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Ultraleicht Trekking

Mittagsfrost

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  1. Gefällt mir!
    Mittagsfrost reagierte auf ekorn in Hering aus alter Bambuszahnbürste   
    Hatten wir schon so ähnlich aus Essstäbchen und ähnlichem war leider nicht so stabil. Vielleicht tut es ja die etwas dickere Zahnbürste. Sollte Wegeworfen werden also hab ich den Kopf abgebrochen (blieben noch ca. 14cm ) mit dem Anspitzer vorne angespitzt, oben noch ein Loch rein gebohrt und mit Maurerschnur eine Schlaufe. Fertig.
     

  2. Gefällt mir!
    Mittagsfrost reagierte auf st3vie in Vegane/gesunde Ernährung auf dem PCT möglich ?   
    Moin!

    Das ist ein Gedanke, der auch mich, im Rahmen meines zukünftigen PCT Thru-Hikes, beschäftigt.
    Ich denke ein gewisser Anteil an Trockennahrung und hochkalorischem Süßzeug ist einfach notwendig, aber es gibt ja auch die Möglichkeit Couscous oder andere getrocknete Alternativen quellen zu lassen. Wann immer es die Möglichkeit gibt Gemüse,  Obst, oder unbehandelte Nüsse (wichtige Fette) zu kaufen solltest du das tun.
    Wird sich aber sicher in deinem Geldbeutel bemerkbar machen, wenn du nicht nur auf günstiges Junkfood zurückgreifen möchtest.

    Das Video, welches Zeank angesprochen hat, ist das hier:
     

