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Ultraleicht Trekking

nitram

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  1. Danke für den Link, ich finde das sehr hörenswert, lohnenswerte 45min!
  2. Ich würde gerne, aber die anderen … Ich würde gerne, aber die Wirtschaft … Ich würde gerne, aber die Politik ist gefragt … Ich würde gerne, aber der Lebensstandard … Ich würde gerne, aber was kann ich schon als einzelner … Hören wir den nicht das Gras wachsen? Sind wir denn nicht Tüftler und Denker? Können wir uns denn nicht auf eine gemeinsame Aufgabe konzentrieren? Haben wir denn keinen Mut zur Veränderung? Nehmen wir denn die großen Aufgaben nicht als Herausforderung an? Keine Furcht vor Veränderung, denn diese kommen ohnehin auf uns zu, sondern kreativ, mutig und entschlossen auf allen Ebenen handeln. Investieren in Technologien, die die gesetzten Klimaziele bis 2050 und 2100 realisierbar machen ¹. Maßnahmen treffen, um das Carbon Leakage² zu verhindern. Rahmenbedingungen und Anreize schaffen, um klimafreundlich zu denken und zu handeln. Neben dem Ziel, eine lebensfreundliche Welt zu erhalten, offen sein für mögliche positive Nebeneffekte durch bewussteren Umgang mit Natur, Ernährung, Mobilität, Konsumverhalten, Mitmenschen, … Das Thema ganz hoch hängen und nicht müde werden zu diskutieren und abzuwägen. Den Problemen eine laute Stimme geben und die lethargische Masse in Schwingung bringen. Hoffen, viele Menschen für dieses Thema zu sensibilisieren und Handlungsdruck in der Politik und bei Entscheidungsträgern zu erzeugen. Und auch durch rasches und konsequentes eigenes tun zeigen, dass jeder etwas dazu beitragen kann, die Kugel ins rollen zu bringen. Das wäre meine Idee. ¹ zB. gehen die meisten Modellrechnungen von der Notwendigkeit einer zukünftigen negativen Emission aus, dh. Entnahme von CO2 aus der Atmosphäre, Methoden hierfür Fehlanzeige ² die Verlagerung von Emissionen ins Ausland aufgrund unterschiedlich ambitionierter Klimapolitiken Und immer wieder komplett abschalten und wandern gehen.
  3. BEV steht für Battery Electric Vehicle. Nur falls außer mir noch andere mit der Abkürzung überfordert sind.
  4. Ich hatte früher ein Abus Roll-Back-Kabel(Zahlen)schloss gegen "Mitnahme- und Gelegenheitsdiebstähle", wiegt laut Hersteller 54 Gramm und ist recht kompakt. Nach über 10 Jahre ist dann der softe Kunststoff etwas klebrig geworden, bis dahin war ich zufrieden. Mir wurde es als "Biergartenschloss" verkauft.
  5. @skullmonkey und @Kardemumma, euch beiden tausend dank für eure Mühen und Rechnereien und lasst euch das Heißgetränk munden! You made my day.
  6. Auch ich denke, dass ist der Weg, den wir gehen sollten. Respektvoll unterschiedliche Sichtweisen und Standpunkte austauschen, sacken lassen und reflektieren. Wenn jeder etwas Neues mitnimmt und vielleicht sogar umsetzt, dann ist schon viel erreicht. Ich zB. habe den Einfluss des Internets auf das Klima gelernt und zum ersten Mal meinen CO2-Footprint errechnet und mir geht es da wie @Antonia2020, dass ich den Verzicht nicht als Einschränkung empfinde und kein ödes Leben führe. Und klar, das muss ein Prozess werden/bleiben, wir können da nicht nachlassen. Tragen wir diese Diskussion weiter in unsere Kreise und vergessen vor lauter düsteren Prognosen auch nicht das feiern und leichtfüßige wandern. Danke allen Beteiligten und hoffentlich vielen stillen Mitlesern.
