Erbswurst
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Zum Camping nehme ich meine 5Kg Ponchotarp Wanderausrüstung und ein Zelt mit. Nallo 2 oder Arpenaz 2 je nach Wetter und Bodenverhältnissen. Demnächst gibt es dann noch ein SilHexpeak V4a zur Auswahl. Das ist dann halt leichter. Das ist dann mit den Tonnen und schweren Ortliebsäcken im Canadier die Paddel Ausrüstung. Ich fahre mit der Bahn, wandere eine Stunde und mach am Bootsstand den Kahn flott. Ne Tunnelzeltpersenning hat der natürlich auch. Dann besitze ich noch ne sehr praktische schwarze Mannschaftsarzt Tasche von Decathlon mit 2Liter Topf, 450 g Kartusche, Snow Peak Brenner und etwas anderem Trekkingzeug wie Opinel Carbone 8 , Wehrmachts Essbesteck, Opinel Austernmesser, Kaffeefilter, Handfeger, Spülbürste, 4x 0,5 l Volvic Eistee Flaschen mit Zucker und Kaffee (Passt gut rein umgefüllt) Gewürzen, Billig Kopflampe und Tischlampe von Decathlon, Frischhalteboxen mit Deckeln Statt Tellern, Bechern, Müllbeutel Rolle. Eigentlich ist das Trekkingzeug alles, teils Decathlon ultra billig, teils Spitzenmaterial der letzten 20 Jahre. Meine alten Kumpels alle, die früher bei Wandern dabei waren genießen hier ihren Lebensabend. Das hat die Größe einer Spiegelreflex Fototasche aus den Achtziger Jahren. Decathlon Tisch, zwei 30 Jahre alte Lafuma Stühle, die sehr kompakt sind, ne plastikbox mit einer Unzahl von 0,5 Liter Volvic Eistee Flaschen für Wasser, Öl und Essig. Als Kontrast zu meinem Olivgrünen Militärzeug hab ich noch ne knallrote Quechua 550 g TRekking-Luftmatratze, die ich niemals beim Wandern einstecken würde. Die kommt oben drauf auf die BW Faltmatte, die beim Wandern bei jedem Wetter mein Bettchen ist. Demnächst wird noch ne DD UL Hängematte mit passendem DD UL 3x3 m Tarp angeschafft. Oder was ähnliches, muss mich noch schlau machen. Soll auch zum Wandern geeignet sein. 2mm Strippen Simond und Edelrid als Wäscheleinen und zum Schlafsacklüften und für großes Tarp gegen Sonne und Regen über dem Tisch. Heia Safari! Fertig ist Erbswursts Campingluxus! Vive la France!
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kleine und leichte Beleuchtung, trotzdem hell
Erbswurst antwortete auf Schwerlastregal's Thema in UL in anderen Outdoor-Sportarten
Die Surefire Minimus ist bei ASMC in Deutschland erhältlich. Sie könnte Deinen Anforderungen entsprechen, auch zumal ein Batteriewechsel relativ einfach machbar sein müsste. 1,5 Stunden 100 Lumen maximal. Stufenlos dimmbar. Sie wiegt 94 Gramm. Es ist eine fast unverwüstliche Bergrettungslampe. Sie kostet 190 € Dafür funktioniert sie aber auch, wenn Du sie brauchst. -
Ein Zelt für schlechtes Wetter
Erbswurst antwortete auf nivi's Thema in UL in anderen Outdoor-Sportarten
Ich besitze ein Hilleberg Nallo 2 , schon seit fast 20 Jahren. Ich hörte unlängst bei Globetrotter, dass der Austausch des Bodens sehr preisgünstig ist, wenn er mal kaputt gehen sollte. Das kostet etwa so viel wie die passende Zeltunterlage, die bei mir immer noch Makel los ist. Es wiegt 2,4kg. Das ist aber glaube ich mit Ersatzsegment und Reparaturhülse gerechnet, die man ja wohl nur bei Schneelast oder Sturm auf Island oder in den Alpen dabei haben sollte, wenn überhaupt. Dieses Zelt ist aller erste Sahne und entspricht Deinen Ideen, fast exakt. Nur so etwa 300 g zuviel, 3 Tafeln Schokolade. Da Du es später Deinem Enkel zum Abitur schenken kannst, ist es auch nicht teuer. Gebraucht ist es in gutem Zustand billiger zu bekommen. Manche Leute meinen ja, dass etwas mehr Platz sie glücklicher machen würde. Sie fahren ja eh alle mit dem Auto rum. Du kannst Dir das Ding in Ruhe bei Globetrotter ansehen. Und