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Ultraleicht Trekking

Erbswurst

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  1. Noch eine Idee, die ich selbst aber nicht besitze, aber auch aus Leder: Der Gebirgsjägerstiefel, den die Bundeswehr von Haix bezieht, gibt es auch im freien Verkauf. Warum sollten die gerade bei den Schuhen Schrott anschaffen? Und ich stelle mir vor, dass so ein Gebirgsjäger auch mal in einem Loch dem Sonnenaufgang entgegen blickt.
  2. Im Internet habe ich Amis gesehen, die aus 3x3 Meter Tarps schicke Pyramidenzelte falteten. Wenn ich noch ein paar Schlaufen annähe am Rand, geht das dann auch gut mit dem Decathlon Tarp? Das hat ja sogar eine solide wirkende Abspannstelle in der Mitte, um eine Pyramide an einen Ast zu hängen. Hat das mal einer versucht bzw genug Ahnung vom Tarpschneidern, um das zu beurteilen, selbst wenn er es nicht versucht haben sollte? Ist das Tarp lang genug, um es auch über der Decathlon Hängematte ab zu spannen? Waren die Konstrukteure so schlau, daran zu denken?
  3. Nicht ewig haltbar und aus Leder aber völlig Wasserdicht ist der durch die Schaumsohle gut isolierende Kampfstiefel der Bundeswehr. Er ist auch schön hoch. Ich bin mit den Dingern zwischen 1. November und 15.April sehr zu frieden, und finde den Preis von 130 € äußerst günstig. Ich laufe sie allerdings innerhalb von drei Jahren irreparabel kaputt. Ich weiß nicht, ob ich eher 3000 oder 5000 Kilometer in den Wintern dreier Jahren laufe, vermutlich irgend etwas dazwischen.
  4. Die waserdichte Solognac Tarnplane von Decathlon wiegt 275g und misst 145x220 cm. Das sind etwa die Maße eines Militärponchos. Sie kostet € 14,99. Sie hat ein in Deutschland meist nicht sonderlich gut tarnendes grau-braunes Realtree ähnliches Tarnmuster drauf, das wenigstens ganz lustig wirkt, statt allzu militärische Tarnmuster. Lustig ist auch, dass die aufgedruckten Bäume quer liegen, wenn man das Ding als lean to shelter aufbauen möchte. Vermutlich soll man sich damit an umgefallenen Bäumen verstecken. In den 4 Ecken hat sie angenähte Bändsel, die theoretisch gestatten, sie als Lean to oder Plow Point shelter auf zu bauen. Das ist gewiss nicht reichlich gemessen. Ich besitze aber zufällig einen Poncho in genau diesen Maßen und weiß daher, dass das ganz knapp ausreicht, mit Biwaksack so wie so. Im Sommer mit Kunststoffschlafsack ebenfalls. Hat jemand von Euch diese Plane, und mal versucht, die wie oben beschrieben als Tarp zu benutzen? Reißen dabei die Bändsel ab, oder hält das fest genug? Taugt diese Plane als Unterlage für den Schlafsack? Kann man da entlang der umgeschlagenen Kanten noch in der Mitte der Kanten Bandschlaufen annähen, oder würde das ausreißen, wenn man das dann versucht als A-Frame auf zu bauen?
  5. Ich bastle ja an einer Decathlon only Ausrüstung. ultraleicht und ultrabillig. Wer arm ist , leicht wandern und trocken schlafen will, der muss eben was anderes im Laden lassen. Er hat ja sowieso kein Geld, um sich einen Haufen Schnullis in den Rucksack zu stopfen! Weniger ist mehr!
  6. Ja, das meine ich. Vielen Dank für die Info. Hast Du das schon länger in Gebrauch? Bist Du mit der Qualität zufrieden?
  7. Benutzt jemand von Euch das Tarp der Firma Decathlon? Was wiegt es ohne Schnüre und Stangen? Was wiegen die Schnüre und wie lang sind sie? Taugt das etwas? Was gibt es sonst noch dazu zu sagen?
  8. OT Bist Du jetzt endlich zu den italienischen Partisanen gegangen? Die sind ja nun doch etwas kerniger druff, als die Jungs in Kreuzberg! Bella Ciao!
