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Ultraleicht Trekking

nitram

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  1. Nationalpark Thy, Dänemark Ydby bis Sjorring 01.01. – 05.01.2026 Mittlerweile im sechsten Jahr machen Stephan und ich uns gemeinsam in den Morgenstunden des Neujahrstages in Richtung Bahnhof auf, um das beginnende Jahr mit einer Mehrtageswanderung zu begrüßen. Die Zugfahrt ist fest eingeplant zum Schlafnachholen und Ausnüchtern nach der jeweils abgefeierten Silvestersause. Dieses Mal haben wir uns den Nationalpark Thy in Dänemark herausgesucht, wo 2020 alles seinen Anfang nahm. Nach 1,5 Stunden Schlaf ging der Zug um 6:37 Richtung Norden wo wir gegen 19:30 unser Ziel Ydby erreich haben. Nach den ersten 500 Metern in die falsche Richtung hat dann alles mit der Navigation perfekt geklappt (Danke Stephan!), sodass wir nach ca. einer Stunde bei Schneefall und kühler Prise unseren ersten Shelterplatz erreichet haben. Schön geschützt in einem Wäldchen gelegen mit überdachtem Unterstand, einer Schlafhütte (wohl eher als Picknickhütte gedacht) und einem Toilettenhäuschen. Nach kurzem Abendessen aus der Tüte und warmem Tee haben wir eine erholsame Nacht verbracht. Der Wetterbericht hatte Temperaturen unter Null, Schneefall und starken Wind für die kommenden Tage vorhergesagt und Recht behalten. Der Wind blies uns immer schön von Norden heftig ins Gesicht und unsere kälteste Nacht lag bei-5 Grad. Wir waren vorbereitet und kamen gut zurecht. Der zweite Tag ging nach Hurup, wo wir eine kurze Buspassage ans Meer nach Agger eingelegt haben und ja, wir waren die einzigen Fahrgäste. Von hier, begleitet vom besagten Wind, sind wir teils am Strand teils in den Dünen Richtung Lyngby mit einer kurzen Pause am Lodbjerg Leuchtturm gewandert, um dort im Redningshus, einem umgenutzten Gebäude, in welchem früher das Rettungsboot gelagert wurde, zu nächtigen. Dort finden sich neben Tisch und Stühlen 4 Doppelstockbetten und ein Elektrokocher zum Wasserkochen. Wer sich das gemütlich und wohlig vorstellt, liegt falsch, es war saukalt. Als Zuckerle allerdings gibt es einen Waschraum mit Toilette und kleiner Elektroheizung. Der folgende Tag, nach einer echt kalten Nacht, hat uns nach Norre Vorupor geführt, wo wir zur Abenddämmerung gegen 16:00 Uhr eintrafen, um uns geplanter Weise in der einzig geöffneten Gastronomie, dem Vesterhavscafeen, die Zeit tot- und die Bäuche vollzuschlagen, begleitet von einem zunehmend mulmigen Gefühl bei Anblick des zunehmenden Schneefalls und Windes. Schnell recherchiert man da nochmal den Windchilleffekt bei vorausgesagten -5 Grad. Gegen 19:00 ging es dann gut eingepackt und mit einer nötigen Prise Humor raus in die Elemente und die etwa eine Stunde dauernde Wanderung zum nächsten Shelter war herrlich, teils mit Stirnlampen, teils ohne durch schöne Natur zu einem tollen Übernachtungsplatz, wo wir die Nacht gut geschützt verbringen konnten. Die nächste Etappe hat uns nach Klitmöller geführt, bekannt auch als Cold Hawai, da hier offensichtlich schöne Wellen zum surfen zu finden sind. Wir haben vier Surfer, mit dicken Neoprens ausgestattet, gesehen, was uns großen Respekt eingeflößt hat. Kleineren orthopädischen Unpässlichkeiten und dem Umstand, dass wir in Klitmöller keine gemütliche Gastronomie finden konnten, wo wir die Zeit abhängen hätten können, geschuldet, haben wir uns spontan gegen eine letzte Nacht draußen und für eine Nacht in einer günstigen und entspannten Unterkunft entschieden. Selten hat warm duschen so gut getan. Der letzte Tag hat uns bei schönem Wetter (kalt war’s trotzdem) zu unserem Ziel Sjorring geführt, von wo aus wir mit dem Zug nach Fredericia gefahren sind, um nach einer weiteren Hotelübernachtung am 06.01.26 wieder über Hamburg zurück nach Karlsruhe zu reisen. Das sechste Mal in Folge und dann noch an einem schon bekannten Ort, ist das nicht langweilig? Sowas von Nein!
