scissorsmountain
Members
-
Benutzer seit
-
Letzter Besuch
Reputationsaktivitäten
-
scissorsmountain reagierte auf gramfex in gramfex - Ultraleicht Ausrüstung Made in Austria - Vorstellung in eigener SacheHallo zusammen!
Da ich neu im Forum bin und gramfex sicher einige noch nicht kennen möchte ich mich und meine Firma kurz vorstellen.
Seit knapp 10 Jahren gehe ich leidenschaftlich gerne wandern und biken und dabei genieße ich es besonders auch die Nächte in der Natur und in den Bergen zu verbringen. Dabei habe ich lange nur kürzere Mehrtages-Touren von so 2-5 Tagen gemacht. Eine "richtige" Weitwanderung hatte ich aber schon länger auf meiner Wunschliste und da ich mich beruflich sowieso neu orientieren wollte, hat sich dann letztes Jahr die Chance ergeben. So bin ich kurzer Hand ( okay zugegeben so kurzfristig wars dann auch nicht, braucht ja doch einiges an Vorbereitung ) nach Neuseeland und habe einen Großteil des Te Araroa auf der Südinsel gemacht. Das war wirklich eine traumhaft schöne Erfahrung!
Da ich von der Ausbildung her zumindest teilweise einen technischen Background habe und motiviert durch das knappe Budget als Student, hat mich dann relativ schnell auch das Thema MYOG interessiert. Angefangen habe ich dabei mit einem synthetischen Quilt. Während Covid kam dann mit einem Duplex-Clon das erste große Projekt, gut Zeit hatte ich ja genug. 😅
Über die Jahre sind dann noch einige weitere Projekte gefolgt, wie dieses A-Frame Tarp-Tent:
und z.B. ein Biwaksack zum Schutz gegen Spritzwasser und Moskitos und co:
Nach Neuseeland ist aus dieser Leidenschaft fürs (Weit-)Wandern und dem Wunsch, eigene Ideen umzusetzen sowie das Angebot an Ultraleicht-Ausrüstung in Europa zu bereichern, gramfex entstand. Ein kleines Unternehmen mit Sitz in Graz, das es sich zum Ziel gesetzt hat hochwertige Ultraleicht-Outdoor-Ausrüstung fürs Wandern, Radfahren und Campen zu entwickeln und selbst zu fertigen:
https://gramfex.eu (gewerbliche Seite)
Aktuell bieten wir folgende drei Produktlinien an:
Ultralight Carbon Heringe: Mit 2 g (Länge: 13,5 cm) und 4 g (Länge: 15 cm) gehören sie zu den leichtesten vollwertigen Heringen auf dem Markt und bieten ein unübertroffenes Gewichts-zu-Haltekraft-Verhältnis. In meinen Tests hat die 4g-Version einer Zugkraft von bis zu 14 kg Stand gehalten, nur knapp weniger als die 15 kg der MSR Mini Groundhogs, die 2,5 Mal so viel wiegen!
Firefly Ultralight Herings-Kappen: Sie machen es leichter die Heringe mit der Hand in den Boden zu drücken und helfen dabei, Verletzungen durch unabsichtliches drauf steigen zu vermeiden. So bleiben Hände, Füße und Heringe heil. Sowohl die Firefly UL Herings-Kappen als auch die UL Carbon Heringe leuchten im Dunkeln für bessere Sichtbarkeit:
Ultralight Rocket Stand: Das Set besteht aus 4 Teilen, wiegt insgesamt weniger als 10 g und hat zwei nützliche Funktionen: 1. Standfuß für Gaskartuschen und 2. Verschluss für Topfdeckel. Sie passen dabei auf die meisten handelsüblichen Gaskartuschen (100 g, 230 g, 445 g) und viele UL-Töpfe, wie z.B. die 750 ml Titan-Töpfe von Toaks, Lixada und BESTARGOT.
Ich freue mich auf den Austausch unter Gleichgesinnten und bin immer für neue Ideen, Wünsche, Anregungen und auch konstruktive Kritik dankbar!
In diesem Sinne frohes Trekking und schöne Grüße aus Graz!
Anian
-
scissorsmountain reagierte auf reiber in Jemand mit Langzeiterfahrung mit dem Simond MT900 UL?Er schreibt nichts von Basisgewicht. Mit Lebensmittel und Wasser hat man schnell mal 12kg auf dem Rücken. Vielleicht machst du nur Touren mit viel Einkehrmöglichkeiten. Außerdem gibt es hier viele Grenzgänger, deren Basisgewicht höher als 5kg ist. Der Mod kann es ja in "Schwerer als UL" verschieben, wenn es so schlimm für dich ist.
-
scissorsmountain reagierte auf Shabeel in Zelt für Skandinavien inkl. mglw. Island (Solid Inner, "sturmfest") und ein zweites für Schönwetter@RaulDuke
Da muss ich als überzeugter Portal-Nutzer doch mal reingrätschen. Dein Vergleich hinkt hier gewaltig und ist schon stark überzogen.
Zwischen einem hervorragend belüftbaren, freistehenden 1,3-kg-Zelt und einer kompletten Polarexpeditions-Montur im portugiesischen Frühling liegen Welten. Das Portal hat, wie ich oben schon geschrieben habe, extrem gute Belüftungsmöglichkeiten. Eine Daunenhose bei 20 Grad bringt mir absolut gar nichts außer einem Hitzschlag – ein mückenfreier, windstabiler Rückzugsort nach einem langen Wandertag hingegen schon. Und ganz nebenbei: Wenn man schon weiß, dass es richtig warm und trocken wird, kann man beim Portal auch einfach nur das Innenzelt mitnehmen.
Wenn wir schon bei solch absurden Beispielen sind, um Argumente zu stützen, könnte man den Spieß auch einfach umdrehen:
Warum dann überhaupt noch Ausrüstung mitnehmen? Wenn man deinen Ansatz – sich immer nur an denen zu orientieren, die noch weniger dabeihaben, und strikt alles wegzusparen – konsequent auf die Spitze treibt, können wir auch gleich nur in der Unterhose wandern gehen. Abends graben wir uns dann eine Kuhle in den Sand und decken uns mit trockenem Seegras zu. Wiegt exakt 0 Gramm.
Das Endziel von Ultraleicht-Trekking ist es doch am Ende des Tages nicht, sich auf Teufel komm raus alles wegzusparen, sich komplett zu kasteien oder für jede noch so kleine Wetterabweichung ein neues, minimalistisches Spezial-Setup im Schrank liegen zu haben. Es geht um eine clevere Balance aus Gewicht, Sicherheit und dem persönlichen Wohlfühlbereich.
@Sebastiaan ist Einsteiger und sucht einen verlässlichen Generalisten, mit dem er Erfahrung sammeln kann. Wenn er das Portal also irgendwann nach Portugal mitnimmt, dann schlichtweg deshalb, weil er es bereits besitzt, weil es funktioniert und weil er keine fünf verschiedenen Zelte kaufen muss. Und genau dafür ist das Portal meiner Erfahrung nach perfekt.
-
scissorsmountain reagierte auf Epiphanie in Einsteigerin resümiert erste ErfahrungenIch bin etwas verwundert dass her keiner rein grätscht, aber mit Schmerzen zeigt Dir Dein Körper seine Grenzen auf. Schmerzen ignorieren heißt sich selbst zu ignorieren. Es gibt ggf Momente wo man da durch muss - weil mans verpeilt hat. Wegen dem Wetter. Weil man zu doof ist Karten zu lesen. Oder whatever. Aber grundsätzlich ist sicher meine Motivation SCHMERZFREI meine Tour durch zu ziehen. Wie ich das hin bekomme? Ich habe grob Erfahrung wie viel Strecke + Höhenmeter ich so hin bekomme
Wie mache ich das? ICH rechne das so:
ich schaffe grob 400hm die Stunde ODER 5km pro Stunde. Bei 1000hm und 20km brauche ich 2,5h für die Höhe und 4h für die Länge, also im Beispiel 6,5h Stunden. Grob. Alles um die 6h sind ok bis chillig (für mich), alles über 8h wird eher RICHTIG Arbeit.
Wenn ich um 8 los laufe und um 18:00 das Handtuch schmeißen kann - mit einigem an Pause wohlgemerkt. Das heißt noch nicht das ich TATSÄCHLICH die Zeit brauche, aber ich habe einen Zahlenwert als Anhaltspunkt für diesen Zeitframe - für meinen Fitnesslevel. 6 is ok, deutlich mehr wie 8 is doof. Aber ja, je nach Topografie und Fitnesslevel
Inwieweit das auf Deinen Körper passt, musst Du selber raus finden. Ich habe bei meinen Hikes allerdings NIE Schmerzen (Mückenstiche nicht mit eingerechnet) und würde mir mein Wanderverhalten überdenken falls doch
1/10 is easy 1/20 geht auch noch.
