Langhals
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Langhals hat eine Reaktion von Freedom erhalten in Wer benutzt Bekleidung aus Wolle?Gibts doch als Bettdecken, mit allen möglichen Wollarten von Schafen oder Kleinkamelen.
Füllgewicht für Sommerdecken meistens über 500 Gramm für Winterdecken auch gerne schon mal ein Kilo +
Für Zuhause ist das superkuschelig (hab eine mit Lamawollfüllung), aber schleppen will man das nicht.
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Langhals hat eine Reaktion von zweirad erhalten in Die Radikalität von UL vs MehrheitsfähigkeitIch verstehe nicht wirklich warum Du meinst etwas zu opfern (in diesem Fall die Radikalität des UL-Konzepts), weil irgendwer mit 10kg auf Tour geht und das UL nennt.
Dir wird dadurch doch nichts genommen, Du kannst weiterhin radikal auf alles mögliche verzichten, egal wie andere ihre Touren nennen.
Im Gegenteil bringt es doch Vorteile, wenn z.B. Hersteller und Verkäufer versuchen UL Gear in ihr Programm aufzunehmen. Die Auswahl an leichten Sachen wird größer, und nicht jedem ist die Fähigkeit gegeben, alles Mögliche selbst herzustellen, weshalb sich sicher auch manch wahre ULler daran erfreuen kann.
Durch die Definition des Begriffs (wie auch immer sie lauten mag) bist Du doch nicht mehr oder weniger UL, als vorher auch, oder?
..... und da liegt doch der Knackpunkt. Anscheinend warst Du noch nie UL unterwegs, wenn Du immer ein paar hundert Gramm darüber lagst bzw. wo ist die Grenze am darüberliegen (nein will ich gar nicht wirklich wissen, aber ....)
Was Du für Dich in Anspruch nimmst, nämlich darüber zu liegen, sollten doch auch andere in Anspruch nehmen dürfen, ohne dass Du Dich als Opfer siehst.
Gruß
Langhals
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Langhals reagierte auf die zwiebel in Nachhaltigkeit!Kurz meinen Senf dazu:
Es gibt ein paar Städte in denen ein Pfandsystem etabliert wurde. Bsp hier in Greifswald.
Dann hat mir eine Freundin einen faltbaren Kaffeebecher vorgeführt. Den fand ich ziemlich klasse. Kannste mit einem Karabiner an die Tasche klipsen und kann nicht zerbrechen! Gibts bei den üblichen Verdächtigen...
Und dann frage ich mich, warum hier alle auf Wegwerf-Kaffeebecher schimpfen und doch viele hier ihr doppelt und dreifach verpacktes Essen noch mal in neue Tüten stopfen um sie nach einem Gebrauch in die Tonne zu kloppen...Ja ich finde es spitze, wenn hier über gesellschaftliche Nachhaltigkeit diskutiert wird, aber die Kurve sollten wir hier auch mal kriegen!
Dass das Bestellen eines 10g leichteres USB-Kabels oder eines fünften Zelts aus China nicht nachhaltig ist, brauche ich hier wohl nicht genauer erläutern.
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Langhals hat eine Reaktion von martinfarrent erhalten in Nachhaltigkeit!Hier ist z.B. eine sehr ausführliche Studie über die Verwendung von Mehrwegbechern und Einwegbechern aus verschiedenen Materialien. Dabei geht es allerdings um eine mehrtägige Großveranstaltung, bei der den Mehrwegbechern eine nur kurze Lebensdauer zugesprochen wird und die Einwegbecher fast alle wieder dem Recycling zugeführt werden können.
Also eine Situation, bei der man meinen könnte, Einwegbecher seien dort ökologisch und ökonomisch im Vorteil.
Ist aber keineswegs so, wie man in der Studie lesen kann.
Bei Situationen in der "freien Wildbahn" dürfte die Bilanz für die Einwegbecher noch schlechter sein.