wenn Du arm bist irgendwo gebraucht kaufen. Es gibt viele Möglichkeiten, 300 g unsinniges Gewicht zu sparen. Es sind ja nur 150g pro Nase. Dafür hast Du dann ein Zelt ohne Kompromisse und Konstruktionsfehler. Empfohlen für drei Jahreszeiten. Geeignet auch für Deutschen Winter. Mit etwas Know how weltweit einsetzbar unterhalb der Baumgrenze bei jedem Wetter und zu jeder Jahreszeit. (Das Bergsteiger-Winterzelt heißt Nammatj 2) Das Zelt ist der Porsche 911 der Zweimannzelte. Es ist gewiss nicht die einzige denkbare Lösung. Ich denke aber, wer das Zelt sich nicht wenigstens im Laden mal ne halbe Stunde lang genau angesehen hat, der kann kaum wissen, was notwendig ist um eine wie auch immer geartete Kaufentscheidung zu treffen. Denn dieses Zelt ist zusammen mit seinem robusten Bruder Nammatj der Klassiker der leichten Tunnelzelte schlechthin. -
Ich hatte mal ne Freundin, die ziemlich klein war und auch noch Rückenprobleme hatte. Der hab ich auf Touren mit hochwertiger konventioneller Ausrüstung der Jahre nach der Wiedervereinigung(Snowpeakburner, Hilleberg Nallo etc) neben ihrem Schlafsack und ihren Klamotten nur kurzzeitig Wasser und Futter in den Rucksack getan. Selbst diese aus heutiger Sicht schwere Ausrüstung für zwei konnte ich damals schon locker wegtragen. Das ist ja mit aktuellem Zeug ein Lacher!
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Ich hatte den vor einem halben Jahr ganz kurz in der Hand und erinnere mich nicht mehr. Ich hatte mir da Kleinzeug und Bekleidung an gesehen und war somit auf etwas anderes fokussiert. Ich sehe das nicht genau auf meinem kleinen Smartphone Bildschirm Aber auf zwei Fotos der Homepage ist oben rechts am Deckel eine Schnur zu sehen, die sich halb hinter dem Träger für die Linke Schulter verbirgt. Das halte ich für den Laufschlitten des Reißverschlusses vom Deckelfach. Es weist zum Mann. Die optionalen Außentaschen sehen so aus. Da kannst Du so einen Laufschlitten mit Schnur sehen: Solognac X-Access Organizer S, 100g (Gürteltasche / Außentasche) und Organizer M mit Opinel Carbone Nr 8 und Decathlon Häring UL 9g (Der X-Access Gürtel ist übrigens super: Stabil, schnell trocknend, nicht klappernd, nicht stechend) Der "Spartaner" hat übrigens Taschen auch in den Flossen! Ich halte den für den best konstruierten Rucksack von denen.
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Was mir eben auf fiel, meine Herren, ist das Decathlon immer wiegt, was sie liefern. Die geben 2,7 Kg Gewicht für ihr3x3 Meter Tarp an, dass in Wirklichkeit nachgewogene 580 Gramm wiegen soll. Decathlon wiegt den Packsack, dass da Schnur und Stahlstangen drin sind, wird zwar erwähnt, aber bezüglich des Gewichtes nicht aufgeschlüsselt. Eben fiel es mir wie Schuppen aus den Haaren: Sie liefern im Rucksack einen separaten robusten Regenschutzüberzug ! Ich habe die angeschrieben, und gefragt, ob der 50 l wirklich das gleiche wiegt, wie der 30 l und gebeten, das zu kontrollieren. Antwort: 1kg stimmt. Ich glaube aber inzwischen, das stimmt nicht! Der Regenbezug liegt im Deckelfach. Den haben die beim Nachwiegen gewiss übersehen, sonst hätten sie den irgendwie erwähnt. Daraus folgt vermutlich: Der Rucksack Solognac X-Access 50 Liter oliv wiegt vermutlich nur etwa 900 g !!! Betrachtet man, dass der nur 40 € kostet, und vergleicht das mit UL Rucksäcken, so kommt man echt ins Grübeln! Das scheint noch niemandem im Internet außer mir so richtig aufgefallen zu sein. Das Ding sieht aus wie ein Militärrucksack. Und es ist ja allgemein bekannt, dass alles, was oliv ist und nach Militärequipment aussieht, Sau schwer ist! --- Irrtum! Franzosen lieben leichte Lösungen!