  2. Ich war jetzt schon mehrfach in GB wandern und hatte auch mit dem Wetter (fast) immer Glück, deutlich mehr Sonnencreme als Regenschirm ...
  3. SWCP Minehead bis Boscastele 16.08.-23.08.25 Letztes Jahr bin ich über Pfingsten die Strecke Falmouth bis St. Ives des SWCP gelaufen. Es hat mir so gut gefallen, so dass ich dieses Jah spontan entschieden habe, von Minehead gegen den Uhrzeigersinn ein weiteres Stück zu laufen, soweit ich eben komme. Das Stück Croyde bis Appledore habe ich mit dem Bus überbrückt, es schien mir weniger attraktiv zu sein. Nach ca. 190km und 5.000 Hm bin ich von Boscastle wieder die Heimreise angetreten. Eigentlich war ich mir sicher, von meiner letztjährigen SWCP-Tour einen Reisebericht geschrieben zu haben und wollte nun diesen Teil hinzufügen, aber siehe da, meine Erinnerung hat mir einen Streich gespielt und ich hatte seinerzeit gar nichts ins ULTF gestellt. Da @izi einen tollen, detailreichen und sehr schön bebilderten Bericht verfasst hat, werde ich mich neben ein paar wenigen Informationen auf einige Fotos beschränken. Übernachtet habe ich im Zelt, nie wild, immer auf campsites, die meist, mit einigen Höhenmetern verbunden, abseits der Küste lagen. Der Reihe nach waren das nach meiner Anreise mit dem Zug über Paris und London in Minehead der Moor Wood Campsite, in Lynton der Sunny Lyn Campsite, der Watermouth Valley Camping Park, der Freshwell Camping in Croyde, bei Clovelly Roeys Retreat Campite (hat mir am wenigsten gefallen), bei Hartland Quay der Barton Stoke Campsite (mein Favorit!), Hotelübernachtung in Bude, bei Crackington Haven der Hallagather Campsite und bei Boscastle der Trebylla Campsite. Bezahlt habe ich meist zwischen 10 und 15 Pfund, einmal auch 25 Pfund. Bank Holiday, genau an meinem letzten Wochenende und dem darauffolgenden Montag. Ich habe das erst ein paar Tage vorab unterwegs erfahren und plötzlich tauchten da Schreckgespenster auf, wie keine Plätze mehr auf Campsites, keine Busverbindungen, alles geschlossen, alles überfüllt … Tatsächlich gab es einige ausgebuchte Plätze, aber auf den abseits gelegenen gab es auch spontan massig Platz, die Geschäfte waren weitestgehend geöffnet, nur bei Transport for Cornwall war nicht klar recherchierbar, ob die Busse montags nun verkehren oder nicht. Da ich bereits für Dienstag die Zugverbindung von London über Brüssel nach Karlsruhe zurück gebucht hatte, bin ich bereits sonntags nach London gereist und habe mir noch eine tolle Ausstellung in der Tate Modern angesehen.
  4. Hallo @PeterR, noch von meiner Seite aus als Bestätigung aus meinem Reisebericht aus dem Jahr 2022: "Ich war zum ersten Mal mit Altra Lone Peaks und wasserfesten Socken mit Linersocken unterwegs und fand das angenehm. Tiefe Furten habe ich barfuss in den Schuhen ohne Einlegesohle gequert und nach ca. 10 Minuten laufen kurz die Füße getrocknet und Sohle und Socken wieder angelegt. Bis etwas über Knöchelhöhe bin ich einfach so durch."
  5. Wenn ich das richtig ablese, sind das beim Mo 50 von @Fabiangardener 6,5cm. Ich habe meine Gossamer Gear Rucksäcke gemessen: G4-20 8cm, Kumo36 8cm, Minimalist19 7,5cm. Ob das nun die entscheidenden 1-1,5cm wären?
  6. OT: Lieber @schwyzi, ich wünsche Dir gute Besserung und schnelle Genesung. OT: Lieber @schwyzi, vielen Dank für die Blumen.
  7. Wir haben in einfacheren Hotels übernachtet und zwischen 110 und 150 Euro für's Doppelzimmer bezahlt. In der eigentlichen Wandersaison ist die Auswahl möglicherweise größer, aber dann ist diese Region wohl völlig überlaufen. Wie es mit Campingplätzen aussieht, habe ich nicht recherchiert.
