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Ultraleicht Trekking

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Linnaeus

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Reputationsaktivitäten

  1. Danke!
    Linnaeus reagierte auf nitram in Impressionen von Touren   
    In einem Rutsch war vielleicht zu schwungvoll formuliert, ich hatte zwei Umstiege, Hamburg und Koppenhagen. In einem Rutsch eher als "an einem Tag" und "planmäßig ohne Verzögerung". Die Kosten bis Göteborg beliefen sich auf ca. 130 Euro. 
  2. Danke!
    Der MT hat ein verstellbares System für Rückenlängen, daher gibt es nur ein Model. Ist sehr ähnlich wie etwa der Exos Pro. 
  3. Gefällt mir!
    Hi, Kurzbericht zum 3F UL GEAR Regen Poncho mit Reißverschluss und Ärmeln. 
    Der Poncho
    Für meinen letzten Wanderurlaub hatte ich mir den Regen Poncho Größe L geholt. Gewicht entspricht ungefähr den Herstellerangaben (mein Küchenwaage ist leider kaputt...). Mit Größe L passt er mir mit 195cm und am Rücken sogar noch über den 58L Rucksack. Mit dem Bauchgurt kann man den Poncho mit und ohne Rucksack gut fixieren. Das Orange ist ziemlich auffällig.
    Erfahrung
    Eigentlich war für die Tour nicht viel Regen angesagt. Die Vorhersage hat das Wetter jedoch nicht besonders interessiert, an Tag Zwei gab es Regen bis Starkregen bei Wind und Sturmböen zwischen Windstärke 4 und 5 (Dänische Ostseeküste). Bei dem Wind war der Poncho schwer anzulegen. Hat man den Poncho endlich an und über den Rucksack und das ganze mit dem Bauchgurt fixiert, dann sitzt der Poncho selbst bei starkem Wind wie ne eins. Regenschutz Top. Auch die Kapuze sitzt und erfüllt ihren Zweck. 6 Stunden Regen + Starkwind war in Kombination mit ner Regenhose kein Problem. Atmungsaktivität ist natürlich eingeschränkt, da würde ich bei dem Preis jedoch auch nichts anderes erwarten. Der Reißverschluss ist praktisch zum Lüften und vor allem um an Seiten-, Schulter und Hüfttaschen zu kommen, was bei einem normalen Poncho nicht möglich ist.
    Insofern hat der Poncho meine Erwartungen übertroffen und ist jetzt mein Go-To Regenschutz. Klare Empfehlung meinerseits!

    Poncho im Einsatz
  4. Danke!
    Hallo Jonas,
    ich habe mit dem MT900 UL dieses Jahr bereits drei Touren gemacht. Ich bin zwar vielleicht nicht der Erfahrenste, was Rahmen und Belüftungssysteme angeht (im ersten Jahr hatte ich einen Militär-Rucksack, danach zwei Jahre den G4Free). Allerdings bin ich extrem empfindlich bei der Zuladung: Wegen schlechter Rucksäcke habe ich mir früher leider den Rücken und die Patellasehnen beschädigt. Deshalb sind mir Komfort und eine hervorragende Gewichtsverteilung das Allerwichtigste.
    Nach mittlerweile rund 600 km auf meinen 3 Touren kann ich sagen: Ich würde die 850 g des MT900 UL sofort jedem 400-g-Rucksack vorziehen! Ich habe eher schmale bis normale Schultern, und der Rucksack fühlt sich durch die geniale Lastenverteilung einfach super gemütlich an. Obwohl ich so empfindlich bin, hatte ich nie Schmerzen oder Druckstellen. Jedes Gewicht fühlt sich halb so schwer an wie bei meinem alten, rahmenlosen Rucksack was wirklich beachtlich ist. Ich packe mittlerweile sogar wieder etwas mehr Komfort-Gepäck ein, weil ein paar Gramm mehr mit diesem Ding einfach nicht mehr wehtun.
    Abnutzungen habe ich auch nicht gehabt. Obwohl ich nicht zimperlich damit umgehe, er auch mal in die Ecke geschmissen wird, Nass wird, Sachen dran gehangen usw. sieht er aus wie neu. Okay das ist nur das "Erste Jahr" aber das hab ich bei anderen Modellen schon anders gesehen. Bedenkt man den Preis, wüsste ich nicht wie er noch stabiler werden könnte, da man an jeder Ecke merkt das sich da Gedanken gemacht wurde. Wenn man denkt: hier müsste es dicker sein, ist es das auch - und wenn man denkt: hier würde ich aber doppelt umschlagen und vernähen ... ist es auch so.
    Da mein Hund mich begleitet, habe ich den Rucksack immer am Limit von 12 kg geladen, an den ersten Tagen oft sogar etwas darüber. Wenn er überladen ist, merkt man das zwar im gesamten Rücken und leicht an den Schultern, aber er erzeugt glücklicherweise keine fiesen Druckpunkte, sondern der Gesamtdruck wird höher (hoffe man versteht das :D) Er lässt sich außerdem hervorragend packen und voll ausnutzen, weil er unten geräumig und trotzdem dehnbar bleibt. Man hat einfach das Gefühl, das Gewicht sehr sinnvoll verteilen zu können und immer die volle Kontrolle zu behalten.
    Die Größenverstellung versteht man schnell. Nach zwei bis drei Tagen hatte ich meine perfekte Einstellung gefunden und musste sie seitdem nie wieder ändern. Auch das belüftete Rückensystem ist für mich ein absoluter Game-Changer, da ich am Rücken stark schwitze. Gefühlt muss ich meine Wanderkleidung dadurch viel seltener wechseln oder lüften.
    Zwei Punkte nerven mich allerdings wirklich:
    Das Stand-Problem: Durch den gebogenen Rahmen lässt sich der Rucksack niemals hinstellen. Egal wie er beladen ist: Er kippt immer sofort auf die Vorderseite. Selbst das Anlehnen funktioniert nicht, man muss ihn praktisch immer festhalten. Am Anfang war das für mich fast ein Dealbreaker. Inzwischen habe ich mich damit arrangiert: Ich hänge ihn einfach am Tragegriff auf oder wickle die Schultergurte um eine Parkbank etc.
    Die Außentaschen: Warum sind diese nicht durchsichtig? Es schwingt immer die Sorge mit, dass etwas herausgefallen sein könnte. Auf Tour ertappe ich mich ständig dabei, wie ich alles kontrolliere, heraushole und wieder hineinstecke. Das nervt extrem. Deshalb packe ich alles, was verloren gehen könnte, lieber nach innen, obwohl eigentlich noch nie etwas herausgefallen ist. Aber man sieht es von außen eben einfach nicht.
    Trotz dieser Kritikpunkte gebe ich den Rucksack nicht mehr her. Auf dem Rücken trägt er sich absolut weltklasse – genau wie es in den Testberichten versprochen wurde. Seit der Anschaffung machen mir Fernwanderungen noch mehr Spaß, weil das Gewicht des Rucksacks auf dem Trail einfach kein störender Faktor mehr für mich ist.

