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Die hier sind gestrickt
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Vielleicht die Schlafsocken, die man im Flugzeug bekommt? Schlabberig, kostenlos und 21 Gramm. Weiß nur nicht, ob sie dir warm genug sind.
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Hat jemande Erfahrung mit Funktionsjacke Forclaz 400 von Decathlon?
Lille antwortete auf AnnK's Thema in Ausrüstung
Mein Mann hat die Forclaz von Decathlon. Er sagt, sie ist ok, bei längerem Regen aber nicht dicht. Dafür trocknet sie wohl recht schnell. Er hat dann noch die S100 gekauft und die wäre besser (ist aber zum über den Kopf ziehen). -
Ja, hat es. Fand ihn auch ausreichend
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Danke schön! Die gesamte Tour war 154km lang. Wie lange die Tagesetappen waren weiß ich nicht. Da wir mit Handicap unterwegs waren wollten wir uns nicht nach den offiziellen Etappen richten, sondern einfach schauen, wie weit wir jeweils kommen. Würde schätzen zwischen 15 und 20km.
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Meiner wiegt 499 Gramm. Der Stoff wirkt schon robust, wie lange die Nähte bei voller Ladung halten würden weiß ich nicht. Ich hatte ihn wie gesagt immer nur in der Freizeit und einmal auf einer Tagestour dabei, ob er auf langen Strecken bequem ist kann ich nicht sagen. Schwäche ist für mich, dass man schlecht außen was befestigen kann, da er oben und unten keine Schnallen hat. Für 8 Tage (inkl. 4 Tage Nahrung) war er nicht groß genug, wenn die Isomatte mit rein soll.
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Sorry, habe mich vertan, es ist der Arpenaz 30l den ich habe. Für Touren dürfte der zu klein sein, ich benutze ihn als Freizeitrucksack. Das Merinoshirt habe ich seit ca. 2 Jahren und sehr oft in Benutzung, sowohl unterwegs als auch Zuhause. Ich trage es direkt auf der Haut und auch nachts. Die Geruchsentwicklung ist gut, man kann es schon ein paar Tage am Stück tragen ohne dass es stinkt. Ich finde es sehr robust, es sieht noch gut aus, obwohl ich es normal in die Waschmaschine stecke. Ich hatte aber auch immer was drüber, dann ist es wohl nicht so gefährdet für Löcher.
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Der Vollständigkeit halber noch die letzten 2 Kilometer: Tag 9: Lookout Bothy bis Ende Am Morgen sind wir nicht besonders ausgeschlafen, aber stolz, dass wir den Skye Trail (fast) beendet haben. Mein Partner geht noch den kurzen Weg bis zur Nordspitze, während ich in der Hütte bleibe und (vergeblich) nach Walen Ausschau halte. Dann machen wir uns auf den Weg und meistern auch noch die letzten zwei Kilometer des Weges. Schon sehen wir rot: Wir haben das Ende des Skye Trails erreicht! Es war eine unglaublich schöne Tour mit tollen Landschaften, aber auch sehr nass und matschig und teilweise fordernd. Wir sind stolz, die Tour trotz Handicap erfolgreich gemeistert zu haben. Abreise: Wir haben vor, im Duntulm Hotel zu frühstücken und uns dann auf den Heimweg zu machen, leider gibt es das Hotel nicht mehr. So laufen wir gleich los Richtung Uig, mit dem Ziel, uns unterwegs vom Bus aufgabeln zu lassen. Wir haben das ÖPNV wohl überschätzt, denn wir erreichen das 14km entfernte Uig ohne den Bus gesehen zu haben. Vor Ort ist der letzte Bus nach Glasgow gerade abgefahren, sodass wir im Pier Restaurant noch was essen und uns dann in einem B&B in der Nähe ein Zimmer nehmen (mein Partner hat genug vom Zelten). Am nächsten Morgen nehmen wir den ersten Citylinkbus nach Glasgow (wunderschöne Strecke, sehr sehenswert!) und von dort weiter zurück nach Edinburgh (hier erwische ich meinen Partner am nächsten Morgen mit einer Trailkarte des Cape Wrath Trails, wir scheinen also noch was vor zu haben...)
