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Ultraleicht Trekking

b.sucher

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  1. Naja, fast 300 Gr find ich halt schon viel.
  2. @FuchsVomWalde ja - zT gibt's aber auch Legaldefinitionen, nach denen Wald Teil der freien Landschaft ist (s.o.). Und in manchen Bundesländern wird die Differenz vorausgesetzt, ist aber nicht definiert Nach Abstandsregeln muss man auch noch gucken ... z.B. darf ich in meinem Pachtgarten eigentlich nie rauchen, weil schmales Grundstück und direkt am Wald.
  3. ja eben, unten ist bei den Bildern son Zug auf Kniehöhe, also so ähnlich wie Kapuze untenrum. Tut man sich da auf Kniehöhe einknoten? Oder braucht man noch Schlafsocken? Kniestrümpfe? Da kommt ja einiges zusammen an Gewicht nur für "Schlafkleidung" only use. Foto bitte, damit ich bei einer realen Person sehen kann, wie das sitzt.
  4. @zopiclon alle leichten PP-Oberteile von Liod sind bei Hitze zu warm (also mir). Bei Hitze Hemd (auch wenns schwerer ist) oder die dafür gemachten dünnen Kufa-Teile von Rab (jeweils in weit - Brezza hab ich auch nur in eng und Rab nur nen T-Shirt). "Hitze" ist bei mir Pyrenäen ab Mitte September, die ersten 2 Tage. Hemden - is komisch, wenn ich mal ein leichtes finde, ist immer schon sale und das Teil danach aus dem Programm. Z.B. (original) Mammut, "made in China", XL - 133 gr (bürotauglich, deshalb aktuelles Gewicht, mit bißchen Schweiss vom Nixtun heute). Eins von Fjälrävn war mal noch etwas leichter.
  5. @FuchsVomWalde huhu, abweichende Erfahrungsteilung und k.A., ob andere das ähnlich handhaben: - ohne RV weil bei leichten SchlaSä mehr nicht nötig ist als Arme raus und SchlaSa weiter nach unten wurschteln (ich bin aber auch nicht im Sommer zeltend unterwegs, sondern davor und danach und halte auch Temperaturunterschiede von 30 Grad zur = während der Schlafzeit im Mid für viel zu hoch) - leichte Bivvies (bei uns: MLD s-light in der leichteren Version) machen für mich in Frostnächten den Unterschied zwischen Frieren und Nicht-Frieren; um mehrere Grad. - und erweitern den Liegebereich um a) ohne "Zelt" und b) ohne Inner (wir liegen gerne mal im feuchten Durchzug manchmal ruinöser Winterräume, unbewarteter Bruchbuden oder alpiner Shelter, die mal Viehunterstand waren oder ähnlich). Kondensprobleme hatten wir mit den leichten Bivvies noch nicht (die sind sehr weit, fast aufstellbar). Unsere Touren sind aber so, dass da nicht drei Nächte SchlaSa im Bivvy hintereinander sind. (Wetter bleibt schlecht -> anderes Gebiet in der Nähe oder Dorfevaluierung). @Khyal: hast Du den Fleeceanzug? Beweisfoto?! (wenn man den wenigstens als Klamotte beim Wandern tragen könnte...) (und: schläft man dann eingeknotet?).
  6. Grundsätzlich ja, weil: ohne guten Schlaf.... Aber die Einsparung der RVe (long: 100 Gr...) war ne gute Entscheidung bei uns. Und gegen leichten Stoff aussen rum spricht auch nichts. Kapuze seh ich so wie @trekkman, kann weg. Bzw., weil ich vor der letzten SchlaSa-Anschaffung vor >10 Jahren die Idee noch nicht hatte: Kapuze liegt halt morgens anders als abends.
  7. wenn Geld "keine Rolle spielt": dieser hier (ggf. mit max 100 gr Daune mehr). Im Link ist "no zip" eingestellt und Du kannst direkt sehen, was der Zip wiegen würde. Ohne ist so ein SchlaSa leichter.