  9. Man Atmet beim Snugpack Special Forces Bivi durch das Atemloch. Das schrieb ich doch schon. Tut man es nicht, bekommt man natürlich Kondensniederschlag, wie in jedem anderen auch. Das ist ein Naturgesetz!!! DIe einzigen Biwaksäcke die mir bekannt sind, die dafür konstruiert sind DURCH DAS GEWEBE ZU ATMEN, sind die neuesten Modelle von Caranthia. in allen anderen würde man ersticken, wenn man sie vollständig schließt!!!!! Auch im Carinthia bekommt man selbst verständlich Kondensniederschlag, wenn man hineinatmet, statt wie es sich gehört hinaus. Man kann die Carinthia Biwaksäcke aber eben vollständig schließen, ohne zu ersticken. Zumindest teilt die Firma das so mit. Sofern ich es richtig verstanden habe! Was bei Einschneien geschieht, ist mir nicht bekannt. Man sollte es vermeiden, denke ich, ohne Luftloch im vollständig geschlossenen Carinthia Biwaksack ein zu schneien. Man muss zwei Dinge bei normalen Biwaksäcken unterscheiden: Erstens ist das Material Luftdicht. Schließt man den Sack 100% so erstickt man darin. Zweitens weiß man das und schließt ihn eben nicht, atmet durch das verbleibende Loch um Kondens zu minimieren und erstickt deshalb eben nicht. Man bekommt dann auch keine Kopfschmerzen oder anderen Probleme. Simseon, der Snugpack SF bivi ist so geschnitten, wie der Außenbezug des Schlafsackes. Wenn Du beide zu ziehst, dann liegt Dir der Schlafsack im Gesicht. Der Bivi hat da nur etwas mehr Material. Du drehst Dich auf die Seite und drückst den Sack weg von Dir, bei Regen einen Schirm am oberen Teil des loches formend. Das Material bleibt in der Form. Ch lege mich sicherheitshalber mit dem Gesicht auf den unteren Rand des Bivi. Ich sterbe ja auch nicht daran, wenn mein Gesicht den Jackenkragen berührt! Es gibt Konstruktionen, bei denen jede Menge Plane überm Loch ist. Da atmet man dann gegen, bis sie trieft, und einem Nass im Gesicht hängt. Das ist beim SF Bivi nicht der Fall. Das ist nicht das Werk eines Ahnungs losen Hobby Schneiders, sondern wurde vom Britischen Militär so entwickelt, dass es eben funktioniert. Optimal passt der passende Schlafsack. Ein an der Kapuze ähnlich geschnittener Schlafsack passt aber auch.
  10. Naja. Du hattest ja oben erwähnt, dass wir nicht in Californien Leben. Da der Germane seit Alters her nicht nur durch seine bezaubernde Schönheit, begeisternde Intelligenz und beachtliche Kühnheit, sondern auch durch seine unbändige Kraft bekannt ist, kann er durchaus darüber nach denken, sofern er denn ein Zelt kaufen will, auch eines zu nehmen, dass 30Jahre hält. Man kann ja statt dessen ein paar andere Schnullis zu Hause lassen. Ich habe starke Zweifel, ob amerikanisches UL Material und europäischer Bergsport wirklich eine dauerhafte Verbindung mit einander eingehen sollten. Ich denke, sie passen nur bedingt zu einander.
  11. Ich habe, wie gesagt, mit einem Kugelschreiber ohne große Anstrengung durch den Nallo Stoff gestochen. Er weicht einfach aus. Ich fühlte mich wie Moses, als er das Meer teilte. Silnylon ist nicht Stich fest, sondern das Gegenteil davon. Die Fasern rutschen weg, das Silikon hindert sie nicht daran. Entnimmt man den Fremdkörper, so nehmen die Fasern wieder ihre angestammte Lage ein und das Silikon fließt binnen Sekunden wieder zusammen.
  12. Noch etwas dazu: Man kann nirgendwo in Europa gut am Strand Biwakieren, selbst wo es nicht verboten ist, laufen Spaziergänger mit Hunden rum und sonstwer. Darum ist der Beige Biwaksack nicht zu empfehlen. Der Atacs Arid Camo Sack ist wesentlich teurer, als die einfarbigen und diese Farbe tarnt im Grünen wesentlich schlechter als simples Olivgrün. Ich empfehle also den olivgrünen!
