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Ultraleicht Trekking

Mittagsfrost

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  1. Gefällt mir!
    Mittagsfrost reagierte auf questor in Georgien Svaneti - auf und nieder, immer wieder.   
    Tag 3: "Der Weg ist das Ziel my Ass!"
    Eckpunkte Irgendwo weit hinter Dudi pass -> Zemo Marghi hab mir die Campstelle nicht genau markiert, ~37km, 1480hm up, 2295hm down, höchster Punkt 1800m     Der Wecker klingelt, ich snooze etwas, dann gegen 7 in die kühle, etwas feuchte Welt. Für Frühstück bin ich einfach nicht zu haben - es wird die tour über bei Schoki oder Snickers bleiben. Ich zehre noch immer am Couchsurfing-Schokopaket, heute gibt es Knusperkeks zum Frühstück. Gegen 8 geht es los. Die Sonne hat es noch nicht über die Gipfel geschafft, erste Hänge in der Ferne leuchten bereits goldig. Es ist kühl, aber nicht kalt. Ab durch nasse, mannshohe Hogweeds, matschige, schmale Trampelpfade, gemäßigt bergab. Recht ereignislos geht es so immer mehr oder minder parallel zum Fluss bergab. Vorbei an einer Schäferhütte, außer Rauchschwaden lässt hier noch nichts auf Leben schließen. Nicht mal die Hunde beachten mich, sind entweder noch schlaftrunken oder hier kommen doch deutlich öfter Wanderer vorbei, als es mir den Eindruck macht. Der Pfad wird zum Forstweg - einem herrlich zerklüfteten, tief matschigen Exemplar. Ich tänzele um die besonders tiefen Stellen herum, klettere auf den schmalen, festen Teilen an Schlammkuhlen vorbei, eine wahre Freude - not. Es wird besser und besser, die Fahrrinnen immer tiefer und voll Wasser, der aufgeschobene Schlamm dazwischen eine traumhafte Suppe.   Der Grund für den Zustand steht ein Stück weiter den Weg entlang. Ein geradezu prähistorisches Kettenfahrzeug mit Räumschild, dass hierzulande Museumsstatus verdient hätte, in Georgien noch fleißig Wege verwüsten darf.   Immer mal gibt es einen Blick entlang des Flusses zu erhaschen, ansonsten geht es von Bäumen umsäumt wie Autopilot den Forstweg entlang.     Die Brücken sind allesamt temporär aus Baumstämmen konstruiert - wahrscheinlich jedes Jahr nach der Schmelze aufs neue. Der Fluss wird breiter, das Flussbett noch vielfach mehr. Man kann nur erahnen, was hier zur Schneeschmelze herunterkommen muss. Treibgut beachtlichen Ausmaßes liegt verkeilt an den Rändern des Flussbetts.     Ansonsten weiterhin ereignislos, der matschige Weg nervt, habe inzwischen Podcasts auf dem Ohr und beginne irgendwann bereits im Laufen Gedanken auf dem Smartphone festzuhalten, sliding Tastatur sei Dank. Etwas vor Khaishi, dem etwas größeren Ort und ende der Toba Lake Route bekommt das Tal etwas mehr Canyon Charakter, sonst weiterhin Gelatsche, Gelatsche, Gelatsche auf dem endlos erscheinenden Forstweg - der inzwischen staubig anstelle matschig ist und mir die Sonne frontal in's Gesicht lacht.     Khaishi ist auch nicht der Rede wert, ein paar kioskartige Läden, die eine recht große, stärker befahrene Straße Säumen, nichts, was zum Verweilen einlädt. Ich genehmige mir ein georgisches Dosenbier, lasse die Füße etwas baumeln und ziehe weiter Richtung Chuberi.   Der Asphalt der Straße kocht, ich brate auf ihm. Der Weg zweigt irgendwann von der Hauptstraße ab, es folgt eine übel staubige Piste, die im Windkanal des Tals einen wahren Sandsturm erzeugt - zusätzlich befördert von an mir vorbei donnernden LKWs - das umstrittene Hydropower Dammprojekt, von dem ich gelesen hatte, ist nicht weit. Einziges Highlight ist ein erstes Fundstück hiesiger Grabsteinkunst, die ich am Wegesrand bestaunen darf, weil sich hier wohl zwei Kollegen in Ihrem Bimma, der ebenso sogar samt Nummernschild Teil der Jenseitskunst ist, aus dem Leben geschossen haben.     Langsam habe ich keine Lust mehr auf Sandsturm und Panade auf der schwitzigen Haut, ich halte den Daumen raus und einer der LKWs nimmt mich 3-4km mit. Vorbei an den Baggern und Raupen, die das Flussbett bearbeiten und riesige Gesteinsbrocken bewegen - es kracht, knirscht und wummst überall. Hatte ich schon erwähnt, dass ich in den zwei Wochen in Georgien keinem einzigen Fahrzeug mit intakter Windschutzscheibe sitzen werde?    Kurz vor Chuberi heißt es dann wieder Fußensatz. Chuberi ist der offizielle Einstieg nach Nakra. Es gibt sogar wieder eine Tafel, die die Route beschriebt. Auch einen Laden und eine Kneipe soll es hier geben. Der Laden hat zu, die Kneipe entdecke ich gar nicht erst. Der Weg schraubt sich direkt wieder bergauf, erreiche Zemo Marghi, eine kleine Siedlung, daneben eine Wiese mit Bäumen und Ausblick, unweit eine Quelle verzeichnet - perfekt um hier zu verweilen - und das sogar zur Abwechslung noch im Hellen. Ich fragte mich beim Anstieg aus Chuberi noch, wie lange das Netz wohl diesmal halten wird, da werden auf den Kämmen dicke Mobilfunkantennen sichtbar, die das ganze Tal lang strahlen. Zu Hause ist der Empfang schlechter als in meiner Hängemattewürde ich meinen. Während ich darüber nachdenke, ob es nun eher erstaulich oder erschrechend ist, dass Netflix & chill irgendwo im nirgendwo auf etwa 1300m eine erschreckend reale Option ist, vergesse ich direkt für einen Moment, dass ich keine Serien mag.   Ehe ich aufbaue, mache ich noc runter zur Quelle, bin inzwishcen doch fast leer gelaufen, will noch kochen und morgen lieber direkt durchstarten. Ich treffe ein paar jüngere Bewohner an der Quelle, die etwas englisch sprechen. Sie sind neugierig und wollen später bei mir vorbei kommen. Ich wasche mir die Staubkruste vom Leib, das kalte Quellwasser ist herrlich, ich bin wie neugeboren. Dann Aufbau, Essen, es dämmert, dann noch ein paar Langzeitbelichtungen vom Camp.     Ich liebäugele gerade mit der Hängematte, da kommen die zwei Jungs tatsächlich noch vorbei. Sie haben Maiskolben im Gepäck und laden mich ein auf ein Lagerfeuer, um diese zu rösten. Zum Glück bin ich noch nicht in mein stylisches Nachtoutfit inklusive Strumpfhose geschlüpft. Ich freue mich über die gastfreundliche Idee, aber die ganze Aktion zieht sich. Die Maiskolben landen direkt auf der roten Glut, gegessen wird eher zylinderförmige Kohle als dass man noch von Mais sprechen könnte.   Nach gutem Willen und einem Kolben passe ich. Etwas Verständigung ist möglich, Google Translate hilft zusätzlich. Die Jungs erzählen von den zahlreichen Bären in der Gegend, die sie immer wieder sehen - ich weiß nicht genau, ob ich das hören wollte. Auf das Staudamm Projekt sind sie nicht gut zu sprechen, leider können wir uns nicht gut genug verständigen, im die Gründe zu erörtern. Ich bin tot und glücklich, als ich mich irgendwann verschieden kann, der Tag war lang. Ich penne direkt weg. Alles in allem ein komischer Tag. Für's Auge eher Überbrückung, trotzdem irgendwie befriedigend, weil endlich ordentlich Strecke gemacht und der erste Abschnitt geschafft ist. Auch im hellen an einem wirklich schönem Platz aufbauen zu haben belohnt. 
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    Mittagsfrost reagierte auf SouthWest in Schnäppchen   
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    Mittagsfrost reagierte auf questor in Georgien Svaneti - auf und nieder, immer wieder.   
    okay okay - Prokrastination galore - und ihr seid schuld! 