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Langhals hat eine Reaktion von martinfarrent erhalten in Nachhaltigkeit!Just bei Kaffeebecher ist sie eben doch sehr eindeutig.
Fakten zum Ressourcenverbrauch bei der Herstellung und zur Klimabelastung bei der Entsorgung sind für Deutschland gut dokumentiert.
Pro Stunde werden 320.000 Einweg-Becher (samt Inhalt) verkauft. Das macht rund 3 Milliarden im Jahr (2014).
Pro Becher werden bei der Herstellung (ohne Inhalt) 0,5 Liter Wasser verbraucht. Das macht 1,5 Milliarden Liter Wasser.
Um nur mal ein paar erschreckende Teilaspekte zu nennen.
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Langhals reagierte auf martinfarrent in Die Radikalität von UL vs Mehrheitsfähigkeit@schrenz @Fabian.
Ihr schreibt ja beide im Grunde über den 'Schatten des Mainstream'.
Das kulminiert bei @Kokanee in der einfachen Feststellung:
... und dann machen das halt Anfänger, machen fast dasselbe wie die Cracks, reden drüber oder nicht, werden angefixt oder nicht, finden ihren Weg in dieses Forum oder nicht, arbeiten an der Optimierung ihrer Ausrüstung oder nicht...
In einem Forum finden sich Leute, für die der Erfahrungsaustausch essenziell zum Ausleben des Hobbys gehört (aber nicht jeder braucht das!). Fast zwangsläufig entstehen dabei Normen und Dogmen, und definieren eine Gemeinschaft.
Rückt uns nun 'der Mainstream' aufgrund von Marktentwicklungen auf die Pelle, wird aus diesen Normen und Dogmen schnell ein Schutzwall gebaut. Dabei lautet die Frage, ob dieser Schutzwall immer auch der Verteidigung von Substanziellem dient... oder manchmal auch nur die Exklusivität selbst geschützt werden soll. Schließlich muss sich selbst ein Karnevalsverein gegen andere Karnevalsvereine absetzen. Insofern ist das auch okay. Man sollte es nur im Hinterkopf behalten: dass hier zuweilen ganz banale soziale Mechanismen im Spiel sind, die mit 'der Sache' selbst nur mittelbar zu tun haben.
Leichter zu werden, ist eben leichter geworden. Und im kommenden Sommer werden wieder einmal Leute über die Alpen wandern, die nur wenig schwerer unterwegs sein werden als wir, die aber von Ray Jardine noch nie etwas gehört haben, kein ODS und kein TULF kennen...
Dass die Unterschiede inzwischen recht marginal sein können, scheint einige Leute hier so richtig zu wurmen. Offenbar stört es sie, dass Mainstream nicht mehr automatisch 'UH' ist und dass manche Anfänger von selbst oder (Gott bewahre!) gar bei Globi auf den Gedanken kommen, das Klavier zuhause zu lassen. Aber es ist nun einmal so: Der Raum, in dem die Differenzierung stattfindet, ist kleiner geworden. Und besagter Schutzwall wird niedriger, von manchen dafür umso vehementer aufrechterhalten.
Dabei liegt (nicht ganz ernst gemeint) die Lösung des gruppendynamischen Dilemmas auf der Hand: Wir schalten alle auf SUL. Aber das wollen die meisten ja doch wieder nicht...
Die andere Lösung? Locker bleiben!
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Langhals reagierte auf HAL23562 in Die Radikalität von UL vs MehrheitsfähigkeitNach dem Lesen des Threads stellt sich mir die Frage, als was denn UL hier gesehen wird: Als Mittel oder als Zweck oder irgendwo dazwischen? Oder gar als Selbstzweck bei einigen wenigen? Darauf dürfte es keine eindeutige Antwort geben, denn die Forumsteilnehmer hier eint zwar ein mehr oder weniger ausgeprägtes gemeinsames Interesse für Leichtigkeit, ansonsten blühen sie jedoch in den bunten Farben ausgeprägter Heterogenität und Individualität.