Hier, im UL wären 5kg grob das Ziel. Abhängig von der Tour und Klimazone ist das normalerweise machbar. Hast halt kaum Wechselwäsche 😉 . Von meinem ehemaligem 15kg Equipment ist allerdings kaum was übrig geblieben (Equipment im Wert von NP 50€). Man muss nicht zwangsläufig reich sein (aber es hilft) - aber wenn nicht MYOG - gehts nicht ohne shopping. Konzerntrier Dich darauf deine
Isomatte + Schlafsack Zelt (oder Tarp + Footprint + Bugnet) und Deinen Rucksack auf unter 3kg zu bekommen.
Der Rest kommt mit etwas Disziplin und einer gepflegten Gear List --- und Support durch ein Forum wie dieses - automatisch. Nimm einfach immer so wenig wie möglich mit und dann immer nur das leichteste.
Happy Trails!
-
scissorsmountain reagierte auf khyal in Ein schönes neues JahrIch wünsch Euch Allen ein schönes neues Jahr.
Ich hoffe, daß es weiterhin so friedlich, freundschaftlich im Forum bleibt,
daß viele interessante Threads mit interessanten Fragen / Antworten entstehen
und werde mich als Betreiber bemühen, diesen tollen Schatz mit ca 250.000 Beiträgen möglichst gut zu bewahren / unterstützen.
Uns allen wünsche ich tolle Touren,
tolle Begegnungen mit netten Menschen, frei nach dem alten Spruch „Ein Fremder ist ein Freund, den Du noch nicht kennengelernt hast“
und lasst Euch nicht zu sehr vom Alltag und seinen Herausforderungen „auffressen“.
-
scissorsmountain reagierte auf smomb in 2P DCF Einwandzelt (~600g) – Konzept & FragenLiebes Forum,
ich lese hier schon eine Weile still mit und starte nun nach etlichen kleineren MYOG Projekten mein erstes Zelt MYOG-Projekt. Mein Ziel ist ein geräumiges 2-Personen-Zelt, das auch bei Wind nicht gleich kollabiert – ein Problem, das ich mit 185cm Körpergröße bei vielen "Duplex-Style"-Zelten habe, wo mir das Außenzelt auf den Kopf oder den Schlafsack gedrückt wird.
Als sportliche Herausforderung peile ich ein Gesamtgewicht von ca. 600g an.
Ich habe ein Konzept für ein einwandiges DCF-Zelt entwickelt und würde mich riesig über euer Feedback zu meinem Plan und meinen spezifischen Fragen freuen.
Das Konzept (siehe Skizzen)
Typ: Einwandiges 2P-Zelt
Fly: 0.51 DCF (im Plan hellgrün)
Boden: 0.7 DCF (Bodenwanne mit 220 cm Länge, 145 cm Breite)
Auszug aus Reddit:
RBTR hat CT1E.08/K.18 laminat im Angebot. Ich werde mal bei ExTex anfragen ob ihr 0.75 DCF diese Spezifikation hat.
Mesh: NS50 Noseeum
Struktur:
2x Trekkingstöcke (auf 125 cm) als Hauptstützen.
4x CFK-Stäbe (8x7mm) an den Ecken der Bodenwanne (je 500 mm).
2x CFK-Stäbe (8x7mm) mittig an Kopf- und Fußende (je 800 mm).
Design-Idee: Durch die vielen Stützen erhoffe ich mir relativ kurze Kanten der Zelt Paneele, die im Wind stabiler stehen, weniger "flattern" als große Flächen und auch geringer Kräfte dadurch abbekommen. Zusätzlich sollten die Stützen extrem großzügige Kopf und Fuß Freiheit erlauben.
Geplante Umsetzung & Details
Verarbeitung: Das Zelt soll komplett geklebt (nicht genäht) werden.
Klebeband: Ich tendiere zu 20mm Transferklebeband welches durch Druck aktiviert wird – 3M 9482PC (~1g/m) oder 3M 9457 (~0.5g/m) statt des schweren 9485PC(~2.6 g/m). Meine Recherche ergab, dass die Scherkräfte mindestens gleich hoch sind, nur die Schälkräfte geringer.
Cat-Cuts: Die Linien (in der Skizze rot) denke ich werde ich wohl als Catenary Cuts ausführen müssen, um alles straff zu bekommen. Ich plane ein Mockup aus Malerfolie.
Mesh-Befestigung: Das NS50-Mesh würde ich an einen schmalen Streifen 0.51 DCF nähen und diesen Streifen dann an Bodenwanne und Fly kleben.
Belüftung: Das Fly endet rundherum 10 cm über dem Boden, um Kondensation hoffentlich in Schach zu halten.
Türen/Apside: Zwei Türen mit 70 cm tiefen Apsiden, verschlossen mit je 1m YKK AQUAGUARD 3C.
Mesh-Türen: YKK 2.5C Reißverschluss.
Abspannleinen: Ich dachte an 1.5mm oder sogar 1mm Dyneema. Die 90kg Bruchlast von 1mm Leinen klingen für mich nach mehr, als die Heringe oder Abspannpunkte je halten werden.
Meine Hauptfragen & Unsicherheiten
Hier bin ich am unsichersten und hoffe auf eure Expertise:
Klebeband: Habt ihr Erfahrung mit den leichteren 3M-Tapes (9482PC / 9457)? Ist die geringere Schälkraft in der Praxis ein Problem, oder reicht die (gute) Scherkraft für die Zeltnähte aus?
Abspannleinen: Ist 1mm Dyneema ausreichend oder "spart man hier am falschen Ende"? Geht eher der Hering, die Leine oder der Abspannpunkt am Zelt kaputt?
Mesh-Bezugsquelle: Kennt jemand eine Alternative zu Ripstop By The Roll (RBTR) für NS50 Noseeum, idealerweise innerhalb der EU?
Verstärkungen (Stöcke & 80cm Stäbe): Das ist mein größtes Fragezeichen.
Die 80cm Stäbe sollen innen liegen (wie beim Zpacks Pivot Duo).
Meine Skizze zeigt, wie ich mir die Verstärkung für die Trekkingstock-Spitzen und die 80cm-Stäbe vorstelle (mit Patches auf Innen- & Außenseite). Ist das sinnvoll?
Loop-Technik: Ist es besser, einen Loop (Gurtband/DCF) außen auf den Patch aufzunähen ODER (wie bei MontMolar gesehen) einen DCF-Loop zwischen Patch und Zelt-Fly einzukleben?
Verstärkungen (Abspannpunkte):
Was ist "best practice" und am leichtesten?
Zpacks schreibt in der Artikelbeschreibung für ihre Patches: für "light duty" nur einen 7cm-Patch auf einer Seite, für "heavy duty" immer einen Patch auf beide Seiten kleben und den Loop dann durch alles (Patch-Fly-Patch) durchnähen.
Befestigung der 50cm Eck-Stäbe: Hier bin ich komplett unsicher. Ich habe beim Decathlon MT900 (Tarptent-Design) gesehen, dass die Stangen in kleine Taschen/Aufnahmen am Gurtband der Abspannung gesteckt werden. Ist das eine gute Methode? Wie würdet ihr diese Ecken konstruieren?
Ich bin für jeden Tipp, jede Warnung vor typischen Fehlern und alle "Lessons Learned" dankbar!
Vielen Dank schon mal!
-
scissorsmountain hat eine Reaktion von matt.swift erhalten in Via Apsyrtides - 150 Kilometer Cres / KroatienSo, die Computerprobleme sind endgültig behoben und ich habe mir vorgenommen den Bericht auf jeden Fall noch zu Ende zu schreiben.
Dritte Etappe: VALUN - MARTINŠĆICA (ca. 15 Km)
Nach einer guten Portion Schlaf haben wir gemütlich am Strand gefrühstückt und sind relativ früh aufgebrochen, da der Schlafplatz an einem beliebten Strand doch etwas zu offen für meinen Geschmack war und ich niemanden stören will.
Die ersten Meter gehen mal wieder relativ steil nach oben, führt aber durch einen sehr schönen Wald und wird dann bald auch wieder flacher. Mir hat die Etappe richtig gut gefallen, da sie eine richtig schöne Mischung aus Anstieg, entspannte Waldpassagen, Sehenswürdigkeiten und Aussichten hat.
Erste kurze Abstecher ging zu einem Wasserloch, bei dem wir Hoffnung hatten unser Wasser wieder aufzufüllen. Bei dem Anblick haben wir uns dann aber doch dagegen entschieden und einfach dem lauten Froschkonzert gelauscht.
Nach weiteren entspannten Metern ging es nach LUBENICE. Ein kleines, sehr schönes Dorf auf einem Gipfel. Der Ausblick von hier ist wirklich toll und wir waren fast alleine dort. Es lohnt sich das kleine Dorf anzuschauen! Hier gab´s dann auch die erhoffte Wasserstelle und einen kleinen Kiosk, der aber in der Nebensaison scheinbar geschlossen ist.
