ist mir schleierhaft...
    Zurück an der Station Grövelsjön packte ich meinen Rucksack neu und lief weiter. Der Weg führte hinter dem See Grövelsjön kurz rauf ins Fjäll um dann wieder hinab in einen Birkenwald zu führen. Das nun deutlich schwerere Gewicht des Rucksacks (dürften 11kg gewesen sein) ließ mich langsamer vorankommen als am Vortag. Nach einer kurze Verschnaufpause an einem Vindskydd wurde der Weg einsamer und schmaler. Er führte nun deutlich matschiger als bisher an einer sehr großen Rasthütte vorbei bis zu einem Vindskydd, wo ich mein an einer großen Wiese Zelt aufschlug. Beim kochen merkte ich schnell, wie viele Mücken dort waren und verzog mich ganz schnell ins Zelt, wo ich den restlichen Abend verbrachte. 


  20. Gefällt mir!
    Skyle reagierte auf Mia im Zelt in Södra Kungsleden August 2021   
    Hej,
     
    nachdem ich hier fachkundig beraten wurde, kommt nun mein Reisebericht von meiner Tour auf dem südlichen Kungsleden, welchen ich komplett gelaufen bin. Ich werde ihn nach und nach erweitern, bis der Bericht komplett ist. Viel Spaß beim lesen:
    Anreise und Tag 1:
    Nach meinem Hinflug nach Stockholm nahm ich den Nachzug, welcher mich komfortabel liegend mit einem Umstieg nach Storlien zum nördlichen Ende des südlichen Kungsleden bringen sollte. Als ich am Bahnsteig stand, zeigte die Anzeige erst 20min Verspätung an, die sich dann immer mehr erhöhte. Schlussendlich fuhr der Zug etwas mehr als eine Stunde später ein. Nachdem ich meinen Platz im Liegewagen aufgesucht hatte, wunderte ich mich, warum der Zug immer noch steht. Irgendwann schlief ich ein und wachte kurz vor dem planmäßigen Halt in Östersund, wo der Umstieg erfolgen sollte, stand ich auf und fragte mich, wie viel Verspätung der Zug nun wohl hat. Tja... leider gab es nirgends eine Anzeige und im Handy fand ich auch nichts. Im Gang traf ich dann zwei Schweden, die mir weiterhelfen konnten. Der Zug hatte insgesamt ein einhalb Stunden Verspätung, den Anschlusszug würde ich wohl nicht mehr kriegen. Ich legte mich wieder hin... Trotz der Verspätung empfand ich die Fahrt im Liegewagen als viel erholsamer als eine Fahrt im Sitzen, obwohl ich nur 4-5 Stunden schlafen konnte. 
    Kurz vor acht Uhr suchte ich den Zug nach dem Personal ab und bekam dann die Info, dass ein Ersatzbus für den verpassten Zug organisiert wird. Es stellte sich heraus, dass eine Gruppe vom schwedischen Militär ebenfalls ihren Zug verpasst hatten und in die gleiche Richtung mussten. Mit etwa zwei Stunden Verspätung kam ich in Storlien an und startete den Hike nach einem kurzen Stop im Supermarkt. Das Startgewicht betrug etwa 10kg inkl. Verpflegung 4kg Verpflegung und 1 Liter Wasser. Vorhergesagt waren 5 Grad und eventuell leichter Regen. Die Vorhersage erwies sich als wahr, den es war kühl und nieselte ab und zu etwas, aber zwischendurch schien auch mal die Sonne. Anfangs war der Weg noch wenig begangen und führte relativ flach durch Birkenwälder. Sanft führte es hoch ins Fjäll, wo ich schon bald die ersten Rentiere sah. Umso näher ich der Fjällstation Blahammaren kam, umso nebliger wurde es. Bald darauf fing es an zu regnen. Die Fjällstation konnte ich im Nebel noch erkennen, aber mehr auch nicht. Es waren viele Leute dort, die alle riesige Rucksäcke dabei hatten. Ich ging rein um eine 100g-Gaskartusche zu kaufen, was mir auch gelang, auch wenn der Mitarbeiter erst nicht so richtig verstand, was ich wollte. Dann habe ich es gewagt, zu fragen, ob ich die Toilette benutzen darf, woraufhin ich gefragt wurde, ob ich dort übernachte, was ich verneinte. Dann wurde ich gefragt, ob die die "Service-Fee" bezahlt hätte und dass ich dies tun müsse, woraufhin ich verwirrt war und schon dachte, ich müsse eine Gebühr zahlen, weil ich es gewagt habe den Laden zu betreten. Was das ist und wie viel es kostet, wurde mir nicht gesagt, aber ich war auch zu verwirrt und müde, um nachzufragen. Aus Deutschland kenne ich es, dass man die Toiletten als Kunde benutzen darf oder eine Münze einwerfen muss. In den nächsten Tagen habe ich dann einen Bogen um die Hütten gemacht. Was genau diese Gebühr sein soll, habe ich erst Tage später erfahren, weil an anderen Hütten Aushänge waren. Dort stand, dass Tagesgäste aufgrund der Corona-Regelungen nur von 11-15 Uhr erlaubt sind und 40 bzw. 60 SEK bezahlen müssen. Nach dem Kauf der Gaskartusche bin ich noch eine Stunde gewandert und habe mir dann einen Zeltplatz gesucht. Insgesamt müssten es an dem Tag 21 km gewesen sein. Es hat in der Nacht die meiste Zeit geregnet. Richtig dunkel wurde es nicht. 
     