  5. Gefällt mir!
    Moin, 
    gute Wahl. Ich war schon zweimal in beiden Parks und kann die nur empfehlen. MMn schöner als Jotunheimen und Vidda. Hier also meine Meinung:
    Packliste sieht an sich gut aus. Was hat der Quilt für ne Komforttemperatur? Woher hast du das Zelt? Das ist doch immer ausverkauft  Bitte berichten, wie es sich geschlagen hat, da kann es ordentlich stürmen. Bisschen viele Klamotten wären das für mich, aber ich bin da auch extrem. 

    Zu deinen Punkten:
    1. Wenn wasserdicht, dann auch hoher Schaft. Wasserdichte Trailrunner sind Unfug, das Wasser kommt dir sonst von oben rein. 
    2. Beim ersten Mal hatte ich durchgehend um die 20 Grad, beim zweiten Mal eher so 5...yr.no ist die zuverlässige Quelle. Aber du hast in deiner Packliste auf jeden Fall genug Zeug dabei um nicht zu frieren.
    3. Ich nutze die Hütten nie. Die meisten bieten auch keinen Strom soweit ich weiß. Es gibt natürlich ein paar bemannte Hütten, die dann auch Strom bieten. Ich hab immer ein, zwei Powerbanks dabei, je nach Länge der Tour.
    4. 10 Tage ist viel für Rondane. Da wirst du schon kreuz und quer gehen müssen. Außer du machst nicht viel Strecke am Tag. Rondane ist überall schön. Ich mag besonders den Weg links am Rondvatnet vorbei und sehr nice ist auch vom Doralseter-Tal aus über Digeronden, Midtronden und Hogronden zu steigen. Schön, aber auch anstrengend ist dann auch der Weg zwischen Doralseter und Grimsdalshytta. Würde ich ungern bei Regen machen.
    Im Dovrefjell unbedingt die Snohetta besteigen. Mega Tour. Wenn man danach abseits der Hauptroute durch den Park streift, kann man richtig alleine sein. Habe da 2022 mal eine Woche lang keinen anderen Menschen gesehen und auch keinen Empfang gehabt. Es lohnt sich, da einfach die Seitenwege abzugehen und auch mal den ein oder anderen kleineren Berg zu besteigen. Dabei kommt man oft unverhofft an schönen kleinen Seen vorbei.
  6. Gefällt mir!
    Linnaeus hat eine Reaktion von traveloors erhalten in Flextail ZERO Pump mit Alpacka Raft oder Pumpsack selber basteln?   
    Der ist robus, er hält seit 8 Jahren - aber aufgepasst: Wenn du was Spitzes reindrückst ... 
    Alles mal ausprobieren! Versuch macht kluch! 
  7. Witzig!
    Linnaeus hat eine Reaktion von khyal erhalten in Six Moon Design Lunar Orbiter Zelt - Review komplett :-)   
    Die Stangen ganz oben zu fixieren, dient meines Wissens auch nicht unbedingt ihrer Stabilisierung.
    Das letzte habe ich nicht recht verstanden: Könntest du es noch mal erläutern?
    Schuss ins eigene Knie!
    US-Amerikaner muss man auch davor warnen, sich die Lippen am Kaffeebecher zu verbrennen.
  8. Gefällt mir!
    Ich denke, so richtig passt der folgende Text ggf. nicht zu MYOG, weil ja nicht wirklich was eigenes erschaffen wird aber sollte die Einordnung nicht passen, verschieben die lieben Admins den Beitrag sicher an eine passendere Stelle.
    Nachdem ich lange mit Regenjacke und -hose oder auch mit Regenjacke plus Regenschirm unterwegs war, wollte ich dem Thema Poncho eine Chance geben und bin bei einem DCF-Poncho gelandet. Das Konzept Poncho gefällt mir deshalb so gut, weil ich so nicht nur mich selbst sondern auch meinen Rucksack trocken halten kann, da ich den Rucksack gerne mit im Zelt habe, was eben besonders gut funktioniert, wenn er  trotz Regen trocken geblieben ist. Trotzdem soll der Text keine Ponchowerbung an sich sein. Ich denke, hier hat jeder die für sich passende Regenlösung gefunden und muss daher nicht „bekehrt“ werden. Es geht vielmehr darum, eine Anregung für diejenigen zu geben, die sich einen Poncho zulegen wollen, aber genau wie ich, mit der EINEN problematischen Ponchosache hadern: den fehlenden Ärmeln.