  13. Das optimale Tarp zum Bivi? Das suche ich selber! Im Moment scheint es mir zu sein, dass es der Expeed Bivi Poncho in grün oder der Expeed Bivi Poncho UL in grün ist. Ein Poncho ist nicht nur multifunktional, er trocknet vor allem am Mann, statt nass in den Rucksack zu gehen!!! Das sind die breitesten Leichtponchos im Militärponcho Stil, die es fertig am Markt zu kaufen gibt. Sie sind 150 cm breit. Eigentlich halte ich 165 cm für die richtige Breite, um die Arme ab zu decken bis zur Handwurzel beim 185 cm hohen Durchschnittsgermanen. Das gibt es aber nur in schwerer Militärqualität um 900g. Nimmt man das in Kauf, ist vermutlich der Poncho in Drei Lagen Laminat der Bundeswehr im bekannten Wald- Flecktarn das Optimum. Die Beschaffungsstellen der Bundeswehr scheinen jedenfalls überzeugt davon zu sein, und ganz blöde sind die Herren Ingenieure dort ja nun auch nicht. Man sollte auch folgendes nicht vergessen: Man schläft im offenen oder geschlossenen Schlafsack und Biwaksack wenn es kühl und nass ist. Man kann aber auch unterm Poncho auf Biwi und Schlafsack in Inlett oder einfach den Klamotten Schlafen, wenn es warm ist. Es kann auch so heiß werden, dass man Sonnenschutz braucht! Die Kombination aus Faltmatte der Bundeswehr, (ggf UL Luftmatratze in Schottergegenden darauf) plus Schlafsack im Bivi darauf mit Kopfnetz und mückensicherer Bekleidung ggf am Mann auch als Schlafanzug (samt Zippoffhosen ) und Fleecejacke oder Steppjacke im Rollverschlußbeutel oder Rucksack als Kopfkissen ist das Gesamtschlafsystem. Man schläft bei 30 *C auf dem Bivi als Bodenplane unter dem Poncho. Ggf am Mittag im Schatten ab 40*C! Bei heiß-trockenem Wetter gibt es dort, wo Profis ihr Lager aufstellen normalerweise auch keine Mücken. Die brauchen nämlich Wasser, und das verdunstet in der Hitze, zumindest in den meisten Teilen Europas. Wer am Sumpf campt, der soll nicht weinen, sondern sich über das Leben der Mücke informieren. Die sind durchaus nicht überall! Ja, ich empfehle den Snugpack Special Forces Bivi vor allem in Verbindung mit dem perfekt darauf abgestimmten Snugpack Special Forces 1 Schlafsack (oder SF 2 oder der Kombination, womit wir aber den UL Bereich verlassen würden). Sofern man nicht versucht einen Winterschlafsack hinein zu bringen, der noch mehr Loft hat, als die Kombination, die bis minus 20*C isoliert, und keinen Schlafsack der zu lang ist-- dafür gibt es eine lange Spezialversion dieses Biwaksacks -- kann man jeden Schlafsack darin verwenden. Schlafsäcke mit Mittelreißverschluss wären zu bevorzugen, weil das einfach bequemer ist beim Ein- und Ausstieg. Schlafsäcke mit Seitenreißverschluss gehen aber auch. Das geringe Gewicht, die Robustheit des Materials, die olivgrüne Farbe und der bei warmem Wetter weit öffnende Mittelreißverschluss sowie der hervorragende Feuchtigkeitstransport und die Tatsache, dass er zum Einschlafen auf der linken Seite konstruiert ist, und dass er eben keine Tropfsteinhöhle wird, wie viele am Markt befindliche Konstruktionen bleiben starke Argumente für den Kauf dieses Biwaksackes auch wenn der Schnitt des Schlafsackes nicht ganz optimal paßt. Mumienform bleibt Mumienform. Das passt schon. Der SF1 ist weit und groß geschnitten, mit dem SF2 soll ja ein Winterschlafsack in vollem Loft in ihn hinein passen. Wo SF2 und SF1 und ein muskulöser Elitesoldat ggf auch noch im Kälteschutzanzug und Stiefeln reinpassen sollen, da wird ein 20Jähriger Student mit seinem Sommer Daunenschlafsack wohl hinein passen! Du kannst den ganz bestimmt nehmen!
  14. Vielleicht muss ein Nammatj 2 aber auch nicht repariert werden. Viele Argumente rechtfertigen auf dem europäischen Markt vielleicht, dass man nur noch US Versionen anbietet. Wie viele Europäer sind denn in einem Hillebergzelt verbrannt??? Ich hatte mal überlegt, mein Nallo zu verkaufen. Das werde ich nach dem Stand der Dinge aber hübsch bleiben lassen!