Brauche ich Radikale hier, die selbst die Grenzen des für sie Machbaren ausloten, ihre Erkenntnisse vor- und zur Diskussion stellen? Mit neuen Denkansätzen ganz neue Sichtweisen und Möglichkeiten eröffnen? Eindeutig: Ja!
Brauche ich Radikale hier, die ihre Erkenntnisse als Dogmen zu postulieren und aus ihrer individuellen Erkenntnis eine Allgemeingültigkeit herleiten, die Deutungshoheit für sich beanspruchen? Die Diskussion ihrer Sicht als Angriff betrachten? Eindeutig: Nein! Einen Einstein des UL habe ich bisher noch nicht erkannt und daher dürfte es auch keine UL-Entsprechung zu E=mc² geben.
Erstere Radikale gibts hier m.E. immer noch reichlich, wenn auch mehr in Sparten vertreten als universell, und ich durfte viel von ihnen lernen. Sie sind das wahre Kapital des Forums!
Zweitere Radikale tauchen hier m.E. selten auf und triggern bei mir zwei Reflexe: Ignorieren oder - wenn sie mir zutiefst widerstreben - konsequent hartnäckig hinterfragen und so entlarven! Solchen Typen findet man in Religion, Politik, Gesellschaft und wo noch und ich mag sie nicht. Ich mag nicht, wenn andere versuchen, mir ihre Sichtweisen überzustülpen! Diskussion ja, Missionierung nein!
Was braucht GT Radikale? Sie testet doch selbst permanent ihre Grenzen des Machbaren aus.
Und ehrlich gesagt, mir ist es ziemlich egal, welche Meinung jemand dazu hat, wie ich was mache, mit welchem Equipment und welchem BW! Für mich muss es passen! Und wenn ich hier abschauen kann, wie es für mich besser geht, dann mach ich das. Ständige Verbesserung ist angesagt.
HAL
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Langhals hat eine Reaktion von schwyzi erhalten in Die Radikalität von UL vs MehrheitsfähigkeitIch verstehe nicht wirklich warum Du meinst etwas zu opfern (in diesem Fall die Radikalität des UL-Konzepts), weil irgendwer mit 10kg auf Tour geht und das UL nennt.
Dir wird dadurch doch nichts genommen, Du kannst weiterhin radikal auf alles mögliche verzichten, egal wie andere ihre Touren nennen.
Im Gegenteil bringt es doch Vorteile, wenn z.B. Hersteller und Verkäufer versuchen UL Gear in ihr Programm aufzunehmen. Die Auswahl an leichten Sachen wird größer, und nicht jedem ist die Fähigkeit gegeben, alles Mögliche selbst herzustellen, weshalb sich sicher auch manch wahre ULler daran erfreuen kann.
Durch die Definition des Begriffs (wie auch immer sie lauten mag) bist Du doch nicht mehr oder weniger UL, als vorher auch, oder?
..... und da liegt doch der Knackpunkt. Anscheinend warst Du noch nie UL unterwegs, wenn Du immer ein paar hundert Gramm darüber lagst bzw. wo ist die Grenze am darüberliegen (nein will ich gar nicht wirklich wissen, aber ....)
Was Du für Dich in Anspruch nimmst, nämlich darüber zu liegen, sollten doch auch andere in Anspruch nehmen dürfen, ohne dass Du Dich als Opfer siehst.
Gruß
Langhals
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Langhals hat eine Reaktion von martinfarrent erhalten in Die Radikalität von UL vs MehrheitsfähigkeitIch verstehe nicht wirklich warum Du meinst etwas zu opfern (in diesem Fall die Radikalität des UL-Konzepts), weil irgendwer mit 10kg auf Tour geht und das UL nennt.
