Edwin
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Edwin hat eine Reaktion von momper erhalten in Leichte SägeHabe den Thread erst jetzt wegen der aktuellen Beiträge bemerkt...
Ein mächtig cooles Teil, Deine Säge!!
Ich kann übrigens bestätigen, dass die Fiskars-Sägen nicht übertrieben lange scharf bleiben. Fürs Lagerfeuer oder im Winter für den Holzkocher nehme ich eher eine Silky-Säge (www.mehr-als-werkzeug.de) mit japanischem hinterschliffenen Blatt, die schneidet viel leichter und ist wesentlich schnitthaltiger. Aber sowas wiegt - und die Schnittlänge ist natürlich auch nicht so toll.
Auf normalen Wandertouren komme ich für den Holzkocher in der Regel ohne Säge aus. Was der braucht, kann ich in der Regel leicht brechen.
Wenn aber ein Lagerfeuer oder andere UL-ferne Bushcraft-Aktivitäten vorhersehbar sind, dann nehme ich auf jeden Fall eine Säge mit. Scheite sägen und mit dem Messer und einem Knüppel spalten. Habe noch nie verstanden, warum man ein Beil mitnehmen sollte. Ich säge (Totholz-)Bäume bis 20cm in einem Bruchteil der Zeit durch, die Leute mit einem Beil brauchen, wenn sie nicht gerade Timbersports betreiben, Hochleistungswerkzeug benutzen oder seeehr geübt sind...
Aber das nur am Rande, Deine Konstruktion hat den Bastler in mir stark angeregt!
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Edwin hat eine Reaktion von Maalinluk erhalten in Dosenkocher der 100steHallo Micha,
ich kann nicht einschätzen, was Du schon zu Holzkochern recherchiert oder ausprobiert hast. Auf jeden Fall macht das Experimentieren damit Spaß. Hier einige Anregungen:
Wenn Du einen Kocher mit Holz betreiben möchtest, nimm kein Aluminium. Das lässt sich zwar leicht bearbeiten, schmilzt aber schon bei ca. 660°, wenn es keine besondere Legierung ist. Da wird eine Kerzenflamme in einigen Bereichen deutlich heißer! Weißblech ist durchaus lange haltbar, wenn es nicht gerade Salzwasser ausgesetzt oder feucht gelagert wird.
Aus 800ml-Weißblech-Dosen lassen sich - für die Größe - sehr wirksame Kocher herstellen. Die Dosen sind Standard für Ravioli, Eintöpfe und Gemüse im Discounter Deines Vertrauens. Also wirklich fast überall verfügbar.
Sehr günstig ist nach meiner Erfahrung eine großzügige Belüftung des eigentlichen Brennraums von unten. Weniger günstig ist es, nur am unteren Ende seitliche Löcher reinzuschneiden.
Mein von mir persönlich mit weitem Abstand bevorzugtes Improvisations-Design, wenn es um den schnellen Umbau einer hundsgewöhnlichen 800ml-Dose geht . Kurzfassung des Aufbaus von unten nach oben: Rechteckige, flache Belüftungsöffnung - Gitternetz-Zwischenboden - 2 Nachlegeöffnungen - Löcher für 2 dicke Topfhaltedrähte oder Zeltheringe als Topfauflage. Hier die Schritte, leider ohne Fotos, aber im Grund sehr simpel:
- Dose schonend möglichst mit einem dieser modernen Öffner öffnen, die am oberen Dosenrand einschneiden und eine Art wiederaufsetzbaren Deckel erzeugen. Dose ausleeren, Nahrungsreste und Etikett entfernen. "oben" meint im Folgenden die offene Seite, "unten" meint die geschlossene Seite.
- etwa 2 cm oberhalb der unteren, geschlossenen Seite ringsum viele kleine (3-4mm) Löcher einstechen. Anders ausgedrückt: Ringförmig und in 2 cm Abstand vom Boden parallel dazu angeordnete kleine Löcher. Lochabstand voneinander etwa 1 cm.
- darunter unmittelbar über dem unteren Dosenrand eine einzige flache, rechteckige Belüftungs-Öffnung mit den Maßen von ca. 100 mm x 15 mm einschneiden. Da soll später die durch Konvektion angesaugte Luft durch, um den Brennraum durch ein Drahtnetz von unten zu belüften.
- in die kleinen, ringförmig angeordneten Löcher Blumendraht (im billigsten Fall verzinkten, dünnen Eisendraht von 0,5-0,7mm) so einflechten, dass eine Art Drahtnetz-Zwischenboden in besagten 2cm Abstand vom unteren Kocherende entsteht. Da ist Kreativität gefragt. Wichtig ist nur, dass die Maschen des Geflechts nicht zu weit sind, damit nicht zuviele Brennholzstückchen durchfallen. Ab diesem Schritt brennt der Kocher bereits prima. Die wenige insgesamt entstehende Asche fällt aus dem Brennraum durch das Drahtgeflecht in den unteren Teil der Dose. Aber Du möchtest vielleicht etwas daraufstellen.
- Je nach Kochbehältnis sind viele, unterschiedliche Lösungen für eine Topfauflage denkbar. Sehr wichtig ist nur, dass ein ausreichend großer Abstand zum oberen Dosenrand besteht, so dass die Flamme am Topf vorbei abziehen kann. Ist der Abstand zu gering, dann kühlt das Kochgefäß mit seinem Inhalt die Verbrennungsgase des Holzes zu sehr runter und es raucht stärker. Ineffizient! Für ein Gefäß mit deutlich kleinerem Durchmesser als die Dose (also z. B. eine 400ml-Tomatendose als improvisiertes Kochgefäß - oder einen 600ml-Snowpeak Titanbecher;-) kann man möglichst weit oben, unmittelbar unter dem oberen Dosenrand, 4 Löcher so einstechen, dass dadurch zwei längere Nägel oder dickerer Stahldraht durchgeschoben werden können. Darauf steht dann das Kochgefäß über der Flamme.
- "Komfortabel" wird der Kocher, wenn man am oberen Ende noch eine oder zwei Öffnungen zum Holznachlegen anbringt. Dann muss der Topf nicht zum Nachlegen abgehoben werden. Sehr bewährt haben sich zwei runde, nebeneinanderliegende Öffnungen von etwa 3 cm Durchmesser genau unter dem oberen Dosenrand. Dann lässt sich trotz weiter gegebener Stabilität das Holz über Kreuz nachlegen und sozusagen im Kocher schichten. Was da nicht durchpasst, kann so ein kleiner Kocher sowieso nur schwer verdauen. Ideal sind bleistift- bis fingerdicke, nicht zu feuchte Ästchen. Das Holz im Brennraum lässt sich prima durch die Lüftungsöffnung von unten entzünden.
Die Bauzeit betrug bei mir nie länger als 30 min., als Werkzeug dienten ein Dosenöffner, ein Hartmetalldorn (Nagel und Hammer oder Stein gehen auch) für die Löcher, sowie eine Blechschere für die rechteckige Belüftungsöffnung und die beiden größeren runden Nachlege-Löcher. Die lässt sich durch ein altes, stabiles Messer ersetzen. Das o. g. Design lässt sich proportional auch vergrößern und natürlich auch aus edleren Materialien fertigen...