Ein paar Meter hinter dem Dorf haben wir ein weiteres Highlight entdeckt! Und zwar einen Wiener Nachtpfauenauge.
lst wohl der größte Falter Europas und ist ungefähr so groß wie eine Hand. Die Größe kann man hier nur erahnen, er sitzt auf dem Oberarm meiner Freundin. Der war wirklich beeindruckend und wollte gar nicht mehr weg, wir mussten ihn dann vorsichtig auf eine Mauer setzen. Im Laufe der Tour haben wir noch einige entdeckt.
Nach der Falterablenkung ging es weiter Richtung HELM (höchster Punkt der Etappe). Der Weg dahin war wieder toll, steinig, aber schön zu gehen. Es gab noch einen kleinen Abstecher in eine Höhle (sollte nicht die letzte sein), in der es auch eine kleine Lagerstelle gab. Bisschen gruselig, aber bei Regen und Sturm vielleicht eine gute Möglichkeit zum Übernachten. Von Helm gabs wieder eine schöne Aussicht und eine kleine Stärkung.
Von da aus gings dann bergab Richtung Vidovići und den Zielort Martinscica. In der Nebensaison ein kleines verschlafenes Dörfchen. Hier haben wir uns ein kleines, aber richtig schönes Zimmer in der super gemütlichen Unterkunft "Torre del Mar 1924" gebucht. Mutter und Sohn haben das alte Haus mit viel Liebe saniert und hergerichtet und sind ganz herzliche Menschen. Die Unterkunft liegt auch quasi direkt auf dem Wanderweg und bietet sich perfekt an.
Für den nächsten Tag war ein starkes Unwetter angesagt und so haben wir uns entschlossen hier einen Ruhetag einzulegen. So konnten wir das gute Essen in den Restaurants genießen und haben die kurze Lücke in den Wolken für eine kleine Tagestour genutzt.
Fortsetzung folgt ...
-
scissorsmountain hat eine Reaktion von roli erhalten in Via Apsyrtides - 150 Kilometer Cres / KroatienSo, die Computerprobleme sind endgültig behoben und ich habe mir vorgenommen den Bericht auf jeden Fall noch zu Ende zu schreiben.
Dritte Etappe: VALUN - MARTINŠĆICA (ca. 15 Km)
Nach einer guten Portion Schlaf haben wir gemütlich am Strand gefrühstückt und sind relativ früh aufgebrochen, da der Schlafplatz an einem beliebten Strand doch etwas zu offen für meinen Geschmack war und ich niemanden stören will.
Die ersten Meter gehen mal wieder relativ steil nach oben, führt aber durch einen sehr schönen Wald und wird dann bald auch wieder flacher. Mir hat die Etappe richtig gut gefallen, da sie eine richtig schöne Mischung aus Anstieg, entspannte Waldpassagen, Sehenswürdigkeiten und Aussichten hat.
Erste kurze Abstecher ging zu einem Wasserloch, bei dem wir Hoffnung hatten unser Wasser wieder aufzufüllen. Bei dem Anblick haben wir uns dann aber doch dagegen entschieden und einfach dem lauten Froschkonzert gelauscht.
Nach weiteren entspannten Metern ging es nach LUBENICE. Ein kleines, sehr schönes Dorf auf einem Gipfel. Der Ausblick von hier ist wirklich toll und wir waren fast alleine dort. Es lohnt sich das kleine Dorf anzuschauen! Hier gab´s dann auch die erhoffte Wasserstelle und einen kleinen Kiosk, der aber in der Nebensaison scheinbar geschlossen ist.
Ein paar Meter hinter dem Dorf haben wir ein weiteres Highlight entdeckt! Und zwar einen Wiener Nachtpfauenauge.
lst wohl der größte Falter Europas und ist ungefähr so groß wie eine Hand. Die Größe kann man hier nur erahnen, er sitzt auf dem Oberarm meiner Freundin. Der war wirklich beeindruckend und wollte gar nicht mehr weg, wir mussten ihn dann vorsichtig auf eine Mauer setzen. Im Laufe der Tour haben wir noch einige entdeckt.
Nach der Falterablenkung ging es weiter Richtung HELM (höchster Punkt der Etappe). Der Weg dahin war wieder toll, steinig, aber schön zu gehen. Es gab noch einen kleinen Abstecher in eine Höhle (sollte nicht die letzte sein), in der es auch eine kleine Lagerstelle gab. Bisschen gruselig, aber bei Regen und Sturm vielleicht eine gute Möglichkeit zum Übernachten. Von Helm gabs wieder eine schöne Aussicht und eine kleine Stärkung.
Von da aus gings dann bergab Richtung Vidovići und den Zielort Martinscica. In der Nebensaison ein kleines verschlafenes Dörfchen. Hier haben wir uns ein kleines, aber richtig schönes Zimmer in der super gemütlichen Unterkunft "Torre del Mar 1924" gebucht. Mutter und Sohn haben das alte Haus mit viel Liebe saniert und hergerichtet und sind ganz herzliche Menschen. Die Unterkunft liegt auch quasi direkt auf dem Wanderweg und bietet sich perfekt an.
Für den nächsten Tag war ein starkes Unwetter angesagt und so haben wir uns entschlossen hier einen Ruhetag einzulegen. So konnten wir das gute Essen in den Restaurants genießen und haben die kurze Lücke in den Wolken für eine kleine Tagestour genutzt.
Fortsetzung folgt ...
-
scissorsmountain hat eine Reaktion von RaulDuke erhalten in Via Apsyrtides - 150 Kilometer Cres / KroatienSo, die Computerprobleme sind endgültig behoben und ich habe mir vorgenommen den Bericht auf jeden Fall noch zu Ende zu schreiben.
Dritte Etappe: VALUN - MARTINŠĆICA (ca. 15 Km)
Nach einer guten Portion Schlaf haben wir gemütlich am Strand gefrühstückt und sind relativ früh aufgebrochen, da der Schlafplatz an einem beliebten Strand doch etwas zu offen für meinen Geschmack war und ich niemanden stören will.
Die ersten Meter gehen mal wieder relativ steil nach oben, führt aber durch einen sehr schönen Wald und wird dann bald auch wieder flacher. Mir hat die Etappe richtig gut gefallen, da sie eine richtig schöne Mischung aus Anstieg, entspannte Waldpassagen, Sehenswürdigkeiten und Aussichten hat.
Erste kurze Abstecher ging zu einem Wasserloch, bei dem wir Hoffnung hatten unser Wasser wieder aufzufüllen. Bei dem Anblick haben wir uns dann aber doch dagegen entschieden und einfach dem lauten Froschkonzert gelauscht.
Nach weiteren entspannten Metern ging es nach LUBENICE. Ein kleines, sehr schönes Dorf auf einem Gipfel. Der Ausblick von hier ist wirklich toll und wir waren fast alleine dort. Es lohnt sich das kleine Dorf anzuschauen! Hier gab´s dann auch die erhoffte Wasserstelle und einen kleinen Kiosk, der aber in der Nebensaison scheinbar geschlossen ist.
Ein paar Meter hinter dem Dorf haben wir ein weiteres Highlight entdeckt! Und zwar einen Wiener Nachtpfauenauge.
lst wohl der größte Falter Europas und ist ungefähr so groß wie eine Hand. Die Größe kann man hier nur erahnen, er sitzt auf dem Oberarm meiner Freundin. Der war wirklich beeindruckend und wollte gar nicht mehr weg, wir mussten ihn dann vorsichtig auf eine Mauer setzen. Im Laufe der Tour haben wir noch einige entdeckt.
Nach der Falterablenkung ging es weiter Richtung HELM (höchster Punkt der Etappe). Der Weg dahin war wieder toll, steinig, aber schön zu gehen. Es gab noch einen kleinen Abstecher in eine Höhle (sollte nicht die letzte sein), in der es auch eine kleine Lagerstelle gab. Bisschen gruselig, aber bei Regen und Sturm vielleicht eine gute Möglichkeit zum Übernachten. Von Helm gabs wieder eine schöne Aussicht und eine kleine Stärkung.
Von da aus gings dann bergab Richtung Vidovići und den Zielort Martinscica. In der Nebensaison ein kleines verschlafenes Dörfchen. Hier haben wir uns ein kleines, aber richtig schönes Zimmer in der super gemütlichen Unterkunft "Torre del Mar 1924" gebucht. Mutter und Sohn haben das alte Haus mit viel Liebe saniert und hergerichtet und sind ganz herzliche Menschen. Die Unterkunft liegt auch quasi direkt auf dem Wanderweg und bietet sich perfekt an.
Für den nächsten Tag war ein starkes Unwetter angesagt und so haben wir uns entschlossen hier einen Ruhetag einzulegen. So konnten wir das gute Essen in den Restaurants genießen und haben die kurze Lücke in den Wolken für eine kleine Tagestour genutzt.