  15. Et Voila! Merci!
  16. Hier mal ein Foto vom Snugpack SF Bivi mit einem nicht dazu passenden Schlafsack, nur um durch Kontraste mal dafür zu sorgen, dass nicht alles so grün ist, wie sich das eigentlich bei Stealth Campern gehört. Sonst sieht man ja den Sack vor lauter Bäumen nicht!
  17. Nein, falsch verstanden! Man kann vermittels eines Adapterstückes, das zwei halbe RV links, einen kompletten in der Mitte, der der neue Eingang wird, und zwei halbe RV rechts hat, die beiden Schlafsäcke mit einander verbinden, so dass man nur einen einzigen zum Ausstieg bedienen muss. Dass ist nicht nur militärisch sinnvoll. Dadurch wird außerdem die Luft zwischen den Schlafsäcken eingeschlossen. Durch die zwei zusätzlichen Lagen Bezugsstoff ist diese Kombination bei gleichem Isoltationswert schwerer als der Winterschlafsack aus demselben Material. Ich aber finde die Variabilität gut. Ich kann zB nur einen Schlafsack richtig schließen abends, am frühen morgen den zweiten schließen, wenn nötig. Die Temperatur läßt sich also besser Regeln, als beim normalen Wintersack, bei dem es heißt: Auf oder Zu? Außerdem gehe ich ja kaum bei minus 20*C raus, wir haben in manchen Jahren das ja gar nicht! Ich brauche den Sommerschlafsack bis 5*C (ohne Kleidung, bis 0*C mit Klamotten am Mann) FS1. Ich brauche den Winterschlafsack für normalen Winter FS2. Und ich kann sie, wenn ich spaß an irren Aktionen habe auch zusammen zippen und Polarforscher spielen gehen, wenn das Wetter wirklich mal so kalt sein sollte. Auf Treffen in ungeheizten oder schlecht isolierten Hütten macht sowas zum Beispiel Sinn. Ich besitze so eine und benutze sie auch bei minus 25*C, wenn es kalt wird. Es gibt ja auch Schwarzfußindianer, äh ich meinte Schwarzzeltbewohner, die Winterlager veranstalten. Da ist so was schon gemütlich. Und gerade wenn Feuer im Spiel ist, ist der Schnellausstieg über einen einzigen Mittel RV eine Sicherheitsreserve. Übrigens sind die RV so gemacht, dass der Verschluss nicht einhakt. Er schiebt sich nicht von alleine auf. Ziehe ich aber in Panik mit Gewalt an beiden Seiten, geht er auf! Es ist eben ein Militärschlafsack. Das gefällt mir beim Schlafen am Feuer! (Da ist natürlich immer noch der Funken wegen ein Baumwollbezug erste Wahl, zumindest ne Wolldecke drüber zum Schutz angeraten, gerade bei so einem relativ teuren Teil. Gerade wenn auch andere Holz sammeln und nachlegen, also Nadelholz ins Feuer geraten könnte.) Der Biwi hat den Schnitt vom SF1 Außenbezug. Er ist nur minimal größer. Das liegt dadurch dermaßen erstklassig an, dass es eines Anknöpfens nicht bedarf. Du hast in der Zipp In Jacke ja vorne am RV eine Kältebrücke. Die hat dadurch der Bivi nicht. Dadurch, dass er aber exakt passend geschnitten ist, und man sich ja viel weniger bewegt als in einer Jacke, ist das praktisch aber genau so, wie Du vermutest. Da rutscht nichts rum! Dieser Bivi ist eine zweite Außenhaut des zu ihm passenden Schlafsacks, kein eigenständig operierendes Ding! Dadurch liegt der Bivi auch auf dem Schlafsack, und nicht auf der Nase! Ich kann mir das hinschieben wie ich will in den letzten 5 bis 10 cm. Ich lasse ihn bei Trockenheit einfach am Schlafsack anliegen, dass macht er irgendwie des Schnittes und der Materialien wegen von alleine. Wenn es Regnet, zuppel ich mir das am Atemloch so hin, das der Bivi etwas Abstand hat und oben eine Art Basecapschirm bildet. Es gibt dieses Problem, von dem andere berichten, dass da eine Kondens feuchte Plane in ihrem Gesicht rumliegt, bei meiner Kombination nicht. Das ist ja auf einander abgestimmtes professionelles Material, nicht planlos zusammen gestelltes Zeug! An meinem Gesicht liegt der Schlagsack an! Ich atme raus aus dem Sack! Ich will keine Kondens im Biwaksack haben, wie die Leute, die sich einen Bogenbiwaksack oder ein schlecht belüftetes Kleinzelt kaufen, und sich dann wundern, dass das Kondenswasser von den Wänden tropft! Mein Biwaksack ist morgens innen trocken. Nur manchmal habe ich am Atemloch, wenn das im Schlaf etwas verrutscht ist, ne etwa 5x5 cm große Stelle Leichte Kondens, wenn ich da gegen den Sack, statt direkt durch das Loch geatmet habe. Das wischt man mit dem Ärmel weg und fertig! Ich habe vor zwei Wochen, in einer Gegend Biwakiert, die so wenig Deckung bot, und so überlaufen war, dass ich mich nicht getraut habe den Schlafsack zu lüften morgens. Dabei wurde innerhalb einer Woche der Schlafsack innen nicht unangenehm feucht, obwohl ich ihn morgens in einen Rollverschlußbeutel stopfte! ((Dabei logischer Weise Loch als letztes reinstopfen!)) Das ist top, das Teil! Den Schlafsack kann man beim Verpacken im Rollverschlussbeutel Snugpack Größe M noch wesentlich stärker komprimieren, als auf dem Foto. Das war an dem Tag, an dem ich das Foto machte, nicht nötig, da ich da zivilisationsnah unterwegs war und keinen Proviant laden wollte.