  8. CINQUE TERRE Camogli – St Margherita Ligure Levanto - Porto Venere 01.01. - 06.01.25 Nach netter Silvesterfeier und wenig Schlaf Start 6:58 gemeinsam mit Stephan von Karlsruhe aus mit dem Zug nach Genua, Stadtbummel, nächster Morgen früh mit dem Zug nach Camogli und tolle, teilweise etwas ausgesetzte Wanderung über Portofino nach St Margharita Ligure, Bus nach Rapallo, nächster Morgen früh mit dem Zug nach Levanto und sehr schöne Wanderung bei Kaiserwetter nach Manarola, nächster Morgen weiter nach Porto Venere, wieder top Wetter und wunderschöne Tour. Dem schlechten Wetter geschuldet am vierten Tag kein Erwandern der vorgelagerten Insel Palmaria sondern Flohmarkt in La Spezia und Schifffahrtsmuseum in Genua. Über Mailand zurück nach Karlsruhe. Die Nächte allesamt in Unterkünften verbracht, die gastronomische Infrastruktur voll genutzt, auf den Wegen eher wenigen, in den Dörfern und Städten schon einigen anderen Touristen begegnet. Landschaft wunderschön, Wege teilweise echte Rampen mit hohen Steinstufen, am Tag so circa 20Km und 1000Hm. Schöner Start ins neue Jahr.
  9. @schrenz, ich befürchte, dass Dir das nicht weiterhilft, aber der Vollständigkeit halber möchte ich erwähnen: Rohner Trekking Protector Plus, eine superdünne Linersocke aus 100% Polypropylen. Ich nutze sie in Kombination mit meinen wasserfesten Dexshellsocken. Liebe Grüße
  10. Rheinsteig Braubach bis Lorch 01.01. – 04.01.24 Gemeinsam mit Stephan, 2h30min Schlaf, 3h Zuganreise, schöner Steig, 3 Nächte in Schutzhütten, mäßiges Wetter, viel Wind, immer wieder Regen, eher milde Temperaturen, schöne Blicke, nettes auf und ab, Loreley, viele Burgen, gute Infrastruktur am Weg, wenig los, 3h Zugheimreise mit leckerem Riesling, schöner Start ins Jahr.
  11. Euch allen ein gutes 2024! In 2h24min geht der Wecker, zum Glück mit dem Zug (Restalkohol), Richtung Rheinsteig gemeinsam mit Stephan, der hoffentlich nicht verpennt (Restalkohol). Ich hoffe es wird eine tolle Tout, Martin
  12. OT: Ich bin schon länger auf der Suche nach einem Bezug in Europa, direkt bei Dutchware in den USA wollte ich nicht bestellen, im Dutch Hammock Store in den Niederlanden ist der Artikel zwar gelistet aber seit geraumer Zeit "out of stock". Ich möchte die Teile zum Tarpaufbau mit meiner Hängematte nutzen. Kennt jemand einen Bezug in EU? Liebe Grüße und guten Rutsch.
  13. @cafeconleche, Danke für Dein Feedback, ein eigener Faden würde dem Mare e Monti sicherlicht gut stehen, da ich allerdings mit Details zum genauen Verlauf eher sparsam umgegangen bin, wollte ich es nicht zu hoch hängen. Ich habe kurz einmal die Suchfunktion mit Mare UND e UND Monte gefüttert und habe zwei Einträge gefunden, meinen und Deinen, wer danach sucht, sollte ihn finden (gut nach diesem Post stehen nun drei Optionen zur Auswahl). Wenn ich nach Wanderregionen oder Touren suche, verwende ich eigentlich immer die Suchfunktion. Ein eigener Faden in der Rubrik "Reiseberichte" erleichtert sicher das zufällige Inspirierenlassen beim Durchblättern. Oder habe ich etwas nicht bedacht?
