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Ultraleicht Trekking

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Mein neuer Firefly UL Stove Hobo 80g mit Evernew Mug Pot 500 Topf 74g:

 

firefly-ul-stove-mit-evernew-mug-pot-500

 

Nachdem ich mich ein halbes Jahr mit Holz-Öfchen beschäftigt habe, möchte ich Euch einen sehr guten kommerziellen Ultraleicht-Hobo vorstellen. Getestet habe ich ihn noch nicht. Sollte aber gut funktionieren: 500ml umschlossener Brennraum und genug Luft von unten und (wahlweise) vorne und guter Rauchabzug unter dem Topf. Hier erstickt das  Feuer nicht wie bei anderen Hoibos. Mein Mug Pot 500 Topf passt mit seiner Bodenvertiefung genau zwischen die Topfhalter-Zinnen des Hobos. Als Zubehör gibt es noch ein  Draht-Topfkreuz, dass sich entweder noch höher als Kreuz oder in gleicher Höhe parallel montieren lässt. Der Hobo ist aufgeklappt als Windschutz für einen  Spiritus-Kocher verwendbar. Spiritus-Kocher im Hobo ist natürlich auch machbar, macht aber weniger Sinn, weil man dann weniger Windschutz hat. Vieles was man sonst so als Hobo-Kocher mit Holz- oder Spiritus-Betrieb sieht ist suboptimal.

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Das Teil funktioniert garantiert super.

Aber deine eigenen haben auch was.

Hab deine Spiritus-Teelicht-Variante schon einigemale genutzt.

Mit Cone = viel Power bei nur 1Gramm Gewicht.

Auch den Besteckkörbchen / Hobo find ich klasse (du kleiner Feuerteufel )

mach weiter so und inspiriere deine Myog Fan"s die Werkzeuge Tanzen zu lassen.

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Hallo Bieber. Der Firefly ist nicht selbst gebaut, sondern bei QiWiz gekauft. Meine Leistung war nur, ihn zu finden und zu bezahlen.

 

Mein selbst gebauter ALFs IKEA-Hobo ist von der Leistung sicher noch besser, weil er das doppelte Volumen hat und gute Luftführung, wiiegt aber auch 44 Gramm mehr und ist minimal umständlicher auf- und abzubauen. Dafür ist er aber sehr billig selber herstellbar.

 

Ich werde noch selber einen bastelbaren ultraleichten Hobo entwickeln. Erste Experimente findet Ihr bei Outdoorseiten.net. Sobald er fertig ist, werde ich ihn auch hier vorstellen.

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  • 5 Monate später...

Auf einer Wandertour durch die Brandenburger Wolfsheide testete ich meinen Firefly UL Hobo (80g) mit gutem Ergebnis: In einer 6-Liter-Tüte sammelte ich Kleinholz bis maximal 2cm Durchmesser, das innen trocken und außen herbstnebel-feucht war. Dann füllte ich den Firefly mit senkrecht stehenden Holzstücken und entzündete ihn von oben. Als Anzünder verwendete ich eine Ritter-Sport-Schokoladenverpackung und einige Streichhölzer. Der Hobo brannte gut und ohne Probleme. Spätestens alle 5 bis 10 Minuten musste ich wieder etwas Holz nachlegen. Längere Stücke fütterte ich durch das Tor. Kleinere Stücke warf ich zwischen den Topfhaltern in den Hobo. Glut war stets reichlich vorhanden. Wenn die Flammen erloschen waren, weil ich zu spät nachgelegt hatte, pustete ich ein paarmal, um wieder Flammen zu bekommen.

 

6-liter-holz.jpg

Dieses Holz, in einer 6-Liter-Tüte, reichte mehr als 3 Stunden
 
firefly-ul-stove-mit-evernew-mug-pot-900
Beim Kochen von Reis im Evernew Mugpot 900 Topf (99g).
 
firefly-ul-stove-flasche-topf-pfanne.jpg
Beim Braten von Fleisch in der Trangia-Mini-Pfanne (70g + Zange 21g). Der Rauch kommt vom Fleisch!
 
firefly-ul-stove-topf-flasche.jpg
Beim Pasteurisieren von leckerem Flusswasser in der Evernew Titanium Bottle 800 (113g). Achtung: Den Flaschendeckel habe ich etwas geöffnet, damit kein Überruck entsteht, um eine Dampfexplosion zu vermeiden. Die beiden Titanbügel (4g) hatte ich nur installiert, damit die Flasche auf den Hobo passt. Topf und Pfanne hätten auch gut auf den Zinnen gestanden. Mit der Standfestigkeit gab es keinerlei Probleme. Für extreme Gewichtssparer könnte die Titanflasche viele Funktionen übernehmen: Flasche, Kochtopf, Wasser-Entkeimer,  Wärmflasche, Zeltheizung und Keule.
 
firefly-ul-stove-mit-flamme-2.jpg
Einmal pro Stunde kratzte ich mit einem Stöckchen die Asche unter dem Hobo zur Seite, um die Luftzufuhr von unten aufrecht zu erhalten. Am Ende blieb nur wenig Aschepulver übrig und einige verkohlte Holzstückchen im Hobo nachdem ich ihn ausbrennen ließ.
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Futtertor, möglichst offener Bodenrost und genug Abstand zum Topf sind wichtige Hobo-Kriterien.

 

Der Firefly UL funktioniert gut, obwohl der Brennraum nur halb so groß ist wie bei meinem gekürzten Ikea-Hobo. Den Firefly muss man etwas kontinuierlicher füttern und die Wärmeleistung ist niedriger. Bei nassem Holz oder wenn man für 2 Leute kochen und (etwas) heizen will, würde ich den Firefly XL nehmen oder meinen Ikea-Hobo. Und wenn es weniger auf das Gewicht angkommt den Ikea Hobo Version 5.

 

Allerdings habe ich den Firefly noch nicht mit nassem Holz getestet. Villeicht klappt das auch.

 

Im direkten Vergleich mit Lagerfeuern ist mir schon mehrmals aufgefallen, dass das Holz-Sammeln, Anzünden und In-Betrieb-Halten bei einem Hobo viel einfacher ist, vor allem wenn man alleine oder zu zweit ist.

 

Ich habe mit Paypal bezahlt und Rob hat die Lieferung am nächsten Tag losgeschickt. Ich kann mich nicht mehr genau erinnern, aber lange gewartet habe ich nicht. Allerdings musste ich dann noch den Briefumschlag beim Zoll abholen, aufmachen und den Hobo vor versammelter Mannschaft aufbauen, weil keiner glauben wollte, dass in dem Umschlag ein Herd ist :wink:

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