Reputationsaktivitäten
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Heinrich hat eine Reaktion von tib erhalten in Packlistenoptimierung und Ausrüstungsberatung für Wintertour auf Padjelantaleden/im SarekEs ist einfach so dass es im März da oben noch sehr kalt sein kann. Vielleicht hat man Glück und es wird nicht kälter als - 15, aber ich hatte auch mal 5 Tage am Stück nicht über - 30. Die kälteste Nacht in Lappland bisher - 42. Aber das ist schon selten.
Ein warmer Schlafsack ist dort die beste Lebensversicherung. An 3 Dingen würde ich nicht sparen- Schlafsack, eine gute Schneeschaufel und ein guter Kocher.
Und noch ein Appetitbild zur Vorfreude (Alggavagge Sarek März 2017. Da waren es unter - 20 )
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Heinrich hat eine Reaktion von tib erhalten in Packlistenoptimierung und Ausrüstungsberatung für Wintertour auf Padjelantaleden/im SarekJa, das sind beides 30er.
Aber das reicht auf alle Fälle bis unter - 30 (getestet )
Pit
(noch ein Appetitbildchen..Ruohtesvagge /Sarek)
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Heinrich hat eine Reaktion von tib erhalten in Packlistenoptimierung und Ausrüstungsberatung für Wintertour auf Padjelantaleden/im SarekGerne
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Heinrich hat eine Reaktion von dermuthige erhalten in Grüße aus der Schneehöhle! 2 Wochen Sarek im März (2018)Was hattest Du für eine Schaufel dabei?
Edit: "Arva Ultra"- habs gelesen in der Ausrüstungsliste.
Scheint also eher ungeeignet zu sein.
Nein. Bei dem Wetter verläuft man sich leicht. Stand vor 2 Jahren auch im Schneestreiben vor einer Hütte von der ich mich fragte wo die denn herkommt. Bis mir aufging dass das dieselbe ist von der ich gestartet bin...
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Heinrich hat eine Reaktion von Igor erhalten in Professionelle/ semiprofessionelle Outdoorfotografie beim UL TrekkingTypische Fotodisskussion im Internet.
Ich würde als Leicht/ Qualitäts - Kompromiss eine MFT vorschlagen.
Hab selber eine ältere Lumix GM5 mit einem 8- 18mm Olympusobjektiv als Schnappschusskamera am Rucksack bzw. Pulkagurt)
Da kann man auch noch Objektive wechseln, eventuell mehr rausholen.
(Der schwedische Naturfotograf Claes Grundsten ist gerade mit so einer Kombi unterwegs und recht angetan)
Beispiel:
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Heinrich hat eine Reaktion von Hans M. erhalten in Welche Schlafunterlagen benutzen die Forenuser?190, 100 kg. "Multirotator" im Schlaf...
Nehme mittlerweile wieder eine stinknormale zurechtgeschnittene 14 mm Evazote.
Denn es ist mit Mitte 50 egal ob es weicher oder härter ist, es tut immer weh beim Aufstehen.
(aber dann weiss man dass man noch lebt)
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Heinrich hat eine Reaktion von pielinen erhalten in Grüße aus der Schneehöhle! 2 Wochen Sarek im März (2018)Das mit dem Abwettern in der Schneehöhle hast du wirklich vorbildlich gemacht.
Und den ganzen Schnee hat es glaube ich ins Rapadalen geweht. Bin dort mnanchmal sehr versunken.
Den Sturm hatten wir zum Glück als wir im bewaldeten Tal waren, haben dort aber auch einen Tag im Zelt verbracht.
Ach ja- Schneehöhlenvarianten...http://www.skarja.de/joomla/index.php/de/sicherheit-im-winter.html
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Heinrich reagierte auf LAUFBURSCHE in Laufbursche - GenesungswünscheDanke für die lieben Worte,
well, es hätte halt nicht gereicht die Produktion einfach wieder anzufahren. Viel wichtiger ist und war es erneut eine Perspektive und Zukunft für mich in der Cottage zu sehen. Ich bin mit dem Thema halt noch nicht durch und verspüren den Drang weiter zu gehen. Vielleicht in einer anderen Form als zuvor, aber auf jeden Fall weiter! Und zur Zeit fühlt es sich (noch) nicht richtig an wieder als Architekt zu arbeiten.
@questor
Nun, das sollte nicht herablassend und/oder arrogant rüberkommen. Ich respektiere das Leid und das Schicksal anderer, die Ähnliches erlitten. Aber es hätte halt alles auch noch viel schlimmer kommen können. Ich lebe selbstbestimmt und kann meinen Alltag mittlerweile fast ohne Einschränkungen meistern. Und das ist ne Menge Holz!
Liebe Grüße,
Mateusz
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Heinrich hat eine Reaktion von momper erhalten in Packlistenoptimierung und Ausrüstungsberatung für Wintertour auf Padjelantaleden/im SarekIch denke Du solltest auf alle Fälle die Snowclaw überdenken. Im Sarek und Padjelanta ist der Schnee manchmal derart hart und gepresst dass du da im Ernstfall Probleme bekommst. Das ist da etwas ganz anderes als in finnischen Wäldern. Dort ist es durchgehend kälter, der Schnee weicher.