Fortsetzung folgt ...
-
scissorsmountain hat eine Reaktion von matt.swift erhalten in Via Apsyrtides - 150 Kilometer Cres / KroatienLeider habe ich gerade Computerprobleme, sobald der PC wieder läuft geht's hier auch auf jeden Fall weiter!
-
scissorsmountain hat eine Reaktion von izi erhalten in Via Apsyrtides - 150 Kilometer Cres / KroatienZweite Etappe: Cres - Valun (ca. 15 Km)
Nach einer bescheidenen Nacht auf dem Campingplatz, sind wir recht gemütlich gestartet, da die Etappe nicht allzu viele Kilometer hat. Der Start vom Campingplatz nach Cres selbst war schön und locker zu gehen. Stets mit Blick auf das schöne Wasser und nette kleine Strände.
In Cres haben wir uns ein kleines Frühstück geholt und an einem der kleinen Strände gegessen und dabei die Dorfjugend beobachtet, wie sie mit geschätzten 10 Jahren Zigaretten zum kroatischen Gangster Rap konsumiert haben.
Es ging weiter und der Weg kreuzte sich an einer Stelle und wir hatten ein verlockendes Schild an einer Kreuzung entdeckt: "Valun 10 Km". Hm, laut GPS sind es 14! Also entweder links die 14 Kilometer mit 400 Höhenmetern oder rechts die 10 Kilometer mit 40 Höhenmetern ... Da wir noch angeschlagen waren, dachten wir, dass der kürzere Weg eine gute Idee ist. Tja, wie auch am Vortag haben wir eine falsche Entscheidung getroffen. Rückblickend macht es Sinn, dass der offizielle Weg über den kleinen Berg geht und Abwechslung bietet. Wir hatten dadurch leider eine schrecklich langweilige Etappe auf dem immer gleichen Schotterweg ohne auch nur den Hauch von Schatten oder sonstigen Highlights. Zudem stimmte die Angabe mit den 10 Km auch nicht. Dazu kam, dass ich einen neuen Rucksack ausprobiert habe (Decathlon MT900 UL - Testbericht folgt bald) mit dem ich auf der Etappe überhaupt nicht zufrieden war und ich mich am liebsten irgendwo hingelegt hätte um einfach das Teil nicht mehr auf dem Rücken haben zu müssen. Ich schiebe die schlechte Stimmungslage von mir auf die Erkältung mit der Sonne, die mich ganz schön platt gemacht hat - hätten wir die andere Abzweigung genommen, wäre wahrscheinlich alles besser gewesen. Vielleicht.
Angekommen in Valun (sehr süßes Dörfchen), haben wir erstmal was leckeres gegessen und ernsthaft darüber nachgedacht und diskutiert ob wir die Tour nicht abbrechen wollen und uns einfach eine kleines Apartment mieten um eine andere Art von Urlaub zu machen.
Wir haben dann einen wirklich schönen kleinen Strand gefunden, den wir dann am Abend auch für uns alleine hatten. Eigentlich wollten wir noch etwas weiter um dann in einem kleinen Wald schlafen, aber der Strand war zu verlockend und so haben wir unser Zelt an einer verstecken Ecke dort aufgebaut. Wir hatten eine sehr schöne Nacht, in der ich aber sehr häufig wach war, da ich Sorge hatte, dass uns das Wasser etwas zu nah kommen könnte.
Am nächsten Morgen war meine Stimmung eine ganz andere, ich fühlte mich angekommen und hatte richtig Bock auf die Wanderung, kein Vergleich zu den Tagen davor! Ich merke in meinen Urlauben immer wieder, dass ich fast eine Woche brauche um dort anzukommen und erst dann fühle ich mich dort auch wohl. Wir haben dann entschlossen, dass wir die Wanderung einfach ganz entspannt angehen werden ohne irgendeinen Kilometerdruck und die Etappen einfach kürzer halten. Wir hatten keinen Zeitdruck und haben somit die erste richtige Entscheidung der Tour getroffen!
Fortsetzung folgt ... mit einem weiteren tierischem Highlight.
-
scissorsmountain hat eine Reaktion von poigfrr erhalten in Leichtester euch bekannter Sun Hoodie/Shirt ?Ich möchte noch den Mountain Equipment Glace Hooded in den Raum werfen.
Ich habe ihn jetzt 2 Wochen intensiv auf eine langen Wanderung in Kroatien getestet und er ist jetzt schon mein neues Lieblingsteil! Überhaupt nicht schwitzig, schön luftig und bietet richtig guten Sonnenschutz.
Ich war am Anfang etwas skeptisch, weil das Material sehr "löchrig" ist und ich die Befürchtung hatte dadurch einen Sonnenbrand zu bekommen, (Oberkörper sieht bei mir selten die Sonne, deswegen besonders käseweiß) das ist aber nie passiert.
Die Kapuze passt auch gut über meine Cap.
Außerdem ist das Teil überraschend geruchsneutral, ich hab gut geschwitzt und ihn quasi jeden Tag getragen. Habe ihn auf der Tour zweimal mit Wasser durchgespült und er hat bis jetzt noch keinen Geruch angenommen. Das kenne ich von anderen synthetischen Oberteilen ganz anders.
Meine Freundin hat das Damenmodell und ist genauso glücklich damit wie ich.
Gewicht ist laut Hersteller 180 Gramm in L, ich habe aber selbst noch nicht nachgewogen, kann ich aber später noch machen.
Männer
Frauen
Bei Mountain Equipment gibt's ihn nur selten, aber auf anderen Seiten problemlos und ist mit knappen 60€ auch nicht allzu teuer.
Ich habe ihn in M, bin 175 und wiege knappe 70 Kg. Die Größe ist für mich perfekt.
Den Hoodie von Decathlon habe ich auch gekauft, wird aber wieder verschenkt. Das Material ist so dicht, den wollte ich nicht bei warmen Temperaturen und körperlicher Anstrengung nicht tragen.
-
scissorsmountain hat eine Reaktion von mtb_squirrel erhalten in TarpTent Double Rainbow DW Ultra und StratoPire 2 Li ErfahrungenIch habe das
TarpTent Double Rainbow DW Ultra und konnte es jetzt auch schon ein paar Nächte testen.
Das Material ist bei Regen auf jeden Fall lauter als andere Materialien, generell erinnert es mich an eine Chipstüte von der Haptik und Akustik. Es war aber nicht nervig laut, halt eher knistern als prasseln. Außerdem muss man bei dem Material schon sehr auf den Umgang achten, es bekommt schnell Löcher bei punktueller Belastung. Meins hatte nach der ersten Nacht schon ein ganz kleines Loch in der Tür. Woher kann ich nicht genau sagen, aber es hat mich schon genervt, da mir das bisher nie passiert ist. Es lässt sich aber leicht flicken, diese sind auch schon im Lieferumfang dabei.
Das Material sollte nicht gestopft, sondern immer gerollt werden.
Der große Vorteil ist das dass Material keine Feuchtigkeit aufnimmt und somit auch nicht schwerer wird. Auch das ich mir keine Sorgen ums Nachspannen machen musste, fand ich super.
Beim nächsten mal würde ich dennoch die Sil-Poly Variante kaufen, da ich nicht immer ultrapenibel auf das Material achten möchte.
Mit dem Zelt an sich (Größe, Aufbau, etc.) sind wir sehr zufrieden.
-
scissorsmountain hat eine Reaktion von fettewalze erhalten in Via Apsyrtides - 150 Kilometer Cres / KroatienWir waren auf der Suche nach einem Wanderweg über 100 Km, den man im April/Mai bei schönem Wetter laufen kann.
Nach ein paar Recherchen sprang uns der relativ neue Via Apsyrtides ins Auge - der erste Eindruck war perfekt. Meer, Berge und gutes Essen. Was will man mehr.
https://viaapsyrtides.hr/
Die Anreise mit dem Zug aus dem Ruhrgebiet hat reibungslos geklappt, hat allerdings auch einige Stunden gebraucht. Quer durch Deutschland, Österreich, Slowenien und Kroatien ging es dann mit dem Boot aus Rijeka nach Cres.
Der Start der Reise stand unter keinem guten Stern, da wir beide kurz vorher krank geworden sind und wir deswegen die Wanderung etwas verschieben mussten. So hatten wir erstmal zwei Tage in der Stadt Cres, die abseits der Touristenmassen in den Sommermonaten wirklich eine kleine, schöne Stadt ist in der man es gut aushalten konnte.
Erste Etappe: Beli - Cres
der offizielle Startpunkt der Wanderung ist Cape Jablanac, der ist aber leider sehr schwer zu erreichen. Man kann aus Cres mit dem Bus nach Beli fahren und dort in den Pension Tramuntana das Personal nach einem Shuttle fragen. Da wir beide aber eh noch etwas krank waren, haben wir uns dazu entschieden einfach aus Beli loszulaufen und dann die ersten beiden Etappen zusammen zu legen und wieder bis nach Cres zu laufen. Wie sich später herausstellte, war das nicht die beste Idee.