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Tag 8: Staffin bis Lookout Bothy Ausgeruht und motiviert starten wir in den letzten Tag. Wir wollen bei Brogaig wieder aufsteigen und über Quiraing in den Norden laufen. Der Weg ist noch einmal ein absolutes Highlight und die Landschaft wunderschön. Schnell sind wir oben am Parkplatz, wo uns der Imbisswagen magisch anzieht. Nachdem wir Burger bestellt hatten (das scheint unsere Hauptnahrungsquelle auf dem Trip zu sein) landen wir zum zweiten mal mitten in einem Midgesschwarm, der noch um einiges schlimmer als der erste ist. Obwohl der Burger echt lecker ist, können wir ihn aufgrund der ungewünschten Beilage kaum genießen. Wir rennen schnell weiter und haben die Midges bald abgelenkt, nur stehen bleiben dürfen wir erstmal nicht. Die tolle Landschaft lässt die nervigen Viehcher aber bald vergessen Hinter dem Quiraing geht es nochmal bergauf und man hat eine Rundumsicht auf die Gegend. Mit dem Ziel vor Augen zieht es mich aber schnell wieder runter, ich wollte die Nacht unbedingt in der Lookout Bothy verbringen. Unten geht es nochmal nahezu weglos durch den Sumpf. Nasse Füße, wie hatten wir das vermisst! Das letzte Stück geht an der Küste entlang zur Bothy. Wir sehen nochmal Regenbögen und natürlich erwischt uns 5 Minuten vor der Hütte nochmal ein Schauer Geschafft! Gerade, als der Regen stärker wird, sind wir an der Tür der Hütte, wo wir von 2 Deutschen empfangen werden. Später kommt noch ein Wanderer dazu, wir machen es uns auf dem Boden des Lookouts mehr oder weniger bequem. Nachts stürmt es und durch die Belüftungen ist es kalt und laut. Schlafen können wir so nicht, aber verbringen trotzdem eine bessere Nacht, als wir das bei dem Wetter draußen im Zelt hätten.
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Tag 7: Storr bis Staffin Wir werden von Sonne und blauem Himmel geweckt und machen uns an den Aufstieg. Oben angekommen sehen wir, dass wir nichts sehen: die Trotternish Ridge liegt komplett im Nebel. Wir beschließen, nicht oben entlang, sondern unten am Fuß zu laufen und steigen wieder ab zum Lealt River. Nach dem etwas anstrengenden, da weglosen, Abstieg werden wir mit einem Blick auf einen riesigen Wasserfall belohnt. Hier sollte die Trotternish Ridge sein. Ich bin froh, dass wir stattdessen das schöne Tal sehen dürfen Wir folgen dem Lealt River bis zur Hauptstraße. Die Brücke, die es laut Karte geben sollte, existiert nicht, sodass wir wieder mal furten dürfen. An der Hauptstraße entlang laufen wir hoch bis Staffin. Unterwegs stoppen wir am Aussichtspunkt des Kilt Rocks. Hier gibt es, abgesehen vom Rock, einen Imbissstand mit leckerem Burger und Suppe. Von der Aussichtsplattform aus sehen wir außerdem zwei Delphine im Meer schwimmen und sind noch einmal froh, hier zu sein anstatt im Nebel am Trotternish. Der Burger macht uns etwas träge und wir gehen zum Campingplatz in Staffin, wo wir mal wieder eine verregnete Nacht verbringen.
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Tag 6: Portree bis The Storr Mit neuer Motivation und trockenen Füßen (geiles Gefühl!) kaufen wir morgens Lebensmittel- und Gasnachschub und laufen weiter. Auch hier gibt es wieder zwei Routen, wir entscheiden uns für die Variante an der Küste entlang. Zunächst sehen wir die klassiche Aussicht auf Portree. Dann geht's über einen kleinen Anstieg auf einer Kuhweide nach oben. Die Aussicht von oben ist herrlich! Hier treffen wir auch die ersten und einzigen, die ebenfalls den Skye Trail laufen. Irgendwann kommt ein Sturm auf und ich habe auf dem teilweise matschigen Boden Probleme, senkrecht zu bleiben. Teilweise ist das Gebiet weglos (oder wir übersehen den Weg) und wir kommen langsam voran. Endlich sehen wir den Storr und hier, wo man gleich auf viele Tagesausflügler mit teilweise zweifelhaftem Schuhwerk trifft, werden auch die Wege leichter begehbar. Wir wollen irgendwo hier übernachten, was gar nicht so einfach ist, da es wenig gerade Flächen gibt. Schließlich finden wir ein Plätzchen direkt beim Old Man Das ist mal eine Aussicht aus dem Zelt! Ziemlich direkt nach dem Aufbau fängt es an zu regnen und wir verkriechen uns. Morgens hören wir schon vor 7 die ersten Leute auf dem Storr.