Im Sarek- Padjelanta hat man starke Temperaturschwankungen , es kann auch mal Regen von der Küste kommen und 2 Tage später sinds - 30 Grad. Das gibt oft knallharte Eisschichten.
Für mich gehört eine wirklich stabile Schneeschaufel dort unbedingt dazu- wenn Du in einem richtigen Sturm zu lange brauchst um dich einzugraben kann das böse ausgehen. Ich hatte die letzten Jahre dort immer Stürme mit über 25 m/s und stärker. Dann musst Du schnell sein und vor allem früh genug mit dem Graben anfangen. Und unbedingt einen VBL - Sack wenn Du mehr als 2 Tage hintereinander im Schlafsack steckst, auch bei Kunstfaser.
Und nimm 8- Liter Gefrierbeutel als VBL für die Schuhe. Ich kannte da jemanden der hat das ignoriert und musste dann am morgen Schuhe kochen
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Heinrich hat eine Reaktion von mawi erhalten in Grüße aus der Schneehöhle! 2 Wochen Sarek im März (2018)Nein, eine lange! Nicht kurz und breit sondern schmal und lang!
Das läuft wesentlich besser auf dem Schnee.
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Heinrich reagierte auf mawi in Grüße aus der Schneehöhle! 2 Wochen Sarek im März (2018)Ach, hätte ja beinah vergessen, dass es auch ein Video gibt. Ist leider nicht gut geworden. Sehr statisch und die Schwenkszenen sind u.a. durch den Stabi rucklig. Da ich nur in HD aufgenommen hatte, ist es auch nicht mehr möglich da noch einen Schwenk in die statischen Szenen zu setzen Hatte auch nicht genug Material aufgenommen, deshalb sind einige Szenen etwas lang. Der Schnitt ist auch nicht immer perfekt usw.
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Heinrich reagierte auf mawi in Grüße aus der Schneehöhle! 2 Wochen Sarek im März (2018)12. Etappe: la máquina
Ich lasse es heute ruhig angehen und, ohne mir schlechtes Gewissen machen zu lassen, von der Sonne wecken. Komme wie immer los, also gg. 10Uhr. Das Stück bis zum Bietsávrre ist mühselig, da hier stellenweise viel Schnee liegt und ich immer wieder tief versinke. Eigentlich wollte ich rechts am Rand des Sees entlang, aber ich finde an der Stelle, wo ich auf den See treffe, ein Angelloch und eine Scooterspur vor. Beides muss von heute Morgen sein. An dem Loch liegen nämlich interessanter Weise noch 5 Fische. Sie sind noch nicht richtig hart. Keine Ahnung warum die da liegen gelassen wurden. Ich zögere ein wenig, denn die letzten Tage waren ziemlich warm und ich weiß ja nicht, wie dick das Eis hier ist. Allerdings ist da ja schon jemand mit dem Scooter drüber. Anderseits fahren die ja so schnell, dass dünne Stellen für die weniger ein Problem sind. Ich messe die Eisdicke am Angelloch. Es sind locker 70cm. Ach was solls, ich habe keine Lust auf Tiefschnee am Rand des Sees. Ich marschiere los. Ich folge der Scooterspur, die direkt über den See führt. Es läuft sich sehr gut, aber der Weg ist lang und monoton. Ich richte den Blick nach unten, beuge den Oberkörper leicht nach vorn und nehme ordentlich Fahrt auf (zumindest gefühlt). Erstmals auf der Tour ist Abstoßen und Gleiten möglich. Jetzt kommt auch noch die Sonne raus. Ich muss anhalten und die Jacke ausziehen. Es fährt sich wie auf Schienen und ich komme mir wie eine Maschine vor Ich lasse mich nicht ablenken (auch nicht von den vielen Eisanglern, die hier unterwegs sind), aber irgendwann muss ich doch anhalten und ein paar Fotos machen.
(Am Anfang ist es noch nicht so eindeutig, ob es heute schneien oder aufklaren wird.)
(Doch mit der Zeit klart es auf und der Sluggá zeigt sich in voller pracht.)
Am Ende des Sees ist ein kleines Dorf(?) Das hatte ich gar nicht erwartet, dass hatte ich der Karte gar nicht so entnommen.
Von hier aus geht es auf einen gespurten und markierten Winterwanderweg. Es erinnert mich irgendwie an die ewig langen Highways durch das outback in Australien. Leider fährt es sich hier ein wenig beschissen, da es leicht uneben ist und die Ski nicht die Spur halten wollen.
(Die Spur der 5 Belgier auf dem "Highway".)
(Das Ziel zum greifen nah.)
An dem Abzweig, wo dieser Weg auf den Kungsleden trifft, sehe ich schon von weiten eine große Gruppe jugendlicher vor dem Wegweiser posieren und rumspringen und ich kann sie schon rumkreischen hören. Willkommen in der Zivilisation. Das ist ein schneller und harter Einstieg. Ich passiere die Gruppe schnell und möglichst unauffällig.