Viel Freude beim Ausprobieren und Optimieren - kann zur Sucht werden;-)
Edwin
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Edwin hat eine Reaktion von Pitz erhalten in Schaden Navigationsgeräte dem Orientierungssinn?Interessantes Thema, beschäftigt mich auch häufiger. Es mag ja in empirisch-statistischen Untersuchungen durchaus ein nachweisbarer Effekt sein, dass Navi-Nutzung das Orientierungsvermögen beeinträchtigt. Ich kann mir auf jeden Fall zwanglos negative Effekte durch reinen Anweisungskonsum vorstellen.
Selbst erlebe ich das allerdings etwas anders. Ich traue mich mit Navi viel eher, eine wenig bis nicht bekannte Gegend zu erkunden. Da füllen sich durch Betrachtung der Umgebung auch noch vorhandene weiße Flecken. Gleichzeitig sehe ich auf einer mindestens rudimentären bis detaillierten Karte (Oruxmaps, z. B.), wie die Umgebung des sichtbaren befahrenen/erwanderten Bereichs aussieht. ("Ach so, neben der Autobahn, das ist ein großer See!") Insbesondere hat sich bei mir eine bessere Vorstellung der Lage von mir eigentlich bekannten Orten zueinander eingestellt. Meine persönlichen Vorstellungen werden also vollständiger und differenzierter.
Wenn ich im jeweiligen Navigationssystem (Wandern oder Autofahren) eine Kartendarstellung sehe und sie mit der Umgebung abgleiche, dann stellt das ja auch eine kognitive Leistung dar, eine Erfahrung wird mehrfach verankert, sozusagen. Wenn ich jetzt noch an eine Wanderroute denke, die ich ja oft aktiv plane, dann sind meine Synapsen doch eher angeregt...
Noch sehe ich für mich also eher positive Effekte. Die Sorge, die ich selbst gelegentlich habe, dass ich ohne Navi hilflos wäre (der Technik ausgeliefert), relativiert sich für mich dann doch immer wieder. Auch früher hätte ich ja zur Orientierung eine Karte mit Kompass oder einen Autoatlas benötigt, was aber weit weniger komfortabel ist.
(Etwas OT: Ein weiteres Positivum bei Navis ist, dass für mich das Autofahren sicherer wird, weil ich mich auf den Verkehr oder andere Dinge konzentrieren kann und der Fahrbahnverlauf in Kurven vorhersagbar wird. Die elektronischen Hilfen können also durchaus auch andere Ressourcen freisetzen. Wenn ich dann noch Mozart höre, stelle ich den Hirnabbau auf jeden Fall für mich persönlich in Frage;-)
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Edwin reagierte auf nats in Schaden Navigationsgeräte dem Orientierungssinn?Im aktuellen Journal der Universität Zürich 3/2015 findet sich auf S. 16 in der regelmäßigen Rubrik "Stimmt es, dass..." diesmal die auch für uns hier wichtige Frage:
"Stimmt es dass... Navigationsgeräte unseren Orientierungssinn beeinflussen?"
Die Antwort kommt von Sara Irina Fabrikant, Professorin für Geographic Information Visualization & Analysis (GIVA). Kurze Antwort: Ja! Vor allem laufende Routen-Anweisungen von Navis nur passiv auszuführen beeinflußt die Fähigkeit zu selbständigen Entscheidungen für die Wegfindung und auch das räumliche Erinnerungsvermögen. Die schädlichen Auswirkungen zeigen sich selbst bei jüngeren Inuit-Jägern in Nordkanada.
Wird die meisten hier nicht wirklich überraschen, ist aber trotzdem interessant, wie ich finde. Wer mehr wissen will, kann den genannten Kurzbeitrag als Ausgangspunkt nehmen. (Keine Angst, allgemeinverständlich und leicht zu lesen!) Ich habe auf die Ausgangsseite des Journals verlinkt, weil man dann je nach Vorliebe das PDF herunterladen kann oder online lesen.
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Edwin reagierte auf Andreas K. in Ein ZeltofenEin paar einführende Worte:
Der Nutzen eines Zeltofens ist aus UL-Sicht natürlich strittig. Wer aber gerne über mehrere Tage im Winter unterwegs ist, der wird den Wert eines Ofens zu schätzen wissen:
Die meiste Zeit in der dunklen Jahreszeit wird man ja im Camp verbringen. Durch den Heizkörper hat man noch einige angenehm warme Stunden im Zelt. Außerdem kann man darauf Schnee schmelzen und sich warme Speisen zubereiten. Das wiederum spart Brennstoff und das Mehrgewicht durch den mitgeführten Ofen amortisiert sich.
Nach intensiver Nutzung sind nun langsam aber sicher die Tage meines geliebten Titaniumgoat Vortex Stove gezählt. Das Material ist ausgeglüht und der Ofen ist an vielen Stellen brüchig und rissig.
Ein neuer Ofen musste her und nachdem ich mir nicht mehr die lange Wartezeit, den Gang zum Zoll und die hohen Versandkosten antun wollte, blieb mir nur eine MYOG-Lösung.
Eigentlich ist es nur teilweise MYOG, da ich die verwendete Edelstahlfolie ab Werk schneiden ließ.
Da der Ofen komplett aus Edelstahl besteht, ist er gut 200g schwerer als der der Ti-Goat Vortex Stove und wiegt insgesamt 962g. Dafür ist Material deutlich günstiger als Titan.
Die 190x300cm große Brennkammer besteht aus einem zum Zylinder gerollten Stück 300x700x0,1mm Edelstahlfolie, die mit zwei Ringen aus geflochtenem Stahldraht zusammengehalten wird.
In die Edelstahlfolie ist ein elliptisches Loch geschnitten, in das das Ofenrohr eingeschoben wird.
Vorder- und rückseitig befinden sich Edelstahlteller die mittels dreier M3 Gewindestangen, gebogener Karosseriescheiben und Muttern in den Zylinder geklemmt werden. Diese schließen die Brennkammer ab und verhindern, dass die gerollte Edelstahlfolie in sich zusammenfällt bzw. sich verzieht.
Aus dem Vorderen Teller ist unter Verwendung eines Metallkreisschneiders die Feuerluke ausgeschnitten.
Die Ofentüre, die sich am vorderen Teller einhängen lässt, ist aus 0,5mm Edelstahlblech hergestellt. Der Griff daran, aus 0,1mm Edelstahlfolie, ist einfach aufgenietet.
Die Ofenauflage besteht aus zwei in Form geschnittenen 0,5mm dicken Edelstahlblechen die mit zwei M3 Gewindestangen und Muttern zusammengehalten werden.
Das 60x1600mm große Ofenrohr ist aus 250x1600x0,1mm Edelstahlfolie. Die Folie wird gerollt und mittels fünf Ringen aus geflochtenem Stahldraht zusammengehalten.