    Fehlende Ärmel am Poncho sind im Sommer und bei warmen Temperaturen vermutlich wenig problematisch. Da kann man dann seine Ärmel hochkrempeln oder hat ohnehin ein T-Shirt an und dann werden die nackten Unterarme eben nass. Finde ich nicht schlimm. Aber grade in der kalten Jahreszeit ist das für mich keine Option und ich möchte auch nicht, dass die Klamotten unterm Poncho an den Ärmeln nass werden, da ich sie ja u.U. auch noch im Camp oder sogar im Schlafsack nutzen möchte/muss. Leider gibt es aber nicht grade viele Ponchos mit Ärmeln und wenn, sind sie (mir) zu schwer. Das einzig mir bekannte Produkt im UL-Segment kommt von Rockfront aus der Ukraine, wiegt in der kleinsten Variante allerdings auch gut 200 g und das Packmass (zumindest wie es auf den Fotos aussieht) ist mir zu groß.
    Hier nun kommt mein kleines Bastelprojekt ins Spiel. Ausgangspunkt ist der DCF-Poncho von Gear Swifts (das Modell „Nikoll’s DCF Poncho“ in 0.55OZ/YD² und den Maßen 230 x 136 cm für 81 g) sowie ebenfalls von Gear Swifts die Armlinge „Dyneema Rain Sleeves“ für 21 g. Die Armlinge kommen mit jeweils einem DCF-Patch und einem kleinen Band, mittels deren man den Armling innen am Poncho befestigen kann. Mir persönlich schien diese Lösung aber zu frickelig und auch zu unpraktisch. Der Gedanke dahinter ist sicher nicht verkehrt, weil man die Armlinge so eben auch wieder abmachen kann, wenn man sie nicht braucht (im Sommer z.B.). Für mich selbst war dieser Gedanke aber nicht relevant, weil die Armlinge mit 21 g so leicht sind, dass ich hier keine große Gewichtsersparnis sehe, wenn sie weg sind. Außerdem finde ich trockene Arme auch im Sommer nicht ganz sooo schlimm :-)
    Ich habe daher die Armlinge innen am Poncho mittels DCF-Tape verklebt und die Klebeenden mit Ultra-Tape verstärkt. Dabei habe ich aber jeweils nur einen Teil (ca. 60 %) der Armlinge am Poncho verklebt, damit noch Luft zum einfachen Ein- und Aussteigen bleibt und zusätzlich steht das Material nicht zu sehr unter Spannung, als wenn alles verklebt wäre. Das klappt ziemlich gut, muss ich sagen. So sind die Armlinge nun immer dabei und der für mich größte Nachteil eines Ponchos ist behoben.



    Außerdem habe ich noch die für mich zu kurzen Bänder in der Mitte des Ponchos ausgewechselt mit kleinen Karabinern, die sich deutlich leichter befestigen und lösen lassen als die Originallösung ohne Karabiner. Da mir außerdem der Bereich, wo man die Arme durchsteckt, zu groß und luftig war, habe ich hier selbstklebendes Klett angebracht und den Bereich so halbiert. So passt das für mich deutlich besser. Am unteren Abschluss habe ich ebenfalls einen kleinen Karabiner mit Bändchen angebracht, so dass man den Poncho bei Bedarf auch unten leichter und flexibler schließen kann als mit den bereits vorhandenen Druckknöpfen.



    Ich hoffe, man kann die Modifikationen auf den Fotos gut erkennen. Die beiden Fotos im getragenen Zustand sind vor dem Umbauten entstanden (Wie das mit den Armlinge gemeint ist, sieht man aber trotzdem ganz gut auch ohne die Verklebung.). Hier sieht man auch ganz gut, dass zumindest für mich die vorhandenen Befestigungen um den Bauch etwas zu eng und an dem Beinen viel zu eng waren. Das sitzt nun alles etwas lockerer, kann bei Bedarf aber auch enger gestellt werden. Im Originalzustand ging hier leider nur eng. Was man allerdings sagen muss, dass sich durch die Verklebungen der Poncho nun nicht mehr komplett ausklappen lässt. Da ich das selbst allerdings nicht mache und das Modell auch kein Tarp-Poncho ist, ist das für mich nicht relevant. Trotzdem wollte ich es nicht unerwähnt lassen.