Dir wird dadurch doch nichts genommen, Du kannst weiterhin radikal auf alles mögliche verzichten, egal wie andere ihre Touren nennen.
Im Gegenteil bringt es doch Vorteile, wenn z.B. Hersteller und Verkäufer versuchen UL Gear in ihr Programm aufzunehmen. Die Auswahl an leichten Sachen wird größer, und nicht jedem ist die Fähigkeit gegeben, alles Mögliche selbst herzustellen, weshalb sich sicher auch manch wahre ULler daran erfreuen kann.
Durch die Definition des Begriffs (wie auch immer sie lauten mag) bist Du doch nicht mehr oder weniger UL, als vorher auch, oder?
..... und da liegt doch der Knackpunkt. Anscheinend warst Du noch nie UL unterwegs, wenn Du immer ein paar hundert Gramm darüber lagst bzw. wo ist die Grenze am darüberliegen (nein will ich gar nicht wirklich wissen, aber ....)
Was Du für Dich in Anspruch nimmst, nämlich darüber zu liegen, sollten doch auch andere in Anspruch nehmen dürfen, ohne dass Du Dich als Opfer siehst.
Gruß
Langhals
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Langhals hat eine Reaktion von Kokanee erhalten in Die Radikalität von UL vs MehrheitsfähigkeitIch verstehe nicht wirklich warum Du meinst etwas zu opfern (in diesem Fall die Radikalität des UL-Konzepts), weil irgendwer mit 10kg auf Tour geht und das UL nennt.
Dir wird dadurch doch nichts genommen, Du kannst weiterhin radikal auf alles mögliche verzichten, egal wie andere ihre Touren nennen.
Im Gegenteil bringt es doch Vorteile, wenn z.B. Hersteller und Verkäufer versuchen UL Gear in ihr Programm aufzunehmen. Die Auswahl an leichten Sachen wird größer, und nicht jedem ist die Fähigkeit gegeben, alles Mögliche selbst herzustellen, weshalb sich sicher auch manch wahre ULler daran erfreuen kann.
Durch die Definition des Begriffs (wie auch immer sie lauten mag) bist Du doch nicht mehr oder weniger UL, als vorher auch, oder?
..... und da liegt doch der Knackpunkt. Anscheinend warst Du noch nie UL unterwegs, wenn Du immer ein paar hundert Gramm darüber lagst bzw. wo ist die Grenze am darüberliegen (nein will ich gar nicht wirklich wissen, aber ....)
Was Du für Dich in Anspruch nimmst, nämlich darüber zu liegen, sollten doch auch andere in Anspruch nehmen dürfen, ohne dass Du Dich als Opfer siehst.
Gruß
Langhals
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Langhals reagierte auf Heinrich in Leichtes Zelt für WintertourenSouthWest hat diesen Beitrag moderiert: Da der Beitrag (ursprünglich aus dem "Du weisst dass Du ein wahrer ULer bist wenn..." Faden) hier besser hinpasst habe ich nach Rücksprache mit @Heinrich dieses neue Thema erstellt. So kann man besser dazu Fragen stellen etc.
Also gut...
Das ist einfach aus einem alten Fund entstanden, dem Fjällräven G66, was ich für einen Kasten Bier erstanden hab.
Und dem alten Fjällräven "Raven", einem kleinen A- förmigen 2- Personenzelt, was ich auf einer Wintertour in Lappland gesehen hab und welches hervorragend im Schnee(sturm) stand.
Die Form hab ich aufgenommen und ein wenig weiter entworfen. Das Zelt sollte für eine Person viel Platz haben, möglichst einfach aufgebaut sein, und doch für die Grösse recht leicht. Mein Hilleberg Akto ist zwar schön, aber im Winter zu niedrig, zu schneelastanfällig und man kann nicht richtig drin kochen. Bei dem Zelt hier geht das- man kann aufrecht sitzen und vernünftig im Vorzelt kochen. Auch ist die A- Form besser was Schneelast angeht- der rutscht einfach runter.