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Genau in diese Richtung ging mein erster Gedanke! Ich überlege mir noch, ob das auch in meinem Fall sinnvoll ist, und melde mich dann ggf per PN.
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OT Ich trenne Sommer Ausrüstung von Winter Ausrüstung. Ich habe eine Sommerausrüstung die weniger auf hauch dünnes und teures Material setzt als auf konsequentes Weglassen von überflüssigem Quatsch. Ich weiß im Moment gar nicht, was die wiegt. Ich habe hier letztens im Forum zwar irgendwo geschrieben, mein Basisgewicht läge bei 6 Kilo. Mir ist aber aufgefallen, dass das gar nicht stimmt, als ich mir kurz darauf gemachte Fotos der Ausrüstung nochmal ansah. Ich bin mit Rucksack auf die Personenwage gestiegen, statt das mathematisch zu ermitteln. Jetzt viel mir auf, dass da Verbrauchsmaterial drin war. Ich muss das nochmal richtig durchrechnen demnächst. Vermutlich liegt mein Basisgewicht Sommer bei etwa 5 bis 5,5 Kilo mit allen überflüssigen Schnullis und nutzbar bis mindestens 0*C. Und das ist zu ganz erheblichem Teil Militärausrüstung. Zumindest die großen 4 sind Nato Ausrüstung. Rucksack und Isomatte von der Bundeswehr, Schlafsack und Biwaksack von der Britishen Armee. Bei mir kannst Du nicht durchs Material durch sehen! Das andere Zeug von mir ist meist zivilen Ursprungs. Man könnte es aber auch ans Militär ausgeben. Mein Zeug ist extrem solide. Ich packe eben lediglich extrem wenig ein, auch für Wochen lange Reisen. Ich bin ja ein alter Wandervogel. Ich hole mir mein Zeug aus der Natur. Für mich ist meine Ausrüstung, die andere als spartanisch betrachten würden eigentlich purer Luxus. Ich war früher mit fast gar nichts unter wegs. Ne NVA Zeltbahn, ne Wasserflasche, ne Zahnbürste ein Taschenmesser, Brot und Käse, Streichhölzer, ne Wanderkarte. Mehr brauchte ich damals nicht . In Schweden waren wir zu zweit auch schon im Sommer mal ne Woche lang nur mit Knäckebrot , Klopapier, Karte, Klampfe, Kamera, Streichhölzern und Fahrtenmesser unterwegs. Nicht mal ne Wasserflasche hatten wir mit! In kurzen Hosen! Wir wollten's wissen und stellten fest: Geht alles! Eigentlich könnte ich mit Wasserflasche, Taschenmesser und Feuerzeug im Sommer von Flensburg nach Nizza latschen. Wenn ich im Winter raus gehe für ein paar Tage, so richtigen Winter meine ich um minus zehn Grad und kälter, dann packe ich aber schon was ein! Da haue ich auf meine 30 Liter Standard Zeug nochmal 30 bis 40 Liter Dämmstoffe, Futter und Werkzeug oben drauf. Ich liebe den Winterwald. Aber ich bin ja nicht lebensmüde! Ich glaube, Du solltest mal versuchen, zunächst im Sommer mal nur mit einer Leichtausrüstung los zu gehen. Mal nur versuchsweise mit Fleece-Decke, Biwaksack, Wasser und Futter. Ohne alles andere. Mit ner NVA Kampftasche. Die wird ja wohl noch irgendwo rum fliegen. Oder Du kaufst Dir halt den Decathlon Rucksack. Ich glaube, so rum geht es viel leichter, als gerade im Herbst auf die Idee zu komen, der Rucksack sollte leichter werden. Ich bin jetzt im Moment noch UL unterwegs. Aber gewiss nicht mehr lange! In 14 Tagen hol ich den 65 Liter Rucksack raus!