    Swanetien war sogar mal ein unabhängiges Königreich bis in's 12. Jahrhindert
    https://de.wikipedia.org/wiki/Swanetien
    Die Swanen gelten noch heute als sehr heimatverbunden und hart im Nehmen.

    Wo waren wir...
    Tag 2: "Runter kommen sie alle"
    Eckpunkte Toba lakes -> irgendwo weit hinter Dudi pass hab mir die Campstelle nicht markiert, ~17km, 1520hm up, 2300hm down, höchster Punkt 2800m   Das Tarp hat gehalten, der Wind wurde irgendwann gen morgen weniger, trotzdem eher mäßig geschlafen. Nachts hatte ich mal Quilt und tarp befühlt, es schien ordentlich feucht zu werden. Ich wälze mich bis halb neun, höre schon erste Wanderer vorbeiziehen. Das Thermometer zeigt für die Nacht im Minimum 6 Grad, im Quilt wars angenehm. Die Sonne kommt langsam über die Gipfel, und kann meinen Kram trocknen, ich schäle mich noch etwas gerädert aus der Penntüte. Die Tarpkonstruktion sieht bei Tag noch lustiger aus als was sich nachts im Lampenlicht erahnen ließ.



    Solarpanel raus hängen, waschen, Wäsche, Wasser an der nahegelegenen Quelle filtern, mit den Nachbarn, einem Japaner und einem Schotten plaudern, die aus meiner Zielrichtung kommen, der morgen zieht sich. Irgendwann kommt eine eher wenig sportliche Truppe mit winzigen Tagesrucksäckchen vorbei - noch mal: Der See ist wenn man es wie ich übertreibt in einem, sonst eher in 2-3 Tagen zu erreichen und Fahrzeugen nicht zugänglich - ich bin irritiert. Ein paar Minuten später kommen dann zwei geführte Pferde mit eher einem Hausstand als Wandergepäck auf den Rücken hinterher, mein Weltbild ist wieder im Lot. Erst um 11 komme ich endlich los. Es geht noch ein Stück hinauf, ich genieße noch einmal den Ausblick auf den See dann beginnt das  Schotterserpentinen-bergab in's erste Tal.


    Ich komme an zwei weiteren hübschen Schmelzwasserseen vorbei und sauge die Blicke in's Tal auf. Die Geröllserpentinen sind eher weniger Highlight.