Beli ist ein sehr schöner Ort mit einem richtig tollen Strand an dem man ruhig einen Tag verbringen kann. Von da aus konnten wir auch die ersten spannenden tierischen Entdeckungen machen. Die ersten Gänsegeier kreisten über uns und auf dem Weg zum Strand konnten wir auch ein paar Delfine entdecken! Auch die Pension Tramuntana war sehr gemütlich und hatte ein tolles Personal und gutes Essen.
Die ersten Meter vielen uns merklich schwer, da es (wie gefühlt immer am Anfang ein Tour!) erstmal steil bergauf ging. Die Etappe an sich war aber landschaftlich sehr schön, viele Wälder, der höchste Gipfel der Tour (knappe 600Meter), ein richtig schöner Pausenplatz in PREDOŠĆICA, Hänge voller Salbei die in der Sonne wahnsinnig gut gerochen haben.
Mit dem zweiten Teil der Etappe haben wir uns aufgrund der Gesundheit etwas übernommen. An sich war der Weg sehr schön, aber der Abstieg nach Cres durch lichte Wälder und Olivenhainen ging leider voll durch die Mittagssonne auf langen Schotterwegen bergab und wir wurden ordentlich gegrillt. In Kombi mit einer Erkältung eine fiese Mischung und wir kamen richtig platt in Cres an und mussten erstmal in den Supermarkt und eine kalte Cola trinken. Wir haben uns dann auch für eine Nacht auf dem Campingplatz entscheiden, der leider wirklich nicht schön ist und wir hatten eine eher unruhige Nacht.
Fortsetzung folgt ...
-
scissorsmountain hat eine Reaktion von roli erhalten in Via Apsyrtides - 150 Kilometer Cres / KroatienZweite Etappe: Cres - Valun (ca. 15 Km)
Nach einer bescheidenen Nacht auf dem Campingplatz, sind wir recht gemütlich gestartet, da die Etappe nicht allzu viele Kilometer hat. Der Start vom Campingplatz nach Cres selbst war schön und locker zu gehen. Stets mit Blick auf das schöne Wasser und nette kleine Strände.
In Cres haben wir uns ein kleines Frühstück geholt und an einem der kleinen Strände gegessen und dabei die Dorfjugend beobachtet, wie sie mit geschätzten 10 Jahren Zigaretten zum kroatischen Gangster Rap konsumiert haben.
Es ging weiter und der Weg kreuzte sich an einer Stelle und wir hatten ein verlockendes Schild an einer Kreuzung entdeckt: "Valun 10 Km". Hm, laut GPS sind es 14! Also entweder links die 14 Kilometer mit 400 Höhenmetern oder rechts die 10 Kilometer mit 40 Höhenmetern ... Da wir noch angeschlagen waren, dachten wir, dass der kürzere Weg eine gute Idee ist. Tja, wie auch am Vortag haben wir eine falsche Entscheidung getroffen. Rückblickend macht es Sinn, dass der offizielle Weg über den kleinen Berg geht und Abwechslung bietet. Wir hatten dadurch leider eine schrecklich langweilige Etappe auf dem immer gleichen Schotterweg ohne auch nur den Hauch von Schatten oder sonstigen Highlights. Zudem stimmte die Angabe mit den 10 Km auch nicht. Dazu kam, dass ich einen neuen Rucksack ausprobiert habe (Decathlon MT900 UL - Testbericht folgt bald) mit dem ich auf der Etappe überhaupt nicht zufrieden war und ich mich am liebsten irgendwo hingelegt hätte um einfach das Teil nicht mehr auf dem Rücken haben zu müssen. Ich schiebe die schlechte Stimmungslage von mir auf die Erkältung mit der Sonne, die mich ganz schön platt gemacht hat - hätten wir die andere Abzweigung genommen, wäre wahrscheinlich alles besser gewesen. Vielleicht.
Angekommen in Valun (sehr süßes Dörfchen), haben wir erstmal was leckeres gegessen und ernsthaft darüber nachgedacht und diskutiert ob wir die Tour nicht abbrechen wollen und uns einfach eine kleines Apartment mieten um eine andere Art von Urlaub zu machen.
Wir haben dann einen wirklich schönen kleinen Strand gefunden, den wir dann am Abend auch für uns alleine hatten. Eigentlich wollten wir noch etwas weiter um dann in einem kleinen Wald schlafen, aber der Strand war zu verlockend und so haben wir unser Zelt an einer verstecken Ecke dort aufgebaut. Wir hatten eine sehr schöne Nacht, in der ich aber sehr häufig wach war, da ich Sorge hatte, dass uns das Wasser etwas zu nah kommen könnte.
Am nächsten Morgen war meine Stimmung eine ganz andere, ich fühlte mich angekommen und hatte richtig Bock auf die Wanderung, kein Vergleich zu den Tagen davor! Ich merke in meinen Urlauben immer wieder, dass ich fast eine Woche brauche um dort anzukommen und erst dann fühle ich mich dort auch wohl. Wir haben dann entschlossen, dass wir die Wanderung einfach ganz entspannt angehen werden ohne irgendeinen Kilometerdruck und die Etappen einfach kürzer halten. Wir hatten keinen Zeitdruck und haben somit die erste richtige Entscheidung der Tour getroffen!
Fortsetzung folgt ... mit einem weiteren tierischem Highlight.
-
scissorsmountain hat eine Reaktion von everettruess erhalten in TarpTent Double Rainbow DW Ultra und StratoPire 2 Li ErfahrungenIch habe das
TarpTent Double Rainbow DW Ultra und konnte es jetzt auch schon ein paar Nächte testen.
Das Material ist bei Regen auf jeden Fall lauter als andere Materialien, generell erinnert es mich an eine Chipstüte von der Haptik und Akustik. Es war aber nicht nervig laut, halt eher knistern als prasseln. Außerdem muss man bei dem Material schon sehr auf den Umgang achten, es bekommt schnell Löcher bei punktueller Belastung. Meins hatte nach der ersten Nacht schon ein ganz kleines Loch in der Tür. Woher kann ich nicht genau sagen, aber es hat mich schon genervt, da mir das bisher nie passiert ist. Es lässt sich aber leicht flicken, diese sind auch schon im Lieferumfang dabei.
Das Material sollte nicht gestopft, sondern immer gerollt werden.
Der große Vorteil ist das dass Material keine Feuchtigkeit aufnimmt und somit auch nicht schwerer wird. Auch das ich mir keine Sorgen ums Nachspannen machen musste, fand ich super.
Beim nächsten mal würde ich dennoch die Sil-Poly Variante kaufen, da ich nicht immer ultrapenibel auf das Material achten möchte.
Mit dem Zelt an sich (Größe, Aufbau, etc.) sind wir sehr zufrieden.
-
scissorsmountain hat eine Reaktion von RaulDuke erhalten in Via Apsyrtides - 150 Kilometer Cres / KroatienZweite Etappe: Cres - Valun (ca. 15 Km)
Nach einer bescheidenen Nacht auf dem Campingplatz, sind wir recht gemütlich gestartet, da die Etappe nicht allzu viele Kilometer hat. Der Start vom Campingplatz nach Cres selbst war schön und locker zu gehen. Stets mit Blick auf das schöne Wasser und nette kleine Strände.
In Cres haben wir uns ein kleines Frühstück geholt und an einem der kleinen Strände gegessen und dabei die Dorfjugend beobachtet, wie sie mit geschätzten 10 Jahren Zigaretten zum kroatischen Gangster Rap konsumiert haben.
Es ging weiter und der Weg kreuzte sich an einer Stelle und wir hatten ein verlockendes Schild an einer Kreuzung entdeckt: "Valun 10 Km". Hm, laut GPS sind es 14! Also entweder links die 14 Kilometer mit 400 Höhenmetern oder rechts die 10 Kilometer mit 40 Höhenmetern ... Da wir noch angeschlagen waren, dachten wir, dass der kürzere Weg eine gute Idee ist. Tja, wie auch am Vortag haben wir eine falsche Entscheidung getroffen. Rückblickend macht es Sinn, dass der offizielle Weg über den kleinen Berg geht und Abwechslung bietet. Wir hatten dadurch leider eine schrecklich langweilige Etappe auf dem immer gleichen Schotterweg ohne auch nur den Hauch von Schatten oder sonstigen Highlights. Zudem stimmte die Angabe mit den 10 Km auch nicht. Dazu kam, dass ich einen neuen Rucksack ausprobiert habe (Decathlon MT900 UL - Testbericht folgt bald) mit dem ich auf der Etappe überhaupt nicht zufrieden war und ich mich am liebsten irgendwo hingelegt hätte um einfach das Teil nicht mehr auf dem Rücken haben zu müssen. Ich schiebe die schlechte Stimmungslage von mir auf die Erkältung mit der Sonne, die mich ganz schön platt gemacht hat - hätten wir die andere Abzweigung genommen, wäre wahrscheinlich alles besser gewesen. Vielleicht.
