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Ultraleicht Trekking

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HelgaUnterwegs

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Reputationsaktivitäten

  1. Gefällt mir!
    HelgaUnterwegs hat eine Reaktion von laufnaso13 erhalten in Musik auf Tour   
    Ich höre zuhause gern und viel Musik und spiele auch selbst ein bisschen Keyboard... na ja, ein bisschen selten. Aber wenn ich wandernd unterwegs bin, würde mich die Berieselung eigentlich nur stören. Sogar am Abend im Zelt höre ich sehr wenig, wenn überhaupt. Passt Musik einfach nicht in die Natur? Wie beantworten andere Trekker diese Frage für sich? Das Thema ist zwar nicht wichtig, aber ich fände eure Antworten spannend!  
  2. Gefällt mir!
    HelgaUnterwegs hat eine Reaktion von Epiphanie erhalten in Flight Cover   
    Ich persönlich habe mir vor ein paar Wochen den Tatonka Schutzsack Universal gekauft. Allerdings wiegt er bei mir zirka 30g mehr als bei Globi angegeben. Sonst habe ich nichts zu meckern, aber nach der Lektüre dieses Threads habe ich ein ganz kleines bisschen das Gefühl, mit Kanonen auf Spatzen zu schießen.  Auf der Plusseite ist er eeeecht groß und hat ein Fensterchen für meine Adresse.  
  3. Gefällt mir!
    HelgaUnterwegs hat eine Reaktion von Broncoboldor erhalten in Vorstellungsthread   
    Helga heiß ich.  

    Unterwegs bin ich oft, aber das erst seit einem knappen Jahr. Habe hier viel mitgelesen und möchte in Zukunft auch mal meine Fragen stellen können, so dass ich jetzt angemeldet bin. Bin knapp 50 und vor allem allein zu Fuß auf Tour. Bin aber jetzt nicht so die Selbstdarstellerin, weshalb mir jetzt schon die Worte ausgehen.  
  4. Gefällt mir!
    HelgaUnterwegs hat eine Reaktion von DerDirch erhalten in Zenbivy Nachbau   
    Die Arbeit sieht toll aus, @izi, aber kannst du einer Einsteigerin wie mir die Vorteile eines solchen Systems kurz erklären? Das wäre sehr lieb!
  5. Gefällt mir!
    @khyalJa, die blauen 15 cm sind es
     
    Nun kommt Tag 9 Penance Mill Farm - Porthhousestock.
     
    In der Früh hab ich mich im Schlafsack aufgerichtet, hört ein Schnalzen und dachte mir nur „ist halt der Gummi aus der Halterung vom Sheet gegangen“.  Nachdem am Vorabend Helene gesagt hatte, dass die Duschen so gut sind, nutze ich das auch noch und wusch auch etwas Wäsche.
    Beim Packen vom Quilt stellte ich auf einmal fest, dass da ein paar Daunen um mich rumschweben. Also schau ich etwas genauer. Gar nicht gut – das Schnalzen war, dass es die Halterung für den Gummi aus dem Quilt gerissen hat, und nun ein Loch drin war.
    Aber nachdem ich seit letztem Jahr bei meinen längeren Wanderungen ein Flickzeug dabei habe, konnte ich mir zumindest helfen. Hat zwar eine Zeit gedauert, aber das Loch war dann zu und die Halterung wieder einigermassen befestigt (hergenommen hab ich sie die restlichen Tage trotzdem nicht mehr).
    Dann beim Zeltpacken noch das gleiche Spiel wie am Tag davor. Grad alles rausgeräumt, fängt es wieder zum Regnen an.

    Ich bin dann trotzdem noch früher wie die zwei anderen aufgebrochen, da ich direkt nach Falmouth wollte und nicht das Stück zurück, um nichts vom SWCP auszulassen. Auf dem Campingplatz gab es einen Wegweiser, welchen Weg man nehmen sollte, an einem Feld entlang – nun musste ich das erste Mal über ein Tor klettern, denn der Minigolfplatz, an dem der Weg endet, war geschlossen.
    Falmouth selber macht keinen Spass. Man geht lange an der Promenade lang oder um die Halbinsel wo das Pendennis Castle steht. In Summe waren es dann 6km Asphalt.

    Immerhin stand an der Promenade ein mobiles Cafe wo es für mich einen Chai Latte und leckeren Kuchen gab. Eine Bank gesucht und die immer wieder rausblitzende Sonne genossen. Leider trotzdem kalt, weil so windig.