Herausgekommen ist das "Järven I".
Leichter stabiler Silnylon- Ripstopp, das Aussenzelt aus 2 grossen Stoffbahnen ohne Zwischennähte, die Firstnaht verstärkt durch Ripsband. Kleine Stäbe aus Carbon welche den vorderen und hinteren Teil aufstellen und fest im Zelt bleiben.
Ansonsten kann man wählen- einen Wanderstab als Mittelstange, 2 Wanderstäbe als A- Form oder ein A in Gestängekanälen aus Carbon. letzteres für den Winter, die Stäbe bleiben da auch im Zelt und werden einfach mit aufgewickelt. Und ist sehr stabil.
"Ultraleicht" wäre es ohne Innenzelt, da dann unter 1 kg, mit Innenzelt 1,5 kg.
Bodenfläche 4,2 m².
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Langhals hat eine Reaktion von mtp erhalten in Blitzsicher in Tundra?Hab ich grad entdeckt:
http://de.blitzortung.org/live_dynamic_maps.php?map=10
Interessant für diejenigen, die Unterwegs ins Internet können, um zu sehen wie weit das Gewitter noch entfernt ist.
Aber auch sonst ganz interessant, wenn man ein bisschen in den Archivdaten stöbert, ist zu sehen wie sich die Gewitter bewegen, wo sie gehäuft auftreten u.s.w.
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Langhals hat eine Reaktion von Dingo erhalten in Blitzsicher in Tundra?Hab ich grad entdeckt:
http://de.blitzortung.org/live_dynamic_maps.php?map=10
Interessant für diejenigen, die Unterwegs ins Internet können, um zu sehen wie weit das Gewitter noch entfernt ist.
Aber auch sonst ganz interessant, wenn man ein bisschen in den Archivdaten stöbert, ist zu sehen wie sich die Gewitter bewegen, wo sie gehäuft auftreten u.s.w.
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Langhals reagierte auf Mario294 in Seam Grip - womit Pinsel reinigen?Man kann auf das reinigen verzichten indem man die Pinsel mit viel Material dran in frischhaltefolie einwickelt und unten am Stiel mit Klebeband oder sonst irgendwas was abdichtet fixiert. Das bleibt einige Tage frisch da keine Luft dran kommt. Es gibt aber auch klebe und Dichtstoffe die ohne Sauerstoff reagieren da bring es dann nichts. Wenn man das immer gleich macht und die Pinsel dabei immer richtig vollgesogen lässt sind die sehr lange gut ohne den Aufwand der Reinigung zu haben.
Steht auf der Tube nicht evtl drauf mit was man das zeug lösen Kann? Würde wegen den Fingern Einweghandschuhe tragen wie gesund diese ganzen Sachen sind weiß ich nicht aber Kontackt vermeiden kann nicht schaden. Und mit starken Lösemittel wie Aceton oder auch schon Alkohol die Hände zu reinigen tut der Haut langfristig auch nicht gut.
Bei nicht wasserlöslichen Sachen kann man den Pinsel auch einfach in ein Glas mit Wasser stellen da kommt auch kein Sauerstoff dran. Tut einem Pinsel mit Holzstiel aber auf Dauer auch nicht gut.
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Langhals reagierte auf wilbo in Seam Grip - womit Pinsel reinigen?moin langhals, moin jörn,
aceton funktioniert als verdünner und reiniger für seamgrip und silnet verdünne ich mit benzin.
bei beiden reduziert sich die trockenzeit mit ein paar tröpfchen "cotol 240" erheblich.
vg. -wilbert-
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Langhals hat eine Reaktion von Roroman erhalten in Blitzsicher in Tundra?Zweidrittel aller Blitzopfer überleben, haben später aber erhebliche Einschränkungen.
Das höhere Risiko besteht aber vorallem deshalb, weil mensch das öfter macht, als bei Gewitter draußen spazieren zu gehen.