Angekommen in Valun (sehr süßes Dörfchen), haben wir erstmal was leckeres gegessen und ernsthaft darüber nachgedacht und diskutiert ob wir die Tour nicht abbrechen wollen und uns einfach eine kleines Apartment mieten um eine andere Art von Urlaub zu machen.
Wir haben dann einen wirklich schönen kleinen Strand gefunden, den wir dann am Abend auch für uns alleine hatten. Eigentlich wollten wir noch etwas weiter um dann in einem kleinen Wald schlafen, aber der Strand war zu verlockend und so haben wir unser Zelt an einer verstecken Ecke dort aufgebaut. Wir hatten eine sehr schöne Nacht, in der ich aber sehr häufig wach war, da ich Sorge hatte, dass uns das Wasser etwas zu nah kommen könnte.
Am nächsten Morgen war meine Stimmung eine ganz andere, ich fühlte mich angekommen und hatte richtig Bock auf die Wanderung, kein Vergleich zu den Tagen davor! Ich merke in meinen Urlauben immer wieder, dass ich fast eine Woche brauche um dort anzukommen und erst dann fühle ich mich dort auch wohl. Wir haben dann entschlossen, dass wir die Wanderung einfach ganz entspannt angehen werden ohne irgendeinen Kilometerdruck und die Etappen einfach kürzer halten. Wir hatten keinen Zeitdruck und haben somit die erste richtige Entscheidung der Tour getroffen!
Fortsetzung folgt ... mit einem weiteren tierischem Highlight.
-
scissorsmountain hat eine Reaktion von Lolaine erhalten in Via Apsyrtides - 150 Kilometer Cres / KroatienZweite Etappe: Cres - Valun (ca. 15 Km)
Nach einer bescheidenen Nacht auf dem Campingplatz, sind wir recht gemütlich gestartet, da die Etappe nicht allzu viele Kilometer hat. Der Start vom Campingplatz nach Cres selbst war schön und locker zu gehen. Stets mit Blick auf das schöne Wasser und nette kleine Strände.
In Cres haben wir uns ein kleines Frühstück geholt und an einem der kleinen Strände gegessen und dabei die Dorfjugend beobachtet, wie sie mit geschätzten 10 Jahren Zigaretten zum kroatischen Gangster Rap konsumiert haben.
Es ging weiter und der Weg kreuzte sich an einer Stelle und wir hatten ein verlockendes Schild an einer Kreuzung entdeckt: "Valun 10 Km". Hm, laut GPS sind es 14! Also entweder links die 14 Kilometer mit 400 Höhenmetern oder rechts die 10 Kilometer mit 40 Höhenmetern ... Da wir noch angeschlagen waren, dachten wir, dass der kürzere Weg eine gute Idee ist. Tja, wie auch am Vortag haben wir eine falsche Entscheidung getroffen. Rückblickend macht es Sinn, dass der offizielle Weg über den kleinen Berg geht und Abwechslung bietet. Wir hatten dadurch leider eine schrecklich langweilige Etappe auf dem immer gleichen Schotterweg ohne auch nur den Hauch von Schatten oder sonstigen Highlights. Zudem stimmte die Angabe mit den 10 Km auch nicht. Dazu kam, dass ich einen neuen Rucksack ausprobiert habe (Decathlon MT900 UL - Testbericht folgt bald) mit dem ich auf der Etappe überhaupt nicht zufrieden war und ich mich am liebsten irgendwo hingelegt hätte um einfach das Teil nicht mehr auf dem Rücken haben zu müssen. Ich schiebe die schlechte Stimmungslage von mir auf die Erkältung mit der Sonne, die mich ganz schön platt gemacht hat - hätten wir die andere Abzweigung genommen, wäre wahrscheinlich alles besser gewesen. Vielleicht.
Angekommen in Valun (sehr süßes Dörfchen), haben wir erstmal was leckeres gegessen und ernsthaft darüber nachgedacht und diskutiert ob wir die Tour nicht abbrechen wollen und uns einfach eine kleines Apartment mieten um eine andere Art von Urlaub zu machen.
Wir haben dann einen wirklich schönen kleinen Strand gefunden, den wir dann am Abend auch für uns alleine hatten. Eigentlich wollten wir noch etwas weiter um dann in einem kleinen Wald schlafen, aber der Strand war zu verlockend und so haben wir unser Zelt an einer verstecken Ecke dort aufgebaut. Wir hatten eine sehr schöne Nacht, in der ich aber sehr häufig wach war, da ich Sorge hatte, dass uns das Wasser etwas zu nah kommen könnte.
Am nächsten Morgen war meine Stimmung eine ganz andere, ich fühlte mich angekommen und hatte richtig Bock auf die Wanderung, kein Vergleich zu den Tagen davor! Ich merke in meinen Urlauben immer wieder, dass ich fast eine Woche brauche um dort anzukommen und erst dann fühle ich mich dort auch wohl. Wir haben dann entschlossen, dass wir die Wanderung einfach ganz entspannt angehen werden ohne irgendeinen Kilometerdruck und die Etappen einfach kürzer halten. Wir hatten keinen Zeitdruck und haben somit die erste richtige Entscheidung der Tour getroffen!
Fortsetzung folgt ... mit einem weiteren tierischem Highlight.
-
scissorsmountain hat eine Reaktion von Padjelanta erhalten in Via Apsyrtides - 150 Kilometer Cres / KroatienZweite Etappe: Cres - Valun (ca. 15 Km)
Nach einer bescheidenen Nacht auf dem Campingplatz, sind wir recht gemütlich gestartet, da die Etappe nicht allzu viele Kilometer hat. Der Start vom Campingplatz nach Cres selbst war schön und locker zu gehen. Stets mit Blick auf das schöne Wasser und nette kleine Strände.
In Cres haben wir uns ein kleines Frühstück geholt und an einem der kleinen Strände gegessen und dabei die Dorfjugend beobachtet, wie sie mit geschätzten 10 Jahren Zigaretten zum kroatischen Gangster Rap konsumiert haben.
Es ging weiter und der Weg kreuzte sich an einer Stelle und wir hatten ein verlockendes Schild an einer Kreuzung entdeckt: "Valun 10 Km". Hm, laut GPS sind es 14! Also entweder links die 14 Kilometer mit 400 Höhenmetern oder rechts die 10 Kilometer mit 40 Höhenmetern ... Da wir noch angeschlagen waren, dachten wir, dass der kürzere Weg eine gute Idee ist. Tja, wie auch am Vortag haben wir eine falsche Entscheidung getroffen. Rückblickend macht es Sinn, dass der offizielle Weg über den kleinen Berg geht und Abwechslung bietet. Wir hatten dadurch leider eine schrecklich langweilige Etappe auf dem immer gleichen Schotterweg ohne auch nur den Hauch von Schatten oder sonstigen Highlights. Zudem stimmte die Angabe mit den 10 Km auch nicht. Dazu kam, dass ich einen neuen Rucksack ausprobiert habe (Decathlon MT900 UL - Testbericht folgt bald) mit dem ich auf der Etappe überhaupt nicht zufrieden war und ich mich am liebsten irgendwo hingelegt hätte um einfach das Teil nicht mehr auf dem Rücken haben zu müssen. Ich schiebe die schlechte Stimmungslage von mir auf die Erkältung mit der Sonne, die mich ganz schön platt gemacht hat - hätten wir die andere Abzweigung genommen, wäre wahrscheinlich alles besser gewesen. Vielleicht.
Angekommen in Valun (sehr süßes Dörfchen), haben wir erstmal was leckeres gegessen und ernsthaft darüber nachgedacht und diskutiert ob wir die Tour nicht abbrechen wollen und uns einfach eine kleines Apartment mieten um eine andere Art von Urlaub zu machen.
Wir haben dann einen wirklich schönen kleinen Strand gefunden, den wir dann am Abend auch für uns alleine hatten. Eigentlich wollten wir noch etwas weiter um dann in einem kleinen Wald schlafen, aber der Strand war zu verlockend und so haben wir unser Zelt an einer verstecken Ecke dort aufgebaut. Wir hatten eine sehr schöne Nacht, in der ich aber sehr häufig wach war, da ich Sorge hatte, dass uns das Wasser etwas zu nah kommen könnte.
Am nächsten Morgen war meine Stimmung eine ganz andere, ich fühlte mich angekommen und hatte richtig Bock auf die Wanderung, kein Vergleich zu den Tagen davor! Ich merke in meinen Urlauben immer wieder, dass ich fast eine Woche brauche um dort anzukommen und erst dann fühle ich mich dort auch wohl. Wir haben dann entschlossen, dass wir die Wanderung einfach ganz entspannt angehen werden ohne irgendeinen Kilometerdruck und die Etappen einfach kürzer halten. Wir hatten keinen Zeitdruck und haben somit die erste richtige Entscheidung der Tour getroffen!