Am Rohrende, das in der Brennkammer steckt, sind zwei sich gegenüberliegende Löcher gebohrt, in die die Abluftklappe eingeschoben wird.
Die Abluftklappe habe ich vom Ti-Goat Stove übernommen. Diese wird aber noch durch einen Eigenbau ersetzt.
Zwei Ringe aus einfachen Edelstahlausstechformen, bei denen die umgebördelten Ränder abgeschliffen wurden, werden in die zwei Rohrenden geschoben, damit die gerollte Metallfolie nicht in sich zusammenfällt bzw. sich nicht verzieht.
Gepackt hat der Ofen die Maße einer 330mm langen Rolle mit 45mm Durchmesser und die eines Tellers mit 190mm Durchmesser und 35mm Höhe.
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Edwin hat eine Reaktion von bieber1 erhalten in Holzkocherkonzept "Fire Bucket Stove System"Angeregt durch die unter dem Titan-Bezugsquellen-Thread aufgekommene Holzkocherdiskussion möchte ich hier auf ein nettes Konzept für ein einfaches, aber sehr gut funktionierendes Holzkochersystem hinweisen: http://jwbasecamp.com/Articles/Fire-Bucket/
Etwas abgewandelt hat es den Bau meines Lieblingsholzkochers aus einem großen Titantopf (Snowpeak 1400) sehr beeinflusst, lässt sich auch mit einer Konservendose umsetzen. Alles bekannte Prinzipien, auf das Wesentliche reduziert.
Ich habe zu der Webseite nur eine substanzielle kritische Anmerkung: Von der Verwendung von Aluminiumblech für Holzkocher rate ich dringend ab, weil Aluminium unter Hitzeeinwirkung von Holzfeuer sehr schnell schmilzt. Aber Titan...
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Edwin hat eine Reaktion von bieber1 erhalten in Leichte SägeHabe den Thread erst jetzt wegen der aktuellen Beiträge bemerkt...
Ein mächtig cooles Teil, Deine Säge!!
Ich kann übrigens bestätigen, dass die Fiskars-Sägen nicht übertrieben lange scharf bleiben. Fürs Lagerfeuer oder im Winter für den Holzkocher nehme ich eher eine Silky-Säge (www.mehr-als-werkzeug.de) mit japanischem hinterschliffenen Blatt, die schneidet viel leichter und ist wesentlich schnitthaltiger. Aber sowas wiegt - und die Schnittlänge ist natürlich auch nicht so toll.
Auf normalen Wandertouren komme ich für den Holzkocher in der Regel ohne Säge aus. Was der braucht, kann ich in der Regel leicht brechen.
Wenn aber ein Lagerfeuer oder andere UL-ferne Bushcraft-Aktivitäten vorhersehbar sind, dann nehme ich auf jeden Fall eine Säge mit. Scheite sägen und mit dem Messer und einem Knüppel spalten. Habe noch nie verstanden, warum man ein Beil mitnehmen sollte. Ich säge (Totholz-)Bäume bis 20cm in einem Bruchteil der Zeit durch, die Leute mit einem Beil brauchen, wenn sie nicht gerade Timbersports betreiben, Hochleistungswerkzeug benutzen oder seeehr geübt sind...
Aber das nur am Rande, Deine Konstruktion hat den Bastler in mir stark angeregt!
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Edwin reagierte auf Andreas K. in Duo Bug-BivyFür ein MLD Grace Tarp Duo habe ich ein Bug-Bivy für zwei Personen genäht. Wie man auf den Fotos sehen wird, ist es aber auch für andere Tarps geeignet.
Vielleicht stellt der neue Besitzer zusätzlich Bilder von der Nutzung mit dem MLD in der Praxis ein
Als Material für die Bodenwanne habe ich diesmal Chikara genommen. Es ist mit 41g/m² zwar schwerer als das bisher von mir verwendete Material der Wahl, Skytex27, dafür aber deutlich robuster, reißfester und raschelärmer!
Das Moskitonetz ist das bewährte Netz aus Polyamid mit 25g/m² von Extremtextil.
Nun das wichtigste - Es wiegt 329g ohne Schnüre.
Die Maße:
Virtueller Aufbau:
Fotos:
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Edwin reagierte auf schwyzi in Trekkingstock BambusHallo, der Heimwerkerstolz bricht sich gerade Bahn, ich muss mich mitteilen:
Hab im Genossenschaftsladen einen Bambusstock erstanden, 99 cent, den hab ich gerade zum Wanderstck umgebaut:
Griff ist aus Fahradgriffschlauchmaterial, so Softgripschlauch, 14 Gramm dieses Stück, Schlaufe aus einem Schlüsselband und einer Kippschnalle. Dann hab ich noch 3 m Reepschnur drumgewickelt, sozusagen f.d. Notfall.
Metallspitze ist vom alten Wanderstock, gekürzt.Alles in allem 159 Gramm bei 1,35 m Länge.
Könnte man noch deutlich nach unten korrigieren, wenn man Schnur und Schlaufe wegließe.
Da der Griff aber nur geringe Verdickung unten hat (Bambusknoten und Seil), ist es für mich sehr angenehm, dass die Schlaufe das Handgelenk abstützt.
Hier nochmal der Griff:
Ist nix für kleines Packmaß, aber m.E. doch recht leicht UND v.a. günstig!
Federt recht gut und ich hab mich mit vollem Gewicht (85 kg) reingehängt - scheint sehr stabil.
Ach ja, lackiert mit Klarlack hab ich ihn auch, auch wenn's ihn schwerer macht, aber da bleibt Dreck nicht so haften.
Hatte auch überlegt, ihn teilbar zu machen, so wie die Bambusangeln meiner Kindheit, aber den Messinghülsen allein trau ich nicht...hat jemand da eine Idee?
Würd mich freuen!
LG schwyzi
PS Der 3gramm schwere Kompass auf dem Korken oben kommt wohl wieder ab, da ging der Survivor mit mir durch, aber der Stock soll ja auch mein Tarp halten...
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Edwin reagierte auf Andreas K. in Variable TarpstangeNachdem ich oftmals ohne Trekkingstöcke unterwegs bin, denke ich schon seit längerem über den Bau einer variablen, leichten und stabilen Aufstellstange für meine Pyramiden nach.
Nun kann ich endlich ein Ergebnis vorzeigen:
Eine 135cm lange Stange, bestehend aus drei steckbaren Segmenten zu je 45cm Länge (ohne Verbindungsstücke) bildet die Grundlage.
Die Stange besteht aus einem Anfangsstück, mit Abschlusskappe und Innenverbinder, einem Zwischenstück, einseitig mit Innenverbinder, und einem Endstück, einseitig mit Abschlusskappe.
Ein paar Worte zu den einzelnen Komponenten:
Das Hauptrohr besteht aus Carbon, und ist im Prepreg Wickelverfahren hergestellt. Die Durchmesser (Außen/ Innen) betragen 20mm und 19mm. Die Wandstärke beträgt somit 0,5mm und ist hierbei sehr stabil! Das Rohr wiegt bei einer Länge von 45cm, 23g.