Das letzte Stück nach Saltoluokta ist der Horror. Es geht nur noch bergab. Mir schmerzen schon die Knien von den vielen Kantversuchen. Ich versuche große Kurven zu fahren, aber die Ski rutschen einfach seitlich in Hangrichtung hinunter anstatt in Fahrtrichtung quer zum Hang zu gleiten.
Die große Gruppe von vorhin hängt mir auch schon dicht an den Fersen. Ich gebe es auf, schnalle die Ski ab und laufe das letzte Stück. Obwohl ich denke, dass ich einen guten Schritt drauf habe, überholt mich die Gruppe kurz vor dem Ziel. Da es an dieser Stelle so eng ist und ich nett sein will, trete ich an den Rand der Scooterspur. Da sacke ich mit einem Bein ein und die gehen einfach vorbei ohne mir hoch zu helfen. Da bin ich schon voll bedient!
(Das ist das letzte Bild der Tour Aber irgendwie ein schöner Abschluss, wie auch immer es entstanden ist.)
Ich kann mich gar nicht richtig freuen, als ich in Saltoluokta ankomme. Gefühlt tausende Jugendliche. Ich komme mir wie in einem Kinderferiencamp vor. An der Rezeption muss ich nicht lange überlegen, ich buche das komplette Luxuspaket: Einzelzimmer mit eigenem Bad und das Dinner. Das Zimmer ist sehr schön, aber von oben tönt lautstark Technomusik. Egal, ich breite erst einmal die ganze Ausrüstung im Trockenraum aus und springe unter die Dusche. Huuuuuuuuuuu, wie herrlich!!!! Darauf hatte ich mich schon seit sooo vielen Tag gefreut! Hach, herrlich! Danach checke ich die Anlage ab und erkunde die nähere fußläufige Umgebung. Dann ist auch schon Dinnerzeit. Das ist voll lecker! Aber durch die volumenmäßig kleinen Portionen der letzten 2 Wochen, kann ich leider gar nicht so viel Essen wie ich gern würde. Ich muss meinen Magen erst wieder an die großen Portionen gewöhnen. Ich sitze an einem Tisch mit anderen Deutschen und Schweizern. Das Deutsche Paar ist ziemlich anstrengend, es unterhält den ganzen Tisch und erzählt von ihren ach was weiß ich was für tollen Touren und Reisen, die sie so gemacht haben. Aber es kommt mir irgendwie entgegen, da ich noch nicht so recht Lust auf Kommunikation habe. Also schalte ich auf Durchzug und nicke ihnen hin und wieder mal zu.
Nach dem Dinner checke ich am PC im Shop den Wetterbericht und die Nordlichtvorhersage. Whoop,Whoop!!! Es sieht sehr gut aus. Fast die ganze Nacht KP5 und klarer Himmel. Ich packe die Kamera, das Zelt, Isomatte und den Schlafsack, der schon einen trockenen Eindruck machte, in den Rucksack und ziehe los. Ich bin viel zu spät dran, am Himmel tanzen schon die Nordlichter.
Ich gehe den Kungsleden bis kurz vor dem Abzweig zum Bietsávrre hoch. Da baue ich das Zelt auf und mache eine Fotosession. Als das Zelt steht, geht es richtig ab. Ich habe schon intensiveres gesehen, aber das ist dem schon sehr nahe. Sie sind teils schön bunt und bewegen sich schnell. Leider braucht es immer etwas Zeit und einige Probeaufnahmen, bis die Kamera optimal eingestellt und ausgerichtet ist. Weil es so schön ist, genieße ich auch zwischendurch das Spektakel und lasse die Kamera links liegen. Als ich endlich so weit bin, ist es leider auch schon wieder vorbei. Zumindest der intensive Teil.
Ich fotografiere so lange bis nichts mehr am Himmel zu sehen ist. Es ist glaube so gegen 1:30Uhr, als ich mich in den Schlafsack begebe.
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Heinrich hat eine Reaktion von SouthWest erhalten in Grüße aus der Schneehöhle! 2 Wochen Sarek im März (2018)Was hattest Du für eine Schaufel dabei?
Edit: "Arva Ultra"- habs gelesen in der Ausrüstungsliste.
Scheint also eher ungeeignet zu sein.
Nein. Bei dem Wetter verläuft man sich leicht. Stand vor 2 Jahren auch im Schneestreiben vor einer Hütte von der ich mich fragte wo die denn herkommt. Bis mir aufging dass das dieselbe ist von der ich gestartet bin...
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Heinrich reagierte auf mawi in Grüße aus der Schneehöhle! 2 Wochen Sarek im März (2018)Kommt drauf an. Da das Blatt so dünn ist, kommt man auch gut durch dünnere Eisschichten (3-5cm). Nur muss man viel mehr aufpassen, überlegen wie man sie einsetzt und sorgfältig damit umgehen. Umso fluffiger der Schnee ist, umso geeigneter ist die Schaufel. Durch die exponierte Lage mit viel Wind, aber auch viel Sonne, ist die Schneeschicht im Sarek eher kompakt und durchsetzt mit Eisschichten.