     
  3. Gefällt mir!
    Mittagsfrost reagierte auf questor in Georgien Svaneti - auf und nieder, immer wieder.   
    Endlich wieder etwas Muße
    Tag 10: "Licht und Schatten"
    Eckpunkte hinter Chvabiani -> Aidishi -> South Karetta Pass -> Ushguli 29km, 2407hm up, 1754hm down, höchster Punkt 3000m   Um 7:40 komme ich los. Da ich direkt in der Steigung hinter Chvabiani genächtigt hatte, geht es direkt wieder steil los.
    Kurz nach starte, kommen mir zwei Riesenköter entgegen. Erst bin ich etwas besorgt, dann wird mir klar, dass auch die beiden mich schon wieder zum Auslauf nutzen wollen. Während der kleine Vertreter von gestern wenigstens munter vorneweg lief, sind die beiden heute nicht die hellsten Kerzen auf der Torte. Der Pfad ist schmal, was sie aber nicht davon abhält, stehen zu bleiben, sich nach vorne und nach hinten wieder und wieder an mir vorbei zu drängeln. Ich bin genervt, irgendwann verschwinden sie - endlich. Ich komme an einer ungewohnt kunterbunten Schweinefamilie vorbei. Der eine Elternteil sieht eher nach Wildschein denn nach Hausschwein aus, interessant.   Irgendwann komme ich über eine Kuppe - und stehe plötzlich auf einer breit planierten Fläche, die sich als brachiale Schneise einer Skipiste samt Lift entpuppt. Damit bin ich wieder auf dem offiziellen Pfad, den ich in Chvabiani verlassen hatte. Ich stapfe eine Weile hinauf, sehe an einem Abzweig etwas in der Ferne einen Spätaufsteher beim Packen, dann geht es endlich von der Piste ab. Der Weg ist flach und ausgetreten, hat eher Spaziergangscharakter. Ich komme an einem Camp einer Gruppe vorbei, die direkt am Weg auf einer offenen Wiese auf der Erhöhung das Nachtlager aufgeschlagen hat. Schöner Suizidversuch in Anbetracht des Gewitters gestern denke ich mir noch, während ich vorbei ziehe. Es geht sehr moderat weiter, ich kann endlich mal wieder tempo machen, bin aber auch etwas baff, wie wenig fordernd der Trail auf diesem Abschnitt ist, handelt es sich doch um den berühmten Mestia-Ushguli Teil.  Die Taschentücher allenortens  und die kleinen, allerdings geschlossenen 'Bars' (Holzverschläge am Wegrand, die Getränke verkaufen) sprechen jedoch für die Popularität.
    Ich lande in Aidishi, ein durchaus hübsch anzusehendes Dörfchen. Dort ist eine ganze Gruppe mit Riesenrucksäcken abreisebereit, die wohl in einem der Gueshouses genächtigt hat. Ich shoppe mir in einem Guesthouse ein Puri 'to go', verbuche das vierfache des üblichen Preises und das ausnehmend kleine Brot mal unter der vermeintlichen Abgelegenheit des Ortes - von der Wanderautobahn, die hier durch läuft mal abgesehen.   Weiter geht es parallel zum Fluss, den es ein paar Kilometer nach dem Ort zu queren gilt. Auch hier komme ich an weiteren Wanderern vorbei, die auch umm 11:30 noch nicht wirklich in die Gänge gekommen sind und es scheinbar auch nicht weiter eilig haben.    An der Querungsstelle herrscht hochbetrieb, hier sammeln sich die Wanderer, Pferde schleppen Wanderer Samt Gepäck hinüber. Der Gletscher, dem der Fluss entspringt ist in Sichtweite und verspricht ein durchaus kühles Nass. Die Fließgeschwindigkeit ist definitiv hoch, aber jetzt am Morgen erscheint mir ein Furten bei noch niedrigem Pegel und um diese Jahreszeit machbar. 
    Ich gehe auf- und ab, entscheide mich irgendwann für eine Stelle etwas oberhalb. Es ist machbar, aber ohne Stöcker (R.I.P) gar nicht so ohne. Das Wasser ist wahrlich arschkalt und hat ordentlich Zug. Für ein, zwei Schritte kann ich das Zerren der Strömung gut spüren, breiter Stand, und tiefer Schwerpunkt sorgen gerade noch dafür, dass ich mich halten kann. Auf der anderen Seite muss ich erst mal raus aus den Schuhen, Sand ausspülen und in mein trockenes paar Socken steigen - brrr!   Dann geht es direkt wieder hinauf Richtung Chkhunderi Pass. im unteren Teil ergibt sich ein toller Blick auf den wirklich imposanten Gletscher, ansonsten ist der Weg wie zuvor. Ausgetreten, vielbegangen und über und über markiert mit Taschentüchern. Ein Mal werde ich sogar gebeten, kurz zu warten, weil da vorne noch jemand mitten dabei war, diese zu benutzen, ich kann mir nur noch ein 'disgusting' abringen. Alles etwas abstoßend, ich freue mich schon, im nächsten Tal wieder auf weniger begangene Pfade abzubiegen. Bis zum Pass werde ich 15 Leute wieder eingesammelt haben, dort oben noch mal eine Gruppe deutscher Teenies, auf dem Weg nach unten in's Tal noch mal 15. 