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Bitte versuche unbedingt irgendwie fest zu halten unter welchen Umständen es dazu kam! Das ist mit Abstand das interessanteste, was ich je mit bekam. Ich weiß zwar nicht, ob ich das für mich selber will, aber der Gedanke allein begeistert mich irgendwie! Also Du hast Dich vor 5 Stunden selbst dupliziert? Und wie lange hielt das an? Oder seid Ihr immer noch zu zweit? Wie habt Ihr geklärt, wer im Bett schläft, und wer auf dem Sofa? Es war ja schon spät, als das passierte. Seid Ihr einer Meinung? Was sagt Deine Frau dazu? Wie macht ihr das mit der Zeitung? Seid Ihr gleichzeitig aufgewacht? Ich hoffe Du hast zwei Fahrräder! Ich find ja schon witzig einen Bruder zu haben. Aber ein zweites Ich ??? Faszinierend!
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I think, it is time to eat some nuts! Ich futter ja Wochen lang nur Studentenfutter und Schokolade, Salami und Käsebrot. Gelegentlich irgendwelche Kräuter oder Früchte. Kaffeereste werden dann täglich wieder verwertet. Ein paar Jahre lang hatte ich gar keinen Topf. Geht alles. Mit zunehmendem Alter will man sich dann aber doch etwas Luxus gönnen: Kaffee am Morgen, mal Nudeln mit Tomatensoße. Jacke als Kopfkissen. Sogar ne Luftmatratze hab ich jetzt, wenn auch meist nicht dabei....
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Ich hatte unlängst so einen klappbaren Tüten losen Socken-Kaffeefilter aus Plastik in der Hand, (MSR oder sonstwas. Gab es vor einem Jahr zumindest noch bei Globetrotter, 30 g vielleicht??? )Er ließ sich gut reinigen.Der Besitzer , den ich auf einem Campingplatz zu seiner Verwunderung bat, seinen Filter abwaschen zu dürfen, war mit dem Ding zu frieden, meinte nur man müsse das Pulver gröber mahlen. Dann kenne ich noch nen radikalen Wandervogel, der noch nie was mit genomen hat, und davon auch noch wenig. Der schmeißt schon immer einfach das Pulver nur in den Topf und wartet, bis es sich absetzt. Filtern fällt aus. Der Kaffee wird getrunken. Er behauptet natürlich, das sei griechisch. Zum Schimmel: Ein Händler erklärte meinem Bruder - sofern ich das noch richtig erinnere - der bittere geschmack des Kaffees rühre daher, dass der Kaffee verschimmelt in Hamburg ankomme. Das sei bei seinem Sortenreinen Biokaffee anders. Frag nach der Story mal im Bio Fachgeschäft!
