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Ultraleicht Trekking

Heinrich

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  1. Nächste Woche wird die Lösung für das Transportproblem bezüglich Kebnats/ Saltoluokta bekannt gegeben. Hab gerade eine Nachricht von der STF- Leitung bekommen.
  2. Erfahrung / Tarp / Tiere / Alpen

    Wie Southwest schrieb, in Nordamerika ist das ein Problem, in Skandinavien sind die Bären sehr scheu. Ich hab das Futter am liebsten ganz nah bei mir, auch im Winter ab ich in Lappland schlechte Erfahrungen mit einer Italo-Lemmingparty in der Pulka gemacht. (Die haben sich durch mehrere Säcke bis zur Salami durchgenagt und dann war richtig gute Stimmung!) Das Essen hab ich mittlerweile in - zumindest- Hörweite.
  3. Erfahrung / Tarp / Tiere / Alpen

    Grosser Fehler. Das Essen muss immer griffbereit sein, dann nerven die Viecher auch nicht so. Hatte mal ein Rentier das in das Vorzelt reinschauen wollte. Ist etwas schwierig mit Geweih. Das Schlimmste waren aber Lemminge die am 3. Tag alles Klopapier in winzige Fetzen zerrupft hatten. Ich war kurz davor Lemminge als Klopapier zu benutzen. Und der Bär der mein Essen gerochen hatte... Ich würde mir da in den Alpen keine Gedanken machen. Das Schlimmste was Dir da passieren kann ist einem Bier zu begegnen.
  4. Wer benutzt Bekleidung aus Wolle?

    Ich benutze nur noch Wolle und Woll- Mischgewebe. Ullfrotte u.s.w. Ist einfach wärmer und ausgleichender. Und man braucht weniger. Kunststofffleece, Goretex u.s.w. ist aus Umweltgründen ganz aus dem Programm Wolle nimmt auch nicht mehr Feuchtigkeit auf als Kunstfaser, man muss sie eben freundlicher behandeln. Ich wasche die normal in der Maschine, aber danach nochmal in einem Bad mit einer Zugabe von Wollfett (Lanolin). Dann wird die kuschelig und trocknet auch schneller.
  5. Im Winter bei 2 Wochen unter 20 kg zu bleiben ist nicht ganz einfach. Speziell im Fjäll. Geht wenn man eine reine Hüttentour macht- aber man braucht einfach deutlich mehr Material- und auch Futter.
  6. Nord-Süd-Gefälle?

    Stimmt, von den riesigen Wäldern Schottlands waren noch 1 % übrig. Für Englands Industrie und Flotte kahlgehauen. Aber das haben Phönizier und Römer am Mittelmeer ja auch schon vollbracht Von daher- "wild" ist sehr relativ. http://schottlandinfos.de/waelder/
  7. Nord-Süd-Gefälle?

    Es gibt fast überall noch recht "wilde" Landschaften, wobei ich auch sagen würde in Skandinavien sind diese auch nicht häufiger als in z.B. Rumänien. Im Gegenteil. Das meiste hier in Schweden ist "Kulturland", auch Sarek und Padjelanta. Und die Wälder sind zum grössten Teil Wirtschaftswald, vor 100 Jahren war Südschweden fast entwaldet. Skandinavien ist eben recht dünn besiedelt, deshalb wird es als " wilder" angesehen. Und von der Infrastruktur trotzdem sehr gut- was eben das Reisen auch einfacher macht. Von daher denke ich mehr frequentiert als Osteuropa. Aber der Nachtzug nach Lappland hält in der nächsten Stadt....
  8. Was die Haltestelle Kebnats angeht gibt es noch nichts Neues. Saltoluokta macht am 23. Februar auf, ich denke bis dahin sollte eine Lösung anstehen. Es wird auf alle Fälle eine geben- sonst müssten sie Salto zumachen, und das glaube ich nicht...
  9. Navigationslösungen

    Ich benutze "Orux Map" und "GPS status". Da können auch verschiedene Einheiten angezeigt werden. Muss man eben einstellen. Und hab diverse Karten, alle Fjällkarten, alle topographischen Karten für Schweden, Seekarten- und mit einem einfachen Android- Smartphone geht da einiges. Sogar im Schneesturm.
  10. Und sobald Du über 20 kg im Rucksack hast- besorg Dir eine Pulka Oder bau Dir eine einfache, schmal und lang, denn das rutscht deutlich besser. (Die meisten machen den fehler die kurz und breit zu bauen)
  11. Nicht absichtlich Aber wenn ich mit einem Kocher der etwa 3,4 kw hat koche, dann heizt sich das automatisch auf. Und man muss ja einiges an Schnee schmelzen. Auf offene Wasserstellen vertrauen ist auch etwas riskant. Besonders im Padjelanta. Man sollte aufpassen dass nicht zviel Luft verbraucht wird. In meinem 1- Personenzelt werde ich wohl nur mit gut geöffnetem Zelt kochen.
  12. Ich hab mal auf einer sauteuren und irre bequemen Luftmatte geschlafen die nach der ersten Nacht platt war, und konnte mich mit einer Exped- Doublemat mit Klamotten gepolstert gerade so durchbringen. Deshalb nehm ich auf Wintertouren keine aufblasbaren Matten mehr mit. Der R-Wert ist eine sehr fragwürdige Sache, da gibt es zuviele Unterschiede. Und scheint nicht einheitlich zu sein. Auch kommt es auf den Schlafsack und das individuelle Kälteempfinden an denke ich. Die letzten Touren hatten wir eine 5mm Evamatte als Zeltboden, darauf die 14 mm Evazote- Matten und kamen sehr gut damit zurecht. Die kälteste Nacht war da etwa -35 Grad. Von daher vertrau ich da eher auf die Erfahrungswerte als auf einen sehr theoretischen R- Wert. Zudem ist die Handhabung besonders auch im Notfall mit einer Evamatte deutlich einfacher.
  13. Ja, das sind beides 30er. Aber das reicht auf alle Fälle bis unter - 30 (getestet ) Pit (noch ein Appetitbildchen..Ruohtesvagge /Sarek)
  14. Ich hab jetzt mal einen Isomatten- zusammenschnitt getätigt. Eine 14 mm Evazote kleiner und etwas schmäler geschnitten, darunter eine breitere 5 mm damit man nicht mit den Armen direkt auf dem Schnee liegt. Wiegt zusammen 495 gr.
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