  21. Gefällt mir!
    Skyle reagierte auf Mia im Zelt in Södra Kungsleden August 2021   
    Tag 2
    Da es am Vorabend regnerisch und windig war, hatte ich mir einen einigermaßen geschützten Platz gesucht und versucht den fehlenden Schlaf vom Vortag nachzuholen. So richtig gut schlafen konnte ich in der ersten Nacht auf Tour noch nicht, zu ungewohnt war es. Gegen acht Uhr hörte der Regen auf und ich bereitete mich auf den anstehenden Wandertag vor. Größtenteils flach ging es durchs Fjäll, in dem ab und zu noch der ein oder andere Baum zu finden war. Sumpfige Abschnitte waren mit Planken ausgelegt. Immer wieder waren Rentiere zu sehen. 
    Als die Sonne kurz rauskam, packte ich mein Zelt aus, um es ein wenig trocknen zu lassen und setzte mich kurz in die Rasthütte daneben. So richtig trocknete mein Zelt zwar nicht, aber immerhin etwas. Umso näher ich Sylarna kam, umso mehr war der Weg frequentiert. Flotten Schrittes lief ich links an der Hütte vorbei, wo der Weg bergauf auf einen kleinen Pass führte. Hier ging es wieder ruhiger zu. Der Wind frischte auf und es fing an zu regnen. Oben schneite es sogar ganz kurz. Bergab ging es in Richtung eines malerischen Bergsees, in dessen Nähe noch kleinere Schneefelder waren. Anschließend führte der Weg lange mehr oder weniger eben durch ein breites Tal. Gegen acht Uhr fand ich einen sehr idyllischen Fleck Wiese, an der sogar eine Art Bank zum sitzen war. Dort saß ich nach lange und habe gelesen, bis es irgendwann anfing zu nieseln. 



  22. Gefällt mir!
    Skyle reagierte auf Mia im Zelt in Södra Kungsleden August 2021   
    Tag 3
    An diesem Tag war es so warm, dass ich mit kurzer Kleidung wandern konnte. Nach etwa einer Stunde Gehzeit hatte ich die Helagshütte erreicht. Hier war nichts mehr mit Einsamkeit: Rund um die Hütte herum standen erstaunlich viele Zelte. Ich wunderte mich, warum alle Leute ihr Zelt an der gleichen Stelle aufstellen und folgte dem Weg bergauf, wo ein Rentierzaun überschritten werden musste. Hier war mit 1180m der höchste Punkt der Tour erreicht und die Aussicht wahrlich traumhaft. Es war so schön, dass ich mich zu einer Pause hinreißen ließ und gemütlich etwas las. Immer mehr merkte ich nun meine Füße und achtete darauf diese bei jeder längeren Pause zu lüften. 
    Danach ging es kurz ein steiles Stück bergab, bis der Weg wieder meistens eben durch ein langgezogenes Tal mit unendlich vielen malerischen kleinen und größeren Seen führte. Ab und zu leuchtete der pflanzliche Bewuchs schon in kräftigen Herbstfarben, was eine fast malerische Idylle erzeugte. Bald kam ich an der Fältjägaren Hütte an. Dort war an der Eingangstür ein Infozettel angebracht. Dort stand in schwedischer und englischer Sprache, dass aufgrund der Corona-Pandemie Tagesbesucher nur zur Mittagszeit bis 15 Uhr erlaubt sind. Gegen eine Gebühr von 60 SEK für Nichtmitglieder (Mitglieder 40) kann man die Räumlichkeiten mit Küche und Duschen nutzen. Das Angebot klang interessant und eine Dusche wäre auch nicht verkehrt. Ein Blick auf die Uhrzeit fällte die Entscheidung: 14:55 Uhr. Zu spät, also lief ich weiter. Nach weiteren 9km kam ich bei der Rasthütte Svaletjakke an. Diese ist ganz neu und roch total nach Holz. Nachdem ich mein Abendessen gekocht hatte, kam eine schwedische Familie vorbei, die das schöne Wetter ausnutzen wollte und draußen zelten wollte. Wir unterhielten uns kurz und nachdem ich aufgegessen hatte, überließ ich ihnen die Hütte. Nach etwa 30min Gehzeit fand ich eine sehr idyllische Stelle für mein Zelt und genoss noch lange die Abendsonne. 
     