    In der Summe aller Umbauten wiegt der komplette Poncho statt original 81 g + 21 g nun incl. aller Klebebänder und extra Karabiner nur 108 g. Damit ist diese Komplettlösung sogar noch leichter als meine leichteste Berghaus Regenjacke mit 113 g und schützt trotzdem deutlich mehr als die Regenjacke. Der Poncho kostet in der 0,55 DCF Variante 228 EUR, die Armlinge 69 EUR. Das ist nicht günstig, das ist mir klar. Für mich selbst ist die Kombi das aber wert und das Geld landet bei einer kleinen Outdoorfirma aus Europa.
    Ich selbst lege den Poncho so zusammen, dass er in die Bodentasche meines Rucksackes passt. So habe ich ihn immer zur Hand, ohne den Rucksack absetzen zu müssen, was für mich ggü. der Regenjacke ein weiterer Vorteil des Ponchos ist.

    Vielleicht hilft die Idee ja jemandem weiter.
    Ein Wort zum Schluss: Wer mit so einer Lösung unterwegs ist, sollte sich auf den ein oder anderen Blick anderer Menschen einstellen, um es mal vorsichtig auszudrücken  Mich selbst stört das nicht. Das muss ja aber nicht jedem so gehen.
     
  9. Danke!
    Linnaeus reagierte auf dermuthige in Schnäppchen-Thread 2.0   
    OT:
    Wie macht damit eigentlich noch irgendjemand Gewinn? Selbst wenn den Menschen, die den zusammenbauen, kaum was gezahlt wird und die Materialien auch praktisch nichts kosten sollten – das Ding wird doch erst über den Ozean geschippert und dann (im Falle von Prime) auch noch kostenfrei zur Haustür geliefert ... 
    Als jemand der selbst gewerblich näht – natürlich wenig vergleichbar, da ich nicht weder auf Effizienz getrimmt noch ein Fließband bin – würde ich für einen vernünftigen Rucksack dieser Art, der ja einige Teile und Nähte hat, sicherlich 10-12h benötigen, wenn nicht mehr. Bei aktuellem deutschem Mindestlohn bekäme ich nicht einmal zwei davon bezahlt. 
    Da frage ich mich einfach: Kann der wirklich was taugen? Oder wird die Produktion nicht so dermaßen auf Geschwindigkeit getrimmt sein, um einen möglichst niedrigen Verkaufspreis zu erzielen, dass der gar nicht mehr verlässlich outdoor-tauglich sein?
    Was online im Foto oder auch im Schauregal gut aussieht, kann nach hundert(en) Kilometern auch einfach aus Fetzen bestehen. Die Bilder geben nicht viele Konstruktionsdetails her, aber allein die Verbindung aus Gurtband zu Hüftgurt aus einer einzigen kleinen Naht macht mir schon Bauchschmerzen. 
    Im verlinkten Video wird der Rucksack auch nicht in der Kamera gezeigt. Ich hab mir mal die 2-Sterne-Bewertungen auf Amazon angeschaut und zitiere:
    Ich würde die Hände davon lassen. Aber berichte sehr gern, mich würden Details zur Konstruktion sehr interessieren. 
  10. Gefällt mir!
    Linnaeus hat eine Reaktion von icefreak erhalten in AirPack 1.0 oder UL anders interpretiert   
    OT: Nur zur Warnung: Das kann (bei Ryanair) gründlich schiefgehen. Schon mehrfach erlebt!   
  11. Gefällt mir!
    Linnaeus reagierte auf Clumsiness in 0°C 900Cuin Daunenquilt <400g - Cumulus Style   
    Hallo zusammen,
    ich möchte euch hier mein letztes Projekt vorstellen und damit dem Forum sowie denjenigen danken, deren Beiträge mich dazu inspiriert haben – und gleichzeitig ein bisschen etwas zurückgeben.
    Da ich überhaupt erst seit September 2025 nähe und MYOG-Projekte umsetze, bin ich jederzeit offen für Verbesserungen und Tipps, um die Verarbeitungsqualität weiter zu verbessern, vorallem im Bezug auf die Haltbarkeit.
    Mein erstes Projekt in diesem Jahr war ein Daunenquilt, der einen ähnlichen Schnitt wie mein Cumulus 250 haben sollte, jedoch mit etwas mehr Loft und aus leichterem Material gefertigt ist.
    Verwendete Materialien:
    22 g/m² 10D Taft von AdventureExpert in Blau und Schwarz 250 g 900 cuin Daune von ExTex 25 g/m² Moskitonetz von ExTex 2,5 m 2 mm elastische Kordel mit 4 Kordelstoppern von AdventureExpert 3 × 15 mm Flachverschlüsse von ExTex Alterfil S150 mit Microtex-70-Nadeln Die Form des Quilts ähnelt vielen gängigen Modellen und wurde – wie erwähnt – vom Cumulus 250 inspiriert. Es handelt sich also um einen eckigen Quilt, der im Fußbereich (ca. 80 cm) zu einem Trapez zusammenläuft. Die Maße betragen 140 cm oben, 110 cm unten bei einer Länge von 190 cm.