    Zwei Briten kommen mir entgegen, sichtlich erschöpft und etwas mitgenommen. Ein bisschen Laurel&Hards in Wanderklamotten, der Hardy der Beiden mit einem ordentlich verbogenen, einzelnen Wanderstock. Es stellt sich heraus, dass sie auch über den South Karetta Pass gekommen sind, den ich anpeile. Sie raten mir ab, weglos, schwierig, keine anderen Leute etc. etc. - klingt genau richtig!
    Beim Absteigen kann ich in der Ferne noch einen Riesenrucksack mit Beinen vor mir erspähen. Es sieht derart lustig aus, dass ich mich beeile, um mir das aus der Nähe anzusehen. Ich komme leider etwas zu spät und kann leider nur noch ein Bild der erschöpften Trägerin mit Ihrem am Boden liegenden Monstrum machen.  
      Dann verabschiede ich mich endlich wieder vom Wanderzirkus und biege in Richtung South Karetta Pass ab, während die Wanderautobahn bis Ushguli weiter im Tal verläuft. Schlagartig ruhe, nur noch Flussgeplätscher, keine Taschentücher mehr, herrlich. So schauerig, wie der Hauptweg zwischen Mestia und Ushguli, so schön die Alternative. Der Anstieg beginnt direkt ganz ordentlich, irgendwann zwänge ich mich dazu durch dichte Rododendron? Felder. Gen pass wird es noch mal steiler, dazu etwas rutschig auf leicht feuchtem gras. Von oben kommen drei Wanderer über den Pass. Sie entpuppen sich als Tschechen, wir plaudern etwas, sie flüchten genau wie ich in die höheren Lagen, um dem Wandertrubel im Flachen zu entgehen. Auch sie haben einen Hund im Schlepptau und amüsieren sich genau wie ich darüber, zum Auslauf benutzt zu werden.
    Am Pass ist es leider wieder etwas wolkenverhangen, nur kurz kann ich immer wieder die weißen Gipfel ringsherum erahnen.
    Der Abstieg ist ebenso steil, rutschig und wenig begangen. Nur per GPS finde ich zurück auf den Weg, der nicht immer erkennbar ist. Es klart noch etwas auf, die Abendsonne gibt eine schöne Stimmung. Eigentlich war der Plan, vor Ushguli mein Lager aufzuschlagen. Jedoch sind Bäume Mangelware und die Umgebung steil. Dann komme ich im Tal an, wieder geht es parallel zum Fluss aud einer dirt road. Hier ließe sich ein Bodencamp aufbauen - unbequem, feucht und voll einsehbar zwischen Straße und Fluss. Ich entscheide, bis Ushguli zu gehen und mir dort ein Zimmer zu nehmen - und hoffentlich etwas ordentliches zu futtern. Meine Stromversorgung ist zudem auch etwas im Keller, heute war mit dem Panel bei Wolken kein Blumentopf zu gewinnen, da kann es nicht schaden, mal alles durchzuladen.
    Als ich in Ushguli ankomme, gibt die Abendsonne gerade noch ein paar Strahlen ab - ich laufe noch etwas herum - beeindruckend, diese Menge an Türmen vor bergige Kulisse.   Aber auch gruselig touristisch. Jedes Haus ein Guesthouse, dazwischen ein paar gar nicht mal so kleine Hotelklötze. Ein harscher Kontrast zur eigentlichen Dorfstruktur. Ich werde mehrfach angesprochen, ob ich nicht in dieses oder jenes Guesthouse möchte. Vor einem kleinen Geschäft und einem Bäcker trifft sich die Dorfjugend, Bier Fließt in Mengen, Sportzigaretten werden herumgereicht. Direkt daneben steht ein Polizeiauto. Ich kaufe mir die nächste Limo - Estragon. ESTRAGON! Was für eine Entdeckung! Bis ich Georgien in ein paar Tagen verlasse, werden etliche Liter dieser Grünen Plörre in mich hinein gelaufen sein. Ich will erfragen, wann der Laden morgen öffnet, um hier morgen aufzustocken und ein Puri zum Frühstück zu besorgen. 