Heutzutage sterben im Schnitt 7 Personen pro Jahr in Deutschland an Blitzschlag.
Vor 100 Jahren waren es noch 300 Personen im Schnitt.
Das liegt nicht daran, dass die Blitze weniger gefährlich geworden sind, sondern daran, dass mehr Leute sich bei Gewitter in Fahrzeugen oder Wohnungen aufhalten, als Damals.
Abgesehen davon, dass son Blitz unberechenbar ist, ist vor allem die Spitze des Metallstocks ausschlagebend. Je spitzer desto wahrscheinlicher "mag" der Blitz das Teil. Nach diesem Prinzip funktionieren Blitzableiter, wobei die Spitze des Metallstabs den Blitz einfangen soll.
Stehen ein Tipi und ein Tunnelzelt (gleichhohe) nebeneinander, ist es wahrscheinlicher, dass der Blitz das Tipi bevorzugt.
Gruß
Langhals
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Langhals hat eine Reaktion von ULgeher erhalten in Frust mit EVAZumindest bei der der Matte, scheint das normal zu sein.
Habe im vergangenem Sommer die gleiche Matte unter meiner TAR TrailLite benutzt und bin ebenso enttäuscht.
Die Rückstellfähigkeit ist fast gar nicht vorhanden und auch bei mir sind die Eindrücke von Gummibändern (die vor einem Jahr durch den Transport auf dem Fahrrad entstanden sind) immer noch nicht zurückgebildet.
Wobei die Gummis nicht einmal direkt auf der Matte lagen, sondern die Matte zusammen mit der TAR in einem Sack steckte.
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Langhals reagierte auf kImperator in Empfehlung ebook-ReaderIch habe meines hier her
https://m.de.aliexpress.com/s/item/32802235506.html
War ein wenig Tricky alles an unnützen / nicht übersetzen Apps zu deaktivieren.
Doch nun möchte ich es nicht mehr missen. Komme unterwegs mit einer Akku Ladung im flugmodus 5-6 Tage aus. (10% Akku pro Tag selbst Entladung + Nutzung).
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Langhals hat eine Reaktion von Dr.Matchbox erhalten in VorstellungsthreadMoin,
auch ich bin neu hier, lese aber schon eine ganze Weile interessiert mit.
Ich bin nicht wirklich UL unterwegs, weil ich nicht zu Fuß, sondern mit dem Rad Touren mach, aber auch hier zählt (zumindest bergauf), wenn nicht jedes Gramm, so doch jedes Dezigramm.
Im vergangenem Frühjahr hab ich mir ein Kufa Blanket genäht und wäre ohne die Infos dieses Forums wahrscheinlich kläglich gescheitert.
Da ich aber hier fleißig gelesen und versucht hab alle hilfreichen Tips zu beherzigen, ist es dann doch ganz gut geworden
Für dieses Frühjahr sind auch wieder myog Projekte geplant. Als erstes Fahrradtaschen, dann fahrradtaugliche Sandalen/Schuhe und evtl. noch ein leichtes Zelt.
Weil ich für Eure Verhältnisse wohl zu heavy unterwegs bin, werde ich Euch leider nicht allzuviel zurückgeben können, aber ich habe den Eindruck, man wird hier trotzdem akzeptiert.
Danke an Alle hier, die Ihre Erfahrungen teilen und uns Newbies ersparen jedesmal alles neu erfinden zu müssen.
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Langhals reagierte auf waldradler in UL FahrradtaschenMoin,
das Material klebt auch auf der Rückseite, wenn man es etwas länger erhitzt. Du kannst ja mal bei Extex fragen, ob das offiziell so ist - vielleicht hat es dann nicht mehr dieselbe Klebestärke. Ansonsten kannst Du es ja auch so realisieren wie ich es hier gezeigt habe. Das ist ja der Grund, warum ich die Vorder- und Rückseite mit TPU nach außen, das Seitenteil dagegen mit TPU nach innen gewählt habe. Hätte ich vielleicht noch klarer beschreiben können.