    Um halb 12 war ich bei der Fähre, die dann um 12:00 ging. Das kostet diesmal 9,50 Pfund. Man fährt hier auch länger, ca. 5 km bis nach St. Mawes. Kurz vor der Fähre gönnte ich mir in einem Supermarkt mal wieder eine Packung Himbeeren. Nachdem es beim Warten mal wieder regnet, bin ich in den Baumarkt, der gleich neben dem Pier war.
    Dabei fiel mir folgendes ins Auge. Wem nicht auffällt, was daran besonders ist, die Auflösung kommt am Ende.

    Im öffentlichen WC merkte man, dass Falmouth in Cornwall eine etwas größere Stadt ist: Es gab einen eigenen Mülleimer in der Wand für Spritzen….

    In St. Mawes kehrte ich in ein Cafe ein, denn den restlichen Tag sollte nichts mehr kommen. Nun gab es mal wieder ein Pasty, hatte ich schon länger nicht mehr.

    Helene und Caroline meldeten sich, dass sie auch bald da wären. Also wartete ich, sie tranken noch Tee und dann ging es weiter.

    Erst mal wieder zur nächsten Fähre nach Place. Die fährt ohne direkten Zeitplan und da hatten wir Glück. Sie kam gerade an und nachdem der Fährmann uns sah, sagte er, dass er in Kürze uns auf die andere Seite bringt. Diese kostet 6 Pfund.

    Ursprünglich wollte ich die Halbinsel nicht ganz ausgehen – nachdem aber die Fährstrecke dann doch 6 km waren, entschied ich mich mit Helene und Caroline mitzugehen.
    Ich hatte meine Strecke eh erst am Vorabend umgeplant gehabt, da ich erst da feststellte, dass meine ursprüngliche Planung direkt durch Falmouth war und nicht außen am SWCP lang.

    So war das Wetter die erste Zeit etwas blöd. Die ganze Zeit wechseln sich Sonne, Regen und starker Wind ab. Das ist doof, wenn Kleidung aussen am Rucksack trocknen soll.

    Am mittleren Nachmittag kommt dann endlich mal so richtig die Sonne raus. Leider immer noch ziemlich frisch, da der Wind so stark geht.

    Beim Treloan Campsite trennen sich unsere Weg. Sie wollen wieder wildcampen. Am Campingplatz bekomme ich von meinen Zeltnachbarn eine Tasse Tee angeboten. Und noch einen Stuhl dazu. Das war schön und der Tee wärmte gut von innen.

    Sie nahmen entweder nur Bargeld oder Überweisung. Dafür gab er mir die IBAN, ich hab ihm kurz am Handy gezeigt, dass ich die 10 Pfund überwiesen habe und dann hat es schon gepasst.

    Das Standard Inn in Porthcatho war ca 10 min Fussweg weg. Das ist ein etwas gehobeneres Pub, wenn man sich die Speisekarte so angeschaut hat. Es war bumvoll und die erste Kellnerin hat gemeint, ich kann mich maximal in den Garten setzen. Ganz bestimmt nicht bei den Temperaturen.
    Der zweite hat dann gemeint, ich kann schon bleiben, muss halt eine Zeit in einem Bereich warten,  wo man nur was Trinken darf, dann bekomm ich was zum Essen. Nach 40 min war es dann endlich soweit und ich konnte mir was zum Essen bestellen.
    Den Heimweg fand ich nicht so toll, da es mal wieder eine Strasse war mit dichten Hecken links und rechts, so dass es keine Ausweichmöglichkeit gab, wenn Autos schnell daher kommen.
    Wenigstens kam keins daher.
     
    23,4 km (davon 6 km Fähre), 4:48 Gehzeit, von 09:00 bis 17:45 unterwegs, 330 hm rauf, 300 hm runter
    Und die Auflösung: Die Waschbecken haben nur ein Loch. Also scheint sich in England was zu tun. Denn das ist das, was ich mit am wenigstens dort mag: Die getrennten Wasserhähne links und rechts am Waschbecken, wo man nur die Wahl hat zwischen Eiskalt oder Finger verbrühen auf der anderen Seite.

