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myog titan-heringe, Ul-sommer und UH-winter
wilbo antwortete auf wilbo's Thema in MYOG - Make Your Own Gear
hey danke, das freut die jungs, (alle ). -
myog titan-heringe, Ul-sommer und UH-winter
wilbo antwortete auf wilbo's Thema in MYOG - Make Your Own Gear
@ mr.riös & tappsi vielen dank, für die tips! das mit dem uv-licht wird unsere jungs begeistern. https://www.geocachingshop.de/ausruestung/taschenlampen/geocaching-uv-taschenlampe/a-1228/?ReferrerID=7&gclid=CI3l2ZGXt8ECFcKWtAodbDUAbA die schnüre werden rumgefummelt! wenn man die schnur unter dem hering durchzieht, könnte die schnur auch zug aufnehmen. mal sehen was da geht... -
nee, nee, die kommen schon dieses jahr! ja, das habe ich ebenfalls bei einem messe-newsletter gesehen. das wäre mir allerdings zu viel des guten. die drähte von diesem leichten led-set sind echt dünn. man kann die zwar wickeln und knicken, aber grobes packen würden die wahrscheinlich auf dauer übel nehmen. bei nicht eingebauten led´s kann ich selbst bestimmen welche lichtfarbe ich haben möchte, und vor allem wo genau ich das licht brauche. mit 2-3 mini-clips sind die drähte schnell überall angebracht oder umgebaut. wie lange so eine lichterkette hält, kann ich schwer einschätzen. kommt halt immer drauf an wie man damit umgeht. wie langlebig die leistung der knopfzellen ist, ob irgendwelche kontakte korrodieren, usw. die leichte lichterkette läuft mit zwei cr2032 knopfzellen. ob man da einfach ein anderes batteriefach anlöten kann weiss ich nicht. dann könnte man gleich eine lichterkette nehmen, welche mit aa-akkus zu laden ist. leider sind die deutlich schwerer. eine led-kette mit der dreier batteriebox wiegt ca. 150 g, die mit zweier ca. 100 g, incl. akkus. (nu komme ich damit wieder in den unseeligen bereich des ul-campings. ) diese schwereren led lichterketten halten einer gröberen behandlung eher stand. ich wickel den draht einfach um das batteriefach und gut is. dimmbar muss das gar nicht sein, so hell sind die led´s nun auch wieder nicht. und wenn, kann man sie ja überall reinstecken, hinterhängen, etc. und bei schwächer werdender akkuleistung kommt die dimmfunktion von ganz alleine daher.
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... habe ich gar nicht so aufgefasst! das ging eher in richtung selbstrechtfertigung. lg. -wilbert-
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im prinzip reicht ja eigentlich immer die stirnlampe. bei den letzen beiden nächtlichen ofentests war ich aber irgendwann genervt von dem hin-und hergeleuchte im tarp. die lichterketten geben ein weiches, fast schattenfreies licht. sehr angenehm um im dunkeln zu hantieren oder zu kochen. das salino-weihnachtsfoto, im dunklen wald mit lichterkette wird natürlich gemacht. selbstverständlich mit glühwein und spekulatius. lg. -wilbert-
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zeltleuchte, 12 g für das kleine bißchen luxus in der dunklen jahreszeit. http://www.ebay.de/itm/351094869100?var=620315789668&ssPageName=STRK:MEWNX:IT&_trksid=p3984.m1497.l2649 dafür dass die batterien so klein sind, leuchten die led´s sehr hell, deutlich heller als es auf dem foto wirkt. wie lange sich die knopfzellen bei kühleren temperaturen halten, wage ich nicht zu schätzen. -wilbert-
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Seal Skinz Walkingsocken mit Merinowolle, 25,90 €http://www.grube.de/seal-skinz-walkingsocken-mit-merinowolle-90-283-36-variation.html
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myog titan-heringe, Ul-sommer und UH-winter
wilbo antwortete auf wilbo's Thema in MYOG - Make Your Own Gear
hi tappsi, vielen dank! ein gaskocher würde wohl auch funktionieren. das schöne am glutpunktfeuerzeug ist die spitze, punktuelle flamme. es wird nur ein kleiner bereich rotglühend erhitzt und genau dort biegt sich das metall am leichtesten. grad 1 ist weich, grad 5 ist hart und spröde. dazwischen gibt es abstufungen je nach materialzusammensetzung. bei den harten gradationen ist der werkzugverschleiß leider deutlich zu spüren. -