    Die Besitzerin pfeift ihren Sohn vom Saufgelage heran, der übersetzen muss. Ich schätze ihn auf 18,19, spricht gutes Englisch - und ist derart stoned, dass ich staune, dass er noch nicht schwebt. Wir unterhalten uns ein Weilchen, ich erfahre unter anderem, dass Gras hier gerade erst vor ein paar Wochen legalisiert wurde (https://en.wikipedia.org/wiki/Cannabis_in_Georgia_(country)) sieh an.
    Ich schaue mir zwei Guesthouses an, nehmen sich alle nicht viel. Leider ist ein eigenes Bad eher die Ausnahme, aber ich bin eh der einzige Gast. Dazu ist es inzwischen bereits spät geworden, die Küche wird für mich nicht mehr angeworfen. Na gut, dann eben wieder Ramen. Dann eine genüssliche heiße Dusche und ab in's Bett. Ich schlafe passabel, wenn auch weniger gut als in der Hängematte.  
  4. Gefällt mir!
    Mittagsfrost reagierte auf mawi in Button "Nach oben" in mobiler Ansicht   
    Hey,
    letzte Zeit nutze ich überwiegend das Smartphone zum Surfen. Und bei unserem Forum stört es mich, dass man bei langen Seiten immer ewig mit dem Finger wischen muss, bis man wieder oben an der Seite angelangt ist, um auf das Menü zugreifen zu können
    Kann man nicht einen schwebenden Button einführen, der immer in der mobilen Ansicht erscheint und bei betätigen die Seite nach oben scrollt?
  5. Danke!
    Mittagsfrost reagierte auf sja in Alternative zu lighterpack   
    @zeank, tolle Arbeit! Cool.
    Ich komme aus der Accessibility-Ecke (bin Prüferin und berate...). Wage es mal (nicht jeder ist dem Thema offen gestimmt...) und gebe den Hinweis zu dem ein oder anderen Punkt, ohne in die Tiefe zu gehen... .  Nichts muss...
    Kontraste: Grüne Schaltflächen: IST 2,5:1 SOLL laut WCAG-Guidelines 4,5:1 (gemessen mit dem Color Contrast Analyser), gute Kontraste auch bei mobiler Nutzung hilfreich.
    Textalternativen: Ohne jetzt in die Tiefen der Screenreadernutzung einzugehen..., wenn die SVG-Icons eine Textalternative bekämen ("+" und "x"-Icons, dann wäre dieses sehr wichtige Element auch mit assistiven Technologien nutzbar. D.h. Textalternative über title-Element (Kind von svg siehe https://www.sitepoint.com/tips-accessible-svg/)
    "-"  für Löschen (Liste löschen) ist keine Grafik, der Text wird aber nicht ausgegeben, hier würde ein aria-label="delete" oder "löschen" je nach Sprachversion im ensprechenden a-Element helfen. Das aria-label ersetzt dann für SR-Nutzer den Textlink.
    Sturktur: tfoot ist eignetlich für Zusammenfassungen von Tabelleninhalten da? D.h. die Links evtl. außerhalb der Tabelle positionieren? Bzw. hier finde ich ungünstig, dass die Summe von "Weight" ja quasi in derselben Zeile steht wie "Add new Item" (würde auch dafür sprechen "Add new Item und "Delete Category" außerhalb der Tabelle zu positionieren? D.h. tfoot wie bei "Category" mit th "Total" o.ä. umsetzen (konsistenter?).
    In diesem Zusammenhang noch ein Usability-Aspekt: Wenn bei "Weight" im Select "g" ausgewählt ist, sollt die Summe dann nicht auch "g" sein?
    Spaltenüberschrit für das Select "regular" einbauen?
    Tastaturbedienung/Fokusmanagement: Bzgl. "Add new Item" super. Wenn man hier aktiviert ist anschließend der Fokus im entsprechenden Formularfeld. Könnte man das auch für "Add new Category" umsetzen? (hier muss man wieder komplett durch die Seite tabben).
    Tastaturbedienung/Tastaturfokus: Für sehende Tastaturnutzer (eingeschränkte Handmotorik oder Neards) wäre ein immer gut sichtbarer Tastaturfokus prima. Hier auf den Formularfeldern gut (mit FF getestet), ansonsten nur Browsersystemkranz vorhanden - nicht superdeutlich, aber nutzbar, bzgl den grünen Links zusätzlich Tastaturfokus stylen wie bei Mausnutzung?
    Hoffe, ich hab mich nicht zu weit aus dem Fenster gehängt, schau was du damit machen willst. Wie gesagt, wenn nicht, auch kein Problem
    Danke, für deine Arbeit...
     