Fortsetzung folgt ... mit einem weiteren tierischem Highlight.
-
scissorsmountain hat eine Reaktion von Epiphanie erhalten in Via Apsyrtides - 150 Kilometer Cres / KroatienZweite Etappe: Cres - Valun (ca. 15 Km)
Nach einer bescheidenen Nacht auf dem Campingplatz, sind wir recht gemütlich gestartet, da die Etappe nicht allzu viele Kilometer hat. Der Start vom Campingplatz nach Cres selbst war schön und locker zu gehen. Stets mit Blick auf das schöne Wasser und nette kleine Strände.
In Cres haben wir uns ein kleines Frühstück geholt und an einem der kleinen Strände gegessen und dabei die Dorfjugend beobachtet, wie sie mit geschätzten 10 Jahren Zigaretten zum kroatischen Gangster Rap konsumiert haben.
Es ging weiter und der Weg kreuzte sich an einer Stelle und wir hatten ein verlockendes Schild an einer Kreuzung entdeckt: "Valun 10 Km". Hm, laut GPS sind es 14! Also entweder links die 14 Kilometer mit 400 Höhenmetern oder rechts die 10 Kilometer mit 40 Höhenmetern ... Da wir noch angeschlagen waren, dachten wir, dass der kürzere Weg eine gute Idee ist. Tja, wie auch am Vortag haben wir eine falsche Entscheidung getroffen. Rückblickend macht es Sinn, dass der offizielle Weg über den kleinen Berg geht und Abwechslung bietet. Wir hatten dadurch leider eine schrecklich langweilige Etappe auf dem immer gleichen Schotterweg ohne auch nur den Hauch von Schatten oder sonstigen Highlights. Zudem stimmte die Angabe mit den 10 Km auch nicht. Dazu kam, dass ich einen neuen Rucksack ausprobiert habe (Decathlon MT900 UL - Testbericht folgt bald) mit dem ich auf der Etappe überhaupt nicht zufrieden war und ich mich am liebsten irgendwo hingelegt hätte um einfach das Teil nicht mehr auf dem Rücken haben zu müssen. Ich schiebe die schlechte Stimmungslage von mir auf die Erkältung mit der Sonne, die mich ganz schön platt gemacht hat - hätten wir die andere Abzweigung genommen, wäre wahrscheinlich alles besser gewesen. Vielleicht.
Angekommen in Valun (sehr süßes Dörfchen), haben wir erstmal was leckeres gegessen und ernsthaft darüber nachgedacht und diskutiert ob wir die Tour nicht abbrechen wollen und uns einfach eine kleines Apartment mieten um eine andere Art von Urlaub zu machen.
Wir haben dann einen wirklich schönen kleinen Strand gefunden, den wir dann am Abend auch für uns alleine hatten. Eigentlich wollten wir noch etwas weiter um dann in einem kleinen Wald schlafen, aber der Strand war zu verlockend und so haben wir unser Zelt an einer verstecken Ecke dort aufgebaut. Wir hatten eine sehr schöne Nacht, in der ich aber sehr häufig wach war, da ich Sorge hatte, dass uns das Wasser etwas zu nah kommen könnte.
Am nächsten Morgen war meine Stimmung eine ganz andere, ich fühlte mich angekommen und hatte richtig Bock auf die Wanderung, kein Vergleich zu den Tagen davor! Ich merke in meinen Urlauben immer wieder, dass ich fast eine Woche brauche um dort anzukommen und erst dann fühle ich mich dort auch wohl. Wir haben dann entschlossen, dass wir die Wanderung einfach ganz entspannt angehen werden ohne irgendeinen Kilometerdruck und die Etappen einfach kürzer halten. Wir hatten keinen Zeitdruck und haben somit die erste richtige Entscheidung der Tour getroffen!
Fortsetzung folgt ... mit einem weiteren tierischem Highlight.
-
scissorsmountain hat eine Reaktion von khyal erhalten in Via Apsyrtides - 150 Kilometer Cres / KroatienZweite Etappe: Cres - Valun (ca. 15 Km)
Nach einer bescheidenen Nacht auf dem Campingplatz, sind wir recht gemütlich gestartet, da die Etappe nicht allzu viele Kilometer hat. Der Start vom Campingplatz nach Cres selbst war schön und locker zu gehen. Stets mit Blick auf das schöne Wasser und nette kleine Strände.
In Cres haben wir uns ein kleines Frühstück geholt und an einem der kleinen Strände gegessen und dabei die Dorfjugend beobachtet, wie sie mit geschätzten 10 Jahren Zigaretten zum kroatischen Gangster Rap konsumiert haben.
Es ging weiter und der Weg kreuzte sich an einer Stelle und wir hatten ein verlockendes Schild an einer Kreuzung entdeckt: "Valun 10 Km". Hm, laut GPS sind es 14! Also entweder links die 14 Kilometer mit 400 Höhenmetern oder rechts die 10 Kilometer mit 40 Höhenmetern ... Da wir noch angeschlagen waren, dachten wir, dass der kürzere Weg eine gute Idee ist. Tja, wie auch am Vortag haben wir eine falsche Entscheidung getroffen. Rückblickend macht es Sinn, dass der offizielle Weg über den kleinen Berg geht und Abwechslung bietet. Wir hatten dadurch leider eine schrecklich langweilige Etappe auf dem immer gleichen Schotterweg ohne auch nur den Hauch von Schatten oder sonstigen Highlights. Zudem stimmte die Angabe mit den 10 Km auch nicht. Dazu kam, dass ich einen neuen Rucksack ausprobiert habe (Decathlon MT900 UL - Testbericht folgt bald) mit dem ich auf der Etappe überhaupt nicht zufrieden war und ich mich am liebsten irgendwo hingelegt hätte um einfach das Teil nicht mehr auf dem Rücken haben zu müssen. Ich schiebe die schlechte Stimmungslage von mir auf die Erkältung mit der Sonne, die mich ganz schön platt gemacht hat - hätten wir die andere Abzweigung genommen, wäre wahrscheinlich alles besser gewesen. Vielleicht.
Angekommen in Valun (sehr süßes Dörfchen), haben wir erstmal was leckeres gegessen und ernsthaft darüber nachgedacht und diskutiert ob wir die Tour nicht abbrechen wollen und uns einfach eine kleines Apartment mieten um eine andere Art von Urlaub zu machen.
Wir haben dann einen wirklich schönen kleinen Strand gefunden, den wir dann am Abend auch für uns alleine hatten. Eigentlich wollten wir noch etwas weiter um dann in einem kleinen Wald schlafen, aber der Strand war zu verlockend und so haben wir unser Zelt an einer verstecken Ecke dort aufgebaut. Wir hatten eine sehr schöne Nacht, in der ich aber sehr häufig wach war, da ich Sorge hatte, dass uns das Wasser etwas zu nah kommen könnte.
Am nächsten Morgen war meine Stimmung eine ganz andere, ich fühlte mich angekommen und hatte richtig Bock auf die Wanderung, kein Vergleich zu den Tagen davor! Ich merke in meinen Urlauben immer wieder, dass ich fast eine Woche brauche um dort anzukommen und erst dann fühle ich mich dort auch wohl. Wir haben dann entschlossen, dass wir die Wanderung einfach ganz entspannt angehen werden ohne irgendeinen Kilometerdruck und die Etappen einfach kürzer halten. Wir hatten keinen Zeitdruck und haben somit die erste richtige Entscheidung der Tour getroffen!
Fortsetzung folgt ... mit einem weiteren tierischem Highlight.
-
scissorsmountain reagierte auf Mia im Zelt in Via Apsyrtides - 150 Kilometer Cres / KroatienIch bin auch gespannt auf die Fortsetzung.
-
scissorsmountain hat eine Reaktion von Padjelanta erhalten in Via Apsyrtides - 150 Kilometer Cres / KroatienWir waren auf der Suche nach einem Wanderweg über 100 Km, den man im April/Mai bei schönem Wetter laufen kann.
Nach ein paar Recherchen sprang uns der relativ neue Via Apsyrtides ins Auge - der erste Eindruck war perfekt. Meer, Berge und gutes Essen. Was will man mehr.
https://viaapsyrtides.hr/
Die Anreise mit dem Zug aus dem Ruhrgebiet hat reibungslos geklappt, hat allerdings auch einige Stunden gebraucht. Quer durch Deutschland, Österreich, Slowenien und Kroatien ging es dann mit dem Boot aus Rijeka nach Cres.