  14. Korsika Mare e Monti Calenzana bis Porto 07.04. – 15.04.2023 Fast nicht mehr daran geglaubt und dann hat es doch noch geklappt, eine gemeinsame Wanderreise mit meinem Bruder Stefan und es war so schön! Ob es dann am Ende der Überzeugungsversuch „komm schon, once in a lifetime“ war oder einfach die Zeichen günstig standen, who knows und who cares. Im Rahmen der Vorbereitung hat sich Stefan schnell eingefuchst ins Thema Gewichtsreduktion und Einschränken und so konnten wir am Morgen des 08.04. recht leichtfüßig in den Zug von Karlsruhe nach Marseille steigen. Nach einer kleinen Stärkung in einem gemütlichen Cafe auf dem Weg zum Hafen ging es um 19.00 Uhr auf die Fähre. Die Überfahrt war ruhig und so konnten wir die Ankunft in Ile Rousse gegen 7.15 Uhr ausgeschlafen im Morgengrauen genießen. Ein vorab geordertes Taxi brachte uns ins 30 km entfernte Calenzana, Ausgangsort für den Wanderweg Mare e Monti und auch für den großen Bruder GR20, die sich die ersten Kilometer gemeinsame Wegstrecke teilen. Wir blieben die ganze Zeit zwischen mittlerer, maximal 1250 m Höhe und Meeresniveau, es ging, wie zu erwarten war, mal mehr mal weniger steil bergauf und bergab, es eröffneten sich immer wieder neue Blicke und Aussichten auf die Berge und das Meer. Die gesamte Wegstrecke war sehr abwechslungsreich und schön zu laufen. Das Wetter war uns hold und bis auf die ersten 15 Minuten war es trocken, die Sonne hatte mittags schon viel Kraft und nachts war es, besonders mit Wind, recht frisch. Alles in allem ideale Wanderbedingungen. Es war noch sehr früh in der Saison und wir sind mit Ausnahme der kleinen Ortschaften auf so gut wie keine andren Menschen getroffen und hatten die Wege für uns alleine. Nicht ganz, junge Rinder machten uns gelegentlich den Weg streitig, verschwanden dann aber doch rechtzeitig in der Macchia, allerdings sind wir besonders in einem Fall recht deutlich vom eigentlichen Weg abgekommen, da wir fälschlicherweise den Trampelpfaden der Rinder gefolgt sind und dann irgendwann im undurchdringlichen Gestrüpp festgesteckten. Da wir nicht sicher waren, welche Distanz wir sicher und gut täglich bewältigen werden können und an einigen Orten nur eine Unterkunft existiert und keine Option zum zelten bestand, haben wir uns eher auf vorbuchen und kürzere Distanzen festgelegt. Insgesamt waren es rund 80km bei etwa 4000 Hm in Auf- und Abstieg. Die erste Etappe haben wir an der Bocca di Bonassa enden lassen und dort unser Zelt aufgeschlagen, um am nächsten Tag bis Galeria zu gelangen, wo wir auf einer Art Minicampingplatz, der Gite d’etape U Pagliaglaju, die nächste Zeltnacht verbrachten, nicht ohne vorher den von der Wirtin nur für uns zubereiteten leckeren Auflauf verspeist zu haben. Der dritte Tag führte uns nach Girolata, einer traumhaft gelegenen Bucht mit einer kleinen Befestigungsanlage und einer schönen Gite d’etape mit Schlafräumen mit Doppelstockbetten und einer vorzüglichen Fischsuppe serviert im Speiseraum mit wunderbarem Blick in die Bucht. Auch diese Nacht war erholsam, da wir einen Raum für uns alleine hatten. Tag vier endete in Curzu auf einem der Gite d’etape angegliederten, in Terrassen am steigen Hang angelegten Areal mit Stellplätzen für Zelte, auch hier waren wir alleine und der Patrone war froh, dass wir außer Zelten und ein paar Flaschen kühlen Biers keine weiteren Ansprüche hatten. Das wirkte alles ein wenig messy und ein Bett wollte ich dort nicht buchen, wir im Zelt waren gut aufgehoben. Am Tag fünf erreichten wir in Serriera die Gite d‘etape L’Alivi und anders als telefonisch abgefragt gab es doch keine Option zum Zelten und so sind wir auf ein kleines zweckmäßiges Doppelzimmer ausgewichen. Nach einem komatösen Mittagsschlaf sind mein Bruder und ich zum 2,5km entfernten Strand spaziert um dort die schönen Felsen, das tolle Meeresrauschen und das kühle Wasser (bis zu den Waden) zu genießen. Apropos Genuss, am Abend gab es, wieder für uns alleine zubereitet, ein köstliches Wildschweingericht in der angrenzenden L’usteria. Am letzten Wandertag haben wir am Capu San Petru den Mare e Monti wieder verlassen, um steil nach Porto abzusteigen. Am dortigen Campingplatz Sole e Vista hat uns der Wind noch einmal richtig durchgeschüttelt und zum Glück hatten wir erst am Tag darauf die Fähre gebucht, denn heute war der Fährbetrieb wegen Sturms eingestellt. Ein weiteres kulinarisches Highlight in Form eines Fischgerichts am Hafen rundete die sehr gelungene Wanderung ab. Mit einer schönen Fahrt im Kleinbus am nächsten Tag erreichten wir Ajaccio, wo uns abends um 18.30 Uhr die Fähre über Nacht nach Marseille und der Zug nach Karlsruhe zurückbrachten. Danke lieber Stefan, wirklich „once in a lifetime“?
  15. OT: Ich bin großer Fan dieses Regenschirms und bei tristem Wetter ist gelb richtig gut. I'll join your team!
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