    Der Weg führt über den Rinnsaal Ausfluss des einen Sees, das Gras ist etwas Dichter - was sieht denn hier so, das wird sich wohl nicht... Tatsache! Hast Du Scheisse am Schuh, hast Du Scheisse am Schuh! Was ne Sauerei! Es wird nicht die letzte Hinterlassenschaft bleiben, an der ich eher ungünstig positioniert vorbeikomme. Der Wanderer in Georgien - genauere Bestimmungen der Nationalitäten lassen meine nicht vorhandenen Fähigkeiten im Fährten lesen nicht zu - hat scheinbar einen Hang zum Schiss an pittoresken Punkten.
    Gefrühstückt hatte ich einen Teil des opulentn Schokoladenpakets für meinen abgetauchten Couchsurfing-Host, so undankbar bin ich über das ungeplante Mehrgewicht angesichts der handverlesenen Sorten gar nicht mehr.
    Die Sone brutzelt, die gestrigen Strapazen sitzen noch, ich legen unten im Tal angekommen eine frühe Pause im Schatten des einzigen größeren Felsens. Frühstück? Mittag? Trailbrunch? Whatever - auf jeden Fall endlich mal vernünftig Essen, ich habe bisher ungewöhnlich wenig Hunger auf der Tour. Die Powerbank ist ein fast voll nach wenigen Stunden, das Telefon immer noch, ich bin angetan von diesem Experiment. Es geht weiter durch ein langgezogenes Tal, stark überwuchert, ich bin dankbar, dass um diese Saison doch schon zumindest schmale Pfade getreten sind.     Hier sind deutlich weniger Leute unterwegs, die meisten scheinen wieder Richtung Süden abzusteigen und nicht Richtung Norden. Ich treffe irgendwann zwei Tschechen und noch später zwei Holländer. Langsam geht es wieder bergauf, der Weg Richtung Pass zieht sich. In der Schräge bin ich konditionell dort, wo ich letzte Nacht aufgehört habe - bei Null und auf dem Zahnfleisch. Zum Glück gibt es massig Blaubeeren, die immer wieder kurzes Innehalten erlauben.   Weiter oben hüllen sich die spitzen wieder in Wolken, es gibt nichts zu sehen. Also beschäftigt sich das Hirn mit dem, was sichtbar ist. Mir fallen vor allem die ausgesucht fetten Heuschrecken auf, die eher zum tot stellen denn zum Davonhüpfen neigen, sodass ich mehrmals beinahe einige von ihnen mir dem Stock aufspieße, sie aber unbeirrt Millimeter daneben verharren. Merkwürdig für diese Hüpfer denke ich mir. Aber gut, wäge ich ab. Bei der Körperform. Das wäre ja in etwa so, als hätten sich bei den Säugern evolutionär nielpferdartige Tönnchen mit Känguru Beinen durchgesetzt. Da wäre ständig davonhüpfen wohl auch nicht meine erste Wahl...oh, wo ist eigentlich der weg schon wieder hin? Während sich mein Kopf mit derlei Exkursen von den doch recht eintönigen Strapazen abzulenken versucht, verliert sich immer Mal wieder der weg - oder ich ihn. Die dann weglosen Traversen zurück auf den Pfad Kosten zusätzlich Kraft. Es geht endlich über den Pass, der ziemlich underwhelming ist. Bergb wartet wieder traumhaft schottriges Geröll.    Aber während die Oberschenkel Unterseite fertig ist, hat die Oberseite noch Kapazitäten. Also poltere ich bergab. Die Passseite ist deutlich kühler und windiger. Auf den ersten Plateaus sehr ich ein paar Zelte in Aufbau. Wahrscheinlich die vom Wasserfall letzte Nacht. Aber ich bin gerade zu gut im Flow und ziehe vorbei. Auch dort scheint sich niemand für das übliche 'where from - where to - what's next' Schmalgetalke zu interessieren. Für die Aussicht würde es sicher lohnen, auch hier zu bleiben, aber die Sonne erlaubt noch gut 1,5 h Laufzeit - und auch morgen wird wieder ein langer Tag. Zudem traue ich nach dem üppigen Wind auf 2600m auch den noch gut 2400m nicht so recht, ist es doch bereits recht zügig und würde vermutlich eher mehr. Und davon ab verlangt mein geschundener Kadaver nach Bäumen für die Hängematte, die ich etwa 4-600 Höhenmeter weiter unten ausmachen kann. Ich poltere weiter hinunter, so langsam meldet auch die Oberschenkel Oberseite fatigue. Langsam in der angepeilten Höhenlage angekommen ist es hier unten allerdings wieder extrem überwuchert, mannshoch, kleine Schneise getreten, feuchter Boden. Die ersten Baumvertreter sind aus der Nähe betrachtet auch eher karg, eine Hängematte samt Füllung ist ihnen auf keinen Fall zuzumuten. Es wird langsam dunkel, kühlt ab, ich ärgere mich über mich selbst, als ich doch tatsächlich wieder die Lampe raus holen muss, um nicht noch zuguterletzt im Halbdunkel in ein Schlammloch zu tappen. Dann noch durch einen Fluss, was gibt es schöneres am Abend, wenn der warme Quilt eigentlich schon ruft. Ich schlage mich etwas desparate endlich in ein üppiger werdendes Wäldchen - na gut, eher eine spärliche Ansammlung von Bäumchen und finde nach Überwinden des dichten Gestrüpps auch tatsächlich zwei Exemplare, denen ich ansatzweise zumute, mich durch die Nacht zu tragen. Der Himmel ist klar wie die Nacht zuvor, kein Wind, ich spare mir aus purer Faulheit das Tarp, wär ja auch langweilig ohne etwas Wetteinsatz. Dann noch die Geliebte Rahmensuppe Marke feuer frei, aufgepumpt mit den kleinen Knopfnudeln vom Türken und - Erbseneiweißpulver. Eigentlich für's Müsli am Morgen gedacht, aber bisher hatte ich noch weniger Hunger als so schon üblich. Warum also nicht. Turns out - keine Verbesserung, aber auch nicht groß schlechter. Etwas körnig, aber auch angenehm sehmig und nur minimaler Eigengeschmack, dafür noch ein verdienter Protein Booster für die Regeneration über Nacht. Wir halten Fest - die ungewohnte Appetitlosigkeit hat sich gelegt, die Fressmaschine rollt wieder los. Gegen 22:30 liege ich - mit wohligem Grinsen ob des Komforts in der Matte. Eigentlich wollte ich noch etwas podcasts hören, die opulente Stromsituation Dank Powerbank verlangt geradezu nach ein bisschen verschwenderischem Umgang und Luxus, begnüge mich aber mit etwas kartenstudium und Routenplanung und entschlafe bald.  
  4. Witzig!
    Mittagsfrost hat eine Reaktion von SouthWest erhalten in Georgien Svaneti - auf und nieder, immer wieder.   
    Genau, Questor! Hör sofort auf, in Swanetien rumzuwandern, setzt Dich irgendwo hin und schreibe gefälligst Reisebericht! Erst die Arbeit, dann das Vergnügen.
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    Mittagsfrost reagierte auf questor in Georgien Svaneti - auf und nieder, immer wieder.   
    Bin ja schon wieder im Alltag - und das ist auch der Verzögerungsgrund. Aber den Rest der Woche sieht's gut aus
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    Mittagsfrost reagierte auf Idgie in 15 Liter sind genug :-P   
    Gerade fertig geworden, ich lasse mal die Bilder für sich sprechen und schreibe später, wenn ich mehr Zeit habe, noch etwas dazu 
    Abmessungen gesamt: 50*25*15, nutzbarer Inhalt ca 15 Liter, Gewicht 160 gramm, Material vorwiegend DxG