  18. Ok, verstanden! Klar, am Berg kann das Zelt gar nicht stabil und sturmfest genug sein. Ich bin letztens schon unten in Biarritz fast weggeflogen, so hat es da geblasen, ich dachte ich wäre in Schottland, so hat es aus Eimern geschüttet! Die Grundfläche muss so klein wie möglich sein, damit man ein Plätzchen findet. Daccord! Und wenn Du in den Cevennen rumläufst verstehe ich auch, warum Du das Außenzelt zuerst aufbaust. Ich schlafe in der Gegend auch oft nur im Innenzelt. Pour ca j'ai acheté la tente chez Decathlon, mais je reste avec ca plus bas! Ich war Anfang letzten Jahres in Köln bei Globetrotter. Ich hatte meine vor 20 Jahren gekaufte Ausrüstung weitgehend verschlissen, brauchte Ersatz dafür und informierte mich dabei, ob meine verbleibende Ausrüstung noch up to date ist. Der Verkäufer in der Zelt Abteilung gab mir einen Kugelschreiber. Ich steckte ihn auf seine Aufforderung hin durch eine Materialprobe der Firma Hilleberg. Nach dem Herausziehen verschloss sich das Loch von selbst und dichtete sich ab! Das von einem kleinen Hagelkorn verursachte Loch im Außengewebe wird vom Silnylonstoff der Firma Hilleberg also selbsttätig wieder verschlossen! Ja, Sie haben richtig gelesen! Ich habe so ein Zelt seit 20 Jahren und wußte es auch nicht. Jetzt verstehe ich auch, warum das Nallo 2 nicht verschlissen ist. Natürlich hätte es das nicht getan, wenn wir mit einem Messer die Fasern verletzt hätte. Ich fand das trotzdem höchst beachtlich! Im Zuge dessen erzählte er mir etwas, das ich mir vielleicht nicht richtig gemerkt habe. In den USA ist der Handel mit Silnylon Zelten verboten? Oder irgend so etwas ähnliches, keine Ahnung. Irgendein Material ist dort verboten glaube ich. Vermutlich gibt es auch deshalb Alternativstoffe auf dem Markt.
  19. Ich weiß ja nicht, wo Du mit dem Ding hin willst. Hast Du Dir schon mal ein Video zum SilHexpeakV4a angesehen? Das habe ich gerade bestellt. Ist ziemlich leicht und ziemlich groß.
  20. Ein Plow Point Shelter steht mit 3 Häringen oder beschwerenden Steinen und einer hoch gespannten Stelle. Das könnte statt eines Baumes auch ein Fels oder ein hoher Tourenrucksack sein. Er muss nicht sauber ausgespannt werden, benutzt man einen Biwaksack reicht es auch, das irgendwie hin zu fummeln, um trocken rein zu kommen. Der kleine Poncho schafft etwas Luftraum am Kopf, selbst wenn ich ihn an zwei Kanten unter die Isomatte klemme und am Kopfende über den hoch gestellten Rucksack ziehe. Natürlich kann man auch unter dem Poncho, den man noch an hat, den Schlafsack ausrollen, und vom einen in den anderen steigen. Gemütlicher ist natürlich, ihn irgendwie nach oben ab zu spannen, muss ja nicht hoch sein. Mann kann aber natürlich auch nur mit einer Regenjacke den Kopfbereich abdecken. Moskitonetz für den Kopf nicht vergessen! Gibt es zB billig bei Decathlon. Kopfnetz und Schirmmütze sind übrigens gute Freunde. Schirmmützen sind auch gute Schlafmützen. .