myog titan-heringe, Ul-sommer und UH-winter
wilbo antwortete auf wilbo's Thema in MYOG - Make Your Own Gear
@bieber dank dir! @alf so aufwendig war das gar nicht. bei den sommer heringen wurden die rundstäbe im schraubstock mit einem glutpunktfeuerzeug erhitzt. rotglühend war das titan genau am heißesten punkt, mit wenig kraft zu biegen. beim versuch einen stab kalt zu schmieden, ist mir tatsächlich das material in der biegung gebrochen! -
ich habe mich oft geärgert, dass titan heringe extrem teuer sind. anfang diesen jahres habe ich auf ebay einen händler entdeckt, der regelmäßig titanstäbe in verschiedenen stärken anbietet. das letzte schnäppchen waren 30 stück, 3 mm stäbe für knapp 15,-€. das war ein preis mit dem ich leben konnte! die dünnen heringe sind aus 22 cm langen stäben geschmiedet. an dem knickstellen musste ich die stäbe rotglühend erhitzen, damit das harte, spröde titan (grade-5) beim biegen nicht bricht. das ergab heringe mit einer nutzlänge von 18 cm, die trotz des dünnen materials ausreichend halt bieten. die überlangen haken werden, wenn möglich mit in den boden gesteckt. das sichert die heringe gegen verdrehen. dann schaut nur noch das kleine zipfelchen schrumpfschlauch heraus. leider ist es nicht ausreichend stark phosphoreszierend um bei dunkelheit selbst zu leuchten. (wäre auch zu schön gewesen) ein hering wiegt 6,6 g die UH-heringe, sind winterheringe für gefrorene böden. im letzten heimischen winter musste ich feststellen, dass meist viel zu wenig schnee lag um ein tipi vernünftig mit schneeheringen zu fixieren. das reinhämmern von aluheringen in den gefrorenen boden war mehr als unbefriedigend. so wünschte ich mir simple nägel, die man einfach mit einem stein in den boden hauen kann. aus 6 mm rundstäben wurden dann diese luxus-nägel gebastelt. oben mit einem gewinde versehen und einer titan mutter als kopf. da der stab durch den kopf hindurch geht, kann man hemmungslos drauf einschlagen und diesen nagel in fast jeden boden treiben. das titan war zwar unglaublich zäh beim gewindeschneiden, ist aber mit grade-4 nahezu unkaputtbar. ein hering wiegt allerdings 30 g! für eine sturmsichere bodenfixierung, zb. bei einem sh-3, finde ich bei 6 heringen, 180 g im winter angemessen. -wilbert-
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sehr fest gewebte, schwarze 1,8 mm polyesterschnur mit eingewebten reflektionsstreifen. in einer qualität die ich sonst nur bei den exped schnüren gefunden habe. 10 meter wiegen 26 g. 100 meter für 20,-€ incl. versand! http://www.schnurhaus-onlineshop.de/epages/15508078.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/15508078/Products/018-SH2980RE-100 gibt es auch in neongelb, mit 2 mm durchmesser. http://www.schnurhaus-onlineshop.de/epages/15508078.sf/sec76fd549b74/?ObjectPath=/Shops/15508078/Products/02-SH2220EFR96-100 lg. -wilbert-
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dank dir dennis! nee, für schneelasten ist das nichts. bei dem flachen winkel der zeltbahn rutscht der schnee nur auf den rand, häuft sich auf und wird so schwer, dass die zarten trekkingstöcke weg knicken würden. da hilft nur, von innen kräftig gegen die zeltbahn schlagen, dass der schnee schön weit weg fliegt. ein wintertipi würde ich anders konstruieren. (... da gibt es sogar schon pläne.) lg. -wilbert-
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danke! : ) ich bin gespannt wie sich die wärme im tarp hält, wenn es kälter wird. gestern abend war es sehr nett im garten. draußen am boden 11 und innen 19 grad. bei den höheren tipis geht viel wärme in spitze. prima um dort socken zu trocknen, aber auf bodenhöhe bleibt es lange klamm. es braucht immer einige zeit bis die wärme unten ankommt. bei den niedrigeren bauformen, wird es recht flott nach dem anheizen auch warm.