  7. Vielleicht noch ein paar interessante Zahlen aus dem Jahr 2019: lt. Deutschem Umweltamt belaufen sich die Umweltkosten (umweltbedingte Gesundheits- und Materialschäden, Ernteausfällen oder Schäden an Ökosystemen) für Treibhausgase in Deutschland auf 156 Millarden Euro. Das entspricht lt. Bundesministerium für Finanzen in etwa dem Sektor "Arbeit und Soziales" mit 145 Millarden Euro und ca. 40% des Gesamthaushaltes. (Quelle https://www.bundeshaushalt.de/DE/Bundeshaushalt-digital/bundeshaushalt-digital.html) Das Bundesumweltamt zeigt auf, daß "Umweltkosten sind ökonomisch höchst relevant, .. die allein durch den Klimawandel⁠ entstehenden Kosten auf jährlich bis zu 20 % des globalen Bruttoinlandprodukts bezifferte ..." Desweiteren schlussfolgert das Bundesumweltamt "Umweltkosten sollten grundsätzlich internalisiert – also den Verursachern angelastet – werden. Da dies bisher nur unzureichend geschieht, gibt es keine hinreichenden wirtschaftlichen Anreize, die Umweltbelastung zu senken. Preise ohne vollständige Internalisierung der Umweltkosten sagen nicht die ökologische Wahrheit. Dies verzerrt den Wettbewerb und hemmt die Entwicklung und Marktdiffusion umweltfreundlicher Techniken und Produkte. (Quelle und weitere Informationen https://www.umweltbundesamt.de/daten/umwelt-wirtschaft/gesellschaftliche-kosten-von-umweltbelastungen#gesamtwirtschaftliche-bedeutung-der-umweltkosten)
  8. Danke @mochilero für Deine ausführliche und persönliche Einschätzung. Ich denke Du zeigst sehr klar unser aller Dilema auf. Gut, dass wir durch diskutieren und reflektieren mit den Problemen in Kontakt kommen und uns gemeinsam auf die Lösungssuche begeben. Auch schön, dass sich in unserem Forum hierfür ein Platz findet.
  9. Wenn ich die globale ClimaCrisis nüchtern betrachte, kommt für mich Folgendes heraus: Verbessert sich die Situation nicht rasant und weitreichend, wird die uns bevorstehende Klimakatastrophe mit drastischen Einschränkungen in allen Lebensbereichen einhergehen. Bereits jetzt ist besonders im globalem Süden vielen Menschen die Existenzgrundlage entzogen. Daran haben wir im globalen Norden wesentlichen Anteil. Auch bei uns wird es in Zukunft in zunehmendem Maße zu einschneidenden Veränderungen kommen. Das stetige Wirtschaftswachstum ist die Stabilitätsbedingung des Kapitalismus und ungebremster Konsum führt zu weiter zunehmenden Emissionen. Wirksame politische Lösungen sind unwahrscheinlich. Der notwendige Systemwandel gegen etablierte und kraftvolle Mechanismen wird ein anstrengender Prozess werden und mit schwerwiegenden Veränderungen einher gehen, die jeden individuell betreffen werden. Wie dieser Prozess in Gang kommen soll, ob er überhaupt in Gang kommt und ob das noch rechtzeitig passieren wird, ist ungewiss. Dieser Realität können wir uns nicht entziehen und jeder trägt Verantwortung für sich und für andere. Dies sollte uns bewusst sein, wenn wir diskutieren.
  10. Hallo Mia, ich kenne den Exped Lightning nicht und möglicherweise ist das überhaupt nicht sinnvoll und hilfreich, ... Kannst Du einen Einfluss der am Schultergurt getragenen Wasserflaschen ausschließen? Wenn ich meine Kamera (ca. 1kg) am Schultergurt trage, spüre ich auf dieser Seite mein Schlüsselbein auch deutlicher als auf der anderen Seite, wo meist nur Brille und Handy stecken. Neben dem Gewicht hatte ich auch immer den Eindruck, dass ein gewisses "Schaukeln" einen Effekt haben könnte. Zeit (und km) zum austesten hast Du ja mehr als genug (Neid und viel Spaß auf dem verbleibenden Trail!). Zur Linderung vielleicht ein Stück der Evazote opfern, um eine zusätzliche Polsterung, zumindest zetweise, zu erreichen? Ich hoffe Du findest eine Lösung Deines Problems und kannst die Tour unbeschwert genießen.
  11. ÜLA Circuit? Da das benötigte Volumen noch nicht ganz klar zu sein scheint vielleicht eine Option, denn kann der. Ich nutz(t)e ihn bei Wintertouren sehr gerne.
  12. PN bedeutet "Privatnachricht". Sie wird benutzt, um von einer offenen in eine private Unterhaltung zu wechseln. In Deinem Fall das Profil von "icefreak" aufrufen und dort eine (private) Nachricht/Anfrage erstellen.
  13. Bei meiner Tour in direkter Nachbarschaft zum Kungsleden (Padjelantaleden, auch in Kvikkjokk gestartet) haben sich die Dexshell Bamboo Ultralite Socken sehr bewährt und über sieben Tage dicht gehalten, ich hatte Befürchtungen wegen Blasenbildung und zusätzlich Linersocken getragen und bin super zurecht gekommen. Schön zu hören, dass dieses System nicht nur theoretisch funktionieren könnte, sondern sich auch tatsächlich bewährt hat. Und danke für die ersten einmalig schönen Fotos in den Impressionen.
  14. Zwar nicht Aliexpress, aber was es nicht alles gibt, ...
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