     

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    Mittagsfrost reagierte auf questor in Georgien Svaneti - auf und nieder, immer wieder.   
    Es scheint schon zu dämmern, ich schreibe die Seen gedanklich abermals ab, will einfach noch laufen, so weit es geht. Da reißen die Wolken auf, es wird noch mal deutlich heller, die Sonne scheint das komplette Tal entlang, am Ende ein feuerroter Gipfel, als möchte sie mir sagen - ich bin noch da, Du kannst noch, da geht noch was.     Ich nehme das als Zeichen und nehme die zweite - oder dritte oder vierte Luft mit. Etwas weiter treffe ich rein russisches Paar, dass das Lichtspektakel ebenso genießt. Sie wollen bis zur Schäfer Jurte, von der ich auch schon gehört habe. Wir gehen zusammen. Lange hält meine Luft nicht, die Schritte werden schwerer, aber wir erreichen sie Jurte mit Einbruch der Dunkelheit. Begrüßt von kläffenden Kötern bin ich als einziger, der sich nicht verständigen kann irgendwie nicht überzeugt, hier für die Nacht zu bleiben. Zumal der Mond inzwischen über die Gipfel scheint und ich mir die Nacht am See bei Mondschein noch immer attraktiv vorstelle. 2km sind es wohl noch - und satte 600hm. Aber die kurze Pause hat mich schon wieder vergessen lassen, das gerade eben noch bereits jeder Schritt einer zu viel war. Also Lampe raus und los. Es folgt ein schnaufendes, endloses berggeschraube im Mondlicht, unterbrochen von fFussgehüpfe und Wegverliererei auf den Wiesen. Es weht ein strammer Wind, allzu kalt ist es jedoch nicht. Ich komme an einem Wasserfall vorbei, der Tags wirklich beeindruckend sein muss, aber so kurz vorm Ziel möchte ich nun auch nicht mehr stoppen. Irgendwann zwischen 10 und 11 erreiche ich völlig fertig den See. Der Anblick macht die Strapazen etwas vergessen und ich habe sogar noch Lust für ein paar Nachtaufnahmen.     Die Lagersuche erweist sich als schwieriger als gedacht. Kleine rinsel und nasser Boden, im Dunkel durch den Bewuchs kaum zu erahnen, dazu noch immer dieser Wind. Ich hatte gehofft, die Senke am See würde Schutz bieten, ist aber wohl zu groß. Ich finde eine halbwegs brauchare Stelle, in unweiter Entfernung sind zwei weitere Zelte zu erahnen.  Beim Versuch, eine Halbpyramide zu stellen wird mit schnell klar, dass das wohl nicht die Behausung der Wahl wird - die Wand wird voll zu Boden gedrückt. Was nun? Dackelgarage? @wilbo hatte mir ja kürzlich noch mitgegeben, dass meine Hängematten Abspannpunkte sich auch dafür perfekt eignen, ein am Fußende geschlossenes A-Frame zu stellen. Also niedrig und breit aufgebaut, Rückseite und lange seite in den Wind. Auch hier wird die Langseite eingedrückt, mein Kalkül ist, dass sich durch die Breite des Tarps auf der windabgewandten Seite trotzdem noch liegen lässt. Es scheint zu funktionieren, ich krieche in meine Garage. Ich rechne mit einer feuchten, kalten Nacht und ziehe an, was da ist. Essen fällt aus, hatte den ganzen Tag über kaum Hunger. Da ich beim Anstieg schon merkte, dass die Muskeln langsam dicht machen und sich beim im Tarp kauern erste Krämpfe ankündigen, gibt es Magnesium. Dann Geräte an die Powerbank und schlafen, der Blick auf die Uhr sagt 1:30 - fuck! Na mal gut, dass ich nicht direkt übertrieben habe - gratuliere! Ich stelle den wecker auf etwas später, ich spüre, dass nach dem Einstieg definitiv etwas Regeneration angesagt ist. Der Mond ist unglaublich hell, ich nickere trotzdem direkt weg, kein Wunder nach der Tor-Tour. Kurz darauf wache ich verwirrt auf, als der Mond hinter den Gipfeln verschwindet und es plötzlich duster ist, auch ansonsten weckt mich die ein- oder ander Böe, die das Tarp noch weiter eindrückt, als der konstante Wind ohnehin schon. So wirklich traue ich der Konstruktion nicht, sehe mich schon das fliegende Tarp aus dem See fischen, dämmere aber immer wieder weg.
  8. Gefällt mir!
    Mittagsfrost reagierte auf Fabian. in Kleidung ausschließlich von Decathlon und andere Kleidungfragen von Anfängerin   
    OT: Wäre es möglich, dass du die Wörter ausschreibst? So ist es unglaublich schwierig zu lesen.
  9. Witzig!
    Mittagsfrost reagierte auf Andreas K. in Impressionen von Touren   
    Leute, Alkohol lockert bekanntermaßen die Zunge. Das macht die Angelegenheit nur noch schlimmer! 
  10. Witzig!
    Mittagsfrost reagierte auf Roiber in Impressionen von Touren   
    OT: Also einem jüngeren Kind würde ich versuchsweise erstmal nur ein Glas Sherry zu trinken geben... 
     