  6. Witzig!
    Mittagsfrost reagierte auf waldradler in One potstand to rule them all   
    Na klar, der eine backt in der dunklen Jahreszeit Plätzchen, der andere bastelt sich Topfständer...
     
  7. Gefällt mir!
    Mittagsfrost hat eine Reaktion von zeank erhalten in One potstand to rule them all   
    Nicht die falsche Marke des Brennspiritus verursacht Rußablagerungen, sondern der falsche Topfabstand. Aber so langsam entfernen wir uns vom Thema des Fadens.
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    Mittagsfrost reagierte auf khyal in Neues Unterforum "MYOG - 3D Druck" ?   
    Meinst Du diesen Thread ?
  9. Gefällt mir!
    Mittagsfrost reagierte auf questor in Land, vor allem Leute kennenlernen   
    Ich kann mich auch nicht ganz davon frei machen, schnell genug von Smalltalk zu haben, der dann auch noch durch mangelnden, sprachlichen common ground weiter verschmälert wird.
    Aber auch mit Englisch als middle ground wie in Indien gehen mir die immer gleichen, oberflächlichen Fragen kurzer Begegnungen schnell auf den Keks. Vor allem von Konversationsanbahnungen, die mir eher wie Prestige- oder Egoboost vorkamen à la 'schaut her, ich bin auf Augenhöhe mit einem Foreigner, mein Haus - mein Auto - mein Boot" habe ich schnell genug.
    Allerdings überlege ich mir auch, ob man das ganze vielleicht weniger egozentriert aus der eigenen Warte sehen sollte. In Georgien waren die Leute derart freundlich, welcoming und excited, einen Fremdling im ihrem Dorf zu sehen - und trotzdem kamen wir mit ein paar Sprachbrocken, Händen, Füßen und Google translate nicht über die immer gleichen Allgemeinplätze hinaus.
    Ich fand das einerseits extrem schade, war andererseits der für mich sinnfreien Versuche der Konversation auch schnell überdrüssig.
    Aber im Perspektivwechsel aus der eigenen Egoblase heraus - ich glaube für die gegenüber war das, was für mich ungenügender Austausch war zumindest ein kleines Fenster in eine exotische Welt, etwas neues, andersartiges, Abwechslung.
    Vielmehr der Akt des Kontakts, die reine Handlung, der Inhalt dabei gar nicht so relevant.
    Und wer bin ich, dass ich den Einheimischen das verweigere, weil sich für mich inhaltlich nichts herausziehen lässt?
  10. Gefällt mir!
    Mittagsfrost reagierte auf sasper in Neues Unterforum "MYOG - 3D Druck" ?   
    Nun ja, ein 3-D-Drucker sollte ja eigentlich für das Rapid-Prototyping verwendet werden. Heißt, ich kann Kunststoffteile auch ohne die Herstellung der sehr teuren (Spritz)Gussformen in beachtlicher Zahl herstellen. Erstmal viel Billiger!!!!
    Aber durch den Aufbau im Drucker (Schicht für Schicht) ist das Material nicht so homogen wie beim Spritzguss. Es treten je nach Gegenstand und Form immer wieder (Soll-)Bruchstellen auf.
    Die Idee mit der Spiritusflasche @Mittagsfrost z.b. als Beispiel. Wir könnten einen Prototypen drucken welcher in den Topf passt. Das Material wird aber wesentlich dicker sein als bei einer handelsüblichen PVC-Flasche. (ich würde auf min. 4 besser 6 Schichten mit etwa 0,2mm setzen) Die geblasene PVC Flasche schafft dies mit wahrscheinlich einer, und ist auch noch ein wenig Sturzresistenter. Ich schließe mich hier ganz @AlphaRay an.
    Zu den Fragen von @khyal
    PLA wäre hier z.b. zu nennen und wäre für die Verwendung geeignet, wobei ich nicht weiß, wie sich das Material bei Dauerbenutzung unter Wasser schlägt.
    Bruchfestigkeit: siehe oben
    Silikon: Habe ich keinerlei Erfahrungen.
    3-D-Drucker:
    Ich habe jetzt doch einschlägige Erfahrungen im 3-D-Druck Bereich und empfinde die meisten Produkte noch immer als sehr sehr "Störanfällig" und nicht für den Hausgebrauch geeignet. 
    Ich würde klar zu einem Ulti.........Maker raten. Wobei die Kosten hier für den Endverbraucher noch viel zu hoch sind. Ich würde Kleinserien o.ä. eher bei einem Dienstleister drucken lassen. 
    OT: oder warten bis der Replikator aus Star Trek endlich Einzug in die privat Haushalte hält.
    Grüße Simon
     