Mein Problem ist einfach, dass eine Schaufel für mich ein Arbeitsgerät ist und ich bekomme es im Einsatz mental nicht verknüpft, dass ich damit vorsichtig umgehen muss. Für die nächste Tour werde ich mir eine stabilere zulegen. Aktuell liebäugele mit der MSR Responder, da sie u.a. einen ausziehbaren Stiel hat. Ein langer Stiel ist Gold wert, das erleichtert die Arbeit enorm. Damit trage ich zwar doppelt so viel Gewicht mit mir herum, aber dafür bin ich mit den Arbeiten schneller und komfortabler durch und muss mir bei so einem wichtigem Ausrüstungsteil keine Sorgen machen (so die Hoffnung zumindest ).
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Heinrich hat eine Reaktion von P4uL0 erhalten in Grüße aus der Schneehöhle! 2 Wochen Sarek im März (2018)Was hattest Du für eine Schaufel dabei?
Edit: "Arva Ultra"- habs gelesen in der Ausrüstungsliste.
Scheint also eher ungeeignet zu sein.
Nein. Bei dem Wetter verläuft man sich leicht. Stand vor 2 Jahren auch im Schneestreiben vor einer Hütte von der ich mich fragte wo die denn herkommt. Bis mir aufging dass das dieselbe ist von der ich gestartet bin...
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Heinrich reagierte auf mawi in Grüße aus der Schneehöhle! 2 Wochen Sarek im März (2018)10. Etappe: Die Botschafter
Ich bin voll knorke, wegen dem häufigen Ausschau halten nach den Nordlichtern letzte Nacht. Und dass es schon wieder viel zu spät ist, brauch ich wohl kaum noch zu erwähnen Bevor ich losziehe haue ich noch 6 Lagen Wachs auf die Ski.
(Mittlerweile sind u.a. von dem nassen Schlafsack auch die Isomatten total vereist (sieht man auf dem Foto ganz schön). Die wenige Sonne reicht einfach nicht aus, um sie Eisfrei zu bekommen.)
(Hach, schick. An diesem Tag kann man meine Skispur wieder kilometerweit sehen. Okay, auf dem Foto weniger, aber das ist schöner als das, auf welchem man die Spur bis zum Horizont sieht )
An sich ist das Wetter ganz gut, aber irgendwie sieht es nach Schnee aus. An der Brücke über den Guhkesvákkjahka checke ich kurz die Zeit und die Karte. Hmm, für dengeplanten Abstecher ins Basstavágge reicht die Zeit nicht mehr, da hätte ich die letzten beiden Tage eher aufstehen müssen. Na toll! Also gehe ich nach rechts Richtung Bierikjávrre, um dann weiter ins Rapadalen gehen.
(Brücke über den Guhkesvákkjahka)
(Es zieht zunehmend mehr zu.)
(Blick Ostwärts)
Hier gibt es schon wieder eine Menge Spuren und zu meinem Übel sehe ich am Hang vom Bierikvárás Leute. Hmm, oder doch nicht. Sind das Steine oder ist das ein alter Renntierzaun? Ich stoppe kurz, hmm, bewegen sich die Steine?
(Bierikvárás, aber ohne den auffälligen Steinen/Menschen. Die waren noch etwas weiter links.)
Um so näher ich komme, um so wahrscheinlicher ist es, dass es 5 Leute sind. (Ich finde es immer wieder ziemlich krass, wie die menschliche Gestalt in der Natur heraus sticht. Die aufrechte Gangart fügt sich überhaupt nicht in die Landschaft, ist voll auffällig und das selbst über Kilometer sichtbar.) Ich versuche so unauffällig wie möglich an ihnen vorbeizulaufen. Ich schaue nicht mehr hin. Aus den Augenwinkeln heraus sehe ich, dass sie auf mich zusteuern. Ich tue so, als ob ich sie nicht sehe und gehe einfach weiter. Oje - der erste der Gruppe fängt jetzt an zu rennen und steuert eindeutig von Links auf mich zu. Nicht hinschauen, nicht hinschauen! Ich beschleunige auch. Bin fast vorbei, gleich geschafft! Da sehe ich aus dem letzten Augenwinkel, dass er wild gestikuliert und sich dabei beinah hinlegt. *Seufz* Okay, ich lenke nach links ein und stoppe. Es sind 5 Belgier mit riesigen Pulkas. Ich frage, ob sie für eine Arktisexpedition trainieren. :-X Wie haben einen kurzen Plausch, sie erzählen mir, dass sie vor 3 Tagen (als der Sturm war) 9 Schweizer zusammengepfercht in der alten Renntierhütte im Ruohtesvágge antrafen (fanden sie ziemlich skurril). Es muss die Gruppe gewesen sein, die ich ebenfalls vor 3 Tagen vom Niják aus gesehen hatte. Weshalb sie mich eigentlich angehalten haben ist um zu fragen, ob ich ins Rapadalen will. Ich bejahe. Sie winken ab und raten mir dringlichst davon ab. Ihnen hätte der Hüttenwart von Aktse eine Nachricht auf ihr inReach gesendet und sie vor dem Rapadalen gewarnt, da es dort viel Schnee gibt und vor allem das Eis dünn ist und stellenweise nicht trägt. Sie gehen deshalb jetzt via dem Bietsávrre