  6. Gefällt mir!
    HelgaUnterwegs hat eine Reaktion von izi erhalten in SWCP - Von Crackington Haven nach Newquay und Lizard nach Par   
    @izi  Wieder einmal vielen Dank, dass wir mitwandern durften.  
  7. Gefällt mir!
    HelgaUnterwegs hat eine Reaktion von Ameisenigel erhalten in Wie oft schlaft Ihr in Hotels?   
    Im hoffe im Gegenteil, dass ich es wenigstens noch im Sommer verkraften werde.  Zelte finde ich kuschelig. Mit dem Essen unterwegs habe ich deutlich größere Schwierigkeiten.
  8. Gefällt mir!
    HelgaUnterwegs reagierte auf trekkman in Wie oft schlaft Ihr in Hotels?   
    Ich sehe es wie von ChrisS weiter oben auch beschrieben: Beim "Trekking" zählt für mich die Unabhängigkeit auch von festen Unterkünften. Es ist dann auch ein Umherziehen in Gegenden, wo man sich relativ spantan entscheidet, wo man sich in der Natur hinhaut. Bei mir meistens nur im etwas längeren Urlaub z. B. im Norden. Hier geht das ja nicht so gut. Was natürlich nicht heißt, das ich beim wandern in heimischen Gefilden ein Bett mit TV und lecker Frühstück verachte. Im Gegenteil - je älter, desto lieber. Ich denke nicht, das ich mit 70 noch auf dem Boden rumkrabbeln werde. Ich habe mal ein Poster gemacht zum Begriff "Trekking" (in Anlehnung an das alte Wanderlust).
     

  9. Gefällt mir!
    Tag 8 Porthkerris nach Pennance Mill Farm
     
    In der Nacht hatte ich ziemlich schlecht geschlafen. Der Wind wurde zwar irgendwann etwas leichter, aber es sind immer wieder Autos direkt am Zelt vorbei gefahren, was ich mir nicht so recht erklären konnte. Laut waren die vor allem.
    Ausserdem hat der Mann im Nachbarzelt extrem laut geschnarcht. Das war echt das erste Mal im Zelt, das mich das so stark vom Schlafen abgehalten hat.
    Weil es in der Früh wieder geregnet hatte, bin ich doch erst um 08:00 losgekommen. In der Früh hatte ich das Zelt schon abgetrocknet, und dann kam leider nochmal ein Regenschauer. Den kurz abgewartet und nochmal alles gewischt.
    Da ich nicht die Strasse nach oben zurückgehen wollte und bei Komoot ein Weg als T2 beschrieben eingezeichnet war, entschied ich mich für diese Variante. Da musste man eine ganze Weile an den Felsen entlang direkt am Meer gehen. Es kamen dann noch zweimal Wiesen, wo man auch sein Zelt aufstellen kann.
    Und ganz am Ende steht dann auf einmal ein riesiges Fabrikgebäude. Dort wird anscheinend rund um die Uhr gearbeitet, es parkten einige PKWs davor. Das hat dann auch die in der Nacht erklärt.

    Danach geht es dann wieder den Weg nach oben. Ganz am Anfang war dieser noch etwas deutlich sichtbarer, aber ziemlich bald war er extrem zugewachsen. Stellenweise war ich mir nicht sicher, ob ich nicht alles wieder zurückmuss. Nach einiger Zeit kamen dann auch mal Stufen, die sehr neu ausgesehen haben. Das fand ich dann in Kombi mit dem Dickicht schon komisch. War ich froh, wie ich endlich oben war und ein Tor kam. Und beim Schliessen nachdem ich durch war, hat es sich dann erklärt – das sollte eigentlich schon ein offizieller SWCP Pfad sein, aber das dauert doch noch, und man soll es noch nicht nutzen. Nur wär das halt auch gut gewesen, wenn man es am anderen Ende auch hinschreibt.


    Nicht lange danach kommt der Halfway Maker – allerdings ist der von der Seite des Pfades nicht direkt ersichtlich. Da steht eine große Tafel, auf der ein Gedicht graviert ist. Auf der Grenze eines Parkplatzes. Nur weil dort eine Toilette war und ich auf dem Rückweg auf der anderen Seite vorbeigegangen bin, merkte ich dann, dass das berühmte Halbzeitschild ist.