     
     
  11. Gefällt mir!
    Mittagsfrost reagierte auf sja in Wandern in Europa oder der Hype um den E1   
    Danke @zeank Kann dir absolut zustimmen. Finde es zudem höchst unfair jemandem gegenüber, der sich die Mühe macht, seine Erfahrungen zu schildern. Ich kann nur hoffen, dass bei solchen Äußerungen GT hoffentlich nicht die Lust vergeht, das in Zukunft wieder zu tun.
  12. Gefällt mir!
    Mittagsfrost reagierte auf zeank in Wandern in Europa oder der Hype um den E1   
    Also wenn Dir irgendwas madig gemacht wird nur weil eine Frau sich erdreistet(!) ihre Meinung kundzutun und sei es nur dass sie sagt, dass es außer in Skandinavien woanders auch noch schön (und ihrer Meinung nach schöner) ist in Europa, dann [...]
    Meine Güte, jetzt lasst mal die Kirche im Dorf [...] Was ihr hier für eine Show abzieht nur weil eine euer Lieblingsreiseziel mal nicht unisono in den höchsten Tönen lobt. Man muss sich manchmal schon echt wundern.
  13. Gefällt mir!
    Mittagsfrost reagierte auf AlphaRay in Neues Unterforum "MYOG - 3D Druck" ?   
    Problem hierbei ist das Material:    was in Frage kommt wäre an sich nur PET und PP.  Theoreeetisch würde es mit PET funktionieren - es ist zäh, kann aber auch genaso schnell springen. D.h. man muss es dann dicker drucken mit z.B: 2 - 3 mm Wandstärke. Ob es dann noch leicht ist..?  Eine normale PET Flasche liegt da ja irgendwo unter einem halben mm.
    Und Silikon muss auch noch verwendet werden um den Deckel abzudichten. PP wäre da besser, da hier die einzelnen Schichten viel besser haften. Allerdings habe ich noch keine günstige Quelle gefunden. Standardpreise liegen hier bei 60-80 € pro Kilo  :-/
    Ich habe die letzten zwei WE-Touren Capri Sonne Verpackung für Spiritus genutzt und bin sehr zufrieden.  Wiegt einiges weniger als die HDPE Flasche vorher und wenn halb voll (passen 330 ml rein), dann lässt sich die "Flasche" beliebig formen. Im Normalfall  lege ich die im Hobo die Innenwand entlang, und mittig dann Spiritusbrenner usw..  Ggf. wären zwei solcher (der Sicherheit wegen, falls doch mal undicht) eine Alternative?
     
  14. Gefällt mir!
    Mittagsfrost reagierte auf Matthias in Impressionen von Touren   
    1x Arizona Trail & Haute Route Pyrenea 

  15. Witzig!
    Mittagsfrost reagierte auf roli in Impressionen von Touren   
    Es gab tatsächlich einen Kunststoff Kaffeebecher (rechts im Bild), den ich auch ganz brav wieder mit nachhause getragen habe 

  16. Gefällt mir!
    Mittagsfrost reagierte auf Michas Pfadfinderei in Impressionen von Touren   
    3 Tage Hochschwarzwald mit nem Kumpel. 
    Gestartet bei +18 Grad und Sonne pur. Bei 0 Grad und 15 cm Neuschnee wieder am Auto angekommen. Feldsee, Schluchsee, Titisee. 50 Kilometer mit 2 Waldübernachtungen. 
    Fazit: Leider Geil 
     
     