Die Innenverbinder sind ebenfalls aus Prepreg-Carbonrohren. Sie sind jeweils 10cm lang und die Durchmesser betragen 19 und 17mm, die Wandstärke somit 2mm.
Die Wandstärke ist im Nachgang betrachtet überdimensioniert. Damit wiegt ein Verbindungsstück 16g! Eine Wandstärke von 1mm würde vollkommen ausreichen und somit das Gewicht auf die Hälfte, 8g also, reduzieren.
Die einzelnen Innenverbinder wurden von mir bis zur Hälfte mit Sandpapier angeschliffen, anschließend gereinigt, entfettet und dann mit "UHU Plus Endfest 300" in das Hauptrohr eingeklebt.
Ursprünglich wollte ich das Hauptrohr mittels eines von Außen auflaminierten Carbon-Flechtschlauches verstärken. Ich kam aber beim Bau der Tarpstange zu der Überzeugung, dass das ohnehin schon stabile Hauptrohr auch ohne Verstärkung nicht ausbricht, da das Verbindungsstück mit 5cm recht tief und auch spielfrei darin steckt.
Die Abschlusskappen, mit einem Gewicht von 5g, sind einfach aufgesteckt.
Ersetzt man nun das Endstück von der ursprünglich ausgegangenen, 135cm langen, Aufstellstange (z.B. passend für das T[r]ollhaus 1) durch ein Zwischenstück in Verbindung mit Endstücken in den Längen von 15cm, 30cm oder 45cm (das usprünglich Endstück), dann erreicht man Stangenlängen von 150cm (z.B. für das T[r]ollhaus 2), 165cm (z.B. für das T[r]ollhaus 4) und 180cm.
Das Gewicht der einzelnen Stangen beträgt aktuell...
...112g für die 135cm,
...136g für die 150cm,
...144g für die 165cm und
...152g für die 180cm lange Ausfstellstange.
Wenn ich den Innenverbinder wie Oben beschrieben ändere, würden die einzelnen Stangen...
...96g bei 135cm,
...112g bei 150cm,
...120g bei 165cm und
...128g bei 180cm wiegen.
Die Materialkosten, am Beispiel der 135cm langen Stange, lagen bei etwa 85,-€.
Die Carbonrohre habe ich bei Carbonscout bezogen und habe auch gleich den Zuschnittservice genutzt. Die Abschlusskappen gibt es z.B. bei Ebay und UHU Endfest in jedem Baumarkt.
Edit: Natürlich kann man durch Kombination der Segmente auch kürzere Stangen erreichen, z.B. 120cm oder 105cm.
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Edwin hat eine Reaktion von bieber1 erhalten in Hängematten-Aufhängung: Dyneema Schlitzseil - gibt's das?Spleißbares Dyneema (Kardeele ohne Mantel) gibt es in verschiedenen Dicken auch bei Amazon als Meterware in grau und schwarz. Soll z. B. Stahlseil für Motorwinden ersetzen. Das Material ist UV-stabilisiert, irgendwie auf Faserebene dünn beschichtet. Soweit ich das verstanden habe handelt es sich um Dyneema Plus, das eine deutlich höhere Reißfestigkeit aufweisen soll.
Habe damit mehrere Varianten von HM-Aufhängungen ausprobiert, letztlich bin ich bei doppelt gelegten Seilen (1,5mm UL und 4mm, 950Kn Alltagsgebrauch) mit Knoten in 20cm Abstand geblieben (Abseilachter-Knoten).
Für reingenotete kleine Schlingen an nur einem Seil hat sich das Dyneema als zu glatt erwiesen, die Schlingen haben unter Belastung ihre Lage verändert. Durch die Schlingen (vs. Knoten in doppelt gelegtem Seil) hätte sich das Gewicht noch einmal etwas reduzieren lassen.
Die Mühe des Spleißens würde ich mir nicht machen, selbst bei den oben genannten (enormen) Einbußen der Belastbarkeit durch die Knoten übertreffen selbst dünne Dyneema-Schnüre die Exped-Aufhängung locker.
Die an sich durchdachte Exped-Aufhängung ist nicht nur schwerer und für lediglich 150kg ausgelegt, mich stört daran vor Allem auch die große Elastizität des (PE?-)Materials, durch die sich die Höhe der HM über Grund und die Tarpspannung wesentlich verändern, wenn man sich in die HM legt. Meine HM spanne ich nur wenig über Grund ab, da macht sich das besonders negativ bemerkbar.
Wenn Du tatsächlich HM-Schnüre mit vielen gespleißten Ösen fertigen solltest, dann würde ich mich über ein Foto als Anregung freuen. Der Perfektionist in mir ist durchaus anfällig für schöne Lösungen...
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Edwin reagierte auf ALF in Firefly UL Stove HoboAuf einer Wandertour durch die Brandenburger Wolfsheide testete ich meinen Firefly UL Hobo (80g) mit gutem Ergebnis: In einer 6-Liter-Tüte sammelte ich Kleinholz bis maximal 2cm Durchmesser, das innen trocken und außen herbstnebel-feucht war. Dann füllte ich den Firefly mit senkrecht stehenden Holzstücken und entzündete ihn von oben. Als Anzünder verwendete ich eine Ritter-Sport-Schokoladenverpackung und einige Streichhölzer. Der Hobo brannte gut und ohne Probleme. Spätestens alle 5 bis 10 Minuten musste ich wieder etwas Holz nachlegen. Längere Stücke fütterte ich durch das Tor. Kleinere Stücke warf ich zwischen den Topfhaltern in den Hobo. Glut war stets reichlich vorhanden. Wenn die Flammen erloschen waren, weil ich zu spät nachgelegt hatte, pustete ich ein paarmal, um wieder Flammen zu bekommen.
Dieses Holz, in einer 6-Liter-Tüte, reichte mehr als 3 Stunden Beim Kochen von Reis im Evernew Mugpot 900 Topf (99g). Beim Braten von Fleisch in der Trangia-Mini-Pfanne (70g + Zange 21g). Der Rauch kommt vom Fleisch! Beim Pasteurisieren von leckerem Flusswasser in der Evernew Titanium Bottle 800 (113g). Achtung: Den Flaschendeckel habe ich etwas geöffnet, damit kein Überruck entsteht, um eine Dampfexplosion zu vermeiden. Die beiden Titanbügel (4g) hatte ich nur installiert, damit die Flasche auf den Hobo passt. Topf und Pfanne hätten auch gut auf den Zinnen gestanden. Mit der Standfestigkeit gab es keinerlei Probleme. Für extreme Gewichtssparer könnte die Titanflasche viele Funktionen übernehmen: Flasche, Kochtopf, Wasser-Entkeimer, Wärmflasche, Zeltheizung und Keule. Einmal pro Stunde kratzte ich mit einem Stöckchen die Asche unter dem Hobo zur Seite, um die Luftzufuhr von unten aufrecht zu erhalten. Am Ende blieb nur wenig Aschepulver übrig und einige verkohlte Holzstückchen im Hobo nachdem ich ihn ausbrennen ließ. -
Edwin reagierte auf Andreas K. in Stirnlampe SUNREE "Sports 2"Nachdem in einem anderen Thread über praktische Stirnleuchten diskutiert wurde, möchte ich hier mal kurz die „Sports 2“ von SUNREE vorstellen.