    Die zwei Frauen vom Vortag hatten mir geschrieben, dass sie am bis Gilian gekommen waren. Nachdem ich dann doch 2 h bis dorthin gebraucht habe, dachte ich nicht, dass ich die nochmal treffen würde. Der Hafen dort ist eine Bucht mit größerer Wiese, dort seh ich mit Steinen „Half Way SWCP“ gelegt. Etwas umgeschaut und da waren die zwei dann. Sie hatten nämlich den Halfway Marker nicht entdeckt und wollten es so feiern. Nachdem sie noch am Zusammenpacken waren – der Hafenchef hatte ihnen erlaubt, dort zu übernachten und auch das AussenWC seines Hauses zu nutzen, wanderten wir gemeinsam weiter.

    Bei Gilian kommt die erste Fähre. Man muss da über einen sehr schmalen betonierten Weg direkt am Wasser entlang bis es nicht mehr geht. Wir waren uns da gar nicht sicher, ob wir da an der richtigen Stelle sind. Am Ende ist dann ein Schild, das man runterklappen soll und dann kommt therortisch der Fährmann. Nachdem sich aber eine ganze Weile nichts getan hat, riefen wir die Nummer an, die zum Notfall aufgedruckt ist.  Dann hat man auf der gegenüberliegenden Seite auch gesehen, dass gleich jemand zu einem Boot ging und kam. Wenn low Tide ist könnte man auch über die Stepping Stones gehen, aber die müssen so rutschig sein, dass der Fährmann gemeint hat, besser daneben im Wasser. Es kostet 5 Pfund.

    Kurze Zeit nach Gilian haben sich unsere Wege erst mal wieder getrennt, weil die beiden noch eine Runde ausgehen wollten, die ich mir mit meinen deutlich mehr km schon in den Beinen schenken wollte. Die Strecke bis zum Helford River war eine richtig schöne Strecke durch den Wald am Fluss entlang. Leicht auf und ab und viel Grün.

    Am Helford River hatten wir Glück. Ich sass kurz auf der Bank, währenddessen riefen andere Wanderer schon die Fähre. Und in dem Moment wie sie ankam, kamen auch Caroline und Helene wieder an. Diesmal hat sie 7 Pfund gekostet.

    Direkt auf der anderen Seite stand ein Lokal wo wir zum Mittagessen einkehrten. Das Essen war super lecker, und sie waren auch so freundlich hinter der Theke die Telefone aufzuladen. Leider war meine Blumenkohl-Spargel Portion etwas klein, so dass ich bald wieder Hunger hatte.

    Kurze Zeit nachdem wir wieder los waren, fing es mal wieder an zum Regnen. Die Gehstrecke an sich war an sich sehr schön, weil es die ganze Zeit etwas schluchtig durch einen Wald ging. Nach einiger Zeit haben wir dann gemerkt, dass die Strecke nicht mehr passt. Wir hatten dann irgendwo übersehen, dass unser Weg gerade weitergegangen wäre. So sind wir nun mitten ins Inland hineingelaufen. Zumindest war es sehr schön.

    Ich hab mich dann für den kürzesten Weg zurück auf den SWCP entschieden. Bei dem Mistwetter wollte ich nur noch auf den Campingplatz. Die zwei anderen wollten soviel wie möglich vom Pfad mitmachen, da sie ja die ganze Strecke gehen. Deswegen sind sie so gegangen, dass sie doch noch einiges mitbekommen.

    Diese Nacht wollten sie auch mal an einem Campingplatz bleiben, also machten wir aus, uns spätestens dort wieder zu treffen.

    In Maenporth hatte das Cafe gerade noch offen. Da ich zwei große Scones wollte, bekam ich auch zwei große Tees dazu, Für 7 Pfund zusammen wirklich ok.

    Die Strecke von dort zum Campingplatz Penance Mill Farm war doof zum gehen. Eine enge Strasse mit Leitplanken auf der einen und Felsen auf der anderen Seite. Keine Möglichkeit zum Ausweichen und es fuhren wirklich viele Autos dort.
    Das Übernachten kostet 10 Pfund und er ist ziemlich riesig. Gibt aber nur einen Waschbereich. Es war gar nicht so leicht, einen ebenen Platz zu finden, der nicht zu weit weg war. Letztendlich nutzte ich einen für Wohnwagen – ein Teil war aufgekiest aber eben auch ein Teil mit Gras. Nachdem nur sehr wenig los war ging es.
    Hélène und Caroline kamen 1 h später an. Wir sind dann gemeinsam zum Restaurant im Mean Valley Park Resort gegangen. 10 min Fussweg weg. Etwas leider war Taco Abend- ich finde so richtig satt wird man von denen nur wenn man richtig viele isst. Ausserdem war die Auswahl nicht so groß und günstig war was anderes.
    Aber es war warm und trocken. Kurz bevor wir zum Zeltplatz zurück sind, hat es dann endlich zum Regnen aufgehört.
     