    Als Änderung gegenüber dem Cumulus habe ich einen versetzten Kordelkanal am Halsbereich eingearbeitet, um eine Art Wärmekragen zu erzeugen.
    Nach einiger Recherche und vielen Überlegungen habe ich mich von @Capere inspirieren lassen und mich für Unterbrechungen in den Baffle-Kanälen entschieden. Die Bafflestücke sind 5 × 4 cm groß (+2cm Nahtzugabe), und mit einem Overfill von 15 % wollte ich eine Komforttemperatur von etwa 0 °C erreichen. Die Lücken zwischen den Bafflestücken sind jeweils 5 cm breit.


    Die finalen Maße des Quilts stimmen auf ± 1 cm. Der Loft beträgt im Durchschnitt etwa 6,5 cm, was rechnerisch einer Komforttemperatur von knapp –5 °C entspricht, wenn ich es richtig verstanden habe. Das muss natürlich noch in der Praxis getestet werden!
    Für Interessierte: Die Arbeitszeit (ohne Planung etc.) betrug rund 12 Stunden.
    Der fertige Quilt wiegt mit 250 g 900cuin Daune beeindruckende 399 g und ist somit ca. 140 g leichter als mein Cumulus-Quilt – bei etwa doppeltem Loft!
      
    Hier der fertige Quilt und nochmal neben seinem Vorbild - Cumulus 250.

    Zum Schluss habe ich noch eine Frage an die erfahrenen Leute hier im Forum: Der untere Teil (80 cm) des Quilts ist noch nicht geschlossen, da ich zwischen zwei Optionen schwanke:
    Einen 3 mm-Reißverschluss (80 cm) einnähen und den Quilt so optional auch als Decke nutzbar machen – gerade bei Touren, bei denen die Temperaturen stärker schwanken und auch wärmere Nächte dabei sind. Die 80 cm vernähen und den Quilt unten dauerhaft schließen. Dabei bliebe er zwar die Kopfseite offen, ließe sich aber per Kordelzug schließen, hätte also zugleich eine kleine Lüftungsoption. Welche Variante bevorzugt ihr – und was spricht eurer Meinung nach dafür beziehungsweise dagegen?
    Beste Grüße
    Joschua


  12. Gefällt mir!
    Linnaeus reagierte auf ultraleichtflo in Packra(f)t-Tour auf dem Nam Xueng in Laos   
    Zuerst ging es so weiter wie am Tag zuvor, die Natur war wild, ich kam gut voran, und hatte meinen Spaß in den vielen kleinen Stromschnellen.
    Am Ufer und auch teilweise im Fluss standen und fischten Leute, die mir freundlich zuwinkten oder sogar zu zujubelten.
    Ein Farang (westlicher Ausländer) und ganz allein war ein seltener oder gar einmaliger Anblick.
    Vielleicht war ich der erste Packrafter hier überhaupt 
    Einmal zeigte mir ein Einheimischer auch die geeignete Fahrrinne, die überigens interessanterweise fast immer auf der linken Flußseite war.
    Die eine Stunde Fahrzeit war längst vorbei, und von der Passage, vor der ich gewarnt wurde war auch nach über 2 Stunden nichts zu sehen.

    Dann aber würde es zunehmend rauer, ich gewöhnte mich aber an dieses neue Niveau.
    Dann kam auf einmal  eine enge sehr rasante Passage und plötzlich stürzte ich eine Wellental und vor mir eine (aus meiner Perspektive) Riesenwelle, der ich besser nicht versucht habe auszuweichen und nahm sie und dann wurde ich richtig herauskatapultiert und hob ab. Ein gefühlt 3 m Satz, aber da ich das Boot schon gerade gehalten habe, landete ich perfekt und es kam nicht mal Wasser ins Boot.
    Ein paar kleinere Manöver noch und ich hatte es geschafft und musste einen Jubelschrei loswerden.
    Ich legte gleich danach an, um mich erstmal zu erholen. Es war wunderschön hier

     Nach einer kurzen Schwimmpause, bin ich nochmal zurück um dieses bisherige Highlight zu filmen.


    Danach genoss ich den schönsten Teil der Tour. Einmal hielt ich an einem wunderschönen Mini-Wasserfall an, dort hâtte ich das Wasser auch getrunken, wenn ich Bedarf gehabt hätte

    Nicht lange danach kam ich zu einer Passage, wo man das Gefälle richtig krass sehen konnte, wie eine Stufe von vielleicht 10-20 m Gefâlle, diese Passage schien vielleicht 200 m lang zu sein.
    Es gab einige große Felsen dazwischen und mehrere Optionen.
    Erst dachte ich scheissdrauf, da wurschtel ich mich jetzt irgendwie durch, dann wollte ich doch anhalten an den Felsen in der Flussmitte, aber schaffte es nicht mehr und wurde von der Strömung weitergerissen.
    Ich richtete mich auf und der Tanz begann..erst traf ich die richtigen Entscheidungen ,aber dann wählte ich die etwas breitere Mitte und auf einmal sah ich eine große Stufe, fuck, ein Felsen knapp unter der Wasseroberfläche..konnte nicht mehr ausweichen, ich setzte ein bisschen auf aber kam gleich wieder frei und nahm die Stufe.
    Dann war es vorbei.
    Ich musste erstmal tief durchatmen und mein Boot ausleeren, das doch ordentlich geschluckt hatte.