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hier nun bilder vom upgrade mit ofen. die offene apsis kann optional mit einem windschutz geschlosssen werden. dadurch bleibt die wärme im tarptent und man hat es innen schön mukelig. so viel zum thema "UL-camping". der winter kann kommen!
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@ el zoido ich wollte den sack ja nicht als schlafsackliner im sack nutzen, sondern nur aussen über das fußteil stülpen. im rucksack als pack liner ist das mit der atmungsaktivität natürlich wurscht. dort sollte er nur wasserdicht sein. @ andreas das mit der regenjacke über dem fußteil ist super! dann könnte ich bei dem leichten müllsack bleiben und hätte eine doppelfunktion der regenjacke. @ tappsi törtel vielen dank für den materialtip. ich lasse mir zwei kleine fetzen als probe kommen. mal sehen wie abriebfest die membran bei dem 2-lagen stoff ist. dank euch für den input. lg. -wilbert-
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es geht mir darum kondenz am fußende des quilts, durch abstreifen an der zeltbahn zu vermeiden. beim müllbeutel habe ich das kondenzwasser ja geich im sack.
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@ andreas vielen dank nochmal für die blumen! hi magic, das hochziehen der zeltbahnen ist ein nettes design-element. ob das rein- rausschlüpfen wiklich praktikabel ist, kann ich noch nicht einschätzen. mal sehen wie das bei regen und wind sein wird... ich habe heute nochmal am tarp rumgebastelt, da ich mit dem verschluß vom hintereingang noch nicht zufrieden war. nun kann ich, sowohl von aussen wie auch von innen, die zeltbahn stramm verschliessen. ob das ganze nicht viel zu viel gezunsel ist, wird sich ebenfalls mit zeit zeigen. für zwei gleich große personen halte ich den raum im "salino" für zu knapp. ein erwachsener mit kind würde gerade noch gehen, dann wird es mit dem gepäck aber schon eng. der grundriss ist zwar verhältnismäßig groß, aber durch die flach zulaufenden spitzen wird der nutzraum, an kopf und fußende, in der höhe arg begrenzt. bei diesen einstellungen bekommt man eher einen eindruck von der begrenzenden raumhöhe in den tarpspitzen für die nutzung der stöcke als A-frame, habe ich mir einen verbinder aus 16mm pvc rohr gebaut. die beiden 20 cm rohrelemente wurden in der mitte mit einem stück benzinschlauch aus faserverstärktem gummi verbunden. der schlauch hat einen durchmesser von 14 mm und passt perfekt in die rohre rein. das gummi ist echt zäh und knickt nicht so stark ein wie ein dünnerer schlauch. damit sind die stöcker jetzt 1,60 m lang und vom winkel so schräg, dass ich sie nicht weiter spreizen würde. klar gibt es in dem tarp kondenz, wenn die bedingungen danach sind. über das für und wider von effektiven lüftgungsmöglichkeiten gegen kondenz im zelt, habe ich aufgehört mir gedanken zu machen. vor drei wochen hatten wir das sh-4 hoch aufgebaut, mit kompletter bodenabdeckung und es nieselte nur so im zelt. wenn ich lüfter in die spitze einbaue, dann um für abluft beim kochen zu sorgen oder um das flirrende insektenzeugs raus zu scheuchen. zusätzlich würde ich die lüfter gerne einfach verschliessen können. der entwurf von meinem "bastard" stagniert gerade, weil ich noch keine überzeugende lösung gefunden habe. drei lüfterentwürfe sind schon in die tonne gegangen, bei dem vierten habe ich jetzt hoffnung. lg. -wilbert-