    20,1 km, 5:15h Gehzeit, von 0810 – 1700 unterwegs, 380hm rauf und 380 hm runter.
  10. Gefällt mir!
    HelgaUnterwegs reagierte auf martinfarrent in Wie oft schlaft Ihr in Hotels?   
    Wenn ich ehrlich bin, reicht mir im Süden Europas manchmal schon der Anblick eines Pools, damit ich alle Budgetüberlegungen über Bord werfe und ein Zimmer nehme.  
  11. Gefällt mir!
    HelgaUnterwegs reagierte auf J_P in Wie oft schlaft Ihr in Hotels?   
    In der Regel 2x in der Woche, wenn man länger unterwegs ist.
    Ansonsten hängt es auch von der Jahreszeit, sich schnell ändernden Witterungsbedingungen ab, ob bspw. Dauerregen/Sturm/Starkgewitter etc. vorhergesagt ist. Wenn die Witterung zu hart ist, dann entscheide ich sowas auch mal spontan. Über Booking.com findet man in der Regel auch kurzfristig eine Unterkunft.

    Wenn der Kopf bei längeren Touren mal eine Pause braucht, wird sich auch ein Pausetag im Hotel oder in einer Air-BNB Wohnung mit zwei Übernachtungen gegönnt.

    Natürlich hängt es auch davon ab, ob man alleine, mit Freunen oder der Partnerin unterwegs ist. Wenn ich alleine unterwegs bin, wird in der Regel überwiegend draußen oder in Schutzhütten geschlafen.


     
  12. Gefällt mir!
    HelgaUnterwegs reagierte auf Capere in Wie oft schlaft Ihr in Hotels?   
    Eine fixe Vorgabe habe ich da nicht, sondern entscheide das operativ-taktisch je nach Gegebenheiten der Tour / Route.

    Z.B. nutze ich in den Alpen natürlich die Hütten grundsätzlich so gut es geht, aber habe auch kein Problem damit einfach zu Biwakieren, wenn es für mein Ziel sinnvoller ist. Oft gibts dafür im Nachgang dann ein Hotel (ideal sogar mit Sauna). 