    Bis Pakxeng kamen dann noch viele Stromschnellen, wenn auch keine richtig heftigen mehr, allerdings musste ich das Boot oft leeren, hätte wohl besser die Spritz-Schürze nutzen sollen. Aber ich wollte im Falle einer Kenterung lieber leichter aus dem Boot kommen.


    Nach ca. 7 Stunden erreichte ich Pakseng.
    Mit inzwischen Blasen an den Händen 
    Ich hatte mir ausgemalt, ein idyllisches Dorf am Fluss mit allen touristischen Annehmlichkeiten zu finden.
    Ein Guesthouse direkt am Fluss hatte ich mir ausgemalt,einfach anlegen, erstmal ein kühles Bier
    Stattdessen erwies sich sich Pakxeng als ziemliches schäbiges Kaff und am Fluss direkt gab es kein Guesthouse, also packte ich mein Boot zusammen, am Ufer allein zurücklassen wollte ich es natürlich nicht und ging das Dorf erkunden.
    Als ich einen Menschen nach einem Guesthouse fragte, wies er grinsend auf ein Gebäude mit zugemauerten Fenstern und Leuchtreklame 
    Hier handelte es sich, auch wenn Guesthouse dran stand, augenscheinlich um ein Bordell und als solches war es auch in meiner Maps.me Karte eingezeichnet.
    Aber um die Ecke fand ich dann ein richtiges. Der Besitzer verstand aber nur Bahnhof und konnte mir nicht mal sagen, was die Übernachtung kostete. Aber 2 cleverere Mädels haben dann verstanden und der Preis war 200.000 Kiel, 8 Euro
    Einem Standartpreis in Laos
    Es war auch dafür zwar âußerst Basic und hatte nur ein Hock-Klo, also einen Loch im Boden, aber verglichen mit dem Homestay gestern bestimmt 2 Sterne.
    Dann suchte ich etwas zu essen, was auch nicht einfach war. Aber als ich schon aufgeben wollte, und mich mit Spieße mit Innereien zufrieden geben wollte, fand ich endlich ein tolles Restaurant am Fluss, wo Büffelsteak nach laotischer Art, Papaya-Salat und geröstete Ente hatte. Köstlich.
    Ente gut, alles gut!
    Danach habe ich mit den Leuten dort noch ziemlich gefeiert und gesoffen, natürlich durfte Karaoke dabei nicht fehlen, ein schreckliches Gejaule.
    Aber ich habe jetzt endlich verstanden, dass Karaoke eigentlich nur ein Vorwand zum Saufen ist
    Ich torkelte zurück zum Guesthouse, nicht ins Bordell und entschloss mich hier meine Tour zu beenden und den Bus zu nehmen, um nach dem Erlebnissen, die Annehmlichkeiten von Luang Prabang zu genießen, dass ich nach erstaunlich komfortablen 3 Stunden erreichte 


    Erst genoss ich eine Massage und das gute Essen, schon am nächsten Morgen begann mich das zu langweilen und wünschte, ich hätte das weiter durchgezogen..
     
  13. Gefällt mir!
    Linnaeus reagierte auf icefreak in Neue Ultraleicht-Ausrüstung   
    Das sollte nicht passieren. Dann macht man einen gewaltigen taktischen Fehler. 
     
    Taktik
    Kalt: Innenhandschuh + Außenhandschuh geschlossen
    Wärmer: Innenhandschuh zeitnah (!) ausziehen und griffbereit verstauen, ggf. am Körper unter den Klamotten vorwärmen.
    Noch wärmer: nur Innenhandschuh anziehen.
    Notfalls alle Handschuhe ausziehen.
    Das berühmte Layer Prinzip, dachte, das ist hier bekannt.
    Wer natürlich mit massiven 3-Lagen-Membranhandschuhen losrennt, der wird die vollschwitzen und dann frieren. Das kann ja aber für die Bewertung meines getesteten Systems nicht der Maßstab sein.
    Das ist zumindest das, was für MICH funktioniert.
  14. Danke!
    Linnaeus reagierte auf icefreak in Neue Ultraleicht-Ausrüstung   
    Update:
    Test nachts im Wald, ca -7º, Abstieg nach Klettersteig (war mein Backup Handschuh).
    Mit einem Decathlon Unterzieh-Fleecehandschuh eine sehr funktionale Kombi:

    Sehr warm, da geht noch mehr. Auch mit Klappe drüber hat die Innenhand guten Grip an Geländern, Leitern etc.
    Dünne Fleecehandschuhe 25g
    Kombi gesamt 111g
  15. Witzig!
    Linnaeus hat eine Reaktion von RaulDuke erhalten in Erste Übernachtung bei Kälte   
    Habe meine Zweifel, ob 4x6mm durch die Flexmat Plus ersetzt werden kann, was die Isolation angeht. ("massiv vs. Lücke")  Lasse mich aber gerne eines besseren belehren.  
  16. Gefällt mir!
    Linnaeus hat eine Reaktion von Wanheda erhalten in Gaskartuschen umfüllen - Sammlung Sicherheitshinweise   
    Vielen Dank für die Diskussion, besonders sowohl @seimen als auch @schwyzi. 
    OT: "diskutieren" bedeutet ja sowas sie "zerdeppern" - da kann schon mal was zu Bruch gehen  
    Sachbezogene Diskussionen drohen zu entgleiten, wenn sachfremde Aspekte reinkommen, aber das ist kaum zu vermeiden: Solche Zuzsätze sind wie die Würze in der Suppe und für den einen oder anderen ist die Suppe dann halt versalzen. 
    Außerdem sind wir (vermutlich ) alle noch echte Personen, die dann mitunter auch durch "Würze" getroffen werden bzw. sich getroffen fühlen. 
    Alles "normal", jedenfalls zu erwarten und nicht ungewöhlich. 
    Zur Sache: Und: Ich bin zwar "groß" (@schwyzi) und "sollte eigentlich in der Lage sein das Risiko einzuschätzen" (@Wander Schaf) , aber tatsächlich trifft nur das erste zu und es versetzt mich nicht in die Lage zum zweiten. (Klar, kann jetzt jeder argumentieren: "Du solltest ...", aber wenn wirklich alles so wäre, wie es sein sollte, müsste man sich auch über das, was sein sollte, keine Gedanken mehr machen.) 
    Als Gaskartuschen-Dummie muss ich erst mal auch das Gefahrenpotential drastisch vor AUgen geführt bekommen. 
    Nochmal vielen, vielen Dank allen für die Suppe! Würzen kann ich auch selber  
     