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moin, ich habe hier eine material frage. hat schon jemand mit dem 2-lagen-laminat, ripstop, 50g/qm von extex gearbeitet? http://www.extremtextil.de/catalog/2-Lagen-Laminat-ultraleicht-Pattern-Ripstop-50g-qm::2204.html ich würde gerne aus dem material einen pack liner nähen, den ich mir abends über das fußende vom quilt stülpen kann. wie sieht das mit der atmungsaktivität von diesem material aus, gibt es da erfahrungswerte? lg. -wilbert-
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moin mathias! das schöne am schwarzen, doppelt beschichteten material ist, das es nicht ausfranst. das 90 g bodenmaterial wirst du entweder umsäumen müssen, bei einem kreis kein spaß, oder den rand mit silnet / seamgrip gegen ausfransen verkleben. meine sorge bei einem verklebten rand wäre, dass das dreieck wo es oben am halbkreis anschliesst, einreissen könnte. dort wo der zug am größten ist, würde ich das ripsband verlängern und weiter in die kreisfläche hineinlaufen lassen. damit hätte man an der stelle mit der höchsten belastung eine sinnige verstärkung erreicht. der zug vom dreieck auf die halbkreisfläche ist leider nicht gleichmäßig, man sieht sieht das gut an den falten unter dem ripsband. das dickere material verteilt den zug etwas großzügiger. ich nehme an, dass du bei dem dünneren stoff mehr faltenwurf haben wirst. du könntest noch den winkel des dreiecks verändern und schauen ob sich der zug anders verteilt. bei meinem dreieck am kreis sind es jetzt 20 grad. die aufgeklebten kreisflächen werden so schnell nicht ausfransen. ich habe zum kleben reichlich seamgrip verwendet. wenn da was ausfranst, wird es sowieso nur partiell bis zur naht gehen. das wird allenfalls ein kosmetisches problem. die kleinen clamcleat´s nutze ich aus faulheit, weil die verstellung einfach schneller ist. 6 clamcleat´s die ich verwendet habe wiegen 5 g und kosten 2,50 €. vom material her, ist da sicher noch optimierungsbedarf. ich habe noch ein 58 g/qm silnylon in braun-oliv hier rumliegen. da ist der unterschied zu dem aktuell verwendeten material nicht so groß, dass sich der erneute nähaufwand lohnen würde. mal sehen, vielleicht sichere ich mir noch einige meter vom 37 g/qm ripstop-gleitschirm-nylon. aber vor dem nächsten schnitt, sollte das tarptent erstmal seine kinderkrankheiten ausgestanden haben. ... und es ist ja noch mein cricket-duomid-bastard in arbeit! lg. -wilbert-
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hi mathias, auf die zeltbahn ist der normale zeltstoff, aussen und innen je einmal rund aufgeklebt. die sturmis sind aus einem stück geschnitten und bestehen aus beidseitig beschichtetem material. die form beschreibt einen halbkreis, an dem ein zug-dreieck "angestrickt" wurde. innen ist der gleiche halbkreis, nur spiegelverkehrt angebracht. so geht die mittelnaht, auf die der zug liegt, durch zwei dicke lagen und drei dünne lagen stoff. auf dem letzten bild sieht man im schattenbereich die zweite naht, die von innen gesetzt wurde. ich hoffe, das ist verständlich ...? normalerweise traue ich nur abpannungen, die an einer nahtkante angelegt sind. daher habe ich einige tests machen müssen, bevor ich mit den sturmis auf der zeltfläche zufrieden war. so bekommt man kräftigen zug auf die zeltfläche und der innenraum vergrößert sich deutlich. lg. -wilbert-
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ja, mein "rohrpostloch", ist für ein upgrade mit ofen gedacht. wenn ich den holzofen in die kleine apsis stelle, muss ich nur noch den eingang dicht machen und schon habe eine muckelbude für den winter. neulich wurde auch mal mit offener apsis geheizt, aber das ist eher was für den unterhaltungsmodus, allein im wald. wärmetechnisch bringt das wenig. selbst um kondenz zu trocknen ist das heizen mit dem offenen tarp zu langwierig.