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Tag 5: Sligachan bis Portree Ausgeruht machen wir uns auf den Weg nach Portree. Es fängt mal wieder an zu regnen, dieses mal fast waagerecht in Verbindung mit starkem Wind. Wir frühstücken erst mal in Sligachan, dann wird es zum Glück etwas besser. Der Weg geht am Loch Sligachan weiter und unsere Karte warnt uns, dass zwei Flüsse (Allt an t-sithein und Allt Dubh) bei Regen schwierig zu überqueren wären. Hatten wir das nicht schon mal? Der erste Fluss ist ok, er geht mir bis ca. ans Knie, aber wir kommen recht gut durch. Der zweite ist genauso tief, aber die Strömung um einiges stärker und ich kämpfe mit dem Gleichgewicht. Es kommen dann noch einige weitere Bäche, die aber harmlos sind. Der Weg ist schön und durch die ständigen kleineren Bäche wird er auch nicht langweilig. Man hat eine nette Aussicht auf Sligachan und Glamaig. Ab Peinachorrain geht es an der Straße die Küste entlang. Wir sehen einige Regenbögen und sind schnell in Portree. Natürlich regnet es wieder und wir sind nass bis auf die Knochen, sodass wir uns ein B&B nehmen, um alle Sachen mal ordentlich zu trocknen. Wir nehmen das Croft Haus und der nette Besitzer wirft uns alle Heizungen an, sodass bis zum Morgen tatsächlich alles fast trocken ist. Wir essen noch einen schnellen (und nicht unbedingt empfehlenswerten) Burger im The Isles und genießen den Luxus eines Bettes.
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Tag 4: Camasunary bis Sligachan Der vierte Tag sollte landschaftlich einer der interessantesten werden. Zunächst starten wir bei Sonne in Camasunary. Hier gibt es zwei mögliche Routen des Skye Trails: direkt nach Norden bis Sligachan oder zunächt westlich über den Bad Step zum Loch Coruisk und von dort aus weiter nach Sligachan. Wir entscheiden uns für die zweite Variante, auch wenn ich gehörigen Respekt vor dem Bad Step habe. Zunächst einmal stehen wir vor einem anderen Problem: In Elgol wurden wir gewarnt, dass der Abhain Camas Fhionnairigh wegen des kräftigen Regens zu hoch sein könnte, um ihn zu überqueren. Andere Wanderer in der Hütte bestätigten uns, dass sie bis zur Hüfte im Wasser waren (mit meinen 1,57m also vermutlich eher zur Taille). Vor Ort bestätigte sich das, weshalb wir zuerst ein gutes Stück nördlich laufen, um dort durch den Fluss zu furten. Hier ist eine kleine Insel im Fluss, bis zur Insel geht mir das Wasser bis zum Knie, danach ist es nur noch knöcheltief. Wir kommen also gut und relativ trocken durch. Nun laufen wir um den Sgurr na Stri herum an der Küste entlang, immer noch bei Sonnenschein. Der Weg verändert sich langsam, anfangs ist er noch recht grün (mein Partner mit großem Rucksack hat manchmal Probleme, unter den Bäumen durchzukommen), dann wird er immer felsiger. Der Blick in die Black Cuillins ist gigantisch! Richtig genießen kann ich ihn noch nicht, der Gedanke an den Bad Step macht mir zu schaffen. Dann sind wir auch schon davor. Wir werden von zwei Frauen ohne Gepäck überholt, sodass wir zumindest wissen, wo wir rein müssen. Wir schaffen ihn irgendwie, aber gerade mit Rucksack sollte man ihn nicht unterschätzen, ganz ohne ist er nicht. Dann werden wir für die Mühe belohnt: die Sonne scheint immer noch, es ist hier richtig warm und vor uns liegt ein winziger kleiner Sandstrand. Wir machen kurz Pause und fühlen uns wie in der Karibik. Dann geht es weiter zum Loch Coruisk in die Black Cuilins hinein. Schlagartig ändert sich das Wetter, es beginnt zu regnen und zu stürmen und von den Bergen ist nichts mehr zu sehen. Etwas enttäuscht gehen wir hoch über den Druim Hain und weiter durch das Sligachan Tal. Das Tal ist schön, aber der Weg zieht sich und wir schlagen irgendwann kurz vor Sligachan müde das Lager auf, das wir uns in der Nacht mit Rehen und Schafen teilen.