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UL-Rucksack für Through Hike Europe
Erbswurst antwortete auf Trekkingspiritproject's Thema in Einsteiger
Ja, in ganz Europa und besonders schlimm in Frankreich gehen leider die kleinen Läden ein, unabhängig von der Brange. Der Staat überlastet den Mittelstand. Es liegt primär an der unzumutbaren Besteuerung und gar nicht so sehr am Kaufverhalten der Kunden. -
UL-Rucksack für Through Hike Europe
Erbswurst antwortete auf Trekkingspiritproject's Thema in Einsteiger
Ich weiß ja nicht, ob das gegen irgend welche Regeln verstößt, aber ich habe für mich selbst ein recht brauchbares System entwickelt um auf langen Reisen in Zentral-Europa Packmaß und Gewicht zu sparen, das wie folgt funktioniert: Ich besitze eine Basisausrüstung für den Sommer aus hochwertigem leichten Material. Mein Zeug ist nicht immer das leichteste aber man kann das gerade noch so als UL Ausrüstung bezeichnen. Meine Sommerausrüstung funktioniert gut bis 15*C Tagestemperatur, 5*C Nachts. Sie beinhaltet eine Kernausrüstung und Teile eines Bekleidungs-Zwiebelsystems. Nun kommt der Springende Punkt: Teile meiner Bekleidung für kältere Temperaturen, wohl auf Funktion und Passform getestet , lasse ich zu Hause. Es handelt sich dabei um spott billige Trekking- und Jagdbekleidung von Decathlon. Da, wo ich unterwegs bin, sind mir die Filialstandorte bekannt. Ich benutze Standardware, die es auch in kleinen Filialen gibt. Wenn nun das Wetter sich abkühlt, so gehe ich einfach in eine beliebige Filiale, wie andere Leute an ihren Kleiderschrank. Ich muss da nicht anprobieren und rum fummeln, nein, ich gehe einfach hin und nehme aus dem Regal meinen Pullover, in meiner Größe und meiner Farbe, genau so wie er zu Hause liegt, haue den Wert von ein oder zwei Zigarettenschachteln auf den Kassentresen und ziehe meinen Pullover bzw meine Hose an, so wie immer, ohne irgendwelche Probleme oder Überraschungen. Nur das es eben nicht der selbe Pullover, sondern der gleiche ist, bzw die gleiche Hose und nicht dieselbe! Ganz einfach! Würde ich auf einer Reise feststellen, dass ich mit Bivi und Ponchotarp zu schwach ausgerüstet bin, ginge ich, und holte mir statt aus meinem Keller mein Zelt bei Decathlon einfach noch mal. 20 € auf den Tisch, fertig aus, gute Nacht! Der Poncho dient als Entrée. 2kg wiegt das Ding. Lieber schleppe ich das, wenn es hart auf hart kommt, als rein auf Verdacht die ganze Zeit eins von 1,5 Kilo. Es kommt ja so wie so nicht hart auf hart! Der Poncho reicht mir mit dem Bivi bei fast jedem Wetter. Jugendherbergen gibt es notfalls ja auch noch. So komme ich völlig problemlos mit einer verschleißfesten soliden Ausrüstung durch die Lande, nicht schwerer bepackt als die meisten klassischen UL Material Nutzer, es mangelt mir an nichts und spottbillig ist es obendrein. Verfährt man so, dann macht natürlich ein wenig Reservekapazität im Rucksack Sinn. Natürlich kann man so einen relativ neuen Fleecepullover zum Preis von 7 € auch problemlos irgendwo verschenken, wenn nicht im Hostel oder auf dem Campingplatz so spätestens am nächsten Bahnhof. Da findet sich immer jemand, der sich über so etwas freut, mit dem Zelt wäre das ganz genau so. Es so zu machen ist nicht teurer, sondern wesentlich billiger, als vor Abreise hochwertige leichte Ausrüstung an zu schaffen. Die Methode funktioniert natürlich in Frankreich besonders gut, denn da gibt es die Firma ja fast überall. Ich vermute, wenn man fit ist, könnte man sich fast jeden morgen dort in einer anderen Filiale ein frisches T-Shirt holen, so dicht liegen sie bei einander. Unkonventionell, ja. Funktioniert aber gut! -