  17. Gefällt mir!
    Linnaeus hat eine Reaktion von khyal erhalten in Gaskartuschen umfüllen - Sammlung Sicherheitshinweise   
    Vielen Dank für die Diskussion, besonders sowohl @seimen als auch @schwyzi. 
    OT: "diskutieren" bedeutet ja sowas sie "zerdeppern" - da kann schon mal was zu Bruch gehen  
    Sachbezogene Diskussionen drohen zu entgleiten, wenn sachfremde Aspekte reinkommen, aber das ist kaum zu vermeiden: Solche Zuzsätze sind wie die Würze in der Suppe und für den einen oder anderen ist die Suppe dann halt versalzen. 
    Außerdem sind wir (vermutlich ) alle noch echte Personen, die dann mitunter auch durch "Würze" getroffen werden bzw. sich getroffen fühlen. 
    Alles "normal", jedenfalls zu erwarten und nicht ungewöhlich. 
    Zur Sache: Und: Ich bin zwar "groß" (@schwyzi) und "sollte eigentlich in der Lage sein das Risiko einzuschätzen" (@Wander Schaf) , aber tatsächlich trifft nur das erste zu und es versetzt mich nicht in die Lage zum zweiten. (Klar, kann jetzt jeder argumentieren: "Du solltest ...", aber wenn wirklich alles so wäre, wie es sein sollte, müsste man sich auch über das, was sein sollte, keine Gedanken mehr machen.) 
    Als Gaskartuschen-Dummie muss ich erst mal auch das Gefahrenpotential drastisch vor AUgen geführt bekommen. 
    Nochmal vielen, vielen Dank allen für die Suppe! Würzen kann ich auch selber  
     
  18. Danke!
    Linnaeus reagierte auf khyal in Packlistencheck WHW 3 Tage mit Unterkunft   
    Als Gravi-Filter habe ich vor langer Zeit einen Sawyer Mini verwendet (bevor die überhaupt in den Läden in D aufkamen, eher umgekehrt, habe den Filter dann als Tip an meinen damaligen Lieblingsladen weitergegeben), das war noch etwas tricky, da kein Schraubgewinde am Ausgang, ging aber mit etwas Schnur, kleinem Karabinerhaken usw, gibt auch noch ne Bauanleitung von mir im Inet zu...

    Dann finge nach einiger Zeit Hersteller an, Gravifilter zu produzieren, aber deutlich schwerer und eben nur als Gravifilter verwendbar.

    Ich nutze seit etlichen Jahren als Gravifilter den Sawyer Squeeze bzw Micro Squeeze in Kombi mit den Evernew Faltflaschen, die dafür perfekt geeignet sind.

    Natürlich kann man dann den Filter auch noch solo bzw nicht als Gravifilter nutzen, wobei ich nicht so recht den Vorteil sehe, da das ja nur ca 5 sec spart und ein geschlossenes Gravisystem sicher gegen Kontamination ist, was sonst rel leicht auftreten kann.
  19. Gefällt mir!
    Linnaeus reagierte auf Blickpunkt in Neue Ultraleicht-Ausrüstung   
    Einfach den Stick in den USB C Anschluss eines Android-Smartphones oder iPhones (bzw. Lightning Anschluss bei älteren iPhones) des Smartphones stecken, dann öffnet sich automatisch die App, man stellt ein, wie lang die Hitzewirkung sein soll, und hält den Stick auf den Stich. Kurz die Zähne zusammenbeißen und fertig. Die Energie liefert dabei das Smartphone. 
     