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http://www.ultraleicht-trekking.com/forum/topic/2053-sturmstabiles-tarptent/?p=28035 hier nun die fortsetzung meiner planung aus dem faden über ein sturmstabiles tarptent. was ich an tarps mag, sind die vielseitigen aufbaumöglichkeiten die so eine simple plane bietet. ist man jedoch schnell auf eine regensichere und windgeschützte unterkunft angewiesen, empfinde ich das gezunsel als zu langwierig. besonders bei wind und regen nervt mich der kampf mit der großen fläche bis die unterkunft endlich steht. nach einigen aufbauvarianten mit einem rechteckigen und einem quadratischem tarp, war ich immer noch unzufrieden mit dem rundumschutz. das verhältnis von tarpfläche zu geschütztem raum ist schlicht ungünstig. bei windstille oder leichtem wind ist alles ok. frischt der wind jedoch auf, oder dreht die windrichtung bei regen, ist dies meistens für den aktuellen aufbau suboptimal. so war mein erster gedanke beim tarpentwurf, von einem 100 % rundumschutz auszugehen und damit dann verschiedene offene varianten auszutesten. der geschlossene grundriss hat eine länge von 4 m und eine breite von 2,3 m. durch die beiden spitzen winkel an den stirnseiten entsteht zwar etwas toter raum, aber die fläche von 4,6 qm ist ja immer noch groß genug. die vier identischen bahnen bilden das gundtarp. zusätzlich wird eine "türbahn" eingefügt die ebenfalls als überdachung dienen kann. zusätzlich kann diese extra bahn als kleine apsis aufgestellt werden. so hat man die möglichkeit von einer halboffenen oder einer 1/4-offenen seite. durch diese kleine apsis, entsteht ein offener raum. man ist von drei seiten windgeschützt und hat trotzdem eine nette aussicht. bei dieser aufbauvariante kann man mit der mittelstange auch auf 1,20 m höhe gehen und den raum nochmals vergrößern. die mittelstange muß man allerdings asymmetrisch setzen und mit dem bodenband gegen verrutschen sichern. vom höheren aufbau kann man leider nicht mehr so flott auf die geschlossene variante umbauen. wenn die apsis später geschlossen werden soll, ist es besser gleich die niedrige variante zu wählen. bei den beiden leicht verschiedenen aufbauten ändert sich der grundriss, und die türfläche bekäme dann zu wenig spannung. zum schliessen der apsis wird das kleine "türdreieck" entweder aussen, oder innen eingeschlagen und an einem hering fixiert. dieser verschluss ist fest und regensicher, könnte aber bei sturm im wind schlagen. bei der A-frame aufstellung der trekkingstöcke, kann diese bahn um einen stock herumgelegt werden. auf diese weise würde die "türfalte" im knick fixiert und am schlagen im wind gehindert werden. leider hat sich im komplett geschlossenen modus die "türfalte" nicht bewährt. zu fummelig ist das öffnen und schliessen der zusätzlichen bahn. positiv überrascht war ich, dass sich zum schnellen raus- und reinschlüpfen der "hintereingang" viel besser eignet. durch die zwei gleichschenkligen winkel bei der konstruktion der tarp-segmente, kann man die rückseite hochziehen. so bekommt man einen zweiten eingang, oder eine weitere aussicht auf der gegenüberliegenden seite. dieser einschlupf kann sowohl beim A-frame aufbau, wie auch mit nur einer mittelstange genutzt werden. dazu muß nur eine sturmabspannung als seitenstütze herhalten. die 1/2-offene variante ist schon sehr luftig, eher etwas für laue sommernächte. man kann das tarp natürlich auch komplett bodenfrei abspannen und bekommt so etwas wie ein schmal-trailstar mit einer überdachten fläche von ca. 6,5 qm. dieser schnitt ist jetzt so berechnet, dass man mit einer stoffbreite von 1,55 m auskommen wird. die fläche nimmt ca. 7,7 qm ein und wird mit den entsprechenden stoffen leichter oder schwerer. aktuell habe