  23. Gefällt mir!
    Skyle reagierte auf Mia im Zelt in Södra Kungsleden August 2021   
    Tag 4
    Schon am Abend wurde es so kalt, dass ich Mütze, Schal und Handschuhe brauchte. In der Nacht war es mir gerade noch warm genug. Irgendwann stellte ich fest, dass es gefroren haben muss, denn an meinem Zelt war Raureif. Trotzdem wurde es am nächsten Tag schnell warm und sonnig. Laut meiner Schätzung müsste ich an diesem Tourtag 21 km gewandert sein, weil das Schild bei der Rasthütte 23km bis Fjällnäs anzeigte und ich am Abend ja noch etwas gegangen bin. 
    Zuerst führte der gut markierte Weg in einen Birkenwald runter. Auf dem Weg dahin sah ich mehrere Zelte. Anscheinend haben einige Schweden das gute Wetter für eine Nacht in der Natur ausgenutzt. Die nächsten Wanderer sah ich erst wieder kurz vor Fjällnäs. Anschließend ging es gleich wieder bergauf durch einen Wald, bis hinter einem Bach so langsam die Baumgrenze erreicht wurde und sich ein herrlicher Blick auf die zurückliegende Berglandschaft bot. Mehrere einsame Seen lagen neben dem Weg und werteten die ohnehin schon tolle Kulisse noch mehr auf. Die Wanderfreude wurde leider durch schmerzende Füße etwas getrübt. Zur Abhilfe machte ich eine längere Rast in der Sonne und stellte beim lüften der Füße fest, dass ich an jedem Fuß jeweils außen an der Ferse eine Blase gebildet hatte. Beide klebte ich mit Blasenpflaster ab, woraufhin die Schmerzen beim Gehen nachließen. Später als ich dem Ziel näher kam, hatte ich stattdessen Schmerzen an den Fußsohlen. Es fühlte sich an, als wären meine Füße plattgelaufen. 
    Der Weg zog sich noch ganz schön, immer wenn ich dachte, hinter dem Hügel müsse nun Fjällnäs liegen, war es doch nur ein Tal, auf den eine weitere sanfte Erhebung folgte. Musik bewirkte zusammen mit der grandiosen Landschaft eine euphorische Stimmung. In Fjällnäs angekommen, bog ich erst falsch ab, bevor ich den Campingplatz fand. Dieser war ausgebucht, aber für Zelte war noch Platz. Die Besitzer sind sehr freundlich und sprechen sogar deutsch. Es waren auch sehr viele deutsche Gäste dort, mit einer Familie unterhielt ich mich länger. Sie kannten den südlichen Kungsleden, da ihr älterer Sohn einen Teil davon gegangen ist. Ursprünglich wollte ich noch nach Hamra weiterlaufen, um im dortigen Supermarkt einen Nachschub an Lebensmitteln einzukaufen, doch da meine Füße weh taten, ich noch relativ viel Proviant hatte und es im Campingplatz selber auch eine kleine Auswahl gab, entschied ich mich dagegen. Ich kaufte eine Pizza, Knäckebrot und Croissants für den nächsten Morgen. Den Rest des Tages verbrachte ich mit Essen, lesen und telefonieren. Direkt am Campingplatz gelegen ist der See Malmagen. Zufrieden schlief ich ein. Diesmal war die Nacht deutlich wärmer. 
     