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Tag 3: Cadha nan Ingrean bis Camasunary Als ich aufwache, sehe ich die ersten schwarzen Pünktchen außen am Zelt. In den nächsten Minuten werden es immer mehr und mehr, wir kommen nun also zum ersten Mal mit einem Schwarm Midges in Kontakt. Trotz Kopfnetz ist das Abbauen des Zeltes grauenhaft. Sie sind überall, krabbeln in Ohren und Nase und wir sehen nach kürzester Zeit aus als hätten wir die Masern. Schon wünschen wir uns den Regen zurück… Nachdem wir eher losrennen als laufen haben wir sie bald abgehängt Kurze Zeit später machen wir Bekanntschaft mit der etwas größeren schottischen Tierwelt (die mir tausendmal lieber ist): auf dem Weg steht ein Hochlandrind, schaut uns interessiert an und bewegt sich keinen Millimeter zur Seite. Das letzte Stück bis Elgol auf der Straße verläuft schnell und trocken. Dort gibt es einen kleinen Shop mit Café, wo man die wichtigsten Sachen nachkaufen könnte. Auch eine Dusche gibt es, für wen und zu welchen Konditionen wissen wir jedoch nicht. Hinter Elgol beginnt ein sehr schöner Weg entlang des Ben Gleat und Beinn Leacach. Links hat man eine herrliche Aussicht auf die Black Culluins und den Bla Bheinn. Schnell sind wir in Camasunary, wo wir zum ersten Mal in einer Bothy schlafen wollen. Es ist bereits recht voll und bis abends sind wir 14 Leute in der Hütte. Trotzdem schlafen wir nach einem netten Abend erstaunlich gut.
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Tag 2: Boreraig bis Cadha nan Ingrean Als es gerade mal nicht regnet stehen wir auf und bauen schnell das Zelt ab. Auf Frühstück verzichten wir (das wird bei allen Nächten im Zelt so bleiben) und laufen weiter. Die 10 Minuten Regenpause zum Zeltabbau sollten die letzten für diesen Tag bleiben, was wir zum Glück noch nicht wissen. Der Weg führt an der Küste entlang, wir sehen die ersten Wasserfälle und merken, dass man auf der Isle of Skye nicht immer leicht unterscheiden kann, was Weg und was Bach ist. Wenn die sich schon unterstellen... Bis Torrin sind wir nass bis auf die Knochen und wärmen uns im Blue Shed Café bei einer heißen Suppe und einem Toasty auf. Immer noch nass, aber wenigstens satt setzen wir unseren Weg fort – bis nach ca. einem Kilometer die Frage aufkommt, wer denn den Zipper mit Geld, Kreditkarte und Ausweis wieder eingesteckt hat. Ich renne also wieder zurück zum Café, wo der Beutel zum Glück noch genauso auf der Fensterbank liegt, wie ich ihn vergessen habe. Jetzt ist mir wenigstens nicht mehr kalt Wir gehen im Regen um das Loch Slapin herum, selbst zum Fotografieren ist es uns (und der Kamera) zu nass. Irgendwo bei Cadha nan Ingrean finden wir ein schönes Plätzchen zum Zelten und der Regen hört nun tatsächlich auf. Vom Zelt aus haben wir einen fantastischen Ausblick auf das Loch und das Meer. So werden wir noch kurz mit diesem Ausblick belohnt, bevor wir nach einem sehr nassen Tag früh schlafen gehen.