  17. Witzig!
    Mittagsfrost hat eine Reaktion von martinfarrent erhalten in Impressionen von Touren   
    Furchtbar, daß die Leute immer ihren Plastikmüll in den Wald schmeißen! 
  18. Gefällt mir!
    Mittagsfrost reagierte auf Chris2901 in Impressionen von Touren   
    M.U.L.T.I. U.S.E.
  19. Gefällt mir!
    Mittagsfrost hat eine Reaktion von bieber1 erhalten in Neues Unterforum "MYOG - 3D Druck" ?   
    Mal eine Frage eines total Ahnungslosen, was das 3d-Drucken betrifft: Ist es sehr aufwendig/teuer, z.B. eine Spiritusflasche zu drucken, die genau in die Titantasse passt und das zur Verfügung stehende Volumen optimal ausnutzt?
    Hier sehe ich eine sinnvolle Anwendung des maßgeschneiderten Druckens. Die gekaufte (oder zweckentfremdete) Flasche ist meist zu groß und der Deckel paßt nicht mehr auf die Tasse oder sie ist zu klein und es bleibt ungenutzter Raum übrig.
  20. Witzig!
    Mittagsfrost hat eine Reaktion von martinfarrent erhalten in Impressionen von Touren   
    Furchtbar, daß die Leute immer ihren Plastikmüll in den Wald schmeißen! 
  21. Gefällt mir!
    Mittagsfrost reagierte auf roli in Impressionen von Touren   
    Overnighter mit Cuben Tarp/Bivy Kombi - herrlich die Teile 



     
  22. Witzig!
    Mittagsfrost hat eine Reaktion von martinfarrent erhalten in Impressionen von Touren   
    Furchtbar, daß die Leute immer ihren Plastikmüll in den Wald schmeißen! 
  23. Gefällt mir!
    Mittagsfrost reagierte auf AlphaRay in Neues Unterforum "MYOG - 3D Druck" ?   
    Ich bin derzeit dabei diverses an (S)UL-Ausrüstung selber zu designen und zu drucken.   D.h. Karabiner, Zubehör für Wasserfilter, Windschutz Teelicht, Zelt/-Taschenlampe, div. Haken für Rucksack/Zelt, Behälter uswusw...
    Da es nicht jeder nachbauen kann, da man dafür einen 3D Drucker benötigt, wollte ich anfragen, was ihr davon haltet, wenn man 3D-Druck Teile in einem gesonderten Unterforum präsentiert?
    Dort könnte man auch gedruckte, fertig designte Teile aus Thiniverse präsentieren    >    https://www.thingiverse.com/
    Dies ist z.B. meine Sammlung für' Trekking dort, von der ich schon zwei/drei Sachen gedruckt hatte:  https://www.thingiverse.com/AlphaRay/collections/backpack-tent
    Es ist sicherlich für einige interessant, aber nicht für jeden möglich, da 3D Drucker leider immer noch nicht so verbreitet sind.  Daher die Separierung zum normalen MYOG-Frum.
    Was meint ihr dazu?

    Gruß
    Paul
  24. Gefällt mir!
    Mittagsfrost reagierte auf Mountaineer in Impressionen von Touren   
    Teil 4:
    Beim Rückweg nach Mestia kam ich nach Tsvirmi vom Weg ab. An genau dieser Stelle konnte ich auch kein GPS-Signal empfangen. Dadurch verlor ich etwas Zeit und musste stattdessen mehr Höhenmeter als vorgesehen hinlegen. Beim Weg über Tsvirmi kommt man bei Mestia am Versorgungsmast der Telekommunikationsfirma Beeline vorbei (russ. Anbieter) Dieser Mast ist oberhalb der Liftstation von Mestia, die aber eh nicht in Betrieb war, und bietet einen wunderschönen Ausblick. Wenn man die andere Strecke läuft, muss man den ersten Tag nicht soviele Höhenmeter machen, da man nur auf max. 1.700m Höhe kommt, der Mast ist auf einer Höhe von 2.400m. 