ich die beta-version mit einer mischung aus zwei zeltsoffen, braun 62 g/qm und gold 72 g/qm,gefertigt. das gewicht liegt jetzt bei 800 g. ich habe mich schon geärgert, dass ich keinen leichteren stoff für den "salino" verwendet habe, aber für diese null-nummer wollte ich alles möglichst einfach und günstig halten. so habe ich den schnitt ganz gerade genäht und auf einen cat-cut verzichtet. (mit leichteren nylonstoffen würde man sicherlich noch um die 200 g einsparen können.) ich habe vier sturmabspannungen flächenmittig, leicht erhöht angebracht. die abspannpunkte haben innen ein "gespiegeltes" gegenstück, so dass man eine leine an zwei gegenüberliegenden punkten quer durchs zelt spannen kann. die fünf bodenfixpunkte sind mit 15 mm leahterlocks eher rustikal gehalten. meiner erfahrung nach geben die linelocks bei hoher spannung zu leicht nach und die schnur rutscht durch. da bei dieser konstruktion, mit dem langen first sehr viel zug auf den endpunkten liegt, wollte ich hier nicht an der falschen stelle sparen. bei dem sonnigen wetter im wäldchen, kann man schön sehen wie sich die zeltfarbe im stealth-modus macht. lg. -wilbert-
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moin andreas, sehr schöne arbeit!, neid und missgunst sei dir gewiss. der schnitt ist gelungen. das zelt steht da, wie aus beton gegossen! hochachtung. mit "verbesserungen" tu ich mich ein wenig schwer, denn viele änderungen könnten individuell sehr unterschiedlich ausfallen. ich mach´ trotzdem mal meine wunschliste auf: - die ripsbänder an denen die lineloc´s angebracht sind, würde ich kürzer halten. dann kann im zweifel der zeltsaum bodennäher abgespannt werden. - eine zusätzliche türschlaufe ist immer ein potenzieller tropfenfänger. ich würde eher die vorhandenen sturmabspannungen auf der zeltfläche nutzen. von innen kannst du eine gummilitze anbringen und mit oval-tanka durch deinen d-ring fädeln. damit das ganze hält, müsste am zeltsaum eine zusätzliche bodenabspannung mit lineloc angebracht werden. (siehe zugpunkt) - die aufhängepunkte des nests würde ich oben am rand der spitzenverstärkung anbringen und innen an den sturmabspannungen. die sind ja schon verstärkt und so kannst du sie mehrfach nutzen. - für eine winter-version könntest du windflaps anbieten, die den grundriss noch etwas vergrößern und vor allem zugluft und schneetreiben im zelt verhindern. zur lüftung könnte man sie hochbinden, wie bei den bigsky zelten. (anbei ein link zu einem foto von evernorth aus dem nachbarforum.) einige fragen sind mir noch in den sinn gekommen. > wie sehen die mittigen sturmanspannungen auf der zeltfläche im detail aus; ziehen sich die nahtlöcher am zeltstoff unter spannung auf? > wie hoch ist die spannung an den zeltecken am boden, rutschen die bänder der lineloc´s nicht bei hoher belastung und nässe durch? wie stark sind die bänder in den lineloc´s? > könntest du bei gelegenheit noch zwei fotos vom innenraum machen? innen von der spitze des zeltes nach unten, zum fuß- und kopfende hin. dann kann man bei deinem schlafsack-setup besser sehen wieviel platz dort ist. lg. von südlich der elbe, -wilbert-
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ich nehme an, dass wenn der shelter bodennah abgespannt wird, nicht viel liegelänge für einen 1.90iger nachbleibt. es sei denn man zwängelt sich da irgendwie rein und schützt kopf- und fußbereich des quilts vor dem kondenz der zeltbahn. ... aber schön ist bestimmt anders. hier sieht man das auf den letzteren bildern ganz gut. http://www.randonner-leger.org/forum/viewtopic.php?id=1084&p=8 ups, ich sehe, der trekkerling war schneller!
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jau, dank dir! habe ich erst auf den zweiten blick entdeckt.