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Hallo zusammen! Nachdem wir in diesem Thread unseren Trip auf die Isle of Skye vorbereitet und viele gute Tips bekommen haben, möchte ich nun auch einen Bericht darüber schreiben. Vorab: Wir sind den Skye Trail von Süden nach Norden gelaufen und waren 8 Tage unterwegs. Orientiert haben wir uns an der Harvey Karte, nur bei der Trotternish Ridge haben wir einen kleinen Umweg gemacht. Tag 1: Anreise, Broadford bis Boreraig Wir starteten um 6:30 Uhr in Edinburgh, von wo aus wir mit der Bahn über Stirling und Inverness bis nach Kyle of Lochalsh fuhren (31 Pfund pro Person). Von Kyle aus fährt dann die Buslinie 50 bis Broadford, wo der Skye Trail offiziell beginnt. Wir kommen gegen 15 Uhr am Startpunkt an und laufen direkt los. Der Weg hier ist gut ausgebaut und trocken, die Sonne scheint ab und zu und es regnet kaum. All das wissen wir zu dem Zeitpunkt noch nicht so recht zu schätzen Links sehen wir die ersten Schafe, rechts die ersten Hügel. Nach den ersten Kilometern liegt linkerhand das Loch Lonachan und wir beschließen, einen kurzen Abstecher dahin zu machen. Dabei kommen wir zum ersten Mal durch die sumpfige Landschaft, die uns über den ganzen Trip begleiten wird. Noch umgehen wir jede Pfütze, weshalb der Abstecher doch nicht ganz so kurz wird. Am Loch angekommen stellen wir fest, dass es keinen trockenen Fleck für eine Pause zu geben scheint und machen uns wieder auf den Rückweg. So richtig gelohnt hat sich der Ausflug nicht, aber hinterher ist man immer schlauer... Dann geht es weiter südlich Richtung Loch Eishort. Hier gibt es sehr viele Ruinen und trockene, gerade Flächen und wir beschließen, unser Zelt hier aufzubauen. In der Nacht regnet es ganz ordentlich und wir bekommen einen ersten Vorgeschmack auf die schottischen Winde.
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Ich habe diesen Doppelstecker: Elinker mit 37 Gramm. Unsere Tour ist schon wieder vorbei. Es war eine sehr schöne (und sehr nasse) Woche und wir haben viele tolle Ecken gesehen. Einen Bericht schreibe ich gesondert. Hier will ich nur kurz ein Fazit der Ausrüstung ziehen, damit ich es für die nächste Tour noch weiß. Schlafen: Schlafsack und Isomatte waren angemessen, der Schlafsack zwar an den ersten Tagen etwas warm, aber dann wurde es kühler und er war angemessen. Kleidung: Die lange Trekkinghose würde ich nicht mehr mitnehmen. Ich bin immer in Regenhose gelaufen, wenn es kühler war in Regenhose und 3/4 Leggings. Schuhe und Socken waren ok, sie waren natürlich am ersten Tag nass und sind dann bis zum Ende nicht mehr getrocknet. Vielleicht wäre etwas leichteres, schnelltrocknenderes passender. Die Mütze habe ich nicht gebraucht, die Handschuhe waren gold wert. Hygiene: Viel zu viel Toilettenpapier, zu viel Seife, dafür würde ich nächstes mal ein größeres Handtuch mitnehmen Sonstiges: Kameratasche würde ich Zuhause lassen und eine kleinere Powerbank mitnehmen. Essen: Hat von der Menge gepasst, allerdings hatte ich unterwegs mehr Lust auf herzhaft als auf süß, nächstes mal brauche ich also eine Alternative für die Müsliriegel Dann zum Zelt, @momper hat ja nach unseren Erfahrungen gefragt. Ich habe wenig Ahnung von Zelten, zuvor hatten wir nur ein Billigzelt von Amazon. Das DD ist auf jeden Fall schwieriger ordentlich abzuspannen, so ganz faltenfrei wie auf den Bildern habe ich das nie geschafft. Gerade am Anfang hing es an den Ecken oder der Tür öfter mal durch, gegen Ende der Tour klappte es dann besser. Es hat den Stürmen trotzdem gut stand gehalten und ich hatte auch nie das Gefühl, dass es an der Grenze ist. Bei der Regendichte bin ich mir nicht sicher. Die Isomatte meines Partners war an den Füßen ab und zu feucht, aber woher das Wasser kam wissen wir nicht. Er fand das Zelt auch etwas kurz, von der Breite her war es für 2 plus Rücksäche ausreichend. In einer Nacht hatte ich ein paar Tropfen im Gesicht. Trotzdem bin ich zufrieden damit, richtig nass war es nie, obwohl es viele Nächte durchgeregnet hat. Die Verarbeitung finde ich allerdings nicht ganz sauber. Zwar nie so, dass es die Funktionalität beeinflusst, aber optisch nicht wirklich schön an manchen Stellen. Midgesdicht ist das Innenteil. Alles in allem bin ich recht zufrieden damit und hatte erholsame Nächte darin.