nach Saltoluokta. Ach her je! Was soll ich nur tun? Während die Belgier schon längst weiter gezogen sind, schaue ich noch auf die Karte und grüble darüber nach, was ich jetzt tun soll. Hmmm. Die Belgier sahen jetzt nicht unbedingt nach Anfängern aus, um die man sich hätte Sorgen machen müssen. Wenn sie die Warnung ernst nehmen … Anderseits, wenn man ganz am Rand geht, sollte doch nichts schief gehen. Na toll. Ich bin total verunsichert. Langsam wird es mir kalt. Ich muss JETZT eine Entscheidung treffen. Ich blicke Richtung Bierikvárás. In diese Richtung ist das Wetter definitiv schlechter, da zieht der Schnee hin. Ach Scheiße! Ich drehe um und gehe wieder zurück
Auf dem Rückweg überlege ich ständig, ob ich nicht umkehren soll und doch wie geplant ins Rapadalen zu gehen. Es bricht sogar noch einmal die Sonne durch. Ich überlege ob es ein Zeichen ist und die Sonne mich ins Rapadalen locken will oder signalisieren möchte, dass die Entscheidung nicht ins Rapadalen zu gehen eine gute ist
(Ruopsok voraus. Als ich für dieses Bild das Stativ aufbaute, war die Kugel des Stativkopfes fest gefroren. Also wollte ich sie lösen indem ich den Kopf anhauchte. Dabei kam ich mit den Lippen an den Stativkopf (der ja aus Aluminium ist) und klebte sofort fest. Huuh! Kurzer Schreckmoment, aber noch eins, zwei mal ausgehaucht und sie lösten sich wieder. )
Letztlich gehe ich ungefähr bis zur Renntierhütte am Liehtjitjávrre und baue da unterhalb des Ruopsok mein Zelt auf, bevor es stürmischer wird und der Schneefall einsetzt.
(Abendliche Planung. An den Zeltwänden stapelt sich schon fleißig der Schnee und dabei hat es erst angefangen zu schneien.)
Ich bin mir immer noch unsicher, was ich mit den letzten 3 Tagen anstellen soll. Wenn das Wetter morgen früh besser ist, dann gehe ich Richtung Sitojaure und von da aus zum Skierffe hinauf, um wenigstens mal einen Blick ins Rapadalen zu werfen. Ansonsten gehe ich auch direkt nach Saltoluokta und mache da einen Tag Urlaub.
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Heinrich hat eine Reaktion von mawi erhalten in Grüße aus der Schneehöhle! 2 Wochen Sarek im März (2018)Das mit dem Abwettern in der Schneehöhle hast du wirklich vorbildlich gemacht.
Und den ganzen Schnee hat es glaube ich ins Rapadalen geweht. Bin dort mnanchmal sehr versunken.
Den Sturm hatten wir zum Glück als wir im bewaldeten Tal waren, haben dort aber auch einen Tag im Zelt verbracht.
Ach ja- Schneehöhlenvarianten...http://www.skarja.de/joomla/index.php/de/sicherheit-im-winter.html
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Heinrich hat eine Reaktion von wilbo erhalten in Grüße aus der Schneehöhle! 2 Wochen Sarek im März (2018)Das mit dem Abwettern in der Schneehöhle hast du wirklich vorbildlich gemacht.
Und den ganzen Schnee hat es glaube ich ins Rapadalen geweht. Bin dort mnanchmal sehr versunken.
Den Sturm hatten wir zum Glück als wir im bewaldeten Tal waren, haben dort aber auch einen Tag im Zelt verbracht.
Ach ja- Schneehöhlenvarianten...http://www.skarja.de/joomla/index.php/de/sicherheit-im-winter.html
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Heinrich reagierte auf mawi in Grüße aus der Schneehöhle! 2 Wochen Sarek im März (2018)Pausentag!
Es schläft sich wunderbar in der Schneehöhle! Wache am Morgen hin und wieder mal auf, sehe wie es am Eingang noch Schnee hineinbläst, also drehe ich mich wieder um und nicke ein. Es scheint jedoch, als ob draußen die Sonne scheint.
(Der verschneite Eingang (von der Nacht, wo es hinein schneite). Nein, nicht da oben wo die Skibindung runter hängt. Das ist Teil der Eingangsdecke. Geradeaus in der Bildmitte ist der Eingang Das Ein-/Ausstiegsloch hatte ich mit dem Rucksack verschlossen, der nicht mehr zu sehen ist.)
Obwohl es immer noch hinein weht, ist die Neugier zu groß. Also stehe ich auf und lege den Eingang frei. Aber die Ernüchterung folgt auf dem Fuße. Es stürmt zwar nicht mehr ganz so heftig, aber es haut noch ordentlich Schnee runter und die Sicht ist gleich null. Da es inzwischen schon 11:30Uhr, lohnt es nicht mehr aufzubrechen. Die Entscheidung fällt mir leicht, ich bleibe also noch eine Nacht hier. Für morgen sagt der Wetterbericht auch nur noch leichten Schneefall an. Bei der Vorhersage von dem Wind bin ich immer noch sehr skeptisch. Aktuell sollen 20km/h sein, dass sind aber definitiv mehr.