  8. @El Barato eine Vielzahl von Campingplätzen und anderen Unterkünften steht nicht gegen eine Vielzahl von freien Trekkingplätzen (ja, die einer gewissen Betreuung bedürfen). Besipiel aus dem Norden: Dänemark, 687 edit, da fehlen zB die 3 Plätze zwischen Helsingör und Copenhagen, die ich kenne, hier die Zählung 800 und hier die Zählung >1500. Die 700 öffentlich(-rechtlichen?- ist das der Grund der unterschiedlichen Zählungen?) werden gerade um 300 weitere ergänzt. 2021 wurden da 270.000 Übernachtungen bewältigt (teilt die Naturschutzbehörde mit, offensichtlich kein Problem - Spekulation: weil "nur ohne Auto").
  9. Hm, so ein Permit-system wäre ja kilometerweit zurück hinter den jetzigen Betretensrechten und ich sehe keine Gegend, die so kaputt wäre, dass eine derartige Einschränkung zu rechtfertigen wäre.
  10. versuch doch mal, das ganz unpolitisch zu denken: die Beschlussfassung mag wenige dahinter haben (deshalb habe ich das ja tranparent gemacht), sie zeigt aber vor allem auch, was diskursiv möglich ist und dass Veränderungen vorstellbar sind. Die Diskussion war zügig bei der doch eher konsensual für blöd gehaltenen Hotelisierung des Bergtourismusses & "back to the roots" für die, die es wollen. Wozu Trekkingplätze gehören können. Die betreut gehören (LNT-Learning). Usw. usf.. Da ist es doch schon ein Fortschritt, den einfachen Gedanken auf so einer MV formulieren zu dürfen. "Aufklärung" funktioniert durch Verstehen und Überzeugung - Umsetzung kann dauern - bis sich ein paar Aktivisten vor Ort finden. Da will der ganze Verband (DAV) bis 2030 "klimaneutral" und "Co2-neutral" werden und betreibt zu diesem Zwecke lauter Berghotels...
  11. Hm, und in den Stiefeln kriegt man, wie du schriebst, "nasse Füße". Was war passiert?
  12. Schutt-T6 in Turnschuhen?
  13. Und Polen? Nach langjährigen "Kontakten und Gesprächen" zwischen Outdooreren und Forstverwaltung wurde auf Initiative der Forstverwaltung Zelten mit LNT-Regeln in grossen Waldgebieten 2020/21 legalisiert. Alles machbar. Hier in D bräuchten wir erstmal viele viele Trekkingplätze. Als Lernorte. Selbst der DAV Sektion Berlin (20000 tsd Mitglieder) hat ja auf seiner MV Mai 2021 beschlossen (weniger als 50 Stimmen reichten), sich für Trekkingplätze in der Nähe seiner Hütten bzw. den Talorten einzusetzen, also in den österreichischen Alpen (Ötztal und Zillertal).
  14. leider hat @Gibbon Recht: - und zwar nicht nur für Nicht-Jurist*innen! Aus § 59 BNatSchG wird z.T. ein sehr feiner Unterschied herausgelesen zwischen "freier Landschaft" und "Wald". Von einigen Behörden gibt es in der Folge Merkblätter mit dem Hinweis "Als freie Landschaft im Sinne des Landschafts[Sch]gesetzes gelten alle Gebiete, die nicht Wald, nicht im Zusammenhang bebaute Ortsteile und nicht Grünflächen innerhalb im Zusammenhang bebauter Ortsteile sind." (z.B.: NRW). Dagegen findet man zB im (neueren) WaldG von Sachsen-Anhalt die schöne Legaldefinition, wonach "Wald" ein Teil der "freien Landschaft" sei (§ 21 Nr. 1 LWaldG S-A 2016; ebenso § 2 Nds. WaldG und wohl auch Thüringen, Bayern u.a.). Nur das Betretensrecht ist für den "Wald" halt in einem Spezialgesetz geregelt, dem (Landes-)WaldG. Dort darf man -bestimmt jedenfalls in Sachsen-Anhalt und in Niedersachsen- Zelten, wenn der Grundstückseigentümer es (im Einzelfall & für kurze Zeit) erlaubt hat. Das ist wahrscheinlich in Brandenburg genau so: § 17 Brb WaldG regelt, dass der Eigentümer "das Zelten im Wald für einen Tag gestatten darf"* - je nach Verständnis