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@bansaim Wo seid ihr denn unterwegs? Kopfnetz ist bestimmt eine gute Entscheidung. Es ist bisher sehr mild gewesen, ich glaube nicht, dass es jetzt Frost geben wird. Wir leben hier, müssen also nicht einfliegen @momper Danke, werde ich machen. Die Aufbauversuche im Garten waren eher mäßig erfolgreich, gab einfach zu viele interessierte Katzen. Ich hoffe, mit mehr Zeit und weniger Katzen bekommen wir es ordentlich aufgestellt.
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Die sehen vielversprechend aus! Vor dieser Tour komme ich nicht mehr zu Decathlon, daher müssen meine alten mit, aber ich behalte sie für die nächste im Hinterkopf. Das mit den Midges überlese ich jetzt einfach mal und hoffe auf ein paar Frostnächte. Unser Zelt ist jetzt auch angekommen, wir haben uns für das DD Pyramide entschieden. Nach einem ersten Aufbauversuch heute finde ich es ganz gut, mal schauen, wie es dem Wind stand hält. Ich werde nach der Tour berichten, falls Interesse besteht. Außer Verpflegung haben wir jetzt (hoffentlich) alles. Bisher fand ich das getestete schottische Tüttenfutter nicht sehr lecker, ich hoffe, wir finden noch was besseres Nachdem ich aber am Wochenende in den Pentlands war, überlege ich, ob ich nicht doch die Fleecejacke anziehe. Im Merinolayer mit Windjacke war es manchmal doch frisch @wAvE Danke, Mückennetz, Regenhose und Leggings sind jetzt drin. Die Isomatte ist zu schwer, aber da ich vorher keine neue mehr testen könnte und Probleme mit dem ISG habe, ist mir tauschen jetzt zu riskant. Matte und Schuhe sind dann beim nächsten mal dran.
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Da hast du aber tief gegraben, der Thread ist ein Jahr alt und war auch damals schon erledigt.
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Das Silhexpeak V4a ist aber doch wesentlich kleiner, oder? Da ist das Innenzelt 125 cm breit, das finde ich doch etwas eng. 460g wiegt das Außenzelt beim DD.
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Hallo Martin! Hier noch ein paar Ideen: Kochsystem: Ich würde an deiner Stelle erst einmal mit einem selbstgmachten Dosenkocher anfangen. Dann kannst du günstig testen, ob dir Spirituskocher überhaupt liegen oder ob dir Gas lieber ist. Als Topf nehmen wohl einige eine alte große Dose (Ravioli) für den Anfang. Falls dir Gas lieber ist, wäre der BRS eine leichte Variante. Kleidung: Was wiegt die Mammut Kian denn ohne dieses Innenteil? Eine Windjacke zum Laufen würde ich dir auch empfehlen, in einer Regenjacke ist es schnell zu schwitzig. Ich trage als unterste Schicht Merino und bin bisher zufrieden mit Haltbarkeit und Geruchshemmung, obwohl es ein günstiges Teil von Decathlon war. Statt des Halstuches kannst du ja nach Buffs schauen, da bist du evt. flexibler. Ich brauche Zuhause nachts auch nicht unbedingt Klamotten, würde aber für die Tour schon was einplanen. Wenigstens soviel, dass man sich anderen Menschen zeigen kann, ohne sie zu verschrecken Hygiene: Ist natürlich sehr individuell. Rasierklinge, Kamm, Labello, Rei und Waschlotion könnte man überdenken. Draußen würde ich sowieso nur Wasser nehmen aus Umweltschutzgründen und im B&B steht ja oft Seife oder ähnliches und zur Not wird man auch ohne sauber. Medikamente und Blasenpflaster sind sicher wichtig, aber erscheinen mir recht schwer. Brauchst du da so viele? Technik: Brauchst du die Powerbank, wenn du sowieso öfter im B&B übernachten möchtest? Rucksack: Habe ich keine Ahnung, würde aber bis ganz zum Schluss damit warten, sonst geht's dir wie mir und du hast einen tollen Rucksack, in den aber nicht alles reinpasst Was ich noch ergänzen würde: eine große Mülltüte als Rucksackliner, kleinere Mülltüten als Mülltüten und Toilettenpapier Viel Spaß beim Planen
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Der „Kurze Frage, kurze Antwort“-Thread
Lille antwortete auf fettewalze's Thema in Leicht und Seicht
Nein, der Verschluss ist mMn sowieso ein bisschen knapp bemessen, der geht gerade so zu wenn der Rucksack voll ist