Der Start der Reise stand unter keinem guten Stern, da wir beide kurz vorher krank geworden sind und wir deswegen die Wanderung etwas verschieben mussten. So hatten wir erstmal zwei Tage in der Stadt Cres, die abseits der Touristenmassen in den Sommermonaten wirklich eine kleine, schöne Stadt ist in der man es gut aushalten konnte.
Erste Etappe: Beli - Cres
der offizielle Startpunkt der Wanderung ist Cape Jablanac, der ist aber leider sehr schwer zu erreichen. Man kann aus Cres mit dem Bus nach Beli fahren und dort in den Pension Tramuntana das Personal nach einem Shuttle fragen. Da wir beide aber eh noch etwas krank waren, haben wir uns dazu entschieden einfach aus Beli loszulaufen und dann die ersten beiden Etappen zusammen zu legen und wieder bis nach Cres zu laufen. Wie sich später herausstellte, war das nicht die beste Idee.
Beli ist ein sehr schöner Ort mit einem richtig tollen Strand an dem man ruhig einen Tag verbringen kann. Von da aus konnten wir auch die ersten spannenden tierischen Entdeckungen machen. Die ersten Gänsegeier kreisten über uns und auf dem Weg zum Strand konnten wir auch ein paar Delfine entdecken! Auch die Pension Tramuntana war sehr gemütlich und hatte ein tolles Personal und gutes Essen.
Die ersten Meter vielen uns merklich schwer, da es (wie gefühlt immer am Anfang ein Tour!) erstmal steil bergauf ging. Die Etappe an sich war aber landschaftlich sehr schön, viele Wälder, der höchste Gipfel der Tour (knappe 600Meter), ein richtig schöner Pausenplatz in PREDOŠĆICA, Hänge voller Salbei die in der Sonne wahnsinnig gut gerochen haben.
Mit dem zweiten Teil der Etappe haben wir uns aufgrund der Gesundheit etwas übernommen. An sich war der Weg sehr schön, aber der Abstieg nach Cres durch lichte Wälder und Olivenhainen ging leider voll durch die Mittagssonne auf langen Schotterwegen bergab und wir wurden ordentlich gegrillt. In Kombi mit einer Erkältung eine fiese Mischung und wir kamen richtig platt in Cres an und mussten erstmal in den Supermarkt und eine kalte Cola trinken. Wir haben uns dann auch für eine Nacht auf dem Campingplatz entscheiden, der leider wirklich nicht schön ist und wir hatten eine eher unruhige Nacht.
Fortsetzung folgt ...
-
scissorsmountain hat eine Reaktion von Wanderfalke erhalten in Via Apsyrtides - 150 Kilometer Cres / KroatienWir waren auf der Suche nach einem Wanderweg über 100 Km, den man im April/Mai bei schönem Wetter laufen kann.
Nach ein paar Recherchen sprang uns der relativ neue Via Apsyrtides ins Auge - der erste Eindruck war perfekt. Meer, Berge und gutes Essen. Was will man mehr.
https://viaapsyrtides.hr/
Die Anreise mit dem Zug aus dem Ruhrgebiet hat reibungslos geklappt, hat allerdings auch einige Stunden gebraucht. Quer durch Deutschland, Österreich, Slowenien und Kroatien ging es dann mit dem Boot aus Rijeka nach Cres.
Der Start der Reise stand unter keinem guten Stern, da wir beide kurz vorher krank geworden sind und wir deswegen die Wanderung etwas verschieben mussten. So hatten wir erstmal zwei Tage in der Stadt Cres, die abseits der Touristenmassen in den Sommermonaten wirklich eine kleine, schöne Stadt ist in der man es gut aushalten konnte.
Erste Etappe: Beli - Cres
der offizielle Startpunkt der Wanderung ist Cape Jablanac, der ist aber leider sehr schwer zu erreichen. Man kann aus Cres mit dem Bus nach Beli fahren und dort in den Pension Tramuntana das Personal nach einem Shuttle fragen. Da wir beide aber eh noch etwas krank waren, haben wir uns dazu entschieden einfach aus Beli loszulaufen und dann die ersten beiden Etappen zusammen zu legen und wieder bis nach Cres zu laufen. Wie sich später herausstellte, war das nicht die beste Idee.
Beli ist ein sehr schöner Ort mit einem richtig tollen Strand an dem man ruhig einen Tag verbringen kann. Von da aus konnten wir auch die ersten spannenden tierischen Entdeckungen machen. Die ersten Gänsegeier kreisten über uns und auf dem Weg zum Strand konnten wir auch ein paar Delfine entdecken! Auch die Pension Tramuntana war sehr gemütlich und hatte ein tolles Personal und gutes Essen.
Die ersten Meter vielen uns merklich schwer, da es (wie gefühlt immer am Anfang ein Tour!) erstmal steil bergauf ging. Die Etappe an sich war aber landschaftlich sehr schön, viele Wälder, der höchste Gipfel der Tour (knappe 600Meter), ein richtig schöner Pausenplatz in PREDOŠĆICA, Hänge voller Salbei die in der Sonne wahnsinnig gut gerochen haben.
Mit dem zweiten Teil der Etappe haben wir uns aufgrund der Gesundheit etwas übernommen. An sich war der Weg sehr schön, aber der Abstieg nach Cres durch lichte Wälder und Olivenhainen ging leider voll durch die Mittagssonne auf langen Schotterwegen bergab und wir wurden ordentlich gegrillt. In Kombi mit einer Erkältung eine fiese Mischung und wir kamen richtig platt in Cres an und mussten erstmal in den Supermarkt und eine kalte Cola trinken. Wir haben uns dann auch für eine Nacht auf dem Campingplatz entscheiden, der leider wirklich nicht schön ist und wir hatten eine eher unruhige Nacht.
Fortsetzung folgt ...
-
scissorsmountain hat eine Reaktion von Epiphanie erhalten in Via Apsyrtides - 150 Kilometer Cres / KroatienWir waren auf der Suche nach einem Wanderweg über 100 Km, den man im April/Mai bei schönem Wetter laufen kann.
Nach ein paar Recherchen sprang uns der relativ neue Via Apsyrtides ins Auge - der erste Eindruck war perfekt. Meer, Berge und gutes Essen. Was will man mehr.
https://viaapsyrtides.hr/
Die Anreise mit dem Zug aus dem Ruhrgebiet hat reibungslos geklappt, hat allerdings auch einige Stunden gebraucht. Quer durch Deutschland, Österreich, Slowenien und Kroatien ging es dann mit dem Boot aus Rijeka nach Cres.
Der Start der Reise stand unter keinem guten Stern, da wir beide kurz vorher krank geworden sind und wir deswegen die Wanderung etwas verschieben mussten. So hatten wir erstmal zwei Tage in der Stadt Cres, die abseits der Touristenmassen in den Sommermonaten wirklich eine kleine, schöne Stadt ist in der man es gut aushalten konnte.
Erste Etappe: Beli - Cres
der offizielle Startpunkt der Wanderung ist Cape Jablanac, der ist aber leider sehr schwer zu erreichen. Man kann aus Cres mit dem Bus nach Beli fahren und dort in den Pension Tramuntana das Personal nach einem Shuttle fragen. Da wir beide aber eh noch etwas krank waren, haben wir uns dazu entschieden einfach aus Beli loszulaufen und dann die ersten beiden Etappen zusammen zu legen und wieder bis nach Cres zu laufen. Wie sich später herausstellte, war das nicht die beste Idee.
Beli ist ein sehr schöner Ort mit einem richtig tollen Strand an dem man ruhig einen Tag verbringen kann. Von da aus konnten wir auch die ersten spannenden tierischen Entdeckungen machen. Die ersten Gänsegeier kreisten über uns und auf dem Weg zum Strand konnten wir auch ein paar Delfine entdecken! Auch die Pension Tramuntana war sehr gemütlich und hatte ein tolles Personal und gutes Essen.
Die ersten Meter vielen uns merklich schwer, da es (wie gefühlt immer am Anfang ein Tour!) erstmal steil bergauf ging. Die Etappe an sich war aber landschaftlich sehr schön, viele Wälder, der höchste Gipfel der Tour (knappe 600Meter), ein richtig schöner Pausenplatz in PREDOŠĆICA, Hänge voller Salbei die in der Sonne wahnsinnig gut gerochen haben.
Mit dem zweiten Teil der Etappe haben wir uns aufgrund der Gesundheit etwas übernommen. An sich war der Weg sehr schön, aber der Abstieg nach Cres durch lichte Wälder und Olivenhainen ging leider voll durch die Mittagssonne auf langen Schotterwegen bergab und wir wurden ordentlich gegrillt. In Kombi mit einer Erkältung eine fiese Mischung und wir kamen richtig platt in Cres an und mussten erstmal in den Supermarkt und eine kalte Cola trinken. Wir haben uns dann auch für eine Nacht auf dem Campingplatz entscheiden, der leider wirklich nicht schön ist und wir hatten eine eher unruhige Nacht.
Fortsetzung folgt ...