  21. Ich besitze mehrere Zelte in allen Preislagen, Konstruktionen und allen Größen und das seit Jahrzehnten und sie gehen mir alle ganz gewaltig auf den Keks. Ich habe meine Zelte eigentlich alle für andere Leute angeschafft: Für das Gruppenerlebnis einer Pfadfindergruppe, weil meine Freundin mit mir kuscheln wollte, weil das auf Campingplätzen von mir erwartet wird, weil man im ankernden Canadier schlafen darf, aber nicht an Land usw, usf. Bin ich allein unter Wegs, so schlafe ich schon immer am liebsten im Biwaksack. Früher schlief ich im Bundeswehrponcho, den man offen lies, bis zum Fallen der ersten Regentropfen und dann zuklappte, oder auf Bundeswehrponcho in der mit sich selbst verknüpften imprägnierten Baumwollzeltbahn der Pfadfinder Kohte ( ja auch das geht gut, sehr gut sogar) oder unterm Poncho Dach im Baumwollbezug des US Army Schlafsack, imprägniert natürlich. Nach Ende des ausrüstungstechnischen Mittelalters erstand ich zunächst den 800 g wiegenden Goretex Biwaksack Mod der britischen Armee. Das Ding ist sehr geräumig und funktioniert erstklassig. Neueste Anschaffung ist der Oberknaller, den ich nur wärmstens empfehlen kann: Snugpack Special Forces Bivi, kurze Version. Oliv. Er wird von der englischen Armee für Leute angeschafft, die mit ihrem Zeug wirklich laufen. Er transportiert Feuchtigkeit erstklassig, ich sehe keinen Unterschied zu Goretex. Er ist extrem leicht. Er verfügt über einen Mittelreißverschluss, der den Einstieg und das Leben auf dem Bivi sehr erleichtert. Man setzt sich drauf, läßt die Socken trocknen, zieht die Beine an und steigt ein. Kein Stress mehr! Er ist so dünn, dass er bei mir immer am Schlafsack bleibt. Nur zum Lüften kommt er mal runter. In der Praxis draußen benutze ich den dazu maßgeschneidert passenden Schlafsack Snugpack Special Forces 1, den ich bis 0*C auf Bundeswehr Faltmatte verwende. (Der ist mit einer in der Schweiz hergestellten Kunstfaserfüllung versehen, leicht, Kompakt und sehr weit geschnitten, da man vermittels eines Adapterstückes den SF2 Schlafsack einzippen kann. Dann ist man zwar mit beiden Schlafsäcken nicht mehr UL unterwegs, aber bis minus20*C gerüstet, hat ja auch was für sich! SF1 und SF Bivi allein aber sind durchaus UL.) Die Abdeckleiste des Reißverschlusses ist so angebracht, daß man bei Regen auf dem Rücken oder der Linken Seite schläft. Die meisten Leute schlafen auf der linken Seite besser ein. (Die Bundeswehr dreht den Schläfer nach rechts, die Abdeckleiste liegt also anders. Der Soldat soll durch den Druck auf die rechte Körperseite die Ratio auch beim Einschlafen noch wach halten. Würde er psychisch belastet sich auf die Linke Seite legen, wäre das nicht gut für ihn, er würde übermüdet am Zeiger drehen. Wäfo macht das ohne nachzudenken nach. Der Zivilist schläft aber besser ein, wenn der Druck auf der linken Seite ausgeübt wird, liegt er rechts, denkt er noch ne Stunde länger statt zu schlafen, als er es auf der linken Seite täte. Achtet mal drauf! Das ist bei fast allen Menschen so.) Was soll ich sagen? Der SF Bivi ist ein Super Teil. Ich lege die Faltisomatte der Bundeswehr drunter, roll das Ding samt SF1 Schlafsack aus, bei warmem Wetter lasse ich beide Reißverschlüsse offen, bei kaltem ziehe ichden Schlafsack zu, ist Tau oder Nieselregen zu befürchten eben beide, wenn es dann regnet, ziehe ich die Kordel zu und schiebeauf der Seite liegend das verbleibende Atemloch so hin, dass es etwa so ist, wie eine Schirmmütze, dann regnet es auch nicht rein. Wenn es regnet, bevor ich das Lager errichte, verwende ich einen Tarpponcho im Bundeswehrponcho Stil, entweder als hohen A-Frame oder als Plow Point Schelter, entweder direkt am boden oder an langen Häringsleinen. Davon zeige ich mal Fotos, denn das ist ja nicht jedem ein Begriff:
  22. Ist das Zelt wirklich "Bomben sicher"? Ich frage mich immer, wenn ich daran vorbei komme, ob da nicht der Schnee drauf legen bleibt, und das Hilleberg Staika eine wesentlich schlauere Konstruktion ist, bei der Schnee leichter abrutschen kann, zumindest, wenn man zuweilen von innen gegen kloppt. Ich habe ein Decathlon 20 € Kreuzkuppelzelt, bei dem das Innenzelt zuerst aufgebaut wird und bei Regengefahr das Außenzelt über geworfen wird. Das finde ich bei warmen Sommerwetter super, auch dass es schnell trocknet, da man das Außenzelt sehr einfach separat aufhängen kann. Bei schlechtem Wetter bevorzuge ich aber doch eher mein Hilleberg Nallo 2, bei dem die Gestängekanäle im Außenzelt laufen und das Innenzelt ein gehängt ist, so dass man es zusammen in einem Rutsch aufbauen kann. Beim kleinen Wechsel wundert mich immer, dass es so kernig daher kommt, aber zugleich diese Schönwetter - Aufbaumethode hat. Habe ich da irgend etwas nicht verstanden?
  23. Oberhalb von 25*C ist übrigens ein aufknöpfbares Hemd, selbst wenn die Ventilation nur durch die geschlossene Knopfleiste erfolgt, weit angenehmer als ein T-Shirt. Ab 30*C ist ein Kurzarmhemd anzuraten. T-Shirts verwende ich als Unterhemd bei gemäßigtem und kaltem Wetter. Ab 40*C stirbt man drin.
  24. Ein Titantopf kann nicht nur zum Kochen, sondern auch zum Wasser sterilisieren verwendet werden. Daher muss er unbedingt mit, selbst dann, wenn man richtiger Weise plant, möglichst nicht aus Pfützen und Bächen zu saufen. Nichts ist fürchterlicher als Durst, und fast nichts führt schneller zum Tode. Zusätzlich habe ich als Alternative noch Micropour Forte im Rucksack. Auch in Europa! Ich empfehle die Titantopf Modelle der Firma Toaks mit Klappgriffen und Henkel zum übers Feuer hängen. Wer sich keine Edelstahlschlinge aus Material vom Yachtladen basteln will, kann gut auch die Victorinox Messerkette bei ausgebauter Drahtschließe verwenden zum Topf aufhängen. Man muss nur einen Schlüsselring an der dem Haken entgegen gesetzten Seite anbringen, durch den man die Kette doppelt durchstecken kann. Survivalausrüstung nützt nichts, wenn man sie nicht am Mann hat. Die Drahtschlinge wäre etwas leichter und besser für regelmäßige Nutzung, da der Wiedereinbau der Drahtschließe an der Messerkette sehr fummelig ist. Statt Tupperdosen verwende ich Rollverschlußbeutel im Rucksack. Ab 30*C ist ein Tarp mit Moskitonetz- Hängematte, um die ein Lufthauch weht angenehmer als ein Bergsteigerzelt, das in starkem Wind besser ist. Ein Tarp bietet Sonnenschutz im Süden. Schlangen und beißende Insekten müssen erst mal eine Hängematte erreichen. Der Rucksack ist aber schnell drunter weg geklaut. Geschlossenzellige Isomatten sind fast unzerstörbar. Man kann eine nicht isolierende Leichtluftmatratze darauf legen, die dadurch von unten geschützt ist. So machen das Profis ganz gerne. Die Faltmatte der Bundeswehr, die es original nur gebraucht gibt, ist von sehr hoher Qualität. Und sie ist leicht und kompakt. Bei Frost legt man Tannenreisig darunter, wenn man normaler Weise bei Frost in Hostels geht, reicht das als Survivalausrüstung für harten Winter also völlig aus. Ich selbst befinde mich auf einer nicht endenden Dauerreise durch Europa. Ich verwende dabei eine erste Garnitur extrem robuster schnelltrocknender Kleidung die eine Zippoffhose enthält und ständig am Mann getragen wird. Im Rucksack befindet sich neben einem Regenanzug eine zweite Garnitur extrem leichter, extrem schnell trocknender Kleidung, eine Badehose und wenn ich viel in Hostels gehe auch eine Badeshorts als Schlafsanzugshose. Das System ist äußerst praktikabel bei jeder Wetterlage.