     
  11. Gefällt mir!
    Mittagsfrost reagierte auf Andreas K. in Impressionen von Touren   
    Der erste Gipfel meiner 7 jährigen Tochter, der Tabor im Salzkammergut. Zwar nur gut 1600m hoch, aber fürs erste Mal "Bergsteigen" meiner Großen waren 650hm ordentlich! 


  12. Gefällt mir!
    Mittagsfrost reagierte auf Tumurbel in Hitzesommer – oder der etwas andere Tourbericht.......   
    Hitzesommer – oder der etwas andere Tourbericht.......
    Ich habe überlegt, ob ich diesen Bericht überhaupt einstellen soll, hat er doch kaum etwas mit einer klassischen UL-Tour zu tun. Schließlich wollte ich euch jedoch meine Erfahrungen mit dem Hitzesommer dieses Jahres nicht vorenthalten und stelle mal eine Kurzbeschreibung meiner Erfahrungen und Erlebnisse auf dieser Tour vor.
    Bereits im letzten Herbst habe ich mit den Vorbereitungen für den Hike des Hauptwanderweges 9 – Heuberg-Allgäu-Weg – des Schwäbischen Albvereins, begonnen. Es soll 185 km von Spaichingen bei Tuttlingen zum Schwarzen Grat bei Kempten im Allgäu gehen.

    Ich habe Karten beschafft, den GPX-Track heruntergeladen, gefühlte hundert Mal auf Google Earth die Strecke verfolgt, potentielle Übernachtungsplätze festgelegt, an der Ausrüstung gefeilt usw. usw.
    Im Juni 2018 habe ich ein Zeitfenster ausgemacht, das mir zwei Wochen Urlaub ermöglicht. Die Wetteraussichten kurz vor Tourstart sind grandios (auf den ersten Blick). Temperaturen > 30°, schwül und gegen Abend schwere Gewitter.
    War schon das Frühjahr viel zu warm, scheint mich eine „heiße Tour“ zu erwarten. Verschieben ist nicht, also bedarf es einen genauen Blick auf die Ausrüstung, die mitgenommen werden soll.

    Das ist nicht die Ausrüstung, die ich mitgenommen, sondern die Ausrüstung die ich zu Hause gelassen habe !
    Also mal sehen. Daunenjacke ? Bei über 30° jeden Tag und Schwüle ? Raus damit !
    Windjacke ? Meine FroggToggs-Regenjacke erfüllt den gleichen Zweck. Raus damit !
    Handschuhe und Mütze ? Raus damit !
    Klymit-Airbeam mit Pumpe für meinen Huckepack ? Ich falte meine EVA und schon habe ich ein Rückenpolster. Also raus damit !
    Topf, Gasbrenner, Löffel und Feuerzeug ? Die Tour führt (i.d.R.) durch dicht bewohnte Gegenden und 40 km am Bodensee entlang. Also raus damit !
    Schließlich lande ich bei 4600 Gramm Base. Klasse ! Fast UL.
    Ich grüble weiter über meine Ausrüstung, beschließe, die Sonnenschutzcreme mit LSF 30 gegen Creme mit Lichtschutzfaktor 50+ und genauso meinen Lippenschutz mit einem Stift mit LSF 30 auszutauschen.
     