Die Lampe, die ich vor drei Wochen zu einem Preis von 9,06€ plus Versand in China bestellt habe, ist Heute bei mir eingetroffen.
Ein paar kurze Worte zum Hersteller – SUNREE verfügt über eine ordentlich Webpräsenz und scheint sich auf dem Europäischen Markt etablieren zu wollen. Zumindest konnte ich herausfinden, dass die Firma bei der letzten „Oudoor“ in Friedrichshafen mit einem Stand vertreten war, was darauf schließen lässt, dass es sich um einen echten Hersteller und keine Scheinfirma handelt.
Zur Lampe selbst – Die Lampe wurde in einer wertig gestalteten Verpackung geliefert. Das sagt natürlich noch nichts zum Produkt selbst aus.
Der Lieferumfang umfasst den Lampenkörper, separat das Stirnband und zwei AAA Batterien.
Der Lampenkörper lässt sich, wie auch von anderen Herstellern bekannt, neigen.
Der Bedienknopf für die Lampe ist angenehm groß dimensioniert und sitzt gut erreichbar auf der Oberseite des Lampenkörpers. Die Lampe verfügt über drei Leuchtmodi, hier in der Reihenfolge, wie sie geschaltet werden: schwaches Licht, starkes Licht und Blinklicht. Die Lichtleistung selbst konnte ich noch nicht testen, daher füge ich mit dem letzten Foto in diesem Test die Angaben des Herstellers bei. Leider verfügt die „Sports 2“ nicht über eine Sicherung die vor versehentlichen Einschalten schützt. Der Lampenkörper selbst wiegt angenehme 27g.
Das Stirnband ist mit 19g unglaublich schwer! Die Regulation der Weite des Stirnbandes ist auch nicht optimal, es kann sich leicht lockern. Im gespannten Zustand, sprich wenn man sie auf dem Kopf trägt, macht das nichts, doch wenn man sie abnimmt und zu einem späteren Zeitpunkt erneut aufsetzen will, muss man die Weite neu justieren. Zum Glück kann man das Stirnband leicht vom Lampenkörper abnehmen, da die Laschen in die es eingefädelt wird geschlitzt sind, wie es auf dem nachfolgenden Foto zu sehen sein wird. Dadurch kann man natürlich auch das Original Stirnband durch einen leichtes Gummiband, wie es z.B. bei Isomatten verwendet wird, ersetzen. Außerdem wäre es auch denkbar gänzlich auf ein Stirnband zu verzichten und die Lampe z.B. im Hemdkragen einzuhängen.
Und hier die Angaben des Herstellers zur Lichtleistung:
Fazit: Zu kleinem Preis erhält man eine relativ leichte, und wertig erscheinende Lampe mit Abstrichen beim Stirnband. Ein Praxistest der SUNREE „Sports 2“ steht natürlich noch aus, aber trotzdem gibt es für sie jetzt schon eine klare Kaufempfehlung von mir
Wer eine Lampe mit Rotlicht sucht, für den wäre vielleicht die SUNREE „Sports 2 S“ einen Blick wert.
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Edwin reagierte auf Basti in Praktische Stirnleuchte?Nutze seit einiger Zeit die Bosavi. Hat einen integrierten Akku mit Mini-USB Anschluss. Kommt bei mir inkl. Stirnband auf 63 Gramm. Hab sie mir in orange besorgt, damit man sie einfacher wiederfindet. Gibt es aber auch in schwarz, etc.
Hat neben dem Hauptspot noch eine rote und eine kleinere weiße LED. Auf der Innenseite befindet sich ein Knopf mit dem sich die Lampe gegen unbeabsichtigtes Einschalten (zum Beispiel beim Transport im Gepäck im Flieger) sichern lässt. Mit diesem Knopf kann man auch auf die Leuchtmodi zugreifen, so dass man nur die Funktionen griffbereit hat, die man auch wirklich braucht. (Man muss sich also nicht durch zig Helligkeitsstufen und Blinkmodi mehr klicken)
Die Lampe lässt sich durch zwei kleine Schienen auch einfach vom Stirnband abnehmen. Da eine Fahrrad-Halterung mitgeliefert wird, kann man die Lampe so ganz simpel von Stirn- zu Radlampe umfunktionieren.
Die Verpackung (6 Gramm) muss auch nicht im Müll landen, sondern kann (nachdem man sie an den entsprechenden Prägelinien gefaltet hat) als Diffusor und stylische Zeltlaterne genutzt werden!
Für die besonderen Stunden dann auch mit Rotlicht...
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Edwin reagierte auf bieber1 in Leichte SägeHab eine „leichte“ Säge gebastelt.
Ganz simpel und einfach,aber geht.
Gute Schnittleistung,durch 45 cm Sägeblatt = 124 Gram .
Mit 53 cm Blatt = 135 Gram..
http://abload.de/image.php?img=sge75sa0.jpg
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Edwin reagierte auf wilbo in Salino-Pyramidehttp://www.ultraleicht-trekking.com/forum/topic/2053-sturmstabiles-tarptent/?p=28035
hier nun die fortsetzung meiner planung aus dem faden über ein sturmstabiles tarptent.
was ich an tarps mag, sind die vielseitigen aufbaumöglichkeiten die so eine simple plane bietet. ist man jedoch schnell auf eine regensichere und windgeschützte unterkunft angewiesen, empfinde ich das gezunsel als zu langwierig. besonders bei wind und regen nervt mich der kampf mit der großen fläche bis die unterkunft endlich steht.
nach einigen aufbauvarianten mit einem rechteckigen und einem quadratischem tarp, war ich immer noch unzufrieden mit dem rundumschutz.
das verhältnis von tarpfläche zu geschütztem raum ist schlicht ungünstig.
bei windstille oder leichtem wind ist alles ok. frischt der wind jedoch auf, oder dreht die windrichtung bei regen, ist dies meistens für den aktuellen aufbau suboptimal.
so war mein erster gedanke beim tarpentwurf, von einem 100 % rundumschutz auszugehen und damit dann verschiedene offene varianten auszutesten. der geschlossene grundriss hat eine länge von 4 m und eine breite von 2,3 m. durch die beiden spitzen winkel an den stirnseiten entsteht zwar etwas toter raum, aber die fläche von 4,6 qm ist ja immer noch groß genug.
die vier identischen bahnen bilden das gundtarp. zusätzlich wird eine "türbahn" eingefügt die ebenfalls als überdachung dienen kann. zusätzlich kann diese extra bahn als kleine apsis aufgestellt werden. so hat man die möglichkeit von einer halboffenen oder einer 1/4-offenen seite.