    Umgekehrt gibt es Gegenden, wo fest geplante Unterkünfte keinen Sinn ergeben / die Tour zu starr gestalten, sodass ich hier dann auch erst mal ohne plane und höchstens spontan was integriere (z.B. GR223 auf Mallorca, GR132+131 La Gomera oder der Selvaggio Blu).
  13. Gefällt mir!
    HelgaUnterwegs reagierte auf York in Wie oft schlaft Ihr in Hotels?   
    In der Theorie: So oft wie nötig, so selten wie möglich.
    In der Praxis: Da meine längste Solo-Tour bisher "nur" 10 Tage lang war, gar nicht. Bin auch bei mehrtägigem Dauerregen und/oder Sturm mit Schutzhütten zurecht gekommen. Waschen im nächsten Bach oder See, Strom im Restaurant oä. Ich gehe aber auch auf Tour, um dem Alltag zu entfliehen und so viel Zeit wie möglich draußen zu sein. Hotels widersprechen diesen Zielen.
    Das sieht allerdings anders aus, wenn ich mit meiner Partnerin unterwegs bin. Ihr zuliebe sind wir dann tatsächlich alle 3-4 Tage in einer Unterkunft oder mindestens auf einem Camping-Platz.
  14. Gefällt mir!
    HelgaUnterwegs reagierte auf izi in Wie oft schlaft Ihr in Hotels?   
    Alle 5 - 6 Nächte. Und wenn zwischendurch Dauerregen angesagt ist, dann vielleicht auch spontan dazwischen eins, wenn es gut passt.
    Ich mach es gern, um dann ein gutes/anderes Frühstück zu haben. Und halt das bequeme Aufstehen in der Nacht wenn man mal raus muss. Kein Anziehen / Frieren / Nasswerden etc.
    Ebenso die erste und die letzte Nacht, da die meistens auch schon den Hin und Heimweg darstellen, da ich nach England, meinem bevorzugten Ort, mit dem Zug doch 1,5 Tage kalkulieren muss.
  15. Gefällt mir!
    HelgaUnterwegs reagierte auf Cullin in Wie oft schlaft Ihr in Hotels?   
    Übernachten im Zelt bringt mir keinen Mehrwert bei einer Tour.
    Bedeutet ich nutze feste Unterkünfte so oft es sich für die gewählte Tour gerade anbietet.
    Je nach Tour und Verfügbarkeit kann das dann natürlich stark variieren. Ich habe da für mich selbst keine strikte Vorgabe nach wie vielen nächten ich unbedingt im Hotel sein muss. Oder ganz ohne Zelt z.b. geht es bei mir bald mal auf den Fishermans trail und da bleibt das ganze Schlafsetup zu Hause. Jeden Tag ein Bett zu haben kommt mir mit zunehmendem Alter entgegen.
  16. Gefällt mir!
    HelgaUnterwegs reagierte auf MisterAufziehvogel in Wie oft schlaft Ihr in Hotels?   
    Am Abend vor meiner Abreise gönne ich mir meist eine Nacht im Hotel, um mich frisch zu machen und sicherzustellen, dass ich meinen Mitreisenden in der Bahn nicht zur Last falle. Während der Tour selbst halte ich das jedoch für unnötig. Strom für die Powerbank findet man nahezu überall, und bei schlechtem Wetter bieten Schutzhütten ausreichend Schutz.
  17. Gefällt mir!
    HelgaUnterwegs hat eine Reaktion von KaZee erhalten in Vorstellungsthread   
    OT: Ich glaube nicht, dass du die einzige hier bist.  
  18. Gefällt mir!
    HelgaUnterwegs hat eine Reaktion von martinfarrent erhalten in Vorstellungsthread   
    OT: Ich glaube nicht, dass du die einzige hier bist.  
  19. Gefällt mir!
    HelgaUnterwegs reagierte auf KaZee in Vorstellungsthread   
    Hallo zusammen, ich versuche es mal kurz und knackig.
    Katharina, Mitte 30, verheiratet, Hund, Nähe Stuttgart
    - seit 2 Jahren am Wandern, meist alleine, Mehrtagestouren bisher auf dem Ostweg und Jakobswege in Baden-Württemberg
    - interessiere mich für gear und die Optimierung vom baseweight, bisher mit einem Kuppelzelt von Campz unterwegs, modifizierter Puk 10 von Nordisk, STS Ether Light XT und ohne Kochgeschirr
    - freue mich grade auf die Ankunft meines Weitläufer Agilisten, der in den nächsten 2 Wochen ankommen sollte
    - bin MYOG nicht abgeneigt, so habe ich wegen Kälte schon meinen Puk 10 mit etwas mehr Apex nachgerüstet.
    - suche noch nach einem warmen Puffy, sonst bin ich mit meinen Klamotten recht zufrieden
    - Bikepacking-Touren gab es auch schon 2x für mich
    - OT: bin auch mit Camper unterwegs, mag Dokus über long-distance Trailrunning, finde Minimalismus und Nachhaltigkeit gut
    Hier im Forum kann ich noch viel lernen und freue mich mega drauf!
  20. Danke!
    HelgaUnterwegs reagierte auf RaulDuke in Bug Bivy und Wind   
    @HelgaUnterwegs
    Wie kommst du darauf, das die Flaps nicht Wasserdicht sind?
    Da stehen nur zwei Materialien.
    Mesh und 15D Nylon, Siliconiert und Pu beschichtet!
    Optisch sieht das Material auch genau so aus wie der Boden!
    Ich fand das teil auf den ersten Blick eigentlich sehr interessant, muss aber @York recht geben, das Zecken sich da durch wurschteln könnten.
    No Go!
  21. Danke!
    HelgaUnterwegs reagierte auf khyal in Wasserfilter   
    Im Grunde genommen, ist es rel leicht, wo werden Schwebeteilchen "mitgerissen", wo langern sie sich auf dem Grund ab,
    wo sind viele Schwebeteilchen, wo nicht.