Bei den Kurven besteht der Trick darin, diese nicht zu eng zu machen. Das Seitenteil habe ich dann in der Tat leicht geknüddelt. Es wirft dann zwar Falten, doch wenn man diese vorsichtig erwärmt, wird das Material ein bisschen dehnbar. Wenn man sich dann sehr geschickt anstellt (das war ich allerdings auch nicht), kann man es in warmem Zustand um die Kurve biegen, sodass es faltenfrei wird.
Hier die Kurve hinten - auch die Befestigung am Rad ist noch mal besser zu sehen:
Vorne habe ich wie gesagt noch ein Stück aufgedoppelt, das auch über die Kurven geht:
Das sieht schöner aus und ist nochmal stabiler.
Was den Winkel am Lötkolben betrifft: Ich habe versucht, die Temperatur zu messen, irgendwas zwischen 200 und 300 Grad. Ist aber auch egal, da der Winkel unterschiedlich heiß wird: direkt am Lötkolben ist er natürlich heißer als an seinem Ende. Daher muss man langsam über den Stoff fahren oder den Lötkolben zwischendurch drehen, damit jede Stelle gleichmäßig erhitzt wird. Ich bin über jede Stelle mehrfach gegangen, bis alles fest verklebt war.
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Langhals reagierte auf waldradler in UL FahrradtaschenLiebe MYOG-Freunde,
ich stelle hier mal mein neuestes Projekt vor. Kein Trekking, sondern Bikepacking, es hat aber trotzdem seinen Platz im MYOG-Forum. Es geht um eine besonders leichte und kleine Fahrradtasche.
Ich bin absolut kein Freund vom Rucksacktragen auf dem Fahrrad - wenn ich mit Rad unterwegs bin, dann soll der Drahtesel das Gepäck tragen, nicht ich selbst. Daher habe ich einen Gepäckträger am Rad. Sucht man nun nach ultraleichten, wasserdichten Taschen, so ist das Angebot sehr klein. Als ULer nehme ich ja nicht viel mit, daher sind die meisten Taschen viel zu groß. Doch selbst die kleinen Vorderradtaschen von Ortlieb (die man ja auch hinten befestigen kann) haben 720g pro Stück. Das Rad wird also mit 1,44 kg belastet, ohne dass man etwas eingepackt hätte.
Das Gewicht von Fahrradtaschen kommt einerseits durch das robuste Material zustande. Daran wollte ich aber nichts ändern, weil die Taschen ja durchaus Belastungen ausgesetzt werden: Das Rad kippt um und fällt auf die Tasche, das Rad wird mit der Tasche an eine kratzige Hauswand angelehnt, im Wald kratzen Zweige und Dornen an der Tasche entlang, usw. Daher habe ich ein 370g/m2 TPU-Nylon von Extremtextil verwendet, was wohl auch Ortlieb für einige Taschen verarbeitet. Durch Wärme lässt sich das gut kleben/verschweißen, sodass wasserdichte Nähte entstehen (siehe unten).
Das hohe Gewicht herkömmlicher Taschen kommt aber auch dadurch zustande, dass die Taschen ein versteiftes Rückenteil brauchen, damit sie nicht in die Speichen geraten können, sowie Haken zum Aufhängen. Diese Plastikteile wollte ich daher durch etwas leichteres ersetzen und habe mir ein Befestigungssystem überlegt, das mit sieben Bändern auskommt, die die Taschenrückseite am Gepäckträger befestigen und gleichzeitig auf Spannung bringen, sodass sie nicht in die Speichen geraten kann:
Die Bänder bestehen aus dem gleichen TPU-Nylon wie die Tasche und werden einfach auf die Rückseite aufgeschweißt. Zur Befestigung legt man die Bänder dann jeweils um die entsprechende Strebe des Gepäckträgers, führt sie zurück durch den Ovalring und befestigt sie auf sich selbst mit Klettverschluss (der ist hier auf dem Foto noch nicht zu sehen, er wird einfach auf die Bänder aufgenäht, Klett und Flausch direkt nebeneinander).