durch diese kleine apsis, entsteht ein offener raum. man ist von drei seiten windgeschützt und hat trotzdem eine nette aussicht. bei dieser aufbauvariante kann man mit der mittelstange auch auf 1,20 m höhe gehen und den raum nochmals vergrößern. die mittelstange muß man allerdings asymmetrisch setzen und mit dem bodenband gegen verrutschen sichern.
vom höheren aufbau kann man leider nicht mehr so flott auf die geschlossene variante umbauen. wenn die apsis später geschlossen werden soll, ist es besser gleich die niedrige variante zu wählen. bei den beiden leicht verschiedenen aufbauten ändert sich der grundriss, und die türfläche bekäme dann zu wenig spannung.
zum schliessen der apsis wird das kleine "türdreieck" entweder aussen, oder innen eingeschlagen und an einem hering fixiert. dieser verschluss ist fest und regensicher, könnte aber bei sturm im wind schlagen. bei der A-frame aufstellung der trekkingstöcke, kann diese bahn um einen stock herumgelegt werden. auf diese weise würde die "türfalte" im knick fixiert und am schlagen im wind gehindert werden.
leider hat sich im komplett geschlossenen modus die "türfalte" nicht bewährt. zu fummelig ist das öffnen und schliessen der zusätzlichen bahn. positiv überrascht war ich, dass sich zum schnellen raus- und reinschlüpfen der "hintereingang" viel besser eignet.
durch die zwei gleichschenkligen winkel bei der konstruktion der tarp-segmente, kann man die rückseite hochziehen. so bekommt man einen zweiten eingang, oder eine weitere aussicht auf der gegenüberliegenden seite. dieser einschlupf kann sowohl beim A-frame aufbau, wie auch mit nur einer mittelstange genutzt werden. dazu muß nur eine sturmabspannung als seitenstütze herhalten.
die 1/2-offene variante ist schon sehr luftig, eher etwas für laue sommernächte. man kann das tarp natürlich auch komplett bodenfrei abspannen und bekommt so etwas wie ein schmal-trailstar mit einer überdachten fläche von ca. 6,5 qm.
dieser schnitt ist jetzt so berechnet, dass man mit einer stoffbreite von 1,55 m auskommen wird. die fläche nimmt ca. 7,7 qm ein und wird mit den entsprechenden stoffen leichter oder schwerer.
aktuell habe ich die beta-version mit einer mischung aus zwei zeltsoffen, braun 62 g/qm und gold 72 g/qm,gefertigt. das gewicht liegt jetzt bei 800 g. ich habe mich schon geärgert, dass ich keinen leichteren stoff für den "salino" verwendet habe, aber für diese null-nummer wollte ich alles möglichst einfach und günstig halten. so habe ich den schnitt ganz gerade genäht und auf einen cat-cut verzichtet.
(mit leichteren nylonstoffen würde man sicherlich noch um die 200 g einsparen können.)
ich habe vier sturmabspannungen flächenmittig, leicht erhöht angebracht. die abspannpunkte haben innen ein "gespiegeltes" gegenstück, so dass man eine leine an zwei gegenüberliegenden punkten quer durchs zelt spannen kann.
die fünf bodenfixpunkte sind mit 15 mm leahterlocks eher rustikal gehalten. meiner erfahrung nach geben die linelocks bei hoher spannung zu leicht nach und die schnur rutscht durch. da bei dieser konstruktion, mit dem langen first sehr viel zug auf den endpunkten liegt, wollte ich hier nicht an der falschen stelle sparen.
bei dem sonnigen wetter im wäldchen, kann man schön sehen wie sich die zeltfarbe im stealth-modus macht.
lg. -wilbert-
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Edwin reagierte auf mrhardstone in Vermeidung von Feuchtigkeit in Luftmatten / Feuchtigkeit entfernenBeim Aufpusten von luftbefüllbaren Isomatten kommt mit der Atemluft Feuchtigkeit in die Matte.
Diese Feuchtigkeit kondensiert irgendwann und setzt sich gerne in der Isoschicht der Matte fest. Das führt im schlimmsten Fall zu Kältebrücken, so dass die Isolationswirkung der Matte abnimmt - unangenehm ist aber auch der "Saft" der sich so in der Matte ansammelt, in der Matte verbleibt und dann irgendwann übelriechend durch das Ventil "herausschmoddert" ...
In der wärmeren Jahreszeit ist das meist nicht so schlimm, da die Bodenkälte kein so großes Problem darstellt und man die Matte zwischendurch mal mit geöffnetem Ventil "in die Sonne" legen kann". Die Matte zieht dann Luft, diese erwärmt sich und nimmt die Feuchtigkeit auf. Die Matte wird zusammengerollt und die feuchte, warme Luft damit rausgedrückt. Wenn man den Vorgang 2 - 3 mal wiederholt, bleibt kaum mehr Feuchtigkeit in der Matte und alles ist gut.
(wobei man die UV-Belastung des Materials und die Delaminierungstendenz bei einzelnen Modellen nicht unterschätzen sollte !!!)
Schwieriger ist es im Winter (oder wenn es halt insgesamt kalt ist), und man "auf Tour" nicht die Möglichkeit zum Trocknen hat. Deshalb ist es dann die beste Option, das Aufblasen mit Atemluft ganz zu vermeiden. Hat man keine Pumpe für seine Matte (oder ist die zum Mitnehmen zu schwer), kann ich ein leichtes setup empfehlen, welches ich seit Jahren für meine TAR und exped Matten nutze:
eine rormale, mittelgroße Einkaufstüte und ein Gummiring.
(Kosten: gar keine - Gewicht: ca 10 g - Ersetzbarkeit on tour: easy)
Beim Transport wickle ich die Matte in die Tüte ein (zusätzl. mechanischer Schutz). Wenn ich das Lager aufbaue, nehme ich die Tüte daher in die ich unten ein kleines Löchlein mit dem Finger durchgedrückt habe, so dass das Ventil durchpasst. Das geöffnetes Ventil durch Loch stecken, mit Gummiring verschließen, die Tüte als Blasebalg benutzen und die Matte aufblasen.
Das sieht in der Praxis dann so aus: click
Bei manchen dickeren Matten muss man dann noch ein oder zwei Mal mit dem Mund nachpusten. Dadurch oder auch durch insgesamt hohe Luftfeuchtigkeit kann es passieren, dass nach ein paar Tagen Benutzung die Matte innen feucht wird und dadurch die Wärmeleistung gesenkt wird.
Hat man nicht die Option der "Sonnentrocknung" - so kann man nach der Tour oder in zivilisierter Umgebung mit dem oben beschriebenen Setup (ggf. mit einer größeren Tüte, evtl. Müllsack) und einem Fön den gleichen Effekt erzielen - warme Luft in die Tüte fönen, diese erwärmte Luft in die Matte pumpen und dann wieder rausdrücken.
Die warme Luft nimmt die Feuchtigkeit mit raus und nach ein paar Wiederholungen ist dir Matte innen ziemlich trocken (merkt man, wenn man die Hand davor hält).