    Schon mal nicht eine Stelle im Bach wählen, wo sehr viel Bewuchs im Wasser ist.
    Da wo der Bach schnell "verwirbelt" fliest, werden viele Teilchen mitgerissen.
    Da wo blankgespülter Felsboden ist, werden keine neuen Schwebeteilchen mitgerissen.
    Perfekt ist also z.B. eine Stelle nach einer kleinen Felsbarriere im Wasser, an der nicht zuviel Bewuchs im Wasser ist, vor der Barriere staut sich das Wasser, Schwebeteilchen sinken ab, dahinter Wasser mit wenig Schwebeteilchen.

    Funktioniert bei mir seit langer Zeit prima mit den Sawyer Wasserfiltern, ganz ohne irgendwelche Vorfilter o.A. ich habe mit denen schon jeweils Wasser in 4-stelliger Literzahl gefiltert, ohne daß sich mal ein Filter an einen Bach, Rinnsal o.A. zugesetzt hätte, einfach mal probieren,...
     
  22. Gefällt mir!
    HelgaUnterwegs reagierte auf martinfarrent in Back Country Ski   
    Das geht doch eigentlich aus dem hier Gesagten und deiner Vorgeschichte hervor. Alpinskigewohnheiten schreien bei BC in bergigem Gelände nach möglichst viel Kontrolle (sie wird dir dennoch wie wenig vorkommen). Demzufolge würde ich die oben besprochene Voile-Bindung und einen möglichst steifen Schuh vorschlagen: z.B. den Rossignol BC-X 12, wenn er dir gut passt. 

    Beim Ski selbst muss ich ein bisschen passen, weil ich die ganz aktuellen nicht kenne. Ich vermute mal, dass du mit einem auf dein Gewicht abgestimmten Fischer S-Bound 98 oder 112 halbwegs gut bedient wärst. Aber dieser Tipp nährt sich eigentlich nur aus dem Studium amerikanischer Foren. 
     
    Du brauchst einfach FlipFlops  (bei ca. 1.05).
     


     
  23. Danke!
    HelgaUnterwegs reagierte auf Konradsky in Wasserfilter   
    Aktivkohlefilter sind tückisch.
    Aktivkohle kann Pestizide und so aus dem Wasser binden. Das ist dann aber meist nur um die 20 bis 30%.
    Logischerweise sättigt sich die Aktivkohle. Wie voll die Aktivkohle ist, kann man nicht feststellen.
    Wenn man nun im Herbst durch Laub oder Moorwasser filtert ist dieses Wasser recht sauer.  Das hat den Nachteil, dass bei saurem Wasser schlagartig alle gebundenen Pestizide im Aktivkohlefilter frei werden und man sich recht ordentlich vergiftet. Aus diesem Grund verwende ich keinen Aktivkohlefilter. Der Nachteil ist, dass das Wasser etwas "grün" schmeckt.
     
    Gruß
    Konrad
  24. Gefällt mir!
    HelgaUnterwegs reagierte auf York in Bug Bivy und Wind   
    Kommt ein stückweit auf das verwendete Tarp an. Wenn es groß genug gewählt ist, sollte es dich vor Regen schützen, außer regnet dir horizontal rein. Aber dann ist eher die Wahl des Campspots oder ein geeigneterer Tarpaufbau die Lösung. Generell wird bei solchen UL-Bivys aber wasserabweisender Stoff gewählt, nicht wasserdichter. Damit sollen vor allem bei stärkerem Regen die Wasserspritzer abgefangen werden, die durch den Aufprall rund ums Tarp sonst den Schlafsack und dich vollsprühen würden. Das kann bis zu einem gewissen Grad auch schon Mesh leisten. Wasserdicht ist meist nur der Boden des Bivy.
    Wenn ich das richtig sehe hat das Rockfront-Teil sowohl Mesh als auch einen Flap aus wasserabweisendem Material.
    Das Problem sehe ich neben dem Gewicht eher bei dem nicht vorhandenen Reisverschluss. Der Eingang ist so eine Überlappung zwischen Mesh und dem wasserabweisenden Material. Da hätte ich persönlich im Zeckenland keine Lust drauf.
     
  25. Danke!
    HelgaUnterwegs reagierte auf ConTour in Bug Bivy und Wind   
    Die bisher schwerste Option, aber auch die günstigste. (gerade 59€ ohne Importkosten)

    https://rockfront.eu/product/dreamkeeper-solo/
    Vergleichbar mit dem Aliexpress Inner für das GatewoodCape finde ich, nur für Tarps und aus der Ukraine.

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