  24. Gefällt mir!
    Skyle reagierte auf Mia im Zelt in Södra Kungsleden August 2021   
    Tag 5
    Während des Frühstücks am Zeltplatz unterhielt ich mich mit einem Schweden über das Rogengebiet. Er gab an, die Wege dort wären unbeschreiblich schön, aber auch aufgrund der enormen Gesteinsmenge sehr anstrengend. Schon vor Beginn meiner Tour war ich auf dieses Gebiet ganz besonders gespannt und freute mich sehr auf die heutige Etappe. Die Sonne schien und die Vorhersage sagte mildes Wetter für die nächsten Tage vorher. Mit Hilfe der App mapy.czy fand ich den Einstieg in den Trail schnell wieder, nachdem ich mich um wenige Meter verlaufen hatte. Am Abfluss des Sees Malmagen musste ich ihn durchwaten, was aber aufgrund der geringen Wasserhöhe einfach war, wenn auch die Schuhe nass wurden. Anschließend stieg der schmale Pfad durch einen Birkenwald bergan, bis der Wald sich lichtete und der Pfad auf einer Schotterstraße endete, von der mehrere Wege abgingen. An dieser Stelle musste ich immer mal wieder aufs Handy schauen, da es so viele Wegkreuzungen gab. Es ging leicht bergan, bis ein langgestreckter Bergrücken erreicht war. Hier machte ich eine Pause, da mein linker Zeh schmerzte. Ich fand eine Blase, die ich aufstach und mit einem Pflaster abdeckte. Die Schmerzen ließen daraufhin deutlich nach.
    Der weitere Wegverlauf war so schön, dass es schon mehr ein lustwandeln, denn wandern war. Hier auf dem Bergrücken war an das Heidekraut schon an vielen Stellen rot verfärbt und strahlte mit dem blau des Himmels um die Wette. Ich liebe herbstliche Farben und bin auch jetzt noch entzückt, wenn ich mir die Fotos erneut ansehe. Mit passender Musik stellte sich eine Art Wandereuphorie ein, die so stark war, dass ich zu abgelenkt war um vernünftig auf den Weg zu schauen und stolperte. Mein linker Handballen schmerzte daraufhin beim Benutzen der Wanderstöcke. Kurzerhand verstaute ich einen am Rucksack und lief nur mit einem weiter. Die linke Hand freute es. Irgendwann war der Beginn des Rogen Naturreservats erreicht und es ging bergab. Immer mal wieder ging es über Blockgestein, über welches ich spielend leicht balancierte, bis die sehr einfache Brokjärnskojan erreicht war. Diese ließ ich links liegen und wandere weiter. Es ging über flaches Gelände vorbei an einsamen Seen und über mit Planken ausgelegten Mooren. Gegen 20 Uhr fand ich ca. 1,5km hinter der Skedbro Stugan ein Plätzchen, wo mein Zelt gerade so hinpasste. Ein paar Rentiere weideten in der Nähe. Rückblickend betrachtet war es der schönste Wandertag der Tour.
     





  25. Gefällt mir!
    Skyle reagierte auf Mia im Zelt in Södra Kungsleden August 2021   
    Der Alltag mit Arbeit und Co. lässt mir abends wenig Kräfte, sodass es leider ein wenig dauert bis mein Bericht fertig ist. Ich bemühe mich regelmäßig was zu schreiben. 
     
    Tag 6
    Nach einer warmen Nacht packte ich meine Sachen und lief eine Weile, bis ich am Wegesrand einen idyllischen See für das Frühstück fand. Ein paar Fische waren darin zu sehen. Anschließend ging es über Blockgestein, durch mit Planken ausgelegte Feuchtgebiete und über steinige Waldpfade bis zu einem Vindskydd an einem großen See, an dem ich meine Mittagspause verbrachte. Bisher traf ich nur ein paar wenige Trailrunner und viele Rentiere. Es war angenehm warm und am See wehte eine leichte Brise. 
    Gegen 15 Uhr kam ich bei der Rogenstugan, welche am Rogensee liegt, an und freute mich schon im dortigen Kiosk ein paar Tafeln Schokolade zu kaufen. Jedoch stellte ich fest, dass der Kiosk erst um 16 Uhr wieder öffnen sollte. Da ich noch gut in meinem Zeitplan war, entschied ich mich zu warten und setzte mich auf eine kleine Bank unweit des Sees. Hier war schon etwas mehr los als auf dem Trail, denn bei dem sonnigen Wetter waren ein paar Badegäste da. Nachdem ich drei Tafeln Schoki gekauft hatte ging es erst am Seeufer und dann durch Nadelwald weiter und dann sanft bergauf, wo ich eine tolle Aussicht auf den See genoss. Hier oben wehte es aber ziemlich, sodass ich mir bei kleinen Pausen einen Pullover und die langen Hosenbeine anziehen musste. Der Abend rückte näher und ich machte mir Gedanken über einen potenziellen Schlafplatz. Ich sah ein paar passende flache und vegetationslose Stellen am Wegesrand, doch es trieb mich wieder. Dann war es eine Stunde lang so felsig, dass sich beim besten Willen nichts zum zelten anbot. Auf der Karte war ein Vindskydd eingezeichnet, doch immer wenn ich meinte, ich müsste gleich da sein zog es sich noch hin. Als ich dann um 20:30 Uhr ankam merkte ich aber schnell, dass sich die Müde gelohnt hatte. Der Vindskydd lag direkt an einem einsamen See, wo ich die untergehende Sonne beobachten konnte. Trotz des langen Lauftages taten meine Füße kaum weh. Die vielen felsigen Abschnitte taten ihnen offensichtlich gut. 




Account

Navigation

Suche

Suche

Configure browser push notifications

Chrome (Android)
  1. Tap the lock icon next to the address bar.
  2. Tap Permissions → Notifications.
  3. Adjust your preference.
Chrome (Desktop)
  1. Click the padlock icon in the address bar.
  2. Select Site settings.
  3. Find Notifications and adjust your preference.