    Dann geht es endlich los.
    Schon am ersten Tag, erlebe ich einen Vorgeschmack auf die folgenden Tage. Beim Aufstieg auf den Dreifaltigkeitsberg brennt die Sonne schon Morgens glühend heiß vom Himmel. In kürzester Zeit bin ich in Schweiß gebadet. Es geht viele Kilometer auf Schotter- und Teerwegen durch den Wald in praller Sonne.
    Die gute Nachricht: Das Insektensterben fällt nicht so schlimm aus wie gedacht ! Ich kann beruhigend mitteilen: Es gibt noch genug Bremsen.
    Auf den Schotter- und Teerwegen wehre ich mich stundenlang gegen Bremsen. Besonders lästig sind die großen Pferdebremsen, die es sich vor dem Anflug auf meinen Körper, auf der grauen Unterseite meines Swing Lite-Flex Schirmes bequem machen und sich zum Angriff sammeln.
    Die folgenden Tage werden mich diese lästigen Viecher bei jedem Feuchtgebiet, bei jedem Gang durch eine Viehweide (ganz lästig, wenn noch Kühe auf der Weide sind), bei jedem Gang auf sonnenbeschienenen Schotterwegen piesacken.
    Leider führt der HW 9 nur für sehr kurze Zeit auf naturbelassenen Wegen durch die Gegend. Meistens sind Schotterwege, ja tagelang hauptsächlich Teerwege zu finden.
    Die Sonneneinstrahlung auf die Wege reflektiert die Hitze zurück an den Körper, so dass auch der Lite-Flex-Schirm an seine Grenzen stößt. Nach wenigen Stunden gehen, bin ich fix und alle.
    Gottseidank habe ich meine Ausrüstung rigoros abgespeckt. Ich wage es nicht mir auszumalen, was für eine Tortur es wäre, mit 15 oder mehr Kilogramm durch diese Hitze zu schleichen. Also Daumen hoch für UL !
    Am ersten Tag, nach 31 Kilometern, erreiche ich, von der Hitze ziemlich zermürbt, meinen Übernachtungsplatz im Wald bei Neuhausen ob Eck.

    Dachte ich noch auf den letzten Kilometern, dass das Brennen an der Innenseite der Oberschenkel eben vom Schweiß her rührt, werde ich beim Ausziehen meiner Wanderklamotten unangenehm überrascht. Durch die starke Schweißbildung und Reibung hat sich der Stoff meiner Decathlon-Wanderhose im Schritt aufgelöst und auf einem handtellergroßem Stück große Löcher und aufgezwirbelte Fäden gebildet. Es haben sich, trotz eincremen zu Beginn der Tour, an meinen Oberschenkeln blutige Scheuerstellen gebildet, die jetzt wie die Hölle brennen.
    An eine Reparatur meiner Hose ist nicht zu denken.
    „Aaargh ! Das ist schon das zweite Mal, dass mich so eine Billighose im Stich lässt. Das war das letzte Mal, dass ich so einen Sch..... kaufe !“ fluche ich vor mich hin.
    Jetzt wird’s spannend. Tour-Abbruch oder nicht, ist jetzt die Frage. Ich starte mein Smartphone (habe ich je behauptet, dass man so etwas nicht braucht ? hüstel, hüstel ) und suche das nächst gelegene Sportgeschäft.