    Beim Kauf darauf achten: es gibt drei Versionen. USB C für Android, USB C für iPhone und Lightning für iPhone.
  20. Gefällt mir!
    Linnaeus reagierte auf Blickpunkt in Neue Ultraleicht-Ausrüstung   
    Ich habe in der Suche nicht wirklich was gefunden, daher einmal eine kurze Vorstellung des Insekten Hitzesticks „Heat It“.
    Nicht immer kann man Insektenstiche vermeiden. In dem Fall nutze ich schon sehr lange Insekten Hitzesticks, die bei mir und meine Familie immer sehr gut wirken. Seit einiger Zeit gibt es hier eine ultraleichte Alternative zu den bisher gebräuchlichen Geräten. Der „Heat It“ kommt ohne Akku aus und wird direkt ins Smartphone gesteckt. Dort öffnet sich dann die zugehörige App, und man kann loslegen. Mit 4 g ist der Stick so leicht, dass man ihn eigentlich immer dabei haben kann. Funktioniert bei mir hervorragend mindestens bei Mücken und Bremsen schon unzählige Male.
    Für den Größenvergleich hab ich es mal neben dem Victorinox SD fotografiert, wo ich es immer aufbewahre, weil es sonst leicht verloren geht. Zum Vergleich auch noch mal einen der herkömmlichen Sticks, den natürlich vermutlich niemand mitnehmen würde.  




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    Linnaeus hat eine Reaktion von Maalinluk erhalten in Welche Stärke bei Polartec Alpha Direct?   
    OT: Das Beste, was du tun konntest! In Lappland ist es wettertechnisch sowieso gerade nicht so toll. 
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    Und Zack, schon Tag vier, also Halbzeit. Eingeläutet wurde der Tag in den frühen Morgenstunden vom Gejodel eines Elchs auf der anderen Seite des Sees. Wenigstens mal einen gehört, wenn schon nicht gesehen. Für heute war eine etwas längere Strecke als am Vortag geplant. Bis zur nächsten Schutzhütte, für den Fall eines verregneten Abends. Wieder über felsige Höhen mit tollen Ausblicken auf Seen. Wetter toll, ein paar Wolken, Sonne, etwas Wind. Man merkte das Wochenende: Es waren deutlich mehr Menschen unterwegs als am Vortag. Gegen späten Vormittag machen wir Rast mit tollem Ausblick auf das Westufer des Mellan Mårviken, unser Etappenziel. Ola-Hund macht sich sofort auf dem Felsen lang und schläft, während ich meine Mittagsnüsschen verspeise und auf der gegenüberliegenden Seite des Sees und einige Meter tiefer eine Gruppe Wandernder das Gleiche tut.
    Es geht weiter durch Kiefernwald mit vielen Blau- und Preiselbeersträuchern. Je näher wir dem Windschutz am See kommen, desto "voller" wird es und wir begegnen einigen Tageswandernden. Auf dem See gibt es einige Menschen mit Kajak, Kanu oder SUP - auch ich hätte Lust, dort zu paddeln. Ein anderes Mal vielleicht. Am Etappenziel angekommen bin ich baff: Hier sind wirklich viele Leute unterwegs. Es führt ein Rundwanderweg an den Windschutzhütten vorbei. Eine Hütte ist schon belegt mit Gepäck, das offenbar aus einem Kanu das am Ufer liegt, stammt. Die dazu gehörigen Menschen kann ich leider nicht ausfindig machen. Irgendwie habe ich keine Lust auf Gesellschaft und mache mich in der Nähe auf die Suche nach einem Plätzchen. Versuch 1 scheitert (leider Waldameisenrevier), aber dann finde ich direkt am Weg zwar, aber wieder mit einer kleinen "Privatinsel" nebst Feuerstelle ein Plätzchen. Ich überprüfe noch einmal den Wetterbericht bezüglich Wind, denn es stehen hier viele tote Bäume (Borkenkäfer...)in der Nähe. Soll aber alles Ruhig bleiben. Ein weiteres Mal bin ich froh um den überschaubaren Platzbedarf meines Zeltchens. Lustigerweise reißt der Strom an Tageswanderern ab, sobald ich mich für meinen Schlafplatz entschieden habe und es kommen nur noch einmal meine Nachbarn, die im Windschutz residiern an mir vorbei. Offensichtlich waren sie Pilze sammeln. Es folgt das Abendprogramm: Lagerfeuerchen, Abendessen, Tee, bisschen in die Landschaft gucken, Bett. Ich freue mich, dass ich zwei Eistauchern beim erfolgreichen Jagen zusehen kann. Im See herrscht ordentliche Fischaktivität. Es wird hier und da ordentlich gehoppst und geplatscht.
     





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    Linnaeus hat eine Reaktion von Maalinluk erhalten in Welche Stärke bei Polartec Alpha Direct?   
    OT: O weh, da kommen Erinnerungen hoch: Vor Jahren war ich mal mit erheblichen Zahnschmerzen nach einer Wurzelbehandlung und einem Päckchen Antibiotikum, das mir mein Zahnarzt mitgegeben hatte, auf dem nördlichen Kungsleden unterwegs. Das war nicht gut! 
    Ich wünsche dir alles erdenklich Gute, vor allem die richtige Entscheidung! 
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    Linnaeus hat eine Reaktion von Maalinluk erhalten in Welche Stärke bei Polartec Alpha Direct?   
    OT: Geht's eigentlch schon morgen los? In jedem Fall: God tur! 
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    Ich schließe mich Linnaeus an. Außerdem hat mich der Titel sofort erwischt: Ich habe in Gießen Angewandte Theaterwissenschaft studiert, direkt hinter dem Institut ging es in den von dir erwähnten Wald und ich habe viiiele viele Stunden mit dem Durchstreifen des Gießener Umlands zu Fuß und zu Fahrrad verbracht - was mir deutlich mehr in Erinnerung und Herzen geblieben ist als die Studieninhalte...

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