Fazit: egal ob Pusten oder Pumpen: Feuchtigkeit in der Matte lässt sich kaum vermeiden. Man sollte immer darauf achten, dass die Feuchtigkeit aus der Matte wieder rauskommt, da sonst die Wärmeleistung leiden kann.
Auf keinen Fall sollte die Matte mit innen befindlicher Restfeuchtigkeit komprimiert und verschlossen gelagert werden.
Grüße vom mrhardstone
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Edwin hat eine Reaktion von bieber1 erhalten in Hängematte-Tarp-Moskito-Combi für Tropen gesuchtBesitze die Exped Ergo Combi-Matte, die ist zwar sehr komfortabel und durchdacht (man liegt diagonal und flach darin), Tarp ist vielseitig verwendbar, aber das Teil ist - gemessen am Ultraleicht-Anspruch - recht schwer.
Gerade beschäftige ich mich aber auch etwas mit dem Thema Hängematte, insbesondere mit der Isolation im Herbst/Winter. Hier nur ein paar allgemeinere Anregungen:
Wie kalt wird es denn in Deinem Reisegebiet nachts (vermute ja, feuchtheiß)? Bei großer Hitze (auch nachts) kann die Abkühlung durch den Stoff der Hängematte ja sehr angenehm sein. Sobald die Temperaturen aber etwas fallen, bei mir unter ca. 16°, dann wird es ohne weitere Isolation sogar im Schlafsack für mich auf Dauer unangenehm. Der Schlafsack wird ja an den Auflageflächen komprimiert und isoliert dann entsprechend weniger. Da muss man schon eine leichte Isomatte in die HM einlegen (vielleicht in ein bei manchen HM vorgesehenes Fach) oder eine Isolierung außen um die HM anbringen (HM-Quilt/Underblanket). Genau diese Erfordernis im Frühling/Herbst/Winter und in kühlen Sommernächten macht eine HM im Vergleich zu Isomatte/Schlafsack oder Quilt/Tarp oder Tarpzelt zu einer per se schwereren Lösung.
Ich selbst liege nicht gut länger in Bananenform gekrümmt auf dem Rücken. Viele HM sind aber mit 120-140cm zu schmal, um diagonal und halbwegs flach, oder gar auf der Seite darin zu liegen. Das Schlafen solltest Du unbedingt vor dem Trip ausprobieren, wenn Du noch keine Erfahrung mit HM hast.
Viel Gewicht lässt sich sparen, wenn man anstatt werkseitig beigefügter Seile zur Aufhängung Dyneema-Schnur verwendet. Da hält eine 1,5mm Schnur von einem sehr bekannten Online-Versand-Konzern 150-200kg, zudem ist Dyneema sehr wenig dehnbar. Man kann eine solche Schnur mit zahlreichen Schlaufen oder Knoten versehen, an denen man die HM mit hochfesten Minikarabinern, z. B. Edelrid Aranya mit 650kg Bruchlast einklippt. So kann man die Höhe der Matte einstellen. Es gibt da viele kreative Lösungen im Web.
Bin aber selbst neugierig, was Anderen im Forum zu diesem Thema so einfällt!
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Edwin reagierte auf zwiebacksäge in Titan Materialquellehab letztens mal da bestellt und war völlig problemlos:
http://titanwerk.de/shop/catalog/browse?sessid=ZZDAHTPc6jcpUA5RuzblUoxGbPFB0nG1TQyLl2Eyxd7otTCPYKzoskDg4t4Or0de&shop_param=
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Edwin hat eine Reaktion von FarmerBoy erhalten in Titan MaterialquelleSeehr cooles Lagerplatzbild, ganz nach meinem Geschmack! Dein brennender Kocher trägt für mich entscheidend zur wilden Romantik bei...
So, habe nun doch noch meinen Dienstrechner bemüht und gerade herausgefunden, wie ich meine frisch verkleinerten Fotos implementieren kann...
Ausgangsmaterial für den Kocher: Ein Snowpeak 1400 Titantopf, die Deckelpfanne des dort hineinpassenden Snowpeak 900 Titantopfes und ca. 90cm einer 3mm Titanstange (ASTM Grade 5, weil hitzebeständiger als Grade 1-4).
Das erste Bild zeigt den Kocher mit einem draufgestellten Evernew 900 Topf. Der Topf steht auf den oberen Titanstangen mit dem Topfboden etwa 10 mm im Kocher.
Die Belüftung erfolgt ausschließlich durch die eine untere, breite Öffnung. Innen steht die Snowpeak 900 Deckelpfanne ohne Griff, aber mit sehr vielen 10mm Löchern, auch am Pfannenrand (seitliche Belüftung der unteren Brennkammer) mit der Öffnung nach oben auf zwei Titanstangen. Also wie eine kleine Feuerschale unten im Brennraum.
Die oberen Öffnungen dienen nur dem Nachlegen. Der Vorteil gegenüber nur einer großen Öffnung besteht in der größeren Stabilität des oberen Kocherrandes und im vorgegebenen kreuzweisen Nachlegen der Ästchen (mehr Volumen/Oberfläche/Luftzirkulation im Brennraum).
Die Titanstangen können auch tief unten im Kocher eingeschoben werden. Dann dient der Kocher als durchaus wirksamer Windschutz für einen Spiritusbrenner (MYOG oder Evernew). Der Topf sitzt dann tief im Holzkocher mit optimalem Abstand zum Spiritusbrennerrand.
Man kann den Holzkocher im Betrieb mit den Original-Topfgriffen des Snowpeak 1400 (habe ich drangelassen) herumtragen oder den Brennraum schnell zum Löschen ausschütten.
Der Evernew 900 Topf passt natürlich genau in den Holzkocher hinein. Zum Transport: Stangen raus, Zwischenboden fällt auf 1400er Boden, Kochtopf rein, Titanstangen in den Kochtopf.
Der Kocher (mit Zwischenboden und den 4 Titanstangen) wiegt stattliche 138g. Hobo geht natürlich leichter.
Das Mehrgewicht wird für mich persönlich schon durch das sehr stabile Brennverhalten (große Brennkammer), sogar mit etwas feuchtem Holz und die Anmutung von Lagerfeuer mehr als ausgeglichen. Man muss sich auch nicht permanent darum kümmern, ab und zu ein größerer Scheit im Betrieb nachgelegt, das reicht. Möchte ihn vor allem im Winter nicht mehr missen, der BBU bleibt meist zu Hause.
Hatte ich schon anderswo gesagt: Bei Kochern mag ich große Flammen und kurze Kochzeiten. Der hier braucht übrigens bei voller Flamme 4-5min für einen halben Liter kaltes Leitungswasser. Es darf dabei auch ein leichter Wind wehen...
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Edwin hat eine Reaktion von FarmerBoy erhalten in Eine Lanze für die Klinge brechen...Also ich lege es mir sogar immer so zurecht, dass ich mein langes Sissipuukko (fin. Militärmesser) "unbedingt" dabei haben muss!