(Der Eingang von außen. Auf dem Bild davor sieht es aus, als ob draußen die Sonne scheint. Aber draußen war es voll grau.)
Ich räume den Eingangsbereich und die Höhle wieder frei, mache eine kurze Fotosession und mache es mir im Schlafsack wieder bequem.
(Der frei geräumte Eingang.))
(Sieht doch ganz gemütlich aus )
Ich nutze die Zeit, um das „Tagebuch“ weiter zu schreiben und um ein paar Fotos auszusortieren. Eigentlich habe ich es mir ja abgewöhnt unterwegs Fotos anzuschauen. Nur in sehr wenigen Ausnahmen kontrolliere ich das Ergebnis auf dem Display. Ich schaue sie mir in der Regel erst zu Hause an und das auch erst nach ein paar Tagen. Einmal ist die Vorfreude auf die Bilder groß, da man gar nicht weiß, ob alle Bilder so geworden sind, wie man es sich beim Zeitpunkt der Aufnahme vorgestellt hatte. Zum anderen, da man die Bilder noch nicht kennt, kommen ständig neue Erinnerungen an die Tour hoch, an Sachen, die man schon längst wieder vergessen hat (ähnlich wie wenn man Bilder von vor 10 oder 20 Jahren anschaut). Da macht das Aussortieren noch Laune. Früher, als ich bereits unterwegs ständig die Fotos anschaute und ggf auch schon aussortierte, hatte ich dann zu Hause keine Lust mehr die Fotos anzuschauen. Man kannte sie ja schon alle und riefen somit keine besonderen Erinnerungen an die Tour hervor. Genau dieses Gefühl hatte ich diesmal daheim auch wieder. Das nächste Mal werde ich das Anschauen wieder unterlassen.
(Die Liegehöhle)
Ach ja, das Pemikan flutscht übrigens seit gestern wieder und ich schlafe wieder besser. Es lag wohl daran, dass ich die Tage zuvor zu wenig getrunken hatte. Das Pemikan und die NCFPR haben einen hohen Fettanteil und das braucht wohl viel Wasser zur Verdauung. Das ist ein kleiner Nachteil dieses Konzepts, aber ansonsten bin ich rundum sehr zufrieden damit.
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Heinrich hat eine Reaktion von Fabian. erhalten in Grüße aus der Schneehöhle! 2 Wochen Sarek im März (2018)Das liegt ehr daran dass nicht genügend warmhaltende Socken im Schuh sind.
Ich hab mittlerweile Skischuhe die 2 Nummern grösser sind. Und 3 Paar Socken im Schuh. Über den ersten die VBL Tüte (8L Gefrierbeutel). Diese Socken werden zwar feucht, aber die trocknen auch bei Frost recht gut. Meine Schuhe bleiben in der Regel recht trocken. Wenn Feuchtigkeit dann kommt die eher von aussen.
Zudem hab ich genügend Ersatzsocken, denn wenn man mal irgendwo ins Wasser einbricht kann das böse ausgehen. Wir hatten im Rapadalen eine Stelle mit Wasser unter dem Schnee wo ich überhaupt nicht mit gerechnet hatte.
Und Schwarze Froststellen sind ein absolutes No-Go.
Beim Schlafsack- mein VBL ist sehr lang und weit. Da kann ich den auch auflassen und sozusagen die feuchte Luft komplett rauslassen.
Nur wenn es sehr sehr kalt wird wird der am Hals ganz geschlossen. Ich werd da noch was neues selber basteln. Die meisten VBL sind irgendwie nicht sehr durchdacht.
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Heinrich hat eine Reaktion von patrick erhalten in Packlistenoptimierung und Ausrüstungsberatung für Wintertour auf Padjelantaleden/im SarekEs ist einfach so dass es im März da oben noch sehr kalt sein kann. Vielleicht hat man Glück und es wird nicht kälter als - 15, aber ich hatte auch mal 5 Tage am Stück nicht über - 30. Die kälteste Nacht in Lappland bisher - 42. Aber das ist schon selten.
Ein warmer Schlafsack ist dort die beste Lebensversicherung. An 3 Dingen würde ich nicht sparen- Schlafsack, eine gute Schneeschaufel und ein guter Kocher.