Nun gut, von mir aus! Was ich eigentlich meinte ist, dass einem klar sein muss, wenn man sich wirklich in die Büsche schlägt, und nicht nur aus Spaß vorhandene Ortschaften umgeht, dass es gefährlich wird, wenn man in solchen Gegenden keine bruchsichere Ausrüstung hat und Survival Kenntnisse, die in der Gegend angewendet werden können. Zum einen sind verschiedene Szenarien denkbar, bei denen man seine Ausrüstung verliert. Zum anderen ist denkbar, dass man sich verirrt oder erkrankt, und deshalb länger bleibt, als geplant. Ne 5 Minuten Terrine ist mancher Orts vielleicht weniger geeignet, als ein solider Titanbecher. Man wird auch niemanden, der im Urwald rum rennt finden, der kein solides Messer zum Feuer machen dabei hätte. Redundanz wird nicht vermieden in solchen Gegenden sondern als notwendig betrachtet: 2 Kompasse, Klappsäge und 1bis 2 solide Messer, wenn nicht sogar Beil oder Axt, je nach Wetter, Tarp und wasserdichter Biwaksack. Feuerzeug und Streichhölzer und Feuerstahl. Macht man es anders, dann kann es einem eben passieren, dass man plötzlich in nassen Klamotten das Feuer bohren lernen muss, dass man ohne Futter in einem Naturshelter sitzt, statt raus zu marschieren, weil man keine transportable Unterkunft mehr hat, dass man in die Falsche Richtung läuft, weil der Kompass kaputt ist. Während im europäischen Flachland erfahrene Wanderer alles auspacken, was nicht unbedingt gebraucht wird, nehmen Leute, die am Rande der Zivilisation wohnen, lieber mal etwas mehr mit. Und wer im Gegensatz zu den Einheimischen nicht weiß, wie er ohne Ausrüstung ein paar Tage in der Natur klar kommt, der tut meiner Meinung nach gut daran, sich damit bei Zeiten zu beschäftigen, wenn solche Reisen geplant sind. Kann man jetzt natürlich auch wieder alles lächerlich finden. Man kann aber auch die Leute befragen, die in den betreffenden Gebieten mit Personenrettung beschäftigt sind, kostet eine E-Mail. Letztens suchte die Berliner Polizei einen nicht heim gekehrten Pilzsammler im Grunewald, der in jeder beliebigen Richtung einem beliebigen Weg folgend hätte raus laufen können, binnen zwei Stunden etwa. Als man ihn morgens fand, fand man noch ne Frau, die auch die ganze Nacht herum geirrt war. Im Winter wären die vermutlich erfroren. Kompass im Stadtwald??? -- Lächerlich!
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Autark zivilisationsfern geht es nur bei vollständiger Kenntnis sämtlicher essbarer Wildpflanzen, mit Angelausrüstung (und der Kenntnis sie zu bedienen) und mit so einem albernen Schießprügel. Alles andere wird über kurz oder lang zu einer fürchterlichen Survival Tour ausarten. Das ist doch seit mindestens 150 Jahren bekannt. (Was das jetzt mit dem Schriftsteller Thoreau zu tun haben soll, erschließt sich mir nicht. Der Mann war kein Trapper, sondern versuchte Landwirtschaft gegen jede agrarwissenschaftliche Vernunft zu betreiben.)
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Zivilisationsfern nehmen Fachleute da wohl eine ganz andere Ausrüstung mit: Wenig aber unzerstörbares Zeug. Angelausrüstung, Jagdgewehr und Munition. Säge und solides Messer. Militärbiwaksack und Kunstfaserschlafsack. Usw, usf. Anders macht das kein vernünftiger Mensch, der am Rande der Zivilisation aufgewachsen ist. Und diese Leute beherrschen die Bushcraft Techniken. Wieso sollte man Brennstoff durch den Wald tragen? Wieso nicht essen, was im Wald wächst und lebt? Ein paar Drahtschlingen und Angelhaken sind ja nun deutlich leichter, als sich Trekkingfutter in den Rucksack zu stopfen. Proviant aus dem Rucksack wird nur gegessen, wenn ausnahmsweise nichts anderes gefunden werden kann. Ein geübter Jäger muss nicht viel mehr tragen als seinen Schlafsack, Gewehr und Munition, wenn er Sibirien zu Fuß durchqueren will.
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Die Jungs stehen unter Naturschutz! Und sie sind wirklich nette kleine Kerle!
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Ich finde den Expeed Bivi Poncho bzw den Expeed Bivi Poncho UL auch interessant. Ich habe nämlich fest gestellt, dass ich bei 180 cm Körpergröße eigentlich einen Poncho brauche, der 165 cm breit ist, um auch die Unterarme ab zu decken. Da kommt Exped von allen mir bekannten am nächsten ran. Er scheint mir daher der beste Leichtponcho im Bundeswehr Poncho Stil zu sein. Ich überlege, ob ich mir einen der beiden kaufen sollte.