Ist für mich z. B. ein Outdoor-Ritual, damit aus nassen Stämmen Brennstoff für meinen Holzkocher zu spalten, auf jeden Fall ersetzt das Messer für den Bushcrafter in mir vollständig eine Axt, wenn es mit einer kleinen Fiskars-Säge ergänzt wird. Stämme in Abschnitte zersägen (dauert mit einer Axt weitaus länger!!), Messer mit Knüppel in die Stirnseiten treiben, um das Holz in kleine Scheite zu zerlegen.
So ein "richtiges" Messer symbolisiert für mich persönlich die Abenteuer-Seite auf Touren und beim Übernachten im Freien besonders wirkungsvoll;-)
Es geht auf jeden Fall auch ganz ohne Messer, aber sogar im Alltag habe ich mein kleines, stabiles Fjällkniven U2 immer dabei. Die oben gezeigten Leicht-Lösungen erscheinen mir teilweise nicht sehr stabil, aber sehr kreativ, dafür habe ich etwas übrig! Sehr anregend...
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Edwin hat eine Reaktion von FarmerBoy erhalten in Unterlage für Isomatte unterm TarpAuch ich verwende zumeist Exped-Isomatten (Synmat 7 Pump und Synmat Basic UL).
Auf den gut abgesuchten Boden kommt eine dünne Polycro-Folie gegen Schmutz und Wasserdampf, darauf meistens eine 5mm EVA-"Matte" (gibt es in 2x2m, z. B. von Exped), die genau auf die Maße der eigentlichen Isomatte zugeschnitten ist. Im Moskitonetz-Innenzelt meines Pyramidentarps kommt die EVA ebenfalls unter die Isomatte.
Vorteile:
Sehr guter Schutz der Isomatte.
Wirkungsvoller Schutz vor Wegrutschen, besonders auch auf Silnylon.
Im Winter zusätzliche Isolation.
Auch prima als Picknick-Decke oder zum Liegen auf feuchten Wiesen.
Nachteil:
Zusatzgewicht von etwa 100g.
Zum Transport rolle ich die jeweilige Synmat mit der EVA-Matte zusammen ein und bringe die Rolle meist außen am Rucksack an.
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Edwin hat eine Reaktion von Norweger erhalten in Fertignudeln im TitantopfIch benutze seit Jahren ausschließlich unbeschichtete Titantöpfe, meist auf Holzkochern oder Spiritus. Fertignudelgerichte, auch mit Käsesauce brannten dabei so gut wie nie an. Vielleicht eine Frage des Vorgehens.
Das Wasser mit dem eingerührten Tüteninhalt lasse ich zunächst unter Rühren aufkochen, dann nehme ich den Topf von der Flamme und stelle ihn ein-zwei Minuten zur Seite, z. B. auf zwei Ästchen, damit wenig Wärme an den Untergrund abgegeben wird. Dann wieder unter Rühren aufkochen, von der Flamme, einige Wiederholungen, dann ist das Gericht eigentlich genau wie es sein sollte.
Meine Erfahrung: Wenn der Boden nach dem letzten Aufkochen und wenn das Gericht fertig ist, etwas abkühlt, z. B. durch direkten Erdkontakt, dann hängt noch weniger an, Angehängtes löst sich in meiner Wahrnehmung sogar etwas.
Spülen: Leeressen, wenig Wasser rein, bei Holzkocher nochmal draufstellen und Aufkochen. Bei geschlossenem Deckel schütteln, ausschütten und mit einem Taschentuch nachreiben, das hat in den meisten Fällen gereicht. Auch wenig kaltes Wasser und länger Einweichen funktioniert, wenn ich z. B. den Spiritusbrenner nicht nochmal anzünden möchte. Ein Titanlöffel hat gegenüber Kunststoff den Vorteil, dass man eventuell anhängende Reste damit besser wegschaben kann. Mein Spülschwämmchenstückchen und Waschgelkonzentrat habe ich fast nie gebraucht.
Das oben beschriebene Vorgehen beim Kochen ist natürlich ungünstig, wenn der Brennstoff genau berechnet ist. Esbit oder Spiritus lassen sich ja auch nicht gut verlustarm im Wechsel löschen und zünden. Einer der vielen Gründe, warum ich fast nur mit Holz koche. Oder recht viel Brennstoff mitnehme.
Einfache Freezerbag-Gerichte haben aber auch ihren Charme, da kann man die Zutaten selbst wählen und jedwedes Spülen entfällt. So bereite ich mir morgens warme Haferflocken, Couscous oder ähnliches mit Honig, Salz und Trockenfrüchten zu, ohne das und starken Kaffee gehe ich keinen Schritt;-)
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Edwin hat eine Reaktion von FarmerBoy erhalten in Fertignudeln im TitantopfIch benutze seit Jahren ausschließlich unbeschichtete Titantöpfe, meist auf Holzkochern oder Spiritus. Fertignudelgerichte, auch mit Käsesauce brannten dabei so gut wie nie an. Vielleicht eine Frage des Vorgehens.
Das Wasser mit dem eingerührten Tüteninhalt lasse ich zunächst unter Rühren aufkochen, dann nehme ich den Topf von der Flamme und stelle ihn ein-zwei Minuten zur Seite, z. B. auf zwei Ästchen, damit wenig Wärme an den Untergrund abgegeben wird. Dann wieder unter Rühren aufkochen, von der Flamme, einige Wiederholungen, dann ist das Gericht eigentlich genau wie es sein sollte.
Meine Erfahrung: Wenn der Boden nach dem letzten Aufkochen und wenn das Gericht fertig ist, etwas abkühlt, z. B. durch direkten Erdkontakt, dann hängt noch weniger an, Angehängtes löst sich in meiner Wahrnehmung sogar etwas.
Spülen: Leeressen, wenig Wasser rein, bei Holzkocher nochmal draufstellen und Aufkochen. Bei geschlossenem Deckel schütteln, ausschütten und mit einem Taschentuch nachreiben, das hat in den meisten Fällen gereicht. Auch wenig kaltes Wasser und länger Einweichen funktioniert, wenn ich z. B. den Spiritusbrenner nicht nochmal anzünden möchte. Ein Titanlöffel hat gegenüber Kunststoff den Vorteil, dass man eventuell anhängende Reste damit besser wegschaben kann. Mein Spülschwämmchenstückchen und Waschgelkonzentrat habe ich fast nie gebraucht.
Das oben beschriebene Vorgehen beim Kochen ist natürlich ungünstig, wenn der Brennstoff genau berechnet ist. Esbit oder Spiritus lassen sich ja auch nicht gut verlustarm im Wechsel löschen und zünden. Einer der vielen Gründe, warum ich fast nur mit Holz koche. Oder recht viel Brennstoff mitnehme.
Einfache Freezerbag-Gerichte haben aber auch ihren Charme, da kann man die Zutaten selbst wählen und jedwedes Spülen entfällt. So bereite ich mir morgens warme Haferflocken, Couscous oder ähnliches mit Honig, Salz und Trockenfrüchten zu, ohne das und starken Kaffee gehe ich keinen Schritt;-)