  25. Tja, und genau damit bringst Du die Sache auf den Punkt! Deutsche Expeditionsausrüstung hätte einen Markt. Echte deutsche Expeditionsausrüstung! Das würden auch andere als Deutsche kaufen! Wo kauft man heute ein, wenn man Qualität wünscht? Erst mal holt man sich nen Mercedes G aus Österreich, kann sich auf dem Rückweg gleich bei Steinkogler, Essl, Steinadler, und Carinthia eindecken. Kleiner abstecher zu Victorinox und Kathadyn, Zelt holt man sich wie Kochtopf in Skandinavien. Säge und Beil und Fahrtenmesser bringt man auch daher mit, wenn es kein Japaner sein soll. Estland und Polen bieten auch gutes Zeug. Zum Kochen noch ein Opinel Carbone nr8. Will ich noch ein wirklich gutes Fahrrad dazu, muss ich zurück nach Italien. In Deutschland finde ich vor allem vernünftige Schuhe, leichte Schlafsäcke und gepunktete Bekleidung, Gummisäcke nicht vergessen! So würde ich einkaufen, wenn ich losfahren würde mit dem Vorsatz, nicht so bald zurück zu kommen. Besonders leicht wäre mein Einkauf dann aber nicht. Folglich ist da eine Marktlücke offen für unzerstörbare besonders leichte Ausrüstung. Die Materialwissenschafler sitzen übrigens in den Universitäten, an denen ich bei meiner Einkaufstour eben vorbei kam. Hier sind im Forum ja Zipp Lock Beutel sehr in Mode. Ich nutze Noaks Bags. Das ist die deutsche Variante davon. Ein Ergebnis Europäischer Materialwissenschaft. Plug and Play wäre übrigens auch mein Stichwort. Bei Bekleidung ist das schwierig. Da wäre ein Anbieter, der Körpermaße individuell in Hamburg, Köln, Berlin und München und in allen europäischen Hauptstädten elektronisch aufnimmt und aufgrund der Daten vollautomatisch schneidet und kurzfristig zusendet sehr erfolgreich. Das kostet aber Geld! Beim Rucksack sieht es aber anders aus. Da könnte man mal darauf achten, dass das Zeug auch perfekt in den Rucksack passt! Zwei Flaschen, die in zwei Außentaschen passen. Eine für die Küche, kleine für Kopflampe etc. Rollverschlussbeutel die exakt auf die Rucksackmaße passen, mit Ventil und überlegter Größe und durchdachter Anordnung,was wohin gehört. Nun schreit vielleicht einer, am besten wäre doch ein einfacher Sack. Nein, ich denke das absolut nicht. Der ist nur am leichtesten. Am besten wäre ein einfacher, wasserdichter super leichter Sack mit einem genialen Unterbringungssystem. Ich empfehle mal, sich das System des Tornisters der Wehrmacht ganz genau an zu sehen. Da hatte alles - vor 80 Jahren - seinen ganz exakten, präzise passenden Platz im Rucksack. Der Gebrauch war sensationell komfortabel. Die Schweizer waren mit einem ähnlichen System auch ganz vorne. Heute gibt es das individualisierbare Molle System. Es ist nicht besonders wasserdicht gemacht. Und schwerer als direktes Annähen. Es ist aber ebenfalls ein durchdachtes System exakt passender Taschen und Futtereale. Im ivilen Bereich ist die Zahl der notwendigen Futterale aber viel geringer. Da kann man ohne weiteres am richtigen Platz was annähen. Aber wieso nicht ein Abnehmbarer Küchenbeutel? Ich hatte so etwas mal. Der aufschnallbare Brotbeutel zum Schweizer Infanterietornister war so gemacht. Sehr durchdachtes Teil! Dieser Tornister der Schweizer war sensationell intelligent gemacht. Vor hundert Jahren entworfen! Alles war in seiner Außen oder Innentasche an seinem Platz. Exakt sitzend, wie ein schweizer Uhrwerk! im modernen Rucksack fliegt alles rum, das einem schlecht wird beim zusehen!
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