Und noch ein Appetitbild zur Vorfreude (Alggavagge Sarek März 2017. Da waren es unter - 20 )
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Heinrich reagierte auf mawi in Grüße aus der Schneehöhle! 2 Wochen Sarek im März (2018)7. Etappe: Der Berg ruft wieder
Die zweite Nachthälfte war grausig, habe kaum geschlafen. Nicht wegen der Kälte. Schwierig zu sagen, woran es lag. Apropos Kälte, ich habe mittlerweile das Problem der letzten Tage identifiziert. Wie schon beim Probeliegen zu Hause festgestellt, sitzt der Wärmekragen des Schlafsacks viel zu tief und geht nur bis zu den Schulterseiten. Das habe ich so noch nie gesehen, normalerweise sitzt er höher und geht rings herum. Außerdem hat er keine Kordel zum zuziehen. Deshalb entweicht überall die warme Luft. Keinen Ahnung was Mountain Hardware gut kann, aber das mit den Schlafsäcken sollten sie sein lassen. Das ist für mich wieder einmal ein typisches Produkt, was niiiiiiiiiiie getestet wurde. Da lag nie im Leben auch nur einer von denen bei Kälte drin. Auch dass die kleine Tasche außen angebracht ist. Wie dämlich ist denn das? Erstens werden die Sachen in der Tasche nicht so warm gehalten und zweitens muss man immer den Schlafsack öffnen, um da dran zu kommen, was zu Wärmeverlust führt Meinerseits absolut nicht empfehlenswert. Ab jetzt dichte ich obenrum alles mit Kleidungsstücken ab, so dass die warme Luft nicht entweichen kann.
Na ja, stehe jedenfalls wieder viel zu spät auf. Diesmal sogar erst 8:30Uhr. Scheiße! Schwer zu sagen woran es lag, es war glaub der einzige Tag auf der gesamten Tour, wo ich weniger als 1,5h vom Aufstehen bis zum Loslaufen brauchte. Damit komme ich wenigstens gegen 10Uhr los. Schiebe mir beim Aufbruch noch schnell einen Pemikanriegel rein. Puh, ich muss ihn mir regelrecht hineinzwingen. Pemikan war bisher noch nie mein Highlight, aber heute schmeckt es mir überhaupt nicht. Es liegt mir auch sehr schwer im Bauch und muss fürchterlich aufstoßen. Mir ist sogar etwas schlecht.
Der Aufstieg ist ziemlich steil und zieht sich. Allmählich realisiere ich , dass der Ruohtestjahkka noch ziemlich weit weg ist und ärgere mich, dass ich gestern nicht noch ein Stück weiter gelaufen bin.
(Huh! Wo läuft denn mein Schatten lang?)
Stellenweise ist es wieder sehr vereist und ich frage mich, ob sich der Aufstieg lohnt. Insbesondere, weil der letzte Gipfelabschnitt sehr steil und vereist aussieht, also nicht machbar.
(Auf dem Bild sieht es wieder einmal gar nicht so steil aus )
Nach einer ganzen Weile stoße ich auf eine Skispur, die den Hang hinauf führt. Hmmm, das nächste Mal muss ich auch Felle mitnehmen! Die Spur sieht frisch aus und hoffe, dass sie nicht von heute ist. So oder so, macht sie jegliches Wildnisgefühl kaputt. Ich folge der Spur, da es sich leichter läuft. Irgendwann biegt die Spur nach rechts ab und hoffe, dass sie nicht zum Ruohtestjahka gegangen sind. Ich gehe weiter gerade aus und nach einiger Zeit komme ich oben auf dem Kamm an. Ich rechne noch mit 2h bis zum Gipfel. Ich ärgere mich wieder, dass ich so spät aufgestanden bin. Gleichzeitig versuche ich es auch wiederum schön zu reden, da es ja irgendwie auch Urlaub ist. Aber die kurzen Tage …
(Niják und Áhkká)
Zu meiner Überraschung bin ich rucki-zucki am Gipfelaufstieg, also nix mit 2h. Hier treffe ich auch wieder auf die Skispur – na toll Es ist zwar steil, aber es ist nicht vereist, so dass ich gut und zügig hinaufsteigen kann.
(Blick ins Ruohtesvágge)
(Blick Richtung Skárja mit Boajsájahkka links)
d
(Ruothes)
(Ruohtes-Panoramablick)
(Zur Abwechslung ich wieder mal )
(Uh, lustige Wolken am Himmel: *klick* )
Nach einer ausgiebigen Fotosession begebe ich mich wieder auf den Rückweg. Ich schaue kurz, wo die Skifahrer runter sind, ist aber mit meinen Ski ausgeschlossen. Den Hang hätte ich mich nicht mal mit Alpinski hinabgestürzt. So gehe ich den gleichen Weg zurück. Als ich den vereisten Abschnitt erreiche, überlege ich wieder, ob ich nicht einfach auf dem Rucksack hinunter rutsche. Stehe dem runter Rutschen aber immer noch skeptisch gegenüber.
(Bei der kleinen Auflösung kaum zu sehen, am Hang rechts, direkt neben den frei liegenden Steinen rechts, sausten die Skifahrer runter.)
Unten angekommen gehe ich über die eigentliche Aufstiegsroute zum Ruohtesvágge hinab. Hier gibt es sogar Passagen, die sich richtig gut hinabfahren lassen, da dort eine Schicht Pulverschnee liegt.
Das letzte Stück ist leider wieder extrem vereist und habe Schwierigkeiten heil runter zu kommen. Die vereisten Hänge machen echt keinen Spaß und machen mir schwer zu schaffen.