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Schutzhütten zeichnen sich dadurch aus, dass sie zuverlässig trocken sind, und immer neue Deppen kommen, die ihr Futter rum liegen lassen. Da würde ich auch als Maus ein ziehen. Sie sind aber nicht nur dort, sondern überall! In ihrer Gefräßigkeit unterscheiden sich afrikanische Schwarzmäuse vermutlich nicht von weißen Mäusen in Stockholm. Man darf hier meiner Meinung nach ruhig alle mal in einen Topf werfen. (Unrecht wird nur der sogenannten Spitzmaus getan, die ja überhaupt keine Maus ist. Ihr Gang und ihre Gestalt erinnert eher an einen Tapir in UL Bauweise und ihr Verhalten kann durchaus gebilligt werden. Diese netten Kerlchen als Maus zu bezeichnen ist diskriminierend und sollte verboten werden. Leider finden ihre Stimmchen kein Gehör.)
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Solognac Glenarm 100, 275 g , 220x135cm , 15 € Kenne ich nur aus dem Laden. Habe ich nicht nachgewogen. (Andere nachgewogene Produkte der Firma waren richtig angegeben.) Verlinken kann ich nicht. Den von Dir angegebenen habe ich nicht gefunden. Das mit dem Preis-Gewichts Verhältnis meinte ich auch eher allgemein. Regenjacken, Luftmatratze, Leichthäring, Plastiklöffel, Jagdsteppjacke, Jagd T-Shirt kufa, 50 Liter Jagdrucksack, kleine Bergrucksäcke, jagd Sommerhemden, xs Handtuch usw usf. Jede Menge Leichtbau fürn Appel und n Ei! 25% Gewichtreduktion meinte ich, wenn zum Beispiel der Decathlon Jagdrucksack 50 Liter , 1000 g, 40 € verglichen wird mit einem Rucksack, 50 Liter, 750 g für 200€. (Der dann evtl nicht 10 Jahre Garantie drauf hat.) 25% Gewicht drauflegen ist etwas anderes, als 25% abziehen. Eine ganz andere Rechnung!
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ALFs Spiritus-Kocher Set mit 500ml Topf
Erbswurst antwortete auf ALF's Thema in MYOG - Make Your Own Gear
Hast Du es mal mit einer Tomatenmark Dose versucht? Ich hatte die letztens bei Edeka in der Hand. Man braucht nur den Deckel aufreißen und hat einen Stabilen Kocher. Denn die Tomatenmark Dose hat zwei Ringe und eine gute Größe. Zumindest denke ich mir das. Probiert und gewogen habe ich da allerdings nichts. -
Das neue Jagdzeug ist zumindest oft leichter, als das Trekkingzeug von Decathlon. Natürlich geht es teurer noch leichter. Ist halt die Frage, ob man bereit ist für 25% Gewichtreduktion den fünf fachen Preis zu zahlen.
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Ist das mit den Eichhörnchen wirklich so? Fressen die nur Nüsse, Obst und Vogeleier? Ich dachte immer das sind tagaktive Ratten mit Puschelschwanz und Vertrag in ner Muckibude. Und hielt sie ob ihres niedlichen Aussehens und freundlichen Auftretens für verschlagener als die nacktschwänzigen Kollegen.
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Können Krähen und Möven aufgehängte Plastikbeutel anfliegen, um sie zu zerlegen? Sind Eichhörnchen im Stande sich ab zu seilen? Wie weit springen sie und wie hoch springt der Fuchs? Welche ausgefeilten Tricks benutzt der Waschbär?
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Es gibt einen weiteren Solognac Poncho bei Decathlon. Es ist unser guter alter Bundeswehrponcho, der jedoch deutlich abgespeckt hat: Leichtes Gewebe, Klett statt Snaps, leider keine Messingösen. Es wird noch jemand gesucht, der statt dessen Schlaufen annäht, ihn als Ponchotarp nutzt und uns einen schön bebilderten Bericht dazu schreibt!!! Er ist 220 cm lang, die Homepage nennt nur das halbe Maß! 135 cm bteit. Das ist ein schön olivgrünes Stealthcamping Teil !!! Der oben verlinkte verläßt das Sortiment. Die Jagdabteilung kehrt in allem zu altbewährten militärischen Konstruktionen zurück. Der 50 Liter Jagd-Rucksack der 40 € kostet und nur 1kg wiegt zeigt klar die Richtung an, allmählich wird das Jagdzeug der unverspielten Schnitte wegen leichter als das Quechua -Trekkingzeug! Sehr schön finde ich das!