des Begriffes "freie Landschaft" wäre die Regelung im Hinblick auf den weitergehenden § 44 Brb NatSchG möglicherweise überflüssig. Da hier wahrscheinlich aber nicht das Zelten im Naturschutzgebiet vom Eigentümer erlaubt werden können sollte, sieht Brandenburg wohl ebenso wie NRW (da kamen ja auch die rechtlichen "Entwicklungshelfer" oftmals her) einen Unterschied zwischen "freier Landschaft" und "Wald". Disclaimer: - meine Meinung. Ich würde mich nicht darauf verlassen wollen (bzw. diskutieren wollen), dass das Brb NatSchG für Wanderer das Zelten in Naturschutzgebieten erlaube "Zelten ist im Naturpark nur auf offiziellen Campingplätzen erlaubt". Und "im Naturpark (Barnim)" ist noch nicht mal alle Fläche Naturschutz- oder Landschaftsschutzgebiet.... Zudem: wenn in Schutzgebieten Zelten verboten ist, dann kann auch der Eigentümer da nix anderes erlauben (und in Brandenburg ist fast aller schöner Wald Schutzgebiet). LNT steht übrigens schon in den Gesetzen der 17 Gesetzgeber, manchmal etwas komisch: Abfall, den man abgelegt habe, müsse man aufsammeln und mitnehmen. Und mit dem Feuer: ab Waldbrandwarnstufe 2 ist Rauchen im Wald strafbar (!), Kippe wegschmeissen auch bei Warnstufe 1 oder weniger eine OWi. Auto wild abparken fällt übrigens die meiste Zeit im Jahr unter § 306f III StGB (mindestens), seit der RBB wiederholt bekannt gegeben hat, dass schon die Wärmeabstrahlung eines geparkten Autos erfahrungsgemäss trockenen Brandenburger Monokulturnadelwaldboden in Brand setzen kann. Im Barnim (und nicht nur da) ist aber, wie @FuchsVomWalde schreibt, das Problem, das die Laubbäume ohnehin alle umkippen. Ausser Ahorn, der wuchert alles zu und weg. Und Hasel... Die Förster sind zu wenig und das Wetter halt zu viel. * "(1) Waldbesitzer können unbeschadet sonstiger öffentlich-rechtlicher Vorschriften über die Regelung des § 15 hinausgehende Benutzungen ihrer Grundstücke nur dann gestatten, wenn diese nicht die allgemeinen Betretungsrechte gemäß § 15 erheblich einschränken oder den Wald gefährden oder seine Funktionsfähigkeit einschränken. Insbesondere können sie das gelegentliche und auf einen Tag begrenzte Zelten, die Entnahme weiterer Bestandteile des Waldes, das Aufstellen von Bienenstöcken gestatten und erweiterte Betretungsbefugnisse erteilen. Die Gestattungen bedürfen der Schriftform und sind vom Gestattungsnehmer der unteren Forstbehörde auf Verlangen vorzuzeigen." Der Bußgeldtatbestand dazu ist nicht das Zelten, sondern das Nicht-Vorzeigen der Gestattung auf Verlangen (der unteren Forstbehörde). Das ist dann ein komischer, wenn nicht bedenklicher Unrechtsgehalt - was ist denn das Schutzgut dahinter? Der Wald? Mir schwant, dass der gesamte sog. "Whatsaboutism" hier gute Argumente zur Verteidigung gegen einen dahingehenden Vorwurf benennt.
  15. An der Marmolata ist nicht mal eben "nur" ein Serac abgebrochen, sondern in der Folge eines (alpenweiten) sehr dürren Winters und der sehr hohen Temperaturen hat sich, ohne dass jemand es vorher geahnt hätte, ein Stück Gletscher von ca. 200m x 80m x 60m vom Berg gelöst und ist mit 300 km/h auf bis zu 2 Km Breite abgerauscht. Der restliche Gletscher sei "noch" mit dem Berg verbunden. Das "noch" wird jetzt untersucht und der Berg ist gesperrt. https://www.tgcom24.mediaset.it/cronaca/trentino-alto-adige/crolla-un-seracco-di-ghiaccio-sulla-marmolada-sei-morti-una-decina-i-dispersi_52046090-202202k.shtml (zahlreiche Fotos der CNSAS, Bergrettung)
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