     
    Fazit:
    Die Georgier sind ein sehr nettes Völkchen mit langer Historie und immer hilfsbereit, ist jedoch meine generelle Erfahrung in Ländern der ehemaligen SU. Russischkenntnisse sind natürlich von Vorteil, insb. beim Verhandeln mit Taxifahrern, auf dem Markt etc. Der Markt wird gerade erst geöffnet und Leute, die vernünftig Englisch sprechen sind bisher noch sehr wenige. Hatte nur von anderen Touris immer mitbekommen, dass sie gerne mehr mit den Locals sich unterhalten wöllten. Bei einigen habe ich dann Übersetzer gespielt. Landschaftlich hat Georgien viel zu bieten. Es gibt 7 Klimazonen, Berge, Steppen im Osten mit kontinentalem Klima und subtropisches Klima entlang der Schwarzmeerküste. Mitte Oktober kann man im Schwarzen Meer noch baden, ohne, dass man sich wie Sardinen in einer Büchse am Strand zusammenquetschen muss, im Sommer ist insb. die Schwarzmeerküste überlaufen. In Tbilisi hingegen kann es im Sommer locker mal bis zu 40° C heiß werden. Mit Sicherheit nicht mein letzter Aufenthalt da. Direktflüge gibt es mit Wizzair ab 3 deutschen Städten nach Kutaisi. Tbilisi kann mit Pegasus oder Turkish über Istanbul angeflogen werden. Auch gibt es die Möglichkeit ab Deutschland über Moskau, Kiev oder ich glaube Talinn nach Tbilisi zu fliegen. Ich hatte mich für den Flug über die Türkei entschieden, da ich nach meinem Bekanntenbesuch in Batumi noch kurz in der Türkei war, Batumi ist nur 20 km von der türk. Grenze entfernt. Preistechnisch gibt es nichts zu meckern - für Europäer vergleichsweise sehr günstig. Touris werden gerne mal ausgenommen, wie ich so erfahren habe. 
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    Mittagsfrost reagierte auf Mountaineer in Impressionen von Touren   
    Teil 3:
    Am Tag an dem ich am Toba war zog ein Gewitter auf, passiert in der Region wegen der Nähe zum Schwarzen Meer häufiger, was genau das hieß, sollte ich am Abend noch erfahren...Am Toba angekommen kam die Sonne raus, den Rest des Tages hat es geregnet. Beim Abstieg bot sich ein wunderschönes Bild aus Nebel und Bergen. Leider begann es dann zu schütten wie aus Eimern. War ganz froh, dass ich die Nacht nicht im Zelt übernachten musste. Das Gewitter hielt dann auch bis zum nächsten Morgen. 

    Dies war aber der einzige Tag an dem ich schlechtes Wetter hatte. In 3 1/2 Wochen gab es nur 2 Regentage. Nach meiner Tour mit den Jägern ging es für einen Tag wieder nach Sugdidi, Nachbarn waren auch alle wieder versammelt und es gab viel zu erzählen und natürlich trinken. Den Tag darauf bin ich nach Mestia gefahren. Mestia - Ushguli stand an. Mestia wird in ein paar Jahren wie ein Schweizer Dorf in den Alpen aussehen. Schade, da Svaneti seinen eigenen Charakter verliert. Nachdem mir eindeutig zu viele Leute auf dem Trail waren, verschob ich die Strecke auf den Winter, werde mit ein paar Georgiern die Strecke lieber im Winter laufen, wenn sie nicht überfüllt ist. Daher waren es noch 2 kurze Tage mit vielen Kilometern. In Mestia gegen Mittag gestartet ging es nach Adishi, eigtl. ausgelegt für 2 Tage, ist aber an einem Tag machbar - generell halte ich die angegeben 4 Tage für den Trek als zuviel. Somit betrug die Strecke an Tag 1 ca. 25 km von Mestia nach Adishi und an Tag 2 etwas mehr als 30km von Adishi über Tsvirmi nach Mestia zurück, es gibt 2 Wege von Mestia nach Ushguli, die sich an der Skipiste von Adishi überlappen. Ich fand beide schön, bei der Strecke über Tsvirmi fand ich negativ, dass man die Skipiste langläuft, die lediglich eine Straße aus Geröll im Sommer ist. 

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