Dieses Befestigungssystem hat zugegebenermaßen einige Nachteile: Es dauert etwas länger, das am Rad zu befestigen. Die Tasche ist also nicht dafür geeignet, häufig an- und abgemacht zu werden. Mir ist das egal, da ich sie auf einer Tour die ganze Zeit über am Rad lasse. Außerdem passt die Tasche nur für einen konkreten Gepäckträger, taugt also nicht zur Serienproduktion. Das ist bei einem MYOG-Projekt natürlich erst recht egal. Die Konstruktion geht dann wie folgt weiter:
An das Rückenteil wird ringsum ein Seitenteil geklebt (Breite des Seitenteils oben 12 cm, unten 9 cm, plus Nahtzugabe):
An die andere Längskante des Seitenteils habe ich sodann ein zum Rückenteil spiegelverkehrtes Vorderteil geklebt:
Die Ecken sind etwas schwierig zu formen, einen Schönheitspreis bekomme ich dafür nicht Aber Hauptsache, sie sind wasserdicht...
An der Oberkante habe ich sodann mit starkem Gurtband (20 mm x 1,8 mm) und Steckschließe einen Rollverschluss angenäht:
An das Seitenteil kommt hinten noch ein Stück rotes Reflexionsklebeband, auf das Vorderteil ein Stück gelbes. Unter dem gelben Klebeband habe ich bis zum Boden noch ein Stück Stoff aufgesetzt, also das Vorderteil in diesem Bereich gedoppelt. Das hatte ästhetische Gründe, macht die Tasche hier aber auch noch ein Stück robuster (wenn etwas an der Tasche kratzt, dann meist in diesem Bereich):
Mit Blitzlicht sieht das dann so aus
Das Gewicht pro Tasche lag schließlich bei 238g. Im Vergleich mit den Ortlieb-Vordertaschen ist das also nur ein Drittel! Das Kilo, welches ich auf diese Weise gespart habe, kann ich damit mehr an Ausrüstung mitnehmen (oder weniger auf die Berge hoch schleppen). Man könnte noch mal 18g sparen, wenn man die Aufdoppelung weglässt. Das hätte ich auch getan, wenn ich vorher gewusst hätte, dass man nicht nur TPU auf TPU kleben kann (wie es auf der Webseite von Extex steht), sondern auch TPU auf die nicht beschichtete Seite des Stoffes kleben kann.
Falls Ihr Euch für die Verarbeitung interessiert: Auf der Webseite von Extex gibt es eine ganz gute Anleitung (mit dem erwähnten Fehler). Zum Kleben/Schweißen habe ich kein Bügeleisen benutzt, weil das viel zu groß ist, sondern etwas anderes konstruiert:
Bei meinem 60W-Lötkolben habe ich die Lötspitze entfernt und stattdessen einen 15mm-Stuhlwinkel aus dem Baumarkt angeschraubt. Dieser hat genau die richtige Breite für meine Nähte. Damit muss man so ca. 10 Sekunden über die Stelle fahren, dann wird sie heiß genug und das TPU schmilzt. Anschließend habe ich die Stelle mit dem Kopf eines Hammers gedrückt, damit sie unter Druck auskühlt. Natürlich muss man das vorher ein paar Mal mit den Abfallstücken üben, bis man die richtige Dauer raus hat.
Vielleicht ist das Projekt ja für den einen oder anderen von Nutzen. Ähnlich könnte man sich auch einen Rucksack herstellen, wobei ich hier zu einem leichteren Material tendieren würde.
Fröhliches Basteln
wünscht
Waldradler