    Na Klasse ! 40 Kilometer entfernt in Überlingen, wird der nächste Laden angezeigt.
    Belämmert sitze ich auf dem Waldboden vor meinem Contrail und überlege, was ich machen soll.
    „Ich könnte ja die Scheuerstellen abkleben und vorsichtig 20 Kilometer nach Stockach gehen, falls die Hose so lange durchhält. Vielleicht gibt’s dort einen ähnlichen Laden, der Hosen verkauft. Wenn es nicht klappt und die Hose vollends auseinanderfällt, kann ich noch meine Regenhose anziehen und mit dem Bus von Stockach aus nach Hause fahren“
    „Nein, das kommt doch überhaupt nicht in Frage ! Ich werde morgen mein Glück versuchen und nach Stockach gehen. Falls es noch reicht, sogar nach Überlingen und mir dort eine neue Hose kaufen“. sage ich zu mir und mache mich für die Nacht fertig. Der Himmel ist bedeckt und es ist unerträglich schwül. Es tröpfelt für ein paar Minuten vor sich hin und schon habe ich das nächste Problem an der Backe.
    Es ist nicht daran zu denken, die Nachtklamotten anzuziehen. Sobald ich meine lange Seidenunterhose und das Nachtshirt anziehe, rinnt mir der Schweiß in Strömen über den Körper. Im Contrail ist es fast nicht auszuhalten. Bis 02.00 Uhr in der Nacht liege ich wach, nur mit der kurzen Unterhose bekleidet, im Contrail. Erst dann, hat sich die Temperatur soweit abgekühlt, dass ich meine Nachtklamotten anziehen und den Komforter benutzen kann.
    Ich erwache gegen 06.45 Uhr und bin wie mit Eisenbahnschienen geschlagen. Eine weitere Erkenntnis macht sich breit. Noch ein, zwei solche Nächte im Contrail und ich bin fertig mit der Tour. Entweder ich suche die nächsten Tage jeweils ein Hotel auf, damit ich wenigstens ein paar Stunden ruhig schlafen und meine Kräfte wieder aufladen kann, oder das war´s mit der Tour. Schließlich bin ich 60 Jahre alt und man sollte seine Fertigkeiten realistisch einschätzen.
    „Was kann jetzt noch passieren ? Vielleicht einen Meteor auf den Kopf ?“ frage ich mich sarkastisch.
    Müde wie ein Hund, mit schmerzenden Oberschenkeln und kaputter Hose mache ich noch Morgentoilette und mich anschließend auf den Weg nach Stockach. Auf ein Frühstück in einem der nächsten Orte hoffend, trabe ich mit zusammengebissenen Zähnen los.
    Muss ich noch extra berichten, dass es in keinem einzigen Ort einen Metzger oder Bäcker gibt ? Eine Gastwirtschaft die nicht erst um 17.00 Uhr öffnet ?
    Ich ernähre mich also tagsüber von steinharten Pfefferwürsten und Wasser, die ich als Notproviant mitführe. Das Weglassen des Kochers usw. war somit ein Griff ins Klo und wehmütig denke ich an einen Topf voll Spaghetti Bolognese.
    Ich schaffe tatsächlich die 20 Kilometer bis Stockach, ohne die Hose zu verlieren, finde dort keinen passenden Laden und tigere am nächsten Tag, nach einer Übernachtung im Hotel, noch 21 Kilometer nach Überlingen, kaufe mir dort für 90 Euro eine neue Wanderhose und übernachte in einem Hotel im Stil der fünfziger Jahre.
    Weiter geht’s mindestens 40 Kilometer direkt am Bodensee entlang. Keine Chance, am Bodensee ein ruhiges Fleckchen zu finden. Touristen sind mit E-Bikes, MB und zu Fuß an jedem möglichen und unmöglichen Ort zu finden. Die Einheimischen berichten mir, dass es zu dieser Zeit kaum jemals so einen Andrang gegeben hat. Nicht mal ein erfrischendes Vollbad im See traue ich mir zu, plansche mit hochgerollten Hosenbeinen mit den Füssen im Wasser, schiele jede Sekunde sicherheitshalber nach meinem abgestellten Pack. Man hat wirklich keine ruhige Minute.
    Nach 24 km übernachte ich im Hotel in Immenstaad und tags darauf nach weiteren 28 Kilometern komplett groggy in Tettnang. Ich brauche unbedingt einen Zero, hat mir doch die Hitze und Schwüle jede Kraft aus den Beinen gezogen.

    Lustigerweise schickt mir meine Frau jeden Tag Videos von schweren Gewittern und Autos, die in unserer Gegend bis zu den Scheinwerfern im Wasser stehen. Bis dato hat es auf meiner Tour kein einziges Mal gewittert. Abends haben die Wolken zugezogen, aber keinen Tropfen abgeregnet. Die Schwüle ist unerträglich.
    Gott froh, den Bodensee verlassen zu haben, geht es nach 27 Kilometer nach Wangen (Übernachtung im Hotel) und tags darauf 23 Kilometer nach Isny (Übernachtung im Hotel).
    Schließlich erreiche ich nach weiteren 10 Kilometern mein Ziel. Den ehemals höchsten Berg von Baden-Württemberg – den Schwarzen Grat ! Ich habe für die 185 km 8,5 Tage (incl. 1 Zero-Tag) gebraucht.

    Man glaubt es kaum: Bin ich tagelang in größter Hitze und Schwüle gelaufen, fängt es, als ich den Turm des Schwäbischen Albvereins besteige, an zu regnen. Es regnet nicht nur, es schüttet wie aus Kübeln, so dass ich den Abstieg durch den Wald zur Bushaltestelle bei der Reha-Klinik Überruh, in zentimetertiefen Rinnsalen zurücklege. Es regnet den ganzen Tag, bis ich wieder nach stundenlangen Zugfahrten, wieder zu Hause bin.
    Fazit:
    Also es war keine angenehme Tour – aber trotzdem eine lehrreiche Erfahrung. Ich möchte deshalb auch keine Bewertung des HW 9 abgeben, wäre diese doch wenig objektiv.
    Leichte Ausrüstung war das A und O.
    Übernachtung im Contrail – keine Chance. Ich hätte bei diesen Bedingungen mit Sicherheit nach weiteren ein, zwei Tagen abbrechen müssen.
    Der Lite-Flex Schirm ein absolutes muss. Mit Sonnenhut alleine, hätte ich nicht diese Strecken zurücklegen können.
    Teer- und Schotterwege sind bei diesen Wetterbedingungen echt die Hölle und ziehen jede Kraft aus dem Körper.
    Bei dieser Hitze ist trinken, trinken, trinken angesagt. Falls ich mal zu lange nicht getrunken hatte, setzten bei mir kurz darauf Kopfschmerzen und leichte Benommenheit ein.
    Ein Highlight möchte ich euch dennoch noch zeigen:

    Im Ursental war die Welt (und Hose) noch in Ordnung.......
  13. Gefällt mir!
    Mittagsfrost reagierte auf vonLieven in Der „Microabenteuer“ Thread   
    Abenteuer im Kopf
    Als Kind hatte ich vor meinem Fenster einen Blick auf eine Bergkette am Horizont (ca. 30 Km entfernt) Ich habe mir damals immer vorgestellt. dass dahinter die wirkliche Welt losgeht und mir ausgemalt, wie es dort aussehen könnte. Ich wollte dann immer genau in gerade Linie dorthin laufen, durch die Landschaft vor mir.
    40 Jahre später habe ich genau das mal gemacht, war echt spannend, den alten Bildern nachzulaufen. 
  14. Witzig!
    Mittagsfrost reagierte auf Andreas K. in Der „Microabenteuer“ Thread   
    OT:
    Naja, die sind nicht zu verachten! Äußerst zart und wohlschmeckend, und das beste sie können auf Tour neben dem Rucksack herlaufen. 
    Ab und zu kommt die Gourmetsendung einer sympathisch wirkenden alten Dame mit Warze auf der Nase im Fernsehen. Da werden immer sehr raffinierte Kinderrezepte vorgestellt, z. B. "Hänsel im Brotteig auf gedünsteten Waldreben", dazu "Gretels Lebkuchen". 
  15. Gefällt mir!
    Mittagsfrost reagierte auf vonLieven in Suche Seilspanner für Dynema Schnur 1,6 mm ohne Mantel   
    @Mittagsfrost hatte schon auf die hardware von Dutch zum Abspannen von Tarps (Verbindung zu den Heringen) hingewiesen. Die sind bei mit auch mit guten Erfahrungen im Einsatz. 
    Zum Abspannen der Firstschnur (Ridgeline) gibt es von Dutch auch geniale Lösungen und zwar die Wasp 2g und den Stingerz 3.4g. Für die statische Befestigung  der Ridgeline auf der anderen Seite eignet sich sehr gut ein in die Schnur eingespleißter Dutch-Hook 0,4g.
  16. Danke!
    Mittagsfrost reagierte auf Andreas K. in Trekkinglagerplätze Steigerwald (Franken)   
    Bin eben bei meiner Recherche darauf gestoßen, dass die Bayerischen Staatsforsten mittlerweile auch im Steigerwald offizielle Trekkinglagerplätze betreiben. Vielleicht ist das ja für den Einen oder Anderen interessant.
    http://www.trekking-bayern.de/region/steigerwald/zeltplaetze.html
  17. Witzig!
    Mittagsfrost reagierte auf mawi in Der „Kurze Frage, kurze Antwort“-Thread   
    Danke euch, war gestern mal im Supermarkt und fand da irgendeinen widerlichen Eistee -> 20g Ich sollte öfters mal in den Supermarkt gehen
  18. Gefällt mir!
    Mittagsfrost reagierte auf Dr.Matchbox in UL Trinkflasche   
    Meine Playtypus 2L (ca. 2,5L gehen da rein) hat bis jetzt ohne Probleme gehalten. Ist aber kein Produkt für die Ewigkeit. Irgendwann wird das Material sicher undicht. 
    Meist nehme ich einfach 2 PET Pfandflaschen mit. Schätze so machen die meisten das hier. Die passen prima in die Seitentaschen und sind mega robust. Eigentlich gibt es kaum nen Grund für teure „Outdoorflaschen“.
  19. Witzig!
    Mittagsfrost hat eine Reaktion von Dr.Matchbox erhalten in Du weisst, dass du ein wahrer ULer bist wenn...   
    Man kann ja die Balkonblumen damit gießen.
  20. Witzig!
    Mittagsfrost hat eine Reaktion von Dr.Matchbox erhalten in Du weisst, dass du ein wahrer ULer bist wenn...   
    Man kann ja die Balkonblumen damit gießen.
  21. Witzig!
    Mittagsfrost hat eine Reaktion von Dr.Matchbox erhalten in Du weisst, dass du ein wahrer ULer bist wenn...   
    Man kann ja die Balkonblumen damit gießen.
  22. Gefällt mir!
    Mittagsfrost reagierte auf Fabian. in Gewitter im Zelt - gefährlich?   
    Wenn das Gewitter im Zelt ist,  einfach draußen schlafen.
  23. Gefällt mir!
    Mittagsfrost reagierte auf Tipple in Du weisst, dass du ein wahrer ULer bist wenn...   
    OT:
    Wer bitte braucht "Lifestyle" Wasser made by Coca Cola? 
    Destilliert und dann wieder angereichert mit Mineralien...? Sorry, Epic fail! 
    Da trink ich doch lieber ein natürliches Wasser und spare bares Geld! 
  24. Gefällt mir!
    Mittagsfrost reagierte auf Chobostyle in Bequem sitzen im Lager   
    Tiefe Hocke üben! Ist irgendwann wirklich bequem, wiegt nix und ist auch gesund. Kann jedes Kind und macht es intuitiv.
  25. Gefällt mir!
    Mittagsfrost hat eine Reaktion von questor erhalten in Bequem sitzen im Lager   
    Packesel mitnehmen!
    Dann muss man 1) weniger schleppen, braucht 2) in kalten Winternächten keine Wärmflasche und hat 3) einen vierbeinigen Stuhl mit Lehne (Futterkorb so anbringen, daß der Esel den Hals nach oben reckt.)

    Als Hängemattenschläfer habe ich meinen Sitz - eigentlich könnte man sogar Sofa dazu sagen - immer mit dabei. Nachteil ist natürlich die Gebundenheit an Bäume oder andere Befestigungsmöglichkeiten.
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