(Im Ruothesvágge)
(Im Ruothesvágge mit Blick Richtung Skárja)
Im Ruohtesvágge angekommen stellt sich die Frage, wo ich jetzt hingehen soll. Es wird zunehmend bewölkt und es macht den Anschein, als ob es morgen schneien würde. Damit kommen weitere Bergtouren erst einmal nicht in Frage und somit brauche ich nicht in Richtung Skárja zu gehen. Außerdem ist die Gefahr groß, dass man in diese Richtung auf andere Leute trifft und das ist das letzte, worauf ich Bock habe. Also entscheide ich mich die Schlechtwetterperiode mit einem Abstecher durch das Gássaláhko und das Guhkesvágge zu überbrücken.
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Heinrich hat eine Reaktion von mawi erhalten in Grüße aus der Schneehöhle! 2 Wochen Sarek im März (2018)Das liegt ehr daran dass nicht genügend warmhaltende Socken im Schuh sind.
Ich hab mittlerweile Skischuhe die 2 Nummern grösser sind. Und 3 Paar Socken im Schuh. Über den ersten die VBL Tüte (8L Gefrierbeutel). Diese Socken werden zwar feucht, aber die trocknen auch bei Frost recht gut. Meine Schuhe bleiben in der Regel recht trocken. Wenn Feuchtigkeit dann kommt die eher von aussen.
Zudem hab ich genügend Ersatzsocken, denn wenn man mal irgendwo ins Wasser einbricht kann das böse ausgehen. Wir hatten im Rapadalen eine Stelle mit Wasser unter dem Schnee wo ich überhaupt nicht mit gerechnet hatte.
Und Schwarze Froststellen sind ein absolutes No-Go.
Beim Schlafsack- mein VBL ist sehr lang und weit. Da kann ich den auch auflassen und sozusagen die feuchte Luft komplett rauslassen.
Nur wenn es sehr sehr kalt wird wird der am Hals ganz geschlossen. Ich werd da noch was neues selber basteln. Die meisten VBL sind irgendwie nicht sehr durchdacht.
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Heinrich hat eine Reaktion von Tipple erhalten in Grüße aus der Schneehöhle! 2 Wochen Sarek im März (2018)Das liegt ehr daran dass nicht genügend warmhaltende Socken im Schuh sind.
Ich hab mittlerweile Skischuhe die 2 Nummern grösser sind. Und 3 Paar Socken im Schuh. Über den ersten die VBL Tüte (8L Gefrierbeutel). Diese Socken werden zwar feucht, aber die trocknen auch bei Frost recht gut. Meine Schuhe bleiben in der Regel recht trocken. Wenn Feuchtigkeit dann kommt die eher von aussen.
Zudem hab ich genügend Ersatzsocken, denn wenn man mal irgendwo ins Wasser einbricht kann das böse ausgehen. Wir hatten im Rapadalen eine Stelle mit Wasser unter dem Schnee wo ich überhaupt nicht mit gerechnet hatte.
Und Schwarze Froststellen sind ein absolutes No-Go.
Beim Schlafsack- mein VBL ist sehr lang und weit. Da kann ich den auch auflassen und sozusagen die feuchte Luft komplett rauslassen.
Nur wenn es sehr sehr kalt wird wird der am Hals ganz geschlossen. Ich werd da noch was neues selber basteln. Die meisten VBL sind irgendwie nicht sehr durchdacht.
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Heinrich reagierte auf wilbo in Grüße aus der Schneehöhle! 2 Wochen Sarek im März (2018)Während meiner ersten richtigen Wintertour sind mir bei einem Temperatursturz die feuchten Socken mit dem Innenschuh zusammen gefroren. Danach brauchte es gut zwei Stunden über dem Kocher bis ich wieder Gefühl in meine Zehen bekam.
Seitdem habe ich noch mehr Respekt vor der Kälte und verwende vbl Socken (Rab) mit viel Isolierung darüber.
Dabei achte ich peinlich darauf, dass die Isolierschicht immer trocken bleibt.
Die Kunstfaser Innenstiefel mit denen meine Kamik´s geliefert wurden, habe ich durch welche mit 50% Wolle ersetzt (Nokian). Ich glaube, dass der Wollanteil besser isoliert als reine Kunstfaser.
Die feuchten Linersocken unter den vbl´s, trocken Abends recht schnell oder werden irgendwann mit einem zweiten Paar durch getauscht. So könnte ich bei Gelegenheit sogar ein Paar waschen.
Einen kompletten Satz für den Notfall dabei zu haben ist keine schlechte Idee. Ich bin im Vistas Tal bei einer Flussquerung einmal kurz „eingesackt“. Glücklicherweise nur bis an die Knöchel.
Einen neuen vbl für den Schlafsack brauchst Du nicht zwingend.
Wenn Du Rücken- oder Seitenschläfer bist, reicht es den Sack am Hals zu schließen. Das könnte man einfach Nachbessern, indem Du den Rand umsäumst und eine Gummilitze einfädelst. Ein elastischer Saum ist angenehmer als ein fester Kordelzug, da man sich so, spontan an der Nase Kratzen kann.
Als Bauchschläfer finde ich vbl-Säcke mit Kapuze besser, weil ich dort meine Arme gut unterbringen kann.
VG. -Wilbo-